Er hat es wieder getan

Dave Gettleman ist nur noch der zweitschlimmste GM der NFL.

Bill O’Brien ist jetzt die #1.

O’Brien, schon im letzten Sommer mit absurdem Geschäftsgebahren die Lachnummer der NFL schlechthin, verkaufte vor wenigen Minuten seinen Superstar-WR DeAndre Hopkins und einen 4th Rounder für einen 2nd Rounder plus RB David Johnson an die Arizona Cardinals.

Hopkins ist nicht irgendein Receiver. Er ist einer der drei, vier besten. Einer der wenigen wirklich systemunabhängig dominanten Receiver. Er hatte einen exzellenten Vertrag. O’Brien verhökerte dieses wertvolle Asset auf der zweitwertvollsten Offensivposition und bekommt dafür zwei Mid-Round Draftpicks und einen überteuerten Spieler auf einer fast wertlosen Position.

Wann haben wir zuletzt so viel Inkompetenz gesehen? Vor zwei Tagen vor dem Weißen Haus?

Jetzt schnell noch einen 4th Rounder für Deshaun Watson anbieten bevor O’Brien mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wird.

48 Kommentare zu “Er hat es wieder getan

  1. Bei solchen Managern muss schon die Frage erlaubt sein ob nicht nur Experten wie Du und andere einen besseren GM Job machen würden, sondern auch NFL Bystander wie ich 🙂

    Einfach nur WOW.

  2. BOB hat gesehen, daß beide Spieler die fast gleichen Gehälter kriegen und sich gedacht, gut wenn ich noch 2 Picks bekomme, ist das nen guter Deal 😀

  3. Cardinals damit eine der drei Needs angegangen, jetzt noch O-Line und Defensive Coverage aufbolstern. Und evtl. noch einen WR im Draft abstauben.

  4. Alles unter Playoffs wäre für die Cards jetzt fast schon eine Enttäuschung. Selbst in dieser heftigen Divison.

  5. @moris1610

    Da braucht es schon noch a bissi mehr dazu, O-Line und Secondary, aber klar: So macht man es, wenn dein junger QB ins zweite Jahr geht – alle Ressourcen reinpulvern. Da wird sicher noch was kommen.

  6. Kann O’Brien eigentlich noch aus dem Deal aussteigen? Offiziell ist da noch nix oder irre ich?

    Wenn nein, dann bitte sollen die Lions schauen noch ein paar Player für Klopapier zu bekommen 🙂

  7. @Swiss Lion: So wie ich das verstehe, ist der Deal nicht offiziell. O’Brien könnte noch aussteigen:

    Frage ist, ob ein Sturkopf wie er sich dazu durchringen könnte, wenn ihn ganz Amerika auslacht, oder ob er sich jetzt drei Tage lang in Vorfreude auf David Johnson einen runterholt.

  8. Gute Nachricht für Teams die einen Quarterback suchen. O`Brien tradet Watson wahrscheinlich für 2-Runden-Pick 😦

  9. Wenn das alles nicht so traurig wäre… in Houston werden jetzt die Fackeln und Heugabeln poliert. Angeblich wollte Hopkins mit noch 3 Jahren Vertrag neu verhandeln, daher überhaupt ein Trade. Allerdings sollte man sich wirklich langsam fragen, ob BOB irgendwie eingeschleust wurde, um die Franchise kaputt zu machen. Wenn ich überlege, was diese Nummer im Vergleich zum Tunsil Trade gebracht hat, zweifle ich an den Motiven von McNair und einem GM und HC BOB…

  10. Es gibt aus Texans-Sicht keine rationale Erklärung für diesen Move und ich bin froh, dass O’Brien nicht „mein“ GM ist. Plötzlich sieht Bob Quinn wie der reinste Mastermind aus.

  11. Dave G. Aus N. hätte schon längst einen ähnlichen Deal eingefädelt, wenn der Kader einen entsprechenden Spieler dieses Kaliber hergeben würde…

  12. Die Saison wir zeigen was hinterdem Deal steckt.
    Es riecht doch sehr nach kurzfristiger Strategie bei den Cardinals.

    Schöner wäre die Idee des Steals, könnte aber auch gut sein das Arizona, mangels Erfolg, Hopkins schnell wieder ziehen lässt,ziehen lassen muss, ziehen lassen will.
    Dann ist Keim wieder der Depp, GM bashing wie üblich

  13. Die Cards bekommen einen Top 5 WR, der seit Jahren performt, spottbillig. Selbst wenn sie Hopkins früher oder später mehr bezahlen müssen gewinnen sie den Trade haushoch. Wenn Arizona Hopkins verkaufen würde würden sie immerhin mindestens einen 1st rounder bekommen, nicht so ein ripoff wie Houston.

  14. Pingback: Auftakt zur NFL-Transferperiode 2020: Mein lieber Scholli! | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  15. @moris: Alles richtig, aber noch unvollständig. Ich glaube auch, dass die Cardinals Playoff-Contender sein können, aber es wird Upgrades in der Defense und eventuell auch noch in der Offense (OL, Tiefe auf WR) dafür brauchen.

    @Jona: Verstehe glaube ich nicht ganz. Natürlich *kann* Hopkins floppen. Aber nach so vielen grandiosen Jahren mit teilweise miserablen Quarterbacks ist Hopkins der „sicheren Tüte“ für NFL-Verhältnisse recht nahe.

    @Carsten: Dave hat immerhin einen 1st Rounder für seinen Top-WR bekommen.

  16. Darf BOB das überhaupt machen? Gib es da kein Gesetzt dagegen?????
    Kann Ihn nicht einfach ein Polizist abführen und einsperren?

  17. Mir fallen viele WR die als sichere Tüte galten, und ja Arizona hat gerade genug Cap Space, hier und heute.
    Aber die Position ist auch bei Kingsburrys System keine Garantie auf den Contender Status.
    Andere Positionen sind wichtiger und in der Hinsicht muss man den Deal einordnen.
    DerHype Train fährt natürlich woanders hin.

    Wie immer

  18. Nun ja.

    Die Hinweise aus Analytics sind sehr erdrückend, dass WR die zweitwichtigste Position im Football nach QB ist. Und die Cardinals haben einen der Superstars dort quasi geschenkt bekommen und sind auch noch einen Runningback-Megavertrag losgeworden.

    Hopkins ist kein Zufallsprodukt, der in einer Offense mit großartigem QB performte. Hopkins hat jahrelang mit übelsten Quarterbacks gespielt und fantastische Leistungen gezeigt. Er kommt der „sicheren Tüte“ wie gesagt relativ nahe.

    Hype Train ist was völlig anderes als Nuk Hopkins!

  19. Das ist absolut korrekt, Problem ist aber das Arizona nicht an schlechten WRs krankt sondern an einer mittelmäßigen OL was die offense angeht.
    Also ja Hopkins Zahlen überzeugen, aber er geht nach Arizona mit der Wette das Keim die OL im Draft und FREE Agency schließen kann.

    Red sea forever 🙂

  20. Auch korrekt, aber wer die Spiele gesehen hat weiß das Arizona sehr abhängig davon war wie Murray seiner Öl helfen konnte. Was er beeindruckend schnell lernen musste, dennoch sind die Werte von Espn und PFF wie lange gehalten wurde schwierig.
    Wenn der QB gefühlt dauerhaft Druck hat und mit Hilfe seiner Beinarbeit den Karren aus dem Dreck zieht ist es eben nicht der Reciever der auf den ersten 10 Yards mistgebaut hat. (Distanz TE/WR zur Defense bei Targeting )

    Es ist die OL die den QB permant zu Anpassungen zwingt.

    Bei einem Brady würde ich zustimmen. Nicht bei einem Murray der die DL permanent zu neujustierungen ZWINGT.

  21. PFF *hat* die Spiele gesehen.
    ESPN hat jede Bewegung der *getrackt*.

    O-Line ist sicher nicht ganz zu vernachlässigen, und Arizona kann hier bestimmt upgraden, aber im Zweifel ist der Receiving-Corps wichtiger. Daher ist ein Hopkins, zumal für den Preis, ein dermaßen gigantischer Einkauf wie es zwei Offense Liner auf einmal nicht sein könnten.

  22. Pff und espn zählen nur wie lange die OL gehalten hat nicht warum.

    Ein QB der die DL beim Rush zu Anpassungen zwingt,schenkt seiner OL die nötige Sekunde, für die von dir herangezogen Stats.

    Wir einigen uns darauf das Hopkins in der Redzone einschlagen wird.
    Genau da hatten die Cards Probleme

    🙂

  23. @Jona
    Du kennst anscheinend die Arbeitsweise von PFF nicht. Die Grades sind erstmal keine quantitativen Daten sondern qualitative, welche von professionellen Analysten vergeben werden.

  24. PFF zählt nicht nur. PFF *bewertet* auch die Vorstellung des Blockers im 1-vs-1. Ganz wird man das nicht vom QB isolieren können, aber über 600-800 Snaps in der Saison bekommen wir doch einen sehr guten Eindruck ob der Leistung.

    ESPN trackt mit, wann der Passrusher die Pocket crasht, d.h. den O-Liner geschlagen hat. Sie schließen sogar Spielzüge wie Screens aus. Auch hier sehe ich maximal mögliche Isolierung OL – QB.

  25. Asche auf mein Haupt,
    NATÜRLICH bewertet Pff, aber nicht danach wie der QB die OL supported.
    Oder doch? Und wie legt man das objektiv fest
    Das trifft es sehr gut.
    Wie kann man OLs von QBs isolieren was die Stats angeht.

    Ein Qb der die pocket verschiebt rausrollt und und und. …

    Mehr als eine Prognose zur zukünftigen Spielzeit, auf subjektiver Einschätzung kann ich eh nicht abgeben.

  26. Man kann es nicht komplett isolieren, aber gerade hier ist PFF auf einen interessanten Punkt gestoßen: Quarterbacks sind für Pressure mehr verantwortlich als Offensive Liner.

    https://www.pff.com/news/pro-z-quarterbacks-in-control-a-pff-data-study-of-who-controls-pressure-rates

    Das heißt: Der Druck hängt mehr davon ab was der QB macht als was die Offense Line macht.

    Ich hatte hier schon darüber geschrieben:
    https://sidelinereporter.wordpress.com/2019/08/15/aus-der-analytics-ecke-qb-pressures-sind-vor-allem-dem-quarterback-zuzuschreiben/

    Sprich: Die OL verliert mehr und mehr an Wert, weil für so vieles der QB die Kontrolle hat. Ergo ist eine mäßige Offense Line kein Problem.

    Mäßige Receiver dagegen schon viel eher.

  27. Ich glaube auf die Einschätzungen von hauptberuflichen Analysten, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als sich mit Football im Allgemeinen und der Bewertung von Spielern im Speziellen auseinanderzusetzen, kann man durchaus vertrauen.

  28. Daß O-Line nicht so wichtig sein soll, überzeugt mit den Daten nicht.

    Es mag so sein, daß der QB mehr „Verantwortung“ trägt für bestimmte Statistiken: Pressures und vor allem bei Sacks.

    Aber eine schwache OLine schwächt das Paßspiel auch, ohne daß es sich in _diesen_ Stats niederschlagen würde (Schneller und kürzere Pässe, mehr Throwaways, andere Gameplans, schematische Hilfe durch RBs/TEs, usw…). Extrembeispiel Peyton Manning: kaum pressures, nie Sacks – und doch hat er viele Jahren unter seiner schlechten OLine gelitten.

  29. Also mal langsam.

    2018/19 hat ja mal wieder gezeigt das Analytics sicher ein belastbares Instrument ist, aber eben keine wunderwaffe

    WR sind danach wichtiger als RB und dennoch die Liga schickte hauptsächlich Running teams in die Playoffs

    Ups

    Also in erster Linie sind PFf und espn etc mit ihrer Statistiken an $ interessiert nicht an den teams
    Der Gm verdient sein Geld mit einem funktionierenden Team.

    Texans zb entscheiden sich lieber für einen soliden und bodenständigen teamplayer als einen WR der wohl stunk macht. 3 Jahre vor Ablauf einen neuen Deal verhandeln und hat Gerüchte an der Backe)
    Was ihrem Anspruch an Spielern entspricht

    Cardinals entscheiden sich immer wieder für second Chance Typen die sie für bodenständig halten

    Da geht’s null um Statistik da geht es um Team DNA

    Das die entscheidend ist, ist Sport übergreifend Usus

    Als Cardinals Fan ist es für mich schwierig einen Murray zuviel für seine OL arbeiten zusehen, oder steuern zulassen.
    Als Rookie war die Spielzeit 2019 herausragend einerseits aber andererseits ( das wird man 2020 sehen)
    wünscht man sich mehr Snaps ohne Adjustments in der die OL zuverlässig steht und Murray nicht wie jedes Spiel ausbricht um wieder zur Anfangssituation zurück zukehren.

    Da hilft auch kein Hopkins, da ist es immer nur die Beinarbeit und der Arm Murrays für ansatzlose Pässe. Die Chancen auf Yards after sinken aber dennoch.

    Für die Entwicklung des QB ist das zu wenig, befürchten man dann leicht.
    Will see

  30. @Herrmann:

    Natürlich ist ein Team mit einer besseren Offensive Line besser dran als mit einer schlechten. Hell! Ein Team ist sogar mit einem besseren Runningback besser dran als mit einem schlechten 😉

    Punkt ist: Die NFL hat mit Salary-Cap und Draft nicht unendlich viele Ressourcen, daher ist es wichtig sich auf die zentralsten Elemente zu fokussieren.

    QB ist die wichtigste Position
    WR die nächstwichtige
    Dann kommen OT
    Dann Interior OL und TE
    Dann RB

    Mag sein, dass Peyton unter schlechter OL gelitten hat. Daher empfiehlt PFF z.B. ja auch nicht „kaufe alle Receiver und scheiß auf OL“, sondern: „schau, dass du in der Offense Line keine kapitalen Schwachstellen hast ergo überall zumindest durchschnittlich besetzt bist, und schau dass du den bestmöglichen Receiver-Corps für dein Geld bekommst“.

    Alles eine Frage der Einteilung.

  31. @Jona: Du scheinst leider sehr wenig Ahnung von dem zu haben was PFF und auch ESPN Analytics machen.

    Ich bin mir nicht sicher ob es sich lohnt an dieser Stelle auszuholen, aber: PFF steht mit allen 32 Mannschaften unter Vertrag. PFF steht auch mit über 70 Colleges unter Vertrag. Sie alle nutzen sowohl die Filmstudien als auch die mittlerweile vierköpfige Statistikabteilung um weit mehr an Analysen zu bekommen als das, was es online für Otto Normalverbraucher zu konsumieren gibt.

    Analytics ist kein Allheilmittel, und niemand behauptet das. Talent wird im Zweifel natürlich gewinnen. Aber Analytics zeigt Wege und Möglichkeiten auf um Ineffizienzen zu nutzen.

    Eine davon ist es zu wissen, dass die Offense Line eben nicht so wichtig ist wie gedacht. Man kann dieses Wissen nutzen und in die Infrastruktur investieren wo auch immer es geht.

    Man kann es auch nicht tun. Man kann Dallas Cowboys spielen und Zillionen O-Liner draften und ihnen Millionenverträge hinterherwerfen um die Line zusammenzuhalten und nach fünf Jahren noch immer auf den ersten „non Brian Schottenheimer“ Playoffsieg warten.

    Man kann auch Los Angeles Chargers spielen und kapitale Schwachstellen auf Right Tackle über Jahre ignorieren und sich dann wundern warum die Offense trotz großartigem QB und Top Receivern noch immer maximal inkonstant spielt.

    Oder man kann es machen wie die Chiefs. In QB investieren. In Receiver investieren und Offense Line nur an den Flanken sichern und den Rest mit JAGs zumachen, weil der QB eh den Rest erledigt.

    Dass in den Playoffs hauptsächlich Running-Teams agieren, naja. Was soll man dazu sagen. Chiefs haben die Superbowl gewonnen. 49ers haben eines der besten Passspiele der NFL gehabt. Titans waren vor dem QB-Wechsel auf Tannehill unter ferner Liefen. Packers haben Aaron Rodgers. Seahawks haben Russell Wilson. Texans haben Deshaun Watson (bzw. hatten Hopkins). Saints haben Drew Brees. Sogar die Ravens mit ihrer unüblichen Offense hatten das effizienteste Passspiel der Regular Season – ein Passspiel, das wesentlich effizienter war als ihr eigenes Laufspiel, im Übrigen. Nur fünf dieser Teams hatten eine Top-10 OL nach PFF. Nur vier waren in den ESPN Top10.

  32. „Texans zb entscheiden sich lieber für einen soliden und bodenständigen teamplayer als einen WR der wohl stunk macht. “

    Haha, grandios! Mit Friede, Freude Eierkuchen zu 6-10. Und das witzigste, keiner will BOBs Job, weil er den Kader ruiniert hat 🙂

  33. Jetzt wirds dann doch kindisch hier, ja ich habe Ahnung was espn und pff machen,
    unter Vertrag stehen sie um mit ihren Zahlen, Geld zuverdienen.
    Die Mannschaften geben das Geld weil man lieber mehr input hat als zuwenig.

    Die hier, wie ich an diesem Gespräch merke, übertriebene Denke nach Analitycs findet man in Twitterblasen.

    Der Fan die franchise das Front Office etc. Dreht sich dann doch um mehr Faktoren.

    Da gibt es ja Gott sei Dank genug amerikanische Seiten die dergleichen etwas umfänglicher angehen.
    Der deutsche Sprachraum ist eben….

  34. @Jona: Es hat offenbar dann doch keinen Sinn gehabt 😉
    Es tut mir leid, wenn du dich angegriffen fühlst.

    Was ich zum Ausdruck bringen will: Natürlich operieren nicht alle Front Office „analytisch“. Aber die meisten beginnen zu verstehen, dass es da doch noch mehr gibt als „so haben wir es immer gemacht“ – und dass es immer mehr Datenmaterial und immer mehr Indizien dafür gibt, dass bestimmte Denkensweisen eben überholt sind.

    Daher ist z.B. der Runningback in der heutigen NFL nur mehr eine Randerscheinung. Daher gehen immer mehr Mannschaften weg von einer rein auf die Offense-vs-Defense Line Betrachtung, weil eben immer offensichtlicher wird, dass der freie Raum, WR-vs-DB, entscheidend ist.

    Das haben einige vielleicht ohne Daten schon erkannt. Andere beginnen es jetzt anhand der Daten zu verstehen. Manche leben noch in einer anderen Welt und werden es nie verstehen.

    Es gibt verschiedene Wege zum Ziel. Analytics zeigt einige von ihnen auf und ermuntert die Teams, dann mehr von dem zu machen was sie gut können ohne sich zu sehr alten Terminologien und Vorstellungen („We need Balance!“ „We need to win the trenches“) verpflichtet zu fühlen. Das kann, wie im Fall der Ravens auch heißen: Lauf wie der Wind, wenn du es kannst!

    Ligaweit gesehen ist der erfolgversprechendste Weg der von mir lang und breit aufgezeigte.

    Übrigens habe ich „Twitterblase“ schon vor einem Monat die drei Needs der Cardinals so aufgedröselt:

    https://sidelinereporter.wordpress.com/2020/02/20/nfl-offseason-ausblick-2020-nfc-west/

    Es geht in Arizona letztlich also um drei Positionen:

    Offense Line
    Wide Receiver
    Defensive Coverage

    Wie man die Needs priorisieren wird, hängt wohl auch davon ab, wie man den Draft einschätzt. Welche Spieler dort pro Runde verfügbar sind. Ich würde Stand jetzt aber auch davon ausgehen, dass man auch in der Free Agency ein bisserl fischen gehen wird. Die Angelroute für die dicken Fische wird aber wohl erst im Draft ausgepackt.

    Den ersten „dicken Fisch“ haben sie ja nun doch schon bekommen und sogar spottbillig. Bestimmt werden sie OL und DB auch noch was machen. Andererseits haben sie ihren Kader nicht gut – Achtung – *analysiert*.

  35. @korsakoff
    Respekt, mit wie viel Geduld du hier immer wieder die absoluten Grundlagen zu Analytics bzw. überhaupt zu modernem Football erklärst.
    Ich hätte echt nicht mehr die Nerven dazu 😀

  36. 1) Es schadet nie, seine eigenen Positionen (also auch meine) in Frage gestellt zu bekommen

    2) Im Best-Case haben wir ein neues wissendes Mitglied

    3) Im Worst-Case habe ich mal wieder den Football 2020 zusammengefasst

  37. Es hat eh lange gedauert, bis es das erste Mal persönlich wurde („kindisch“). Darum habe ich fast vollständig das Interesse an Twitter verloren weil dort die „Diskussionen“ vielfach in Anführungszeichen gesetzt werden müssen.

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