Free Agency 2019 – Tag 1: Die Hauptpreise sind bereits vergeben

Erster Tag der Tampering-Periode ist zwei Tage vor Liga-Start. Das heißt in NFL-Sprache: Die Hauptpreise der Free Agency sind seit gestern / heute Nacht bereits vergeben. Ein Blick auf die wesentlichsten Moves.

Nick Foles / Jacksonville Jaguars

4 Jahre / 88 bis 102 Mio. / 50 Mio. guaranteed

Die Überraschung ist nicht “Foles zu den Jaguars“ – das schien seit Wochen beschlossene Sache. Die Überraschung ist die Dimension des Vertrags – schließlich hatte es dem Vernehmen nach kein anderes Team gegeben, das um Foles mitzubieten bereit war. Warum geben die Jaguars ihrem neuen Quarterback also den goldenen Servierteller gleich mit?

Der Vertrag macht wenig Sinn – es sei denn, man wollte ein für alle Mal und sehr deutlich klarmachen, dass Foles der neue Mann ist und Bortles endlich auf den Müllhaufen der Geschichte gefahren wird – doch das hätte man auch anders ausdrücken können.

Passt Foles überhaupt nach Jacksonville? Der neue OffCoord dort ist John DeFilippo, Foles‘ QB-Coach während des epischen Superbowl-Runs letzte Saison – und DeFilippo spielt am liebsten Shotgun-Offense, wie sie Foles schon aus dem College kennt und aus der er zu Chip-Kelly/Doug-Pederson Zeiten am effizientesten in der NFL war.

Aber will das überhaupt Jacksonville? Will das Tom Coughlin, der sich im hohen Alter noch die Höschen nässt, wenn er an Power-Running mit Fournette über die Mitte denkt? Die gesamte Offense-Struktur ist nicht wirklich dafür gebaut, einen Foles einfach in Shotgun reinzustellen und loszulegen.

Wie ich schon vor ein paar Tagen schrieb: Foles ist nicht Bortles. Sportlich ist er recht sicher ein Upgrade. Aber ist er ein Upgrade, das 22-25 Mio/Jahr rechtfertigt – Geld, für das man in den letzten Tagen etliche Spieler entlassen musste? Müsste ich wetten, würde ich darauf setzen, dass wir hier in drei Jahren von einer gescheiterten Anstellung sprechen.

OT Trent Brown / Oakland Raiders

4 Jahre / 66 Mio / 36.75 Mio guaranteed

Ein bizarrer Einkauf der Raiders. Brown gilt physisch als Hüne und wurde vor ein paar Monaten von Von Miller als einer der Top-Right Tackles in der NFL gepriesen – und er gewann letzte Saison die Superbowl mit den Patriots. Er ist nach vielen erdenklichen Metriken ein guter Offensive Tackle in der NFL. Doch die Raiders geben ihm den teuersten Offense-Line Vertrag aller Zeiten!

Brown hatte letzte Saison hervorragende Statistiken, doch man schreibt sie viel mehr seinem OL-Coach Dante Scarnecchia sowie der QB-Legende Brady, der wie kein anderer QB Sacks zu vermeiden imstande ist, zu. Niemand glaubt, dass Brown ein Jahr, nachdem ihn San Francisco im Verbund mit einem 5th Rounder für einen 3rd Rounder spottbillig an New England verkaufte, nun plötzlich der beste Offensive Tackle der NFL ist.

Noch mehr: Brown wechselt von New Englands wohltemperierter Offense nun zu den Raiders, wo Jon Gruden bislang mehr durch große Sprüche denn durch effizient designte Offense aufgefallen ist – und wo nicht der epische Scarnecchia, sondern das OL-Schreckgespenst Tom Cable coacht. Cables Offensive Lines in den letzten Jahren waren alle horrend.

Beispiele?

Solange Cable in Seattle coacht, war Seattles Line #30 und schlechter. Als er nach Oakland ging, war Seattles O-Line plötzlich okay.

Oaklands Offense Line war bis 2017 vier Jahre lang in den Top-10 gerankt. Als Cable kam, stürzte sie auf #25 ab.

Brown hat alles erreicht: Er hat einen Superbowl-Ring und er hat einen Monstervertrag. Ihm wird es scheißegal sein, wenn er mit den Raiders 6-10 geht. Für die Raiders ist die Rettung an diesem Vertrag, dass alle „Guarantees“ in die ersten beiden Vertragsjahre gepackt wurden: 2021 kann man ihn ohne Dead-Money entlassen. So ist es in Wirklichkeit ein Zweijahresvertrag mit zwei Jahren Team-Options.


Trent Browns Einkauf kam einen Tag nach dem Trade für WR Antonio Brown. Dabei haben die Raiders viel Geld an ihre Spieler ausgeschüttet – was interessanterweise dafür sorgte, dass mal wieder Gerüchte ob Oaklands Liquiditätsproblemen hochkamen, denn im Anschluss an den Brown-Vertrag vernahm man ernsthaft, dass es nun keinen Angriff mehr auf LeVeon Bell geben könne, weil das Geld alle sei.

In der NFL!

Es gibt kein Team, das die Free Agency besser ausspielt als die New England Patriots: Sie haben Trent Brown verloren und sie haben wenig später auch noch Trey Flowers verloren. Beide Abgänge kamen nicht überraschend. Beide Spieler kassierten Monsterverträge. Und für beide werden die Patriots nächstes Jahr wohl wieder je einen 3rd-Round Compensatory Draftpick abstauben.

New England bleibt in der Free Agency fast immer untätig oder wartet zu, bis die billigen Optionen zu haben sind. So wohl auch diesmal. Das Modell Patriots hätte ihn in der NFL längst Schule machen müssen, aber interessanterweise kopiert es niemand. Es gibt aber einige Teams, die es versuchen – wenn auch auf klägliche Weise.

Das für uns zu „meinem“ Team.

Der Lions-Way

Die Detroit Patriots Lions haben sich eine sportliche Leitung mit GM Bob Quinn und Headcoach Matt Patricia angelacht, die beide im System Belichick mit dem „Patriots Way“ groß geworden sind. Der Dreistufenplan, wie man in Detroit die Patriots-Kultur nachahmen will, lässt einen erschaudern:

  1. Stelle möglichst viele ex Patriots-Verantwortliche auf GM und Headcoach ein.
  2. Kaufe möglichst viele ehemalige Patriots-Spieler ein.
  3. Wenn alles schief geht, finde auf Teufel komm raus einen Rookie-QB um zwei weitere Jahre Zeit zu kaufen.

Detroit ist nun bei Stufe 2, denn gestern wurden drei ehemalige Patriots-Spieler eingekauft:

  • WR Danny Amendola – 1 Jahr, 5.75 Mio (Boni inklusive). Auf dem Papier ein guter Move, denn Detroit suchte einen Slot-WR und bekommt Amendola für relativ günstige Kohle. Ein gutes Jahr sollte Amendola noch drin haben.
  • CB Justin Coleman – 4 Jahre, 36 Mio. Coleman ist ein okayer Slot-CB, der in Seattle zuletzt zwei richtig gute Jahre spielte. Detroit brauchte einen verlässlichen Slot-CB, nachdem die Deckung in den letzten Jahren durchaus problematisch war. Coleman ist nicht billig, aber man könnte argumentieren, dass es intelligenter ist, einen Slot-CB für 9 Mio zu holen, als das was San Francisco machte (LB Kwon Alexander für 13.5 Mio/Jahr aus Tampa zu holen).
  • DE Trey Flowers – 5 Jahre, 80 Mio, 45 Mio guaranteed. Der Königstransfer der Free Agency geht nach Detroit. Jubel? Zumindest bei mir verhalten. Fix ist: Flowers war in den letzten beiden Jahren mit 77 bzw. 78 QB-Pressures ein außerordentlich guter Pass Rusher, auch wenn nicht so viele Sacks (deren 7 in 2018) heraussprangen. Und klar ist auch: Pass Rush war ein eindeutiger Need für die Lions.

Doch offensichtlich ist auch: „Kultur bilden“ geht anders. Belichick ist nicht deshalb groß, weil er bekannte Spieler von anderen Mannschaften holt und teuer bezahlt. Belichick ist deshalb groß, weil er billige Spieler bestmöglich entwickelt und in sein System einbaut und das System an sie anpasst, und sie lieber zu früh als zu spät an andere Teams abgibt.

Was Quinn und Patricia in gestern in Detroit gemacht haben, war blindlings ehemalige Patriots-Spieler einzukaufen um es als „Kultur“ zu verkaufen, weil sie nach einer desaströsen Saison 2018/19 mit dem Rücken zur Wand stehen. Vom neuen „Patriots-Way“ sind die Lions weit entfernt.

Keine Frage ist: Die Moves haben „Needs“ adressiert. Sie haben Detroits Kader personell besser gemacht (TE Jesse James kam auch noch aus Pittsburgh): Slot-WR, Cornerback, Pass Rush, Tight End: Sie alle waren eklatante Needs in der Mannschaft im letzten Jahr. Die vielen Neuzugänge sorgen dafür, dass sich die Lions im Draft durchaus darauf konzentrieren können, „Best Player“ zu draften um vielleicht noch einmal Pass Rush oder noch einmal Defensive Backfield oder Offensive Line zu verstärken.

Doch alle Moves sind kurzfristig gedacht. Quinn/Patricia fungieren wie alle ehemaligen Belichick-Schüler nicht nach den Prinzipien ihres alten Chefs. Sie fungieren wie jede andere billige NFL-Führung, die den Blick auf maximal 12 Monate voraus und gegen die vorzeitige Kündigung gerichtet hat.

Offensive Line Markt

Und das führt uns straight in den Markt für Offensive Line, und der ist – wir hatten schon darüber gesprochen – überhitzt. Browns eingangs beschriebener Monster-Vertrag ist nur der Startpunkt. Es gab mehrere überdimensionierte Deals.

RT Ja’Wuan James / Denver Broncos
4 Jahre, 52 Mio , 32 Mio. guaranteed

James ist ein Right Tackle und als solcher bekam er den teuersten RT-Vertrag ever. Erst vor einem Jahr war James in Miami noch vor dem Abschuss gestanden und es soll ernsthafte Zweifel daran gegeben haben, dass sie James mit der 5th-Year Tag halten wollten. Nun ist James mit 13 Mio/Jahr der teuerste Right Tackle der NFL, vor den sportlich wesentlich besseren Lane Johnson (Eagles / 11.3 Mio) und Rick Wagner (Ravens / 9.5 Mio).

C Mitch Morse / Buffalo Bills
4 Jahre, 44.5 Mio / 26.5 Mio. Guaranteed

Auf den dicksten Offense-Tackle Vertrag und den dicksten Right-Tackle Vertrag folgt der dickste Center-Vertrag ever: Morse kassiert in Buffalo 11 Mio/Jahr. Das erste Jahr ist mit sagenhaften 19.5 Mio. das teuerste für Morse, der als einer der besseren Center der Liga gilt.

Morse kommt aus Kansas City, wo er die Line vor QB Mahomes anführte. Jetzt soll er dem nächsten jungen QB auf die Sprünge helfen: Josh Allen, der 2018 hinter einer desolaten O-Line arbeiten musste. Viele sehen daher diesen Move als positiv für die Bills an.

OT Bobby Hart / Cincinnati  Bengals
3 Jahre, 21 Mio

Ein Move, den keiner versteht. Hart gilt als einer der schwächeren Right Tackles in der NFL. Trotzdem 7 Mio/Jahr für Hart.

Weitere Moves von gestern

Trade Philadelphia/Tampa: WR DeSean Jackson. Für 6th & 7th Rounder kehrt Jackson von Tampa nach Philadelphia zurück. Die Situation für Jackson in Tampa war offensichtlich nicht mehr zu kitten. Auf seine alten Tage kehrt der Mann nun nach Philadelphia zurück. Wird ihm Philly einen neuen Vertrag geben oder dieses letzte Vertragsjahr mit ca 10 Mio. ausspielen lassen?

APYaverage per year (Durchschnittsgehalt pro Jahr) ist in der NFL mit ihren bloß zum Teil garantierten Gehältern immer eine gefährliche Kennzahl. Trotzdem können wir sie als Indikator für das auszuschüttende Geld verwenden – und wir sehen, dass allein gestern fünf oder sechs Rekordverträge gemessen an APY pro Position ausgeschüttet wurden:

Der Safety-Markt

S Landon Johnson zu den Redskins. Der Move war teuer: 6 Jahre, 84 Mio, 45 Mio. guaranteed über die ersten drei Jahre. Johnson gilt als Play-Maker, aber mit Schwächen in der Deckung. Nach PFF spielte er letztes Jahr 478 Snaps in der Box, 109 auf Free Safety, 115 im Slot, 71 direkt an der Anspiellinie und 31 als Cornerback. Er ist also durchaus vielseitig. Dass er nach Washington geht, überrascht nicht wirklich. Die Redskins hatten ein offenes Scheunentor auf Safety und Collins ist wie so viele Redskins ex-Alabama Spieler. Doch der Preis ist Aufsehen erregend: Der Markt war geflutet von Safetys, was sie alle hätte theoretisch gedrückt haben sollte. Und Johnson kann die weniger wertvolle der beiden Primär-Skills: Tackeln, nicht covern.

FS Tyrann Mathieu zu den Chiefs: 3 Jahre, 42 Mio. Allem Gerede von wegen Mathieu will in Houston bleiben zum Trotz unterschreibt der Honey-Badger für drei Jahre bei den Chiefs, die jede Defense-Hilfe händeringend gebrauchen können. Mathieu ist ein effizienter Spieler, wenn er fit ist. Er spielte zuletzt zwei Jahre verletzungsfrei durch, doch seine ersten Jahre in der Liga in Arizona waren geprägt von zahlreichen Ausfällen. Ist Mathieus Ankunft nun das Zeichen, dass Eric Berrys Zeit endet?

FS Kenny Vaccaro bleibt in Tennessee (4 Jahre, 26 Mio, 11.5 Mio guaranteed). Vaccaro hatte letztes Jahr 1-Jahresvertrag bei den Titans und seine Chance genutzt. Jonathan Cyprien wird damit entbehrlich.

FS Lamarcus Joyner nach Oakland. Die genauen Details dieses Deals sind noch nicht bekannt, aber man geht davon aus, dass Joyner in Oakland unterschreibt.

Offense-Deals

  • Slot-WR Jamison Crowder zu den Jets: Eine Slot-Waffe für den jungen QB Darnold. Ein Move, den man auf dem Papier mögen muss. 3 Jahre, 28.5 Mio, 17 Mio guaranteed.
  • TE Tyler Kroft nach Buffalo: 3 Jahre, 18.8 Mio.
  • RB Frank Gore nach Buffalo – Einjahresvertrag über 2 Mio. Frank Gore wird auch 2035 noch Football spielen.
  • WR Devin Funchess nach Indianapolis – 1 Jahr / 10 Mio mit Option auf 13 Mio. Funchess mit dem „prove it“-Deal zu den Colts, die gestern trotz 100 Mio. Cap-Space nicht sonderlich aktiv waren.
  • WR Adam Humphries nach Tennessee – 4 Jahre, 36 Mio. Ein fetter Vertrag auch für Humphries, der in den letzten vier Jahren in Tampa vom ungedrafteten Rookie zu einem verlässlichen Starter wurde, wenn auch mit Fumble-Problemen.

Defense-Deals

  • LB Kwon Alexander nach San Francisco (4 Jahre, 54 Mio). 13.5 Mio/Jahr für Alexander, dem nach erhebliche Schwächen in Coverage nachsagt. Im Vergleich zu so einem Preis finde ich z.B. die Coleman-Verpflichtung der Lions wieder recht brauchbar.
  • LB Anthony Barr zu den Jets: Details des Deals sind noch nicht bekannt, aber Barr wird in New York unterschreiben. Interessant: Die Jets wollen Barr auf seine alte College-Position als Edge-Rusher zurückschieben. In Minnesota hatte Barr, der im Draft vor ein paar Jahren als reiner Edge-Rusher gegolten hatte, fast ausschließlich „Off-Ball Linebacker“ gespielt und dabei sehr gut ausgesehen.
  • DT Malik Jackson nach Philly: 3 Jahre, 30 Mio. Tiefe für die Defense Line der Eagles. Jackson ist ein eher junger Spieler, trotzdem wundert man sich, warum die Eagles im letzten Jahr ihres „Titelfensters“ (QB Wentz unter Rookievertrag) nicht den billigeren, wenn auch älteren, DL Michael Bennett gehalten haben.
  • Saints halten LB Craig Robertson (2 Jahre, 4 Mio.). Wichtiger Special Teamer.
  • DE Dante Fowler bleibt bei den Rams: 1-Jahres Prove-It Deal. Die genaue Zahl ist mir nicht bekannt. Ich habe gelesen, 14 Mio, aber das scheint hoch gegriffen.
  • CB Kareem Jackson nach Denver – 3 Jahre / 33 Mio / 23 Mio guaranteed. Denvers Versuch, kurzfristig die Lücken in der Secondary zu schließen, die durch die Abgänge von CB Roby und S Stewart entstanden waren. Jackson ist mittlerweile schon 31 (hatte ich nicht geglaubt!) und soll in Houston schon als Free Safety getestet worden sein. Insgesamt ein recht teurer Deal.
  • CB Buster Skrine zu den Bears – 3 Jahre, 16.5 Mio / 8.5 Mio. guaranteed. Skrine geht von den Jets nach Chicago, wo er den fast sicher abgewanderten Slot-CB Bryce Callahan ersetzen soll.

12 Kommentare zu “Free Agency 2019 – Tag 1: Die Hauptpreise sind bereits vergeben

  1. Das gefällt mir an diesem Blog so gut: Fans von Teams wie Giants oder Hawks zeigen auf diesem Blog gleich Beißreflexe beim ersten Anflug von Kritik, und dann kommt Korsakoff und zersägt die Transferpolitik seines eigenen Teams.

    Für mich ist der Lions Abschnitt sogar zu kritisch. Der Roster ist besser geworden und man kann Belichick nicht einfach kopieren. Patricia hat auch eine Handvoll junger Spieler wie Harold oder Okwara entwickelt. Die Erfolgsgeschichten sind also da.

    Die Defensive Front hat ab November Züge angenommen und ist mit Flowers personnel schon auf gutem Niveau. DB bleibt ein offener Punkt, aber Coleman ist der richtige Einkauf auf der richtigen Position. Dass er ex Patriot ist, ist mehr Zufall. Gereift ist er in Seattle.

    Ein Coleman für 9M ist nicht nur besser als ein Kwon für 13.5M, sondern auch als ein Kareem Jackson für 11M. Flowers war der beste EDGE auf dem Markt, er kostet entsprechend Kohle. Und EDGE war die große Schwäche von 2018.

    Die großen Needs bleiben OL und DB, vielleicht noch ein EDGE im Draft. Glücklicherweise ist der Draft auf diesen Positionen gut und deep besetzt. Für mich ein guter Start in die Off-Season.

    GO LIONS

  2. Fast jedes Team hat 2-3 Spieler, die es aus den Niederungen der UDFA-Reihen hochgezogen hat. Auch Detroit.

    Das Problem ist mehr, dass Quinn/Patricia ja explizit deswegen geholt wurden, um „Patriots-Kultur“ zu implementieren. Sie operieren aber 0% wie Belichick und 100% wie jede beliebige Non-Patriots Franchise. Insofern ist die Enttäuschung groß.

    Doch es ist nichts Neues: Auch alle anderen Köpfe wie McDaniels, Pioli, Dimitroff, Schwartz, Robinson oder O’Brien haben in dem Moment, in dem sie Belichick verließen, alles vergessen, was Belichick so einzigartig macht.

    Ich stimme zu, dass man den Coach Belichick nicht kopieren kann, weil er ein einzigartiges Genie ist. Aber man kann sich an seinen Management-Methoden durchaus einiges abschauen und es fasziniert mich, wie blind die komplette NFL inklusive aller Belichick-Schüler für seine Methoden ist.

  3. Ich finde die Aufregung um die explodierenden absoluten Zahlen völlig sinnfrei. man soltle die in relation zur Cap setzen bevor man die mit irgendwas vergleicht.

  4. Smart Management von GM DeCosta, der nicht zufällig bei Ozzie Newsome gelernt hat.

    Weddle mit 34 und Suggs mit 36 zu alt.
    Mosley 17 Mio p.a.
    Z. Smith 16 Mio p.a.

    Bei den Preisen mitzubieten wäre einfach unverantwortlich. Dafür staubt man Patriots like ein paar 3. Runde Draftpicks als Kompensation ab, das ist die Denkensweise.

    Defense ist immer noch ganz gut besetzt, die Coaches sind topp und im Draft kann man sich bei Edgerush und WR in tiefen Classes bedienen.

  5. Barr wird doch nicht bei den Jets unterschreiben. Minnesota hat über Nacht sein Angebot hochgeschraubt und sich damit Barrs Loyalität gekauft.

    5 Jahre. 67 Mio. davon 33 garantiert.

  6. @blub: Ich verstehe dein Argument, aber auch wenn wir die Zahlen in Relation setzen, schießt die Free Agency 2019 den Vogel ab.

    Salary Cap ist um 5% angestiegen.

    Teuerster OT 2018 (Solder) zu teuerster OT (Brown) nach APY ist +7%.

    Teuerste Safetys 2019 kassieren +7% mehr als die beiden teuersten Cornerbacks 2018, obwohl die CB-Position bislang als wesentlich wertvoller galt und die Safety-Klasse 2019 extrem tief ist. Und der beste Safety ist noch ohne Vertrag…

    Linebacker kassieren reihenweise 13 Mio/Jahr und mehr. Kaum ein Linebacker hat bislang je überhaupt 10 Mio/Jahr bekommen. Das ist +30% und mehr!

    Letztes Jahr in der kompletten Free Agency 10 Verträge für non-QBs, die 10 Mio/Jahr bekamen. Heuer am ersten Tag schon über 15!

  7. Fowler-Deal ist nun auch offiziell. Einjahresvertrag hat gestimmt.

    Die 14 Mio. nicht ganz. Es handelt sich um 12 Mio + 2 Mio an Prämien für bestimmte Leistungsziele.

  8. Pingback: Free Agency 2019: Buffalo Bills rüsten die Offense auf | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  9. Dito, Browns rüsten mächtig auf und dürften jetzt schon Favorit auf die AFC North sein.

  10. Pingback: Free Agency 2019 – Tag 2: Odell Beckham jr. wechselt zu den Cleveland Browns (und mehr) | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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