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NFL Power Ranking 2018 – Woche 7

Power-Ranking nach Woche 7.

Doppelführung für Los Angeles bleibt bestehen.

Kansas City klettert nach dem dominanten Sieg im Sunday Night Game um einen Platz hoch auf #4, u.a. weil die Defense Lebenszeichen gibt.

Atlanta bleibt weiterhin das mysteriöseste Top-10 Team, obwohl das Power-Ranking nicht mehr viel Liebe für die auf #29 gerankte Falcons-Defense hat. Aber für Atlanta spricht der bislang schwere Schedule: 6t-schwerster in den ersten sieben Wochen. Der Restspielplan der Falcons ist mit .499 fast exakt durchschnittlich schwierig.

Chicago ist der Verlierer der Woche, fällt von #6 auf #11 runter.

An den Browns fällt auf, dass auch das Power-Ranking ihre Top-5 Defense schätzt, aber die Offense ist noch immer ganz tief unten auf #29 klassiert. Hue Jackson gab am Wochenende unterschwellig dem OffCoord Haley die Schuld daran, dass Cleveland die desaströse Buccs-Defense nicht zerlegen konnte. Wie lange wird es dauern, bis die Finger in Cleveland endlich auf den richtigen Mann (Hue himself) zeigen werden?

NFL Power Ranking - Woche 7.png

Und so liest sich das ganze: Die erste Sektion (WP | E16) beschreibt die Stärke der jeweiligen Mannschaft. WP entspricht der Siegchance der jeweiligen Franchise gegen eine standardisierte, durchschnittliche NFL-Franchise, E16 ist WP hochgerechnet auf 16 Spiele (WP*16 = E16). Die zweite Sektion (SOS | Rs) beschreibt die Stärke des Schedules und die Platzierung des Schedules. OFF ist die Platzierung der Offense, DEF die Platzierung der Defense.

Hier noch einige erklärende Grafiken mit den Statistiken hinter dem Power-Ranking und weiteren Zahlen:

 

Wahrscheinlichkeiten für Woche 8

Letzte Woche 10 von 14 richtige Tipps für das Power-Ranking.

Wahrscheinlichkeiten - Woche 8.png

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12 Kommentare zu “NFL Power Ranking 2018 – Woche 7

  1. Äußerst interessant auch wenn ich mir mehr Kommentierung gewünscht hätte. Es fällt auf dass in den Top 10 insgesamt 8 Top-10 Offenses gerankt sind. Dafür mehr Top-10 Defenses unter den letzten vier als unter den Top 10… Ist der Split wirklich so krass bzw. wo kommt diese Diskrepanz her?

  2. Umfang der Kommentierung variiert nach Verfügbarkeit.

    Die Diskrepanz hinsichtlich Offense/Defense kommt aus den Ergebnissen der letzten Jahre: Offense ist schlicht wichtiger als Defense. Jetzt, wo schon Defensive Coordinators Interviews geben, in denen sie à la Big-12 Coordinators Fokus auf Redzone-Defense und Turnover-Ratio als #1-Prioritäten angeben, umso mehr.

    Die NFL ist eine Offense-Liga. Offense wins Championships.

  3. Offense wins Championships!

    Siehe den letzten SB 😉

    @Korsakoff
    Was ist dein persönlicher AFC Champ?
    Gemäß Power Ranking sind ja LA, BAL und KAC vor NE und PIT 🙂

  4. Gemessen am Deinem errechneten Spread sind drei weitere falsch.
    Falcons-Giants
    Chargers-Titans
    Buccs-Browns
    7 von 14 ATS richtig.
    Spreads werden bei Anbietern immer in
    o.5-Schritten gemacht.

    SU sind 10 von 14 richtig.
    Interessant wäre zu wissen, wer als Underdog siegt.
    Auf Favoriten setzen mit niedriger Quote ist nicht die Kunst.

    Lob für das Prognosemodell, richtiger Ansatz für SU, für ATS noch nicht ganz.

  5. @Thing: Es gibt Wege, das Power-Ranking zu schlagen – zum Beispiel durch Coaching (da es alle Plays der letzten Jahre anschaut, wird es auch mit zu konservativem Coaching gefüttert). Würde also nach wie vor bei New England bleiben, das Jahr für Jahr seine Sieg-Erwartung aus diesem Power-Ranking um ca. 2 Siege schlägt.

    @Tailback: Die Spread-Berechnung war eigentlich ein „Abfallprodukt“. Irgendwo in den Untiefen des Blogs habe ich auch die Logarithmus-Formel, mit der ich umrechne. Sie stimmt nicht 1:1 mit dem Vegas-Spread zusammen. Aber z.B. letztes Jahr hatte das Power-Ranking vor Woche 17 (als Starter geschont wurden und Freak-Ergebnisse erzielt wurden), ca. 62% richtige Tipps gegen den Opening Vegas-Spread.

    @Ben: Die Run-Defense ist #5, aber diese hat nur wenig Einfluss auf Sieg und Niederlage. Pass-Defense ist #13 und Dallas fängt keine INTs. Kombiniert mit einem bislang einfachen Schedule an gegnerischen Offenses (u.a. Giants, Jaguars, Redskins, Seahawks, Texans, Panthers) ergibt das nur Platz 18.
    Remember: Hier werden keine absoluten Zahlen angeschaut, sondern Rate-Stats.

  6. Ich traue es mich fast nicht zu sagen, aber Cleveland wird mMn unterschätzt. Vier Mal in OT, da entscheiden Details, tw. sogar der pure Zufall (Coin toss). Sie haben unter anderem gegen Ravens, Chargers und Saints gespielt, das sind keine Pappkameraden.
    Mir würden aktuell mehr als zwei andere Teams einfallen, gegen die ich lieber spielen würde als gegen die Browns. (49ers mit Beathard, Giants, Jags mit dem guten alten Blake, … )

    Ich weiss, die Zahlen lügen nicht, aber Motivation und Hunger der Browns und vor allem von Mayfield haben definitiv Feuer.

  7. Tyrod Taylor ist für mich trotzdem die bessere Wahl,er spielt zwar einen Pass sicheren Football ohne Risiko vermeidet dafür wenig Fehler. ich hoffe die jaguars holen ihn nach Florida den bortles ist ja dort kein football spieler

  8. Das galt für den Taylor bei den Bills, bei den Browns waren seine Auftritte bisher desaströs. Es mag daran liegen dass die Offense schon so konstruiert wurde, dass sie Mayfield in die Karten spielt, aber dennoch sehen seine Zahlen verheerend aus, das was ich von den Browns-Spielen gesehen hab, sah auch absolut nicht nach dem Spieler aus, der in der letzten Saison die Bills trotz Tankings noch irgendwie in die Playoffs gebracht hat.
    Die Jags wären definitiv ein logischer Abnehmer für Taylor, mit der #2-Defense stehen sie bei 3-4, was in der AFC South deutlich aussichtsreicher ist als es sich anhört.

  9. @Ahmser: Nein, aber ich weiß, dass es letztes Jahr in den Top-5 „straight up“ in dieser Aufstellung gewesen wäre: http://www.thepredictiontracker.com/nflresults.php?year=17

    Im schlechtesten Jahr (2015) hatte das Ranking nur 63% Genauigkeit (die besten in der o.g. Aufstellung waren damals bei 66%).

    Wobei: Wenn einen Modell einen 70% Favoriten sieht, sollte der Favorit idealerweise 70% der Spiele gewinnen – alles darüber wäre, natürlich, Glück.

    RE: Tyrod Taylor. Nur 2018 betrachtet, war der QB-Wechsel in Cleveland schon nach der zweiten Woche überfällig. Die Browns waren offensiv inexistent. Es gibt, so wie Mayfield auftritt, außerhalb einer Verletzung wenig Grund, einen erneuten QB-Wechsel vorzunehmen.

    Clevelands entscheidendes Problem bleibt nach wie vor der unterirdische Receiving-Corp.

  10. @Mayfield: es gibt nicht den geringsten Grund Taylor statt ihm einzusetzen, solange er (Mayfield) fit ist. Mayfield ist die Zukunft, Taylor ist Platzhalter. Der Übergang vom College hat bei Mayfield allerdings nicht lange gedauert und damit gibt es keinen Grund, ihm nicht die für seine Entwicklung so dringend notwendigen Reps in Spielsituationen zu geben. So kann man im Optimalfall seine Entwicklung um einige Monate bis ein Jahr beschleunigen und damit ein weiteres Jahr seines billigen Rookie-Vertrages ausnutzen, um ab nächstem Jahr dann gleich 3 oder 4 Saisonen lang als Contender anzugreifen.

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