Sonntagsvorschauer 2019 – Woche 6

Die Sportmedienlandschaft in den USA war unter der Woche mit einem faszinierenden Debakel der NBA beschäftigt, wo sich Amerikaner nicht mehr trauen, auf ihrem eigenen Boden zu ihren ureigensten Werte zu stehen – aus wirtschaftlichen Überlegungen und Furcht vor der nächsten Supermacht unseres Planeten.

Kein Moment stand letzte Woche für den Angstschweiß der USA vor der Übermacht Chinas wie dieser eine, als eine CNN-Journalistin nach der Meinung einiger Spieler zum China-Debakel fragte. Schau es dir einfach an:

Doch jetzt ist Wochenende. Heute ist Sonntag. Und damit NFL.

Das Auftaktspiel für Woche 6 am Donnerstag war erwartungsgemäß unterwältigend, doch dafür strotzt das Wochenende nur so vor entzückenden Matchups.

Am Nachmittag ab 15h30

15h30: Tampa Bay Buccaneers (2-3) vs. Carolina Panthers (3-2) – Das London-Spiel. Wir hatten die Ansetzung schon in Woche 2, als Cam Newton so schwer angeknockt war, dass er hernach aus dem Verkehr gezogen wurde. Beide haben sich seit jenem Spiel gut gemacht.

Die Panthers sind sogar mit QB Kyle Allen auf einem Winning-Streak, was allerorts im Netz Stimmen aufkommen lässt, dass RB Christian McCaffrey als MVP-Kandidat zu werten sei. Der einstige Analytics-Guy Mike Tanier sieht als einziges Gegenargument gegen McCaffreys Argument „the cool guys on Twitter think that runningbacks don’t matter”. Doch:

  1. a) ist die Panthers Offense noch nichtmal Liga-Durchschnitt.
  2. b) ist McCaffrey als Runningback per se relativ austauschbar – wie letzte Woche gezeigt, als sein Backup reinkam und sofort einen 70-yds TD fabrizierte.
  3. c) Ist diese Aufstellung von Total-EPA (Beitrag zu Punkten einer Mannschaft) auf der y-Achse vs. Anzahl von Targets und Carries auf der x-Achse phänomenal: Seahawks-TD Dissly hat in etwa den gleichen Beitrag zu Offense-Punkten wie McCaffrey – in etwa einem Viertel oder einem Fünftel von Plays!

Tampa auf der anderen Seite hat zwar retardiertes Play-Calling in der Offense, aber es ist eine Freude, der Passing-Offense um QB Winston, WR Evans und WR Godwin zuzuschauen. Man merke: TE O.J. Howard, ein Juwel von Spieler, wird noch gar nicht entsprechend eingesetzt!

Frühschicht ab 19h

19h00: Cleveland Browns (2-3) vs. Seattle Seahawks (4-1) – Krisen-Browns gegen Russell Wilson. Cleveland steht mit 2-3 Bilanz, Verletzungs- und Disziplinproblemen in der Defense und nicht funktionierender Offense kurz vor den ersten öffentlichen Lamenti von Odell Beckham, während Seattle mit seinem „Russell-versteck-dich“-Spielchen mittlerweile auch alteingesessenere Experten ratlos hinterlässt.


19h00: Kansas City Chiefs (4-1) vs. Houston Texans (3-2) Patrick Mahomes gegen Deshaun Watson und zwei Mannschaften, die sich die eine Frage stellen: Wie können wir unsere QB-Juwele besser beschützen?

Die Texans zerlegten letzte Woche die Atlanta Falcons nach allen Regeln der Kunst – das stand sinnbildlich für die Potenz dieser Offense, wenn sie denn mal ins Rollen kommt. Es stand aber auch dafür, dass man die Pocket unter Druck setzen muss, wenn man gegen Watson und Co. ankommen will. Und hier liegt das Problem: Houstons Offense ist immer wieder für einen kompletten Aussetzer gut – so wie in der Woche vor dem Falcons-Spiel, als man von den Panthers total abgewürgt wurde.

Gut für die Texans: Die Chiefs scheinen aktuell auch nicht gerade vor Pass-Rushern zu strotzen. In DT Chris Jones fällt der beste Inside-Rusher aus und der teuer aus Seattle geholte EDGE Frank Clark ist seit Saisonbeginn verschollen.

Auch offensiv geht der Verletzungsteufel in Kansas City um: WR Hill und WR Watkins sind weiterhin fraglich und selbst wenn sie spielen noch nicht topfit, ein Starting-Guard fällt aus und dazu kommt die wohl schlimmste aller Beeinträchtigungen – der Knöchel des Pat Mahomes, der den Superstar-QB seiner Mobilität beraubt.


19h00: Miami Dolphins (0-4) vs. Washington Redskins (0-5) – Das Tank for Tua Derby. Herrmann hat dazu schon am Freitag eine ausführliche Vorschau nebst Einordnung der Tanking-Strategien geschrieben.


19h00: Minnesota Vikings (3-2) vs. Philadelphia Eagles (3-2) – Zwei NFC-Contender auf Selbstsuche. Gefühlt sind beide in den ersten Wochen unter den Erwartungen geblieben. Die Vikes 2019 sind total wechselhaft – gegen Katastrophen-Defenses wie Atlanta, Oakland oder die Giants schlafwandelte die Offense zu dominanten Performances, doch gegen Chicago und Green Bay wurde sie total kaltgestellt.

Angestachelt von der schlimmen Run/Pass-Verteilung der Plays zettelten die hochbezahlten WRs Thielen und vor allem Diggs dann vor etwa zwei Wochen eine interne Revolte, was insofern gefruchtet zu haben scheint, dass man nun vom ganz schlimmen 1970er Ground&Pound abzugehen gedenkt.

Was ist die Vikings-Offense in der Wunschvorstellung? Aufbauend auf Zone-Running über RB Dalvin Cook eine Play-Action lastige Offense mit vielen Screenpässen zum horizontalen Auseinanderziehen der Defense und eingestreuten tiefen Shots auf Thielen/Diggs.

Und just das war in der bisherigen Saison absolute Schwäche der Eagles, die weder Play-Action noch Screen-Game im Griff hatten. Letzte Woche lieferte man eine dominante Performance gegen die Jets ab, doch das war gegen Third-String QB Luke Falk und wird von keinem Experten ernst genommen. Die Zahlen der Eagles sind in der Defense somit geschönt – doch positiv: Das Lazarett lichtet sich so langsam.

Durchaus gespannt bin ich auf die Offense. QB Carson Wentz ist dort bislang nur Mittelmaß, wenn wir von CPOE (Completion% over Expected) und EPA/Play sprechen…

…aber PFF hatte Wentz als besten Quarterback nach dem ersten Saisonviertel geratet. Das hatte zumindest mich komplett überrascht – denn Wentz wirkte in keinem der Spiele, die ich von Philly heuer gesehen habe, von Anfang bis Ende souverän.

Nun maße ich mir nicht an, das Footballspiel besser zu verstehen als eine Horde erfahrener Analysten von PFF – insofern ist deren Rating vielleicht ein Indikator dafür, dass Wentz‘ Zahlen bislang durch einige unglückliche Events wie z.B. Drops der Receiver oder abgefälschte INTs stärker in Mitleidenschaft gezogen wurde als man gedacht hatte (man erinnere an die vielen Drops in Detroit!)… und dass die Offense mit Wentz bald positive Regression sehen wird.


19h00: Jacksonville Jaguars (2-3) vs. New Orleans Saints (4-1) Gardner Minshew gegen Teddy Bridgewater. Die Stimmung bei den Jags ist trotz negativer Bilanz besser als erwartet. Minshew macht sich ganz ordentlich und der Trainerstab scheint ihm auch zu vertrauen – zumindest deutet die relativ hohe Pass-Rate das an.

Als Vorbereitung auf Gardner empfehle ich diesen Video-Breakdown von Seth Galina, der Minshews Vorstellung letzte Woche gegen Carolina unter die Lupe genommen hat – Fazit: Souveränes Pocket-Management, furchtlose, gefährliche Pässe in alle Zonen des Spielfelds und ein ganz gutes Gefühl, wenn man besser mit dem Ball in der Hand losläuft, weil nix frei ist.

Der heutige Gegner aber ist scary: Obwohl Backup-QB Bridgewater nur selten was riskiert, hat New Orleans dank seiner fetten Defense zuletzt Seahawks, Cowboys und Buccs geschlagen und steht bei 4-1. Besser hätte es in der Absenz von Drew Brees bislang nicht laufen können – wenn man nun noch zumindest eines der nächsten beiden Spiele vor dem Brees-Comeback gegen die Cardinals in zwei Wochen gewinnt, hat man die Schuldigkeit getan.


19h00: Baltimore Ravens (3-2) vs. Cincinnati Bengals (0-5) – Die Bengals werden mir persönlich zu schlecht gemacht. Sie hätten sich wenigstens schon einen Sieg verdient. Baltimore dagegen ist nach dem fulminanten Start in den letzten drei Wochen etwas zurechtgestutzt worden. Lamar Jackson ist dann doch noch kein kompletter Passer und die Defense ist meilenweit vom nach Woche 1 schon zugeschriebenen Elite-Status entfernt.

Jackson wird heute sicher ein bissl was zeigen müssen, denn defensiv ist Baltimore auch gegen eine Andy-Dalton Offense verwundbar: Blown-Coverages der Ravens gehören zum Kult der ersten Wochen.

Spätschicht ab 22h

22h05: Los Angeles Rams (3-2) vs. San Francisco 49ers (4-0) – Das NFC-West Spitzenspiel. Rams vs. 49ers kann man auch titulieren als das „Zone Running Game“. Ich nutze hier einfach mal die Gelegenheit um die Frage von Leser Daniel zu beantworten, was es denn mit dem „Outside Zone“ Running, das als Basis sowohl der McVay-Offense in Los Angeles als auch der Shanahan-Offense in San Francisco fungiert, so auf sich hat.

Ich bleibe kurz. „Zone Running“ bedeutet erstmal nix anderes, als dass die Offensive Liner nicht per se einen direkten Gegenspieler blocken, sondern sich ihren Gegenspieler in einer Zone suchen. Das klingt dramatischer als es ist, denn in vielen Fällen ist dieser Gegenspieler schon vor dem Snap klar – denn er stellt sich häufig direkt vor dem Gesichtsgitter des Blockers auf.

Der Offensive Liner muss also vor dem Snap nur denken „ist der Gegenspieler schon klar oder ist er noch nicht so klar?“ Nach dem Snap bewegt sich die gesamte Offensive Line horizontal in die Richtung, in die der Spielzug designt wurde – nach links oder nach rechts. Weil es häufig nur vier D-Liner, aber 5 O-Liner (plus evtl. Tight End) an der Anspiellinie gibt, kommt es häufig zu einem Double-Team (zwei Blocker gegen einen Verteidiger) an der Anspiellinie (weil sich der „freie“ Blocker einen Gegenspieler „sucht“) – das von kurzer Dauer ist, denn für einen der beiden Blocker geht es sofort downfield um den nächsten freien Linebacker auszuschalten (2nd level blocking).

Beim Outside-Zone Spielzug versuchen die Offensive Liner, so schnell es geht nach „draußen“ an die Flanken zu kommen um die Verteidiger innen zu halten – denn der Runningback soll idealerweise „in space“ draußen um die Offensive Line herum laufen.

Ist der Offense Liner aber zu langsam bzw. der Verteidiger zu schnell in seiner Bewegung nach draußen (Verteidigung will natürlich die Flanken sichern), so ist der Offense Liner angewiesen, den Verteidiger so weit es geht nach draußen zu schuben – der Runningback biegt in solchen Fällen dann nach innen ab, wo idealerweise die Lücke nun entsteht („cut-back“).

Inside-Zone fungiert als Gegenstück zu Outside-Zone: Ist die Verteidigung zu schnell in ihrer Bewegung nach draußen, so kontert die Offense, indem ihre Offense Liner versuchen, Raum zwischen Guard und Tackle Raum freizublocken. Beim Inside-Zone gibt es viele verschiedene Techniken und zehntausend Details, die jeder Coach ein wenig anders sieht – prinzipiell hat der Runningback aber das Ziel, entlang der „äußeren“ Hüfte des Guard vorbeizuschlüpfen.

Datt war nun sehr simpel und auch nur die Makro-Sicht auf Zone-Running. Es gibt Dutzende, ja Hunderte, Basic-Videos auf Youtube. Du kannst mit Coaches diskutieren und sie werden dir Zillionen Details erklären, die dich schnell ermüden, da es jeder ein klein wenig anders hält mit der „richtigen“ Auslegung seiner Zone-Running Spielzüge.

So auch Sean McVay und Kyle Shanahan. Für beide ist Outside-Zone Running die Basis ihrer Offense, doch McVay liebt es, sie aus 11-Personnel zu spielen (also mit 1 RB, 1 TE und 3 WR – Vorteil: Wenige Box-Defender), während Shanahan sie prinzipiell aus 21-Personnel (2 RB, 1 TE, 2 WR) designt – mit einem Fullback.

Shanahan hat oft erklärt, für wie wichtig er seinen Fullback in seiner Offense hält – zuletzt während der NFL Combine:

Doch just dieser Fullback fällt nun heute aus: Kyle Juszczyk ist für ein paar Wochen raus – wie im Übrigen auch beide Starting-Offensive Tackles der Niners (LT Joe Staley und RT Mike McGlinchey). Für Shanahan kein Grund, 21-Personnel aufzugeben. Heute wird er wahrscheinlich einen seiner Tight Ends zum Fullback umfunktionieren.

McVay ist solche Personal-Rochaden in den letzten Monaten schon gewöhnt. Bei ihm sind sie nicht verletzungsbedingt, sondern motiviert dadurch, dass sich ligaweit die Defensive Coordinators wie Windhunde an seine Fersen geheftet haben und mit Nachdruck daran arbeiten seine Wunder-Offense in ihre Einzelteile zu zerlegen.

Was beiden Offenses auch gemein ist: Sie bauen stark auf Play-Action Passing. Das Resultat sind viele offene Receiver und viele einfache Pässe für ihre Quarterbacks. Und just hier trennt sich in dieser Saison ein wenig die Spreu vom Weizen, denn während der Rams-QB Jared Goff noch massive Probleme mit Pass-Rush und Pässen in enge Deckungen hat, spielt 49ers-QB Jimmy Garroppolo bislang eine astreine Saison.

Allerdings: Wo Goff schon häufiger gefragt war, sein Team aus der Scheiße zu reiten und damit notgedrungen riskantere Pässe werfen musste, konnte Garroppolo ständig mit Führung im Rücken spielen, stets den Verwalter geben, nur Sicherheitspässe werfen, die bloß nie die Gefahr eines Turnovers aufkommen ließen. Wie wird das heute aussehen, wenn man auf den bislang besten Gegner trifft?

Weitere Dinge, die zu berücksichtigen sind:

  • San Francisco baut zwar auf dem Outside-Zone Rushing auf und hat eine relativ hohe Rushing-Quote, doch insgesamt ist die Rushing-Offense mit nur 0.02 EPA/Run nicht bloß „nur“ durchschnittlich effizient, sondern vor allem auch wesentlich ineffizienter als das potente Passspiel, das 0.27 EPA/Pass zustande bringt – das drittbeste Passspiel der NFL.
  • Wird Shanahan heute passlastiger werden, jetzt wo beide Offensive Tackles und der Starting-Fullback ausfallen? Oder wird es weiterhin Rushing-Orgien geben, weil man u.a. auf das sensationelle Blocking von TE George Kittle baut?
  • In der Rams-Offense gibt es ein großes Fragezeichen: QB Goff ist horrend, wenn er unter Druck gesetzt wird. San Francisco hat heuer bislang erstklassigen Pass-Rush fabriziert. Rookie-DE Nick Bosa ist einer der besten Pass-Rusher der Saison, und auch DE Dee Ford hat schon voll eingeschlagen. Die Rams-Offense ist zwar dezimiert, aber vor allem auf Guard und Center. Die beiden Tackles sind weiterhin stark.

Es wird ein faszinierendes Spiel. Ich gebe zu, ich bin noch nicht bereit, die 49ers als wirkliches Elite-Team zu akzeptieren – zu wenig wurden sie bis jetzt gefordert. Aber ich sehe auch, dass ihre Effizienz-Zahlen brutal stark sind – ein Markenzeichen von Topmannschaften. Die Rams mögen bislang offensiv aus Ausfall gewesen sein, aber sie haben die Mittel und Wege um diese Defense zu knacken – und sie haben eine starke Defense und die Playmaker um Garroppolo in die Bredouille zu bringen, wenn er denn mal aus seiner Deckung kommen muss.


22h05: Arizona Cardinals (1-3-1) vs. Atlanta Falcons (1-4) – Kyler Murray gegen die abstinkende Defense der Falcons. Aber auch Matt Ryan gegen die Wackel-Defense Arizonas, die ein letztes Mal auf CB Peterson verzichten muss.


22h25: Denver Broncos (1-4) vs. Tennessee Titans (2-3) – Das gesichtsloseste Spiel in Woche 6. Denver feierte letzte Woche einen Überraschungssieg bei den Chargers, doch weder in Offense noch in Defense war das bis jetzt eine überzeugende Vorstellung. Bei Tennessee weiß man nie was einen erwartet: Ich bin mir nicht sicher, ob ich heuer schon ein Resultat der Titans richtig getippt hätte:

  • Kantersieg in Cleveland
  • Heimpleiten gegen Indianapolis und Buffalo
  • Auswärtssieg in Atlanta
  • Pleite in Jacksonville

Hier und heute enthalte ich mich der Stimme. Wird eh nix.


22h25: New York Jets (0-4) vs. Dallas Cowboys (3-2) – Das „Hauptspiel“ um 22h25 mit Tony Romo hinter dem Mikrofon. Kannste nur darüber lachen. Dallas muss die Partie gewinnen, will es mit dem knüppelharten Schedule vor der Brust in der NFC East ein Contender bleiben. Und Dallas wird vermutlich bei den desolaten Jets auch gewinnen, trotz Rückkehr von QB Sam Darnold.

Zu beachten ist das Play-Calling von OC Kellen Moore, das in den letzten Wochen bedenkliche „Feed Zeke“ Tendenzen mit hohen Early-Down Rushing-Quoten angenommen hat.

Nachtschicht ab 2h20

02h20: Los Angeles Chargers (2-3) vs. Pittsburgh Steelers (1-4) – Zwei Preseason-Titelkandidaten, deren Saisonstart total in die Hose gegangen ist. L.A. verlor zuletzt sogar gegen Denver! Die Chargers schleppen einen waidwunden Kader mit einem formlosen QB in Philip Rivers durch. Die Steelers sind auf der anderen Seite nicht so schlecht wie ihr Record andeutet. Drei ihrer vier Pleiten waren mit einem Score – und das gegen starke Teams: Seattle, @San Francisco, Baltimore.

Aber heute muss man wohl mit dem dritten QB antreten. Oder ist QB Mason Rudolph nach dem Monster-Hit von letzter Woche wirklich schon wieder einsatzfähig?

6 Kommentare zu “Sonntagsvorschauer 2019 – Woche 6

  1. Starke Vorschau. Im letzten Ringer-NFL-Podcast wurde ein Topic erwähnt, was mir beim letzten Spiel der Chiefs auch durch den Kopf ging: die Chiefs sollten Mahomes eine Pause gönnen um sich auszukurieren (1, max. 2 Spiele). Mays und Clark waren sich aber auch einig, dass das nicht passieren wird. Und da stelle ich mir die Frage: ist der kurzfristige Erfolg so wichtig? selbst wenn Mahomes 2 Spiele aussetzen würde, würden die Chiefs ihre Division gewinnen. Und ein fitter Mahomes in den PO’s ist mehr wert als das Risiko, dass er langfristig verletzt ausfällt.
    Da du Kittle ansprichst, der ist für heute zumindest fraglich.

  2. Ich hab mir ein paar Hundert Videos und Texte zum Running Game reingezogen und ich würde es so zusammenfassen:
    Running game funktioniert indem man ein freies Gap hat, da passiert idR indem da kein defender steht. Man muss schon viel besser sein wenn der Blocker den Verteidiger 1m aus dem Weg schieben soll oder wenn der RB nicht getacklet wird, zu sehen z.B. am College bei Oklahoma oder Alabama, weil es einfach einen gigantischen Talentunterschied gibt.

    Power Running kreiert freie Gaps in dem sie mit pullenden O-Linern/TE oder FBs überraschenden Stellen neue Gaps aufmachen.

    Zone Running kreiert Gaps indem man anfängt die ganze Line zu verschieben und die Verteidiger müssen mit gehen um ihre Gap zu covern. Wenn sie dabei zu schnell oder zu langsam sind stellt sich der Blocker dazwischen und da hat man das Gap: man hat zwar qua design preferierte Gaps, aber am Ende nimmt der RB die erste die er findet.

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