NFL-Offseason Ausblick 2020: NFC South

Teil 7 der Offseason-Rundschau mit der ziemlich offenen NFC South.

New Orleans Saints

13-3, Wildcard
Power Ranking: #6
Cap-Space: ca. 9.5 Mio (#27)

Das Wildcard-Aus der Saints gegen die Minnesota Vikings fühlte sich wie der größte Schocker der letzten NFL-Saison an. Schließlich waren die Saints voll auf Zug und mit voller Fahrt voraus in die Playoffs gecruist und nur wegen ungünstiger Tie-Breaker Situationen überhaupt gezwungen, in der ersten Runde zu spielen. Das Aus hinterlässt einen ganz bitteren Beigeschmack. Man hat zum wiederholten Male eine glänzende Titelchance liegen gelassen.

Jetzt gibt es mal wieder Fragezeichen auf QB. Drew Brees und Teddy Bridgewater sind Free-Agents. Brees verlängerte schon 2018 nochmal für zwei Jahre – er erklärte pünktlich zum Erscheinen dieses Blogeintrags gestern auf Instagram, dass er 2020 auf jeden Fall dranhängen möchte. Für ihn scheint die Prämisse zu gelten: Saints oder niemand. Das Front-Office der Saints muss jetzt eigentlich zuschlagen.

Und das macht die QB-Situation nicht unspannend: Teddy als eigentliche #2 wäre theoretisch ein Mann, den man als Backup-QB halten könnte – aber es ist nicht viel Cap-Space da, und möglicherweise kann Bridgewater am Transfermarkt viel höhere Rendite erzielen.

Mehr noch: Es gibt seit ein paar Tagen mal wieder eine Medienkampagne, die den 30-jährigen „Trick-QB“ Taysom Hill als neuen Franchise-QB am Saints-Himmel anpreist, aber angesichts der Tatsache, dass Hill in sechs Spielen von Brees-Abwesenheit genau einen Pass (in Zahlen: 1) werfen durfte, kann man dieses Geschwafel ruhig als das abtun, was es ist: Aufmerksamkeitsheischerei von greisen weißen Männern. Wer wird also Backup?

Thema Cap-Space: 9.5 Mio Cap-Space sind eigentlich zu wenig um auch nur Brees zu halten, geschweige denn Brees und Teddy. Den notwendigen Cap-Space kriegt man durch Umstrukturierungen oder Entlassungen (z.B. CB Jenkins bringt 11 Mio freien Space) locker hin – niemand ist besser darin, am Rande der Cap-Hölle zu zaubern wie die Saints. Doch kann bzw. will man beide QBs halten?

Positiv: Im Kader muss man abseits von QB nicht viel machen: Eine zweite Receiving-Option neben dem überragenden Michael Thomas wäre wünschenswert – in der tiefen WR-Klasse von 2020 sollte so eine Verpflichtung machbar sein – oder man holt sich einen der Speedster-Receiver vom Free-Agent Markt wie z.B. Perriman, sollte dieser in Tampa frei werden. Solche Optionen sind aber schnell teuer…

…und die Saints haben ein paar mögliche Abgänge zu verkraften: OG Peat, S Bell, CB Apple, DT Onyemata sind alles gute Ergänzungsspieler mit zahlreichen Snaps, die man nicht alle halten kann und dennoch irgendwie kompensieren muss. Pass-Offense stellt alles andere in den Schatten. Aber je länger die Saison wird, desto schmerzhafter kann es werden, wenn der Kader dünner und dünner wird.

Tampa Bay Buccaneers

7-9 Siege
Power Ranking: #11
Cap-Space: ca. 80 Mio (#4)

Sehr interessante Situation in Tampa: Letztes Jahr war man 7-9, aber nach EPA/Play Effizienz im Power-Ranking waren die Buccs die #11 der NFL und PFF schätzt sogar, dass die Buccs das achtbeste Team der Saison waren. Das Problem waren die atemberaubenden Interception-Zahlen von QB Jameis Winston. Tampa ist mit der Ausgangslage ein richtiges Dark-Horse für 2020… aber weil die Situation dann doch nicht so einfach ist: Winston ist Free Agent.

Die QB-Situation überstrahlt alles. Rivers ist ein oft genannter Free Agent, weil er sich schon in Florida heimisch gemacht hat – und er würde mit seiner Downfield-orientierten Spielweise zu Bruce Arians passen. Auf der anderen Seite ist Winston bei all seinen haarsträubenden Bolzen einer der QBs, die mit am meisten Big-Plays generieren – rutscht ihm einmal durch puren Zufall eine Saison aus, in der er zwar 30 Turnover-würdige Plays wirft, aber nur 10-12 davon abgefangen werden, sind die Buccs mit ihm automatisch ganz oben. Es braucht dafür nur eins: Glück.

Aber will man sich aufs Glück verlassen?

Winston könnte man per Franchise-Tag halten, notfalls zweimal hintereinander. Es wäre kein Langzeit-Committment, aber das ist mit Bruce Arians, der in Richtung 70 geht, sowieso nicht drin.

Nebenschauplätze in der Offense: Die Tackle-Position, wo man eventuell genug Geld für einen neuen Starting-Tackle hätte, wenn der auf den Markt kommt, und die Position des dritten Wide Receivers: Perriman machte sich zuletzt ganz gut, könnte aber mehr als 7 Mio/Jahr verlangen und damit sehr teuer werden. Vielleicht sollte man auch über einen Verkauf von TE Howard nachdenken: Ein Juwel, das in der Buccs-Offense überhaupt nicht genutzt wird.

Zur Defense, die weit besser war als befürchtet: Nach Graupenjahren führte DefCoord Bowles diese Defense in die obere Tabellenhälfte. Jetzt sind doch einige Defensive Liner Free-Agents:

  • DT Ndamukong Suh
  • EDGE Shaquil Barrett
  • EDGE Jason Pierre-Paul
  • EDGE Carl Nassib

Sie alle wird man nicht halten können – gerade Barrett dürfte nach seinem „Prove it“-Jahr auf einen Monstervertrag aus sein. Will man den nicht zahlen, muss man im Draft in die Richtung Edge-Rush oder Defensive-Interior denken – oder mal wieder die 35-jährigen Passrush-Routiniers der Kategorie Suggs für billige Kohle vom Markt zusammenklauben.

Worüber ich an Tampas Stelle auch nachdenken würde: Sollten namhafte Defensive Backs auf den Markt kommen, dann zugreifen. An der Stelle kann man nie genug Spieler haben.

Atlanta Falcons

7-9 Siege
Power Ranking: #18
Cap-Space: 5.2 Mio (#28)

Auch die Falcons fühlen sich seit ein paar Jahren wie underachiever an. Das liegt vor allem an der desaströsen Defense.

Die beiden Edge-Rusher Clayborn und Beasley sind Free Agents. Richtigerweise hat Atlanta schon angekündigt, mit dem überhypten Beasley (einige Sacks, kaum Pressures) nicht weiterzumachen. Auch alle weiteren Defensive Free-Agents sind nicht mehr als Ergänzungsspieler – wobei der unter Vertrag stehende FS Keanu Neal nach zwei schnellen season-ending Verletzungen gefährlich leben könnte: Eine Neal-Entlassung spart fast 7 Mio.

Große Sprünge wird man nahezu ohne Cap-Space nicht machen können. Also bleibt Ausmisten, wo Ausmisten möglich ist, und dann billige Routiniers abstauben und aggressiv Defensive Backs und Edge-Rusher draften. Fokus der Falcons im Draft muss ein Starting-Cornerback sein (mit dem #16 Pick kann man so einen Spieler auch bekommen), dazu etwas Tiefe im DB und vielleicht in der Pass-Rush Rotation.

Offensiv sind nicht viele Moves drin. Doch auf allen Positionen außer Offense Line und Tight End ist man gut aufgestellt. Vielleicht kriegt man den einen oder anderen Routinier für einen Einjahres-Deal. Das größere Problem offensiv ist ohnehin das viel zu konservative Coaching, das ineffizientes Laufspiel über Passspiel in Matt Ryans Armada priorisiert.

Aber lass uns in Atlanta nicht über Coaching reden… das krampfhafte Festhalten an Dan Quinn hinterlässt sowieso keinen guten Beigeschmack ob dessen, was die Verantwortlichen dort so denken.

Carolina Panthers

5-11 Siege
Power Ranking: #27
Cap-Space: 31 Mio (#20)

Coaching ist schon interessanter in Carolina, wo Matt Rhule per Siebenjahresvertrag als unangefochtener neuer Herrscher übernimmt. Rhule hat im blutjungen Nerd Joe Brady auch schon einen ambitionierten OffCoord eingestellt – doch mit Hinblick auf den aktuellen Kader geben die beiden Einstellungen fast mehr Fragen als Antworten auf.

Das beginnt ganz oben: Will man noch mit QB Cameron Newton weitermachen? Newton geht in sein letztes Vertragsjahr – er könnte für fast 20 Mio Ersparnis gecuttet oder noch besser getradet werden. Er war die letzten Jahre eigentlich nie mehr fit und könnte ziemlich „shot“ sein – doch wenn ihn Carolina als fit verkauft, kriegt man vielleicht noch einen höheren Draftpick, Region 2te oder 3te Runde.

Es geht weiter mit dem Rest der Offense: Um welche Waffen will Rhule bauen? Es ist ganz klar kein Einjahres- oder Zweijahres-Projekt. Insofern könnte auch ein Verkauf von RB McCaffrey via Trade eine Option sein? McCaffreys Wert ist nie höher als heute, und wenn Rhule mit seinem Umbau fertig ist, ist McCaffrey eh kaputt.

In der Defense trat LB Kuechly nach nur acht Jahren in der NFL zurück; sein Nachfolger dürfte Shaq Thompson sein, aber der einst so starke Linebacker-Corps als zentrales Element der Panther-Defense ist damit schonmal abgesagt. Free Agents in der Defensive Line: Addison, Bruce Irvin, Gerald McCoy, Butler, Love. Free Agents im Defensive Backfield: Tre Boston, James Bradberry, Elliott. Mit vielen wird man wohl nicht verlängern – im Gegenteil: Eher fliegt auch Dontari Poe raus. Ein Cut würde weitere 10 Mio. sparen.

2020 wird fast sicher als Übergangsjahr betrachtet. Doch wie krass denken Rhule und Co. dabei? Miami-Tanking Regionen, damit man 2021 einen freien Schuss auf Trevor Lawrence (der nur ein paar Kilometer weiter südlich im „anderen“ Carolina College Football spielt) bekommt – oder will man zumindest wettbewerbsfähig bleiben? Dann könnte Newton bleiben – oder ein Middle-Tier QB wie Mariota oder Bridgewater zu einer ernsthaften Option werden.

13 Kommentare zu “NFL-Offseason Ausblick 2020: NFC South

  1. Wenn ich das richtig verstehe, dann dürfen Teams mit Erlaubnis der Panthers schon medizinische Tests bei Cam Newton durchführen, wenn sie für ihn traden wollen. Wenn die Erlaubnis also kommt, ist das schon ein klares Signal…

    Aus Panthers-Sicht muss die Frage auch erlaubt sein, wie man in der jetzigen Situation mit Cam weitergehen kann. Daß ein Umbruch kommen wird, steht außer Frage, also lieber ein Jahr tanken und dann in die Zukunft schauen.

    Der CMC Trade Deal Gedanke ist mir völlig neu, gefällt aber. Macht Sinn.

    Frage ist halt, ob man mit Rhule und Brady bottom out spielen kann. Man muss ja auch alle verfügbaren Spieler im Kader erstmal testen!

  2. @Saints
    Beim cap space mache ich mir dieses Jahr weniger Sorgen, nächstes Jahr braucht man Geld um viele ev. exzellente Free Agents zu halten. Mickey Loomis könnte allein durch Cuts bis zu 47 Milo. insgesamt generieren. Wehtun würde davon eigentlich nur Janoris Jenkins (11Mio ) oder der Backup Craig Roberston (2 Mio.) – allein Kiko Alonso z.B. bringt 8 Mio. – Meist macht er auch ein paar Millionen durch Umstrukturierungen und Verlängerungen.

    Bei den von dir angesprochenen Abgängen würde Bell richtig schmerzen. Onyemata wäre schade aber auf DT sind die Saints sehr, sehr gut besetzt.

    Bei den Quarterbacks bin ich wie viele Saints Beobachter langsam Brees müde. Ich glaube nicht mehr so recht daran, dass mit Ihm noch ein Super Bowl Run möglich ist. Vorletztes Jahr hat er ohne Verletzung am Ende des Jahres grauenhaft ausgeschaut, dieses Jahr war er durch die Verletzungspause etwas frischer aber lebt nur noch von seiner Präzision in den Kurz- und Mitteldistanzen. Er hat viel Einfluss auf den Game Plan und man hat fast das Gefühl, dass er Payton konservativer macht als er ist. Dazu kommt, dass er unglaublich viel Cap frisst, weil er nie einen teamfreundlichen Deal unterschreibt, obwohl er schon 250 Mio. kassiert hat.

    Ich glaube das Hill mehr als nur ein „trick player“ ist. In den Vorbereitungsspielen, bei den offenen Trainings und im letzten Playoff Spiel konnte man sehen, dass er in Verbindung mit dem Playcalling von Sean Payton den gegnerischen Defenses dicke Fragzeichen aufgeben kann. Seine Würfe (gerade auf außen) sind z.B. präziser als die von Lamar Jackson. Dazu bringt er eine unglaubliche Energie aufs Feld, er reißt andere Spieler mit.

    Das Team hat viele junge Ecksteine und einen auf fast (1-2 WR, TE, und ev. ein schneller LB sowie Ersatz für Jenkins benötigt man noch) auf allen Positionen gut besetzten Kader. Brees wirkt immer mehr wie ein QB aus einer anderen Zeit. Ich wäre schon dieses Jahr für einen Wechsel zu Hill (mit einem Interessanten Backup via Draft oder Free Agency). Spätestens nächstes Jahr muss der Umbruch (wie auch immer) erfolgen, selbst wenn kein Super Bowl dabei raus springt, Paytons Kreativität in Verbindung mit einem vielseitigen QB verspricht eine Menge Spaß und Spannung.

  3. Hui – das alte Phänomen? Mehrmals freakisch knapp scheitern und schon ist man des All-Time QBs müde?

    Schon sieht der 30-jährige Third-Stringer mit seiner Handvoll Plays wie der neue heiße Scheiß aus, obwohl er nichtmal den liga-durchschnittlichen Backup ausstechen konnte?

    Mein Tipp: Die Saints werden Drew Brees nach dessen Karriereende sehr, sehr lange nachtrauern.

  4. Dieser Hill-Hysterie kann ich auch nicht folgen.
    Die Wetten stehen hoch, dass er als Starter ziemlich schnell entzaubert würde. Ich denke, die Rolle, die er aktuell spielt, ist ihm perfekt auf den Leib geschneidert. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Payton mit Hill als Starter in eine Saison geht. Da müsste schon einiges schief gehen bezüglich Verletzungen, dass man dazu gezwungen ist ihn so einzusetzen.

  5. Die Aussage zu D. Brees finde ich als Saints-Fan etwas befremdlich.

    Um Nick Underhill zu zitieren:
    „Just a reminder to everyone: Brees going year-to year on these deals is incredibly team friendly. Dollars isn´t the only way to judge this.“

    Auch der letzte Vertrag war kein Top-Dollar-Vertrag, im Gegenteil.
    Brees Cap Hit 2017: $19 Mio (Rank 10) / 2018: $24 Mio (Rank 7) / 2019: $22,7 Mio (Rank 9).

    Ich für meinen Teil freue mich auf ein (vermutlich) letztes Jahr Breesus in NOLA.

  6. Ich bin seit 30 Jahren Saints Fan, hab also nahezu alles erlebt und bin das Kurzpassgewichse nun einfach Müde. Wegen mir müssen Sie nicht unbedingt einen Super Bowl gewinnen. Ich will mittlerweile erst Mal während der regular Season unterhalten werden und der Unterhaltungsfaktor bei Brees ist mittlerweile einfach gering.
    Mag sein, dass ich mich täusche und Brees noch ne fantastische Saison in sich hat. Die Indikatoren lassen eher etwas anderes vermuten. Ich glaube einfach das Hill mehr kann als viele im Zuschreiben und würde es gerne sehen, bevor der fantastische Kader auseinander bricht.

  7. Mich würde interessieren worauf sich der Glaube an Hill stützt. Auf Mike Westhoff? Sean Payton hat sein nonverbales Statement ja bereits abgegeben, und es wsr eindeutig.

  8. In erster Linie speist sich der Glaube aus dem Frust der letzten 3 Jahre 🙂 Spaß beiseite
    Zum einen hab ich in der Preseason recht viele Livestreams von den offenen Trainingseinheiten gesehen, leider konnte ich dazu aber keine Links finden.
    Zum anderen war seine Preseason stark. Gegen die Chargers hat er z.B. nach einem grotten Spiel von Teddy, in einem Viertel aus einem 17:3 noch ein 17:19 Sieg gemacht usw.
    Ich habe am Ende der Preseason schon gehofft, dass sie ihn mehr in den Gameplan einbinden, erst recht nach der Verletzung von Brees. Sie hatten den Mut leider nicht.
    Während der Saison waren seine Aktionen in vielen Spielen so etwas wie ein Weckruf für die gesamte Mannschaft. Er hat mit seinem Mut sichtlich einen Einfluss auf die Geschehnisse am Platz. Seine Aktionen im Playoff Spiel führen jetzt zu einem Medialen-Hype auch außerhalb der Saints Community. In den Saints Foren hofften viele bereits (spätestens) seit der letzten Preseason, dass er mehr eingebunden wird.
    Er hat sich in seiner Zeit bei den Saints sehr entwickelt (sicher dank Brees) Zu Beginn waren seine Pässe zwar bereits präzise aber viel zu oft viel zu stark geworfen. Mittlerweile kann er variieren. Auch in der Pocket ist er ruhiger, trifft bessere Entscheidungen und läuft viel seltener direkt los, sondern bleibt mit den Augen am Feld.
    Ich bin sicher kein Experte und kann auch keine QBs wirklich beurteilen. Das sieht man daran, dass für mich immer noch Dan Marino (Mister ich bin nicht die hellste Kerze auf der Torte) der beste Quarterback aller Zeiten ist. Brees ist sicher einer der besten QBs die das Spiel je gesehen hat, warm bin ich nie mit ihm geworden. Ich hoffe für die kommende Saison, dass wenn beide bleiben Hill deutlich mehr Passing Downs bekommt, dann wird man ja sehen. Obwohl es trotzdem kein klares Bild zeichnen wird, da man als „trick player“ auch nie in den Rhythmus kommt.
    Nachstehend ein paar Links, die aber jeder finden kann:
    https://saintswire.usatoday.com/2019/08/30/saints-preseason-highlights-taysom-hill-steve-young-comparison/
    Preseason Chargers-Saints ab Minute 7


    Seine gesamten Preseason Highlights:


    Season Highlights gibts eh auch zu Hauf auf youtube.
    PS: Burrow würde ich Hill klar vorziehen…

  9. Die meisten Advanced-Stats bestätigen deinen Eindruck vom Kurzpassgewichse von Brees 2019: Extrem niedriger aDOT.

    Aber eben auch: Sehr hohe Completion-Rate und extrem niedrige Fehlerquote. Brees ist nach wie vor der präziseste QB auf Pässen, die weiter als 20 Yards gehen, und er wirft dort mit die wenigsten „Uncatchable“-Bälle (Quelle jeweils: PFF QB Annual).

    Persönlichen Geschmack kann und will ich nicht beeinflussen, aber das klingt mir sehr nach einem Fall von „Brees wird erst dann wieder wirklich geschätzt wenn mal der Nachfolger stümpert“.

    Die Chance, dass die Saints mit Hill auch nur annähernd ihren Level mit Brees auf QB halten können, ist annähernd null.

  10. Da ist aber schon sehr viel Wunschdenken dabei.
    Highlight Video besteht fast nur aus QB runs, in der Preseason und obendrein im 3.+4. Quarter. Ich weiß gar nicht wie niedrig man die Wertigkeit ansetzen soll.
    Und die 2-3 guten Pässe hat nahezu jeder QB in der Preseason.

  11. @Korsakoff – Du hast mit allem was du sagst recht.
    Die Saints werden ohne Brees vermutlich nie oder lange nicht mehr so konstant um die Playoffs spielen. Und dennoch werde ich persönlich ihm nach seinem Karriereende nicht nachweinen, da er seinen Zenit einfach überschritten hat und ich bereit bin für etwas Neues.

  12. Chris Simms denkt übrigens ähnlich wie ich. Ich muss aber zugeben, dass seine Argumente recht dünn sind:

  13. Pingback: Carolina Panthers in der Sezierstunde | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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