Finger in die Wunden – Divisional Playoffs 2017/18 Review

Rückblick auf ein exzellentes Divisional-Playoff Wochenende.

Nach Liveblogs möchte ich niemanden spoilern, der sich nicht die Nächte um die Ohren schlägt um die NFL-Spiele zu sehen, also vergebe ich bloß eine kurze Note als Guide für die Frage „lohnt es sich, oder lohnt es sich nicht?“ wenn es um die Frage geht, die verpasste Partie nachzuholen.

  • 10 Punkte = Höchstnote gibt es für den „instant classic“, die Partien, an die man sich auch Jahre später sofort als erstes erinnert und die für die leuchtenden Augen sorgt.
  • 9 Punkte = die exzellenten Spiele, denen der allerletzte Funken Dramatik abgeht
  • 7-8 Punkte = gute oder zumindest knappe Spiele, die man sich auf re-live noch einmal anschauen kann ohne alle fünf Minuten ans Vorspulen zu denken.
  • 5-6 Punkte = zumindest eine gewisse spielerische Qualität vorhanden, wobei 5 für Blowouts und 6 für zumindest umkämpfte Spiele vergeben wird.
  • 3-4 Punkte = Langweiler ohne spielerische Qualität, wobei ein 4-Punkte Spiel zumindest kein Blowout ist.
  • 1-2 Punkte = Spiele, so schrecklich, dass man sich an sie auch Jahre später noch erinnert.

Das Divisional Playoff 2017/18 bot einmal Note 10 (Vikings vs Saints), einmal Note 9 (Steelers vs Jaguars), einmal Note 8 (Eagles vs Falcons) und das wenig spannende Nachtspiel Patriots vs Titans, das Note 5 bekommt. Also 3 von 4 Spielen mit viel Spannung und teilweise hervorragender Qualität. Viel mehr darf man sich von einem Viertelfinal-Wochenende nicht erwarten. Und viel bessere Viertelfinals hat die NFL auch nicht geboten, abgesehen vielleicht von 2012/13 und dem unübertroffenen Divisional Playoff von 2003/04.

Vikings 29, Saints 24

Der Glanzpunkt war natürlich das „Minnesota Miracle“, der 61-yds TD-Pass von QB Vikings-QB Case Keenum für WR #14 Stefon Diggs, der den Vikings mit auslaufender Uhr einen nicht mehr für möglich gehaltenen 29-24 Heimsieg brachte. Es war ein historischer TD: Der erste „Walk-Off“ Touchdown zum Sieg außerhalb der Overtime in der NFL-Playoffgeschichte. Ob historisch oder nicht: Für solche Momente schlägt man sich als Footballfan schlussendlich monatelang nachts die Ohren um.

Als Sündenbock hat die US-Öffentlichkeit nun den Saints-DB #43 Marcus Williams ausgemacht, der – gerecht oder nicht – schon den „Rahim-Moore“ Stempel aufgedrückt bekommen hat. Das bedeutet: Alle sportliche Leistung von Williams in seiner starken Rookie-Saison wird für alle Zeit von dem einen Fehltritt überstrahlt werden. Stichwort „Den Williams machen“ und so…

Williams beeindruckte mich hinterher dadurch, dass und vor allem wie er sich den Medien stellte. Ein gefestigter Charakter – um seine künftige mentale Verfassung muss man sich keine Sorgen machen. Wenn die Saints-Coaches ähnliche Eier haben wie Rookie Williams, werden sie ihm auch keinen Strick drehen – denn: Ja, der Tackle-Versuch war pathetisch, aber der Gedankengang war der richtige: Stoppe den Receiver im Feld. Jeder Schubser out of bounds hätte einen – wenn auch langen – Fieldgoal-Versuch für Minnesota mit auslaufender Uhr bedeutet.

Übler individueller Abwehrfehler also vielleicht ja, aber auch die von der Seite hereingegebene Deckung war nicht optimal:

#25 deckt einen Geist auf der gegenüberliegenden Flanke des Spielfelds – dort, wo Minnesota auch einen Checkdown zum Runningback mit 20 Yards after Catch hätte einstecken können. Underneath gleich zwei Verteidiger – LB #52 und Safety #48 Bell in einer Zone, in der jede Completion aufgrund der auslaufenden Uhr das Spielende bedeutet hätte. Gepaart mit insgesamt vier Pass-Rushern (was ich viel fand angesichts von nur 10 verbleibenden Spielsekunden) bleiben damit nur drei Deckungsspieler für die kritische Zone, in der auch drei Vikinger gelaufen sind.

Hätte man idealer ansagen können, wenn man DefCoord Dennis Allen ist. Aber auf der anderen Seite: Wir sprechen von einer fulminant aufregenden Schlussphase in einem kochenden Stadion, auswärts in den Playoffs nach drei Führungswechseln. Ich kann damit leben, dass auch die personifizierten Cool-Männer – die Coaches – mal einen Playcall für die Grütze raushauen. Für diese Situationen kannst du dich nicht 100%ig vorbereiten. Ich kann auch damit leben, dass ein Verteidiger mal danebengreift. Dumm für die Mannschaft, wenn es solch bitterböse Konsequenzen wie den sudden death bedeutet. Aber auf der anderen Seite ideal für uns – die Fans. Ihnen haben die Protagonisten einen unvergesslichen Moment beschert.

Die Saints stehen nun vor einer Offseason mit einer großen Priorität: QB Drew Brees hat auslaufenden Vertrag. Die Saints haben rund 40 Mio Cap-Space, und jede Verlängerung von Brees wird um die 30 Mio/Jahr kosten. Trotzdem sollte es im gegenseitigen Interesse sein, die Zusammenarbeit noch 2-3 Jahre fortzusetzen. Schließlich wird der 39-jährige Brees nicht viele idealere Situationen vorfinden als die Saints, die nach dem nahezu perfekten Draft 2017 über einen jungen Kern und eine brauchbare Defense zu verfügen scheinen.

Ich sage „scheinen“, da wir schon nach dem Strohfeuer von 2013 geglaubt hatten, dass die Saints eine Defense besitzen. Damals kollabierte das Konstrukt schon im Jahr danach. Um das diesmal zu verhindern, sollte die Priorität im Draft sein, auf Pass Rusher ein Backup für den nahezu immer spielenden DL Cameron Jordan zu finden um ihn zu entlasten bzw. im Notfall Ersatz zu haben. Dann ist New Orleans auf dem Papier echt gut aufgestellt.

Eagles 15, Falcons 10

Ein knappes, von Defenses dominiertes Spiel. Am Ende machte man die Unterschiede im Coaching aus – denn während Philadelphias Stab um Headcoach Pederson einen gut durchführbaren Gameplan für QB Nick Foles gezimmert hat, geriet Atlantas OffCoord Steve Sarkisian einmal mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Der 4th-Down Playcall am Spielende steht nun symptomatisch für das Versagen der Falcons-Offense in dieser Saison:

Ein Play-Call, der den Spielzug sofort in eine Ecke der Spielfeldhälfte entwickelt, der sofort preisgibt, für wen der Pass gedacht ist und der komplett schief ging, als jener Mann – WR Julio Jones – ausrutschte. Hätte Jones den Catch gemacht – no problem. Tat er aber nicht, und somit haben wir eine Synthese einer missratenen Saison in einem kurzen Play. So einfach ist das Leben, wenn man es sich einfach macht.

Was die Kritik an Sarkisian nur noch verstärkte: Eagles-Verteidiger höhnten nach der Partie, die Coverage im Moment des Snaps gewusst zu haben. Ein IMHO nicht kritisierenswerter Punkt, denn Sarkisian war es wurst, dass Philadelphia den Call wusste. Sein Gedanke war simpel: #2 für #11 ist immer ein gutes Matchup für uns. Kann man zustimmen oder nicht. Ich fand: Rollout gewinnt dem QB Zeit gegen eine aggressive Defense, aber eine einzige Option für ein finales Play zu haben, ist vielleicht etwas dünn.

Ich habe viel, aber nicht genug Falcons-Offense in dieser Saison gesehen um beurteilen zu können, ob Sarkisian tatsächlich die Vollkatastrophe war, zu dem man ihn nun macht. Denn eines war immer klar – und ich schrieb fast bis zum Vergasen darüber: Atlantas Offense ist absoluter Regressionskandidat 2017. Sie wäre es auch gewesen, hätte der allseits verehrte Kyle Shanahan die Kontrolle behalten.

Die Statistiken sehen einen Einbruch der Zahlen, aber nicht zu einem Punkt, der Panik- und Schweißausbrüche gerechtfertigt: #5 Offense nach Power-Ranking, #9 nach DVOA, #2 nach Yards/Drive, #7 nach Punkten pro Drive. Nur 10 Punkte in Philadelphia? Shannys Offense machte letzte Saison 15 – Atlanta war bloß eine Completion davon entfernt, das zu toppen.

Man wird Sarkisian behalten, auch weil es keine besseren Optionen gibt. Sarkisians Play-Calling mag nicht immer optimal gewesen sein, aber er hat nun eine Offseason um an den Fehlern zu arbeiten. Das Spielermaterial in Atlanta ist da. Interior Offense Line ist ein Verbesserungspunkt, und einen richtigen, für 1-vs-1 Matchups geeigneten Tight End könnte man auch gebrauchen. Aber selbst ohne Zukäufe wird Atlanta mindestens den Level von 2017 halten – und kann dann noch immer auf Verbesserung der jungen Defense hoffen. Aber zuerst steht Urlaub an.

Next up für die Eagles: NFC Finale gegen die Vikings im „Jeff Fisher-QB Bowl“ zwischen Foles und Vikes-QB Case Keenum.

Steelers 42, Jaguars 45

Ein wildes Spiel. Jacksonville gebührt Ehre und Respekt, mit einem Play-Action lastigen Gameplan aus der Kabine gekommen zu sein und QB Bortles einfachste Reads zu geben. Ebenso Kudos für HC Marrone: Er spielte eine Woche nach Buffalo auch gegen Pittsburgh ein kurzes 4th & Goal aus. Das machen zu wenige seiner Amtskollegen, die nach dem Motto take the points… agieren und dabei den Zusatz nur noch unverständlich murmeln …and lose the game without creating controversion.

Pittsburghs Defense war enttäuschend, keine Frage: 38 Punkte von Jacksonvilles wunder Offense zu kassieren ist auch unter dem Umstand, dass Fournette einen der TDs aus nur 18 Yards Entfernung abstauben konnte, ein Torso. Mich hätte nicht gewundert, hätte Mike Tomlin noch in der Umkleidekabine dem DefCoord Keith Butler die Papiere ausgestellt – aber weil Pittsburgh besonnener agiert als der Rest der NFL, darf Butler wohl bleiben. Zu Recht, wie Andy Benoit befindet:

Benoit wird wohl Recht haben. Ein katastrophales Spiel haben schon mehrere Defenses. New England wurde den ersten Wochen der Saison an die Wand gespielt. Jacksonville hatte seinen schwarzen Tag zu Weihnachten in San Francisco. Pittsburgh hatte ihn dummerweise in den Playoffs.

Eine wesentliche Personalentscheidung in Pittsburgh in der Offseason betrifft aber die Offense, bzw. RB #26 LeVeon Bell. Bell ist einer der wenigen wirklich essenziellen Runningbacks in der NFL. Bell hat bereits angekündigt, auf keinen Fall unter der Franchise-Tag spielen zu wollen. Er will einen rekordverdächtigen Vertrag.

Persönlich war ich seit Monaten überzeugt, dass die Steelers null Interesse an einer Verlängerung mit Bell haben, so wie sie den Mann in der abgelaufenen Saison verheizt haben (ohne Playoffs 321 Carries, 85 Catches in 106 Anspielen). Aber das Spiel gegen Jacksonville hat einmal mehr offenbart, wie wesentlich das Individualtalent Bell für Erfolg und Misserfolg der Steelers-Offense ist.

Ohne Bell und ohne die grandiosen Contested-Catches von WR Antonio Brown hätten die Steelers ein Debakel von viel deutlicherem Ausmaß erlebt. Pittsburgh braucht seine „Triplets“ (Roethlisberger ist der dritte und er will offenbar noch 3 Jahre spielen) – insofern werden die Verhandlungen mit Bell, so es welche gibt, spannend.

Patriots 35, Titans 14

Das eindeutigste Spiel am Wochenende. New England war wie erwartet perfekt vorbereitet – aber die Patriots spielten nicht den für 2017 gewohnten Stiefel runter, sondern konzentrierten sich auf Kurzpassspiel, wie man es zuletzt 2016 gesehen hat. Wie wird das am Sonntag gegen Jacksonville aussehen?

Zu Tennessee: Die Titans feuerten nach dem Spiel dann doch Head Coach Mike Mularkey. Ich schreie wirklich nicht nach Köpfen. Aber Mularkey war trotz zweier „Winning Seasons“, der ersten Titans-Playoffqualifikation seit neun Jahren sowie eines Playoffsiegs einer der klarsten Entlassungskandidaten in der NFL. Das liegt hauptsächlich daran, was er mit der Offense gemacht hat, die völlig am Talent von QB Marcus Mariota vorbeidesignt war. Für mich einer der schlechtesten Coaching-Jobs seit Jim Mora jr. und Michael Vick vor 10-15 Jahren in Atlanta.

Die Geschichte in Tennessee geht nun offensichtlich so: GM Jon Robinson arbeitete seit Wochen auf eine Entlassung Mularkeys hin, weil er Mularkey für eine Pflaume hielt. Doch die Besitzerin, Amy Adams Strunk, soll von den Erfolgen Mularkeys ausreichend geblendet gewesen sein, dass sie ihm einen Freifahrtschein ausgestellt hätte.

Robinson wollte Mularkey erst nach Woche 17 feuern mit der Begründung, die Playoffs verpasst zu haben.

Als der Plan scheiterte, wollte er Mularkey nach dem unvermeidlichen Playoff-Debakel in Kansas City feuern. Auch das ging schief, weil Tennessee just zum „dümmsten“ Zeitpunkt ein starkes Playoff-Comeback hinlegte und überraschend gewann.

Strunk stellte Mularkey nach Kansas City sogar mündlich eine Vertragsverlängerung in Aussicht, aber Robinson konnte den Move auf nach New England aufschieben – in der Hoffnung auf eine klare Pleite und mit dem Plan, die Ownerin weiter zu bearbeiten.

Die dann auch kam. Und so folgte dann auch die Axt für Mularkey. Robinson hatte Strunk weichgekocht. Als wesentlichster Entlassungsgrund wurde letztlich noch nichtmal die 21-pts Niederlage bei den Patriots herangezogen, sondern die klar und mit deplatzierten Worten angebrachte ablehnende Haltung Mularkeys gegenüber einem Wechsel des Offensive Coordinators.

Am Montag gerüchtelte es, dass die Titans an Josh McDaniels dran seien, aber McDaniels soll bereits in Indianapolis im Wort stehen. Wer nun effektiv neuer Cheftrainer in Nashville werden soll, steht in den Sternen. Eine Option soll Frank Reich (Eagles-OC) evtl. mit einem OffCoord DeFilippo (aktuell QB-Coach in Philadelphia) sein.

Quelle: Paul Kuharsky / Titans-Insider.

9 Kommentare zu “Finger in die Wunden – Divisional Playoffs 2017/18 Review

  1. ad Williams-Mistackle: man hätte aus ähnlichen Gründen auch Haha Clinton-Dix vor 3 Jahren im NFC-CG einen ‚Strick‘ drehen können, als er die Hail-Mary bei der 2pt-conv. gegen TE Willson nicht verteidigt hat.
    Weil aber vorher ein gewisser TE Brandon Bostick einen Onside-Kick zum Gegner „abgewehrt“ hatte, hatte man dort dann den idealen Sündenbock gefunden. Bostick wurde gefeuert, Clinton-Dix dagegen letztes Jahr in den ProBowl gewählt.

    Das Leben ist hart – aber ungerecht.

  2. der takle war in Ordnung ist halt unglücklich auf diggs hinausgesprungen , aber das ist die NFL da spielen die besten der besten.

  3. Benoit wird unter echten Experten für seine dubiosen Aussagen schon seit Längerem nur belächelt.

    Butler hätte hochkant fliegen müssen. Spieler haben nach dem Spiel gesagt, dass sie unvorbereitet waren und von Jacksonvilles Gameplan überrascht wurden. Sagt alles aus. Man sah in der Regular Season lediglich gegen wirklich schwache Offenses gut aus.

  4. Zu Pittsburgh: Wenn man ständig gegen schwache Gegner knappe Spiele hat, dann heisst das, man bereitet sich nicht gut vor. Komisch, dass das Management das entweder nicht sieht oder es ihm egal zu sein scheint.

    Bzgl: „Atlantas Offense ist absoluter Regressionskandidat 2017. Sie wäre es auch gewesen, hätte der allseits verehrte Kyle Shanahan die Kontrolle behalten.“ Ich bin schwer beeindruckt, was Kyle Shanahan mit einem guten QB uns einem mäßigen Team (49ers) anrichten kann. Entsprechend glaube ich, in Atlanta wäre es mit ihm 2017 besser gelaufen. Aber „Wäre wäre Fahrradkette“… 😀

  5. @JoffreyG: Der verlinkte Artikel tut bis auf eine Handvoll Fuck-Bomben aber auch wenig, Benoits Argumente zu widerlegen. Ergo: Er hat nicht versucht, die Grundaussagen des Artikels zu verstehen. Drew Magary unter dieser Voraussetzung als „echten Experten“ zu bezeichnen, ist gewagt.

    Benoit argumentiert wie etliche andere Film-Guys (bsp. Greg Cosell) sehr häufig über „Big Picture“ im Game-Planning. Und sie argumentieren vor allem auf Basis davon, was Coaches machen und denken. Weniger, was die einzelnen Spieler machen und denken.

    Letztlich mag Benoit mit seinem Stück sogar Recht haben, denn Seattles Offense war im letzten Jahr bestenfalls Stückwerk und oftmals schwere Kost. Ob es an Wilsons Eigenheiten lag oder nicht, lassen wir mal dahingestellt.

    Aber die vorgebrachten Punkte haben durchaus Validität, und sie sind begründet. Und dann bitte, inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Stück, denn es geht über „Russell Wilson vs Matt Stafford“ hinaus.

  6. @Dizzy – Re: Shanahan. Keine Widerrede von meiner Seite. Nach bisheriger Erfahrung ist es sogar wahrscheinlich, dass Atlanta unter Shanahan zumindest heuer besser funktioniert hätte. Aber das liegt auch (nicht nur!) an der Tatsache, dass mit Shanahan mehr Kontinuität und besseres Wissen um die Feinheiten des Atlanta-Offensivsystems zugegen gewesen wäre.

    Es ist auch kein Zufall, dass Shanahan, der in Washington, Cleveland und Atlanta letztlich sehr viel aus dem Spielermaterial herausgeholt hat, einen Headcoach-Posten bekommen hat.

    Aber auch unter Shanahan wäre es nicht wahrscheinlich gewesen, dass Atlanta seinen Level von 2016 halten kann. Und unter diesen Umständen ist ein Fall auf roundabout Top 5-7 für Atlantas Offense nicht die totale Katastrophe, zu der sie gemacht wurde.

  7. Ganz so viel Ahnung habe ich ja insgesamt nicht aber die Meldung das Steratore die Super Bowl leiten wird, habe ich positiv aufgenommen. Welche der aktuellen Head Referees haltet ihr für den Besseren bzw. Schlechteren zuzuordnen…?

  8. Schwer zu sagen, weil die Materie extrem komplex ist. Gefühlt die Guten:

    – Steratore: coolste Socke unter den Refs und der Mann mit den besten Erklärungen
    – Hochuli: der Collina unter den Refs (abgesehen von der Frisur), Spieler schauen zu ihm auf
    – Brad Allen: mein heimlicher Favorit, hat aber nicht die Aura eines Hochuli
    – Clete Blakeman: farblos, aber ich kann mich trotz extrem vieler Spiele an keinen Bolzen erinnern. Der Münzwurf bei Packers-Arizona ist noch sein auffälligster „Bock“
    – Ron Torbert: nicht die Aura wie Hochuli, aber es gibt kaum reklamierende Spieler bei seinen Partien.

    Der schlechteste Ref ist nun sowieso weg: Jeff Triplette, der Seuchenvogel unter den NFL-Refs.

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