Sonntagsvorschauer – Woche 14

Guten Morgen.

Heute um 14h ist geplant, dass wieder ein German-Football Playoff-Komitee im Youtube-Livestream tagt um über die heute Abend bevorstehende Playoff-Verteilung im College Football zu diskutieren. Über diesen Link geht es zur Diskussion.

Wer die Spiele heute Nacht nicht gesehen hat, dem sei prioritär das Big-Ten Finale zu empfehlen, das sich ansehnlicher gestaltete als erwartet. Und damit kurze Spoilerwarnung.

Die Ergebnisse des Championship-Weekends haben im Prinzip alle Kontroverse im Keim erstickt. Es dürfte offensichtlich sein, dass LSU (13-0), Ohio State (13-0), Clemson (13-0) und Oklahoma (12-1) die vier Mannschaften sind. Georgia hat nicht knapp genug verloren um eine ernsthafte Debatte gegen Oklahoma anzustoßen. Utah hat verloren.

Allenfalls die Reihung der ersten beiden Teams steht zur Diskussion. LSU hat einen glasklaren Sieg gegen Georgia eingefahren und wohl auch den besseren Strength of Victory , aber Ohio State war über die gesamte Saison etwas dominanter. Die #1 ist insofern begehrenswert, weil man damit die kürzere Anreise zum Bowl-Spiel hat – und natürlich, weil man in #4 Oklahoma das Team bekommt, das in diesem Quartett doch qualitativ um einiges abfällt.

Damit zur NFL.

Frühschicht ab 19h

Es gibt zwei unumstrittene Spitzenspiele in der Frühschicht.

New Orleans Saints (10-2) – San Francisco 49ers (10-2). Ein Matchup, bei dem möglicherweise der #1 Seed der NFC auf dem Spiel steht – doch für die 49ers geht es vor allem darum, nicht Boden auf die punktgleichen Seahawks zu verlieren, gegen die man noch auswärts ranmuss und gegen die man den Tie-Breaker verlieren würde.

Ohnehin wäre es jammerschade, wenn San Francisco nach einer bislang großartigen Saison im letzten Saisonviertel noch die PS ausgehen, denn man muss konstatieren: Dieses Team ist for real. Lange Wochen musste man auch hinter die vielen deutlichen Siege ein kleines Fragezeichen bezüglich Schedule setzen, doch in den letzten Wochen boten die Niners auch anderen Spitzenteams die Stirn. Letzte Woche verlor man nur sehr knapp bei den Baltimore Ravens.

Heute muss man nur eine Woche danach zum nächsten schier unmöglichen Auswärtsspiel ran – im Superdome in New Orleans. Total andere Art von gegnerischer Offense. Total möglich, dass die 49ers auch mit der Drew-Brees-Kurzpass Offense mitgehen können. Ein paar interessante Punkte in diesem Matchup:

  • Saints-WR Michael Thomas: Von wem wird er bewacht? Die Saints schieben Thomas wie die ultimative Schachfigur über das Feld, spielen ihn häufig aus dem Slot an und geben ihm fast immer 10 oder mehr Targets. Die Niners haben heuer großartige Coverage-Ratings, aber ihr vermeintlich stärkster Manndecker, CB Sherman, ist im System von DefCoord Saleh nicht als „fixer“ Manndecker für gegnerischen #1 WR angedacht, sondern wie schon einst in Seattle als Bewacher einer Spielfeldhälfte. Das könnte den Saints entgegenkommen: Einfach Thomas nicht auf die Sherman-Hälfte setzen.
  • Zweite Garde Saints-Skill Corps: Auch hinter Thomas gibt es noch genügend Waffen. TE Cook ist ein unterschätzter Faktor, kommt immer besser in Schwung. RB Kamara ist einer der ganz wenigen Runningbacks, die auch als Receiver eine Top-Figur abgeben. Und Ted Ginn hat auch mit bald Mitte 30 noch deep speed um die eine oder andere lange Route zu laufen.
  • Saints-Left Tackle: Terron Armstead ist fraglich. Ohne ihn könnte sich auf der linken Flanke der Offense Line ein Loch auftun. Armstead fehlte schon in den letzten Spielen. Brees reagierte vor 10 Tagen in Atlanta mit extrem schnellem Release: Ball war meistens schon nach maximal 2 Sekunden raus.

Auf der anderen Seite des Matchups steht eine knackige Run-Defense der Saints gegen eine vielseitige Offense, die aber gerne dazu tendiert, zu sehr an Establish the Run festzuhalten. Niners-Headcoach Kyle Shanahan ist ein fantastischer Play-Designer und auch ein guter Play-Caller im Sinne von aufeinander aufgebauten Routenkonzepten und Plays, aber er ist in Early-Down gemessen an der Effizienz seiner Offense doch zu lauflastig.

Wenn die Runs im Superdome nicht zu Erfolgen führen bzw. Shanahan nicht zu mehr Early-Down Passing tendiert, riskiert man viele längere 3rd Downs für QB Garroppolo. Das geht dann nur gut, wenn TE Kittle einen überirdischen Tag gegen die durchaus knackige Saints-Defense erwischt.


Buffalo Bills (9-3) – Baltimore Ravens (10-2). Ein Duell, das man noch vor ein paar Wochen als recht deutlichen Ravens-Sieg eingeplant hatte, das aber nach den jüngsten Ergebnissen und der ansteigenden Formkurve bei den Bills durchaus ein wenig Spannung verspricht.

Ich habe die Bills schon unter der Woche unter statistischen Aspekten analysiert. Es besteht kein Zweifel darin, dass vor allem die Offense zueinander findet – und wenn QB Josh Allen Performances wie jene zu Thanksgiving in Dallas replizieren kann, sprechen wir bei Buffalo von einem AFC-Contender. Doch Punkt bleibt: Es war wohl das bis jetzt mit Abstand beste Karrierespiel Allens, und was die Dallas-Defense momentan wert ist, konnten wir u.a. am Donnerstag in Chicago erahnen.

Spannend wird die Partie auch unter dem Gesichtspunkt Lamar Jackson gegen eine der besseren Defenses in der NFL. Die Bills sind superb gegen den Pass, aber nur Mittelmaß gegen den Lauf – und Baltimore läuft viel. Doch andererseits ist das Ravens-Laufspiel so unkonventionell, dass man es eh nicht mit einem typischen Handoff-to-Runningback-in-ze-Mauer vergleichen kann.

Lamar Jackson?

Sieht hier die nächste Top-Defense (#4 nach EPA/Play). Bislang hat er nach EPA/Play folgende Defenses bespielt:

#1 New England
#2 San Francisco
#3 Pittsburgh
#7 Los Angeles Rams
#10 Cleveland Browns

Jetzt Buffalo, womit er die vier besten Defenses der NFL und fünf der besten sieben gesehen haben dürfte.


Atlanta Falcons (3-9) – Carolina Panthers (5-7). Die einen haben ihren Coach schon gefeuert (Panthers). Die anderen werden ihn in Kürze feuern (Falcons: Dan Quinn). Sportlich ist die Partie nahezu bedeutungslos, aber man kann bei den Panthers schonmal damit beginnen, sich auf eine Analytics-Zukunft vorzubereiten. Owner David Tepper macht keinen Hehl aus seinen Intentionen – die Panthers werden Analytics-Konzepte nutzen.

Das Begleitprogramm zu diesen Spielen lautet wie folgt:

Green Bay Packers (9-3) – Washington Redskins (3-9).
Houston Texans (8-4) – Denver Broncos (4-8).
Minnesota Vikings (8-4) – Detroit Lions (3-8-1).
New York Jets (4-8) – Miami Dolphins (3-9).
Tampa Bay Buccaneers (5-7) – Indianapolis Colts (6-6).
Cleveland Browns (5-7) – Cincinnati Bengals (1-11).

Spätschicht ab 22h

Jacksonville Jaguars (4-8) – Los Angeles Chargers (4-8). Zweimal 4-8 Teams. Die Jaguars gehen wieder mit QB Minshew in die Partie. Bei den Bolts steht der QB-Wechsel noch aus: Weiterhin Rivers drin. Tyrod Taylor bleibt vorerst auf der Bank.

Oakland Raiders (6-6) – Tennessee Titans (7-5). Wichtiges Wildcard-Duell in der AFC. Die Raiders müssen nach mehreren Debakeln in den letzten Wochen dringend wieder einen Big-Point scoren um nicht schon jetzt zu weit ins Hintertreffen zu geraten. Dass man bei diesem Unterfangen heute ausgerechnet auf den brandheißen QB Ryan Tannehill trifft, ist eher ungünstig… wobei: Wie lange kann das jahrelange personifizierte Mittelmaß Tannehill sein Leistungshoch halten?

Arizona Cardinals (3-8-1) – Pittsburgh Steelers (7-5). Superbowl-Rematch 2008/09. Kyler gegen Duck. Ist Duck Hodges imstande, gegen die zuletzt desaströse Cardinals-Defense zu punkten bzw. wie geht Kyler Murray das Duell mit den brutal druckvollen Steelers-Passrushern um?

New England Patriots (10-2) – Kansas City Chiefs (8-4). Natürlich verblassen alle 22h-Spiele gegen Patriots vs. Chiefs: Es ist die Neuauflage des letzten AFC-Finals, einer spannenden Partie, die erst in der Overtime entschieden wurde.

Pats vs. Chiefs ist das Duell der beiden AFC-Preseason Favoriten, die momentan aber beide nur noch hinter den Ravens genannt werden, wenn man über die besten Teams der Conference spricht. Aber auch wenn die Patriots-Offense in den letzten Wochen strauchelt, auch wenn die Pats-Defense wieder geerdet wurde und auch wenn die Chiefs-Offense seit eineinhalb Monaten noch im Fein-Adjusting betroffen ist: Hier geht es um viel – vor allem für die Patriots, die weder Divisionssieg noch 1st-Round Bye so sicher haben wie vor einigen Wochen gedacht.

Ein paar interessante Goodies aus den Matchups:

Was werfen die Patriots Mahomes entgegen? Letztes Jahr scorte Mahomes insgesamt 71 Punkte in zwei Spielen gegen die Pats, aber nur deren neun davon in der ersten Halbzeit. Im AFC-Finale z.B. wurde WR Hill richtig gedoppelt und Mahomes immer wieder mit Zero-Blitzes in Bedrängnis gebracht. Er verpasste unter Hochdruck ein paar kritische Plays sehr knapp – der Unterschied in einer ansonsten fantastischen Partie.

Wie spielt die Chiefs-Defense gegen Brady? New Englands Offense strauchelt seit Wochen. Die Probleme sind prinzipiell überall zu finden:

  • Offense Line als zusammengewürfelter Haufen, die keinen Schutz bieten
  • WR-Corps, der sich nicht freilaufen kann
  • Brady, der mehr denn je das Alter spürt und keinen Gronkowski mehr zum Anspielen in kritischen Situationen hat.

Alle drei Punkte gehen Hand-in-Hand. O-Line hält kürzer gegen, Receiver sind später frei, was Brady zwingt, schneller zu werfen. Und im Gegensatz zu früher, wo Brady noch handlungsschnell die Defense mit einem Hot-Read verbrannte, wirft er nun auffällig viele Bälle in den Boden.

Die Chiefs spielen eine recht Zone-lastige Defense, die u.a. darauf ausgelegt ist, Brady die schnellen Pässe wegzunehmen. Im Prinzip kann man heute aber auch Doppelung von WR Edelman erwarten, dem einzigen Patriots-Receiver, der Down für Down weiß wie man sich freiläuft. Die Texans haben es letzte Woche gezeigt: Nimm Edelman aus der Partie und du hast die halbe Miete.

Auch gegen die Pats-Defense lieferte Houston ein bissl Blaupause, als sie das Spielfeld breit machte und die Linebackers Hightower und Collins damit gegen quicke Runningbacks isolierte. Im Unterschied zu den Texans haben die Chiefs aber nicht bloß ein horizontales Element (Shady McCoy), sondern vor allem auch mehrere vertikale Waffen wie Hill, Watkins oder Hardman um die Verteidigung auf allen Levels auseinanderzuziehen.

Nachtschicht ab 02h20

Los Angeles Rams (7-5) – Seattle Seahawks (10-2). Ein faszinierendes Matchup, das wir heuer schon einmal hatten – im Oktober, als Seattle zuhause sehr knapp 30-29 gewann. Viele sehen die Seahawks auch heute als Favoriten, aber u.a. mein Power-Ranking sieht die Rams knapp vorne.

Seattle ist durchaus eine spannende Mannschaft. Die Hawks sind 10-2, aber auch 8-1 in 7-Punkte Spielen. Sie sind durchaus kein dominantes Team, das gegnerische Mannschaften aus dem Stadion schießt: Obwohl sie bereits gegen Bengals, Cardinals, Browns, Falcons und Buccs spielen durften, gab es nur einen einzigen Sieg mit mehr als 10 Punkten (gegen Arizona).

Unbestritten ist, dass sich die Seattle-Defense in den letzten Wochen deutlich konsolidiert hat und nach den vielen wackeligen Vorstellungen in der ersten Saisonhälfte nun überwiegend gefestigt auftritt. Unbestritten ist auch, dass der Seahawks-Angriff heuer eine Spur effizienter ist, weil OffCoord Brian Schottenheimer das ganz krasse Early-Down Running abgestellt hat und zumindest wie ein halbwegs moderner Offensive Coordinator seine Plays callt.

Trotzdem wird es heute für Seattle eher schwierig:

  1. Die Rams haben eine der besten Defenses in der Liga. Sie lassen sich nicht einfach so überlaufen wie letzte Woche Minnesota. Und sie haben ein deutlich schwieriger zu bespielendes Defensive Backfield als die Vikes.
  2. Die Rams-Offense hat letzte Woche etwas zu sich gefunden. Klar: Es war „nur“ gegen Arizona. Aber es waren wieder etliche Elemente der Offense da, die Goff und Co. letztes Jahr in die Superbowl gebracht hat.

Ich bin sehr gespannt. Sollte Los Angeles das gewinnen und Minnesota gegen Detroit verlieren, ist sogar das NFC-Wildcardrennen wieder offen.

15 Kommentare zu “Sonntagsvorschauer – Woche 14

  1. Mal zwei ganz andere Fragen. Weiß man, welchen Einfluss Paul DePodesta und die Analytics noch bei den Browns haben? Und was wurde aus Sashi Brown?

  2. Da die Saints in diesem Spiel all ihre starting Linebacker bis auf ihren besten Demario Davis vorgeben müssen sehe ich die 49ers leicht im Vorteil. A.J.Klein und der überraschend gut spielende Kiko Alonso fallen aus. Sie haben unter der Woche Manti Te´o zurückgeholt und er wird wohl neben Davis und Craig Robertson starten. Bin gespannt wie sie Kittel stoppen wollen. Eventuell mit Chauncey Gardner-Johnson, der hat das Spielverständnis, aber die Physis für einen Kittel hat er eigentlich nicht.

    Die Saints Offense muss es schaffen, dass Kamara und Taysom Hill ein Faktor sowohl im Pass als auch im Laufspiel sind, dann könnten sich Räume für Michael Thomas und Jared Cook ergeben. Ansonsten wird das Brett gegen diese 49ers Defense zu dick sein, da sie hinter Thomas und Cook wie es scheint keine weitere Passwaffen haben.

  3. nur leider wie befürchtet mit dem falschen Ausgang (aus meiner Sicht). Im entscheidenden Play kann Chauncey Gardner-Johnson mit Kittle nicht mithalten, wie von mir befürchtet.
    Da spielt die Saints Offense das erste Mal diese Saison wirklich komplett überzeugend (bis auf die sinnlosen Screens auf Kamara) und dann lässt die verletungsgeschwächte Saints Defense aus. Sehr bitter!

  4. Erst den Fumble zu früh abgepfiffen und den Return TD verhindert. Jetzt ganz klaren TD durch Harry wegen angeblich out of Bounds nicht gegeben. Was die Refs sich hier leisten, spottet jeder Beschreibung! BB konnte nicht mehr challengen, weil die zweite noch verbleibende Challenge für den nicht gegebenen Fumble drauf ging.

  5. Die Refs sind die ganze Saison schon mies. Trifft halt jede Mannschaft mal. Gut sind die Pats vor allem offensiv mal wieder nicht. Defense und Special Teams halten sie im Spiel.

  6. Bin auch enttäuscht von der Ref-Leistung beim Patsspiel. Aber wie @moris1610 korrekt anführt, sind die Refs schon das ganze Jahr unterirdisch und jetzt trifft’s mal die Patriots, die sonst gefühlmäßig eher auf der glücklichen Seite bei Ref-Entscheidungen sind.

    Nachdem ich am Samstag College Football geschaut hab, fiel mir auf, wieviel besser dort Spielfluss und Kontrolle der Teams über Ausgang sind. In der NFL werden durch die ganzen Pseudo Calls ganze Spiele verpfiffen. Die Art und Weise, wie Holding dieses Jahr gepfiffen wird, ist lächerlich. Noch krasser stört mich besonders am vergangenen Spieltag Dinge wie „Illegal Blindside Block“, der teilweise auch gepfiffen wurde, wenn der Geblockte den Blocker kommen sehen kann – nur die Richtung des Blocks war in Richtung der eigenen und nicht gegnerischen Endzone. Völliger Bullshit. Genauso werden OPIs zwar mehr gepfiffen, aber schlecht verkaufte Pick-Plays werden trotzdem manchmal laufen gelassen.

    Meiner Meinung nach braucht die gesamte Linie, nach der gepfiffen wird, eine Review. Entweder die lassen die Team endlich spielen mit weniger Calls, oder sie versauen sich weiterhin das schöne Spiel American Football mit kleinlichen Dreckscalls…

  7. Achja, was ich noch vergessen hatte: die Art und Weise, wie QBs in Watte gepackt werden durch Referees, ist langsam nicht mehr schön anzusehen. Auch die Unterschiede je nach QBs sind lächerlich. Rodgers, Brady und andere bekommen jeden Furz gepfiffen, andere wie Wilson stecken deutlich mehr ein, ohne Flaggen zu bekommen.
    Auch das handhabt der College Football deutlich freier…

  8. Krass, wie deutlich die Rams gegen die Seahawks gewinnen konnten TROTZ Jared Goff.
    Ich frage mich, ob bei der Relocation von Chargers / Rams dieser Mittelmaß-football als Möglichkeit eingeplant wurde. Oder ob einfach gesagt wurde „Eines der beides Teams wird schon zünden!“
    Jetzt hat LA zwei Teams und keins ist wirklich gut. :/

  9. Genau deshalb überrascht es mich, dass LA wieder zwei NFL-Teams hat, wo das Zuschauerinteresse von vornherein begrenzt war.
    Wenn man die Dinge betrachtet, wie sie bei den Chargers gerade stehen (keine Ticket-sales, künftig geduldet in Kroenkes Stadion, aktuell praktisch null Merchandise-einnahmen, Rivers mit Schwächen, LA-fans wollten die Chargers von vornherein nicht), muss man sich fragen, ob zwei Lizenzen in LA langfristig Bestand haben werden.
    „Toronto Chargers“ klingt mies, wäre aber auf Dauer sicher besser für den Geldbeutel der Familie Spanos (gewesen).

  10. Die Zustimmung für einen Chargers-Umzug ist auch mehr als halbherzig gekommen, aber Spanos hatte sich in San Diego in eine derartige Ecke manövriert, dass es für ihn wie auch für die NFL kaum mehr einen Weg gab, ohne Gesichtsverlust da rauszukommen.

    Und nachdem Spanos‘ gemeinsam mit den Raiders ausgehackter LA-Plan krachend gescheitert war, musste man ihm irgendwie die Hand hinhalten.

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