Silvestervorschauer 2017

Silvesterabend 2017 – für die einen ein willkommener Grund sich zu besaufen. Für die NFL der Moment, in dem die letzten Playofftickets vergeben werden. Der Spielplangestalter will es so, dass es heute kein Nachtspiel gibt, dafür aber zwei Schichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ab 19h finden sämtliche wertlosen Partien statt, bei denen es höchstens noch um die Möglichkeit einer Verschiebung im Seeding geht.

Ab 22h25 finden dann sämtliche für die Vergabe der letzten Playoffplätze in AFC und NFC relevanten Partien in einer einzigen Schicht statt. Die Überladung einer Schicht und die Quasi-Aufgabe der anderen ist damit zu erklären, dass in beiden Conference Westküstenteams ein Heimspiel bestreiten – um keine Informationsvorsprünge zuzulassen und somit Wettbewerbsverzerrung zu verhindern hat die NFL alle Entscheidungen in eine einzige, aufregende Slot geschoben.

Trainerstühlerücken

Es könnte heute auch die Abschiedsvorstellung etlicher Coaches werden. In Arizona soll Bruce Arians den Rückzug in den Ruhestand in Erwägung ziehen. Coaches auf dem Schleudersitz sind u.a. Chuck Pagano (Colts), Bill O’Brien (Texans), John Fox (Bears), Dirk Koetter (Buccs), Jim Caldwell (Lions) und vielleicht auch Vance Joseph (Bengals). Als mögliche Überraschungskandidaten für eine Entlassung hätte ich zusätzlich Oaklands Jack Del Rio und Tennessees Mike Mularkey anzubieten. Und Bengals-Coach Marvin Lewis hat bereits angekündigt, aufgrund zu niedriger Gehaltszahlungen seinen auslaufenden Vertrag in Cincinnati nicht zu verlängern.

Offen ist auch die Zukunft von Hue Jackson, der morgen früh mit harten Nippeln eine 1-31 Bilanz mit dem Versagen von Sashi Brown erklären wird. Jackson hat bereits eine Jobgarantie vom Owner erhalten, aber wir wissen a) was „Jobgarantie“ für Coaches bedeutet und b) wie lange Owner Haslam zu seinem Wort steht.

Sogar bei Pete Carroll scheint man sich nicht ganz sicher zu sein: Carroll ist 66 und gilt in manchen Kreisen als amtsmüde. Dazu kommt ein Trainermarkt, der recht ausgelutscht zu sein scheint. Durch die vielen Entlassungen in den letzten Jahren haben sich einige Namen komplett verbraucht, und die „zweite Reihe“ an Kandidaten scheint dünner zu sein als üblich: Ein Josh McDaniels gilt in zwei von drei Mannschaften als Top-Kandidat. McDaniels! Der Mann, der fern von Foxboro bislang nur Scheiße gebaut hat.

Frühschicht um 19 Uhr

  • Detroit Lions – Green Bay Packers
  • Indianapolis Colts – Houston Texans
  • Minnesota Vikings – Chicago Bears
  • New England Patriots – New York Jets
  • New York Giants – Washington Redskins
  • Philadelphia Eagles – Dallas Cowboys
  • Pittsburgh Steelers – Cleveland Browns

Also: Frühschicht für die Fische. Die Cleveland „Hue Jackson macht alles richtig“ Browns könnten heute als dritte NFL-Mannschaft in der Superbowl-Ära eine sieglose Saison hinlegen (als zweite nach Detroit 2008 mit 0-16 Bilanz). Ein Auswärtsspiel in Pittsburgh klingt wie Todesstoß für die letzten leisen 1-15 Hoffnungen, aber Mike Tomlin zögert offensichtlich noch damit, seine Starter aufzustellen.


Bei Eagles vs Cowboys kann ich wenig Prickelndes anbieten. Die Eagles haben die #1 Seed in der NFC gesichert; vielleicht kann man sich daran hochziehen, QB Nick Foles zu begutachten?

In Dallas geht es höchstens um die Personalie WR Dez Bryant, dem eine Gehaltskürzung vorgeschlagen wurde, die Bryant naturgemäß abgelehnt hat. Bryant hat eine grottenschlechte Saison hinter sich. Er ist nicht länger der Mittelpunkt der Pass-Offense und er ist nicht länger schnell genug um als echte #1 zu fungieren. Es bleibt abzuwarten, ob Bryant in Dallas bleibt. Wenn nein, werden die Cowboys in der Offseason auf WR aktiv werden müssen um QB Prescott zu helfen. Nicht zuletzt Greg Cosell hat beobachtet, dass Prescott heuer häufig verwirrt wirkte, weil die Schemen in der Offense nicht passten.


Washington @ Giants als vermutlich letztes Spiel von QB Kirk Cousins im Redskins-Trikot. Cousins hat sechs wechselhafte Jahre in DC hinter sich – 2017 war den Umständen entsprechend vielleicht sein bestes: Viele Hits hinter einer kaputten Offensive Line, viele Verletzungsprobleme auf Runningback, ein WR-Fehleinkauf (Pryor), ein richtig schlechtes Jahr von TE Reed und trotzdem machte Cousins etliche explosive Plays, hat die beste TD/INT Ratio seiner Karriere und über 7 NY/A. Es wird vermutlich nicht passieren, aber ich schrieb es schon einmal: Am liebsten würde ich Cousins nächstes Jahr im Trikot der Jacksonville Jaguars sehen, die mit einem Cousins „under Center“ ein leiser Superbowl-Kandidat wären.

Bei den Giants ist die Saison längst abgehakt. Nachdem die beiden Streithähne Landon Collins (Verletzung) und Eli Apple (Suspendierung von Teamseite) heute nicht dabei sind, ist auch die Hoffnung auf eine zünftigen Sideline-Schlägerei zerstört.

Neben dem Spielfeld zeichnet sich langsam der Weg. Unter der Woche wurde Dave Gettleman zum GM bestellt. Gettleman hat in den letzten fünf Jahren die Carolina Panthers aus der von Marty Hurney (Gettlemans Vorgänger und Nachfolger in Carolina) heraufbeschworenen Cap-Hölle geführt, wurde dafür und für seinen harten Führungsstil aber von etlichen Stars wie Steve Smith oder Josh Norman öffentlich angefeindet. Gettleman gilt als guter Scout, aber für einen GM als etwas eigen im Kommunikationsstil. Im Big-Apple wird das interessant.

Zusätzlicher Thrill bei dieser durchaus spannenden GM-Besetzung: Gettleman fand in Carolina eine völlig andere Ausgangslage vor – ein Team mit Franchise-QB und Cap-Problemen. New York ist das Gegenteil. Eli Manning kriecht auf seinen letzten Atemzügen, Giants haben aber Geld ohne Ende zum Ausgeben.

Gettleman ist kein Laberer. Als gestern OL Bobby Hart mit bereits gepackten Koffern im Trainingszentrum aufwartete, wurde Hart kurzerhand gefeuert. Übrigens wie Hart auf dem Trip, heute nicht spielen zu wollen: LT Ereck Flowers, vor zwei Jahren 1st Round Pick der Giants. Eine Entlassung von Flowers wäre keine Überraschung.


New England kann mit Heimsieg über die Jets den #1 Seed in der AFC fixieren. Bei den Jets geht es sportlich um nix mehr. Auch die sportliche Leitung hat schon ihre Jahresbelohnung erhalten: GM Maccagnan und Headcoach Bowles wurden vorgestern mit Vertragsverlängerungen um je zwei Jahre ausgestattet.

Colts vs Texans interessiert vor allem die Browns, die nach dem Watson-Trade aus dem Draft den Texans-Pick 2018 halten. Mit Niederlage von Houston hat Cleveland die Picks #1 und #4 im nächsten Draft. Bei Sieg Texans kann es aber auch „nur“ #1 und #6 werden.


Lions vs Packers ist sportlich völlig uninteressant. Es könnte aber die Abschiedsvorstellung von Headcoach Jim Caldwell sein. Caldwell hat vier Jahre und zwei Playoff-Qualifikationen in Detroit hinter sich. Caldwell hat nicht die Welt zerrissen, aber man kann ihm zugutehalten, dass die Lions weit weniger weit unter ihren Möglichkeiten blieben als in der Jim-Schwartz Zeit: 11-5, 7-9, 9-7 und 8-7 sind keine unterirdischen Bilanz, vor allem dann nicht, wenn man sie am ausgedünnten Kader misst.

Die 90-jährige Lions-Besitzerin Martha Ford soll eine Verehrerin Caldwells sein, aber auf der anderen Seite gilt GM Bob Quinn als Mann, der langsam unter Druck gerät. Quinn hat Caldwell nicht selbst ausgewählt. Quinn bekommt vielleicht noch 1-2 Jahre Zeit – in solchen Phasen tendieren die Manager meistens dazu, sich „ihre eigenen Leute“ zu holen um nicht an ein Schicksal gebunden zu sein, das sie nicht selbst zu verantworten haben.

Ich halte eine Caldwell-Entlassung für nicht unbedingt folgerichtig, aber verständlich. Welche Richtung Detroit nach Caldwell einschlagen sollte? Unsicher. Ich hätte zwei Namen mit völlig unterschiedlichen Profilen anzubieten: John DeFilippo, 37-jähriger QB-Coach der Eagles, der über die Jahre etliche Quarterbacks entwickelt hat und gut zum Profil der Lions passen würde: QB Stafford als Ankermann der Franchise.

Der andere Kandidat, den ich reizend fände, ist der 60-jährige Special-Teams Coach der Chiefs, Dave Toub. Toub war noch nie Headcoach, aber er klingt wie ein spannender „outside the box“ Kandidat: Kann gut organisieren, wird von allen geschätzt und hat seit über 10 Jahren mit die besten Units unter seinen Fittichen. Dass Special-Teams Coordinatoren gute Cheftrainer werden können, hat ein John Harbaugh in Baltimore bewiesen. Dass man mit roundabout 60 nicht zu alt ist für seinen ersten Cheftrainerposten, haben u.a. Bruce Arians oder Mike Zimmer bewiesen. Klar ist auch: Solche Namen zeigen, wie unkonventionell der Markt heuer ist.

Spätschicht ab 22h25

Ab halb elf rockt in der NFL die Bude. Beginnen wir mit dem NFC-Rennen.

  • Tampa Bay Buccaneers – New Orleans Saints
  • Atlanta Falcons – Carolina Panthers
  • Seattle Seahawks – Arizona Cardinals
  • Los Angeles Rams – San Francisco 49ers

Noch einmal zur Wiederholung: Falcons und Seahawks spielen sich im Fernduell den #6-Seed, also die letzte Wildcard, aus. Atlanta hält den Tie-Breaker. Seattle muss ein besseres Ergebnis als Atlanta einfahren. Oder anders: Atlanta kann mit einem Heimsieg gegen Carolina das letzte Ticket sichern.

Die Rams können mit einem Sieg den #3 Seed fixieren. New Orleans kann sich mit einem Sieg in Tampa den Divisionssieg sichern und springt zusätzlich auf #3 hoch, wenn L.A. gleichzeitig verliert. Aber Vorsicht: Sollten die Saints in Tampa verlieren, kann sich Carolina mit einem Auswärtssieg in Atlanta die Division schnappen – und im Idealfall noch besser: Carolina kann hoch auf #2 hüpfen, wenn Minnesota um 19h verloren haben sollte und gleichzeitig auch noch die Rams und Saints verlieren.

Die Rams haben bereits angekündigt, nicht in voller Besetzung spielen zu wollen. Sie können höchstens auf #4 fallen und werden zumindest QB Goff und RB Gurley schonen. Die Chance für die 49ers, auch den 5ten Start des noch ungeschlagenen QB Garroppolo zu gewinnen?

Bei Seattle vs Arizona wird viel Wirbel um den Umstand gemacht, dass die Cardinals in der Arians-Ära drei von vier Spielen in Seattle gewinnen konnten. Aber meistens war Carson Palmer, nicht Blaine Gabbert, dabei der QB.

Wichtigste Partie ist aber natürlich Falcons vs Panthers. Atlanta verlor letzte Woche in New Orleans 23-13, hätte bei günstigem Verlauf aber auch gewinnen können. Carolina ist 11-4, aber darunter auch 7-1 in engen Spielen. Die Panthers-Defense ist relativ stark abhängig von Turnovers und hat keine gute 3rd-Down Bilanz (46% Stops ist nur #27). Die Falcons dagegen sind #1 in 3rd Downs. Falcons-QB Ryan hat heuer 11 INT geworfen, aber mindestens drei darunter (vs Lions und Saints) waren echte Freak-Dinger. Panthers-DC Wilks ist heuer recht blitzfreudig, was gegen Atlantas starke Offense Line notwendig sein könnte, aber dann riskiert man, dass Leute wie Julio Jones oder Tyler Gabriel downfield plötzlich freistehen.

Viele halten Carolina hier für den Favoriten, aber persönlich sehe ich in Atlanta noch immer ein gefährliches dark horse. Die Falcons haben eine problematische Run-Defense, aber an guten Tagen, wenn die Pass-Offense klickt und das Tempo vorgeben kann, ist Atlanta eine der besten Mannschaften in der NFL und sollte vor allem zuhause gegen Carolina den notwendigen letzten Sieg einfahren.

  • Baltimore Ravens – Cincinnati Bengals
  • Tennessee Titans – Jacksonville Jaguars
  • Los Angeles Chargers – Oakland Raiders
  • Miami Dolphins – Buffalo Bills
  • Denver Broncos – Kansas City Chiefs

Das AFC-Rennen ist wie folgt gestrickt: Zwei Teams haben ihr Schicksal in eigener Hand. Baltimore ist mit Sieg durch. Verlieren die Ravens, können sie mit Niederlagen von Titans und Bills trotzdem in die Playoffs rutschen. Tennessee hat es ebenso in eigener Hand, qualifiziert sich mit Sieg über Jacksonville. Bei Niederlage brauchen die Titans Pleiten von Bills und Chargers.

Los Angeles muss auf alle Fälle gewinnen. Braucht zusätzlich eine Titans-Niederlage. Und braucht dann noch entweder einen Ravens-Sieg oder eine Bills-Niederlage. Die Chargers würden in einem 3-Way oder 4-Way Tie-Breaker mit lauter 9-7 Teams in u.a. folgenden Szenarien rausfliegen:

  • LAC Win, BAL Loss, BUF Win, TEN Win -> #5 TEN, #6 BUF
  • LAC Win, BAL Loss, BUF Win, TEN Loss -> #5 BUF, #6 BAL

Buffalo rutscht nur dann in die Playoffs, wenn es in Miami gewinnt und entweder Baltimore verliert oder (im Falle eines Ravens-Sieg) Chargers und Titans verlieren. Wenn BAL, LAC und TEN verlieren, ist Buffalo mit Sieg in Miami natürlich auch drin.

Die kompletten AFC-Szenarien sind in dem Tweet von NFL-Research zusammengefasst. Du möchtest gar nicht glauben, dass an einem letzten Spieltag, an dem fast alles entschieden scheint, noch so viele Optionen möglich sind:

Baltimore würde ich gegen Cincinnati durchwinken, auch wenn die Bengals in motiviertem Zustand durchaus eine Gefahr für Baltimores manchmal anämische Offense stellen. Die Frage ist mehr, was Tennessee macht: Die Titans haben dreimal en suite verloren und somit viel von ihrer exzellenten 8-4 Ausgangslage verschenkt. Headcoach Mularkey kassierte viele Prügel für die ideenlose Offense, die komplett an den Stärken von QB Mariota vorbei konzipiert war – und entsprechend spielte Mariota auch eine Graupensaison. Zumindest an Weihnachten gegen die Rams wirkte die Offense aber besser als ihr Ruf: Etliche Male No-Huddle, mehr Spread-Offense als bislang gewohnt. Hat Mularkey verstanden und die Zeichen der Zeit erkannt?

Jacksonville auf der anderen Seite wurde letzte Woche von San Francisco geplättet. Football Outsiders machte schematische Probleme ausfindig und sieht DefCoord Todd Wash in der Pflicht, die Jags-Defense zurück auf Trab zu bringen, will man das 49ers-Spiel nicht als „Blaupause“ in die Geschichte eingehen lassen – als Blaupause, wie man diese bislang so dominante Passverteidigung auseinandernimmt. HC Marrone hat auch schon angekündigt, in voller Besetzung auflaufen zu wollen.

Die Chargers brauchen gegen Oakland nicht nur einen Sieg, sondern zusätzlich Schützenhilfe von Baltimore und Jacksonville oder Miami, wollen sie nicht wie schon 2010 als Team mit dominanter Pass-Offense und dominanter Pass-Defense die Playoffs verpassen. Es ist eigentlich unfassbar, wie oft San Diego/Los Angeles in den 12 Jahren mit QB Rivers unter ihren Möglichkeiten geblieben sind.

Wenn Tennessee und LA versagen sollten, haben die Bills ihre Chance, zum ersten Mal seit 1999 in die Playoffs zu rutschen. Sie müssen dafür aber in Miami gewinnen. Die Dolphins sind enttäuschend, aber an guten Tagen gefährlich. Ein QB Cutler, der auf alles pfeift, ist immer ein Cutler, auf den man aufpassen muss.


Bei Broncos vs Chiefs leckt sich alles die Finger nach dem Debüt von Chiefs-QB #15 Patrick Mahomes, der als echtes „Prospect“ im wahrsten Sinne des Wortes gilt: Alle physischen Anlagen zum Superstar, aber noch nie ansatzweise ein NFL-ähnliches System gespielt und technisch häufig unsauber. Alle sehen es so: Wenn jemand Mahomes zu einem NFL-tauglichen QB coachen kann, dann Mahomes. Heute sein Debüt in einem bedeutungslosen Spiel für Kansas City, allerdings gegen eine starke Defense in Denver.

Es ist nicht ganz klar, ob die Chiefs hinsichtlich der Zukunft ihres Stamm-QBs Alex Smith schon eine Entscheidung getroffen haben oder ob das heutige Spiel eine Auswirkung auf die Entscheidung hat. Meinung im April war, dass Mahomes möglicherweise zwei Jahre brauchen wird um NFL-reif zu werden. Gut möglich, dass wir heute nur einen Eindruck von Mahomes bekommen, der dann aber erst 2019 zu vermehrten Einsätzen auf einem NFL-Feld führt. Andererseits: Die Chiefs haben zwei 1st Rounder für Mahomes geopfert um erst zwei Jahre später die ersten Früchte zu sehen? Für NFL-Verhältnisse wäre das extrem langfristig gedacht.

Storyline nebenbei: Broncos-Chefcoach Vance Joseph könnte hier um seinen Job coachen. Denver hat 2017 krass enttäuscht. Eine weitere Pleite, zuhause, gegen einen Rookie-QB Debütanten, könnte ausreichen, dass Joseph gekickt wird.

 

6 Kommentare zu “Silvestervorschauer 2017

  1. Oakland baggert offensichtlich um Jon Gruden – sollte Del Rio entlassen werden, würde sich die Prophezeihung erfüllen:

    Es wirkt so, als ob sich McKenzie ein letztes Jahr der Evaluierung gönnt – nun, im dritten „echten“ Jahr als General Manager, wo „seine“ Draftklassen der letzten Jahre nun erstmals eine legitime Chance bekommen – bevor 2016 eine echte Chance auf einen Durchbruch nach vorn bietet.

    Die Trainer-Entscheidung finde ich durchaus nicht grundübel: Jack Del Rio, einst Headcoach in Jacksonville und DefCoord bei Carolina und Denver (jeweils unter John Fox), wird als neuer Cheftrainer installiert.

    Del Rio ist kein glamouröser Mann der großen Worte, aber wenn er es schafft, das Team in den nächsten 1-2 Saisons mit limitiertem Spielermaterial in Sphären von – sagen wir – sieben bis neun Siege zu führen (durchaus nicht auszuschließen in einer Division, in der Peyton Manning nimmer lange machen wird und San Diego auseinanderzufallen droht), ist Oakland vermutlich besser dran als mit einem „heißen“ jungen Nachwuchsstar, der wie einst Kiffin oder Cable in hellen Flammen aufgeht.

    Del Rio – die Durchgangslösung der Raiders auf dem Weg nach oben? Konsolidierung im Liga-Mittelfeld, um in zwei Jahren den Angriff nach oben anzugehen?

    Aus der Sezierstunde 2015: https://sidelinereporter.wordpress.com/2015/05/26/oakland-raiders-in-der-sezierstunde-5/

  2. „Atlanta verlor letzte Woche in New Orleans 23-13, hätte bei günstigem Verlauf aber auch gewinnen können.“
    Vor der Partie hätte ich das auch geglaubt, während der Partie habe ich die von dir beschriebene Siegchance für Atlanta nicht sehr deutlich wahrgenommen. Die Defense der Saints hatte Atlanta recht gut im Griff. Die Schiedsrichter haben den Saints (im Gegensatz zum letzten Aufeinandertreffen) aber ein wenig geholfen. Dennoch hatte ich immer das Gefühl, dass die Saints Offense (falls notwendig) auch mitspielen kann (was sie weite Strecken nicht gemacht hat).

  3. @blub: Über die Zeile bin ich auch gestolpert, habe überlegt, ob Mahomes vielleicht jemand ist, der sich durch Ehrgeiz und Trainingsdisziplin (?) selbst verbessert wenn man ihn nur lässt. Bradys Ehrgeiz gepaart mit Russ Wilsons Disziplin vielleicht…

    Hach, cool: Björn Werner und Esume moderieren! Leider ein vorausgesagt völlig luftloses Game (Eagles Cowboys). Wer sucht sich denn da die Spiele aus? Die Überflieger Eagles gegen die schwachen Cowboys wäre nicht mein Pick für eine TV-Übertragung gewesen. Aber vielleicht will man sehen, wieviel Spannung die beiden Moderatoren erzeugen können… 😀

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