Quarterback im Fokus: Josh Allen / Buffalo Bills

Am Montag habe ich die Synthese zu Baker Mayfields Rookiesaison geschrieben. Heute der Blick auf den umstrittensten Quarterback im letztjährigen Draft: Josh Allen von den Buffalo Bills.

Wieder können alle wesentlichen Plays von Josh Allen in einem ausführlichen Twitter-Threat von Seth Galina angeschaut werden.

Für Galina war Allens Rookie-Saison besser als befürchtet. Das bedeutet nicht die Welt, schließlich war Galina im Draft-Prozess wie die meisten Menschen mit analytischerer Herangehensweise überzeugt davon gewesen, dass Allens Erfolgschancen in der NFL gering sein werden. Galina schrieb mehr als einmal davon, dass Allen if he succeeds he will be the exception, not the new norm. Quarterbacks, die ohne Antizipation und ohne Präzision spielen, haben es immer schwer.

Und so bauten die Bills die Offense nach Nathan Petermans Auswechslung und Allens Einwechslung dann auch einigermaßen stark um, setzten mehr auf Downfield-Pässe und QB-Runs. Das passte besser zu Allens Qualitäten als die Kurzpass-Offense mit Peterman.

Allen fühlte sich darin wohler – zumindest wohler als man erwarten konnte, nachdem wirklich jeder vor der letzten Saison geschrieben hatte, dass Allen am besten das ganze Jahr auf der Bank sitzen bleibt um für die NFL zu lernen. So schreibt Galina dann auch: Allen war im Einsatz besser als befürchtet, aber immer noch schlecht. Aber er war auch ein Rookie in einer Offense, die man in zwei Wörtern zusammenfassen kann: Große Scheiße.

Allen hatte eine katastrophale Offensive Line vor sich und einen #1-WR Kelvin Benjamin, der kaum seine Routen zu Ende lief. Freilich kann man auch argumentieren, dass viele der offensichtlich falschen Protection-Calls in der Bills-Line Produkt des unreifen Quarterbacks waren und dass Benjamin mit so einem unpräzisen Werfer wie Allen bald keine Lust mehr hatte.

Insofern dürften der Einkauf von Center Mitch Morse sowie der beiden Receiver John Brown und Cole Beasley helfen, denn sie bringen zumindest mittlere bis gehobene NFL-Qualität in die Offense mit.


Pocket-Movement = Allen war ein guter Scrambler, aber seine Scrambles resultierten nur allzu häufig aus zu schnellem Loslaufen. In der Pocket war Allen sehr unruhig. Seine Bewegungen zeugten nicht von großer Reife, vor allem nicht im Angesicht von Pass Rush. Anstatt sich Platz zu verschaffen mit kleinen, subtilen Tippelschritten nach vorn, wollte Allen vor dem Passrush davonlaufen.

Dieses Loslaufen brachte zwar einige gute Raumgewinne durch Scrambles, aber es führte auch zu zahlreichen offen (und links liegen gelassenen) Receivern – Anspielstationen, die Allen gar nicht mehr zu suchen versuchte, weil er gedanklich schon losgelaufen war.

Dieses Verhalten war für Allen als Rookie die Regel. Doch es gab auch einige Momente, in denen er im Angesicht von Pass Rush die Traute bewahrte, tief zu gehen. Mehr als einer dieser Pässe flog schön raus und führte zu spektakulären tiefen Raumgewinnen – es sind die Plays, wegen denen Allen bei Scouts so beliebt war und wegen denen er in den Top-10 gedraftet wurde.


Antizipation = Bei Allen kaum vorhanden. Allen zeigte nur in sehr spärlichen Anflügen Gefühl für Routen-Konzepte in der NFL und dafür, dass bestimmte Receiver als Produkt von Route und Defensiv-Verhalten frei sein werden. Er warf praktisch immer erst dann, wenn der Receiver schon frei war. Das war der krasseste Unterschied zwischen Allen und Baker Mayfield. Mayfield bewies, dass er sofort in der NFL spielen konnte. Allen zeigte sich noch Lichtjahre davon entfernt, Timing-Offense spielen zu können.

Allen geht nur unzuverlässig durch seine Reads und Progressions. Es gibt zahlreiche Plays, in denen er darauf einfach vergisst. Wenn, dann funktioniert sein Field-Screening bei Plays, bei denen über die tiefe Spielfeldmitte eine Route gelaufen wird. Dann hat Allen das notwendige Selbstvertrauen, den Ball abzufeuern – in einigen isolierten Fällen sogar, bevor dort ein Receiver völlig offen war!


Athletik = Galina sieht in Allen einen exzellenten Athleten, besser als man im Draft-Scouting Prozess letztes Jahr annehmen konnte. Wenn man seine weiße Hautfarbe einmal ausklammert, gibt es durchaus Elemente, in denen Allen stark an einen Lamar Jackson (oder Cam Newton) erinnert.

Allen hat verschiedene QB-Run Konzepte hervorragend drauf: Zone Reads, QB-Draws, Run/Pass Options. Die Bills-Coaches bauten in einigen Spielen stark auf solche Konzepte, ehe sie sie gegen Saisonende hinaus fast völlig verschwinden ließen. Warum, ist nicht ganz klar.

Viele Elemente aus dem Game-Film der Bills 2018 sprechen dafür, dass die Buffalo Bills 2019 stärker auf Allens läuferische Fähigkeiten bauen sollten – und auf tiefes Passspiel: Allen ist weder präzise genug noch hat er Pocket-Movement noch zeigt er genug Antizipation um eine Offense mit schnelleren Pässen zu spielen, sodass mit seinem Monster-Arm nur der Einbau von verstärkten tiefen Routen bleibt.


Was müssen die Bills 2019 tun? OffCoord Daboll scheint zumindest beim Thema „Pass-Routen“ derselben Meinung zu sein: Es gab Spiele, in denen er einfach sämtliche Kurzpässe aus seinem Play-Book strich und nur noch Hopp-oder-Topp ging.

Doch die Frage muss erlaubt sein: Kann so eine Offense mit vielen QB-Keepern und tiefen Routen funktionieren – ist sie stabil genug oder führt sie zu zahlreichen 3&outs, weil der Ball dreimal incomplete fällt? Kann Buffalo mit Allen überhaupt annähernd so funktionieren wie z.B. die Carolina Panthers mit Cameron Newton?

Doch mutmaßlich bleibt den Bills nichts anderes übrig, als QB-Running und Deep-Ball Offense mit Josh Allen zu spielen. Einmal nutzt man damit Allens zwei größte Stärken – und zum anderen minimiert man damit seine größten Schwächen: Bei Kurzpässen musst du tödlich präzise werfen, bei tiefen Bällen ist ein gewisser Grad an Schrotflinten-Streuung drin, schließlich haben Receiver einige Augenblicke Zeit um ihren Sprint an die Flugkurve des Balls anzupassen.

Im Prinzip ist über Allen nach Ablauf der Rookiesaison nichts wesentlich Neues bekannt: Er ist ein besserer Scrambler als man meinte und er hat zumindest die schlimmsten Befürchtungen („völlig ungeeignet für die NFL“) widerlegt. Ein guter Quarterback war er definitiv nicht. In fast allen entscheidenden Metriken rangierte Allen unter den schlechtesten fünf QBs der NFL-Saison.


Es gibt nun einige Hoffnungsträger für die anstehende Saison:

  • Die Einkaufstour des Front-Office, das ordentlich in die Infrastruktur der Offense investierte: Offense Line, Tight End, Wide Receiver
  • Mehr Erfahrung des Quarterbacks nach einer dreiviertel Saison als Starter
  • Bestellung von Ken Dorsey zum Offense-Assistenz Coordinator hinter Brian Daboll: Dorsey hat in den letzten Jahren mit Cam Newton in Carolina produktiv zusammengearbeitet und hatte entscheidenden Anteil an Newtons MVP-Saison 2015/16

Immerhin scheint man in Buffalo schneller als gedacht realisiert zu haben, dass Allen viele funktionierende Bausteine um sicher herum braucht um zu funktionieren – und dass nicht Allen der Spieler ist, der die Bausteine um sich herum funktionsfähig macht. Der Weg in Buffalo ist umgekehrt: Der Quarterback braucht maximale Hilfe durch Teamkollegen und Play-Design um produktiv zu sein.

16 Kommentare zu “Quarterback im Fokus: Josh Allen / Buffalo Bills

  1. Das unterschreibe ich so sofort, was man noch erwähnen könnte ist, seine Leadership ist zumindest für mich überraschend gut gewesen.

  2. Sehr interessanter Artikel.

    Mit meinen Eindrücken vom Game Tape der Bills mit Allen möchte ich noch ergänzen:

    1) Allen ist wirklich kein präziser Werfer. Auffällig viele Pässe fliegen uncatchable über den WR oder sind hinter den WR geworfen. Die Meinungen in Bills Foren gehen auseinander, ob seine Accuracy Probleme durch Coaching lösbar sind. Theoretisch ja, aber viele Prospect scheitern dran.

    2) Mein Empfinden ging auch in die Richtung, daß Allen bei tiefen Pässen nicht präziser wurde, sondern noch unpräziser. Würde nicht drauf wetten, daß er ein starker Deep Baller wird.

    3) Underneath Passing vor allem in der Mitte nahezu unbrauchbar. Out Routes und Comeback Routes dagegen überraschend gut, könnte locker 10 bildhübsche Pässe dazu auspacken.

    4) Timing und Rhythmus mögen nicht da gewesen sein, aber die Bills Offense war auch nicht so designt daß viel Rhythmus zustande kommt. Ich glaube nicht, daß viele QBs länger den Ball halten mussten als Allen. OL half auch nicht, die Offense zu beruhigen.

    5) Kelvin Benjamin ist eine Katastrophe. Sein Abgang allein ist ein Upgrade für die Offense.

    Ob es pretty wird oder nicht, weiß ich nicht. Aber Allen und die Bills werden jedenfalls spannend zum Beobachten in 2019. Ob das alles so großes Lob für einen Top 10 Pick ist, natürlich auch nicht sicher 🙂

  3. Bevor man eine komplette Offense zusammenkauft um eine Schrotflinte zum Franchise-QB zu erklären, muss doch der erste Ansatz sein, Josh Allen über die Offseason mit einem Wurftrainer an seiner Präzision arbeiten zu lassen.
    Einem Zimmermannlehrling, der noch nicht geradeaus sägen kann, sagt der Meister auch nicht: „Macht nichts. Für Dich bauen wir die Dinge einfach in der Größe in der das Holz kommt.“

  4. @Dizzy: Punkt ist, es ist umstritten, inwiefern ein Spieler mit 22 noch wesentlich an Wurf-Präzision arbeiten kann. Es gibt verschiedene Coaching-Ansätze und sie alle funktionieren in der Theorie.

    Aber die Praxis zeigt, dass es für viele Prospect in dem Alter bereits zu spät ist. Mögliche Ansätze dafür, dass es nur noch sehr wenigen gelingt:

    – Körperliche Voraussetzungen zum Training sind in der Jugend besser
    – Es gibt so viele andere Punkte, die Jungprofis lernen müssen (Spielsysteme, Play-Book, Game-Speed, Umgang mit Medien, …), dass nicht mehr die Zeit bleibt, sich vollzeitlich mit Techniktraining auseinanderzusetzen
    – Ein paar Monate Technik-Training in der Offseason reichen schlicht nicht aus
    – Umschulung ist Abkehr vom über Jahre Anerlernten. Das überfordert einige
    – mangelndes Talent: Wer es bis 22 nicht geschafft hat, hat vielleicht einfach nicht die Voraussetzungen von Leuten wie Brees

    Manche Teams haben in Vergangenheit versucht, junge QBs ein Jahr aus der Spielvorbereitung so weit es geht herauszuhalten, damit sie sich als Rookies vor allem um Technik-Feinschliff kümmern können.

    Andererseits verpassen die Prospects dadurch potenziell wichtige Erfahrungen am Spielfeld. Und kaum ein Team bringt mehr die Geduld auf, zwei Jahre Rookievertrag zu opfern (1. Jahr Technik, 2. Jahr Sammlung erster Erfahrungen).

  5. Über Rosen würde ich auch gerne noch was lesen 🙂
    Ich kann es immer noch nicht glauben das in so ziemlich jeden Mock Draft Murray an 1 zu den Cards geht. Rosen wurde von vielen als der beste QB letztes Jahr gesehen und nach einem Jahr soll’s das schon gewesen sein? Und Murray ist ja nu auch kein Andrew Luck Talent oder sehe ich das falsch?

  6. Genau das treibt mich auch um, Schnixx82. Ich hoffe natürlich dass das mit Murray so kommt und träume von einem Trade Rosen’s von den Cards zu den Giants.

  7. Danke für die ausführliche Info, Korsakoff. Ein Freund hatte mir vom Eishockey erzählt, wenn Profis ihre Schusstechnik ändern wollen, braucht es mindestens 3.000mal die neue Bewegung bis sie sie im Spiel anwenden können. Ich habe daraus geschlossen, dass es möglich sein muss, seine Technik grundlegend zu ändern. Aber klar: Zeit, Talent, Management etc machen es sicher schwer.
    Um mit einer frohen Note abzuschliessen: Peyton Manning hält nach wie vor den Rookie-rekord für INTs. Und aus dem ist noch was geworden. Also, Kopf hoch, Josh!

    PS: Ja, Rosen wäre sicher hochspannend. Wenn er noch seine 6 Superbowls holen will, muss er Gas geben… 😉

  8. Murray ist aktuell einfach der Hype. Im letztjährigen Draft, wäre er wahrscheinlich – man darf nicht vergessen, dass auch der aktuelle Hype um Baker Mayfield Murray hilft, weil er in einem ähnlichen College-System gespielt hat (dass er nicht die gleichen Sachen in diesem System gemacht hat wie Mayfield, wird dabei gerne übersehen) – hinter Rosen vom Board gegangen. Der aktuelle Draft ist bei weitem schwächer besetzt als im letzten Jahr und Murray ist da, auch vom Timing und seinen öffentlichen Aussagen her, einfach – so scheint es – zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Dazu halt noch Kingsbury bei den Cardinals.

    Bzgl. Rosen: Wäre halt schon ne grobe sunken cost für die Cardinals, ihn jetzt wegzuhauen – und ich kann mir nicht vorstellen, dass ihnen jemand mehr als einen 2nd Rounder gibt. Das Talent scheint da zu sein, aber sein Charakter (reicher Junge aus betuchten Verhältnissen und nicht für seine Arbeitsethik bekannt) ist jedenfalls auch jetzt immer noch ein Fragezeichen.

  9. Warum ist Murray ein schlechterer Prospect als Rosen? Er ist multidimensional und ein grandioser Werfer. Ich bezweifle, daß die Cards mit HC Kingsbury Rosen über Murray gezogen hätten, wenn beide im gleichen Draft verfügbar gewesen wären.

    Heißt nicht, daß Rosen ein schlechter Prospect ist. Als NFL GM würde ich auch ihn mit Kusshand nehmen.

  10. Weil er klein ist (was einher geht mit Sorgen über seine Durability), wenig Erfahrung hat (2018 war sein einziges Jahr als Starter) und er zwar in der gleichen Offense wie Mayfield gespielt hat, jedoch wesentlich weniger selbst gemacht hat (Stichwort: pro-ready im Sinne des Spielverständnisses und der Fähigkeit eine Defense zu lesen und durch seine Progressions zu gehen).

    Der direkte Vergleich mit Rosen ist sehr schwierig, weil Rosen ein komplett anderer Typ ist, eher Richtung Pocket Passer. Aber die meisten Scouts, die aktuell nicht im Hype um Murray untergehen, siedeln ihn im Vergleich zu letztem Jahr hinter Rosen an, was seinen Status als Prospect betrifft. Ist natürlich hypothetisch, da sie nicht in der gleichen Draft Class sind.

    Siehe z.B.: http://walterfootball.com/draft2019positionreviewQB.php oder https://www.si.com/nfl/2019/03/07/josh-rosen-cardinals-trade-rumors-kyler-murray-nfl-draft zu der Diskussion um Rosen und Murray.

  11. Walterfootball als Quelle? Naja…

    Rosen und Murray zu vergleichen macht auch wenig Sinn, gerade wenn es um die Cardinals geht. Daß Rosen nicht zu Kingsbury passt, betonen auch kluge Köpfe wie Greg Cosell. Insofern ist es nicht nur als ein losgelöstes „Ranking“ zu sehen, sondern man muss auch verstehen, welche Leute und welche Ideen dahinter stehen.

    Ich sage nicht, daß Murray zwangsläufig besser ist als Rosen. Daß Arizona Murray über Rosen stellen könnte, kann ich mir jedoch sehr gut vorstellen.

  12. Eh, das kann ich mir ja auch vorstellen. Worauf ich hinaus will ist, dass mir Murray in einem QB-schwachen Draft ein bisschen wie der Strohhalm vorkommt, an den sich manche Teams nun klammern. Und dass der QB-Jahrgang unterdurchschnittlich ist, da sind sich eigentlich die meisten einig. Kein einziger ist auch nur annähernd so pro-ready wie das mit Darnold und Mayfield letztes Jahr gleich zwei waren, da müssen wir Rosen noch nichtmal mit zählen. Ist ja nicht das erste Mal, dass es an guten QBs fehlt und dann verhältnismäßig schwache Prospects in die 1. Runde gehyped werden. Siehe beispielsweise Ponder, Gabbert, Weeden oder dergleichen, um nur mal ein paar aus den letzten Jahren zu nennen.

    Zur Quelle: warum nicht walterfootball? Walter selbst ist mir zwar meistens zu sehr aufs Anecken bedacht, als dass er seriös ist (beim Schreiben jedenfalls, im Podcast kommt er etwas diplomatischer rüber), aber der Großteil des Draft-Zeugs kommt von Charlie Campbell und der hat die letzten Jahre einen sehr guten Track Record was Mock Drafts einerseits und Scout Reports andererseits betrifft. Finde ich für diese Diskussion insofern durchaus substanziell.

  13. Pingback: Buffalo Bills in der Sezierstunde | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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