Sonntagsvorschauer 2020 – Woche 3

Der dritte NFL-Sonntag der Saison 2020 wartet!

Die ersten beiden Spieltage waren ziemlich offensivgewaltig und haben wie immer einige Überraschungen geboten. Doch wo Spieltag 1 meistens eine erste Überreaktion im Eifer des Gefechts hervorruft und Spieltag 2 diese ganze Überflutung ins Gegenteil verkehrt, ist der dritte Spieltag sehr häufig der Spieltag, an dem sich auch in unserem Hirn beginnt, die Spreu vom Weizen zu trennen.

In 2-4 Wochen werden wir ein recht klares Bild von der Situation 2020 haben. Wir können uns dann selbst nicht mehr belügen und uns schönreden, dass unsere große Preseason-Überraschung oder -Enttäuschung sich ja doch noch in die erwartete Richtung entwickeln wird.

Zum heutigen Spieltag habe ich schon gestern und wie letzte Woche mit Fabian Sommer eine Preview zu ausgewählten Spielen geschrieben, auf die ich hier verweisen möchte:

Psaier & Sommer: Sunday Watch

Lass mich nachfolgend noch auf ein paar weitere Aspekte dieses fetten Spieltags blicken, der ja morgen mit dem Monday Night Game Ravens vs. Chiefs noch den großen Höhepunkt finden wird.

Ausfälle

Wir haben den ersten Covid-Fall. Am Freitag wurde Falcons-CB A.J. Terrell positiv getestet. Der Fall ist noch nicht automatisch das Aus für das heutige Spiel Atlanta vs. Chicago Bears. Aktuell ist das „Contact-Tracing“ im Gange, und man versucht weitere Infizierte zu finden.

Doch nicht nur wegen Corona fallen Spieler aus. Viel mehr trifft es noch eine ganze Latte an Verletzten:

Frühschicht um 19h

  • Atlanta Falcons – Chicago Bears
  • Buffalo Bills – Los Angeles Rams
  • Cleveland Browns – Washington
  • Minnesota Vikings – Tennessee Titans
  • New England Patriots – Las Vegas Raiders
  • New York Giants – San Francisco 49ers
  • Philadelphia Eagles – Cincinnati Bengals
  • Pittsburgh Steelers – Houston Texans

Atlanta vs. Chicago ist ein 0-2 vs. 2-0 Aufeinandertreffen, bei dem in den Falcons das sieglose Team zu favorisieren ist. Ich meine: Klar trifft Bears-QB Mitchell Trubisky hier auf eine der übelsten Defenses in der NFL und klar war Trubisky bis jetzt nicht so katastrophal wie befürchtet. Doch dass die „Mitchell Experience“ gegen die zweifellos vorhandene Offensivgewalt von Matt Ryan und Co. hier was ausrichten kann, darf man trotzdem gerne bezweifeln. Die größten Hoffnungen dürfen die Bears deshalb hegen, weil der angeschlagene WR Julio Jones bis ca. 90 Minuten vor Kickoff eine „game time decision“ sein wird.


Bei Bills vs. Rams habe ich schon beim Lead-Blogger einen Blick auf Josh Allen geworfen. Ich glaube nicht, dass die Buffalo-Receiver heute Abend so frei herumlaufen können wie letzte Woche. Ich glaube auch, dass die Rams-Offense gegen Buffalos geschwindige Defense zu beißen haben wird. Das wird schematisch eine der interessantesten Partien am heutigen Tag.

Beide Offenses haben grandiose EPA/Play-Werte eingefahren, aber beide waren auch extrem, und kaum haltbar, gut in 3rd Downs. Ich erwartete eine offensiv schwierigere Partie für beide. Wen ich favorisieren würde? Schwierig. Fühlt sich wie ein Münzwurf an. Vielleicht kleine Vorteile für die Rams, wenn sie offensiv auf dem Gaspedal bleiben.


Cleveland gegen Washington ist „Baker-Watch, Teil 3”: In Woche 1 sah Browns-QB Baker Mayfield gegen die komplette Defense der Ravens kein Land. In Woche 2 spielte Baker gegen die sowohl in Pass-Rush als auch in Coverage schwache Verteidigung der Bengals richtig stark. Jetzt kommt eine Art „Mittelding“: Washingtons Front-Seven ist angeführt von zahllosen ex-1st Roundern und Matt Ioannidis bockstark, aber die Deckung ist total suspekt.

Bakers größtes Problem in den letzten eineinhalb Jahren als Starter war, dass er zu oft seiner Pass-Protection misstraute und zu schnell aus der Pocket flüchtete. Washingtons Passrusher um Chase Young sind eigentlich prädestiniert um diese niedersten Instinkte Bakers zu fördern und ihn aus der Pocket zu treiben. Es wird ein extrem diszipliniertes Spiel von Mayfield brauchen.


Bei Minnesota vs. Tennessee habe ich gemischte Gefühle. Ich traue der Titans-Defense nicht, doch Minnesotas Offense war in den ersten beiden Wochen ein Totalschaden – und OffCoord Gary Kubiak will den Sargnagel offensichtlich nur noch weiter reintreiben indem er noch höhere Run-Quoten in Early-Downs ankündigt („Unser Laufspiel war scheiße? Kein Problem, wir müssen einfach noch mehr laufen um es in Gang zu kriegen“).

Auf der Gegenseite brilliert Titans-QB Ryan Tannehill mit Top-Effizienz-Werten, aber nur gegen die Jacksonville-Defense. Tannehill offenbarte gegen Denver in Woche 1 etliche Probleme im Lesen von Spielzügen, wenn das was die Coaches ihm versprochen haben nicht da ist. Tannehill muss heute ohne seinen Star-WR A.J. Brown auskommen. Weil Minnesota aber mal wieder nur mit drittklassigen Cornerbacks antritt (der gehypte Rookie Cam Dantzler fehlt erneut), könnte das trotzdem reichen.


Pats vs. Raiders? Mein Haupt-Take ist, dass die Patriots Cam Newton noch stärker von der Leine lassen sollten als letzte Woche. Damals hatte Cam über 40 QB-Plays.


Giants vs. San Francisco muss bei den Niners Albträume hervorrufen: Eine Woche nach dem Schlachtfest von letzter Woche mit langen Verletzungsausfällen bei Nick Bosa, Solomon Thomas, oder Jimmy Garoppolo muss man wieder im Meadowlands-Stadium mit seinem vielkritisierten Rasen ran.

Niners-QB wird Nick Mullens sein. Man ist zwar trotzdem leicht favorisiert, aber ohne QB, ohne den besten Receiver (Deebo Samuel), ohne TE George Kittle, ohne den besten Passrusher (Bosa) und ohne den besten Cornerback (Sherman) würde kein Mensch den Niners einen Vorwurf machen, wenn das nicht langt. Selbst wenn der Gegner „nur“ die Giants mit ihrer Wackel-O-Line und ihrem verschreckten Play-Calling sind.


Iggles vs. Bengals ist QB-Watch hoch drei: Ist Carson Wentz wirklich so schlecht wie die ersten beiden Wochen angedeutet haben? Ist Joe Burrow schon jetzt der neue hellste Stern am Firmament – schon jetzt?

Prinzipiell war die Bengals-Defense schon letzte Woche Therapiestunde für Baker Mayfield. Wentz, der bis jetzt 2020 viel zu lange mit dem Ball in der Hand zaudert und dann unpräzise Würfe raushaut, muss heute eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, will er nicht in Kürze eine QB-Controvery heraufbeschwören.

Bei Burrow muss man schauen wie er mit der Eagles-DL zurechtkommt. Die war eigentlich als Dampfwalze angekündigt. Doch schon letzte Woche machte sie gegen die Rams mit deren wackeliger O-Line keinen Stich. Burrow hatte in den ersten beiden Spielen schwer damit zu kämpfen, dass ihm seine Protection keine Zeit gibt. Er machte es den Umständen entsprechend ja sogar sehr gut, aber das Potenzial der Offense können die Bengals nur dann entfalten, wenn Burrow mal mehr als in einer Handvoll Snaps die 2.8 Sekunden Zeit bekommt, die er braucht.


Steelers vs. Texans ist eine weitere – mit Verlaub – geile Ansetzung. Die Texans waren ein weiteres dieser Teams, dessen Offense Line Kopfzerbrechen bereitete. QB Deshaun Watson ist manchmal sogar ein Verstärker der Probleme, weil er den Ball nicht schnell genug rausbekommt – und jetzt geht es gegen die Steelers mit ihrer druckvollen Defensive Line und ihrem Willen, darauf on top noch einmal drei Handvoll Blitzes zu senden. DefCoord Keith Butler ist bislang Zeus. Watson braucht eine gewaltige Partie, will Houston einen 0-3 Start vermeiden.

Spätschicht ab 22h

  • Indianapolis Colts – New York Jets (22h05)
  • Los Angeles Chargers – Carolina Panthers (22h05)
  • Denver Broncos – Tampa Bay Buccaneers (22h25)
  • Arizona Cardinals – Detroit Lions (22h25)
  • Seattle Seahawks – Dallas Cowboys (22h25)

Bei Colts vs. Jets würde alles andere als ein souveräner Colts-Sieg die Playoff-Ambitionen in Indy komplett hinterfragen.


Chargers vs. Panthers klingt wie ein „zweite-Reihe-Spiel“. Doch weil die Bolts nun gegen ihren eigentlichen Willen gezwungen werden, ihren Rookie-QB Justin Herbert wie schon letzte Woche starten zu lassen, könnte es doch ein Hingucker werden.

L.A. brachte letzte Woche mit seiner rabiaten Defense sogar Pat Mahomes eine Halbzeit lang an den Rand der Verzweiflung: Hautenge Coverage hinten, und vorne ein Joey Bosa in Überform. Kaum Blitzes und doch so viel Druck. Panthers-QB Teddy Bridgewater ist kein QB, der in seiner bisherigen NFL-Karriere dadurch aufgefallen wäre, gegen eine solche Art Defense zu glänzen.

Und dann eben Herbert: Kann er seine vielversprechende Performance von letzter Woche wiederholen? Lassen ihn die Coaches überhaupt?? Oder haben wir hier den nächsten Trainerstab, der einen unliebsamen QB-Jungspund ohne Scham ins offene Messer laufen lässt um die eigenen Ideen durchzuboxen?


Broncos vs. Buccs verspricht spielerisch eher harte Kost zu werden. Denver spielt mit QB Driskel, der letzte Woche als Lock-Ersatz besser aussah als befürchtet. Aber gegen eine gute Buccs-Defense wird das dennoch eher zäh. Und bei den Buccs droht uns eine weitere Run-First-Attitüde, wenn Tampa schnell führen sollte.

Tom Brady sieht für seine 43 Lenzen gar nicht schlecht aus, aber der ganze Rest der Buccs-Offense überzeugt mich noch ned. Einmal sind es die vielen schnell verendenden Run Plays. Aber dann ist da auch die völlige Missachtung der Tight-End-Waffen wie Howard oder Gronkowski und die totale Fokussierung auf Mike Evans. Vielleicht löst die Rückkehr von Chris Godwin ja den einen oder anderen positiven Impuls aus.


Cards vs. Lions ist, wie schon beim Lead-Blogger geschrieben, ein Spiel, bei dem Kyler Murray als Runner in Aktion treten wird. Detroit muss durch eigene Offense kontern, aber mit einem Matthew Stafford außer Form, einem hirnlosen Gameplan und einem angeschlagenen WR Kenny Golladay schwant mit Übles.

Hawks – Cowboys muss eigentlich ein Offensivspektakel werden. Alles andere wäre eine große Überraschung.

Nachtspiel um 02h20

  • New Orleans Saints – Green Bay Packers

Brees gegen Rodgers – die beiden besten NFC-Quarterbacks des letzten Jahrzehnts im direkten Duell! Das klingt allerdings besser als das Matchup 2020.

Und das liegt nicht am viel gescholtenen Aaron Rodgers, dessen beide Auftaktpartien schon wieder Reminiszenzen an 2011 auslösten. Sondern vielmehr am Gegenüber. Denn die sportliche Attraktivität dieses Sunday Night Games wird durch die absurden Vorstellungen von Saints-QB Drew Brees in den ersten beiden Wochen deutlich gedämpft.

Brees war bis jetzt sichtlich limitiert. Er war wie schon die letzten Jahre ein reiner Kurzpass-QB, aber wo er bis inklusive 2019 noch präzise genug warf um das ganze Yards-after-Catch-Konzept der Sean-Payton-Offense aufblühen zu lassen, ist er nach zwei Spielen 2020 einer der schlechtesten Quarterbacks nach CPOE.

Dass Brees nicht mehr tief wirft – geschenkt. Darum herum können die Saints schemen. Aber wenn die kurzen Pässe nicht mehr dort ankommen wo sie sollen, dann ist Alarmstufe rot in New Orleans. Schließlich hat man alles, alles, alles in 2020 reingesteckt!

Einige von mir respektierte Analysten haben den 41-jährigen Brees schon abgeschrieben – „in den letzten Jahren ging sein Arm erst am Saisonende ein, und dann war’s nicht schön. Wie soll das nur heuer gehen, wenn er schon in Woche 2 shot ist?“ Es erinnert irgendwo an Peyton Manning Ende 2014 und 2015.

Aber es gibt noch eine kleine Hoffnung, und ich glaube ich habe sie in dem kurzen Abschnitt von PFF-Podcast, den ich diese Woche gehört habe, aufgeschnappt: Wenn der Arm extrem nachlässt, leidet erstmal weniger der tiefe Ball, sondern vielmehr die Präzision und das „Decision-Making“. Der QB muss sich erstmal drauf einstellen, dass er physisch nicht mehr in der Lage ist jeden Pass zu machen wie früher. Brees sieht entsprechend gerade jetzt auch nicht mehr Herr der Lage aus – sieht ziemlich überreizt, überhastet aus.

Er müsse sich jetzt einfach drauf einstellen, dass sein Arm nur mehr wenig hergibt – eben auch nicht mehr jedes einzelne Fenster zu treffen. Er müsse sich drauf einstellen, dass seine Fehlertoleranz, die oft beschworene „margin for error“ damit minimal geworden ist, und dass Entscheidungen, die früher top waren (z.B. in ein bestimmtes Fenster zu werfen) jetzt plötzlich bitterböse aussehen und enden können, weil der Ball nicht mehr schnell genug rauskommt.

Mit diesen Problemen hatte 2015 schon Peyton zu kämpfen. Manning saß damals ein paar Wochen auf der Bank um zu sich zu finden – und war in den Playoffs zurück. Nicht als Alleinunterhalter, sondern komplett zum reinen Verwalter gestutzt, der bloß keinen Schaden mehr anrichten soll.

Problem bei den Saints: Sie haben weder eine solche Defense wie 2015 die Broncos, noch eine ruhige Quarterback-Bank; denn dort sitzen Taysom Hill und Jameis Winston, und mit jedem gefloppten Brees-Pass werden die Stimmen lauter werden. Ob Sean Payton Brees wirklich länger auf die Bank setzen kann ohne das Denkmal nachhaltig zu beschädigen, weil die Backups groß aufspielen? Ob Payton, der mit Brees groß geworden und 13 Jahre an ihn gebunden war, das überhaupt will?

So oder so: Unter dem Gesichtspunkt „Brees-Unfall“ und Schadensbehebung ist auch der Saints-Part in diesem Spiel spannend.

Rodgers mit seinem angedeuteten Comeback zurück in der Riege der Top-Quarterbacks ist sowieso spannend. Nach zwei suspekten Defenses (Vikings, Lions) zum Auftakt trifft er heute auf die tief besetzte Saints-Verteidigung. Damit ist die Frage: Ist der „Quarterback-Gap“ zwischen Rodgers und Brees groß genug, dass die Packers auswärts als Favoriten gelten müssen?

13 Kommentare zu “Sonntagsvorschauer 2020 – Woche 3

  1. Saints haben ja nichtmal den Vorteil von einem lauten Super Dome. Ich denke Aaron Rodgers ist wieder legit und die Packers machen das deutlich.

  2. Aber Davante Adams ist kein Lock zu spielen = doubtful, Einsatz ungewiss:

  3. Bin jetzt durch mit dem Matt Waldman Tape von Brees. Hätte jetzt mehr Hoffnung, daß das noch was wird mit Brees diese Saison:

  4. Bills-Rams
    Das Coaching Staff der Bills soll wohl seit Beginn mit Allen an seiner Rotation beim Wurf gearbeitet haben. Dadurch, dass er das hintere Bein nicht mehr so oft nachzieht sondern in die Wurfbewegung integriert seien seine Würfe besser geworden. McVay wirkte auf mich bei Hard Knocks irgendwie unsympathisch und bissl proletoid. Dieser Umstand mit Allens professioneller Reaktion auf Ramsey trash Sager bringt mich dazu heute den Bills die Daumen zu drücken.

    Saints-Packers
    Werde ich mir heute nicht geben und erst morgen als Tape anschauen. Wenn Payton sich besinnt und den gesamten Koffer seines Playcallings aufmacht (mehr, Hill, Murray auch bei Passspielzügen usw…) haben sie selbst gegen die Packers ne Chance – trotz der total „überraschenden“ aus dem Nichts kommenden Formkrise von Breesus….

  5. Also diese NFL-Corona-tests stinken doch zum Himmel.
    Selbst in der Bundesliga haben wir immer wieder (!) Fälle gehabt und dann waren es direkt mehrere Leute. Bei weniger Teams und viel weniger Personal als in der NFL.
    NFL hat letzte Woche geprotzt: „37.000 Tests. Kein einziger positiv!“ Kein einziger „false negative“. Nicht mal ein einziger „false positive“. Nichts.
    In einem Land mit insgesamt 7mio registrierten (!) Fällen auf 330mio Einwohner. Das hieße, jeder 50ste hat es oder hat es gehabt. Die Dunkelziffer liegt natürlich höher. Und da behauptet die NFL, sie hat 37.000 Tests von Leuten, die mit ihren Familien und Freunden interagieren und in drei Wochen gab es nur eine einzige Infektion?
    Wahrscheinlich verbreitet die NFL heute noch, dass Terrell bei Training niemand angesteckt hat. Nee, is klar. Wahrscheinlich hat er beim Training einfach die Luft angehalten.

    Das ist genauso Ver…..sche, wie dass die Trainer dem 21-jährigen Pogacar erklären mussten, wo der Unterschied zwischen Kohlehydraten und Proteinen liegt, weil er ein einfacher Junge vom Land ist, der einfach nur gerne Rad fährt. Und nebenbei locker die Tour de France gewinnt. Ohne Team.

    Das ist beides brutal unwahrscheinlich. Und je realistischer man die Wahrscheinlichkeiten rechnet, desto absurder erscheinen die Behauptungen.

  6. @Dizzy: das traurige ist, das es vermutlich nie rauskommen wird wenn während der Saison einige oder viele sich infizieren. gilt auch für andere Sportarten, speziell Fußball: während der nachgeholten Schlussphase der letzten Saison ist nix passiert, ein paar Tage nach dem CL-Finale ist die „halbe“ Pariser Mannschaft positiv getestet. Denke da wird viel unter den Mantel gekehrt.

  7. Pingback: NFL 2020 – Woche 3 im Liveblog: Frühschicht | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  8. Stimmt. Trotzdem ist es ein wenig auffällig, dass die „Bubble“-Tour de France mit knapp 200 Aktiven plus Personal direkt in der ersten Testrunde vier Fälle hatte und so ziemlich jede Sportliga immer wieder Fälle zu verzeichnen hat. Selbst in Deutschland, wo es bundesweit „nur“ 1.800 Neuinfektionen pro Tag gibt.
    Aktuell infizieren sich in den USA täglich rund 44.000 Menschen. Und das vornehmlich in Großstädten. In den gleichen Großstädten in denen die NFL-teams residieren und die Spieler ihrem Privatleben nachgehen. Offenbar sind NFL-spieler einfach immun.

    Zum Sport: „Trash“ Josh Allen mit dem TD-Laser-pass in Ramsey-coverage diese Woche… genial.

  9. Ich weiß nicht, ob man daraus eine Vertuschungspolitik ableiten sollte.

    Es ist bekannt, dass das Virus ziemlich gut clustert. Die Methoden und Wege um sich so gut es nur irgendwie geht vor einer Ansteckung zu schützen sind bekannt. Eines der Hauptprobleme in den USA scheint z.B. zu sein, dass sich ein Teil der Bevölkerung schlicht nicht um das Virus schert bzw. es sogar leugnet.

    NFL-Spieler dürften von den Teams deutlich passionierter darauf hingewiesen werden was passiert, wenn es Ansteckungen gibt.

  10. Hier Ergänzung zum Thema: 3 weitere positive Fälle, diesmal bei Spielern der Titans

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