NFL Power Ranking 2018 – Divisional Playoffs

Das Conference-Championship 2018/19 sorgt für ein Novum: Die besten vier Teams des Jahres spielen im Halbfinale am Sonntag um den Einzug in die Superbowl.

Das mag überraschender klingen als es ist. Doch tatsächlich im siebten Jahr des Power-Rankings auf diesem Blog das erste Mal, dass die #1 bis #4 das Halbfinal-Feld bilden (fettgedruckt der jeweilige spätere Superbowl-Champ):

2018/19: #1 Kansas City, #2 New Orleans, #3 New England, #4 LA Rams
2017/18: #1 Minnesota, #2 Philadelphia, #4 New England, #9 Jacksonville
2016/17: #1 New England, #2 Atlanta, #3 Green Bay, #6 Pittsburgh
2015/16: #1 Arizona, #3 Carolina, #5 New England, #8 Denver
2014/15: #2 Seattle, #3 Green Bay, #4 Indianapolis, #5 New England
2013/14: #1 Seattle, #3 Denver, #6 San Francisco, #9 New England
2012/13: #2 San Francisco, #7 New England, #9 Atlanta, #14 Baltimore

Dass nicht immer die vier besten Teams im Endspiel stehen, kommt in der NFL per Design: Unbalancierter Schedule, harziges Seeding (Chargers dieses Jahr z.B. nur als #5) und genereller geringer Qualitätsunterschied zwischen den Mannschaften, gepaart mit dem massiven Vorteil der beiden Top-Seeds, die Heimvorteil und Bye-Week im Viertelfinale genießen.

In den letzten Jahren erlebten wir einen Trend zu Heimsiegen im Viertelfinale. Er setzte sich auch diesmal durch: Alle vier Heimteams gewannen ihr Divisional-Playoffspiel. Da kannst du noch so lange über die Attraktivität der Wildcard-Runde faseln: Am Ende zählt in der NFL ab der drittletzten Runde.

Divisional Playoffs im Rückblick

Kansas City Chiefs 31, Indianapolis Colts 13. Eine Partie, die klarer war als der Endstand. Kansas City führte zur Pause bereits schier uneinholbar 24-7 und spielte hernach „Ball-Control“ Offense, wie ich es von Andy Reids Team lange nicht gesehen habe. Die Chiefs waren dabei bis spät ins dritte Viertel hinein aggressiver als ich im Liveblog gedacht hatte – hier die Early-Downs (1st & 2nd Down) Run/Pass Verteilung:

  • Q1: 12 Pässe, 5 Runs
  • Q2: 10 Pässe, 6 Runs
  • Q3: 10 Pässe, 5 Runs
  • Q4: 1 Pass, 11 Runs

Kansas City blieb auch in den 3rd Downs am Gaspedal:

  • Q1: 2 Pässe, 1 Run
  • Q2: 4 Pässe, 0 Runs
  • Q3: 2 Pässe, 1 Run
  • Q4: 3 Pässe, 1 Run

Weiter: Andy Reid spielte gleich vier 4th Downs aus, je zwei im ersten und dritten Viertel. Dass die Chiefs die Partie im ersten Viertel gewannen, zeigt der Blick auf die allgemeine Performance der Offense pro Quarter:

  • Q1: 22 Plays, 55% SR, 0.64 EPA/Play, 8.4 Yards/Play
  • Q2: 20 Plays, 45% SR, 0.12 EPA/Play, 4.5 Yards/Play
  • Q3: 20 Plays, 45% SR, -0.29 EPA/Play, 4.3 Yards/Play
  • Q4: 16 Plays, 31% SR, -0.08 EPA/Play, 4.6 Yards/Play

Die Colts wussten im ersten Viertel nicht, wie ihnen geschah, und ehe sie zum ersten Mal den Ball für längere Zeit halten konnten, waren sie schon mit 3 Scores in Rückstand und gezwungen, passlastiger zu spielen als erhofft (am Ende 39 Pässe, 14 Runs). Mit so einem Game-Skript war es auch nicht möglich, die ausgemachte Schwachstelle der Chiefs-Defense, die Run-Verteidigung, mit Verve zu attackieren.


Los Angeles Rams 30, Dallas Cowboys 22. Ich schrieb schon gestern über diese Partie: Sean McVay war brutal lauflastig. Die Rams waren imstande, sämtliche Moves der Defensive Line zu lesen, und so wäre es am Ende schwieriger gewesen, einem Kind einen Lutscher zu klauen als dieses Spiel zu verlieren.

Dallas scheidet nach einer Saison, die über den Erwartungen verlief. Im Vergleich zu den Colts würde ich Dallas aber attestieren, den weiteren Weg nach ganz oben zu haben: Die Cowboys-Offense ist schlicht nicht variabel genug gebaut um sich in der gegenwärtigen NFL gegen mehrere Spitzenteams en suite zu behaupten.

Schau dir die Rams oder New England an: Sie sind in der Lage, dich auf mehrere völlig unterschiedliche Arten zu schlagen, oder Kansas City, deren Über-QB auf Jahre die Liga dominieren wird.


New England Patriots 41, Los Angeles Chargers 28. Dass die Patriots am Ende nur mit 13 Punkten Differenz gewannen, liest sich angesichts des Spielverlaufs wie blanker Hohn. Die Patriots hatten die Partie Mitte des zweiten Viertels im Sack und führten zur Pause 35-7 gegen desolate Chargers.

Am Ende las sich mein Verzweiflungstipp in einer gefühlten 50/50 Partie natürlich wie völliger Bullshit – aber ich bleibe dabei: Theoretisch musste man den Chargers im Vorfeld der Partie gute Chancen auf einen Upset einräumen.

Doch dann bestätigte sich einmal mehr die Wettregel #1: Setze in den Playoffs niemals gegen Belichick und Brady.

Es war New Englands stärkste Saison-Performance – und eine, die die Patriots in meinem Power-Ranking hoch auf #3 katapultierte. Die Patriots hatten zur 47 Plays ausgespielt, dabei 7.4 Yards/Spielzug erzielt, 53% Success-Rate und satte 0.44 EPA/Spielzug.

Los Angeles konnte offensiv im ersten Viertel mitgehen, hatte aber auch dort nur 9 Plays, weil die eigene Defense New Englands perfekt eingestellte Offense nicht vom Feld bekam. Ich hatte schon letzte Woche geschrieben, dass eine Defense mit 7 Defensive Backs wie @Ravens in New England nicht funktionieren würde. Ich hatte den Chargers nach dem Coup in Baltimore Reaktionsfähigkeit zugetraut.

Am Ende war nada. Anthony Lynn und sein Coaching-Staff kamen mit 7-DB Defense nach Foxboro – der Gameplan hatte nie eine Chance. Doch der Gameplan allein ist nicht das Armutszeugnis.

Man kann einmal in die Scheiße greifen – aber man sollte reagieren, wenn man sieht, dass es nicht klappt. Dummerweise sitzt an L.A.s Seitenlinie kein Belichick, der einen missratenen Gameplan notfalls nach zwei Drives über Bord schmeißt und Plan B auspackt. DefCoord Bradley und Konsorten warteten Schottenheimer-like bis zur Pause auf ernsthafte Anpassungen – der Untergang.

Ergo: Vercoacht. Punktsieg auf ganzer Linie für Belichick.

NB: Die Chargers versagten auch völlig mit zu hoher Run-Quote im 1st Down: Schon das ganze Jahr eine krasse Schwäche und viel zu viele verschenkte Läufe in die Mauer, hatten die Charers in dieser Partie insgesamt acht 1st-Down Runs. Ein einziger war erfolgreich, und sie machten insgesamt 10 Yards damit.

Diese Nibelungentreue zu 1st-Down Rushing in die Mauer wird in den nächsten Jahren verstärkt Coaches ins Hintertreffen drängen. Wird Anthony Lynn lernen, obwohl die Chargers als eine der wenigen Mannschaften keine Analytics-Abteilung engagieren?


New Orleans Saints 20, Philadelphia Eagles 14. Das spannendste Spiel des Wochenendes, aber auch Saints vs. Eagles fühlte sich nicht so knapp an wie der Endstand vermuten ließe. Das lag in erster Linie daran, dass die Eagles nach dem furiosen ersten Viertel, als man 14-0 führte, offensiv nur noch wenig zustande brachte und einen schleichenden Tod starb.

Desaströs für Philly war dabei vor allem das Laufspiel, das nach dem ersten Viertel kam noch zum Zug kam und nach 6 von 9 erfolgreichen Runs im ersten Viertel ab Q2 nur noch 6 Versuche hatte und dabei nicht einen einzigen Erfolg und ganz 10 Yards (!) zustande brachte. QB Foles auf sich allein gestellt war damit chancenlos.

Im ersten Viertel noch mit 8/9 erfolgreichen Pässe, hatte Foles danach desaströse Erfolgsquoten: 38%, 33%, 18% in den folgenden Vierteln. Philadelphias Offense brach nach einem Viertel komplett ein:

  • Q1: 0.66 EPA/Play, 14 Punkte
  • Q2: -0.29 EPA/Play
  • Q3: -0.08 EPA/Play
  • Q4: -0.83 EPA/Play

Dagegen spielte New Orleans mit QB Brees nach einem völlig missratenen Auftaktviertel ab Q2 groß auf, hatte 56% Erfolgsquote und machte 7.0 Yards/Play bei 0.32 EPA/Play.

Power Ranking nach dem Viertelfinale

Hier das Power-Ranking nach dem Divisional-Wochenende. Wir sehen nächste Woche im Semifinale also die vier besten Teams mit den vier besten Offenses und nur einer einzigen Top-10 Defense. Wird also Zeit um ein altbekanntes (zumindest auf diesem Blog) Mantra wieder auszupacken: Defense wins Games, Offense wins Championships.

NFL Power Ranking 2018 - Divisional.png

Und so liest sich das ganze: Die erste Sektion (WP | E16) beschreibt die Stärke der jeweiligen Mannschaft. WP entspricht der Siegchance der jeweiligen Franchise gegen eine standardisierte, durchschnittliche NFL-Franchise, E16 ist WP hochgerechnet auf 16 Spiele (WP*16 = E16). Die zweite Sektion (SOS | Rs) beschreibt die Stärke des Schedules und die Platzierung des Schedules. OFF ist die Platzierung der Offense, DEF die Platzierung der Defense. Fett gedruckte Teams stehen noch in den Playoffs.

Championship Games Ausblick

Hier noch einige erklärende Grafiken mit den Statistiken hinter dem Power-Ranking und weiteren Zahlen:

Effizienz Stats - Divisional.png

Wir sehen: Eine starke Passing-Offense ist das A und O – vier der Top 5 Passing-Offenses stehen im Semifinale. Dazu drei der Top-7 Teams nach Interception-Quote. Die Pass-Defense hat zwei gute und zwei schlechte Teams zu bieten, während die schlechteste Rushing-Defense der NFL in den Playoffs steht.

So 21h05: New Orleans Saints – Los Angeles Rams

Auf dem Papier sehen Wettbüros (Saints -3.5) und das Power-Ranking (Saints mit 2.5 Punkten) ein relativ ausgeglichenes Spiel. Doch es gibt einen wesentlichen Faktor, der mich glauben lässt, dass wir im Heimteam einen klareren Favoriten sehen könnten als man auf den ersten Blick annehmen würde.

Denn dieser Punkt ist in der Bewertung von Saints-QB Drew Brees zu beachten: Brees ist auswärts gut, aber zuhause ein Monster – hier der Pass-Split Home/Away:

  • NO Home: 58% Pass-SR, 0.42 EPA/Play, 8.4 NY/A
  • NO Away: 48% Pass-SR, 0.17 EPA/Play, 6.5 NY/A

Als wäre dieser markante Unterschied nicht genug, ist die Passing-Offense der Rams auswärts wesentlich schwächer einzuschätzen als zuhause:

  • LAR Home: 52% Pass-SR, 0.31 EPA/Play, 8.1 NY/A
  • LAR Away: 46% Pass-SR, 0.06 EPA/Play, 6.8 NY/A

So ähnlich die beiden Pass-Offenses auf neutralem Feld aussehen, so groß ist der Unterschied plötzlich, wenn die Heim/Auswärts-Split anschauen: Brees ist plötzlich um 1.6 NY/A der bessere Quarterback als Goff.

Doch Brees hat in den letzten zwei Monaten brutal gestruggelt! Möglich – aber Brees hatte nach dem Atlanta-Spiel auch nur noch ein Heimspiel in der Regular Season (Pittsburgh) und am Sonntag Philly, beides souveräne Vorstellungen gegen nicht schwache Offenses.

So sind die Saints am Sonntag wohl klarer zu favorisieren als der 3.5 Punkte-Spread andeutet: Passing-Offense der Rams ist in den letzten Wochen harzig, und das zündende Laufspiel trifft in der Saints-Front (#5 Rushing-Defense nach Success-Rate) auf eine Stärke des Gegners.

So/Mo 00h40: Kansas City Chiefs – New England Patriots

Wo das NFC-Finale in McVay und Sean Payton schon zwei erstklassige Coaches aufbietet, ist das AFC-Finale vielleicht das Aufeinandertreffen der beiden über Jahre prägenden Coaches der NFL: Bill Belichick gegen das, was man als ehesten seinen „Freund“ nennen kann – Andy Reid. Der eine ist vielleicht der beste Footballcoach aller Zeiten (Belichick). Der andere, Reid, ist ein ewig Unvollendeter, dem nach fast 20 Jahren auf Headcoach noch immer ein Titelgewinn zur Krönung fehlt.

Das Power-Ranking sieht Kansas City mit 59% oder 3.0 Punkten favorisiert. Die Wettbüros sehen das genauso: Chiefs -3, Patriots zum ersten Mal seit 67 Brady-Starts Außenseiter.

Eine der Storylines ist auch hier der Heim/Auswärts-Split. Die Chiefs-Offense ist interessanterweise auswärts noch einmal eine Ecke stärker als zuhause (Mahomes-Passing zuhause: 7.5 NY/A, auswärts: 8.7 NY/A), was aber auch an der Qualität der Gegner liegen kann: Zuhause spielte man gegen die besseren Defenses wie Baltimore, Jacksonville oder Arizona.

Doch mehr Gedöns wird um darum gemacht, dass die Chiefs-Defense, so schwach sie insgesamt sei, im Arrowhead Stadium eine ganze Ecke besser sei als auswärts. Was ist da dran? Schauen wir uns den Pass-Split in der Defense an:

Fünfkommadrei zu siebenkommaeins Nettoyards pro Passversuch Unterschied ist eine ganze Menge. Das ist Top-5 Defense gegenüber Bottom-5 Defense! Im Laufspiel ist der Split wenig weniger deutlich:

  • KC Rush DEF Home: 47% Def Run-SR, 0.08 EPA/Play, 5.1 YPC
  • KC Rush DEF Away: 50% Def Run-SR, 0.12 EPA/Play, 5.1 YPC

Was ist wohl dran an diesem Ergebnis: Sind die Chiefs zuhause wirklich so viel besser in der Passverteidigung als auswärts? Oder handelt es sich eher um Zufall, weil man zuhause Bortles, Lamar Jackson und Josh Rosen begrüßen durfte, während man auswärts gegen die Rams und Patriots spielen musste?

Auffällig in diesem Sinne ist auch die Vorstellung der Patriots-Defense gegen das Passspiel:

Obwohl man in Foxboro die wesentlich schwierigeren Gegner bespielen musste, war die Patriots-Defense fern der Heimat mehr als eine Klasse schwächer. Wenn man gegen einen Away-Schedule @JAX, @DET, @BUF, @CHI, @TEN, @NYJ, @MIA und @PIT dermaßen deutlich schwächer auftritt als zuhause gegen die Kaliber, wirft das Fragezeichen auf.

Was auch immer am Sonntag abgehen wird: Es wird eine Freude sein. Den Playoffs 2018/19 geht bis jetzt der echte Thrill ab, aber jetzt stehen drei phänomenale Matchups an.


Superbowl 53 in drei Wochen wird auf jeden Fall ein Megaspiel: Wiederholung des Footballporno im Falle von Chiefs und Rams, Brees gegen Brady, Brees gegen Mahomes – bzw. Brady zum Ende seiner Karriere noch einmal gegen den Gegner, gegen den alles begann (die Rams) – Rams vs. Patriots wäre auch das Duell des neuesten Wunder-Coaches McVay gegen den großen Mann, den man besser als „Meister“ denn als „Altmeister“ bezeichnen sollte.

Müsste ich schon heute tippen, würde ich trotz der Fragezeichen der Auswärts-Patriots den QB-Oldtimertreff im Superbowl erwarten: Brees gegen Brady – Saints gegen Patriots.

12 Kommentare zu “NFL Power Ranking 2018 – Divisional Playoffs

  1. Die Divisional Playoffs haben jeweils den besseren Coach als Sieger hervorgebracht.
    Abgesehen von Eagles vs Saints, da sehe ich beide auf einem Niveau.
    Wobei ich mir bei Frank Reich und auch McVay nicht sicher bin wie gut sie wirklich sind.

    In den Conference Finals sehe ich da weniger deutliche Unterschiede.
    Denke aber McVay wird Payton nicht gewachsen sein und Mahomes wird auch gewinnen. Zumal die Pats im Arrowhead eine negative Bilanz haben.

  2. Korsakoff du bist nicht der einzige, der den Chargers am vergangenen Wochenende gute Chancen eingeräumt hat. Ich als Patriots-Fan hatte auch zum ersten Mal in den letzten Jahren bei einem Home-Playoffspiel das Gefühl, dass man wirklich ausscheiden könnte. Grund war das sehr komplette Chargers Team mit Rivers+Allen+Gordon in der Offense plus sehr talentierte Defense (ausgenommen Off-the-Ball Linebacker Corps). Hätte es Rivers auch gegönnt, mal den ganz großen Wurf zu machen dieses Jahr.
    Schade auch für alle unparteiischen Fans, denen man ein spannendes Playoffspiel gewünscht hat.

  3. 1 – „nie dort“, weil die Aufnahmezeit für mich nicht günstig liegt.

    2 – Die besseren Pass-Teams haben gewonnen. LA Rams mit dominierendem Laufspiel – es zeigt, wie sehr die extreme Lauf-Strategie in den Hintergrund geraten ist, wenn ein Spiel als Beweis herangezogen wird, dass die Strategie noch fruchtet.

    3 – Ich nehme die Argumente zur Kenntnis. Aber vor fünf Jahren haben alle gesagt, 4th Downs spielt man nicht aus, bevor es nicht sein muss. Die Zahlen sagten was anderes. Heute spielt sogar ein Jason Garrett einen 4th Down im ersten Viertel in Mittelliniennähe aus.

    Mit solchen Situationen wie dem Colts-FG wird es sich in fünf Jahren ähnlich verhalten. Es macht schlicht keinen Sinn mehr, auf erträgliche Punktedistanz zu spielen. Wenn man auswärts bei einer dominanten Offense kurz vor der Goal-Line seine Chance nicht ergreift, wann dann?

    Die Zahlen favorisieren ausspielen. Die Zahlen werden sich durchsetzen.

  4. „Kansas City, deren Über-QB auf Jahre die Liga dominieren wird“- Das wäre so mein Fazit dieser Saison. Wo Gott Brady und Never-give-up Rivers scramblen um den Ball ins Aus zu werfen, läuft Mahomes -Blick downfield- noch drei Haken zwischen hechtenden D-Linern/LBs um dann …
    … aus der Drehung
    … entgegengesetzt seiner Laufrichtung
    … ohne einen Fuss auf dem Boden
    einen zentimetergenauen Pass auf einen sprintenden Receiver zu werfen. Ab und zu auch mal no-look.
    Der macht in seiner Rookie-saison Sachen, die die meisten Profi-QBs in ihrem Leben nie können werden. Gepaart mit Nerven aus Stahl. Auch wenn ich kein Chiefs-Fan bin, hoffe ich, dass Mahomes sich nie ernsthaft verletzt.

  5. Finde russel willson trotzdem besser als mahomes.Wenn Cam newton nächste season endlich sein Potential ausspielt sehe ich auch ihn besser als mahomes.
    Keine frage der junge hats drauf finde aber die scrambler willson und newton etwas effektiver als mahomes.

  6. Für Vergleiche wie Wilson/Mahomes sollte man noch etwas Zeit ins Land ziehen lassen. Aber Wilson ist in der Konversation weil er so ein guter Passer ist. Newton ist genau deswegen eher darunter einzusortieren weil er genau dort seine Defizite hat und davon abgesehen, bin ich der Überzeugung das wir den besten Newton schon gesehen haben. Also entwickeln wird sich an dem Typ nix mehr in dem Alter. Da kommt es eher auf das Team um ihn herum und das Coaching an.

    BTW: Man kann niemanden effektiver finden, entweder er ist es oder eben nicht und Wilson und Newton waren diese Saison klar unterhalb von Mahomes. Kann man auch auf diesem Blog nachlesen.

  7. Ich bin auch gespannt wie sich der junge Mahomes die nächsten Jahre entwickelt….den Pass aus der Drehung in der Luft habe ich auch noch vor Augen. Geniales Ding :-). Ob er wirklich auf Jahre hinaus so gut sein wird oder sogar noch besser wird, abwarten….

  8. Bei Mahomes ist die unsicherheit wie gut er tatsächlich ist viel größer als bei Wilson oder Newton weil er einfach weit weniger spiele hat.
    Aber selbst wenn das Mahomes ceiling ist sieht das gut extrem gut aus. wenn das hingegen Mahomes floor ist dann gute Nacht AFC.

    Zum vergleich dieses Jahr: Wilson hatte auch das vergnügen der Marrty Schottheimer experience. Wenn er denn werfen durfte hat war er ja wirklich herausragend.

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