Ich war zu Gast beim Snap-Footballpodcast

Ich war gestern bei den Kollegen von Snap – Die Football Show zu Gast.

Der Podcast ist hier zu finden:

Wir haben über eine ganze Latte an verschiedenen Themen gesprochen, zum Beispiel über:

  • Tape versus Stats
  • Warum Kontext bei Statistiken immer wichtig ist
  • Benefits und Limits von PFF-Grades
  • Warum Defense instabiler als Offense ist
  • Warum Regression zur Mitte zu beachten ist
  • Wie sich unser Verständnis vom NFL-Footballgeschehen in den letzten Jahren verändert hat
  • Was das alles für den anstehenden NFL-Draft bedeutet und warum Derrick Brown am Ende eben doch keinen Elite-Pick wert ist

Und noch einiges mehr. Der Snap-Podcast gehört für gewöhnlich nicht nur wegen seiner Themenauswahl zu meinen Favoriten, sondern auch weil er kurz und knackig und mit gutem Sprechrhythmus gemacht ist.

Leider bin ich selbst kein großer Sprecher. Wir Südtiroler sind es allgemein nicht. Leider ist auch die Folge u.a. deshalb ein bisschen länger geworden und geht über fast 80 Minuten. Aber vielleicht interessiert es den einen oder ja doch. Ich würde Reinhören und Abonnieren empfehlen, Fabian und James machen einen sehr guten Job zu diesem nicht immer einfachen Thema.

12 Kommentare zu “Ich war zu Gast beim Snap-Footballpodcast

  1. Super Aufnahme, finde überhaupt nicht, dass du nicht gut redest. Ich mag den Dialekt 🙂
    Auch thematisch sehr interessant, manchmal ein bisschen langatmig, aber das ist verschmerzbar bei den ganzen Insights!

    KEEP POUNDING 😀

  2. Ich kann mich FloBlogs nur anschließen, du hast deine Argumente sehr verständlich erklärt und rübergebracht wie ich finde!
    Sehr informative Unterhaltung und durchgehend interessant, danke fürs Teilen!

  3. Interessante Folge.

    Was ist nicht ganz verstehe ist die OL Diskussion. OL ist eine Defensive Aktion, ist klar, aber wieso ist das ein Zeichen, daß die Offense wichtiger ist als die Defensive?

  4. @FloJo
    So wies ich zumindest verstanden hab:
    Die grundsätzliche Frage war, in wie weit man defensive Aktionen über heutige Stats bewerten kann, da ja die Defense Performance nach heutigen Metriken sehr schwankt.
    OL ist nun eine defensive Aktion und kann dennoch sehr gut erklärt werden -> Hinweis darauf dass durchaus defensive Aktionen verstanden werden können. Nun ist die OL aber Teil der Offense, das heißt, dass doch die Offense wohl im gesamten stabiler ist als die Defense, da eben sogar defensive Aktionen innerhalb der Offense besser zu predicten sind als defensive Aktionen in der Defense.

  5. es ist halt einfacher in der OLine einen Spielzug zu verkacken als einen zu gewinnen. Selbst schlechte OLiner geben 9/10 mal kein pressure auf. Der best case für einen OLiner ist 1 Typen zu blocken.
    UND die OLine spielt immer gleich, die DLine kann sich das Mu zurecht legen.

  6. Ich fand den Podcast sehr nett. Bisschen lustig: der Verlust von Buckner für die 9ers wird als wesentlicher Einflussfaktor neben der Regression aufgeführt, warum die Defense im nächsten Jahr schlechter wird. Kurz darauf kommt dann raus, dass DI fast austauschbar wäre (wie auch in deinem Post geschrieben). Also für eine Argumentation muss man sich dann schon entscheiden.

  7. Naja, es ist schon doch noch besser einen besseren Defensive Tackle zu haben als einen schlechten 😉

    Und Buckner ist fraglos einer der besten (auch konstant besten). Ich hätte auch lieber Saquon Barkley als einen wahllosen 3rd Stringer auf Runningback, aber die Frage ist immer zu welchem Preis und zu welchen Opportunitätskosten. Bei Buckner ist das ähnlich.

    Persönlich denke ich aber, dass bei den 49ers die Regression zur Mitte vor allen in der Deckung einschlagen könnte: Das fast identische Personal wie 2019 war 2018 die schlechteste Coverage-Unit in der NFL (und zwar mit Abstand die schlechteste), und wenn die Niners da nicht noch nachlegen, sehe ich das schon als Knackpunkt.

    Niners-Defense war in der zweiten Jahreshälfte auch nur mehr guter Liga-Durchschnitt anstatt Top-5.

  8. Gibt es eigentlich Erklärungsansätze, wieso die 49ers Secondary nach einem miserablen 2018 ein so gutes 2019 gespielt hat?
    Teamspirit? Glück? Kein Verletzungspech? Schnelle Pressure durch die DL? Hat jemand eine plausible Erklärung?

  9. Erklärungen für Verbesserung gibt es einige:

    – Regression zur Mitte

    – Stärkerer Pass-Rush: Ford/Bosa waren neu und Bosa auch in vielen Snaps produktiv, Armstead hat das mit großem Abstand beste Jahr seiner Karriere gespielt.

    – LB Warner hat sein zweites Jahr gespielt und sich im Vergleich zum Rookiejahr gesteigert.

    – Verletzungsglück: 2018 waren Tartt, Ward, Colbert und Witherspoon auf IR, Sherman hat die ganze Saison mit den Nachwirkungen seines Achillessehnenrisses gekämpft. 2019 waren sie einfach viel fitter und Sherman wieder in Hochform.

    – ex 1st Rounder Ward hat auch sein mit Abstand bestes Jahr gespielt und zum ersten Mal seinen Draftstatus sowas wie bestätigt.

    – Kwaun Williams wieder in der Form seiner ersten Jahre. 2018 hatte er das schwächste seiner 5 Jahre.

    – Emmanuel Moseley aus dem Nichts gekommen; als Rookie 2018 nicht gespielt und viel besser als man es erwarten konnte.

    Ob das eine Steigerung von #32 auf #2 erklärt, who knows. Aber es ist viel zusammengekommen. Ich denke, der Level ist 2019 nicht zu halten.

  10. War eine interessante Folge und ich habe dir gerne zugehört.

    Du solltest häufiger in Podcasts zu Gast sein, würde allen gut tut!

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