NFL-Offseason Ausblick 2020: NFC West

Abschluss des großen 8-Teilers zu den Offseason-Projekten der 32 Mannschaften. Heute die Division, aus der der NFC-Finalist kam: NFC West. Eine Division, die Anzeichen einer Power-Division zeigt, in der aber dennoch jeder so seine Probleme mit sich schleppt.

San Francisco 49ers

13-3, Superbowl-Verlierer
Power-Ranking: #3
Cap-Space: 13 Mio (#26)

Wir haben es im Zuge der Superbowl-Vorberichterstattung zum Vergasen gehört: Die 49ers sind ein auf sehr breiter Front aufgestelltes Team, das recht unabhängig von einzelnen Superstars operiert. Der Star ist das System. Und so ist auch denkbar, dass die 49ers nächstes Jahr nicht wieder sofort in jener Versenkung verschwinden, in der sie vor dem Superbowl-Run jahrelang steckten. Tendenziell sind sie gebaut um ein Contender zu bleiben. Doch auch für solche Teams gibt es in einer NFL-Offseason kritische Punkte.

Sie betreffen in San Francisco wohl nicht die QB-Position: Jimmy Garroppolo ist trotz Superbowl-Aussetzer funktionabel genug um die Shanahan-Offense am Laufen zu halten, und man hat weder die Draftpicks noch den Cap-Space um sich ein Upgrade zu besorgen. Das Höchste der Gefühle ist eine perspektivische Mid-Round QB-Einberufung im Draft – ziehste den richtigen: Sektkorkenknallen. Ziehste den Falschen: Mund abwischen und weitermachen.

Doch für das Hier und Jetzt gibt es ein paar wesentliche Starter, die Free Agents werden und höhere Priorität mit Blick 2020 haben:

  • WR Emmanuel Sanders – mitten in der Saison via Trade gekommen und die haargenau richtige Verstärkung für den 49ers-Receiving Corps. Mit seinem präzisen Route-Running wirkt Sanders auch mit 33 Lenzen noch 1-2 Jahre wie eine passable Waffe.
  • DL Arik Armstead – jahrelang in der Rotation versauert, hatte Armstead 2019 seinen Durchbruch mit 13 Sacks. Gilt aber nach wie vor nicht als Difference-Maker im Pass-Rush (eher wenige QB-Pressures) und ist vor allem als Run-Defender was wert.
  • DB Jimmy Ward – wie Armstead einstiger 1st Rounder. War viele Jahre verletzt, 2019 zum ersten Mal fit und schon ein integraler Bestandteil der verblüffenden Defense.

Würde ich wetten, so lässt man zumindest Armstead ziehen, was in der ohnehin nicht allzu tiefen D-Line Rotation ein paar Kratzer und Dellen hinterlässt. Ward dürfte auf einen Mega-Vertrag peilen, wirkt aber eher wie ein Kandidat für einen One-Year Prove-Deal. Sanders könnte man theoretisch in einen preiswerten Deal hineinquatschen („komm mal, du kannst bei uns noch einen Ring gewinnen und bist 33, du kriegst nix besseres mehr“) – aber das müsste vor Sanders‘ Gang in die Free-Agency passieren. Wird er einmal Free Agent, kriegt Sanders garantiert gute Angebote von anderen Contendern.

Wo man eventuell sparen könnte, wäre RB McKinnon. Der hat seit seinem total überjazzten Free-Agent Vertrag kaum (oder nie?) gespielt. Die 49ers sind das maximale Runningback-don’t-matter Team und McKinnons Entlassung spart fast 5 Mio.

Wo eventuell nachgebessert wird: Interior Offense Line. Dort ist man eher mau besetzt. Vielleicht wird es ja der Klassiker: Ein Offensive Tackle im Draft als Nachfolger des 35-jährigen LT Joe Staley, ein Jahr Einlernphase als Guard und dann 2021 auf Left Tackle geschoben.

Seattle Seahawks

11-5, Divisional
Power-Ranking: #13
Cap-Space: ca. 51 Mio (#11)

Über die Seahawks schreiben ist nicht einfach einfach. Sie hätten in Russell Wilson einen Elite-QB. Aber man wird nie das Gefühl los, dass sie in Seattle nicht so über ihren Star-Quarterback denken. So schwingt immer das Gefühl mit, dass wir und sie uns in zwei Parallelwelten bewegen.

Theoretisch müsste Aufbolstern der Offensive Line eines der oberen Ziele für diese Offseason sein: Die Seahawks wollen viel laufen und Offense Line ist wichtig fürs Laufspiel. Und auch im Passspiel ist die Line blockierend: Wilson steht so häufig unter Druck wie kein anderer QB in der NFL. Teilweise liegt das natürlich an seiner Spielweise – doch eben auch daran, dass die Line tatsächlich ganz einfach schlecht ist: #30 in PFF Pass-Blocking, #28 in Pass-Blocking Win-Rate.

Obendrauf ist Justin Britt einer der teuersten Center – eine teamseitige Trennung würde fast 9 Mio. Cap-Space sparen – möglicherweise ist ein Center recht preiswert zu ersetzen. Seattle hätte dann ca. 60 Mio. zum Arbeiten. Das ist nicht wenig – aber es gibt auch viel zu tun, denn man hat zahlreiche Free Agents im Kader.

Der wichtigste davon ist EDGE Jadeveon Clowney, der einen den teuersten Vertrag ever auf seiner Position verlangen wird. Ob man für Clowney, einstiger #1 Overall Pick, aber nie ein Elite-Passrusher, so einen Deal zahlen soll, liegt im Ermessen des Betrachters. Seattles windelweiche Defense überlebte die Saison nur in den Seilen hängend – und „vorne“ ist jede Passrush-Präsenz besser als nix.

Aber: Mit Wilson & Wagner hat Seattle schon zwei Mega-Deals. Können sie einen dritten verkraften, diesmal für einen „non-Elite“ Player auf einer wichtigen, aber nicht lebenswichtigen Position?

Die Alternative wäre Einkauf von billigen Routiniers für die Rotation, ein erneutes Trade-Down Festival von GM John Schneider im Draft und das Vertrauen, dass sich z.B. der 2019 1st-Rounder L.J. Collier als Edge-Rusher doch noch als brauchbar erweist.

Los Angeles Rams

9-7 Siege
Power Ranking: #12
Cap-Space: ca. 15 Mio (#24)

Vor ziemlich genau einem Jahr spielten die Rams in der Superbowl. Es fühlt sich an wie vor einem Jahrzehnt. Oder mehr. Jedenfalls ist die Mannschaft von Sean McVay nicht einmal 13 Monate nach dem Ende eines erfolgreichen „Runs“, in der jeder das Modell Rams kopieren wollte, ziemlich krass vom Radar der Aufmerksamkeit gefallen.

Das liegt u.a. am Absturz der Rams-Offense letzte Saison, aber vor allem an der ziemlich festgefahrenen Salary-Cap Situation: In QB Jared Goff, RB Todd Gurley, WR Brandin Cooks und DT Aaron Donald muss man vier Monster-Verträge durchschleifen – und nur Donald bringt dafür Elite-Production… in einer relativ unwichtigen Position.

Es gibt schon Empfehlungen, dass die Rams den Gurley-Vertrag mit einem „Osweiler-Trade“ versuchen sollten, loszuwerden – bloß: Welche Draftpicks sollen sie dem Abnehmer hinterherwerfen, nachdem L.A. nach dem Trade für Jalen Ramsey keinen 1st Rounder in 2020 und 2021 hat? Ach ja: Ramsey spielt 2020 unter der 5th-Year Option. Bei ihm steht die Vertragsverlängerung auch noch an…

Die Gesamtsituation ist also wenig rosig. Als Hauptproblem 2019 wurde in erster Linie die desaströse Offensive Line ausgemacht: Beide Guard-Positionen und Center galten als katastrophale Sollbruchstellen, und auf Left Tackle ist man nur dann für 2020 gesettet, wenn man den 38-jährigen Andrew Withworth noch für ein weiteres Jahr binden kann (er ist Free-Agent).

Die Draftklasse wäre auf Offense Tackle stark, aber der höchste Picks der Rams ist die #52. Da bleibt der beste Weg, es mit möglichst billigen Routiniers auf dem Transfermarkt zu versuchen.

Freilich gibt es noch drei wichtige Free Agents in der Defense: EDGE Dante Fowler, der 15 Sacks, aber kaum Pressures machte. DT Michael Brockers, Donalds Nebenmann. Und LB Cory Littleton, einer der wichtigsten Verteidiger in der Dime-Defense der Rams (Littleton gilt dort als einziger Linebacker als ziemlich fantastisch). Man hat maximal für einen die Kohle – wird das Front-Office an Fowlers überblasenen Sackzahlen vorbeischauen und sich auf Littleton fokussieren, oder behält man Fowler, weil man ansonsten keinen Edge-Rush mehr hat? (Clay Matthews wird 34 und ist nicht billig)

Im Defensive Backfield ist eine solche Sollbruchstelle bereits offen, weil FS Weddles Bart nun nur mehr im Ruhestand weht. Auch dort bräuchte es Tiefe.

Dazu kommt ein neuer Defensive Coordinator: Wade Phillips wurde verschickt, weil Sean McVay sich künftig neben seiner Offense auch verstärkt um die Defense kümmern will. Das ist ein Long-Term Move, der auch impliziert, dass man 2020 einfach „drüberkommen“ will. Nächstes Jahr würde man Gurley, einen der Posterboys für die Runningbacks don’t matter Fraktion, dann schon mit nur mehr 8.5 Mio Dead-Money cutten können.

Das alles zeigt: Die Rams sind schon eines der Paradebeispiele, wie mies diese 15 Mio/Jahr Runningback-Verträge sind. Gurley, 2017 und 2018 noch gefeiert dafür, wie effizient er auf Autobahnen in unbevölkerte Boxen rannte, ist nur ein Jahr später ein Albatross, den man unbedingt loswerden möchte. Aber nicht kann.

Doch wie viel „long term“ kann man einem Team abkaufen, das in den letzten 12-18 Monaten so kurzsichtig wie die Rams agierte?

Wenn man die O-Line in den Griff bekommt und die Defense ohne Phillips nicht völlig auseinanderbricht, dann ist man 2020 bei durchschnittlichem Glück ein Kandidat für 9-7, vielleicht 10-6. Doch ist das wirklich eine gute Aussicht? Würde man mit sowas auf Jahre glücklich?

Arizona Cardinals

5-10-1 Siege
Power Ranking: #20
Cap-Space: ca. 54 Mio (#9)

Positivere Geschichte zum Schluss: Die Cardinals verbesserten sich zwar „nur“ von 3-13 auf 5-10-1 im Jahr 1 von Kliff Kingsbury und QB Kyler Murray, doch gefühlt ist man schon jetzt in einer ganz anderen Dimension unterwegs. Arizonas Offense, abgeschlagen #32 im Jahr 2018, war schon im Mittelfeld nach EPA/Play und sehr weit oben bei den EPA/Laufspielzug zu finden – und das mit total unbekannten Runningbacks und mieser Offense Line. Das Mittel? Spread-Running in offene Boxen. Das Rams-Rezept von 2017.

Man hört nun viel, dass Arizona die Offense Line verstärken muss. Ein bisschen Kontext dazu: QB Murray kassierte letzte Saison die meisten Sacks, doch im Charting lasteten sowohl von PFF als auch von SIS die meisten ihm, nicht der O-Line, an. Im PFF-Pass Blocking war Arizonas O-Line die #9, in PBWR war sie die #10. So schlecht war die Line gar nicht!

Moves sind vor allem deswegen notwendig, weil man am Kosten/Nutzen Verhältnis optimieren kann. LT D.J. Humphries ist Free-Agent und wohl mit rund 14 Mio/Jahr Gehaltsvorstellung zu teuer für Arizona. Update: Mehrere Leser weisen darauf hin, dass Humphries bereits verlängert hat./Update Humphries war laut PFF noch nichtmal durchschnittlicher Individualist auf Left-Tackle.

Auch C Shipley hat keinen Vertrag und ein Cut des wackeligen OG Sweezy würde ca. 5 Mio Cap sparen. Prinzipiell könnte Arizona eines der Top-OT Prospects draften (man hat den #8 Pick) und 1-2 weitere Starter via Free Agency holen.

Doch einen Tackle zu draften heißt auch auf die Top-WR in der Mega-Klasse von 2020 zu verzichten. Und Receiver ist die andere Offense-Position, auf der Arizona Nachholbedarf hat: Wie lange macht der bald 37-jährige Methusalem Larry Fitzgerald noch weiter? Die vielen jungen Receiver dahinter haben bislang wenig gezeigt.

Fokus ist Arizona ist für das zweite Jahr von Kyler Murray natürlich auf der Offense. Dabei riskiert man, den Blick auf die Defense zu vergessen. Dort sind die Wege zur Verbesserung noch klarer vorgezeichnet: Es braucht Coverage!

Arizona war nicht bloß grauenhaft gegen Tight Ends, sondern trotz exzellentem Pass-Rush gegen so ziemlich jede Form von Passing-Offense überfordert. CB Peterson und der junge CB Byron Murphy (trotz wackeliger Rookiesaison) sind ein gutes Versprechen, doch die Tiefe dahinter ist horrend. Es braucht mindestens zwei neue gute Leute. Könnte die Formel 1+1 lauten? 1x Free Agency, 1x Draft? Oder holt man noch mehr Leute?

Es geht in Arizona letztlich also um drei Positionen:

  • Offense Line
  • Wide Receiver
  • Defensive Coverage

Wie man die Needs priorisieren wird, hängt wohl auch davon ab, wie man den Draft einschätzt. Welche Spieler dort pro Runde verfügbar sind. Ich würde Stand jetzt aber auch davon ausgehen, dass man auch in der Free Agency ein bisserl fischen gehen wird. Die Angelroute für die dicken Fische wird aber wohl erst im Draft ausgepackt.

11 Kommentare zu “NFL-Offseason Ausblick 2020: NFC West

  1. Das mit dem LT scheinen die Cardinals wohl anders zu sehen. Humphries hat vor 2 Tagen einen 3-Jahres, 45 Mio $ Deal (29 Mio $ garantiert) in Arizona unterschrieben.

  2. Die Cards haben mir offensiv in der letzten Saison sehr gefallen, ich bin gespannt auf die Weiterentwicklung dort.

    Humphries wurde übrigens bereits re-signed, 3 Jahre für 45 Mio.

  3. @korsakoff Ich habe das jetzt bei zwei Beiträgen von dir gelesen. Könntest du bitte auf das üble Wort „Vergasen“ verzichten. Vielen Dank.

  4. „In one month (3/19), Jared Goff will be paid his $21M roster bonus for 2020. In addition, his $25M 2021 salary, $2.5M 2021 roster bonus, & $15.5M 2022 roster bonus ALL become fully guaranteed. His dead cap figure will rise to $94M!“
    (Quelle: spotrac)

    Was ich mich da natürlich frage: Wieviel Deadcap fällt an, wenn die Rams Jared Goff vorher cutten? Klar, dann stünden sie ohne QB da, aber je nachdem wieviel Kohle die rams damit sparen, wäre der Rauswurf gerade langfristig vielleicht überlegenswert. Und aktuell sind ein paar gute QBs auf dem Markt.

  5. Der Wikipedia-Artikel zur Redewendung ist durchaus interessant und beschreibt zweierlei Ursprung, aber auch, dass einige Menschen den Gebrauch als Tabu betrachten:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bis_zur_Vergasung

    „Die umgangssprachliche Redewendung „bis zur Vergasung“ soll in der Regel ausdrücken, dass man „einer Sache so überdrüssig ist, daß man sich lieber durch Giftgas töten ließe“.[1]Sie kam kurz nach dem Ersten Weltkrieg auf und wurde zunächst vor allem von Soldaten, Schülern und Studenten verwendet.[2][3]

    Im Hinblick auf den Holocaust ist der Gebrauch der Redewendung in heutiger Zeit für manche Menschen ein Tabu. Verwendet wird sie jedoch trotzdem.[4] Neutraler Ersatz in der heutigen Umgangssprache dafür sind die Redewendungen bis zum Abwinken oder bis der Arzt kommt.

    Ursprünglich bezieht sich die Wendung auf den physikalischen Begriff des Vergasens und beschreibt den Übergang eines Stoffes vom flüssigen in einen flüchtigen Aggregatzustandbei Erhitzung.[5]

    Nachdem im Gaskrieg während des Ersten Weltkrieges vor allem an der Westfront von beiden Seiten Giftgas eingesetzt worden war, soll die Redewendung bei deutschen Soldatenerstmals gebräuchlich gewesen sein.[6] In der Soldatensprache ausgedrückt blieb man „bis zur Vergasung“ auf seinem Posten.[4] In gedruckter Form fand der Ausspruch unter anderem auf sarkastischen FeldpostkartenVerwendung.[4]“

  6. Ich kenne die Geschichte des Begriffs. Ich gebe zu, dass er nicht glücklich ist und habe eigentlich auch immer versucht ihn zu vermeiden, aber auch: Nazis haben ihn nie verwendet.

    Zur Sprachhygiene gibt es hier übrigens auch ein kurzes Essay, das ein paar Gefahren aufzeigt.

    https://rp-online.de/kultur/bis-zur-vergasung_aid-18785031

    Unter anderem ist z.B. „Sonderbehandlung“ eines der Nazi-Parolen schlechthin. Nie würde sich jemand über das Benutzen dieses Worts aufregen.

  7. Ich persönlich finde die Verwendung auch nicht schlimm, weil ich ja weiß, dass es nicht auf den Holocaust anspielt. Fand es nur relevant, wenn das Thema hier schon angesprochen wird, zumal Wikipedia ja zwei mögliche Ursprünge darlegt und es da nicht klar war, welchen Ursprung du meintest.

  8. @Dizzy, wieso stehen die Rams ohne QB dar ?
    Blake Bortles ist doch noch im Roster. Erfahrungstechnisch ein Veteran
    der die Jags ins AFC Finale geführt hat. Für 9:7 oder 10:6 kann das allemal reichen 🙂

  9. @Weezle: Wenn ich das richtig sehe, läuft Blake’s Vertrag gerade aus… sonst wäre er natürlich eine Bridgewater-ähnliche Top-option. 😀

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