NFL-Trainerkarussell 2020 – Update

Es gibt ein paar News auf dem NFL-Trainermarkt.

Dallas Cowboys

Neuer Headcoach in Dallas: Mike McCarthy. Die angekündigte “sichere” Variante für Jerry Jones. Zu McCarthy gibt es zwei Lesarten:

  1. Die eine: McCarthy war der Headcoach, unter dem die Offense in Green Bay ab 2014 für fünf Jahre immer langweiliger und statischer wurde, unter dem Aaron Rodgers zu einem immer banaleren QB wurde – und McCarthy war ein extrem konservativer 4th-Down Play-Caller, der u.a. im Alleingang die Superbowl-Qualifikation 2019 weggeworfen hat.
  2. Die andere: Man kann nicht einfach nur auf Green Bays stagnierende Offense verweisen ohne die (sehr produktive) Blütezeit in den Jahren zwischen 2010 und 2014 zu erwähnen. Außerdem: Der Offense-Einbruch in Green Bay lag mehr an Rodgers, wie man an der fortwährenden Stagnation von Rodgers unter Nachfolger LaFleur unschwer erkennen kann. Und: McCarthy ist offen genug um sich in seinem freien Jahr u.a. mit einem PFF-Besuch fortzubilden.

Nun bleibt natürlich zu bewerten ob ein sechsstündiger Besuch bei PFF ausreicht um „kick the fieldgoal from 1 yards line“ McCarthy als Geläuterten anzupreisen. Doch es gibt Hoffnung – und eine der Haupt-Hoffnungen liegt in diesem Tweet, der der Anti-Analytics Papst Ben Fennell in seinem Tweet als Bedenken äußert: McCarthy ist ein sehr passfreundlicher Coach!

McCarthys Offense bei den Packers war eine Offense, die gar nicht sosehr von dem abwich, was die Cowboys heuer spielten bzw. dem Scheme, das Dallas 2019 spielte, über die Jahre immer ähnlicher wurde. Es gibt zwei wesentliche Differenzen:

  • McCarthy war wesentlich pass-freundlicher als Dallas
  • McCarthy spielte in Green Bay kaum Play-Action, während Dallas diesen Trick häufig einsetzte.

Ersteres ist eindeutig positiv. Nimm das Ei aus Zekes Hand und lege es Dak Prescott in den Schoß – selbst wenn Prescott keine solche Saison mehr spielt wie 2019 – es ist allemal besser als Laufspiel über Zeke in volle Boxen.

Das Ding mit Play-Action ist interessanter. McCarthy spielte in Green Bay kaum Play-Action, weil Rodgers die Shotgun-Formation liebt und Schiss davor hatte, von Under-Center und damit beim Play-Action Fake kurzzeitig mit dem Rücken zur Offense zu spielen. Nun gibt es immer mehr Wege, Play-Action nicht nur von Under-Center zu spielen (aus Pistol oder Shotgun wird immer häufiger und ist durchaus nicht besonders ineffizienter!) – und Prescott wäre auch ein QB, der den Fake gewohnt ist. Ihn sogar liebt!

Fazit nicht nur von PFFs Kevin Cole: Wenn McCarthy eine Play-Action lastigere Offense spielt und seine Passfreundlichkeit aus Packers-Zeiten beibehält, kann das einen entscheidenden Schritt nach vorne bedeuten. Insofern hat die Anstellung viel Potenzial – wir haben schon das Revival anderer Coaches nach einem Szenenwechsel gesehen (Andy Reid anyone?).

Nun bleibt natürlich abzuwarten ob McCarthy wirklich den gedanklichen Schritt in die Zukunft gemacht hat – und vor allem auch, welche Coordinators in Dallas sein werden. OffCoord bleibt möglicherweise Kellen Moore, der schon 2019 einen guten Job machte, ehe seine modernisierte Offense vom Dinosaurier Jason Garrett zurückgepfiffen wurde. McCarthy soll durchaus offen für einen Verbleib Moores sein – aber Moore hat auch ein mögliches Angebot von der University of Washington auf dem Tisch. Dort coacht ein ex-Boise State Mann nächste Saison.

Defensive Coordinator soll Mike Nolan werden, was eher wie eine rückwärtsorientierte Wahl wirkt.

Carolina Panthers

Die Panthers stellen offensichtlich den bisherigen Baylor-Coach Matt Rhule als neuen Headcoach ein und warten erst gar nicht mehr auf das Vorstellungsgespräch mit dem wendehalsigen Josh McDaniels. Ich muss mich mit Rhules erst noch genauer auseinandersetzen. Er gilt seit ein paar Jahren als möglicher Head-Coach Kandidat.

Er gilt als offen für Analytics, aber die Indizienlage dazu habe ich noch nicht geprüft. Ich lese aber überall „Rhule = Analytics“, aber worin genau diese Affinität bestehen soll, darüber schweigen sich die Quellen aus. Ich bin gespannt – aber ich muss mich damit noch auseinandersetzen.

Wo Rhule auf jeden Fall einen sehr positiven Eindruck hinterließ, war dieses Interview, in dem er darüber referierte, warum junge Highschool-Spieler sich für sein Team entscheiden sollten:

Andererseits jetzt der plötzliche Abgang: Man darf gespannt sein, was die Recruits jetzt über Rhule denken…

Noch ein Punkt: Rhules Gehalt ist offensichtlich extrem hoch: 7 Jahresvertrag, 60 Mio. Dollar mit Option auf 70 Mio. Im künstlich niedrig gehaltenen Coaching-Markt wird sich Owner David Tepper im Frühling einiges anhören müssen.

Rhule sagte vor ein paar Wochen, dass es „die perfekte Situation“ brauche um ihn aus Baylor fortzulocken. Meinte er damit die Moneten? Meinte er die letztlich nicht unattraktive Situation in Carolina mit einem so langen Vertrag? Wie denkt er über QB Cam Newton? Viele Fragen – aber das was mich in den nächsten Tagen an dieser Anstellung am meisten interessiert: Ist Rhule wirklich so „Analytics-getrieben“ wie alle schreiben? Und in welchen Facetten äußert sich das?

New York Giants

Dave Gettleman präsentiert als seinen neuen Head Coach die nächste Überraschung: Joe Judge. Who?

Es ist definitiv das erste Mal, dass dieser Name auf diesem Blog geschrieben wird. Judge war 2019 der Wide-Receiver Coach der Patriots – doch das ist offenbar nicht sein bestes Verkaufsargument, denn Judge war auch jahrelang Special-Teams Coordinator in New England – und die Special-Teams der Pats gelten seit vielen Jahren als besonders gut gecoacht.

Auch hier gibt es mehrere Lesarten:

  1. Qualität als Positionscoach ist nicht zwingend die wichtigste Voraussetzung um ein guter Headcoach zu werden, da letztere Aufgabe besonders viel Management-Skills und Weitsicht erfordert
  2. New Englands WR-Corps 2019 war bekanntlich horrend und wurde durch Coaching auch nicht verbessert. Aber Judge kann immerhin jahrelange gute Special-Teams und damit einige Coordinator-Erfahrung nachweisen.
  3. Es ist seit Jahren eine oft geäußerte Kritik in NFL-Kreisen, dass sich die Headcoach-Suche zu sehr auf „Offense/Defense Coordinators“ fokussiert und Top-Special Teams Coordinators wie Judge oder Dave Toub (Chiefs) nie in Betracht gezogen werden. John Harbaugh fungiert als Paradebeispiel, dass ST-Coordinators funktionieren können.
  4. Judge war bestimmt nicht der prominenteste Name auf dem Markt – aber die prominentesten Namen wollen auch nicht zu einem Dinosaurier wie Gettleman zusammenarbeiten!

Das alles heißt nicht, dass Judge floppen oder triumphieren wird. Wir wissen schlicht zu wenig darüber, was diese Kandidaten an Planungs- und Organisation draufhaben.

Bei Judge (bzw. Gettleman) wird aber auf alle Fälle interessant wie sich der Trainerstab zusammensetzt: In QB Daniel Jones gibt es einen jungen QB. Offenbar haben die Giants in Dallas angefragt ob sie noch in den nächsten Tagen Jason Garrett für ein Vorstellungsgespräch einladen dürfen… MY ASS.

Andere Teams

Vier Headcoach-Plätze sind damit besetzt. Heißt auch: Die Cleveland Browns haben plötzlich keine Eile mehr. Sie können sich nun in aller Ruhe ihren Kandidaten ausgucken. Keinen Stress zu haben, kann ein wichtiger Faktor sein – denn jetzt hält die Franchise die Fäden in der Hand und muss sich nicht treiben lassen.

Aber welche Richtung die Browns einschlagen, ist weiterhin total offen. Kandidaten wie diese sind noch in der Verlosung (u.a.):

  • Brian Daboll
  • Eric Bienemy
  • Greg Roman
  • Jim Schwartz
  • Josh McDaniels
  • Kevin Stefanski
  • Robert Saleh
  • Wink Martindale

McDaniels ist der größte Name, aber auch der komplizierteste. Ich würde ihn weiterhin meiden. Schwartz galt früher mal als Analytics-Guy, aber in Detroit hat er als Headcoach alles andere als Analytics gemacht. Roman und Mardindale sind die Ravens-Coordinators. Daboll hat in Buffalo heuer eine Offense gebaut, die offensichtlich den Stärken eines flausulierten QBs entgegengekommen ist. Bienemy ist der diesjährige heiße Andy-Reid-Schüler. Saleh? Niners-Coordinator der Defense.

Stefanski gilt als möglicher Favorit von Paul DePodesta. Aber Stefanski wurde schon letztes Jahr in Cleveland letztlich übergangen.


Noch eine Trainermeldung von gestern: Die Rams lassen DefCoord Wade Phillips ziehen. Phillips galt als einer der besten Coordinators der letzten Jahrzehnte – insofern eine überraschende Trennung. Aber offenbar will Sean McVay eine schematische Erweiterung der oftmals sehr einfach gehaltenen Phillips-Defenses. Ein riskanter Move von McVay. Phillips wird, wenn er weiter coachen will, bald wieder einen Job haben.

23 Kommentare zu “NFL-Trainerkarussell 2020 – Update

  1. Das wäre echt wahnwitzig wenn die Giants jetzt Jason Garrett als OC holen würden…
    Joe Judge war bei den Bostoner Medien schon länger für ein Interview bei den Giants im Gespräch, ich hätte aber nie gedacht, dass es tatsächlich so schnell geht. Vor allem weil die Giants ja wohl Matt Rhule als erste Wahl gesehen haben.

  2. The New York Giants have requested permission from the Dallas Cowboys interview Jason Garrett as offensive coordinator under new head coach Joe Judge, a source told Ed Werder.
    Gettleman geht gerade einer ab. Dann noch Zeke für 3 zukünftige First-Rounder von den Cowboys holen und schon hat man zusammen mit Barkley einen unvergleichluchen 1,2-Punch auf RB. Wie viel mehr Runs man mit zwei solchen Backs in die Mauer jagen kann! Sabber^^

  3. Je nachdem, was wir uns unter „Sports Science Program“ vorstellen dürfen, könnte das vielleicht ja ein Punkt sein, der für Rhule spricht. Denke, dass es da vor allem um so Dinge wie Verletzungsprävention gehen wird, eine Sache für die Chip Kelly zu seiner Zeit in Philadelphia ja von vielen Seiten – ich meine auch von hier – Lobeshymnen bekam. Da „Science“ aber natürlich ein breitgefächerter Begriff ist, kann das auch andere Dinge beinhalten, etwa die Optimierung von Playcalling, was ja stark in eine Analyticsrichtung ginge. Ob letzteres da inbegriffen oder im Fokus ist, würde ich aber zunächst einmal bezweifeln.

  4. Ich verstehe nicht, warum Joe Judge als er ein brilliantes Special Team gecoached hat, ignoriert wurde. Und gerade jetzt, wo er die schwache WR-combo von New England zu verantworten hat, die Karriereleiter rauffällt. Finde ich seltsam.

  5. @Dizzy: Weil man mit schlecht gecoachten Receivern ohne schlechtes Gewissen und unangenehme Nachfragen noch mehr Saquon Runs in Mauer rechtfertigen kann.

    Keep pounding!

  6. Hier die Timeline wie es zur Anstellung von Judge als Giants-Headcoach kam:

    https://www.sny.tv/giants/news/how-joe-judge-became-the-giants-head-coach-sources-weigh-in-on-the-timeline-of-events/312356396

    Verkürzte Version: Die Giants hatten drei Favoriten – McCarthy, McDaniels und Rhule. Nur McCarthy war überhaupt im Job-Interview – doch er nahm am Sonntag/Montag den HC-Posten in Dallas an. Kurz danach offerierte Panthers-Owner Tepper Rhule, der noch gar nicht bei den Giants war, einen Megavertrag, den er nicht ablehnen konnte.

    Gleichzeitig wuchs das Gefühl, dass McDaniels gar nicht interessiert am Giants-Job war, und so entschloss man sich, Judge, den man auf Anraten von Bill Belichick nur zwischendurch interviewt hatte und der ein gutes Bild abgegeben hatte, gleich zu behalten, bevor dieser zu seiner Alma-Mater nach Mississippi State weitergehen würde (die hat vor ein paar Tagen HC Moorhead entlassen).

    Also irgendwas zwischen überrascht von der Qualität des Kandidaten Judge, Panik-Reaktion ob der Zusage anderer Kandidaten und offensichtlich mangelnden Alternativen.

  7. @korsakoff:
    Ah, dann liegt die Twitterquelle im SB Nation Artikel zu Judge und den Giants daneben. Wir werden sehen 😉

  8. @korsakoff: Danke für die ausführliche Auslassung zu Mike McCarthy. Dadurch ist meine Hoffnung wieder zurückgekehrt!

  9. Cowboys heuern Fassel von den Rams als neuen ST Coordinator an. Starker move, wie ich finde.

  10. Der Autor vom oben verlinkten Artikel über die NYG HC Search sagt jetzt bei Garrett: Nur HC, nicht OC.

    Hört sich auch realistischer an, Garrett und Gettleman wäre eine Dream-Combo gewesen…

  11. shit.. Ich mochte Ben fennel eigentlich… Ich wusste nicht, dass er so krass anti analytics ist oO.. Seine tape Analysen fand ich recht gut.

  12. Zu Rhule:
    Bei den Zitaten ist ja immer auch etwas Interpretationsspielraum: Der Kommentar zu den 150 rushing yards ist ja durchaus ironisch. (btw: welcher depp hart den da die Research geleitet, das ist ja eine Farce)
    Und aus dem zweiten Teil kann man auch herauslesen, dass dem Erfolg persönliche Ansichten untergeordnet werden (sofern man das will)
    Mal sehenswert die Reise hingeht. Ich freue mich zumindest über die mutige Entscheidung.

    Zudem noch zwei Gedanken zu diesem ganzen Gelaber von wegen Rough Team etc. Sowas ist ja nunmal ein stereotyp der Football Coaches. Insofern wäre zu überlegen, ob nicht zumindest manche Kommentare nicht auch einfach als Motivational speech oder sich verlebständigte Manirismen verstanden werden können. Auch ein „Die Spieler erwarten, dass ich Ihnen so was erzähle, also sag ich es halt“ ist durchaus möglich. Es ist sicherlich eine spannende Erfahrung jedes Lehrers festzustellen, dass die zu lehrenden ganz genaue Vorstellungen haben, wie Lehrer sein sollen. Neue Methoden einzuführen ist vor allem deshalb enorm schwierig, weil eben erstmal die anderen überzeugt werden müssen, dass diese neuen Methoden funktionieren ( auch eine Frage der Geisteshaltung) – da kann eine Referenz auf alte Tugenden durchaus Brücken zu bauen.

    Im Rahmen der Kommentatoren ist wohl zu bedenken, dass die sicherlich dazu angehalten sind dieses ganze Vokabular zu verwenden. Football generell und foxübertragungen im speziellen richten sich doch grob vor allem an eine spezielle soziale Schicht. (Oder man ist zumindest der Meinung, hier die kerntielgruppe zu haben) Dieser jetzt vorzukauen, dass die Akademiker nicht nur „die Jobs klauen“ sondern auch noch viel mehr Football verstehen (bzw. Diesen kaputt machen) wird sicherlich nicht als geschäftsführend eingestuft. Trump hatte Football sicherlich nicht umsonst im Wahlkampf eingesetzt; Gamepass Nutzern dürfte auch die gezielte Platzierung aufgefallen sein.

    Wenn ich damit in den Raum stelle, dass es vlt gar nicht am einzelnen Kommentator liegen muss, dass soviel Blödsinn erzählt wird (Booger vlt ausgenommen) scheint es aber Umso fraglicher, warum in Deutschland das Ganze übernommen wird, wo die Zielgruppe doch wesentlich differenzierter ist.

  13. Min OC Stefanski neuer HC in CLE.

    Das ist eine Entscheidung mit vielen Facetten.
    Damit setzte sich Clevelands Ex Baseballstatsguru Paul dePodesta gegen den eigensinnigen Owner Haslam dieses mal durch.
    Stefanski war vor einem Jahr schon de Podestas Topkandidat, aber der nun auch verabschiedete Dorsey und Haslam wählten den gefeuerten und überforderten Kitchens.
    Auch als damals Hue Jakcson von Haslam ernannt wurde, war dePodesta massiv dagegen und präferierte den in BUF erfolgreichen Sean McDermott der die Bills in 2 von 3 Saisons in die Playoffs führte.

    Hat Haslam diesesmal hinzugelernt ? Anscheined ja.
    dePodestas Vertrag läuft aus, er sollte nun aber verlängert werden.

    Also Stats Freund dePodesta setzt sich durch. Haslam wollte unbedingt mcDaniels.
    McD war am Freitag sehr lange in Cleveland und brachte sogar seine Ehefrau mit.
    Es wurde sogar die Limo von OBJ gesehen, als ob er ihn auch kennenlernen wollten. Vieles deutete auf ihn hin – vor allem wenn man Haslam kennt.
    Gegen MacD sprachen nicht nur seine Denver- und Coltsstunts sondern vermutlich auch, dass er Einfluss bei der GM Suche haben wollte und wahrscheinlich als Top bezahlter ASS Coach auch ein Top HC Gehalt gefordert haben könnte.

    Weitere Facette:
    Für MacD ist das nun doch ein Denkzettel da er ja bei mehreren Teams auf der Liste stand und leer ausgeht. Auch spannend.
    Am Freitag hatte ich bei seinem Besuch schon sehr befürchtet er würde es, aber Haslam hat diesesmalauf dePodesta gehört.

    Bei den Fans in Cle wäre er sehr beliebt gewesen auch weil er aus Ohio kommt, viele Tweets sind sauer – andere wie ich nicht.
    McD wäre wohl die mega spannenste Wahl ( nicht nur für Cleveland sondern auch die NFL) gewesen mit hohem Bustfaktor.
    Über eine Fähigkeiten und seinen Einfluss bei den Erfolgen in Boston mit dem Duo B&B kann sicher Hermann mehr zu sagen.
    Mich hat er diese Saison nicht überzeugt, vor allem die letzten Spiele. Aber vor allem Charakter isz die red flag für mich.

    Also der McD Kelch geht vorbei. Für mich glücklicherweise.

    dePodesta bei Spielerbeurteilungen wohl mit zweifelhaften Empfehlungen. – Starker Football GM wird benötigt.

    Zu Stefanski kann ich nicht viel sagen. Ich hätte mir am liebsten einen erfahreneen Coach wie Rivera für die Browns gewünscht.

    DePodesta und analytics und Stats und Stefanski. Da kennt ihr Euch besser aus, mir fällt nur auf, dass er 2019 die viertmeisten Rushing Attempts in der NFL hatte mit einem durchschnitt von 133 yards per game.

    Wenn er Erfolg haben will, dann braucht er auf jeden Fall 2 Dinge: einen super DC Coord. da es hier bei den Browns auch furchtbar ausgesehen hat.
    Ferner noch eine verbesserte O Line um besser Mayfield zu unterstützen und dem Super RB Tandem in Cleveland noch mehr Erfolg zu geben.
    Wer soll die OL Spieler holen. Der neu zu bestellende GM.
    Favorit: Andrew Berry (Eagles) soll nach Cle zurückkehren. Für viele das ideale Duo. Interviewtermin soll bald sein.

    Einige gute Bausteine sind vorhanden. Nun müssen die besser eingesetzt und ergänzt werden.

    Wir warten mal ab, wie es sich in Cleveland entwickelt und ob Haslam genügend Geduld nun beweist.

  14. @hausherrn: danke 🙂 Jetzt muss sich nur noch der Erfolg einstellen. Einige Weichen sind gestellt.

  15. hier der Unterschied zwischen Stefanski und mcDaniels.
    Stefanski erfüllte die Forderungen Halsams und dePodestaas, mcD wollte seinen eigenen Weg gehen.

    Link zum Artikel dann unten

    Stefanski presented a detailed vision of how he will approach the head coaching job. He made it clear he was willing to yield to certain DePodesta standards, such as an analytics person with a head set and access to the coaching staff on game days, in addition to certain Haslam likes, such as hours-long, Monday-after, owner-coach meetings.

    Stefanski returned to the Vikings (they lost 27-10 to the 49ers on Saturday) having improved on the impression he left last year. His willingness to work with coaching, analytics and ownership types in ways agreeable to DePodesta and Haslam were big selling points.
    …….
    McDaniels:
    Would the Browns show a willingness to applaud his detailed presentation on the sweeping makeover that would be needed for him to want the job? This is where the trouble with his candidacy came to a head.

    The Browns were as detailed with him as to the parts of their system they want to keep, or expand, as he was with them as to necessary changes.
    In the end, both came to a similar conclusion: It wasn’t a great fit.
    The Browns want to hang on to some of the ideas they still think can work. McDaniels had quite different ideas.

    As Haslam launched into the search, he said, “We are looking for a strong leader. One, someone who is smart; two, has really good football acumen; three; will work within the organization … it is not ‘my way or the highway.’”

    McDaniels understood the risk of offending in his specific plans to change systems, in some cases dramatically. He took care to present his requirements as “the right way” as opposed to “my way.”

    beaconjournal.com/sports/20200…-browns-owner-backed-away

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