Alles wie gehabt in New England

Was war die Patriots-Draftklasse von 2020: Verwirrend, weil Belichick keinen Quarterback zog, dafür zwei Tight Ends? Ikonisch wegen des Hunds? Haarsträubend wegen des tätowierten Kickers?

Ich würde sagen: Sie war vor allem typisch.

Warum wundert es mich nicht, dass ausgerechnet der Kauz Belichick für eines der prägenden Bilder und einen der größten Lacher des Draftwochenendes sorgte? Es war so passend:

Aber auch der ganze Prozess war wie gewohnt. Da war zum einen der äußerst wirtschaftliche Trade-Down: Den Chargers den #23 Pick rübergeschoben und dafür die Picks #37 und #73 abgestaubt – 142% Gegenwert nach OTC-Chart abgestaubt, was dem Äquivalent des #114 Picks gleichkommt. Einer der besseren Trades des Draftwochenendes.

Und er zeigte schnell: New England operierte im Draft 1 nach Tom Brady im gewohnten Modus. Kein Überreagieren auf die gefallenen Dominosteine, immer mit dem Hang zum Eigensinn, insgesamt solide, vielseitige Spielerpicks.

Konzentrieren wir uns mal auf die fünf „Day-2“ Picks:

#37 S Kyle Dugger
#60 EDGE/LB Josh Uche
#87 EDGE/LB Anfernee Jennings
#91 TE Devin Asiasi
#101 TE Dalton Keene

Dugger ist als ultra-athletischer Safety mit Man-Coverage Fähigkeiten wie gemacht für die Belichick-Defense. Klar ist: Dugger kommt von einem sehr kleinen College und kennt nix ansatzweise NFL-Vergleichbares als Gegenspieler, und Belichicks Historie an Defensive-Backs Draftpicks ist nicht unbedingt verlockend.

Doch Dugger kann immerhin als Nummer 5 oder 6 auf dem Depth-Chart langsam eingelernt werden – und wie wir den Trainerstab in New England kennen, wird er vernünftig eingesetzt und eingelernt werden.

Uche ist mein Lieblings-Pick, ein Hybrid zwischen Edge-Rusher und Linebacker. Niemand wagte vor dem Draft eine genaue Prognose, wie Uches bestes NFL-Einsatzgebiet aussehen könnte, ist er doch zu schmächtig für einen typischen Edge-Rusher, aber extremst produktiv (über 27% Win-Rate).

Klar war nur: Uche ist mit seinem Profil wie gemacht für New Englands Defense, wo Vielseitigkeit über alles geschätzt wird. Insofern liebe ich diesen Pick, einen der vielversprechendsten der ganzen Draftklasse von einem schematischen Standpunkt aus.

Jennings Ende Runde 3 ist auch nicht unspannend. Kein richtiger reinrassiger Pass-Rusher und damit kein erstklassiges Edge-Rush Prospect, dafür eine Art Nachfolger für Dont’a Hightower? Oder neuer Jamie Collins? Jennings passt physisch ziemlich gut auf dieses Profil.

Bissl verwirrend sind die beiden Tight Ends, die noch dazu nach Up-Trades verpflichtet wurden. Die Trades waren relativ teuer, haben aber in absoluten Werten nicht viel verloren:

  • Asiasi-Trade: 136% Premium, Gegenwert des #165 Picks aufgegeben
  • Keene-Trade: 165% Premium, Gegenwert des #161 Picks aufgegeben

Asiasi hat prototypische Körpermaße, aber kaum nachgewiesene On-Field Production. Keene ist der bessere Athlet, aber auch er hat keine 20 Catches bei Virginia Tech gemacht. Tight Ends zu prognostizieren ist immer extrem schwierig, weswegen man höchstens auf die gigantische klaffende Lücke auf dieser Position 2019 verweisen kann.

Am dritten Tag folgten noch einige Offense Liner – New England wie immer ein Jahr im Voraus auf dieser Position.

Und dann eben noch der Kicker. Über Justin Rohrwasser ist in den letzten Wochen viel geschrieben worden. Ich kenne die genauen Beweggründe für seine Einberufung nicht. Fix ist: Die Patriots haben sich nach über 15 Jahren von Stephen Gostkowski getrennt, aber Kicker zu draften ist für gewöhnlich keine gute Idee. Ich will Belichick dafür keinen Freifahrtschein geben, nur weil er Bill Belichick ist. Kicker draften ist ein bissl Strafbank.

Ich habe dem Pats-Draft dennoch Note = B gegeben. Es ist ein schwaches B. Ich hatte kurz zu C tendiert, aber dann wiederum ist die Kombination der 2nd Rounder und Jennings extrem vielversprechend, und auch wenn Belichick Trade-Ups für Tight Ends einfädelte, hat er insgesamt mit seinem Draft-Management an Wert gewonnen.

Die gesamte Draftklasse liest sich natürlich auch wie ein Vertrauensvorschuss für QB Jarrett Stidham, den 4th Rounder vom letzten Jahr. Wenn die Pats wirklich keinen Cam Newton mehr vom Transfermarkt aufgabeln, dann war dieser Draft die Einladung für Stidham, sich jetzt ein Jahr als Starting-QB zu beweisen.

Was hätte besser laufen können?

Die leisen Hoffnungen von wegen „Tua droppt“ waren schnell zerstört – insofern war Quarterback wohl von Beginn an kein Thema für Belichick. Wie wenig er von Jordan Love hielt? Er ging an #23, als Love noch zu haben war, in einem Trade mit den Chargers nach unten.

Vielleicht hätte Belichick Draftpicks in 2021 schieben können um dann ausreichend Munition für einen Generalangriff auf einen der Top-Prospects wie Trevor Lawrence, Justin Fields, Trey Lance oder Mister X zu besitzen.

Vielleicht hätte Belichick anstatt Dugger eine Offense-Waffe wie Shenault einberufen können – es wäre ein Pick gewesen, der so eine Draftklasse in Richtung Höchstnote bewegt.

Aber insgesamt war es ein business as usual Draft. Die Patriots werden 2020 eine Unbekannte sein und vielleicht einen Schritt zurück machen, aber das ist im Jahr nach Tom Brady keine Schande. Sie bleiben für die Zukunft über 2020 hinaus auf alle Fälle gut aufgestellt für einen schnellen Turnaround.

14 Kommentare zu “Alles wie gehabt in New England

  1. Da ich ein störrischer Esel bin 🙂 : Meine Meinung verfestigt sich, dass es wohl in der NFL nur dann Draft-Trades gibt, wenn mindestens 30% Prämie an „Value“ vom Uptrader gezahlt werden. Also entweder Prämie zahlen oder nie nach oben gehen. Und selbst BB zahlt 🙂 (natürlich in späten Runden, wenn der absolute Preis niedriger ist, wie vom Hausherrn vermerkt).

  2. Was Stidham angeht, hat Rob Ninkovich die Tage zu bedenken gegeben, dass Brian Hoyer die Saison starten könnte. Ich fand das erstmal abwegig, aber er hat nicht Unrecht, wenn er sagt, dass ein Starter Erfahrung im Lesen einer Defense haben sollte und eine Offseason ohne Training Stidham nicht besser macht.
    Wenn man es aus dem Blickwinkel betrachtet, klingt es plausibel, dass Stidham noch ein paar Spiele aussetzt.

  3. @Ahmser: Ich hab die Diskussion letztens nicht so genau verfolgt, aber mal schnell meine paar Euro Cents dazu: Das könnte damit zusammenhängen, dass zu dem Zeitpunkt des Trades der Käufer etwas haben will und der Verkäufer somit grundsätzlich in der besseren Position ist. Weil das Team das Rauftraden will, hat ja einen Grund dafür – sie glauben, dass der Prospect auf den sie es abgesehen haben, nicht bis zu ihrem nächsten Pick kommt. Und in der Regel hat das Team das verkauft nicht so einen Stress – sie könnten ja auch einen Spieler dort picken, wo sie jetzt sind. Da ist die Leverage für mich schon sehr eindeutig verteilt und es wundert mich nicht, dass beim Runtertraden so viel Value abgestaubt werden kann.

    Interessant wäre in meinen Augen ein Vergleich mit Trades, die nicht beim Draft passieren – aber die sind halt leider nicht vergleichbar, weil nur beim Draft direkt Pick vs. Pick getraded wird. Sonst sind da immer Spieler involviert und die sind halt per welchem Chart auch immer nicht so einfach umrechenbar, zumal da ja immer auch die Verträge eine große Rolle spielen.

    @Dizzy: Das würde mich schon sehr überraschen. Ich formuliere es mal so: Wins mit Hoyer bringen NE gar nichts. In diesem Jahr will man rausfinden, ob Stidham das Zeug zum Starter hat. Gewinnt Stidham viele Spiele, dann hat er das wahrscheinlich bewiesen und man hat einen QB. Verliert Sidham, dann weiß man wahrscheinlich, dass er das Zeug nicht hat – und hat dafür einen hohen First Rounder. Quasi eine Win-Win Situation. Gewinnt hingegen Hoyer, weiß man nichts über Stidham, hat keinen hohen First Rounder – und die Behauptung dass Hoyer jetzt nicht die nächste SB nach Boston bringt, dürfte eher nicht allzu kontrovers sein. Einziger Vorteil: Wenn Hoyer am Anfang ein paar Spiele verliert, dann kann Stidham mit weniger Druck eingetauscht werden. Aber da finde ich es sinnvoller, man bereitet Stidham gscheit als Starter vor – die Reps müssten ja sonst primär an Hoyer gehen, wenn er als Starter in die Saison geht – und haut ihn rein ins Getümmel. Eine ganze Saison hat er ja schon hinter sich und im Moment fehlt noch nicht so viel vom Offseason Programm. Wenn das Training Camp normal abgehalten werden kann, dann sehe ich da wenig Probleme, dass er an der fehlenden Vorbereitung scheitern könnte.

    @Patriots Draftclass: Bei Kyle Dugger stimmt mich noch sehr zuversichtlich, dass er anscheinend bei der Senior Bowl sehr gut abgeliefert hat – und lt. PFF ist die Senior Bowl recht wichtig, gerade für DBs, weil da viele Konzepte gegen gleichwertige Konkurrenz getestet werden, die man sonst so im College nicht sieht (Press Coverage ist z.B. ein wesentlicher Punkt). Dass Dugger dort auch noch voll dabei war darf denke ich schon Grund für Optimismus sein, dass er mit der viel stärkeren Konkurrenz im Vergleich zur Division II nicht komplett überfordert sein dürfte.

    Uche finde ich auch sehr spannend; wenn er seine absurd hohe Win-Rate im Passrush einigermaßen gut in die NFL mitnimmt, dann hat man damit schon eine wertvolle Waffe.

    Die TEs hingegen sind unglaublich schwierig einzuschätzen. Keene kommt aus einer Offense, wo es quasi keine Pässe auf TEs gab (die Virginia Tech Offense 2019: 209 Pass Yards/Game, 175 Rushing Yards/Game; kein Passempfänger hatte mehr 34 Catches und die 4 QBs kommen gemeinsam auf gerade mal knapp 300 Passversuche – als kleinen Vergleich: Joe Burrow alleine hatte mehr als 500 Passversuche). Wie soll man das – abgesehen von seinen athletischen Fähigkeiten – auf die NFL projecten?

    Asiasi hingegen kommt zwar aus einer Offense, die dem Pass als Idee nicht feindlich gegenüber steht, hat aber nur das letzte Jahr an guter Production – da hat er dafür aber für einen TE auch wirlich gut abgeliefert.

    Für beide gilt: In einer schlechten TE-Class waren sie irgendwo zwischen 5 und 10 auf den Listen zu finden, was nicht unbedingt Vertrauen erweckt. Andererseits hat sich die NFL in den letzten Jahren nicht mit Ruhm bekleckert, was TE-Scouting bzw. -Projections betrifft. Travis Kelce war Pick 63, Zack Ertz Pick 35, George Kittle Pick 146 und Mark Andrews Pick 86. Hingegen waren außerordentlich viele hoch gedraftete TEs der letzten Jahre Griffe ins proverbiale Klo (ich liste beispielhaft die 1st Rounder von 2013, 2014, 2017 und 2018; 2015 und 2016 fehlen, da gab es keine TE-1st Rounder): Tyler Eifert ist der Beste aus dieser Gruppe und wahrscheinlich nur durch seine vielen Verletzungen von einer auch statistisch viel besseren Karriere abgehalten worden; Eric Ebron ist inzwischen in seinem 3. Team; O. J. Howard wollen die Bucs los werden, Evan Engram und David Njoku haben bislang nicht groß was gezeigt; Hayden Hurst wurde schon für einen 4th Rounder verschifft.

    Insofern sind die TEs eine komplette Wundertüte; aber ich sehe es mal positiv: bei TEs (im Gegensatz zu WRs) hat BB wenigstens schonmal bewiesen, dass er Leute draften kann, die einen Unterschied machen; und in den Tiefen des Depth Charts werden sie in NE sicher nicht versauern, also wird sich recht schnell weisen, ob einer davon zu was taugt.

  4. Für mich einer der schwächeren Drafts des Jahrgangs, aber ist nur meine persönliche Meinung.

    Gefallen hat mir der Trade-Down, viel Value abgestaubt.

    Die restlichen Moves … meh.

    Dugger hat Potential, ja, kommt aber von einem winzigen College. Projection sehr schwierig, aber zumindest athletische Upside.

    Uche ist für mich der beste Pick, man wird ihm aber eine geeignete Rolle maßschneidern müssen.

    Jennings ist ein solider Run-Stuffer. Nach allgemeinem Konsens athletisch viel zu limitiert, um ein toller Pass Rusher zu werden. Ich würde ihn auch nicht mit Hightower oder Collins vergleichen, die beides deutlich bessere Athleten sind.

    Asiasi und Keene sind so lala. Beide nicht die größten TEs, beide keine Super-Athleten (Keene ist zumindest ordentlich) und beide mit nicht viel Production.
    Dazu noch die Uptrades, welche jetzt wirklich nicht berauschend waren.

    Rohrwasser in der fünften Runde (mit dem ganzen Drumherum noch dazu) für mich fragwürdiger als jeder RB Pick in den ersten beiden Runden.

    Dazu keinen einzigen WR geholt, obwohl die Klasse so tief war.

  5. Mir gefiel der Draft im Großen und Ganzen auch ganz gut. Dass man Ushe und Jennings geholt hat nach dem Free Agency Abgang von Kyle Van Noy und Jamie Collins, fand ich super. Die beiden TEs sind natürlich ne Wundertüte aber nach dem Loch auf der Position in 2019 hab ich lieber zwei junge Wundertüten als niemanden.

    Thema WR: prinzipiell sind die Pats gesetzt mit den prognostizierten Startern Edelman, Sanu und Harry. Nichtsdestotrotz sind Edelman (34) und Sanu (30) dem Ende ihrer respektiven Karrieren näher als dem Anfang. Außerdem ist bei Harry nicht klar, ob er wirklich das Zeug zur #1 hat. Die Tiefe dahinter ist auch eher fraglich mit den neu geholten Marqise Lee (ehemals Jags) und Damiere Byrd (ehemals Cardinals); Jakobi Meyers (UDFA 2019) hat Potential gezeigt, aber auch nur in der Preseason und nicht während der Regular Season.

    Da hätte man in so nem WR-geladenen Draft sicherlich einmal früher und einmal später zuschlagen können und meiner Meinung nach auch sollen. Besonders vor dem Hintergrund, dass in der heutigen NFL öfter 3-4 WRs auf dem Feld stehen als früher. Da hab ich lieber 5-6 NFL taugliche Receiver als nur 3-4…

  6. Halte ohne Kontext jetzt auch nicht so viel von der Draft Class, vor allem der fehlende Receiver überrascht mich. Klar, Dugger ist mit dem McCourty Alter ein guter Middle Term Pick, doch ich war ehrlich überrascht daß es kein Shenault geworden ist.

    Die beiden TE Picks finde ich nicht schlimm, Chance erhöhen, daß wenigstens einer boomt dürfte schon da sein, und vielleicht arbeitet BB ja mal wieder an einer schematischen Offense Evolution wie vor 10 Jahren mit Gronk und Hernandez. Back to the Future, oder so…

    Der ganze Draft ist für mich deswegen gut, weil er die Basis hält und mit Stidham ist man trotzdem Boom or Bust für 2020. Das finde ich gut. Wenn Stidham einschlägt, hat BB nicht nur noch mehr Credit gewonnen (ohne Brady gewonnen), wenn das überhaupt geht, sondern auch QB schon gelöst.

    Wenn Stidham bustet, hat er einen hohen Pick, weil die beste Basis mit miesem QBing nix nutzt.

    Und wenn er doch noch Cam holt, dann muss die Offense eh anders ausschauen und Cam in den Mittelpunkt stellen, und die ganze restliche Mannschaft ist gut genug für AFC Contention aufgestellt.

  7. @patpicksix: Meyers fand ich eigentlich auch in der Regular Season durchaus ansprechend, vor allem wenn man die Erwartungen an einem UDFA im Kopf hat. Klar, er hatt einige böse Drops und hat einen inkonsistenten Eindruck gemacht. Aber er hat auch oft genug geflasht, dass ich keine Probleme hätte mit ihm als WR3, mit Perspektive on Richtung WR2 zu planen. Ich glaube auch, dass er sich mit Stidham leichter tun wird, als mit dem ultraperfektionistischem Brady. Vor dem GOAT kann man als junger Spieler schon auch mal zu viel Respekt haben und des hemmt die Leistung die man aufs Feld bringt. Und Drops sind ja sehr volatil von Season zu Season. Ich erwarte mir ehrlich gesagt von Meyers im 2. Jahr mehr als von Harry, von dem ich bislang kaum was NFL-taugliches am Feld gesehen habe.

  8. @FloJo: „Und wenn BB doch noch Cam holt, … “ Dann stelle ich das Bier kalt und kaufe einen großen Popcorn-eimer. 😀 Wir wissen alle, dass NE wohl nicht den extrovertierten, gesundheitlich fragwürdigen Cam holt, aber was, wenn doch? Cam auf Edelman? Phew. Dazu zwei junge Perspektiv-WR in Meyers und Harry? Und zwei TEs mit Potential? Und wenn alle gedeckt sind, macht sich Superman höchstpersönlich auf den Weg? Das gäbe einige sehenswerte Shootouts…

  9. Pingback: Unverzeihlich: Rams-Draft 2020 | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  10. Genial. *grins*
    Natürlich ist der Contract für Cam schon borderline sittenwidrig, aber sollte er Stidham in den Schatten stellen und die Pats in die Playoffs führen, dürfte der nächste Vertrag wieder geringfügig besser ausfallen.
    Wie wohl gerade die Stimmung in Miami, NY und Buffalo ist?

  11. Wo gerade wieder Rohrwasser in den Schlagzeilen ist, weil er sein Tattoo entfernen lässt, hab ich mal geschaut, wieviele Kicker insgesamt 2020 gedraftet wurden. Es waren drei. In Runden 5 (Pats), 6 und 7. 2019 waren es nur zwei. 2018 auch zwei. 2017 drei. 2016 habe ich nur einen gefunden (Aguayo).
    Das ist doch gerade unter Wahrscheinlichkeitsgesichtspunkten interessant:
    Bill muss nicht nur geglaubt haben, dass in Runde 5 bereits ein Kicker gezogen wird. Er muss tatsächlich geglaubt haben, dass ebenjener Rohrwasser in Runde 6 weg sein könnte.
    Ich habe keine Seite gefunden, wo Rohrwasser predraft höher als 9 geranked war. Ich finde das sehr sehr seltsam.

  12. Sind Collegezahlen bei Kickern nicht völlig unbrauchbar? Demnach auch jedes Ranking.
    Möglicherweise wollte BB nur ein wenig Ablenkung davon dass Brady weg ist und nahm daher Rohrwasser. Oder es gab sonst keinen Spieler den er dort ziehen wollte, wobei das auch absurd wäre.

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