Establish the Review – Eine launige Woche 13 liegt hinter uns

Rückblick auf einen ereignisreichen Sonntag am 13ten Spieltag der NFL-Saison 2019.

Baltimore Ravens 20, San Francisco 49ers 17

Knapper Ravens-Sieg in einer sehenswerten, auch im strömenden Regen ziemlich hochklassigen Partie. Ich glaube, beide Teams können mehr Positives als Negatives aus diesem Spiel mitnehmen.

Die Ravens können dich auf verschiedene Arten schlagen. Am Sonntag funktionierten Passspiel und Run-Defense nicht wirklich, doch dafür waren die Lamar-Jackson Runs entscheidend für den Sieg. Die 49ers haben zwar verloren, aber dafür, dass sie auswärts bei einem bisherigen Juggernaut spielten, noch dazu cross-Country und in der Frühschicht, konnten sie das Spiel sehr gut knapp halten.

Und zwar trotz der Tatsache, dass QB Jimmy Garroppolo keine wirklich gute Partie hatte. Garroppolo hatte den einen famosen TD bei 4th Down in gute Deckung hinein, bei dem WR Deebo Samuel einen Monster-Play machte, aber ansonsten viele ungenaue Bälle, viel unnötiges Klein-Klein. Dass er trotzdem 0.15 EPA/Dropback hatte, ist eher der Tatsache geschuldet, dass den Ravens neben dem einen Fumble nicht noch ein zweiter Turnover gelang.

Doch die große Story war die Niners-Defense gegen Jackson. Jackson hatte am Ende nur 105 Yards Passing, dafür 15 designte Runs für 98 Yards und TD. Es war eine total merkwürdige Strategie der 49ers-Verteidigung, die interessanterweise die Flanken entblößte um in der Mitte alles abzudichten. Sie gingen brutal aggressiv bei jedem Run-Fake zu Werke, aber häufig auf den Runningback anstatt auf Jackson.

Resultat: RB Ingram hatte in 15 Carries nur 59 Yards. Dafür war Jackson ziemlich effizient – und hätte Jackson nicht den einen Freak-Fumble nach seinem längsten Lauf des Tages gehabt, es hätte noch dominanter sein können.

Trotzdem ging der Plan der 49ers über weite Strecken des Spiels ziemlich gut auf – und ich bin mir auch zwei Tage nach Spielende nicht ganz sicher, warum.

Ein Schlüssel war bestimmt, dass Jackson als Passer limitiert wurde. Die Ravens liefen in 25 Plays mit 3-TE Setup auf, wenn ich richtig gezählt habe. Häufig wurde dabei ganz einfach Power gelaufen, aber sie bauten auch zahlreiche Pässe auf diese Tight Ends ein – und vor allem Andrews und Hurst machten starke Catches. Aber alles, was irgendwie etwas tiefer ging, wurde Jackson von den 49ers weggenommen – und wenn nur das Scrambling allein bleibt, kommt eben das raus, was am Sonntag zu sehen war: Lange Drives, effiziente Drives, aber die Ravens kommen eben nicht immer damit durch. Nimm ihnen die explosiven Passing-Plays weg, und Jackson muss ziemlich perfekt im Running sein.

Bis auf den Fumble war er es am Sonntag – und das gibt Baltimore immerhin das gute Gefühl, dass man auch an einem Tag gewinnen kann, an dem Jackson nicht wie wild die 40-yds Bomben auspacken kann.

Ist es für Baltimore zu gefährlich, Jackson so oft in die Defense hineinlaufen zu lassen – wegen der Hits? Ich glaube nein. Am Sonntag hatten wir das Paradebeispiel dafür: Die Hits, die Jackson in der Pocket einsteckt, wirken um ein Vielfaches heftiger als jene, die er im Running kassiert. Er hat einen ganz eigenartig smoothen Stil, sich beim Laufen mit drohendem Hit einfach so abzudrehen, dass er nur einen „halben“ Schlag kassiert – keine Volltreffer.

Kann es einmal schiefgehen? Absolut. Aber wie ein Russell Wilson seit Jahren mit seiner Intelligenz überlebt, ist auch Jackson nicht nur ein super-athletischer Runner, sondern vor allem auch ein hochintelligenter.

Ein paar weitere Anmerkungen:

  • 4th-Down Festival: Beide Coaches ließen trotz eines Spielstands, der von der ersten bis zur letzten Sekunde innerhalb eines Scores blieb, insgesamt gleich fünf 4th Downs ausspielen. Beide machten dabei einen TD.
  • Die Ravens sind nun 15 für 19 in 4th Downs. Ist das haltbar oder ganz einfach Glück? Die Zeit wird es zeigen. Ich wäre geneigt ihnen Credit zu geben, weil man mit Jackson-Running aus Power-Formation in diesen Situationen quasi 12-vs-11 spielt, aber die Geschichte zeigt, dass solche krassen Splits früher oder später Regression zur Mitte erleben.
  • Die 49ers verbrennen ihre Timeouts. Vor beiden 4th-Down Entscheidungen in der zweiten Halbzeit brauchten die Niners zu lange um sich a) für das Ausspielen zu entscheiden und b) den Play-Call durchzubringen. Beide Male mussten sie bei eigenem Ballbesitz eine Auszeit verbraten. Diese Timeouts fehlten ihnen am Spielende, als die Ravens die Uhr runterspielten. Das ist der Unterschied zwischen einer Organisation wie den Ravens, die für 4th Downs plant, und den Niners, die Eier haben, aber eben nicht ganz so weit denken. Ich schreibe das, weil ich es hasse, wenn Teams in engen Spielen vor der Crunch-Time ihre Timeouts ziehen. Ich weise immer in meinen Liveblogs auf solche unnötig verschenkten Auszeiten hin – immer und immer wieder fehlen sie den Mannschaften dann, wenn es drauf ankommt. Man muss eben auch für 4th Downs entsprechend planen.
  • Harbaugh spielt für den langen Kick. Etwas überraschend vermied es John Harbaugh in der letzten Spielminute, die Ravens-Offense noch näher an die Endzone zu bringen und stattdessen einen langen 49-yds Kick im nassen Ravens-Stadion schießen zu lassen. Das zeigt einerseits extremes Vertrauen in Justin Tucker, den mit Abstand besten Kicker der NFL. Aber es ist andererseits auch völlig verblüffend, denn wir wissen um das Analytics-Department bei den Ravens. Es musste allen klar sein, dass jedes Yard wertvoll war, gerade aus der Distanz und bei dem Wetter.
  • Die 49ers sind legit. Klar: Das klingt nicht nach einer „bold prediction“ bei einem 10-2 Team, aber machen wir uns nix vor: Es bestanden nach einer ersten Saisonhälfte mit eher mäßigen Gegnern noch Restzweifel. Dass man am Sonntag das bislang beste Team der Saison auswärts fast geschlagen hätte ohne dass der eigene QB überhaupt ein gutes Spiel gemacht hätte, lässt die Niners in exzellentem Licht dastehen.
  • LB Fred Warner machte eine Monster-Partie. Die #54 der Niners hatte ich bislang noch nicht so richtig auf dem Schirm. Warner hatte eine kritische Rolle in der Partie, weil er häufig angespielt wurde – einmal sogar in direkter Deckung gegen WR #15 Hollywood Brown. Warner kam dabei mit der Pass-Defense runter – nicht zum einzigen Mal in dieser Partie.

In Summe war es eine Partie, die man sich durchaus noch einmal als Superbowl geben kann. Die Ravens spielen am kommenden Sonntag um 19h bei den Bills. Zeitgleich sind die 49ers bei den Saints im Superdome zu Gast – in einer Partie, die gut und gerne über den #1 Seed in der NFC entscheiden könnte.

Houston Texans 28, New England Patriots 22

Nächste erschreckende Vorstellung der Patriots-Offense. QB Tom Brady mit ein paar irre schlechten Würfen vor allem in der ersten Halbzeit (7 von 19 für 82 Yards, INT). Dazu ein stockendes Laufspiel und ein Receiving-Corps ohne auch nur den Hauch einer Chance für etwas Separation.

Es war eine der Performances, die schon in den letzten Jahren immer wieder Abgesänge auf Brady hervorriefen – quasi als Spezial-Motivation für Brady, es noch einmal allen zu zeigen. In den letzten Jahren ging es den Patriots immer auf – auch heuer?

Ich traue mir keinen Abgesang auf Brady zu, auch wenn er eindeutig nicht in der besten Form seines Lebens spielt (oder etwas deutlicher formuliert: Es ist sehr lange her, sicher mehr als 10 Jahre, dass Brady über so viele Wochen so „schwach“ war).

Auch wenn der Receiving-Corps aus WR Meyers und Harry (beides Rookies), WR Sanu (kam erst vor ein paar Wochen via Trade), WR Edelman und einem Haufen an Runningbacks eher mau ist und bislang nicht viel gezeigt hat, was Hoffnung machen würde: OffCoord McDaniels und Brady fanden in den letzten Jahren immer mal wieder ein paar Play-Designs, die eine solche Partie aus dem Karren ziehen konnten.

Bloß: Häufig war dann TE Gronkowski gefragt – und er lieferte. Heuer gibt es keinen Gronk. Brady wirkt unpräziser, nicht mehr so gedankenschnell wie früher (bzw. wenn er wirklich „schnell“ ist, dann nur um einen Ball hastig in den Boden zu werfen um einen Sack zu vermeiden) und generell ein bisschen genervt. Doch wie geschrieben: Für den Abgesang ist es noch zu früh.

Auch nicht gut in dieser Partie: Die bislang so dominante Defense. Sie wurde in vielen Man-vs-Man Duellen geschlagen. CB Gilmore, die Linebacker, die Safetys: Alle ein Schatten ihrer selbst. Ich bin geneigt, die wackelige Vorstellung mit der grassierenden Grippe in der Pats-Umkleidekabine zu entschuldigen, aber auf der anderen Seite hatte es genug Hinweise gegeben, dass die totale Dominanz der Pats-Defense in der ersten Saisonhälfte auch einem absurd schwachen Schedule zuzuschreiben war.

Jetzt haben die Pats ein paar knackige Spiele seither gesehen:

  • Clevelands QB Mayfield wurde großteils abgewürgt.
  • Baltimores QB Lamar Jackson spielte die Pats an die Wand.
  • Phillys QB Carson Wentz wurde komplett kaltgestellt.
  • Dallas mit QB Prescott sah kein Land.
  • Houston mit QB Watson dominierte die Defense über weite Strecken.

Wir sehen: Die Pats-Defense ist schlagbar. Doch das war zu einem gewissen Grad zu erwarten. Wenn die Patriots trotzdem unschlagbar bleiben wollen, muss die Offense zu sich finden. Am Wochenende geht es noch in einem Kracher gegen die Chiefs, ehe dann Bengals / Bills (*) / Jets zum Saisonausklang als fix eingeplante Siege warten.

(*) Die Bills… ich werde sie morgen anschauen.

AFC-Wildcardrennen

Indianapolis Colts 17, Tennessee Titans 31. Ryan Tannehill for MVP!

Im Ernst: Es war eine lange Zeit total ausgeglichene Partie. Die Colts führten lange und hätten 5 Minuten vor Schluss nach einem langen Drive mit einem Vinatieri-Kick in Führung gehen können – aber der Kick wurde geblockt und von #23 Ty Smith zum TD returniert. In der nächsten Angriffsserie legte Tannehill eine bildhübsche tiefe Bombe aus Play-Action nach: 31-17, Entscheidung und HYPE TRAIN.

Nüchtern sieht der Win-Probability Chart so aus:

WP%-Chart Colts vs. Titans 2019, Woche 13 – Quelle: Hungry Pig Right

Tannehill hatte nur 40% Success-Rate und -0.14 EPA/Dropback in dieser Partie. Es waren ein paar fantastische Pässe dabei, aber auch einiger Leerlauf.

Richtig Besorgnis erregend war Gegenüber QB Brissett, der zwei bitterböse INTs in der zweiten Halbzeit warf. Die letzte war entschuldbar – in Rückstand muss man etwas riskieren. Aber die 3rd-Qtr INT zu FS Byard war recht unverzeihlich.

Die Titans sind damit 7-5, die Colts 6-6. Tennessee damit gar nicht schlecht positioniert um in einem Wildcard-Rennen mit den Steelers (auch 7-5) und den ganzen anderen AFC-Gurken mitzuspielen. Aber die Titans haben noch ein knackiges Restprogramm:

  • @Raiders
  • Texans
  • Saints
  • @Texans

Die Colts werden schön langsam auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ich weiß, es war unpopulär, aber nach dem 5-2 Start hatte ich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Indy damals nur zwei missratene Plays von 3-4 entfernt war – und mit einer 5-2 Bilanz in engen Spielen sogar noch schlechter als das hätte dastehen können.

Seiter? 1-4 Bilanz mit One-Score Niederlagen gegen @Steelers, Miami und @Texans. Man ist nun 5-5 in engen Spielen. Regression wird dich in der NFL eher schneller als langsamer einholen. Mit @Buccs, @Saints, Panthers und @Jags hat man noch ein unschönes Restprogramm mit drei Auswärtsspielen vor sich. Gut vorstellbar, dass die Colts die Playoffs verpassen werden.

Grund zum nervös werden ist das keiner. Es war allen klar, dass es nach dem Rücktritt von QB Andrew Luck eine schwierige Saison werden würde. QB Brissett ist wie zu erwarten war eher nicht die Antwort, aber GM Ballard ist ein heller Kopf, und er hat in den letzten zwei Jahren smartes Team-Building gezeigt. Die Colts sind nicht im Win-Now Modus. Sie können mit einem noch immer jungen Kader mittelfristig denken. Sie werden sich allerdings folgende Fragen stellen müssen – und hoffentlich sehr ehrlich darauf antworten:

  1. Ist Brissett unser QB für die Zukunft?
  2. Wenn nein: Welche besseren Optionen könnten wir haben?

Ein möglicher Abnehmer spielte am Sonntag auf der anderen Seite des Spielfelds. Wobei ich persönlich noch immer eher skeptisch gegenüber Tannehill bleibe. Zu lange war er nur graues Mittelmaß, als dass ich dran glaube, dass allein Adam Gase an allem schuld gewesen sein soll.

Pittsburgh Steelers 20, Cleveland Browns 13. Tragische Performance der Cleveland Browns, die diesmal nicht gegen Mason Rudolph spielen durften. Gegen den third stringer der Steelers nicht zu gewinnen – damit hat man auch keine Playoffs verdient. Steelers sind nun 7-5 und in Pole-Position für die zweite Wildcard. Mit einem Restprogramm von @Cards, Bills, @Jets und @Ravens hat man es nicht ganz einfach – und muss dreimal auswärts ran. Aber zwei Siege sind drin – und das könnte schon reichen.

Aufstand der Zwerge

Cincinnati Bengals 22, New York Jets 6.
Denver Broncos 23, Los Angeles Chargers 20.

Ich hatte letzte Woche noch drauf hingewiesen, dass die Bengals gegen die Jets favorisiert waren – und auch die Broncos waren vom Power-Ranking gegen L.A. favorisiert gewesen. Cincinnati ist nach dem einen wichtigen Saisonsieg noch immer in Pole-Position für den #1 Pick im Draft, ist nun aber die Angst vor der 0-16 Saison los. Insofern ein Super-Tag für die Bengals.

Die Jets und Chargers? Not so much.

Die Jets haben zuletzt Raiders und Giants mit 34 Punkten der Offense zerlegt, sie haben vor ein paar Wochen die Cowboys besiegt – aber gegen Redskins, Dolphins und Bengals verloren.

Die Chargers sind 4-8 trotz eines Punktverhältnisses von +3. Laut Pythagorean hätten sie 6 Spiele gewinnen müssen. Sie sind 2-8 in engen Spielen – richtig, sie haben alle acht Spiele mit maximal einem Score Differenz verloren. Doch das hilft ihnen auch nicht weiter. Die Saison ist im Eimer, und wahrscheinlich wird auch am Saisonende eine Rasur im Trainerstab anstehen.

Miami Dolphins 37, Philadelphia Eagles 31
Carolina Panthers 21, Washington Redskins 29

Großartiger Sieg für die Miami Dolphins, respektive für das Duo QB Fitzpatrick / WR Parker, die einen Sahnetag gegen das kaputte Defensive Backfield der Eagles erwischten. Es war eines dieser Superspiele, zu denen Fitzpatrick immer wieder in der Lage ist – es ist eine Freude, Fitzpatrick an solchen Tagen zuzuschauen. Er scheißt sonst auch auf jedes potenzielle Risiko – und wenn es aufgeht, sieht es grandios aus.

Dazu darf natürlich das sensationelle Trick-Play kurz vor der Pause nicht unerwähnt bleiben, das den momentanen Spaß-Football in Miami ebenso gut symbolisiert wie Fitzpatrick verrückte Bomben:

Die Dolphins sind zwar sportlich grottenschlecht (bleiben #32 im Power-Ranking), aber nach dem dritten Saisonsieg kann mir keiner mehr kommen, dass sie den Wettbewerb verzerren. Sie sind beherzt, und Headcoach Flores hat es geschafft, dass dieser Kader nicht auseinandergebrochen ist.

Die Eagles? Am Boden, aber noch lebendig. Eine desaströse Secondary verhinderte zwar einen Sieg beim schwächsten Team der NFL – aber man lebt noch, weil auch Dallas am Donnerstag gestolpert ist. Philly hat sein Schicksal wohl weiterhin in eigenen Händen.

Und beim anderen Zwergen-Sieg (Redskins over Panthers) muss man sich fragen, warum der „MVP-Kandidat“ (Anführungszeichen mit Absicht gesetzt) Christian McCaffrey nicht in der Lage war, im Alleingang die notwendigen Punkte zum Heimsieg gegen die abstrusen Redskins aufzulegen.

Okay, genug gestänkert. Natürlich war er nicht in der Lage. Runningbacks sind keine Quarterbacks. Vielleicht hilft dieses Spiel, die bizarren Rufe nach MVP CMC verstummen zu lassen.

10 Kommentare zu “Establish the Review – Eine launige Woche 13 liegt hinter uns

  1. Wie funktioniert das bei dem dolphins play?
    Muss die offense nicht eine 5-mann online stellen? Gibt’s da keine formation Regeln? Oder stand die oline aber halt auseinandergezogen?

  2. Das Dolphins play is schnell erklärt: Es müssen 7 Spieler auf der LOS stehen aber nur die äußeren beiden sind eligible reciever. Deshalb stellt man idR 5 OLiner auf, wenn die schon nicht über die LOS dürfen sollen die wenigstens gut blocken können. Der Center hat den Ball gesnapt und die anderen 4 standen an den Seiten als die inneren Vorblocker.
    Der Typ der den TD gefangen hat war nicht auf der LOS und damit eligible nachdem er den block gefaket hat.
    Eigentlich war die defense sogar falsch positioniert, rechts draußen standen sie 3vs4, das hätte auch ein easys screenpass für den walk-in sein können.

    Ich glaube nicht das Brady wirklich schlecht ist, aber er kann seinen wirklich schlechten recieving corps nicht mehr kompensieren. keiner gewinnt 1gg1 und die adjustments können sie auch (noch) nicht. es war ja kein Zufall das man versucht hat AB zu holen.

  3. 7 Spieler müssen sich an der LoS auflinen(war der Fall). Die Frage für mich ist was ist mit den beiden äußeren, die sind ihrer Nummer nach in-eligible, das müsste man doch vor dem Spielzug extra anmelden?

  4. Es müssen immer mindestens 7 Mann an der Line of Scrimmage stehen.
    Der Rest steht im Backfield.
    Die Spieler im Backfield und die beiden äußersten Spieler an der Line (der rechteste und der linkeste) dürfen Pässe fangen (sind sogenannte „eligible recievers“).
    Wo genau an der Line of Scrimmage sich die Leute aufstellen, ist bei einem Offense-Spielzug Wurscht (beim Kickoff gibts da nochmal Sonderregeln).

  5. @euterpe: Stimmt, wenn ein Spieler eine non-eligible Nummer trägt, ist er per definition non-eligible, selbst wenn er sich als eligible Reveiver aufgestellt hat. Es sei denn, er meldet sich als eligible Receiver beim Referee an, was er aber nicht unbedingt tun muss, in dem Fall bleibt er natürlich nicht eligible.

  6. gibt mehre Möglichkeiten:

    a) Sie gehen davon aus dass der Spielzug nur dazu da ist um Sie in eine Strafe zu locken und Miami dann Timeout oder Delay of Game Strafe in Kauf nimmt
    b) Sie davon ausgehen dass die Dolphins zurückwechseln auf die normale Kicking Position und dann des FG versuchen (wie es zB bei den Swarco Raiders in Österreich normal ist und bei jedem XP glaub ich praktiziert wird)
    c) 4:44min noch auf der Uhr sind in der Halbzeit und die TO später gebraucht werden und man glaubt es verteidigen zu können

  7. Supergut, was die Dolphins-SPIELER da abliefern. Respekt! Obwohl die Spatzen schon zu Anfang der Saison von den Dächern pfeifen, dass das Management nichts gegen den Toppick hat. Sich dann hinzustellen und zu sagen: „Wir haben das geringste Talent der Liga, aber wir geben trotzdem alles und halten unsere Knochen für die Ehre hin!“ Einfach nur gut. Da zieh ich meinen Hut. Das ist sportlich.

    Und Josh Allen? Unreal der Mann: Pocket presence, Antizipation, Scrambling, Armstärke, Würfe in tight windows, … Wenn das Cowboys-spiel kein völliger Ausreißer nach oben war: beeindruckend, wie sich der Junge in zwei Saisons entwickelt hat. Wenn die Bills den Biss behalten, könnte in den Playoffs einiges drin sein.

  8. Re: Josh Allen.
    Bin auch sehr positiv überrascht von den Bills um Josh Allen. Dass die Defense was draufhat, war eh klar. Aber dass die Offense mit „Top“-Receiving Optionen wie John Brown und Cole Beasley gut genug funktioniert, um die Cowboys platt zu machen. Respekt!

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