College Football nach der Woche der Überraschungen

College Football hat in Woche 7 mal wieder geliefert und mit einer ganzen Reihe an Upsets die Rankings gehörig durcheinandergewirbelt.

Gleich deren sieben höher gerankte Teams verloren gegen niedriger gerankte Mannschaften bzw. gegen ungerankte – allen voran natürlich die überraschend hohe Pleite der #2 Georgia, die auswärts bei Louisiana State komplett unter die Räder geriet. Sehen wir uns die Liste einmal an:

  • #13 Louisiana State 36, #2 Georgia 16
  • Iowa State 30, #6 West Virginia 14
  • #17 Oregon 30, #7 Washington 27 (OT)
  • #8 Penn State 17, Michigan State 21
  • Virginia 16, #16 Miami/FL 13
  • USC 31, #19 Colorado 20
  • #21 Auburn 24, Tennessee 30

Damit ist nur deswegen genug, weil #5 Notre Dame sich knapp gegen Pitt durchsetzen konnte, weil #9 Texas mit einem TD gegen Baylor gewann, #10 UCF mit einem Punkt gegen Memphis siegte und weil die #23 USF schon am Donnerstag mit ebenso bloß einem Punkt gegen Tulsa von der Schippe sprang.

LSU – Georgia und der Status der SEC

Ohne Zweifel das Spitzenspiel des Abends – und es endete in einem überraschend hohen Kantersieg für die LSU Tigers, die 36-16 gewannen. Es war von Beginn an kein knappes Spiel: LSU führte zur Pause 16-0, führte nach drei Vierteln 19-9 und zog nach drei physisch dominanten Vierteln im Schlussabschnitt gegen eine ausgelaugte Georgia-Mannschaft auf 36-16 davon.

Georgia war körperlich nicht so präsent wie gewohnt – es war im Prinzip eine Verstärkung der beiden Spiele zuletzt gegen Mizzou und Vanderbilt, als die Bulldogs nicht mit 100%igem Einsatz zu spielen schienen. Gegen eine wuchtige LSU-Front war diesmal die Offensive Line gegen Passrush nicht gewachsen – und das funktionierende Laufspiel gab der Georgia-Staff sehr früh auf.

Dabei hätten die RBs Swift (12 Carries, 6.0 YPC) und Holyfield (7 Carries, 8.0 YPC) durchaus Effizienz auf das Feld gebracht. Doch das Star-Backfield bekam zusammen nur 19 Carries – wohingegen man den überforderten QB Jake Fromm gleich 34x werfen ließ (zuzüglich 6 Sacks) – und Fromm antwortete mit einer schwachen Partie: Nur 16 Completions, 2 böse INTs.

LSU lieferte offensiv einen knochentrockenen Game-Plan: RB #22 Edwards-Helaire bekam 20 Carries für 145yds, die etatmäßige Nummer 1 RB #4 Nick Brossette 16 Carries für 64 Yards und auch QB Joe Burrow schaltete sich mit einem famosen 60yds-Scramble in den Bodenangriff mit ein. Burrow lieferte auch als Werfer eine fehlerlose Partie – wie so oft, wenn er mit schneller Führung spielen kann und nicht zum Improvisieren gezwungen ist.

Für LSU-Coach Ed Orgeron muss sich der Sieg wie eine große Befreiung anfühlen. Ich hatte im Vorfeld darüber geschrieben, wie Orgeron in der eigenen Fanbase oft – „angefeindet“ ist ein zu hartes Wort – aber kritisch beäugt wird. Einen Titel-Contender wie Georgia derart an die Wand zu spielen, ist nun ein dickes Statement für Orgeron und seine Tigers.

LSU ist nun 3-1 in der SEC und hat bereits Auburn, Ole Miss und Georgia geschlagen. Es sieht gegenwärtig so aus, als ob es tatsächlich mal wieder auf das direkte Duell mit Alabama drauf ankommen könnte: LSU spielt gegen Alabama am Samstag, 3. November – zuhause. Ein Sieg dort, sich schadlos halten gegen Mississippi State, @Arkansas und @Texas A&M und man könnte die Western Division tatsächlich mit Sieg über Alabama eintüten.

Für Georgia ist die Pleite natürlich umso bitterer. Trotzdem bleibt man in der SEC East in Führungsposition, denn Florida und Kentucky haben ebenso bereits einmal verloren. Gegen Florida spielt man in zwei Wochen auf neutralem Boden in Jacksonville – es ist sowas wie das verfrühte Endspiel um den Gewinn der Division – danach geht es noch gegen @Kentucky und das schwächelnde Auburn, das am Samstag sogar zuhause gegen Tennessee verlor.

Für #1 Alabama gibt es nach diesem Samstag also mehrere Lesemöglichkeiten:

  • Man kann sich freuen, weil mit Georgia der vermeintlich ärgste Widersacher eine ordentliche Delle bekommen hat.
  • Man kann sich ärgern, weil mit LSU ein weiterer nennenswerter Contender aufgewacht zu sein scheint.
  • Man kann sich freuen, weil Erzfeind Auburn endgültig aus dem Rennen ist.
  • Man kann sich ärgern, weil man gegen Mizzou seine bislang schwächste, weil schlampigste Saisonvorstellung geliefert hat.
  • Man kann sich freuen, weil man trotzdem locker 39-10 gewonnen hat.
  • Man kann aufatmen, weil QB Tagovailoa sich in der Partie verletzte, aber im Nachgang doch okay zu sein scheint.

Vermutlich wird Alabama aber nichts dergleichen machen und das tun, was es immer tut: Nur auf sich selbst zu schauen. Denn Nick Saban ist es am Ende egal, ob er LSU, Georgia oder den FC Hintertux versohlt – Hauptsache gewinnen.

Big Ten Conference

Zwei fette Spiele standen in der Big Ten Conference an – das größte natürlich #12 Michigan vs. #15 Wisconsin. Die Partie hätte ein Knaller werden sollen, doch sie wurde zu viel mehr – zu einer Demonstration der Stärke nämlich. Und zwar von den Michigan Wolverines.

Wisconsin mag keine perfekte Mannschaft sein, doch sie war in den letzten Jahren stets schwer zu besiegen. Sie verlor selten bis nie mit mehr als einem TD und man musste gegen das hyper-effiziente Laufspiel stets lange Angriffsserien warten, bis man selbst an guten Tagen gegen Wisconsin davonziehen konnte.

Michigan war’s egal: Die Wolverines pulverisierten Wisconsin bei einem 38-13 Sieg, der sich noch deutlicher anfühlte, wenn man das Spiel gesehen hat. Jim Harbaugh packte alles aus, was sein Play-Book hergab, u.a. den alten „Colin-Kaepernick-Read-Option-Play“, den QB Shea Patterson über 81yds das Spielfeld hinuntertrug, oder langen Runs für beide seiner Backups-Quarterbacks.

Michigan dominierte mit überlegener Physis (45 Carries für 335 Yards), fehlerlosem Offense-Passspiel (14/21 für 124 Yards für QB Patterson) und knackiger Pass-Defense (QB Hornibrook machte bis zum allerletzten Drive keinen Stich, warf in 20 Versuchen 2 INT und wurde 3x gesackt).

Wisconsin bleibt in der Big-Ten Western Division natürlich trotzdem der Favorit – niemand glaubt, dass Northwestern, Iowa, Purdue (alle ebenso eine Conference-Pleite), Illinois (bereits 2 Conference-Pleiten) oder Minnesota (deren 3) wirklich komplett genug sind um den Badgers Paroli zu bieten. Aber die Playoff-Hoffnungen für Wisconsin sind damit dahin – und damit auch der erste meiner vier (zugegeben in der Retrospektive sehr optimistischen) Tipps.

Auf der anderen Seite haben wir Michigan. Die Wolverines verloren zum Saisonauftakt mit einem TD bei Notre Dame – jenes Notre Dame, das noch immer ungeschlagen ist und mittlerweile als heißer Playoffanwärter gilt. Michigan erholte sich von der Auftaktniederlage mit folgenden Ergebnissen:

  • 49-3 gegen Western Michigan
  • 45-20 gegen SMU
  • 56-10 gegen Nebraska
  • 20-17 bei Northwestern
  • 42-21 gegen Maryland
  • und nun 38-13 gegen Wisconsin.

In den Advanced-Stats Tabellen liegt Michigan ganz weit vorn, doch das kennt man in der Ära Jim Harbaugh bereits. Für Harbaugh gilt es, endlich seine Big-Rivals zu schlagen: Michigan State (1-2 Bilanz für Harbaugh) und Ohio State (Harbaugh: 0-3). Die Aussichten sind nach den jüngsten Vorstellungen durchaus besser als gedacht.

Die nächsten beiden Gegner sind @Michigan State (20.10.) und vs. Penn State (03.11.). Diese beiden Mannschaften trafen am Samstag im direkten Duell aufeinander: Dabei gewann das bislang so durchwachsene Michigan State knapp 21-17 bei den Nittany Lions, deren Saison-Ambitionen damit erstmal den Bach runtergingen. Penn State hatte zwar Laufspiel-Erfolg gegen die Beton-Defense von Michigan State, doch Spartans-QB Lewerke machte genug Plays um einen schmutzigen Sieg einzufahren.

Michigan State ist damit in der Big Ten 2-1, Penn State ist mit 1-2 Bilanz so gut wie aus dem Rennen um ein Conference-Finalticket. Michigan und Ohio State sind beide mit 4-0 noch ungeschlagen.

Gewinnen die Wolverines nächste Woche bei Michigan State, steht einem „Endspiel“ am Thanksgiving-Wochenende auswärts bei Ohio State („The Game“) an – ganz so, wie es sich Harbaugh immer gewünscht hatte. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt muss man konstatieren, dass dies das „logische“ Divisions-Finale wäre – und dass Michigan gegen das durchaus nicht immer überzeugende Ohio State (am Samstag: eher schlampiges 30-14 gegen Minnesota) ganz gute Karten auf ein Wiedersehen mit Wisconsin im Big-Ten Championship Game hat.

Pac-12 Conference

Man kann davon ausgehen, dass die SEC mindestens ein Playoff-Ticket bekommt und dass ein zweites an die Big Ten Conference geht. Man kann nach dem letzten Wochenende auch davon ausgehen, dass die Pac-12 Conference keine Playoff-Einladung bekommt. Mal wieder.

Schuld daran ist der 30-27 Sieg der #17 Oregon Ducks in Overtime gegen die #7 Washington Huskies, die damit ihre zweite Pleite kassierten und aus allen Träumen gerissen wurden. Es war wieder so eine Niederlage für Washington, die nicht unbedingt hätte sein müssen: Die Partie war zwar am Scoreboard durchwegs knapp (10-10 nach dem ersten Viertel, 17-17 nach Q2, 24-24 nach Q3 und Q4), aber Washington dominierte nach Yards/Play (6.3 für Washington, nur 4.7 für Oregon) und hatte mit 38 Penalty-Yards nur rund halb so viele Strafen-Yards wie Oregon.

Doch man machte die Crunch-Time Plays nicht: Für Washington-Headcoach Chris Petersen muss es wie ein Déjà-vu gewesen sein, als sein Kicker mit auslaufender Uhr den vermeintlich entscheidenden Kick daneben jagte – schon zu Boise-Zeiten kosteten ihn seine Kicker zwei BCS-Bowls und vielleicht ein National-Championship Game. Dann verpasste Washington es in der Overtime, ein 1st&Goal von der 6 zum TD zu verwerten und kassierte mit der Defense anschließend ein 1st Down nach 3rd&11, was zum entscheidenden Touchdown führte.

In der Pac-12 North sieht das Bild nun so aus: Washington 3-1, Washington State, Oregon und Stanford jeweils 2-1. Die Huskies können noch das Conference-Finale erreichen, auch wenn sie dafür etwas Schützenhilfe eines der verbliebenen Oregon-Gegner brauchen. Doch die Playoffs sind außer Reichweite für Petersen und seine Jungs.

Sie sind auch extrem unwahrscheinlich für Oregon, das zwar bei 5-1 sitzt und in den Rankings klettern wird. Doch Oregon hat mit Out-of-Conference Spielen gegen Bowling Green, Portland State (FCS) und San Joe State nur Kanonenfutter gespielt und im verbliebenen Schedule mit Washington State, Arizona, UCLA, Utah, Arizona State und Oregon State auch keine Chancen mehr, Eindruck zu schinden.

Offen ist auch noch die Pac-12 South, nachdem USC am Wochenende 31-20 gegen #19 Colorado gewann und den Erfolgslauf der Buffs erstmal stoppte. Beide Kontrahenten haben damit eine Conference-Pleite. USC sieht wie ein inkomplettes, aber talentiertes Team aus, das an guten Tagen auch starke Gegner schlagen kann und famose Plays auszuführen imstande ist, das aber andererseits immer mal wieder für einen katastrophalen Ausrutscher gut ist.

Sonst so

#5 Notre Dame gewinnt knapp 19-14 gegen Pitt. QB Ian Book orchestrierte im Schlussviertel einen Winning-Drive mit 35-yds Sieg TD für WR Miles Boykin, was für einen dreckigen Sieg langte. Notre Dame bleibt damit ungeschlagen und hat die Prüfung gegen den unangenehmen Favoritenschreck Pitt bestanden.

Notre Dames Rest-Spielplan sieht nicht mehr furchterregend aus, hat aber doch durchwegs Stolpersteine eingebaut, die alle an einem guten Tag in der Lage sind, gegen Top-Teams zu gewinnen:

  • 27.10. Navy (in San Diego)
  • 03.11. @Northwestern – hätte vor zwei Wochen fast Michigan geschlagen
  • 10.11. vs Florida State – viele Flauseln, aber auch viel Talent
  • 17.11. vs Syracuse – frag nach bei Clemson
  • 24.11. @USC – eine stärkere Version von FSU

#6 West Virginia fiel gegen einen anderen Favoritenschreck auf die Fresse: 14-30 gegen Iowa State. Iowa State hatte letztes Jahr Oklahoma geschlagen und heuer bereits Oklahoma State, was Headcoach Matt Campbell immer stärker in den Fokus großer Unis rückt.

Am Samstag wurde West Virginia nach Strich und Faden dominiert. Hätte Iowa State nicht ein Fieldgoal nach dem anderen verschossen, wäre die Partie zur Pause beendet gewesen. Was QB Brock Purdy, RB Dave Montgomery und WR Hakeem Butler an Plays machten, war ebenso groß wie die Performance an der Anspiellinie, wo Iowa State an beiden Fronten dominierte.

Der Conference-Rivale #9 Texas verhinderte einen ähnlichen Stolperer beim 23-17 gegen Baylor, aber schön war die Partie nicht. Am Ende eines Spiel, in dem QB Ehlinger mit Schulterverletzung runtermusste und durch QB Buechele ersetzt wurde, musste die Defense einen Redzone-Stop hinlegen um die Baylor-Offense am entscheidenden TD zu hindern.

19ter Sieg in Serie für #10 Central Florida, das beim 31-30 gegen Memphis von der Schippe sprang. Memphis führte schon mit 16 Punkten, ehe UCF-Coach Heupel die dicken Hosen anzog und ein 4th&Goal zum TD ausspielen ließ. UCF kassierte über 220 Rushing-Yards in der ersten Halbzeit, machte dann aber die Schotten dicht als es in Q3 ging, würgte die Memphis-Offense ab und bleibt nicht bloß ungeschlagen, sondern der Group-of-Five Favorit auf einen Big-Bowl Platz an Neujahr.

Strenth of Record

ESPN hat in den letzten Jahren den „Strength of Record“ (SOR) kultiviert, eine Metrik, die versucht zu messen, welchen „Wert“ der Record einer Mannschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat. 15/16 der Top-4 Plätze im SOR qualifizierten sich am Ende für die Playoffs (die bislang 4x ausgespielt wurden). Einzige Ausnahme: Ohio State 2014, das über die wirtschaftlich schwachen Unis TCU und Baylor gestellt wurde.

Noch hat das SOR keine allzu große Aussagekraft, aber man kann schon durchaus aufhorchen, wenn man sieht, wie gut LSU dasteht: Nach SOR ist es höher einzuschätzen, gegen den LSU-Schedule eine 6-1 Bilanz einzufahren, als gegen den Clemson- oder Alabama-Spielplan ungeschlagen zu bleiben.

Am kommenden Samstag

Nicht die ganz großen Spitzenspiele, aber durchwegs gute „1-b“ Spiele am kommenden Wochenende:

  • Sa 18h: Michigan State – Michigan (allerdings nur bei FOX)
  • Sa 18h: TCU – Oklahoma
  • Sa 21h30: Tennessee – #1 Alabama
  • Sa 21h30: #4 Clemson – #20 NC State
  • Sa 21h30: Washington – Colorado
  • Sa 1h: LSU – Mississippi State
  • Sa 1h30: Washington State – Oregon

Prost.

2 Kommentare zu “College Football nach der Woche der Überraschungen

  1. #4 Clemson – #20 NC State
    Wird mein Favorit sein.
    Erinnerungen an letzte Begegnung, in der Clemson gewonnen hat dank den Fehlern – und nicht aus eigener Spielweise. Allerdings spielt diesmal Nord Carolina State Wolfpac auswärts im Hexenkessel des Memorial Stadium von Clemson, South Carolina.

  2. Hier mal eine interessante Nachricht hinsichtlich des Verhältnisses von College-Football und NFL: Nick Bosa, Defensive End von Ohio State, beendet seine College-Karriere um sich auf den NFL-Draft 2019 vorzubereiten:

    https://eu.usatoday.com/story/sports/ncaaf/bigten/2018/10/16/nick-bosa-wont-return-ohio-state-focus-nfl-draft-after-surgery/1658347002/

    Bosa gilt als möglicher Top-10 Pick. Er fiel zuletzt mit kleineren Verletzungen aus. Es hat sich eingebürgert, dass Prospects die Bowl-Season aussetzen, aber dass ein zentraler Leistungsträger eines National-Title Contenders zu diesem Saison-Zeitpunkt die Saison beendet, ist bislang ohne Beispiel.

    Könnte zum Trend und somit für College-Football zum Problem werden. Kannst du drauf warten, dass Tua Tagovailoa nächstes Jahr die Playoffs aussetzt um sich nicht für den Draft zu verletzen.

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