Zwischen den Feiertagen: Über die Strategie der Green Bay Packers, und was sonst noch interessant war

In Kürze startet der dritte und letzte Tage des NFL-Drafts 2020. Wer möchte, kann gerne wieder bei den Kollegen von Der-Draft auf dem Youtube-Livestream dabei sein: Hier geht es zum Live-Cast des dritten Tages. Für gewöhnlich wird dort mehr über die in den Runden 4-7 gepickten Spieler gesprochen als in der offiziellen NFL/ESPN-Übertragung. Um 18h geht es los.

Die hat nicht nur Rekordquoten eingefahren (37% Anstieg gegenüber 2019), sondern gestern auch ein paar kuriose Bilder geliefert, die geteilt werden wollen. Zum einen haben die New England Patriots den GM gewechselt:

Der machte seinen Job offensichtlich so gut, dass er von Bill Belichick herzerwärmend mit allerlei Leckerli versorgt wurde.

Rodger Sherman hat indes herausgefunden, was Roger Goodell in seiner Couch zwischen der Verkündung der Picks gemacht hat…

…und Matt LaFleurs Sohn hat eindeutig zu erkennen gegeben, wer mit dem bizarren „Establish the Run“-Draft der Green Bay Packers nichts zu tun hat:

Was haben sich die Green Bay Packers gedacht?

Jene Packers haben den haarsträubensten Draft bislang hingelegt – und das inkludiert jenen der Seattle Seahawks! Bei denen wissen wir zumindest schon lange wie sie ticken und dass sie sich nicht ändern werden, doch es ist nix anderes als frappierend wie die Packers auf die jüngsten Offensivprobleme reagiert haben.

Anstatt der strauchelnden Quarterback-Legende Aaron Rodgers auf seine alten Tage noch einmal ein paar Waffen – in einem der tiefsten Wide-Receiver Drafts seit langem! – zu geben, drafteten sie fleißig Bolzen für das, was GM Brian Gutekunst und LaFleur offenbar als die große Lösung identifiziert haben: „Entlastung“ durch Laufspiel. Dass jenes Code-Wort in Realität zumeist zu einer „Be“-lastung für die eigene Offense wird, ist Lesern auf diesem Blog lange klar.

Gepaart mit der noch immer überraschenden Entscheidung, in Runde 1 für Rodgers‘ Nachfolger in spe (Jordan Love) hochzugehen, war der Draft eine brutale Breitseite gegen Rodgers, der rein zufällig erst vor zwei Jahren einen Monstervertrag unterschrieben hat, der ihn auf zwei Jahre uncuttbar macht und selbst dann nur unter massivem finanziellen Schaden (17 Mio. Dead-Cap in 2022) aus dem Team zu bringen ist.

2022 ist dann auch schon nur noch ein Jahr bevor die Packers die 5th-Year Entscheidung bei Love treffen müssen – die Zeit drängt also. Packers-Fans sind in zwei Lager gespalten – zwischen Entsetzen und dem Reflex, jede auch noch so verrückte Entscheidung des Front-Office mit Zähnen und Klauen zu verteidigen.

Klar ist: Ein Quarterback ist, wenn er richtig einschlägt, den von den Packers gezahlten Preis locker wert. Doch Love ist ein crazy unsicherer QB-Prospect, der in einer der schwächsten College-Football Ligen abseits einiger Highlight-Reels massivste Probleme hatte den Ball zu bewegen.

Die Packers wetten mit diesem Draft also auf folgende Dinge:

  1. Dass Rodgers durch den Love-Pick angespornt wird und mit gleich kaputtem Receiver-Corps bessere Leistungen als zuletzt zeigen kann
  2. Dass Love es als unpräziser Werfer mit mangelhaftem Spielverständnis ohne Spielpraxis hinter Rodgers rafft und zu einem brauchbaren QB heranreift
  3. Dass Love schon in zwei Jahren so gut ist, dass man Rodgers dann verkaufen oder entlassen kann
  4. Dass die Strategie „Establish the Run” besser ist als die Strategie „Establish the Pass“

Es passieren immer wieder Zeichen und Wunder, aber im besten Fall verschenken die Packers zwei Jahre Potenzial, noch einmal in der NFC mit vollster Power oben anzugreifen um auf das gleichzeitige Eintreffen von vier Dingen zu setzen, deren Wetten jeweils gegen sie stehen.

Ich bin mit daher in meinem Urteil über die Entscheidungsprozesse in Green Bay recht sicher – und selbst mit dem Wissen um den Wert der QB-Position zu einem Urteil gekommen:

Man kann auf Love nun gleichzeitig neidisch sein und ihn bemitleiden. Zum einen genießt er den Luxus eingelernt zu werden – zumindest in der Theorie. Er hat keinen Stress. Doch das kann auch Schlendrian bedeuten – und nachdem er es in der miesen Mountain West Conference über Jahre nicht wirklich überrissen hat, wird es in der NFL nicht einfacher. Mehr noch: Er wird an dem hohen Pick gemessen und riskiert, seine Karriere hinter Rodgers zu versauern.

Oder werden die Packers-Fans die Legende Rodgers, die sie bis vor zwei Tagen mit allen Mitteln verteidigt haben („Ben Baldwin fährt eine Agenda gegen AR und damit gegen uns!“), fallen lassen wie die sprichwörtliche heiße Kartoffel und nach dem nächsten Losing-Streak eine Ablöse durch die junge QB-Hoffnung fordern?

Alles möglich. Aber so wie es scheint, werden die Packers nach Jahren im Himmel (2009-2014) und Jahren im Fegfeuer (2015-2019) nun Jahre in der Hölle erleben, wenn Establish the Run und Quarterback-Kontroverse den Alltag dominieren. Willkommen im Club.

Wer hat es gut gemacht?

Wer es besser gemacht hat? Ein anderes Team aus der NFC North – die Minnesota Vikings. Ihrem Draft kann ich viel Positives abgewinnen: Draftkapital angehäuft und wichtige Positionen adressiert. Ich bin sehr gespannt, wie man Justin Jefferson in die Offense einbauen will – ein Prospect mit klar definierten Stärken und Schwächen, die so von außen betrachtet nicht ganz „wie Faust aufs Auge“ auf die Vikings-Offense passen. Da lasse ich mich gerne überraschen.

Und damit viel Spaß mit dem dritten Tag.

31 Kommentare zu “Zwischen den Feiertagen: Über die Strategie der Green Bay Packers, und was sonst noch interessant war

  1. Totales Entsetzen als Packers Fan. Warum nicht das Fenster noch voll ausnutzen. Ganz schwierig nachzuvollziehen und ich bin sehr gespannt wie diese Saison wird. Entweder es geht auf mit voller RB Power oder, was wahrscheinlich erscheint, insbesondere mit der fälligen Regression, es zerfällt in einen Scherbenhaufen und man hat die letzten Rodgersjahre verdaddelt. Den auch wenn er nicht mehr so gut ist wie zuvor, mit den richtigen Waffen wäre ein Angriff auf den SB definitiv drin gewesen.

  2. Wie siehst du denn den Seahawks Draft bisher so?

    Wie auch immer, vielen Dank für die prima Berichte hier! 🙂

  3. Seahawks halt… sie stehen zu sich und ihrer Methode, wurscht welche Ergebnisse sie bisher damit erzielt haben. Werde noch genauer drüber schteiben!

  4. Die Packers haben mich auch der einen Seite auch völlig verstört hinterlassen, ich hatte auf Justin Jefferson oder so gehofft und jetzt gab es noch keinen einzigen WR aus der oberen Kategorie… 🤷🏻‍♂️ Was ist der Plan mit Aaron? Statt mit WR wird er mit Laufspiel unterstützt? 🤷🏻‍♂️

    Auf der anderen Seite haben mich die Giants mit einem relativ vernünftigen Draft überrascht, haben einfach ihre Needs in Angriff genommen… Nicht zum Lachen diesmal…

  5. Als Packers-Fan habe ich eigentlich gedacht, dass der Love Pick das ärgerlichste ist, aber Runde 2 und 3 sind fast ärgerlicher aus meiner Sicht. Vor allem weil noch Value auf den Needs da war.

    Dazu noch der Trade nach oben für den Love Pick den ich nur nachvollziehen könnte, wenn zu befürchten stand, dass jemand Love umbedingt in Runde 1 picken will. Davon hat man aber bisher auch gar nix gehört.

    Vor allem haben sich La Fleur und Gutenkunst meiner Meinung nach selbst das Messer auf die Brust gesetzt, wenn es nicht funktionieren sollte. Kann die Gedankengänge irgendwie gar nicht verstehen, auch wenn ich es wirklich aus verschiedensten Blickrichtungen versucht habe…

    Fand es übrigens gut, dass NFL.com den Packers für den Love Pick ein A- geben und für Runde 2 + 3 noch ein D. Ich würde mich mit einem F anschließen.

  6. Mannomann, die Diskussionen unter deinem Tweet 🙂 Diskussion in 2020…

    Weiß nicht mehr genau, wo ich es gehört habe heute, aber eine Theorie ist, dass Rodgers durch Love motiviert wird und durch den Trade Up für Rodgers noch einmal mehr WIRKLICH motiviert ist und es eine Art Trollmove des FO ist nachdem der Coaching Wechsel nicht gefruchtet hat und man Rodgers unbedingt etwas geben musste um die Zeichen der Zeit zu erkennen.

    Jetzt Schalter umlegen und dann war es der Pick vielleicht doch wert, weil Love ja unbestritten Potenzial hat. Im Extremfall kriegt man zwei Peak Jahre von pissed Rodgers und hat danach einen eingelernten jungen QB.

  7. @FloBlogs: Das ist im PFF Podcast nach Runde 1 diskutiert worden. Aber die ganze Theorie wird mit den Picks in Runde 2 + 3 kaputtgemacht.

    F ist die richtige Note für den ganzen Entscheidungsprozess der Packers in dem Draft, ich bleibe dabei.

  8. Eigentlich sind alle Packers Picks Luxuspicks die Du in dem Runden 5+ (RB, TE) bzw meinetwegen 3+ machen kannst wenn Du sonst keine Probleme im Kader hast.
    Über eine QB in Runde 1 ohne echten Bedarf lasse ich noch mit mir Reden, aber nicht bei einem Prospekt wie Love. Da passt die Risikoabwägung nicht.
    Und selbst wenn die Packers mit ihren free agents aus dem letzten Jahr auf Pass Rush und Safesty sowie den vielen CBs aus den letzten drafts zufrieden sind: die Offense hat Löcher, und da hilft dieser Draft nicht.

  9. Ich denke, Aaron Rodgers wird motiviert durch saubere Pocket, präzise Routes, schnelle Separation. Und im Endeffekt Siege. Wenn ich einen Superbowl gewonnen habe, mehrere Jahre das Team getragen habe und einen Supervertrag mit viel guaranteed money habe, warum sollte es mich motivieren, wenn mein Team in der ersten Runde Draft-kapital verbrennt um meinen (noch unfähigen) Nachfolger zu draften? Statt der verfügbaren Top-WR.

    Es würde mich sehr wundern, wenn Aaron jetzt vor Energie sprühend alles daran setzt, die Packers mit Glanz und Gloria zu belohnen.

  10. Immerhin haben wir mit dem packersdraft was zum besprechen (sonst wärs ja langweilig)…

    Ich kann den draft aber auch absolut nicht nachvollziehen.. Love in Runde 1 konnte ich noch vertreten, aber was danach kam, war so absoluter bullshit… Und so sehr ich auf LaFleur gesetzt habe, sein „establish the Run“ is so lächerlich… Es gibt tatsächlich viele. Die Argumentieren: Mit besserem Run funktionieren die POs besser und Aaron wird damit noch gefährlicher… AARRRRGS… Da stellen sich einem echt alle Zehennägel auf.

    Vielleicht wär auf die Fresse fallen und HC/FO tauschen gar nicht so ne üble Option…

  11. Bei Rodgers habe ich schon als es mit McCarthy bei den Packers zu Ende ging geschrieben das ich glaube, dass Rodgers einen großen Anteil am Niedergang der Packers hat. So groß sein Talent so groß auch sein eigenartiges Ego. Wenn es jetzt einen Jordan Love als Motivationsspritze benötigt ist eigentlich alles gesagt….

    Jahr für Jahr wünsch ich mir, dass die Saints es wie ich bei Madden machen, downtraden, downtraden, downtraden….

    Somit eine ziemliche Kamikaze Draft meiner Saints. Sie sind all in gegangen und haben dadurch auch die Vikings nach Draft Value auch zum König der späteren Runden gemacht. Allerdings hab ich irgendwo gelesen, dass selbst all die Picks die die Vikings erhalten haben, nicht den selben Gegenwert hatten wie der eine Pick den die Saints erhalten haben. Stimmt das?

    Anyway die Saints hatten seit Ireland das Ruder übernommen hat, eine phänomenale Draft nach der anderen. Also muss ich einfach hoffen, dass die Risikostrategie aufgeht. Anbei noch ein Artikel der anhand von Zahlen belegen will, dass die Saints das Team ist, was die letzten Jahre am besten gedraftet hat.

    https://www.nola.com/sports/saints/article_e32bbcd0-84cf-11ea-814a-3315fba1b1ab.html?fbclid=IwAR0KlZY5DSQh89hhPuZRUizix3OVjqLoOIXACUW2ZrttTxNDmeOuHctKoqM

  12. @nil: Das mit dem Draft-Capital stimmt nur, wenn man das überholte Jimmy-Johnson Chart heranzieht. Dann haben die Vikes wirklich Capital verloren und die Saints gewonnen.

    JJ Chart: Saints 111% des Values
    OTC Chart: Vikines in a lindslide, 193% des Values
    AV Chart: Vikings mit 126% des Values

    ———————————————–

    Das mit dem besten Draften sieht auch PFF so, bei denen die Saints die Skala pulverisieren:

    https://www.pff.com/news/nfl-investigating-the-individual-draft-success-of-every-nfl-team

  13. Wie schätzt du den Draft der Cowboys ein @korsakoff?
    Ich bin recht zufrieden, muss ich sagen. Nach dem sehr schönen Pick in Runde 1, haben sie ihre Needs adressiert. Auch die Offseason mit Ergänzungen wie McCoy, Poe und Clinton-Dix klingt gut.
    Es fühlt sich so an, als hätten sie ihre Hausaufgaben gemacht.
    Meine anfängliche Skepsis mit McCarthy ist in Hoffnung umgeschlagen.

  14. @Napoleon: Ich muss das für mich alles noch einordnen, aber erster Eindruck ist sehr, sehr gut. Jerry Jones hat in Runde 1 gewartet, nicht überragiert und den Steal des Tages in CD Lamb gemacht.

    In Runde 2 wieder gewartet und in Diggs einen interessanten, wenn auch hüftsteifen Corner bekommen.

    Gallimore in Runde 3 = guter Value, wenn man solche Prospects draftet, dann dort und nicht in Runde 1.

    Biadasz in Runde 4 klingt wie exzellenter Value und möglicher Frederick-Nachfolger.

    Die anderen Prospects kann ich nicht so einordnen, aber insgesamt hat mit der Prozess von Jones gut gefallen. Top-Draft, ist man von Jerry so nicht gewohnt.

    Ich weiß nicht, ob ich viele bessere finde. Cleveland, Denver, Minnesota, vielleicht Tampa, *vielleicht* New England sind noch in der Range, aber sonst: Kudos.

  15. Sehe ich ähnlich: Biadasz, wie Travis Frederick aus Wisconsin hat für mich besonderen Charme.
    Ist jetzt Spekulation von mir, aber vielleicht hat McCarthy als ehemaliger Super Bowl-Sieger doch etwas mehr Einfluss auf Jerry als ein Jason Garrett.
    Jerry wird das letzte Wort haben, das ist klar, aber alleine etwas mehr Einfluss kann das Schiff schon auf den richtigen Kurs bringen, denke ich.

  16. Ah Okay Danke für die Aufklärung und die Hoffnung machende Chart.
    Wobei wenn ich es mir überlege hätte ich vielleicht noch ne heftigere Kamikaze Draft für die Saints hingelegt. Mit allen Mitteln versuchen Isaiah Simmons zu bekommen. Denis Allen wäre ein DC, der seine Vielfältigkeit voll zur Geltung bringen könnte. Allerdings würde ich mich sowas auch nur in Madden trauen:-)

  17. @Napoleon: Ich weiß nicht genau wie viel Einfluss McCarthy hatte, aber so viel ist fix: Die besten Packers-Offenses unter McCarthy waren extrem tief auf Wide Receiver besetzt. So wie jetzt in Dallas. McCarthy ist ein aggressiver 1st Down Passer gewesen…

    …und es wäre bestimmt denkbar, dass er vehement pro Lamb argumentiert hat. Zusatz-Pluspunkt: Wenn Jerry das Gefühl hat, dass Lamb „sein“ Pick war, dann sind höhere Passquoten und damit weniger Zeke-Carries vielleicht auch akzeptiert.

    Ich wäre als Cowboys-Fan leicht enthusiasmiert. 2019 mit viel Pech ausgeschieden und jetzt zwei krasse Upgrades auf Coaching und in der Passing-Offense.

  18. @nil: Die Saints haben diesen Aggro-Move schon einmal bei Davenport gemacht, es wäre Wahnsinn so etwas zweimal en suite zu versuchen. Wohin sowas führt, sieht man u.a. in Houston oder Rams.

    Die Saints waren smart das nicht zu tun um nicht ihre Zukunft zu verschenken.

  19. Aber die Seahawks scheinen nach der PFF Grafik doch sehr erfolgreich zu sein, auch wenn deren Draft hier gerne zerrissen wird.

  20. Ich bin als Packers Fan einfach nur entsetzt über diesen Draft. Wie kann man nur aus diesem Draft gehen ohne einen einzigen WR gedraftet zu haben? Die ersten drei Picks fühlen sich tatsächlich mehr an als wären es reine Troll-Moves des FO, da fehlen mir echt die Worte..
    Wie um Himmels Willen kann man im Jahr 2020 als NFL FO ernsthaft davon überzeugt sein, establish the run sei die beste Strategie..
    Bin wirklich zwiegespalten ob ich mir als Fan trotzdem einfach irgendwie Erfolg wünschen soll, oder ob es besser wäre dass die Verantwortlichen mit ihrer Strategie dermaßen auf die Schnauze fallen und möglichst schnell für innovativerer Nachfolger Platz machen müssen

  21. @Jack Detox: Diese Grafik schaut sich auch nur 2006-2016 an, weil die Karrieren der Spieler danach noch nicht sinnvoll bewertet werden können, und zwischen 2010 und 2012 haben die Seahawks sensationelle Drafts in den mittleren/späten Runden hingelegt, die für fünf Jahre reichen. Scot McCloughan hat zwei Championship-Contender im Alleingang gebaut, 49ers und Seahawks.

    Von wegen zerreißen, ich habe den Draft 2010 schon vor sieben Jahren noch bevor sie den Superbowl gewonnen haben in seine Einzelteile zerlegt und das Urteil war hervorragend:
    https://sidelinereporter.wordpress.com/2013/05/13/frischzellenkur-rewind-der-seahawks-draft-von-2010/
    Und die Drafts 2011 und 2012 waren vielleicht noch besser mit Sherman, Wagner und Wilson.

    Ich habe auch deren Draft 2019 als hervorragende Strategie gelobt:
    https://sidelinereporter.wordpress.com/2019/04/29/draft-trade-master-2019-seattle-seahawks/

    Richtig ist: Viele von deren 1st Roundern waren für die Fische. Doch früher haben sie Superspieler gedraftet und 2019 zumindest eine Super-strategie hingelegt.

    Bitte um etwas Differenzierung. Danke.

  22. Seahawks haben zwischen 2010 und 2012 unglaublich gedraftet, sind danach aber über Nacht zu einem der schlechteren Drafting-Teams geworden. Die kurze Periode aber hat gereicht um sich vom Rest der NFL so weit abzusetzen.

    Seahawks haben auch 2011 in der 1ten Runde OG James Carpenter und 2012 in der 1ten EDGE Bruce Irvin gedraftet, die sofort als brutaler Reaches galten und dann auch enttäuscht haben.

    Draften ist und bleibt eine inexakte Wissenschaft und wenn man drei Jahre auf so einer Welle reitet wie die Hawks damals, dann hat das letztlich auch mit viel Glück zu tun.

    Heute draften die Seahawks teilweise noch bizarrer als damals, mit unverständlichem Fokus auf Rushing Offense und Rushing Defense. Das beste was sie gemacht haben ist es hohen Draft-Value 2019 durch Down-Trades zu generieren.

  23. Ich muss auch sagen, dass ich mich immer mehr auf die neue Saison freue! Hoffentlich wird das nicht direkt eingebremst, wenn McCarthy das erste mal von der 0,5 Yard-line kicken lässt.:-D

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