Samstagsvorschauer – Week 11: Kampf der Giganten in Tuscaloosa

Samstagsvorschauer zum College Football heute ausnahmsweise schon am Freitag. Natürlich wird Woche 11 vom Spitzenspiel in Tuscaloosa überstrahlt, wenn die #3 des Playoff-Rankings Alabama auf die #2 LSU trifft.

Ich habe letzte Woche und dann noch einmal gestern schon einen kurzen Blick auf die Gesamt-Situation im College Football 2019/20 geworfen, um die Wichtigkeit dieses Krachers aus der SEC West noch einmal zu unterstreichen.

#3 Alabama Crimson Tide – #2 LSU Tigers

21h30 / CBS

Hype-Train für das Spitzenspiel der bisherigen Saison! LSU vs. Alabama ist trotz fast 125-jähriger Geschichte nicht die historischste SEC-Rivalry, aber in den letzten zehn Jahren hat sie sich einen ganz speziellen Stellenwert im obersten Pantheon der College Football-Rivalitäten erarbeitet. Das liegt nicht nur daran, dass Alabama-Coach Nick Saban einst auch die LSU Tigers zum Landesmeister machte (Saison 2003/04), bevor er über den NFL-Umweg nach Alabama wechselte um dort eine der größten Dynastien aller Zeiten zu errichten.

Vor allem liegt es daran, dass beide Teams bei ihrem relativ späten Aufeinandertreffen Anfang November fast immer hoch gerankt sind: In acht der letzten elf Aufeinandertreffen in den letzten 10 Spielzeiten waren beide Teams beim Kickoff in den Top-10 gerankt. Zweimal waren sie an #1 und #2 gerankt: Jeweils in der epischen Saison 2011, die die Rivalry so richtig ins Rollen brachte.

Ich kann mich noch sehr gut an den extremen Hype erinnern, der jenes „Game of the Century“ Anfang November 2011 umwehte. Das folgende, brutal defensiv-bestimmte Duell, das LSU in der Overtime mit 9-6 gewann, gilt als eines der markantesten Spiele unseres Jahrzehnts: Es gibt gute Argumente dafür, in dieser Partie den Trigger für das Ende der BCS und den Beginn der Playoff-Ära zu sehen, denn Alabama schaffte es trotz jener Pleite ins BCS-Endspiel 2011/12, vorbei an den wahrscheinlich verdienteren Oklahoma State Sooners, und demolierte dort LSU im Re-Match mit 21-0. Der Aufschrei über jene Einberufung Alabamas beschleunigte den Prozess der BCS-Auflösung.

Drei Jahre später gab es erstmals Playoffs.

Und so wie es Alabama bislang jedes Jahr dorthin schaffte, wäre LSU in Jahr 6 noch immer ein Playoff-Neuling, sollten es die Tigers heuer schaffen. Dieses permanente Versagen, sich für die Playoffs zu qualifizieren, kann man ganz gut an der Unfähigkeit LSUs festmachen, Alabama im direkten Duell zu schlagen. Anders: Seit jenem berüchtigten 9-6 hat LSU jedes der acht folgenden Duelle verloren – drei davon zu null, und nie mehr als 17 Punkte gescort.

Jene Unfähigkeit, Punkte zu erzielen, gilt auch als die große Differenz zwischen diesen Monster-Programmen, die sich beide historisch über ihre Defense-Qualitäten definieren. Doch während Saban in Tuscaloosa seit 2011 einen immer stärkeren Fokus auf die Qualität und Entwicklung seiner Offense legte, blieb LSU zu lange in der Vergangenheit stecken. Das führte vor zwei Jahren dann auch zur Entlassung von Headcoach Les Miles. Vorwurf: Du kannst heute nicht mehr allein Defense denken.

2019 geht diesbezüglich zum ersten Mal mit wirklich neuen Voraussetzungen an den Start: Erstmals hat nicht nur Alabama eine Offense, auf die man stolz sein kann. Nein: Heuer tritt auch LSU mit einer punktgewaltigen Offense an – und mit was für einer! QB Joe Burrow, noch vor wenigen Monaten im Sommer noch ein bloßer Mitläufer, explodierte in den letzten zwei Monaten förmlich und ist nach 350 Passing-Yards/Spiel, 10.8 NY/A, 30 TD und nur 4 INT momentan der größte Heisman-Favorit.

Nicht nur ist Burrow damit am bisherigen Favoriten vorbeigezogen, ausgerechnet Alabamas QB Tua Tagovailoa. Burrow hat sich vielmehr auch in die Konversation um einen hohen NFL-Draftpick 2020 gespielt. Bislang galt stets das Motto: Tank for Tua. Ist es bald: Bust für Burrow?

Vieles wird an der morgigen Partie hängen.

Die Offenses

Das Matchup 2019 ist nicht bloß eine Art Vorentscheidung im Rennen um die Pole-Position für den quasi-reservierten SEC-Playoffplatz. Es ist auch ein Duell der beiden offensivstärksten Mannschaften der SEC. Hier das SP+ Ranking der beiden Mannschaften overall sowie Offense und Defense nach 10 Spieltagen:

  • Alabama: #2 Overall, #2 Offense, #8 Defense
  • LSU: #3 Overall, #3 Offense, #18 Defense

Die Qualitäten beider Teams beginnen bei besagten Quarterbacks. Alabamas Tagovailoa gilt seit über einem Jahr als Topfavorit auf den #1 Pick im NFL-Draft 2020. Er ist der präziseste Werfer unter der Sonne und versprühte schon in seinen ersten Einsätzen als Starter die Aura eines erfahrenen Hasen und Leadertypen. Tagovailoa hat nicht den rattenschärfsten Arm der Welt, aber seine Präzision gilt als quasi unerreicht.

Allerdings leidet Tagovailoa in seiner College-Karriere unter einer – wir können es mittlerweile „Serie“ nennen – an kleineren und mittelgroßen Verletzungen. Mal ist es der Oberschenkel, mal der linke Knöchel, mal der rechte. Vor zwei Wochen verpasste Tagovailoa sogar das Spiel gegen Arkansas, und sein Heilungsprozess mit Blick auf das morgige LSU-Spiel gilt als Wettlauf gegen die Zeit. Im allerschlimmsten Fall muss Backup Mac Jones ran und ein Großteil des Thrills geht uns verloren.

Diese Verletzungssorgen sind mitverantwortlich dafür, dass einige damit beginnen, Tagovailoas Status als fixe #1 des angehenden Drafts zu hinterfragen – PFF war letzte Woche das erste große Scouting-Portal, das ernsthaft „Broadway Jeaux“ (eben Joe Burrow) an die Top-Position setzte.

Burrow war einst Backup-QB bei Ohio State, wechselte nach dem verlorenen internen Duell gegen Dwayne Haskins 2018 im Trainingslager aber zu LSU, wo er schon letztes Jahr ein paar lichte Momente hatte – aber niemand hatte eine derartige Explosion von Burrow in dieser Saison erwartet. Burrow, der eng mit Joe Brady, einem ex-Assistenzcoach der New Orleans Saints zusammenarbeitet, ist in fast allen Effizienz-Metriken 2019 der beste QB, besser als Tagovailoa, und er ist speziell überragend bei tiefen Pässen, die weiter als 10-15yds downfield fliegen.

Beide QBs, Tagovailoa wie Burrow, werfen zu Receivern, die gleich in Serie in den hohen Draftrunden zu den Profis gehen werden. Erst jüngst reihte PFF die beiden Receiving-Gruppen von Alabama und LSU an #1 und #2. Über Alabamas WR-Corps hatte ich schon im Sommer geschrieben: Jerry Jeudy, Jalen Waddle, Henry Ruggs und Devonta Smith sind das gefürchtetste WR-Corps im Lande und hat im Verbund quasi keine Schwäche: Route-Running, Antritt, deep speed, Physis, Contested-Catches – für jede Facette an Receiving gibt es zumindest zwei Prototypen in diesem Quartett.

Doch auch das LSU-Trio von Justin Jefferson (Big-Play Waffe, überragend bei Contested-Catches), Ja’Marr Chase (Allrounder ohne echte Schwächen) und Terrance Marshall haben bislang jede Defense überrollt, und sie werden in TE Thaddeus Moss von einer gefährlichen Waffe über die Mitte unterstützt.

Die Kombination dieser beiden Quarterbacks mit diesen Receivern ist das aktuell beste, was der College Football bietet – und weil beide Offenses dank starker Offensive Lines (Alabama vor allem an den Flanken mit OT Willis/Leatherwoord, LSU vor allem über die Guards) und famoser Runningbacks (Alabamas Najee Harris vs. LSUs Clyde Edwards-Helaire) ohne Probleme auch jede „non-8-Mann Box“ überlaufen können, stellte das Defenses bislang vor quasi unlösbare Probleme.

Wie reagieren die Defenses?

Alabamas Defense ist uns auch schon bekannt: Sie war schon letztes Jahr nicht mehr die überragende Wucht alter Tage, doch ihr Pfund zur aktuellen Saison war eine Secondary, die mit einem Jahr richtiger Erfahrung schon recht eingespielt in die aktuelle Saison ging. Und wie sich nun herausstellt: Diese Secondary war alle Vorschusslorbeeren wert!

CB Tervor Diggs und CB Patrick Surtain III sind zwei fantastische Manndecker, die ohne weiteres auch höherklassige Receiver wie Jefferson oder Chase in Manndeckung nehmen können. Beide waren bislang exzellent darin, Yards-after-Catch zu verhindern – was sich gegen diese quirligen LSU-Receiver hervorragend macht. Kurzum: LSU-Receiver vs. Alabama-Cornerbacks ist ein Matchup aus dem obersten Regal.

Alabamas Abwehr-„Schwäche“ liegt eher in der Front-Seven, die nicht mehr die alte Klasse hat. Außer DT Raekwon Davis gibt es keinen überragenden Run-Stuffer mehr, auch wenn die beiden Edge-Rusher Jennings/Lewis für Terror sorgen können. Jener Pass-Rush könnte essenziell sein um Burrow ein paar Serien zu zerstören, doch prinzipiell muss Alabama zuallererst verhindern, dass man gegen LSUs Spread-Offense die Box zu sehr entblößt und RB Edwards-Helaire zu viele billige Yards schenkt.

Vor zwei Wochen präsentierte Auburn mit eine 3-1-7 Aufstellung gegen LSU einen Weg, diese Monster-Offense zumindest einzudämmen (zwar über 500 Yards Offense, aber nur 23 Punkte). Doch Auburn hatte in DT Derrick Brown eine total dominante Präsenz in der D-Line, und hatte auch eine physischere Defense Line gegen den Run. Alabama hat Davis, aber keinen Brown, und nicht dieselbe Tiefe wie Auburn.

So könnte ausgerechnet Safety Xavier McKinney, den man sowohl in die Box stellen kann als auch als Unterstützung in Pass-Coverage, eine wichtige Matchup-Schachfigur werden – doch es gilt als eher unwahrscheinlich, dass Saban/DefCoord Golding eine ebenso krasse Defense mit 7 DB nutzen werde. Zu hohes Risiko, überlaufen zu werden.


Auf der anderen Seite des Matchups eine ähnliche Musik: Alabama-Offense gegen LSU-Defense. Die sensationellen Athleten in der Alabama-Offense kennen wir bereits. Auch die LSU-Defense hat fantastische Athleten – doch diese Defense ist in den ersten acht Spielen der Saison insgesamt unter den Erwartungen geblieben.

DefCoord Dave Aranda, der lange als Wunderkind galt und gegen Alabamas Offenses in den letzten Jahren häufig gute Mittel und Wege gefunden hatte, stand bereits in der Kritik. Doch in den letzten Wochen hat sich die Defense langsam gefunden und wurde Woche für Woche dominanter: Von #28 in SP+ vor ein paar Wochen ist man mittlerweile schon hoch auf #18 geklettert.

Eine Tape-Analyse ergibt: Aranda baut Spiel für Spiel neue Ecken und Kanten ein. Die Defense wird immer komplexer. Es gibt mehr Blitzes, mehr Coverage-Tricksereien um QBs zu verwirren und mehr Spielereien mit den beiden super-athletischen Safetys Stevens und Grant Delpit. Vor allem Delpit stach in den ersten Wochen durch zahlreiche Missed-Tackles hervor, hat sich mittlerweile aber konsolidiert und gilt als eine der wichtigsten Defense-Schachfiguren im Spiel gegen Tuas tödliche Run/Pass Options.

Alabamas größte Offense-Stärke sind Slant-Routen und Screen-Pässe mit Yards after Catch. Genau gegen die nach innen designten Slants wird Delpit eine wertvolle Unterstützung, doch idealerweise schaffen es die beiden LSU-Top Cornerbacks Derek Stingley (ein true freshman!) und Kristian Fulton (ein recht sicherer 1st Rounder 2020) bereits ohne Safety-Unterstützung, die Alabama-Receiver von zu vielen dieser Routen abzuhalten.

Ziel #1 für LSU muss insgesamt sein, zu viele Yards nach dem Catch zu verhindern. Dagegen hilft giftige Manndeckung. Man kann davon ausgehen, dass Aranda in dieser Partie die Dinge eher simpel halten wird. Nicht zu viel Zone-Deckung, dafür viel Manndeckung, straightes 1-vs-1 gegen Jeudy, Waddle und Co. Das ist meistens auch optisch attraktiv anzuschauen.


Kurzum: Die Partie wird ein Fest! LSU hat nach Jahren offensiv anämischer Vorstellungen heuer erstmals eine auch auf dem Papier wirklich ebenbürtige Offense um endlich mal ein paar Punkte aufs Tablett zu legen.

Dem gegenüber stehen die vielen dominanten Performances von Sabans Team in all den letzten Jahren gegen LSU und die erste Wettregel des College Football: Wette nicht gegen Sabans Alabama. Alabama ist mit rund 6 Punkten favorisiert, was mehr ist als der Heimvorteil (für gewöhnlich 3 Punkte), und was auch dafür spricht, dass Tagovailoa wohl spielen wird.

Die anderen wesentlichen Partien

Eine andere hochklassige Partie des morgigen Abends findet bereits um 18h statt: Das an #17 gerankte Minnesota fordert #4 Penn State heraus. Minnesota gilt mittlerweile als echter Herausforderer von Wisconsin für ein Big-Ten Finalticket, während Penn State um seine Perfect-Season spielen muss. Für Penn State ist das Spiel gefühlt aber weniger wichtig, da es eh gegen Ohio State gewinnen muss, will man ins Big-Ten Finale, und weil es sich dann mit dem Gewinn der Big Ten auch einen solchen Stolperer erlauben könnte.

Vermutlich. Aber so darfst du natürlich nicht denken, dann wenn Alabama und LSU einen richtigen Kracher liefern, ist auch eine „Doppelspitze“ aus der SEC denkbar – wie 2011, nur eben diesmal mit Mega-Offenses anstatt Mega-Defenses. Und dann würde es für ein 1-Loss Penn State schon sehr eng.

18h00: #1 Ohio State – Maryland (FOX)
18h00: #17 Minnesota – #4 Penn State (ABC)
18h00: #10 Florida – Vanderbilt (ESPN)
18h00: TCU – #12 Baylor (FS1)
18h00: #25 SMU – Eastern Carolina (ESPNU)

21h30: #3 Alabama – #2 Louisiana State (CBS)
21h30: Texas – #16 Kansas State (ESPN)
21h30: Virginia Tech – #19 Wake Forest (ACCN)
21h30: #20 Cincinnati – UConn (CBSSN)

22h00: #13 Wisconsin – #18 Iowa (FOX)

01h00: #6 Georgia – Mizzou (ESPN)

01h30: NC State – #5 Clemson (ABC)
01h30: Duke – #15 Notre Dame (ACCN)
01h30: Kentucky – Tennessee (SEC)

02h00: #9 Oklahoma – Iowa State (FOX)

04h15: #22 Boise State – Wyoming (ESPN)

16 Kommentare zu “Samstagsvorschauer – Week 11: Kampf der Giganten in Tuscaloosa

  1. Sehr schöne Vorschau auf LSU @ Alabama, die in der Tiefe für dieses Spiel so denke ich auch absolut angemessen ist. Nur zwei klitzekleine Sachen sind mir aufgefallen: 2011 wurden die Oklahoma State Cowboys nicht fürs BCS-Finale brücksichtigt (du hast Sooners geschrieben) und Les Miles‘ Entlassung in Baton Rouge liegt nunmehr schon drei Jahre zurück.
    Aber wie gesagt, gerade den rein sportlichen Aspekt finde ich gut beleuchtet.

  2. Kann man das Spiel irgendwie legal sehen? DAZN zeigt Penn State@Minnesota, Kansas State@Texas und Missouri@Georgia

  3. dann wieder so ein mittelmäßiges spiel,muss mann sich halt auf die Playoffs freuen die p7maxxx sendet. hoffe das bis dahin LSU noch dabei ist.

  4. Penn State und Minnesota sind beide noch ungeschlagen, das ist das zweitbeste Spiel des Abends und eines der besten der Saison. ProZMaxx zeigt generell nur Spiele aus der frühen Schicht, alleine deshalb ist der SEC-Kracher keine Option. Außerdem müsste man mit CBS über die Rechte verhandeln, was Pro7/Sat1 vermutlich nicht gemacht hat.

    @Sisko: Da die CBS-App in Deutschland/Europa meine ich nicht mehr funktioniert, bleibt für das Spitzenspiel wohl nur der Ausweg über die Grauzone, wenn man es denn verfolgen möchte.

  5. Ja gut hatte gedacht das minesota wieder so ein 2-5 team ist, hätte trotzdem lieber LSU gegen Bama gezeigt.

  6. Quick-Recap:

    LSU-Offense ist ein Monster. Burrow hält alle Versprechungen, aber auch die WRs sind fantastisch.

    Alabama mit ungewöhnlich vielen Eigenfehlern. Die ersten beiden Turnovers waren unerzwungene Bolzen. Die Serie vor der Halbzeit war der Killer – sowas sieht man von Alabama fast nie.

    Tagovailoa ist nicht ganz fit, ist zu wenig mobil und wirkt daher verunsichert. Offense hatte ihre Momente, aber zu wenige.

    Aber Haupt-Problem ist, dass die Defense keinen Zugriff auf das atemberaubende LSU-Passspiel bekommt.

  7. @MH Danke für den Stream Tipp

    Schnelles, fehlerhaftes Spiel insbesondere von Alabama.
    Auf beiden Seiten sind die Receiver oft meterweit offen, beide Teams haben offensichtlich sehr begabte Receiver.
    für Burrows wäre sicher noch mehr möglich wenn seine pre snap reads besser wären. Sein Beweglichkeit in der Pocket (Augen meist Downfield) ist stark, die Pässe oft auch.
    Tagovailo durch den Druck über die Mitte immer wieder zu Movement gezwungen aber da er nicht fit ist dadurch oft nicht mit guten Lösungen.
    Grand Delpit (Safety LSU) hat eine starke Präsenz, sehr gute Fähigkeit das Spiel zu lesen. Wirkt wie ein Top10 Pick, der ab dem ersten Tag einem NFL Team helfen kann.

  8. @nil: Dafür sind Burrows Post-Snap Reads mittlerweile stark. Verliert nie die Contenance, hat auch mit Pressure überwiegend überzeugt.

    Fand auch Tua gemessen an den Umständen okay.

    Delpit ist eine gute Schachfigur, aber ich werde aus den Bullshit-Momenten (Tackling-Probleme) nicht ganz schlau. Die LSU-Defense ist schlampiger als man meinen würde.

  9. Ja Delpit hatte insbesondere in Hz. 2 dann 2-3 Bulllshit Momente, schlechtes Tackling und beim 85y Touchdown im 4. Viertel schaut er ganz schlecht aus. Aber irgendwie ist die gesamte Defense wie du richtig sagst schlampig, vielleicht liegt es also nicht allein an ihm. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie er sich in der NFL macht. Den er zeigt jetzt schon manchmal Außergewöhnliches.

    Tua hat sich in der 2. Halbzeit stark gesteigert, bekam auch weniger Druck über die Mitte. Beide Quarterbacks haben in Summe ein starkes Spiel geliefert. Wer von beiden in der NFL (schneller) Fuß fast wage ich nicht zu beurteilen.

    CLYDE EDWARDS-HELAIRE hat beiden aus meiner Sicht irgendwie die Show gestohlen. Insbesondere in Clutch Momenten war er da. Ein kleiner Mann mit großem Herz, erinnert ein bisschen an Darrell Sproles.

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