Sonntagsvorschauer 2019 – Woche 9

NFL Preview auf Woche 9 mit dem wichtigen Hinweis: Heute beginnen die Spiele wieder mit regulär gewohnter Kickoff-Zeit: 19 Uhr, 22 Uhr, 02h20 Uhr. Dazu gibt es heute auch das letzte Wembley-Spiel für diese Saison, das am Nachmittag um 15h30 angepfiffen wird.

Nachmittagsschicht um 15h30

Jacksonville Jaguars (4-4) vs. Houston Texans (5-3). Das letzte London-Spiel für 2019. Der „Schnurrbart der Nation“ QB Minshew gegen das „Auge der Nation“ QB Watson. Houston ohne EDGE J.J. Watt, der unter der Woche auf IR gesetzt wurde und out for season ist – der nächste Rückschlag für die Texans-Defense, der schön langsam die NFL-tauglichen Starter ausgehen. Für die Jaguars mit ihrem hochgelobten Rookie-QB Minshew die Chance, an den Texans vorbeizuziehen!

Frühschicht um 19h

Eine insgesamt schwache 19h-Session:

Kansas City Chiefs (5-3) – Minnesota Vikings (6-2)
Buffalo Bills (5-2) – Washington Redskins (1-7)
Miami Dolphins (0-7) – New York Jets (1-7)
Philadelphia Eagles (4-4) – Chicago Bears (3-4)
Pittsburgh Steelers (3-4) – Indianapolis Colts (5-2)
Carolina Panthers (4-3) – Tennessee Titans (4-4)

Die klangvollste Partie ist Philly vs. Bears. Ze Return of the Double-Doink, wenn auch heute nicht mehr im Soldier-Field, sondern im Lincoln Financial Field von Philadelphia. Wir erinnern uns: Chicago vs. Philly letzten Winter in den Playoffs: Mit auslaufender Uhr bringt Chicago-Kicker Parkey das Kunststück zustande, den spielentscheidenden Kick nicht nur einmal, sondern gleich zweimal an die Torstangen zu dreschen – im selben Kick!

Jener Fehlschuss brachte Philly ins Viertelfinale der NFL-Playoffs. Die Bears waren zwar für Momente in Schockstarre, doch schon Minuten nach dem Aus kehrte der Optimismus zurück in die Windy-City: Man habe mit 12-4 eine fantastische Saison gespielt, gegen den Titelverteidiger knapp auszuscheiden sei keine Schande, und überhaupt habe QB Mitchell Trubisky mit seinem finalen Drive gezeigt, dass er entgegen aller Kritiker doch das Zeug zum Franchise-QB habe.

Zehn Monate später hat man Trubisky so gut wie aufgegeben, stehen „GM of the Year“ Ryan Pace (dessen Aktivitäten ich schon im Frühjahr kritisch analysiert hatte) und Headcoach Matt Nagy am Pranger und beginnt die Defense, erste bedenkliche Risse zu zeigen. Letzte Woche kehrten dann auch die alten Geister zurück nach Chicago, als Kicker Pinero in der letzten Sekunde ein entscheidendes Fieldgoal neben das Tor setzte. Die Bears sind damit nur noch 3-4.

Philly ist mit 4-4 Bilanz nicht wesentlich besser. Die Iggles haben sogar mit krassen Pleiten wie dem 10-37 in Dallas vor zwei Wochen die mutmaßlich schlimmeren Tiefen erlebt – und trotzdem herrscht in der Stadt der brüderlichen Liebe größerer Optimismus als in Chicago. Man klammert sich an die Hoffnung, dass man in der Offense eigentlich um QB Wentz herum gut besetzt wäre und nur leichte Upgrades im Receiving-Corps hermüssen.

Diese Hoffnung ist aber trügerisch. Phillys Offense kränkelt. Vielmehr noch: Sie steht neben sich. Diese einstige Pass-First Offense setzt heuer auf eine der höchsten Early-Down Rushing-Quoten – u.a. weil sich das Passing nur noch 10 Yards um die Line of Scrimmage herum abspielt und die Receiver vieles droppen. Kann heute ein WR Desean Jackson Abhilfe schaffen?

Jedenfalls steht fest: Philly hat viel zu verlieren. Es ist im Prinzip ein „must win“ Game für die Iggles.


Die Chiefs hielten letzte Woche mit QB Matt Moore gegen die Packers länger mit als man dachte, nur um dann mit altbekannten Fehlern doch noch zu verlieren: Deckungsprobleme, zu wenig Mut in 4th Downs, fehlerhaftes Andy-Reid Time Management. Heute kommt Minnesota, das mit seiner auf Rushing und Play-Action fokussierten Offense theoretisch ein zu starker Gegner für die suspekte Chiefs-Defense ist.


Steelers vs. Colts? Ich warne davor, die Colts zu überschätzen. Sie sind 5-2, könnten sich über 3-4 Bilanz aber nicht beschweren. Letzte Woche prügelte Kicker Vinatieri in letzter Minute das Sieg-Fieldgoal aus über 50 Yards zwischen die Stangen – die Chance zum Kick, die man nur deshalb bekam, weil die Denver-Offense ebenso mutlos war wie sie nix auf die Reihe brachte.

Die Steelers auf der anderen Hand sind 3-4 und haben dabei von Spielen gegen Miami und Cincinnati profitiert – aber sie haben eine starke Defense und könnten mit einem Heimsieg wieder leise Wildcard-Ansprüche anmelden.

Und wie wir dank ESPNs Playoff-Hebel erahnen können, die Colts vs. Steelers eines der wichtigsten Spiele am heutigen Tag: Beide können mit einem Sieg mitunter den größten Sprung nach vorne machen:


Carolina vs. Tennessee sollte mal das Comeback von Cam Newton werden, doch nicht enden wollende Verletzungssorgen dürften Newtons Comeback verschieben… oder gar ganz verhindern? Jetzt ist es nicht mehr die Schulter, sondern eine mysteriöse, nicht enden wollende Fußverletzung. Newton ist verzweifelt genug, dass er bei Doktoren weit außerhalb der Panthers-Organisation um Rat frägt – und es klang gestern nicht als ob Newton in absehbarer Zeit zurückkehren könnte.

So muss wohl erneut Cams Backup Kyle Allen ran, den manche schon zum Langzeitstarter hochschreiben wollten – unabhängig von Newtons Verletzungsstatus. Stichwort: Wir wollen unser White Kid auf QB! Nun warf Allen aber letzte Woche seine überfälligen ersten 3 INTs in der NFL, und der erste Hype ob der vielen QBWINZ ist erstmal abgeflaut.


Dazu Miami vs. Jets und Buffalo vs. Redskins. Tragedia. Die Dolphins sind nach meinen Metriken sogar dank Heimvorteil ganz knapp gegen die Jets favorisiert, was viel mehr gegen New York als für Miami spricht – und natürlich muss man aufpassen: In den Jets-Metriken sind die Luke-Falk Spiele mit drin, die New York tief nach unten ziehen.

Andererseits hat die Adam-Gase Offense auf mit Darnold bislang auf erbärmlichem Niveau operiert. Wenn Darnold gegen Miami nicht 300 Yards und 3 TD auflegt, wird aus dem Feuer am Dach ein Vollbrand. Da hätte der Medienmob in New York dann seine Freude dran, zwei Monate lang auf Gase einzuprügeln und seine Entlassung nach nur einem Jahr vorzubereiten.

Bills vs. Redskins. Ich kann mich trotz des Dwayne-Haskins Debüts als Starter nicht motivieren, dazu auch nur zwei gehaltvolle Sätze zu schreiben. Was ist bloß los mit mir?

Spätschicht um 22h05

Oakland Raiders (3-4) – Detroit Lions (3-3-1)
Seattle Seahawks (6-2) – Tampa Bay Buccaneers (2-5)

Oakland vs. Detroit ist das Duell zweier Teams, die in ihren Conferences an der Schwelle zum Wildcard-Rennen stehen. Beide haben überraschend starke Offenses, die auf unterschiedliche Weise funktionieren:

  • Detroit geht gerne tief und QB Stafford fühlt sich in der Gunslinger-Rolle wie neugeboren. Superstar im Receiving-Corps ist WR #19 Golladay.
  • Oakland operiert für allem im Kurzpass-„Wichsmodus“. Die überraschende wichtige Waffe ist TE #83 Waller, für den Detroit keine adäquate personelle Antwort im Kader hat. Aber QB Carr produziert zu viele Turnovers.

Beide haben überdies schwache Defenses, die nach EPA/Play im untersten Viertel der NFL klassiert sind. Könnte also ein Shootout werden wie einst zu Weihnachten 2011, als Stafford & Calvin Johnson im Oakland-Stadion zwei sensationelle Touchdown-Drives im letzten Viertel hinlegten um das erste Playoffticket seit Äonen zu lösen.


Seattle – Tampa: Die Partie, bei der das „Game Skript“ zählt wie kein anderes: Tampa Bay hat eine der besten Run-Defenses, aber eine zweifelhafte Passing-Defense. Seattle hat in QB Russell Wilson den MVP-Favoriten auf QB und eines der ineffizientesten Laufspiele, aber einen Trainerstab mit kollektivem Fetisch für Laufspiel.

Wir hätten also theoretisch Stärke gegen Schwäche, aber einen Seahawks-Trainerstab, der für gewöhnlich erst dann zu seiner Stärke greift, wenn man ihm die Pistole auf die Brust hält. Wie wird die Partie also laufen?

  • Wird Seattle den Ball „pounden“ bis Tampa weit genug voraus liegt um Wilson dann auf Comeback-Tournee zu schicken?
  • Oder wird Seattle wegen der vielen Jameis-Winston Turnovers schnell deutlich führen, noch mehr laufen und die Buccs damit künstlich im Spiel halten?
  • Oder passiert das Undenkbare und Carroll/Schottenheimer lassen Wilson früh von der Leine, führen zur Pause 30-7 und genehmigen sich erst dann die Befriedigung von 35 Chris-Carson Runs in die Mauer?

Option 3 halte ich für unwahrscheinlich. Zu bedenken gebe ich, dass Bruce Arians nach langen Jahren in als Arizona-Coach mutmaßlich eine recht gute Idee davon hat, wie man gegen Seattle spielen muss. Zu bedenken gebe ich aber auch, dass Arians nach wenigen Monaten als Buccs-Coach noch keine gute Idee hat, wie seine Buccs-Offense funktionieren soll: TE O.J. Howard, eine theoretisch starke Waffe, wird als Blocker verschwendet (und ist heute eh verletzt raus), und OffCoord Byron Leftwich jagt einen 1st Down Run nach dem anderen in die Menschenmauer.

In case you missed it: Die Seahawks haben am Freitag WR Josh Gordon von der Waiver-Liste geholt und ihr Trio an „Blocking-WR“ neben Metcalf und Lockett komplettiert. Gordon feiert sein Debüt in Seahawks-Uniform aber erst nächste Woche gegen die 49ers.

Spätschicht um 22h25

Denver Broncos (2-6) – Cleveland Browns (2-5)
Los Angeles Chargers (3-5) – Green Bay Packers (7-1)

Die Chargers stehen nach dem glücklichen Auswärtssieg am letzten Sonntag in Chicago bei 3-5, aber dennoch mit dem Rücken zur Wand. Wie dramatisch die Lage ist, illustriert die Entlassung von OffCoord Whisenhunt unter der Woche. Offizielle Begründung: „Laufspiel war zu schlecht.“ Übersetzung: Chefcoach Anthony Lynn ist schon auf der Suche nach Bauernopfer, was für einen schwer angeschlagenen Headcoach spricht. Jetzt geht es gegen die Packers, die in den letzten Wochen auch in der Offense richtig heiß gelaufen sind.


In der anderen Partie stehen die 2-5 Browns mit dem Rücken zur Wand und brauchen in Denver mit allen Mitteln einen Sieg um a) im Wildcard-Rennen zu bleiben (man spielt dann einen recht lachhaften Restspielplan) und b) der extrem negativen Stimmung in Cleveland entgegenzuwirken. QB Mayfield leistet sich in schöner Regelmäßigkeit Wortgefechte mit den Beat-Writern in Berea, die ihn nie wollten und nun nach dem Fehlstart alles hinterfragen, was die „Millenial-Generation“ so ausmacht.

Heute kommt den Browns entgegen, dass Denver mit dem third-string QB auflaufen muss, und dass ohne EDGE Chubb nicht klar ist, woher außer von Von Miller Pass-Rush zustande kommen soll.

Sunday Night Game (02h20)

Baltimore Ravens (5-2) – New England Patriots (8-0)

Eines der spannendsten Spiele der bisherigen Saison: QB Lamar Jackson gegen die epische Patriots-Defense. Bill Belichick hat eine Historie, junge QBs zu zerlegen (aus der 2018er QB Klasse können bereits ein Lied singen: Sam Darnold, Baker Mayfield, Josh Allen) – aber gleichzeitig ist sein „Track Record“ gegen solche mobilen, laufstarken QBs nicht der beste – Colin Kaepernick, Russell Wilson oder Cam Newton haben die Patriots in Vergangenheit öfters zerlegt als Belichick lieb sein kann – allerdings mit ihrem Arm.

Es ist bekannt, dass Belichick im Prinzip jeden Gameplan nach zwei Dingen ausrichtet:

  1. Die größte gegnerische Stärke bestmöglich abwürgen und den Gegner damit aus der Comfort-Zone zu zwingen.
  2. Dem Gegner nur das offen zu lassen, was er am schlechtesten kann.

Punkt 1) wäre die Eliminierung von quicken Würfen über die Mitte sowie natürlich das Laufspiels Jacksons. Dieses besteht aus ca. 1/3 Scrambling und 2/3 designten QB-Runs. Beides gilt als schwierig aus dem Spiel zu nehmen – doch Belichick bleibt nix anderes übrig als sich darauf zu fokussieren.

Damit würde Belichick 2) offen lassen: Würfe an die Seitenlinien – zweifellos nicht die Stärke Jacksons. Doch um Jackson zu solchen Würfen zu zwingen, muss ihn Belichick erst einmal dazu bringen – und damit muss er Jacksons super-gefährliches Running aus dem Spiel nehmen.

Denn Jackson ist noch immer nicht der präziseste Werfer unter der Sonne, doch er ist ein atemberaubender Runner – noch krasser als Wilson oder Newton, wahrscheinlich auch krasser als Kaepernick. Er ist ein QB, bei denen man sich nie sicher sein kann, ob ein Dropback denn nun als Pass oder Lauf designt ist – die Übergänge sind fließend. Das macht es für die Defense kaum abschätzbar ob Gefahr durch Lauf oder Pass droht – entsprechend sollte sie ständig mit einem Spy gegen solche Quarterbacks ausgestattet sein.

Der „Spy“ ist eines der Lieblingskonzepte von TV-Kommentatoren. Unter der Woche habe ich aber u.a. durch diesen Vortrag von Georgia-Bulldogs Headcoach Kirby Smart lernen dürfen, dass ein Defense-Konzept gegen einen mobilen Quarterback mehr beinhaltet als rein einen abgestellten Verteidiger gegen den QB:

  • Defensive Ends, für die es zur Aufgabe gemacht wird, den mobilen QB aus der Pocket zu treiben – am liebsten gegen dessen präferierte Laufrichtung, direkt in die Arme des dahinter wartenden „Spy“
  • Unterstützung durch D-Line Stunts um den QB schneller aus der Pocket zu bringen.

Das Konzept ist klar: Pass-Rush bringt nix, weil jene mobilen QBs sowieso athletisch genug sind um die entfleuchen. Also lieber gleich die ganze Defense koordiniert danach ausrichten, dass sie den QB in die gewünschte Richtung treibt.

Jackson ist als Athlet fantastisch genug, dass er jüngst Seattles Bobby Wagner wie einen Schulbuben aussehen ließ. Als eines der effizientesten Konzepte – und von Belichick bereits z.B. gegen Mariota genutztgilt das „Odd Mirror Konzept“, bei dem dem der Weakside-Linebacker als QB-Spy agiert – doch ziemlich genau wissend, wohin der QB laufen wird. Denn die komplette Defensive Front orchestriert primär nicht mit Ziel „QB jagen“, sondern „QB treiben“, und zwar in eine bestimmte Zone am Feld.

Wie das gegen die designten QB-Runs aussehen soll, bei denen es nicht zwingend einen klassischen Dropback gibt, ist noch nicht ganz klar.

Eine mögliche Idee für Baltimore wäre, mit vielen Offense-Formationen mit 2 oder 3 Tight Ends auzulaufen um die Patriots-Defense in 3-4 Base Defense zu zwingen und Speed aus dem Spiel zu nehmen. Die Patriots müssten mit aggressiven Formationen reagieren, ihre Cornerbacks und Safetys nach vorne ziehen und hinten die tiefe Mitte offen lassen – doch das würde gegen Punkt 2) verstoßen – „den Gegner dazu zwingen das zu machen, was er am wenigsten kann“.

Ich habe wenige Zweifel darin, dass Belichick ein Rezept für Jackson parat hat – und dass es sich auf die Verteidigung der Runs bzw. wohl auch dem Passspiel über die Mitte ausrichtet. Und dann wird es drauf ankommen, ob Jackson doch ein paar wohl getimte Runs zustande bekommen – und ob er zwei, drei tiefe Pässe an den Mann bringen kann.

X-Faktoren in dieser Partie:

  • Jacksons „Ball-Security“: Er ist berüchtigt für zu viele Fumbles, und die Patriots sind eine der Fumble-hungrigsten Defenses.
  • Die bislang so maue Patriots-Offense gegen eine durch Verletzungen dezimierte Ravens-Defense. Die hat New England schon öfters vor Probleme gestellt.

Wie gesagt: Eines der bislang interessantesten Spiele.

11 Kommentare zu “Sonntagsvorschauer 2019 – Woche 9

  1. Die Colts könnten genauso gut 6-1 stehen (coltsfanboy ;)) trotzdem vielen Dank für die super Artikel die du uns auf deinem Blog zur Verfügung stellst, macht Spaß zu lesen!

  2. @Bills vs Redskins: Du triffst den Nagel auf den Kopf, das einzige was vielleicht erwähnenswert wäre ist dass der Bills Coaching Staff mehr rausholt als erwartet… Aber da trotzdem wenig Innovatives dabei ist und „besser als erwartet“ im Fall der Bills absolut gesehen immernoch nicht so richtig gut ist: langweilig, wenn man kein Bills Fan ist.

  3. Es ist sogar als Bills Fan langweilig, weil jegliche Kreativität im Offensivspiel fehlt, ich schau mir eigentlich nur unsere Defensive an, sobald die Wurst den Platz betritt, schaue ich auf den Redzone Bildschirm

  4. Die Colts ohne TY heute und das auch noch in Pittsburgh wo man die letzten Jahre immer wieder chancenlos war? Das wird eine Mammut-Aufgabe für Jacoby.

  5. @Andreas: Sorry aber die Colts sind wesentlich näher bei 3-4 als bei 6-1. Allein dass man so viele Nailbiter hatte, spricht schon gegen die Qualität dieser Mannschaft. Gegen die Broncos (Vinatieri) und Texans (Refs) hatten die Colts mehr Glück als Verstand.

    Tolle Story ja, weil das ohne Luck wirklich besser ist als man befürchten musste, aber von einem Contender meilenweit entfernt. Glück für sie, dass die AFC South, ja eigentlich die ganze AFC, so lächerlich ist und deswegen die Playoffs trotzdem realistisch sind.

    In der NFC wäre man unter ferner Liefen!

  6. Pingback: NFL 2019 – Frühschicht von Woche 9 im Liveblog | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  7. @coates vinatieri ist kaum der Grund dafür, dass die Colts Spiele gewinnen, wohl eher das Gegenteil… Würde behaupten ohne ihn stünden die Colts 7-1. Einige Siege waren sicherlich ein bisschen glücklich, aber mMn nie unverdient. Und der Spielplan der Colts war sicher nicht der leichteste 😉 Argumente wie die Chiefs und die Texans waren personell angeschlagen, stimmen… Die Colts mussten in diesen Spielen aber auch auf wichtige Stammspieler verzichten. Musst nicht meiner Meinung sein, aber solltest wenigstens mal ein Spiel der Colts gesehen haben, um dir eine eigene Meinung bilden zu können…

  8. Jetzt mach mal halblang. Das ist ein durch und durch durchschnittliches Team und deswegen sind sie auch nur 5-4 und verlieren gegen die Steelers mit auch nur einem Backup QB.

    Colts 7-1 ist lachhaft, aber nix für ungut…

  9. Re: Colts

    Ich würde so sagen: Als #11 im Power-Ranking mit der #8 Offense und der #26 Defense und allen acht Spielen innerhalb eines einzigen Scores (Spiele, deren Ausgang traditionell sehr zufällig verteilt ist) sind die Colts mit 5-3 in der glücklicheren Hälfte des Spektrums vertreten, aber eine gewisse Qualität ist da.

    Normalerweise würde man rund 4.5 Siege von so einem Team erwarten.

    Mit etwas Glück hätten sie noch 1-2 Siege mehr holen können. Dann würde ich sie als Kandidat für Regression hypen.

    Sie könnten aber auch 3-5 oder schlimmer sein. Dann müsste man beschwichtigen.

  10. „…die Patriots sind eine der Fumble-hungrigsten Defenses.“
    Wohl wahr. Die Ravens führen die ersten 16 Min. souverän mit 17:0 und schenken den Patriots vor der eigenen Endzone 10 Punkte, plus den nachfolgenden ersten vollständigen Drive mit FG Abschluss vor Halbzeit zum Stand von 17:13
    mal schauen was noch geht bei den Ravens

  11. Pingback: Establish the Review – Eine launige Woche 13 liegt hinter uns | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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