Montagsvorschauer – Woche 15

Ein Monday Night Game, das man kaum schmackhaft machen kann: Cincinnati Bengals (2-10-1) vs. Pittsburgh Steelers (11-2).

Die Bengals sind fast fix auf ihrem #3 Draft-Platz eingeschlossen und spielen seit QB Joe Burrows schwerer Verletzung um nichts mehr – außer vielleicht um den Job von Head Coach Zac Taylor. Aber selbst das ist unwahrscheinlich, so verhasst wie Taylor mit seiner Kultur des Misstrauens sein soll.

Die Steelers sind schon fix in den Playoffs, kämpfen aber noch um das Seeding: Nach oben kann man Kansas City noch abfangen, von unten droht man von Buffalo (11-3) überholt zu werden.

Heute wäre alles andere als ein Steelers-Sieg eine Sensation. Pittsburgh hat Offensiv-Probleme durch stagnierendes Playcalling, Drops und Inexistenz eines auch nur adäquaten Laufspiels, aber die Bengals-Defense ist eine der seichtesten in der NFL: #31 nach Passrush-Win-Rate und viele Deckungsprobleme „hinten“.

Defensiv beißen die Steelers momentan an den Verletzungssorgen nach den Ausfällen von LB Bush und EDGE Dupree – weil auch Rollenspieler à la Spillane oder Starting-CBs wie Joe Haden in den letzten Wochen ausgefallen sind, hat die einst Furcht und Schrecken verbreitende Steelers-Verteidigung doch einiges von ihrer Aura verloren.

Gegen Cincinnati darf das alles kein Problem sein. Das spannendste an dieser Partie ist, ob Pittsburgh im Angriff irgendwelche Dinge mit Blick auf die Playoffs schematisch verändert:

  • Zwingt man QB Roethlisberger doch noch ein bisschen mehr Play-Action auf?
  • Baut man hie und da doch noch Mitteldistanz-Routen ein?
  • Tritt man das Laufspiel endlich doch komplett in die Tonne und ersetzt es vollständig von Kurzpassgewichse?

Das sind die Fragen zur Steelers-Offense , die uns in den nächsten drei Spielen beschäftigen werden.

2 Kommentare zu “Montagsvorschauer – Woche 15

  1. Spoiler

    Beweis, dass nfl sehr schlecht prognostizierbar ist. PIT hatte in kompletter 1. Hz 1 (!) Drive mit als 3 Plays. Und der endet mit interception :-)). Freak spiel

  2. Aus Steelers-Sicht kann man nur hoffen, dass es sich um ein Freakspiel handelt, denn da war das, was Pittsburgh gegen Baltimore vor ein paar Wochen gezeigt hat, noch um Welten besser, und das war schon nicht schön.

    Damals waren es noch Drops und andere Knieschüsse, aber es war noch eine Basis da. Die letzten zwei Spiele war gar nix mehr da.

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