Auf der Suche nach dem Guten nach der Woche des Bösen

Die NFL schreibt ihre Geschichten in den Playoffs – normalerweise. Aber es gibt auch vereinzelte Wochenenden in der Regular Season, die auf Jahre in Erinnerung bleiben. Woche 14 war eine von ihnen.

Timeline in den Abgrund

Die Headline des Spieltags ist natürlich die Verletzung von Eagles-QB Carson Wentz, der sich beim Schlagerspiel in Los Angeles das Kreuzband riss, als er in die Endzone springend zwischen zwei Rams-Verteidigern eingeklemmt wurde – in einem Spielzug, der wegen Holding zurückgepfiffen wurde. Es war zehn vor eins. Ich dachte mir schon live vor dem Fernseher „Weia, wenn er sich dabei nicht verletzt“, so bog es Wentz‘ Beine zusammen. Really – es war mein erster Gedanke. Man kennt Football mittlerweile.

Aber der Gedanke war flüchtig. Nur wenige Augenblicke später waren wir schon wieder beim Holding, der den Eagles-TD negierte. Außerdem stand Wentz auch wieder auf und das FOX-Duo Buck/Aikman ging noch nichtmal mit einem Satz auf die potenzielle Verletzung ein. Nun denn, dachte ich mir, nochmal gut gegangen. Heil rausgekommen. Man kennt ja Football mittlerweile: Sieht oft böse aus, aber dann ist nix passiert. Ein eingeklemmter Wentz, haben wir alles schon tausendmal gesehen. Ich vergaß meine Phantomschmerzen.

Und doch schaute ich selbst mit Augen auf Halbmast in den nächsten Minuten genau hin. Besser: Die Augen waren plötzlich wieder hellwach. FOX hatte immer wieder Carsons Gesicht in Großaufnahme. Beim zweiten Cut auf Wentz sah ich ihm an, dass er biss. Ein Rossbiss, dachte ich mir. Nächster Cut, Wentz wieder mit knallrote Birne, leidender Blick. Dann scorten die Eagles den Touchdown, ein famoser Catch nach Wentz-Pass. Und wieder Schnitt auf Wentz, wieder diese rote Birne.

Erst Minuten später – um exakt ein Uhr nachts – kam die News, dass Wentz behandelt würde. Dann, dass er in die Kabine gegangen sei. FOX schwieg zum Thema, doch bei Twitter schlugen im Minutentakt die Tweets auf, die nichts Gutes ahnen ließen. Wentz wurde schon zehn Minuten nachdem er in die Kabine geschickt wurde, für „out for game“ erklärt. Das deutet im Regelfall auf nichts Gutes hin.

Dann schaltete sich um viertel nach eins Erin Andrews ein, erzählte wie Eagles-Doktoren die Kabine mit Kopfschütteln verlassen haben. Auf den einschlägigen Eagles-Foren und in meiner Eagles-Timeline herrschte längst lähmendes Entsetzen, und ich wartete im Prinzip nur noch auf die drei Buchstaben des Schreckens:

ACL

Anterior cruciate ligament. Vorderes Kreuzband. Eine halbe Stunde lang malte ich mir aus, wie das vielleicht noch gut gehen könnte. Dann, wie die Eagles sich mit einem Backup Foles rumreißen wollen. Dann malte ich gar nichts mehr. Als Adam Schefter um zehn vor zwei schließlich die bösen Lettern rauszwischterte, hatte ich mich längst mit einem Saisonende für Carson Wentz und einer völlig neuen Dynamik der NFL-Saison abgefunden. Schefter, der nie etwas Unüberlegtes schreibt, brachte nur noch die Gewissheit. Mach dir keine falschen Hoffnungen: Schnelldiagnose Kreuzband wird am Tag darauf so gut wie nie mehr als Trugschluss enttarnt.

Das Bild des hochroten Wentz-Kopfes in den Minuten um den Jeffery-Touchdown hat sich bei mir schon jetzt fix eingebrannt, wie vielleicht nur noch der Kameraschwenk vor 12 Jahren in das Bengals-Backfield, als ein anderer Carson – Palmerebenso für ein Playoffteam, ebenso im zweiten Jahr, ebenso in Breakout-Saison, getroffen am Boden liegen blieb. NFL-Spieler verletzen sich häufig. Aber dass du einen Superstar-Quarterback vor laufender Kamera runtergehen siehst, so spät in der Saison, alle großen Wunschträume in Sekundenschnelle zertrümmernd – das sind unvergessliche Momente. Auch wenn man sie gerne vergessen würde.

Der Footballgott ist ein Arschloch. Er hat uns in den letzten zwei Monaten in Luck, Rodgers, Watson und jetzt Wentz genommen. Die Serie an 1-b Quarterbacks, die ebenso ausschieden, mal nur als Randnotiz vermerkt. Es bleibt ein sehr hohles Gefühl nach einem eigentlich fantastischen NFL-Spiel zwischen Rams und Eagles, die sich an dem Abend beide als legit erwiesen. Ich werde morgen kurz ausführen, warum die Eagles mit einem Quarterback Foles vielleicht sanfter fallen als wir im ersten Moment befürchten.

Aber es bleibt ein Schlag in die Magengrube. Es bleibt ein was-wäre-wenngewesenwäre. Mit einem Mal fühlt sich die Saison ebenso unvollendet wie unvollendbar an… wobei: Es gibt eine Story, die diese Saison retten kann: Teddy Bridgewater gewinnt den Superbowl-MVP und hält die Lombardi Trophy hoch. Oder Kaepernick.

Lichtblicke, nein: Glanzpunkte!

Es gab auch lichte Momente. Das abseits der Verletzung fantastische Spiel im altehrwürdigen Los Angeles Coliseum habe ich bereits erwähnt. Auch das Sunday Night Game lieferte etliche Glanzlichter, mit einem knappen 39-38 Sieg der Pittsburgh Steelers gegen Erzfeind Baltimore, die den siebten one-Score Sieg der Saison feiern und sich somit das „Endspiel“ um den Top-Seed in der AFC gegen New England erkaufen. Die Steelers sind ein Pferd, das genauso hoch springt wie es muss – oder sie sind schlicht völlig abhängig von ihrem einzigartigen WR Antonio Brown, der sich schön langsam als ernsthafter MVP-Kandidat in den Vordergrund spielt. Brown ist kein Freak-Körper wie ein Calvin Johnson oder Julio Jones, aber er ist trotzdem eine Augenweide. Er entwischt den besten Manndeckern, er macht unmögliche Catches, er macht etwas aus dem Nichts.

Ein richtig starkes Spiel lieferten auch die NFC-Granden Carolina und Minnesota in Charlotte. Carolina gewann 31-24, vornehmlich, weil sich die Vikings ein ums andere Mal ins eigene Knie schossen… oder weil Carolina die Fehler erzwang? Zum Beispiel mit fabulösem Druck auf QB Case Keenum der sich lange mit Händen und Füßen wehrte, sich nicht zu schade war, Ausweichmanöver zu fahren die man seit Doug Fluties Zeiten nicht gesehen hat, aber letztlich musste Keenum klein beigeben, da Carolinas Druck zu groß wurde.

Die Kombination aus Eagles vs Rams sowie Panthers vs Vikings nebst Donnerstagsspiel hinterlässt uns eine NFC als Fisher-Bowl, deren Ausgang unmöglich zu greifen ist:

  1. Philadelphia (11-2) – Rest: @NYG, OAK, DAL
  2. Minnesota (10-3) – Rest: CIN, @GB, CHI
  3. Los Angeles Rams (9-4) – Rest: @SEA, @TEN, SF
  4. New Orleans (9-4) – Rest: NYJ, ATL, @TB
  5. Carolina (9-4) – Rest: GB, TB, @ATL
  6. Atlanta (8-5) – Rest: @TB, @NO, CAR
  7. Seattle (8-5) – Rest: LAR, @DAL, ARZ
  8. Detroit (7-6) – Rest: CHI, @CIN, GB
  9. Green Bay (7-6) – Rest: @CAR, MIN, @DET
  10. Dallas (7-6) – Rest: @OAK, SEA, @PHI

Die Eagles sind durch und können sich ab jetzt bis Mitte Jänner eine Spielidee ausdenken, mit Foles als Mann der Stunde. Vielleicht sollten sie schonmal in Los Angeles anrufen, beim Vorgänger Head Coach Doug Pedersens, Chip Kelly, der Foles 2013 zum Pro-Bowler hochcoachte bevor Foles in den Folgejahren zur Lachnummer verkam.

Dahinter Minnesota – kannst du abhaken. Vikings brauchen noch einen Sieg und den werden sie bekommen. Brutal wird die NFC South mit dem flotten Dreier zwischen Carolina, New Orleans und Atlanta, die noch etliche Male direkt aufeinandertreffen. Atlanta hält den Trumpf, in einem eventuellen Wildcard-Rennen gegen sämtliche Konkurrenten – Packers, Lions, Cowboys, Seahawks – das direkte Duell im Sack zu haben.

Verlieren will gelernt sein

A propos Seattle: Die Seahawks fanden in der Jacksonville-Defense ihren Lehrmeister, und QB Russell Wilson erwies sich dann eben doch nicht als gut genug um diese Monster-Verteidigung zu knacken (was keine Schande ist). Seattle verliert damit dieses 50/50 Spiel, aber es verliert vielleicht sogar mehr. Es wird immer wahrscheinlicher, dass Seattle die NFC West gewinnen muss, will es das Plyaoff-Ticket lösen.

Und „gewinnen“ ist ein gutes Stichwort, das mir am Sonntag in den Sinn kam als mal wieder klar wurde, aus welchem Holz die Seahawks gestrickt sind, wenn sie denn eben nicht „gewinnen“. Das hat Flashbacks von Super Bowl 49 – der Malcolm Butler Superbowl – hervorgerufen. Auch damals attackierte man den finalen Kneel-Down. So charmant der Sympath Pete Carroll daherkommt, wenn es läuft – so uncharmant ist seine Mannschaft (inklusive Carroll), wenn es stottert. Mir kam folgender Gedanke zu Carroll in den Sinn:

 

 

 

Zu schützendes Kapital

Es geht noch tiefer als den Schiano (oder vielleicht ab sofort: den Carroll) zu machen – und das ist den Savage zu machen. Die Szene in Houston war schon unfassbar, wie Texans-QB Tom Savage mit dem Kopf auf den Boden prallte und sofort Anzeichen eines epileptischen Anfalls zeigte. Direkt über ihn beugte sich ein Zebra. Savage, deutlich und nicht interpretierbar Opfer einer Gehirnerschütterung, konnte trotzdem vor seiner Bank verstecken, was er gerade eingesteckt hatte und schien sich von selbst zurück ins Spiel gemogelt zu haben.

Bis letztlich doch noch ein Coach einschritt und das machte, woran das windelweiche Concussion Protocol scheiterte: Savage in die Kabine zu beordern. Es ist im Prinzip völlig egal, wer welche Rechte hat wen auch immer aus dem Spiel zu halten, aber im konkreten Fall gibt es nur eine richtige Entscheidung – und die ist Savage vor sich selbst zu schützen.

Dass Savage ohne Umstände sofort wieder ins Spiel wollte, ist klar. Spätestens seit dem tough guy Gerede um RG3 und Shanahan in jenem verhängnisvollen Playoffspiel in Landover, das uns den faszinierendsten Quarterback unserer Geenration kostete, ist klar, dass der Kulturwandel nicht aus dem Umkleidekabine kommen wird. Nicht von der Spielerseite. Hier müssen anderen, wenn notwendig, externe Faktoren einschreiten. Aber es bleibt nicht unwitzig, dass die NFL recht wenig macht um ihr größtes Kapital – die Spieler – ordentlich zu erziehen und dann ordentlich zu schützen.

Die schönste Farbe ist weiß

(und damit ist nicht die Hautfarbe gemeint)

Zu Tiefpunkten wie Kopf- und Kreuzbandverletzugnen oder Massenschlägereien und Flaschenwürfen sowie sportlichen Highlights gesellte sich natürlich auch noch das beste Element, das American Football zu bieten hat: Das Wetter. Schneesturm in Buffalo! Es dürfte bekannt sein, wie sehr ich Schneespiele liebe, und so hat der Sonntagsknaller zwischen den Buffalo Bills und den Indianapolis Colts (13-7 Sieg Bills in der Overtime) bei mir schon jetzt einen Platz ganz tief in meiner Herzkammer.

 

Der Kampf gegen die Elemente ist die krasseste Ausprägung der Sportart „Football“. Wie die Colts auf die Idee kamen, in dieser Partie in schneeweiß anzutreten, wird für immer Geheimnis der NFL bleiben, aber es erhöhte noch einmal den Thrill jener Partie, in der kein Zuschauer auch nur erahnen konnte was dort drunten auf dem Feld abgeht.

Just am Freitag, den 08. war ich selbst noch bei dichtestem Nebel auf der Skipiste und erlebte zum ersten Mal in 20 Jahren hautnah, was dir passiert, wenn du überhaupt nichts siehst, selbst auf einer Piste, die ich 100x pro Jahr befahre und immer dachte sie im Schlaf abfahren zu können. Ich lag viermal im Weißen. Ich war dreimal neben der Piste. Ich vertauschte die obere Streckenbegrenzung mit der unteren. Und ich merkte noch nichtmal, dass ich zwischendrin stehen geblieben war!

Bei solchen Bedingungen Football zu spielen, nötigt mir Respekt ab, einen anderen Respekt als wenn ein Matt Ryan eine tiefe Bombe anbringt oder ein Deion Jones eine unmögliche Interception sechs Fußhoch in der Luft fängt. Bei solchen Bedingungen ein langes Fieldgoal in alle Winde zu versenken – Vinatieris Superbowl-Kicks werden für immer die wichtigsten sein, aber seine beiden Schnee-Goals gegen die Raiders im Tuck-game und gestern in Buffalo sind die speziellsten.

Noch während dem Spiel wurden auf Twitter Rufe laut, dass Bills gegen Colts unter solchen Extrembedingungen Statistiken zu einem Grad verfälschen, der nicht mehr vertretbar sei und die NFL auch in Buffalo bitteschön einen Dome hinstellen solle um niemals zu riskieren, dass solche Spiele die Playoff-Verlosung beeinflussen.

NOPE. Damit würde das NFL eines der wesentlichsten Elemente geraubt. Ein NFL als Hallenliga wäre noch schlimmer als eine NFL ohne Carson Wentz.

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20 Kommentare zu “Auf der Suche nach dem Guten nach der Woche des Bösen

  1. Das spiel in Buffalo war wunderbar, und als Fan auch noch nervenaufreibend, sowas gehört einfach zur NFL, es gibt schon zu viele Dome Spiele.

  2. Thomas – wunderschön, dieses kurzes, aber essentielle, Review zum Spieltag. Ich hoffe, du findest in Zukunft wieder mehr Zeit für Beiträge solcher Art!

  3. Sehr schöne Review. Hätte mir fast ein ordentliches „eingeschlage“ deinerseits auf das Coaching der Ravens im letzten Viertel, offensiv wie defensiv, gewünscht. Das hat uns nämlich den Sieg gekostet. Brown hin oder her, das Spiel war zu gewinnen, aber man hat es weggeworfen. Wie letztes Jahr. Football ist ne miese Sau.

  4. lustig ja aber nicht schön anzusehen, vor allem in der ersten Halbzeit habe ich nur ein weises Bild gesehen.

  5. Wird vlt. Noch besser, wenn rodgers mit viel Hoffnung nächste Woche (zu früh) wiederkommt und der Panthers line vorgeworfen wird. …
    6 Sacks gegen keenum….

  6. Ich würde noch weiter gehen und Carroll unterstellen, dass er auch ein schlechter Gewinner ist. Der Hauptgrund warum ich ihn nicht mag war seine Reaktion unmittelbar nach dem Fail-Mary-Game von 2012. Kein Wort dass sie dort vlt. a bissl Glück hatten oder dass es auch anders ausgehen hätte können. Seine Rivalität mit Jim Harbaugh tat ihr übriges und insofern ist der Vorfall am WE nur ein weiteres Mosaik-Steinchen das in mein Gesamtbild passt.

  7. DANKE für dieses schöne Review zum Spieltag!
    Artikel wie diese haben mich damals auf deinen Blog geführt und seitdem hier gehalten.

    Kann dir auch in allen Punkten zustimmen, persönlich wird das irre Finish der NFCS das Highlight der Rest-RS.

  8. „Aber es bleibt nicht unwitzig, dass die NFL recht wenig macht um ihr größtes Kapital – die Spieler – ordentlich zu erziehen und dann ordentlich zu schützen.“
    Versuch Goodell zu verstehen: Er hat da eine Geldmaschine, die ganz wunderbar läuft. Da dreht er nicht dran rum. Die Verletzten stärken das Männer-image der Liga. Und es gibt soviele junge Talente, dass irgendwo immer wieder ein neuer Star nachkommt. Next man up. Das ist der einfachste, billigste und (für die Schlipsträger) risikoloseste Weg.
    Solange weder Spieler noch zahlendes Publikum geschlossen protestieren, ändert sich nichts. Jamal Adams: „Ich würde auf dem Footballfield sterben wollen.“ Donald Trump: „Die Liga ist verweichlicht.“
    Das einzige, was dramatisch genug für einen Paradigmenwandel wäre: querschnittsgelähmte Spieler oder reihenweise Ex-spieler, die sich in den Kopf schießen. (PS: Das soll Ryan Shazier gegenüber nicht respektlos klingen. Ich bete, dass er wieder auf die Beine kommt.)

  9. Ich fand im MNF überraschend wie wenig die Pats auf die Reihe bekommen haben, da sie nicht nur wegen der Turnover verloren haben.
    Die zweite INT war bei einem 3rd Down und war tief in der Dolphins Hälfte, also fast wie ein Punt. Bliebt also eine wirkliche INT, die aber nur ein FG einbrachte.
    Allerdings war das TO Management von Gase in der zweiten Haldte schlecht, dass hätte sich rächen können.
    Irgendwie wirkte BB ziemlich ratlos und hatte keinen wirklichen Plan, irgendwie wirkten die Pats nicht wie die Pats. Kein 3rd Down verwandelt, 2 INTs (so viele wie in der ganzen Saison) von Brady und teilweise keine positiven Yards im QTR. Wenn das nur am fehlen von Gronk liegt, dann sind die Pats zu sehr abhängig von ihm.

    Bei den Jets ist McCown verletzt, Petty wirkt nicht überzeugend. Wäre es eine nicht gute Idee Hackenberg starten zu lassen?

    Und bei den QBs scheint wirklich viel vom Umfeld abzuhängen, wenn man die genannten Spieler mal vergleicht.
    Dabei ist jetzt auch egal ob ihm sein Coach die Spielzüge ins Ohr flüstert, solang es funktioniert.

    Und das mit Schnee und verfälschten Stats ist lächerlich. Dann müsste man sich auch über Mile High in Denver beschweren, da der Kicker von Denver einfacher lange FGs kicken kann, da er dort 8 mal spielt und nicht nur einmal.
    Oder über Wind oder schlechten Rasen oder mehr Lautstärke oder Licht-Schatten Übergänge oder lange/kurze Reisezeiten.
    Ich bin halt auch der Meinung Football gehört draußen gespielt, egal ob kalt und 30cm Schnee oder 35 Grad im Schatten.

  10. Moin Moin, war RG3 wirklich so ein Talent? Ich muss zugeben daß ich den Hype um Ihn nie so Recht verstand..

  11. @Meiner: RGIII war ein Traum! Einzige Schwäche (neben der Verletzungsanfälligkeit) war 3rd und long, aber das hat RGIII gekonnt umgangen, in dem er einfach so wenige 3rd und Lang zugelassen hat, weil seine Offense in 1st und 2nd Downes so gut war.

    Nicht nur als College Fan war es eine Tragödie, was Mike Shanahan aus der Situation gemacht hat und wie er RGII verheizt hat. Ich hoffe, Shanny bekommt nie wieder einen Job dafür. RGIII hat sogar in total kaputtem Zustand letztes Jahr bei den Browns noch mehr zustande gebracht als die ganzen Stümperer in diesem Jahr. Wobei mit denen auch nicht viel besser umgesprungen wird als damals mit RGIII.

  12. RG3 und Andrew Luck waren DIE Rookie-QBs meiner Football Anfangsphase. Mit ihrem unglaublichen Talent und ihren Spielen haben sie mich damals vollkommen begeistert. Es ist sooo schade und falsch, wie mit RG3 umgegangen wurde und ich wünsche mir so sehr, dass zumindest Luck in brauchbarer Verfassung wiederkommt.
    Es ist einfach eine Schande, wie einige Teams mit ihrem Draft-Glück umgehen…

  13. Pingback: NFL Power Ranking 2017 – Woche 14: Wie tief werden die Iggles fallen? | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  14. Wieder mal ein famoser Beitrag!
    Genau solche wie der hier haben michvor einigen Jahren hier auf den Blog gebracht und nicht mehr gehen lassen.
    Bitte mach weiter so und vielleicht findest du ja demnächst nochmal öfter die Zeit solch wunderbaren Reviews zu schreiben.

  15. Hervorragender Kommentar zum Spieltag, einer der besten in den letzten 5 Jahren! Unbedingt mehr davon 🙂

  16. Pingback: Round-Up zur NFL Saison 2017/18 | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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