Auftakt zur NFL-Transferperiode 2020: Mein lieber Scholli!

Update 13h55 Tom Brady verlässt die Patriots!


Jeder hat so seinen Fetisch. Einige geilen sich an rasierten Beinen und wackelnden Zehen auf, andere schauen Frauen beim Rauchen hinterher. Bill O’Briens Fetisch sind Runningbacks.

Sich über den Tisch ziehen lassen

O’Brien verkaufte gestern seinen Superstar-WR DeAndre Hopkins und einen 4th Rounder nach Arizona um im Gegenzug RB David Johnson nebst 2nd Rounder zurückzubekommen. Alter Schwede. Es gibt bei allen Gerüchten um eine gewünschte Aufbesserung drei Jahre vor Vertragsende keine rationale Erklärung für einen solchen Trade. Er ist in der heutigen Zeit, in der längst alle Informationen offen liegen und tausendfach durch den Äther gejagt und geprüft sind, durch nichts zu entschuldigen.

Er erinnert an den Colts-Trade für Trent Richardson (1st Rounder 2014) oder noch schlimmer den Clinton Portis/Champ Bailey Tausch im Sinne, dass auch damals ein Superstar auf einer wichtigen Position in der Blütezeit seiner Karriere für einen Runningback verscherbelt wurde. Bloß: Die Zeit war damals eine andere – Runningbacks galten wenigstens noch in der öffentlichen Meinung was. Heute? Nada.

O’Brien entpuppt sich mit dem gestrigen Trade nicht nur als Wiederholungstäter – es ist sein dritter Trade für einen Runningback innerhalb eines halben Jahres und sein dritter katastrophaler Bolzen als GM – sondern reiht sich auch ein in die Riege der unglückseligen Headcoaches à la Josh McDaniels in Denver oder Chip Kelly in Philadelphia, die in der Doppelrolle Coach/GM so hoffnungslos überfordert waren, dass man irgendwann nicht mehr wusste ob man Hohn und Spott ausschütten oder dann doch ein bisschen Mitleid empfinden sollte.

Da ist doch eine Schraube locker! Bei uns sagt man über eine Situation wie jene in der sich die Texans jetzt befinden: „frigiert“. Gefickt. Keine Defense, kaum Draftpicks, besten Spieler verscherbelt. Dass unmittelbar nach dem Trade die halbe Mannschaft auf Twitter laut wurde, spricht Bände. Dass einzig Andy Benoit überhaupt versuchte, den Trade mit vagen Vermutungen („we might not have all the information“) zu ergründen, auch. Wenn Deshaun Watson in den nächsten Monaten keinen öffentlichen Trade-Wunsch äußert, gebührt ihm ob seiner Contenance mein Ehre und Respekt.

Für die Cardinals ist der Trade ein Traumszenario. Hopkins wird ein paar Dollars auch „guaranteerter“ Natur kosten, doch a) sind sie Johnsons Albatrossvertrag losgeworden und b) haben sie billig einen der drei, vier sensationellsten Receiver der NFL bekommen. Die Cardinals-Offense klingt plötzlich personell nach etwas Leckerem:

QB Kyler Murray in seinem zweiten Jahr
WR Larry Fitzgerald in seinem letzten (?) Jahr
WR Nuk Hopkins in der Blüte
WR Christian Kirk als Nummer 3
WR Andy Isabella und all die Picks vom letzten Jahr

Dazu ein Play-Caller Kliff Kingsbury und noch ein verfügbarer 1st Rounder. Die rechte Tackle-Position bleibt noch eine zum Adressieren, doch auch Receiver sollte man mit dem Erstrundenpick noch nicht ausschließen. Für Arizona ist es die Chance, eine atemberaubende Offense aufs Feld zu schicken und damit, wenn schon nicht um die Divisionsspitze mitzuspielen, dann doch wenigstens eine der aufregendsten Offenses des Jahres zu stellen. 2nd-Year Quarterbacks: Mahomes 2018, Lamar 2019 – Kyler 2020?

Wie man es richtig macht

Wäre Hopkins ein Stinkstiefel, der jedem ins Gesicht sagt wie scheiße er die Franchise findet, man hätte ja sogar verstanden warum ihn O’Brien verkauft hätte. Einst bekamen die Patriots Randy Moss für einen 4th Rounder, doch Moss war nach vielen Jahren mit Nachweismaterial als hoffnungsloser Fall abgestempelt! Doch Hopkins galt stets als Modell mit Vorbildfunktion!

Den beschriebenen Fall aber haben wir gestern auch in dem Trade gesehen: WR Stefon Diggs, der von den Vikings an die Buffalo Bills verkauft wurde. Der Gegenwert:

1st Rounder 2020
5th Rounder 2020
6th Rounder 2020
4th Rounder 2021

Im Gegensatz zu den Texans machen die Vikings zumindest annähernd Reibach. Der Gegenwert ist mit dem, was Houston für Hopkins (einen noch besseren Receiver als Diggs!) bekam, nicht zu vergleichen. Für die Vikings ist Diggs sportlich ein herber Verlust, auch wegen des günstigen Vertrags, aber dafür hat man sich nun endlich monatelangem Dramas entledigt und mit zwei 1st Roundern in einem Wide-Receiver lastigen Draft immerhin eine realistische Chance Diggs rasch halbwegs zu ersetzen.

Die Bills? Haben wie angekündigt einen Receiver geholt. Zwar nicht Cooper wie am Sonntag vermutet, aber Diggs ist eine ähnliche Kategorie. Mit Diggs als #1 und dahinter einer Gruppe an vielseitigen WR2-Typen und Slot-Receivern hat QB Josh Allen jetzt einen der besten Receiving-Corps in der NFL zur Verfügung. Keine Ausreden mehr für den strauchelnden Jungspund. 2020 wird das Jahr der Wahrheit.

Tight End Trades

Gemessen am gestrigen Tag ist TE Hayden Hurst ähnlich wertvoll wie Hopkins. Wirklich!

Hurst wurde von den Ravens für diesen Preis nach Atlanta verkauft, weil die Falcons ihrerseits TE Austin Hooper nach Cleveland ziehen lassen mussten. Zu Hooper in Cleveland kommen wir gleich. Zuerst der Hurts-Trade.

Hurst war 2018 der erste 1st Round Pick der Ravens – heute unglaublich klingend – sieben Picks bevor sie Lamar Jackson zogen. In den zwei Jahren Baltimore war er der #2 TE der Ravens. Er gilt als guter, aber nicht weltbewegender Spieler – und er ist alt: Bereits 27 Jahre!

Hooper ist interessanterweise sogar jünger. Er bekam in Cleveland einen Vierjahresvertrag über 44 Mio. Es ist der teuerste Tight-End Vertrag in der gegenwärtigen NFL – ein Zeichen, wie billig diese Position eigentlich ist! Hooper gilt wie Hurst nicht als „Matchup-Waffe“. Beide sind Spieler, die ziemlich genau das liefern, was ihnen das Scheme anbietet. Das ist besser als das, was viele andere Spieler tun – aber 10+ Mio oder gleichen Preis wie Hopkins?

Meh.

Und so gelten die Ravens als klarer Sieger in diesem Trade. Stell dir mal vor: 5th Rounder an Jacksonville verkauft und DL Calais Campbell bekommen. Und dann einen mittelmäßigen Tight End für einen 2nd Rounder verkauft. GM DeCosta steckt Bill O’Brien an jedem Tag im Jahr in den Sack.

Bei den Browns gibt es nun Gerüchte, dass ihr TE David Njoku entbehrlich wird, doch man sollte nicht vergessen, dass Clevelands neuer Headcoach Kevin Stefanski durchaus als sehr 12-Personnel affin gilt und eine Offense mit WRs Beckham/Landry sowie TEs Njoku/Hooper nicht so unsexy klingt.

Die Falcons? Haben einen Start in die Free Agency hingelegt, der eher meh ist:

  • Den athletischeren Hooper ziehen gelassen und dann einen 2nd Rounder für den (in der Tendenz) Blocking-TE Hurst gezahlt
  • CB Desmond Trufant, den besten Deckungsspieler, gefeuert
  • Mit Fullback und DT Tyeler Davison Ressourcen ins Laufspiel gesteckt

Laufspiel > Passspiel. Immerhin bleibt sich Dan Quinn treu.

Chris Ballards Trade

Die San Francisco 49ers verlängerten am späten Nachmittag mit DL Arik Armstead: Fünf Jahre, bis zu 85 Mio. Der außergewöhnlich fette Move für den erst in seinem vierten Vertragsjahr explodierten Armstead deutete bereits darauf hin, dass die 49ers ihre ultrateure Defensive Line wohl nicht zusammenhalten können – und am späten Abend wurde dann der Verkauf von DT DeForest Buckner nach Indianapolis bekannt gegeben.

Der Preis: Ein 1st Rounder (der #13 Pick) und der zweitteuerste Deal für einen Defensive Tackle ever (21 Mio/Jahr).

Buckner galt über lange Jahre als der bessere und auch wesentlich konstantere Spieler als Armstead. Dennoch ist dieser Move auch als Colts-Sicht frappierend, zeigt er doch ungewöhnliche Eile beim bislang so besonnenen GM Chris Ballard. Die Colts werden jetzt mutmaßlich noch QB Rivers holen und sich dann zwei Jahre im Titelfenster wähnen. Könnte aufgehen. Aber der Buckner-Deal ist ein ziemlicher „Tendency-Breaker“ und wirkt deutlich überbezahlt, auch wenn der Cash-Flow aus Teamsicht keine Katastrophe ist:

Für die 49ers ist der erreichte Preis ein ziemlicher Traum: Als Superbowl-Teilnehmer mit zwei 1st Rounder (einer davon #13) in einen Draft zu gehen und sich gleichzeitig einen Monstervertrag in der Defensive Line zu ersparen: Hat was.

Franchise Tags

Gestern wurden dann doch noch etliche Franchise-Tags vergeben:

  • QB Dak Prescott in Dallas: Reiner Platzhalter um Zeit für die Vertragsverhandlungen zu gewinnen.
  • WR A.J. Green in Cincinnati: As expected.
  • EDGE Shaq Barrett in Tampa: As expected.
  • DT Chris Jones in Kansas City: As expected und womöglich Vorbereitung auf einen noch folgenden Trade.
  • DT Leonard Williams bei den Giants: Nur Bill O’Brien liebt Runningbacks mehr als Dave Gettleman Line-Männer.
  • RB Derrick Henry in Tennessee. Nur Dave Gettleman liebt old school football noch mehr als die Titans.
  • EDGE Bud Dupree in Pittsburgh: Ein Move, der sich mir nicht ganz erschließt, gerade nicht mit Pittsburghs knapper Cap-Situation. Ich sag mal so: Bust Dupree Potenzial.
  • FS Anthony Harris in Minnesota: Überraschender Move und womöglich analog der Chris-Jones Situation in Kansas City eine Vorbereitung auf einen Trade.
  • OG Joe Thuney in New England: Auch überraschend, und vielleicht im Paket mit der Vertragsverlängerung von FS McCourty ein Zeichen, dass man doch noch einmal „all in“ mit Tom Brady gehen wird ehe Belichick sich in zwei Jahren in den Ruhestand verabschiedet.

Gleich 14 Franchise-Tags! Das sind wesentlich mehr als gedacht.

Monster-Verträge

Damit lange noch nicht fertig! Hier noch ein paar Mega-Verträge von gestern.

WR Amari Cooper verlängert in Dallas über fünf Jahre, 100 Mio. 20 Mio/Jahr klingt in etwa nach der erwarteten Range, aber ansonsten ist über den Vertrag noch nicht viel bekannt. Angeblich sollen die Redskins laut bei Cooper angeklopft haben – also war Dallas zum schnellen Handeln gezwungen und schüttete einfach ein paar Millionen obendrauf, damit Cooper dreistellige Zahlen kommunizieren kann:

CB Byron Jones geht für fünf Jahre nach Miami. Der Teamkollege dagegen verlässt die Cowobys: Auch über den Jones-Vertrag sind bis jetzt nur die großen Rahmen bekannt: 82.5 Mio. Es sollten angeblich 57 Mio guaranteed sein:

Miami machte noch drei weitere teilweise fette Signings:

  1. EDGE/LB Kyle Van Noy 4 Jahre, 51 Mio (Guarantees nicht bekannt)
  2. EDGE Shaq Lawson für 3 Jahre, 30 Mio (!!!, mit Option auf 36) und 19 Mio guaranteed nach Miami
  3. OT Ereck Flowers für 3 Jahre, 30 Mio (WTF?) nach Miami

Miami musste ein bisschen Geld ausgeben, aber sportlich sind diese Deals natürlich zu hinterfragen. Ob die Dolphins damit die rote Laterne abgeben können, ist fraglich, aber insbesondere der Jones-Deal deutet schon an, dass Miami nicht noch zwei Jahre wartet bis man den Sturm auf den Franchise-QB angeht.

DL Javon Hargreave geht für drei Jahre nach Philadelphia: Tiefe für die Defense Line. Gesamtpaket: 39 Mio, also 13 Mio/Jahr und 26 Mio guaranteed.

OT Jack Conklin für 3 Jahre, 42 Mio und 30 Mio guaranteed in Cleveland: Die Browns kriegen Conklin, einen lange Zeit gut gerateten Tackle, für relativ günstige 14 Mio/Jahr und haben damit einen Teil der beiden schwach besetzten Tackle-Positionen adressiert. Man kann davon ausgehen, dass sie auch auf Left Tackle noch was machen werden.

Und sonst?

Was in der ersten Stunde nach Öffnung der Tampering-Periode wie ein lauwarmer Nachmittagsausklang wirkte, war dann doch ein ziemlicher Sturm. Aus dem Stegreif hätte ich gesagt, dass Tampering-Perioden in den letzten Jahren spätestens an dieser Stelle fertig waren, aber gestern ging es noch weiter. Viel weiter. Moves wie…

…die Unterschrift von QB Marcus Mariota bei den Raiders.

…die Verpflichtung von QB Case Keenum als Backup-QB in Cleveland für satte 3 Jahre, 18 Mio und 10 Mio guaranteed.

…die Verpflichtungen von LB Jamie Collins (3 Jahre, 30 Mio) und OL Vaitai (5 Jahre, 50 Mio!!!, aber keine Guarantees bekannt, daher noch nicht das Ende der Welt)

…die Verlängerung von DB Jimmy Ward in San Francisco für 3 Jahre, 28.5 Mio.

…eine Verlängerung von EDGE Jason Pierre-Paul um zwei Jahre, 27 Mio in Tampa

…die Verlängerung von DL Jarran Reed in Seattle (zwei Jahre, 23 Mio)

…die Verpflichtung von CB James Bradberry bei den Giants ( 3 Jahre, 45 Mio)

…die Verpflichtung von DT Michael Brockers in Baltimore (3 Jahre, 30 Mio)

…die Verpflichtung von OG Graham Glasgow in Denver (4 Jahre, 44 Mio, 26 Mio guaranteed)

…die Verpflichtung von DB Eric Murray in Houston (3 Jahre, 20 Mio)

…die Verpflichtung von niemandem außer OT George Fant seitens der Jets. 3 Jahre, 30 Mio und 13.7 Mio guaranteed für diesen oft und vielkritisierten ehemaligen Seahawks-Starting Tackle!

…Transition Tag für RB Kenyon Drake in Arizona

…Unterschrift von OT Rick Wagner und LB Christian Kirksey (2 Jahre, 16 Mio) in Green Bay

…Verpfichtung von TE Jimmy Graham in Chicago für 2 Jahre, 16 Mio und 9 Mio guaranteed (und kein Teddy-Bear auf QB!)

…oder die Umwandlung des letzten Jahres von Kirk Cousins‘ Vertrag in Minnesota in einen Zweijahresvertrag zum Aufsplitten von Gehältern?

Sie alle gehen in dem Trubel der ersten Stunden von gestern unter. Dass Miami suspekten Prospects Geld wie Heu nachwirft? Nur die zehnt-interessanteste News von gestern. Dass Tampa gleich beide seine Passrusher für fette Kohle hält? Noch nichtmal Top10.

Die NFL war gestern so scharf auf tausend Deals, dass man sich ernsthaft fragt, warum sie hintenrum die Gerüchte streute, dass nur die Spieler auf Einhaltung der Termine gedrängt hatten – und sie selbst lieber verschoben hätten. Wer es so abgehen lässt wie die NFL gestern, der kann kein ernsthaftes Interesse an einer Verschiebung der Free Agency gehabt haben. Die haben doch seit Wochen mit den Hufen gescharrt, jetzt endlich mit Kohle um sich zu werfen!

Generell gilt: Bei den ersten kommunizierten Zahlen muss man sehr gut aufpassen. Sie sind meistens von Agenten rausgehauen, die Eigenwerbung machen und hohes Interesse an möglichst krassen Nummern haben. Ein Paket à la 5 Jahre, 50 Millionen ist nix wert, wenn wir nicht die Details wie Guarantees, Roster-Boni und Opt-Outs kennen.

Daher habe ich hier den zweiten Teil in diesem Eintrag auch kürzer gehalten: Es lässt sich mit den verfügbaren Informationen noch nicht viel mehr zu den Verträgen sagen als die reine Tatsache, dass die genannten Spieler bei den genannten Teams im Wort stehen. Meistens stecken die Spieler dann noch nichtmal zwei Drittel (!) des Vertragswerts in die eigene Tasche (vor Steuern und Beraterkosten usw.) und bleiben ca. die Hälfte der Laufzeit. Ich habe darüber schon einmal etwas detaillierter geschrieben.

Jetzt darf man gespannt bis Mittwoch warten ob bzw. welche der mündlichen Vereinbarungen vielleicht doch noch gebrochen werden. Denn wichtig: Die Schäfchen sind mit diesen Vereinbarungen noch nicht im Trockenen, solange die Tinte noch nichtmal nass ist.

Ach ja, und: Heute geht es weiter – womöglich mit den Quarterbacks um Brady oder Rivers. Es gibt in diesen Tagen schließlich kein anderes Thema als Free Agency. Oder?

18 Kommentare zu “Auftakt zur NFL-Transferperiode 2020: Mein lieber Scholli!

  1. Schön süffisant 🙂

    Aus Jets Sicht ein frustrierender Tag! Während die Bills alles richtig machen und Allen alle Waffen geben, versagen die Jets auf ganzer Linie. Null WR, nur ein OL und das ein schlechter und viel zu teuer.

    Darnold kann man nach zwei Jahren wohl fast schon abschreiben, OL wird nicht besser auf WR wird man eher schlechter als besser und Gase ist auch so eine hohle Hupe die nix auf die Reihe kriegt.

    Sehr schade, da wäre die Chance gewesen. Jetzt muss man zweite Reihe OLiner wie Wisniewski holen. Die sind immerhin billig, aber leider nur mini Upgrades. Wenn sie jetzt auch noch Anderson verlieren, dann wär mir lieber die NFL startet die Saison erst gar nicht 😉

  2. Was sagst du zu diesem Move:

    Lions Halapoulivaati Vaitai 50-Millionen-Dollar-Deal

    Die Entlassung Wagners schuf ein Loch für die Lions auf der rechten Tackle Position.
    In Vaitai bekommen sie einen vielseitigen 27-Jährigen, der Erfahrung auf beiden Tackle-Positionen hat.
    Während des Super-Bowl-Laufs der Eagles im Jahr 2017 startete Vaitai zehn reguläre Saisonspiele und alle drei Playoff-Spiele auf LT.

    Allerdings ist es ein etwas seltsamer Zug für die Lions. Sie haben Wagner, der in der nächsten Saison 9 Millionen Dollar verdienen sollte, entlassen und durch einen 10-Millionen-Dollar-Spieler in Vaitai ersetzt. Ich bin mir nicht sicher, ob Vaitai eine große Aufwertung bringen wird.

    Die Lions haben den Auftrag, die Dinge im Jahr 2020 zu ändern, und es ist fair, sich zu fragen, ob die Ausgaben für Vaitai ihre beste Nutzung der Ressourcen waren.

  3. Abwarten.

    50 Mio sieht auf den ersten Blick exorbitant aus, aber es sind bis auf diese Nummer und die Gesamtlaufzeit nahezu keine Details zu dem Deal bekannt. Das deutet darauf hin, dass der Berater mal eine (möglichst hohe) Zahl schießen wollte.

    Vaitai ist ein Swing-Tackle. Zu glauben, dass er plötzlich einen überdurchschnittlichen Vollzeit-Starter geben kann, wäre sehr optimistisch.

    Ich denke, der Deal wird sich entpuppen als „max. 50 Mio, wenn er alle Options und Boni kassiert“, und es wird relativ wenig Guaranteed-Money geben, sodass die Zahl sehr aufgeblasen ist. Man dürfte sich recht schnell wieder von ihm trennen können.

  4. RE: Jets

    Den Fant-Deal verstehe ich auch nicht, aber ansonsten ist es für gewöhnlich keine schlechte Strategie, am ersten Tag nicht gleich jeden Wahnsinn mitzugehen. Wohin das führt, haben die Jets ja nicht zuletzt letztes Jahr gesehen.

    Ein Mann der Güteklasse Wisniewski ist gemessen an seinem Preis und an seinen PFF-Grades kein Weltuntergang. Das sind die soliden Leute, keine Weltstars, aber gut genug um zumindest verlässliche Offense Line zu spielen. Die gibt es auch in Phase 2, und zwar wesentlich billiger.

    Ansonsten natürlich Zustimmung. Die Jets haben das Darnold-Fenster quasi verschlafen, aber das ist vor allem in den letzten beiden Offseasons passiert, insbesondere 2019, als Maccagnan wüten durfte wie ein wilder und zwei Monate später war er weg. Das ist Paradebeispiel von No Go.

  5. Ja, das sieht sehr nach Abgang aus.

    Belichick hängt gerade bei Bill O’Brien in der Leitung und versucht, statt eines 4th Rounders nur einen 6th Rounder für Deshaun Watson zu zahlen.

  6. Nö, erst ist weg….

    Gute Analyse zum Diggs Trade Korsakoff. Sehe ich sehr ähnlich. Als Vikings Fan konnte ich das Theater rund um ihn kaum mehr ertragen, ifd finde ich auch den Gegenwert sehr okay!

    Denkst du wirklich, dass die Vikings S Harris traden wollen?

    PS: Gibts es wo eine schöne, aktuelle Übersicht welche Top FAs noch zu haben sind?

    Danke und LG

  7. Gute Analyse Korsakoff!

    @ S Harris: Denkst du wirklich, dass die Vikings ihn traden wollen?

    PS: Gibts eigentlich wo eine gute Übersicht über die akutell noch zu habenden FAs?

  8. sry für den Doppelpost, bitte einfach löschen. War der Meinung, da hat was nicht geklaptt

  9. Wow Brady geht weg von den pats das ich das noch miterleben darf,na dann wünsche ich ihm viel Glück in der Blüte seiner Karriere 😁😁😁😄😁😁😁. Werden wohl die chargers sein Brady will bestimmt ein Mal in Hollywood sein Glück versuchen in dieser neuen Giganten Arena.

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