Sonntagsvorschauer mit Nebengeräuschen – Woche 11

Guten Morgen. Der heutige Spieltag bietet ein paar leckere Matchups, doch mit der bizarren Storyline um das Kaepernick-Sichtungstraining und dem NFL-Ausschluss von Cleveland-Browns DE Myles Garrett gibt es ein paar weitere dominierende Themen am heutigen Sonntag.

Helm vs. Kopf

Jeder halbwegs NFL-Interessierte dürfte mitbekommen, was am Donnerstag in der letzten Minute des längst entschiedenen Thursday-Night Games zwischen Browns und Steelers abgegangen ist:

Der Schlag mit dem Helm gegen Mason Rudolphs Kopf wird Garretts Karriere auf ewig überschatten – vorbei sind die Zeiten des „ruhigen Superstars, der nur am Feld zum Hulk wird“. Einher mit der Prügelei ging auch der übliche Bullshit in den sozialen (und asozialen) Medien – inklusive des alten Reflexes, jeden noch so hirntoten Scheiß von Protagonisten der eigenen Mannschaft zu relativieren.

Lobend hervorzuheben ist dabei ausgerechnet der oft so kritisierte Browns-QB Baker Mayfield, der noch am Spielfeld ein Statement abgab, das eines echten Führungsspielers würdig ist.

Die NFL reagierte ungewöhnlich schnell und sperrte Garrett auf unbestimmte Zeit – mindestens bis zum Ende der laufenden Saison (inklusive Playoffs). Garrett könnte überdies eine Anklage wegen versuchter Körperverletzung drohen, weil es sich um ein klares Dead-Ball Foul handelte.

Maurkice Pouncey, der unter der Maskerade des „guten Teamkameraden und QB-Beschützers“ seine Aggressionen in Schlägen und Tritten gegen einen bereits am Boden liegenden Garrett loswurde, wird für drei Spiele gesperrt. Larry Ogunjobi, relativ unbeteiligter Bystander, verpasst ein Spiel und ist damit beim Rückspiel wieder dabei. QB Rudolph, mit seinem Zerren gegen Garretts Helm der eigentliche Auslöser für die wüste Schlägerei, kam straffrei davon – als ob die NFL den Steelers sagen wollte „ihr seid gestraft genug, wenn Rudolph euch weiter quarterbackt“.

Was angesichts der Schlägerei in den Hintergrund rückte, war das schreckliche Targeting-Foul von Browns-DB #23 Randall gegen Rookie-WR Johnson, das ohne Suspendierung bleibt. Ein weiteres Mal wird die Sicherheitspolitik der NFL damit als Augenauswischerei entlarvt.

Kaepernick vs. NFL

Beim Thema „Augenauswischerei“ ist die Privatfehde der NFL-Owner gegen Colin Kaepernick nie weit entfernt. Über den kurzfristig angesetzten Workout der NFL mit Kaepernick von gestern hatte ich schon unter der Woche geschrieben, damals noch mit der leisen Hoffnung um eine Annäherung, doch mit jedem Tag kamen neue Details zu dem Probetraining ans Licht, die es in ein bizarres Licht rückten.

Als die NFL dann neben auch noch die Zulassung von TV-Teams zum Sichtungstraining verweigerte, verlegte das Kaepernick-Camp den Workout kurzerhand auf einen Platz mit freiem Zugang für die Medien (hier die genaue Aufschlüsselung der Gründe). Die Farce bestätigte den Eindruck, dass die NFL niemals damit gerechnet hatte, dass Kaepernick das unfaire Angebot zum Training annehmen würde.

Camp Kaepernick war jedoch auf diese Verarsche vorbereitet und ließ die NFL einmal mehr alt aussehen: Das beleidigte-Leberwurst Statement der NFL liest sich mehr wie ein vom nächstbesten Mittelschüler zusammengekleisterter Rant als mit Bedacht verfasster, wirkungsvoller Text.

Den steinreichen Mittsiebzigern, die diese NFL-Mannschaften besitzen, wird es bis auf etwaige neue Klagen seitens Kaepernick egal sein. Doch man kann einmal mehr betonen, dass das Verhalten der NFL gegenüber diesem Sportler & Aktivisten total erbärmlich ist – und die großen, eigentlich von Demokraten dominierten US-Medien haben die Spaltung mit ihrer undifferenzierten Berichterstattung noch befeuert.

Und weil wir trotzdem zuschauen und die ganzen Trump-Spezis damit mit unserem Geld mästen, damit zu den Partien von heute.

Frühschicht um 19h

Baltimore Ravens (7-2) – Houston Texans (6-3). Lamar Jackson gegen Deshaun Watson – zwei meiner drei größten College-QB Favoriten aller Zeiten (der dritte ist Ravens-Backup Robert Griffin III) im direkten Duell gegeneinander.

Watson und Jackson sind zwei Quarterbacks, die eigentlich gar keinen Erfolg in der NFL hätten haben dürfen, denn als schwarze Quarterbacks mit flotten Füßen galten sie für die NFL-Scouting Riege traditionell mehr als „Athleten“ denn als „Quarterbacks“. Dabei ist Watson noch viel näher an einem typischen NFL-QB als Jackson, der nur noch in seiner ursprünglichen Spielanlage einem typischen Quarterback ähnelt, aber mit seinen athletischen Fähigkeiten ganz neue, bislang maximal von Mike Vick gezeigte Elemente addiert.

Über die Schwierigkeiten, die ich als großer Fan des Spielstils dieser beiden Quarterbacks mit der Bewertung ihrer NFL-Aussichten hatte, habe ich am Freitag schon geschrieben:

Und so kann und will ich gar nicht bestreiten, dass ich mich sehr freue, wenn Watson wie Jackson zu den meistgenannten MVP-Kandidaten in der Mitte der NFL-Saison 2019 genannt werden. Sie sind es wert!

Baltimore geht als 5-Punktefavorit in die Partie, doch Vorsicht ist geboten: Die Texans mögen eine Secondary haben, die absurd genug ist, dass man unter der Woche den in Tampa entlassenen 1st-Round Bust CB Vernon Hargreaves von der Waiver-Wire claimte, doch sie hatten dank Bye-Week nun zwei Wochen Vorbereitungszeit um a) Jacksons Tendenzen zu studieren und b) die Schwachstellen in der nur mittelmäßigen Ravens-Defense ausfindig zu machen um heute einen Shootout mitgehen zu können.

Ein oft genannter kritischer Punkt in dieser Partie ist Baltimores Pass-Rush gegen Watson: Von den Standard-Passrushern in der Defensive Line wird nicht viel kommen – ergo wenig überraschend, dass die Ravens aus einer stabilen Secondary heraus die höchste Blitz-Rate der NFL haben (roughly 50%) – doch gerade Watson gilt mit seiner Liebe für den tiefen Pass als der Quarterback, der die durch den Blitz verwaisten Stellen in der Secondary finden kann…

wenn die Offense Line der Texans lange genug hält. Die Offense Tackles Tunsil und Howard waren in den letzten Wochen verletzt, doch vielleicht sind sie nach der Pause wieder fit genug um die eine Millisekunde mehr Zeit freizublocken, die Watson braucht.

Wie wichtig die Partie ist, habe ich in den letzten Wochen öfters angedeutet: Es geht um einen Tie-Breaker im Rennen um den wichtigen #2 Seed, der ein Freilos in der ersten Playoffrunde ermöglicht. Jenes Freilos zu ergattern, muss oberstes Ziel der Regular Season sein.

Baltimore hätte mit einem Sieg zwei Spiele Vorsprung und den Tie-Breaker, also faktisch drei Spiele Vorsprung zwischen sich und Houston gelegt. Die Texans dagegen würden mit einem Sieg nach Win/Loss bei 7-3 ausgleichen und hielten bei gleichem Record dann ihrerseits den Tie-Breaker.


Die weiteren 19h-Spiele stehen für mich deutlich im Schatten dieser Partie – aber zahlreiche von ihnen haben natürlich hohe Playoff-Implikationen. Wenn Mittelmaß auf Mittelmaß trifft, ist jeder Sieg doppelt wichtig.

Detroit Lions (3-5-1) – Dallas Cowboys (5-4). Dallas nach Effizienz-Zahlen eine der dominantesten Mannschaften der Saison, hat seine Gegner in 13 der 18 Halbzeiten diese ge-ouscored. Aber man startet zu langsam, weil man zu lange auf sinnloses Laufspiel setzt anstatt den hyper-effizienten QB Dak Prescott – den heimlichen MVP-Kandidaten, den niemand auf dem Zettel zu haben scheint – von der Leine zu lassen.

Heute trifft man in Detroit auf ein Team mit einem ähnlichen Faible für „Establish the Run“. Brüder im Geiste sozusagen. Weil Detroit erneut ohne QB Stafford antreten muss, droht die Partie aber einseitig zu werden.

Indianapolis Colts (5-4) – Jacksonville Jaguars (4-5). AFC-South Duell mit wichtigen Implikationen im Wildcard-Rennen der AFC. Die Colts bekommen eine Woche nach dem Brian-Hoyer Flop gegen Miami wieder Starting-QB Jacoby Brissett zurück. Auch bei den Jaguars gibt es einen neuen QB: Nick Foles, teurer Offseason-Einkauf, wird wieder für QB Gardner Minshew eingewechselt, der als Ersatzmann keine so schlechte Figur abgegeben hat.

Miami Dolphins (2-7) – Buffalo Bills (6-3). Eine Partie, die wie Pflichtsieg für Buffalo aussieht – aber wenn es für beide dumm läuft, gewinnen die Dolphins zum dritten Mal in Folge. Insofern könnte Tua Tagovailoas Verletzung von gestern Abend sogar ein Vorteil für Miami sein, weil sie seinen Preis drückt…

…oder ein Nachteil, weil sie Tuas Karriere zerstört? Die Bilder, die Mediziner gestern auf Twitter malten, lassen das Schlimmste befürchten.

Minnesota Vikings (7-3) – Denver Broncos (3-6). Denvers einzige Chance in diesem Spiel ist eine Monster-Partie ihrer Wide Receiver gegen die verwundbare Secondary der Vikings.


Tampa Bay Buccaneers (3-6) – New Orleans Saints (8-2). Ein Spiel, in dem viele Beobachter Upset-Alarm schlagen. Ein paar Argumente dafür:

  1. Die Saints sahen letzte Woche gegen Atlanta verblüffend schlecht aus. Dass QB Brees gegen eine der schwächsten Defenses der NFL nicht mehr als 3 kümmerliche Punkte aufs Feld brachte, kam total ohne Vorwarnung.
  2. Tampa hat eine notorisch schwer prognostizierbare Offense, die an guten Tagen aus allen Rohren feuert.
  3. Im „Hinspiel“ verloren die Buccs nur knapp im Superdome. Es war eine merkwürdige Partie, in der z.B. WR Evans nicht einen einzigen Catch machte.

Tampa hat allerdings ein defensives Problem, das heute möglicherweise tödlich ist: Ihre Run-Defense ist superb, aber ihre Passing-Defense eher zweifelhaft. New Orleans könnte dadurch stärker versucht sein, auch in Early-Downs stark auf Passspiel zu setzen – und damit unfreiwillig die Effizienz seiner Offense in die Höhe treiben.


Carolina Panthers (5-4) – Atlanta Falcons (2-7). Können die Falcons ihr Husarenstück von letzter Woche wiederholen? Oder wird Carolina mit knackiger Defense, viel Laufspiel über RB McCaffrey und fehlerarmer Partie von QB Kyle Allen den zwingend notwendigen Sieg feiern um im Wildcard-Rennen der NFC Anschluss zu halten?

Washington Redskins (1-8) – New York Jets (2-7). Okay. Hier stehen definitive keine Playoff-Ambitionen mehr an. Trotzdem zwei Quarterback-Gründe, diese Partie dennoch anzuschauen:

  1. Dwayne Haskins – er wurde kürzlich für den Rest der Saison zum Starting-QB in Washington ernannt. Was kann er zeigen?
  2. Ist Sam Darnold auf Jets-Seite wirklich so schlecht wie die letzten Wochen befürchten ließen, oder konsolidiert sich Darnold, dass man New York zumindest für 2020 wieder schmackhaft machen kann?

Spätschicht ab 22h

22h05: San Francisco 49ers (8-1) – Arizona Cardinals (3-6-1). Die 49ers kommen von der ersten Saison-Niederlage – einer unnötigen Pleite gegen Seattle im Monday Night Game. Jetzt treffen sie auf den nächsten unangenehmen Gegner: Arizona. Gegen die Cardinals hat San Francisco schon vor drei Wochen gespielt – in einem Donnerstagsspiel, das man knapp 28-25 gewann. Meine Short-List für dieses heutige Rückspiel:

  1. San Franciscos Defense. Von der angekündigten Regression war letzte Woche gegen Seattle nix zu sehen, aber im ersten Spiel gegen Arizona wackelte das Konstrukt einige Male. Jetzt hat DefCoord Robert Saleh als erster Coach der NFL die Chance, Kyler Murray ein zweites Mal zu bespielen.
  2. Niners-Verletzungssituation: QB Jimmy Garroppolo sah letzte Woche nach Ausfall von TE Kittle und WR Sanders gar nicht gut aus. Wie sieht das heute aus?
  3. Cardinals Edge-Rush gegen Niners-Tackles: Das einzige Matchup, in dem Arizonas Defense wirklich einen Vorteil hat, besonders jetzt, wo OT Staley wieder auszufallen droht.

22h25: Oakland Raiders (5-4) – Cincinnati Bengals (0-9). Pflichtsieg für Oakland um im AFC-Wildcardrennen vorne dran zu bleiben.


22h25: Philadelphia Eagles (5-4) – New England Patriots (8-1). Re-Match von Superbowl 52 im Februar 2018, das die Eagles mit „Saint Nick“ auf QB überraschend gewannen. Jene Superbowl 2018 wird mir heute zu sehr als Gimmick-Partie abgetan, weil sie gegen teilweise absurd überforderte Defenses eher wie ein Big-12 Shootout aussah als ein „echtes“ NFL-Spiel.

Für mich war es eher die Kulmination von Prinzipien, nach denen ich seit mehr als einem Jahrzehnt lechze:

  1. AnalyticsDer Vorreiter von NFL-Analytics schlechthin (auch wenn er es nie zugeben würde), Bill Belichick, gegen die Organisation, die aktuell wie maximal noch die Ravens für Analytics-Einsatz im Game- und Roster-Management steht, die Eagles.
  2. Offense – Zwei völlig enthemmte Offenses, die aus allen Rohren feuern und den Fuß auch auf dem Gaspedal halten, nur damit am Ende die Defense mit dem einen wohlgetimten, clutchy Fumble die Partie entscheidet.
  3. 4th Down – Belichicks legendäre 4th-Down Entscheidung in Indianapolis jährte sich diese Woche zum zehnten Mal – und sie hat den Football in der NFL für immer verändert. Zum Positiven, wie man beim Ringer nachlesen kann. Und ausgerechnet ein schon vor der Crunch-Time ausgespieltes 4th Down, das noch vor zehn Jahren von sämtlichen Analysten und Experten verrissen worden wäre, war der Trademark-Spielzug schlechthin für den Eagles-Superbowlsieg: Philly Special.
  4. Underdog-Story: Dass ausgerechnet Nick Foles eine solch sensationelle Superbowl spielte, ist immer noch unfassbar, und geht als größte Underdog-Story des Jahrzehnts durch.

Diese Superbowl fühlt sich heute mit fast zwei Jahren Abstand auch als der Startpunkt an, an dem die Analytics-Diskussionen ein breiteres Publikum erreichte. Das spüre ich auch auf diesem Blog.

Jetzt das Wiedersehen in der Regular Season. Für die Eagles hat das Spiel schon essenzielle Bedeutung, weil man Dallas in der NFC East nicht davonziehen lassen darf, aber auch New England muss aufpassen: Mit der Niederlage gegen die Ravens vor zwei Wochen wackelt plötzlich der sicher geglaubte #1 Seed.

Beide Offenses waren in den letzten Wochen holprig: Beiden geht tiefes Passspiel ab, und während man bei New England besorgt beobachtet, wie sich die Pass-Protection für Tom Brady entwickelt (bzw. nicht entwickelt), grassiert in Philadelphia eine Krankheit mit Namen „Droppitis“. Sagenhaft, was Carson Wentz‘ Receiver für Bälle fallen lassen.

New England ist mit 3 Punkten favorisiert, weil man u.a. den Patriots eher zutraut, die instabile Eagles-Secondary zu attackieren als den Eagles, mit ihrer zu konservativen Offense so viele 3rd Downs zu verwerten, dass man die Pats-Defense häufig knacken kann.

Nachtschicht ab 02h20

Los Angeles Rams (5-4) – Chicago Bears (4-5)

Goff vs. Trubisky – vor nicht einmal einem Jahr ging es bei diesem Duell um den NFC #1 Seed. Doch anstatt eines Leckerbissens wurde den Zuschauern damals ein von den Defenses torpediertes Spiel mit sieben Turnovers und nur einem einzigen Touchdown (Bears gewannen 15-6).

Es fühlt sich im Rückspiegel betrachtet wie der Anfang vom Ende des Rams-Höhenflugs an. Seither ist bei den Rams nichts mehr wie es einmal war: Die Offense ist heute begraben unter einer mausetoten Offensive Line fast so steril wie zu Jeff-Fisher Zeiten, und Sean McVay kann im Playcalling machen, was er will: Ohne Blocking kein Laufspiel und keine Zeit für QB Goff, die Spielzüge aus sauberer Pocket zu dirigieren.

Chicago auf der anderen Seite wäre noch froh, solche Probleme zu haben, denn ihre Offense wird von Mitchell Trubisky geleitet, der gleich zwei Schritte rückwärts gemacht hat und im Prinzip nur deshalb noch spielt, weil die auf der Bank sitzende Alternative „Chase Daniel“ auch nicht viel inspirierender ist.

Wenn wir über den heutigen Tag hinaus schauen, dann könnte man aber auch argumentieren, dass die Bears das kleinere Problem auf Quarterback durchschleifen, denn während sich die Rams bei ihrem QB Goff schon auf einen Vertrag mit mehr als 100 Mio. Garantien committed und ihre nächsten beiden 1st Rounder verkauft haben, können sich die Bears noch relativ „billig“ von Trubiskys Ende 2020 auslaufenden Rookievertrag lösen – und sie haben nur einen der nächsten beiden 1st Rounder verkauft.

Also eigentlich ganz rosige Aussichten – oder?


Und damit Daumen drücken, dass die seit Stunden anhaltenden Schneefälle nicht wieder zu Massenstromausfällen und serienweise umgestürzten Bäumen auf den Straßen führen. NFL-Wetter ist schön und gut, aber der Spaß hört dann auf, wenn es NFL gar nicht mehr zu sehen gibt.

10 Kommentare zu “Sonntagsvorschauer mit Nebengeräuschen – Woche 11

  1. Wie weit wird Tua jetzt droppen im Draft? Wenn man bei der Hüfte Angst haben muss wie es mit dem Gang ausschaut, dann kann man sich schwer vorstellen, dass Tua mit einem 1st Rd Pick gezogen wird, schon gar nicht mit einem Top 10 Pick.

    Gibt es diesbezüglich schon Infos?

  2. Mason Rudolph wird doch wohl nicht straffrei ausgehen sagen Gerüchte. Wird vermutlich aber nicht so schlimm werden, etl. eine Geldstrafe.

  3. Pingback: NFL-Woche 11 im Liveblog: Baltimore Ravens – Houston Texans | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  4. Das ist eine der besten NFL Previews, die ich überhaupt gelesen habe.

    Hervorragende Einordnung und Blick auch über die NFL hinaus.

    Danke dafür.

  5. Pingback: Spätschicht Live: Philadelphia Eagles – New England Patriots | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  6. Es ist mal wieder an der Zeit: Einfach mal außer der Reihe ein von Herzen kommendes Dankeschön für Deine Arbeit insgesamt und für diese wunderbare Vorschau im Besonderen. Perfekter Überblick über das Kommende und Gewesene und das auch noch mit Haltung. Einfach sehr, sehr gut.

    Bei Pouncey bin ich im Detail leicht anderer Ansicht. Ich finde, es gibt so ein paar ganz wenige Dinge im Mannschaftssport, da geht man einfach auf den Typen drauf. Sonst ist man keine Mannschaft. Ich persönlich hätte mir die Tritte wahrscheinlich gespart. Aber ich empfinde situativ großes Verständnis für Pounceys Reaktion (dass Du das anders empfindest, macht Dich natürlich zu einem eher nicht schlechteren Menschen).

    Verstehe mich nicht falsch: Ich meine damit die unmittelbare moralische Bewertung. Jede Sanktion der Schiedsrichter und Liga muss davon selbstredend komplett abgekoppelt werden. Ich möchte, dass er dafür bestraft wird, ordentlich bestraft wird. Solange er das selber genauso sieht, kann ich ihm dafür aber nicht so richtig böse sein.

    [mir ist klar, wie viele Aspekte der Geschmacksrichtung „so nüchtern sieht der das aber nicht; das macht der im Zweifel sonst halt auch; wer weiß, was für falsche Hirnverschaltungen und/oder Chemikalien da so im Spiel waren; etc“ ich als Gelegenheitszuschauer evtl. komplett naiverweise übersehen mag – deswegen auch die Betonung auf „situativ“. Aber ich habe keine andere Betrachtungsweise]

    ps, um den Bogen zurück zum Anfang zu spannen: Dass bei uns Deine Arbeit beständig verlinkt, geklickt und begeistert kommentiert wird, das bekommst Du mittlerweile selber mit, richtig?

  7. @sternburg: Ich verstehe, woher die Meinung bzgl. Pouncey rührt und ich habe sie in den letzten Tagen auch häufig gehört. Ich finde jedoch, dass gerade mit den Tritten am Ende gegen den am Boden liegenden Gegner die Grenze auch für mein Verständnis übertreten wird.

    Re: Allesausseraas. Da ich nach wie vor dort mitlese, bekomme ich es natürlich mit, und wahrscheinlich wird es Zeit, sich auch einmal bei euch für die ständigen Verlinkungen zu bedanken!

  8. re Pouncey: Wie gesagt, spätestens das finde ich auch drüber. Man kann ja etwas falsch finden und trotzdem ein gewisses Verständnis empfinden. Aber ich denke, da sind wir jetzt wirklich nur noch in Nuancen auseinander, und das halten wir beide aus.

    re aaaas: Du darfst Dich natürlich bedanken. Aber das macht ja niemand, weil Du so nett bist. Das ist Ausdruck hart erarbeiteter Wertschätzung. Wenn Du diesbezüglich schon eine Emotion empfinden möchtest, dann scheint mir „Stolz“ deutlich angebrachter als „Dankbarkeit“.

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