Das Versagen der NFL-Coaches im 1st Down

Heute unter der Lupe: Der gute Ton der US-Footballkommentierung – establishing the run. Was ist dran an dieser Floskel?

Vorausgeschickt: Sie ist gültig. Auch wenn sie eigentlich in die Tonne gekloppt gehört, wie wir gleich sehen werden.

In den letzten beiden Jahren (Saisonen 2016 und 2017) gab es insgesamt 27.238 Downs mit „1st und 10“ – natürlich das häufigste gespielte Down im American Football. In 51.1% der Fälle callten NFL-Coaches einen Laufspielzug – ganz nach dem alten Credo „establish the running game“ bzw. „run sets up the passing game“.

Doch sollten Coaches so viel Laufspiel im 1st Down ansagen?

Die Zahlen widersprechen den Coaches. Schauen wir auf die Success-Rates im 1st & 10:

  • Laufspiel: 44.8% Erfolgsquote
  • Passspiel: 53.1% Erfolgsquote

Bäm. Eine um 8.3% höhere Erfolgsquote für das Passspiel – und trotzdem lassen Coaches in über 2% der Fälle häufiger Laufspiel ansagen. Es wäre auch nicht so, dass das Laufspiel in anderen Kategorien als der Success-Rate Vorteile gegenüber dem Pass hätte:

1st Down - Total Game.png

Der Pass pulverisiert den Lauf in fast allen Kategorien. Er bringt fast 2.8 Yards/Versuch mehr ein, er bringt über 17% häufiger ein neues 1st Down – mehr als doppelt so häufig wie der Lauf. Er bringt dreimal so häufig einen Touchdown.

Bei ausgeglichener Fumble-Rate ist der einzige Vorteil des Laufes die niedrigere Turnover-Quote, gemäß der ollen Weisheit „der Pass hat drei Möglichkeiten und zwei davon sind schlecht“ (Incompletion und Interception). Was dieser Spruch jedoch missachtet: Die Vorteile der dritten Möglichkeit – erfolgreiche Completion – überwiegen die Nachteile derart krass, dass das Play-Calling einer Sünde gleichkommt.

1st & 10 in der ersten Halbzeit

Doch jeder weiß: Play-Calling ist mit zunehmendem Spielverlauf immer enger gebunden an den Spielstand. Der Grund ist einfach: Coaches reagieren verstärkt auf den laufenden Score und werden entsprechend aggressiver (bei Rückstand) oder konservativer (bei Führung). Also gut möglich, dass wir das 1st Down nicht über die gesamte Spielzeit analysieren sollten, sondern nur in der ersten Halbzeitvor den Adjustments. Dann nämlich, wenn Coaches sich noch gebunden fühlen an den unter der Woche entworfenen Game-Plan.

Nehmen wir den Coaches also ihre Ausreden von wegen „aber das Scoreboard verlangt es!“.

Doch auch vor der Pause sehen wir ein fast identisches Bild: Ein Passspiel, das das Laufspiel in Sachen Effizienz in den Senkel stellt – und trotzdem im Play-Calling den Kürzeren zieht: Die Verteilung zwischen Lauf und Pass verändert sich überhaupt nicht, wenn wir nur die erste Halbzeit anschauen.

1st Down - Halbzeit 1

2.2% häufiger Laufspiel bei satten 8.8% besserer Success-Rate des Passspiels! Und das im einfachsten Down für den Play-Caller – 1st & 10, das millionenfach geübt wird, und das vor den Adjustments an den Spielstand. Das dann, wenn Coaches noch das machen, was sie minutiös die ganze Woche lang geplant haben!

Wie kommt es, dass in einer NFL, die angeblich von Analytics getrieben wird, noch immer eine so krasse Differenz besteht zwischen dem, was Coaches machen sollten und dem, was sie effektiv tun?

Ich habe mit Amerikanern bereits wirklich viel erlebt, aber es ist unvorstellbar, dass in all den Jahren noch niemand auf die Idee gekommen ist, eine derart simple Studie zusammenzustellen – eine Stunde Aufwand um einen krassen Play-Calling Bock offen zu legen. Sie müssen es also wissen.

Hören die Coaches also ganz einfach nicht zu?

Wollen sie nicht zuhören?

Coaches arbeiten während der Saison wochenlang fast täglich bis in die frühen Morgenstunden um die kleinsten Vorteile in Matchups zu analysieren und das eine Prozent Vorteil herauszukitzeln – und übersehen gleichzeitig das Offensichtliche. Schon allein aus Eigeninteresse sollten Coaches an diesen Stellschrauben drehen – um ihr Team voranzubringen und um früher zu ihren Frauen nach Hause zu kehren (sofern sie das überhaupt wollen). Wann werden sie die Scheuklappen ablegen?

Die einzelnen Mannschaften in der Analyse

Schauen wir noch auf die einzelnen Mannschaften und ihr 1st-&-10 Playcalling in der ersten Halbzeit, beginnend mit der Saison 2016:

1st Down - 2016.png

Es gibt Teams wie die Patriots, Steelers, Saints, Eagles oder Packers, die es 2016 genau richtig gemacht haben. Auch die Broncos von 2016 sind ein positives Beispiel – sie hatten zwar nicht die Quarterbacks für den Erfolg, jedoch haben sie im Play-Calling zumindest ihr noch immer besseres Passspiel entsprechend genutzt.

Aber es gibt auch krasse Fälle von Inkompetenz im Play-Calling:

  • Giants von Ben McAdoo: 22% bessere Success-Rate im Passspiel, aber nur 46% Pass-Quote
  • Jets von Todd Bowles: +16% SR, aber nur 43% Passspiel – fast 14% weniger als Pass!
  • Chargers von Mike McCoy: +15% SR, aber nur 44% Pass-Quote
  • Dolphins von Adam Gase: +9.5% SR, aber nur 44% Pass-Quote

Kein Wunder also, dass McCoy gefeuert wurde. Man kann übrigens auch ein Argument dafür aufbringen, dass der Wunder-OffCoord Kyle Shanahan mit der prächtigen Offense der Atlanta Falcons in seinen 1st-Down Calls nicht konsequent genug war: Seine Pass-Offense war mit 69% Erfolgs-Quote im 1st Down unfassbar effizient – aber Shanahan ließ sie nur in 53% der Fälle von der Leine. Er hätte sie noch häufiger nutzen sollen!

Einen ähnlich gelagerten Fall wie Shanahan haben wir bei den Redskins. Auch die Cowboys mit ihrer legendären 2016er Zeke/Dak Offense waren übrigens nicht passlastig genug. Sie liefen in fast 55% der Fälle, und der Lauf war mit 57% Sucess-Rate auch extrem erfolgreich, aber der Pass war mit 59% Success-Quote noch erfolgreicher.

Auf der anderen Seite gibt es nur wenige Beispiele von Mannschaften, deren Passspiel das Laufspiel übertrumpft hat: Jacksonville, Tennessee und Buffalo wären zu nennen.

Was ist mit der abgelaufenen Saison 2017?

1st Down - 2017

Der Ausreißer sticht sofort hervor: Die Los Angeles Rams. Im ersten Jahr unter Sean McVay warfen sie gemäß der Anforderung in 53% der Fälle im 1st&10, obwohl sie ein sensationelles Laufspiel mit 61% Erfolgsquote hatten – #1 der Liga mit Abstand! Ihr QB Goff dagegen war nur in 46% der Fälle erfolgreich – #30 der NFL. Der Grund: McVay callte fast 23% tiefe Pässe im 1st Down – und sie waren mäßig erfolgreich.

Ansonsten: Wieder haben wir New England und Pittsburgh als die positiven Beispiele.

Die Teams, die zwar überdurchschnittlich häufig, aber immer noch zu selten, warfen – quasi die Shanahans von 2017, waren:

  • Falcons – wieder die Falcons: +12% SR, aber nur 52% Pass-Quote
  • 49ers – wieder Shanahan: +12% SR, aber nur 49% Würfe
  • Seahawks: Russel Wilson +16%, aber Carroll und Co. ließen 52% der Offense-Plays in eine Mauer rennen (Seahawks-Laufspiel: 32% Success-Rate, #32 der NFL)
  • Cardinals: +12% SR, aber nur 47% Pass. Bruce Arians ist zurecht in Rente geschickt worden.
  • Bengals: +14% SR, aber nur 47% Pass. Marv Lewis hätte vermutlich mitgehen sollen.
  • Lions und Packers: +9% SR, aber nur 48% Pass-Quote
  • Raiders: +8% SR, aber nur 49% Pass-Quote
  • Chiefs: +21% SR, aber mit 55% Pass-Quote zu selten geworfen
  • Buccs und Titans: +12% SR, aber nur 48% Success-Rate

(Mularkey wurde zurecht gefeuert!)

Andere krasse Freak-Teams? Minnesota, über deren 1st-Down Playcalling ich mich unter dem Jahr häufig beklagt hatte, zum Beispiel: 19% bessere Success-Rate im Passspiel, aber in 55% der Fälle Laufspiel gecallt. Die Giants kommen nach McAdoo nun offensichtlich den nächsten Schlafer im Play-Calling als Chefcoach… und GM Gettleman freut’s, kann sein Top-Pick Barkley Dutzende Läufe in Menschenberge hinein verbrennen.

Oder Jets? +23.6% Success-Rate im Passspiel, zweitschlechteste Success-Rate im Lauf, aber vierthöchste Run-Rate im 1st Down – inoffizielle Form von Tanking. Mit Darnold auf QB bitte nicht wiederholen.

Oder wieder die Chargers: +17% Erfolgsquote im Passspiel, aber erneut nur 48% Pass-Quote. Wenn die Chargers Philip Rivers endlich mal von der Leine lassen würden… Oder anders: Du kannst ohne einen Tropfen Schweiß zu vergießen aus dem Ärmel 13 Teams schnackeln, die letzte Saison viel zu konservativ (Betonung auf „viel zu“) im 1st Down waren.

In Chicago kann man nur hoffen, dass der neue Coaching-Staff QB Trubisky häufiger ranlässt als in 35% der 1st Downs. Obwohl Trubisky mit 46% Erfolgsquote kein Held war, ist ein mäßiges Laufspiel wie Chicago (39%) kein Grund für ein derart klares Misstrauensvotum gegen einen QB wie eine so niedrige Pass-Quote.

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19 Kommentare zu “Das Versagen der NFL-Coaches im 1st Down

  1. Ich bin etwas verwirrt wegen des zweiten Absatzes. Dort heißt es, dass die Floskel vom Lauf etablieren gültig ist, obwohl sie eigentlich weggeworfen gehört.
    Ist damit einfach gemeint, dass diese Floskel nach wie vor von allen als gültig erachtet wird und deshalb ihre Gültigkeit besitzt oder gibt es noch eine weitere Ebene, die im Beitrag sonst nicht erwähnt wird?

  2. Gültig vermutlich deshalb, weil coaches effektiv sp ticken und das firstdown als running down betrachten.

    Auch wenn das natürlich ein trugschluss der coaches ist.

  3. Genau, Coaches callen im 1st Down entgegen der Success-Rate zu oft Laufspiel und erachten sie damit für sich als gültig. Auf das gesamte Spiel betrachtet erachte ich es aber schon als wichtig, den Lauf zu etablieren bzw. zu callen, da man sonst zu eindimensional und ausrechenbar wird.

  4. Multi dimensional zu sein bringt nichts, wenn man dafür Effizienz ohne Gegenleistung aufgibt. Balance im Playcalling ist falsch verstanden, wenn man 50-50 zu callen versucht obwohl alle Indizien hindeuten dass man eher 60-40 callen sollte. Ausrechenbarer ist man wenn man häufig Run callt und keine Yards macht.

    Gruß
    Karl

  5. Kann der höhere Erfolg eines Passspielzuges bei 1st & 10 unter anderem auch daran liegen, dass die Defense davon ausgeht, dass ein Laufspielzug stattfindet (was es nach deinen Ausführungen und den Werten ja auch meistens tut) und sich dementsprechend formiert?

  6. 60:40 ist für mich immer noch multidimensional. Ich habe damit nicht gemeint, dass man zu gleichen Teilen passen und laufen sollte.

  7. @500
    Das ist neben den allgemeinen Vorteilen des Passing Games (Regeländerungen, …) sogar der Hauptgrund!

    Wenn die NFL iwann mehr werfen sollte (bin noch skeptisch wie lange das dauert), werden die Defenses notgedrungen nachziehen und die Effizienz wird nachlassen und sich einpendeln.

    Korsakoff hatte das Nash Gleichgewicht schon angesprochen. Ist nichts anderes.

  8. Es bringt also nur kurzfristig etwas, mehr zu werfnen. Und wenn nächste Saison plötzlich alle Teams mehr passen als laufen würden, wäre die Erfolgschance beim Laufspiel schnell höher und Korsakoff würde genau das verlangen. 😉

  9. Ja bestimmt, aber genau darum geht es bei Analytics ja: Potenziale zu finden, wenn sie auch kurzfristig sind. Beim Thema in diesem Artikel habe ich aber das Gefühl, dass wir nicht schon von nächstem Jahr reden bis der Markt das Potenzial begriffen hat!

  10. Ich glaube man begeht hier den Fehler den Satz „Establish the run“ auf ein Play zu reduzieren. Es geht ja nicht darum, dass man bei diesem einen Play Erfolg hat. Sondern es geht darum, dass die Defense in späteren Plays immer den Run respektieren muss, auch wenn der eben nur für 3 yards geht. Aus meiner aktiven Zeit auf bescheidenem Niveau kann ich nur bestätigen, dass es nichts ekligeres gibt, als wenn man als Defense überlaufen wird. Lieber einen schnellen TD pass kassieren als ein 5min TD Drive mit 5yards pro Lauf.

  11. @C3PO: Ja, lieber mit einem guten Gefühl untergehen als mit einem schlechten gewinnen.

    Anders gesagt: Die NFL respektiert den Lauf zu sehr im Vergleich zu dem, was er der Offense bringt bzw. was im Gegenzug der Pass bringt. Würde die NFL in jedem Spielzug 6 DB aufstellen und alle Pass-Zonen zudecken, wäre eine Play-Calling Ratio wie die aktuelle vertretbar. Tut sie aber nicht.

  12. Pingback: Von der Psychologie des NFL-Coaches im 2nd Down | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  13. Pingback: Play-Calling und die NFL: 3rd Down – Das Money-Down | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  14. Halte ich bis zu einem gewissen Grad für Äpfel mit Birnen vergleichen. Passspiel im 1st Down ist ja oft nur deshalb erfolgreich WEIL es eben ein gängiges Schema ist im 1st Down zu laufen bzw. die meisten Defenses ihre 1st Down Defense auch derart aufziehen.

    Auch einen Yard per Attempt Vergleich halte ich für ein hinkendes Stück Statistik. Schließlich wird im 1st Down oft aus Run Heavy Formations mit Play Action geworfen. Diese Plays sind automatisch für Big Gains und personelle Mismatches ausgelegt und haben vom situativen Schwierigkeitsgrad nix gemeinsam mit einem harten 3rd&8 gegen 6 DB´s einer Dime Defense. Das gleiche gilt für das Laufspiel wo im 1st Down meist gegen 7 oder 8 Mann in der Box jedes Yard hart erlaufen werden muss, statt gegen eine 5er Box in einer 3rd&8 Situation.

    Was ich damit sagen will…Sicherlich ist es klug im 1st Down den Ball zu passen, genauso wie es klug ist im 3rd&8 einen Screen (aka ein Laufspiel) zu callen. Das ist aber nur der Fall weil es eben NICHT der Trend ist im 1st Down den Ball zu 60% zu werfen. Würden alle Coaches ab diesem Jahr dazu tendieren dauert es nicht lang und man sieht Dime Packages im 1st&10 und die erwähnte Yard per Attempt Rate sinkt in den Keller. Und dann wäre es plötzlich wieder der heißeste Shit im ersten Versuch den Ball zu laufen 😉

  15. @snoopydinho: Bis auf den einleitenden Satz richtig analysiert. Es ist jetzt eine Markt-Ineffizienz, die man ausschlachten sollte, bis eben alle anderen nachziehen. Das hat aber nichts mit Äpfel und Birnen zu tun, sondern mit grundlegendem Verständnis für Daten und Wahrscheinlichkeiten. Schlagwort „der Konkurrenz einen Schritt voraus sein“.

  16. So formuliert bin ich ganz auf Deiner Seite. Die Äpfel und Birnen Geschichte war primär auf Pass im 1stDown und Pass im Allgemeinen bezogen, wurde aber sicherlich etwas unkonkret als Einleitung mißbraucht von mir 🙂

  17. Ich denke, es sollte klar sein, dass „Analytics“ kein blindes „Rufen nach Passspiel“ ist, wie auch die folgenden Einträge zu 2nd und 3rd Down bewiesen haben. Es ist vielmehr der Versuch, Stellen zu finden, an denen NFL noch Optimierungspotenzial hat.

    Würde die NFL in 100% der Fälle werfen, würden Defenses natürlich nachziehen und die Effizienz im Passspiel würde rapide nach unten gehen und wir würden uns fragen ob die NFL nicht etwas zu sehr auf das Passspiel setzt. Die Kunst ist es, das Equilibrium zu finden, den Punkt, an dem Lauf und Pass sich optimal ergänzen.

    Im Fall von 1st & 10 ist der Punkt noch nicht gefunden. Die NFL sollte ihre Pass-Rate im Play-Calling so lange hochschrauben, bis Lauf und Pass gleich erfolgreich sind – wobei Success-Rate natürlich nur ein Maßstab ist. Man kann aufgrund der höheren Explosivität durchaus argumenteiren, dass Passspiel im 1st und 2nd Down eine niedrigere Success-Rate verträgt, weil der potenzielle Gewinn höher ist – dann sind wir bei EPA / Expected Points Added.

  18. Pingback: NFL Play-Calling in der Nussschale | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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