NFL Championship Sunday 2020/21 im Nachklapp

Ein Nachklapp zu den beiden NFL Conference-Championship-Games von letzter Nacht.

Es waren wieder keine extrem dramatischen Spiele. Wir warten nach 12 Post-Season-Spielen noch immer auf einen Führungswechsel im Schlussviertel. Das hat es so noch selten gegeben. Trotzdem war das Interesse auch auf diesem Blog da: So viele Zugriffe in so kurzer Zeit wie beim NFC-Championship-Game hatte ich in über 10 Jahren auf diesem Blog noch nicht.

Green Bay Packers 26, Tampa Bay Buccaneers 31

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Brutal bittere Pille für die Packers. Tom Brady gewinnt mit der Jameis-Winston-Statline, und die Packers schauen dumm aus der Wäsche, weil sie die sich bietenden Chancen nicht genutzt haben.

Eins ist klar: Tampa war mal wieder viel zu lauflastig bzw. konservativ in Early-Downs. Es war einfach mal wieder putzig, wie Bruce Arians und Byron Leftwich 50% der 1st und 2nd Downs in eine Mauer trieben – und nur einmal echten Erfolg damit hatten, als „Playoff Lenny“ RB Leonard Fournette einen wirklich famosen 20-yds TD erlief, ehe Tom Brady im 3rd Down zum Armageddon wurde und 15 Yards/Pass downfield fabrizierte.

Aber das war’s dann auch mit den Coaching-Bolzen der Buccs. Ansonsten hat Tampa vieles richtig gemacht:

  • Viel Motion, vor allem für Chris Godwin
  • Gerade ausreichend viel Play-Action um die Packers immer wieder zu freezen, auch in High-Leverage Situationen wie dem Touchdown für TE Cam Brate kurz nach dem Packers-Fumble zum 28-10
  • AGGRESSIVITÄT in Großbuchstaben kurz vor der Pause, als man mit weniger als 30 Sekunden auf der Uhr ein 4th Down ausspielte und dann mit 13 Sekunden auf der Uhr tief ging und mit dem Touchdown belohnt wurde.
  • Mehrere Pässe in der Cruch-Time, als man die Uhr herunter spielen musste. Die Buccs wurden mit der entscheidenden DPI von CB Kevin King belohnt.

By the way: Lass uns die Refs schnell aus dem Weg räumen. Ja, es war ärgerlich, dass sie 58 Minuten lang kaum auf Holding in der Secondary schauen, u.a. ein Halten bei einer Interception von Rodgers nicht genau hinschauen, und dann ausgerechnet in der kritischen Situation pfeifen und zwar gegen die Packers pfeifen. Aber du kannst mir nicht ernsthaft erzählen, dass man bei so einem klaren Vergehen die Schuld auf die Refs schieben sollte:

War es übers ganze Spiel nicht völlig konsequent von den Refs gepfiffen? Ja. Das sind wir von den Playoffs gewohnt. Das macht Kings Trikotzerren aber nicht wenig krass. Bei der Rodgers-INT wars auch ein kurzes Halten – aber halt vom Blickwinkel des zuständigen Back-Judges fast unmöglich zu sehen. Ich bin geneigt, eher von Pech zu sprechen als von Bias.

Aber ich will nicht groß über die Schiris diskutieren, denn die Packers können sich diese fassungslose Pleite auf die eigene Stirn schreiben.

Sie haben einfach zu wenig aus den sich bietenden Chancen gemacht. Viel zu wenig! Die Defense forcierte gleich 3 Interceptions von Brady in der zweiten Halbzeit – und die Packers gingen danach zweimal 3&out. Nicht einfach „Punt“. Sondern three and out. Nicht mal ein einziges 1st Down erzielt. Das kannst du einfach nicht bringen gegen ein Team, das jeden deiner eigenen Fehler eiskalt ausnutzt.

Die Packers war zwar angemessen passlastig in Early-Downs, aber sie sind vor der Endzone immer wieder eingegangen. Es waren teilweise Millimeter-Plays, aber die beste Redzone-Offense der Saison schoss Fieldgoals aus 24 und 26 Yards.

Das erste dieser beiden kurzen Fieldgoals kam in der ersten Halbzeit bei 7-14 Rückstand. Die vorangegangene Serie war bissl zeichnend für den Packers-Abend:

  • 1st Down: Davante Adams ist links draußen isoliert gegen einen Corner, gewinnt auch das Duell, Rodger wirft schnell, aber eine Millisekunde zu schnell für den Tochdown, Adams ist noch in der Abdrehbewegung als der Ball ankommt, und kann ihn nicht festhalten.
  • 2nd Down: Lazard läuft die falsche Route.
  • 3rd Down: Lazard ist diesmal völlig offen, aber jetzt übersieht Rodgers den offenen Receiver und wirft incomplete.

Das zweite Fieldgoal kam bei 23-31 mit 2:15 to go, neun Yards vor der Endzone. Klarer: 4th&Goal von der 9. Matt LaFleur ließ kicken. Das hat natürlich heftige Reaktionen nach sich gezogen. Ich habe in dem Moment gleich meine Gedanken zu dem Move getweeted und die Entscheidung irgendwo verteidigt:

Es war ein 8-Punkte-Spiel. Selbst mit Touchdown und 2pts-Conversion kommst du nur zum Ausgleich und gibst Brady mit vier Timeouts den Ball zum Fieldgoal-Drive. Und TD + 2pts waren in der Situation ausreichend unwahrscheinlich.

Ich verstehe, dass es komisch klingen mag, wenn ausgerechnet korsakoff, der seit 10 Jahren jede „konservative“ Entscheidung geißelt, Verständnis für Kicken in einer kritischen Late-Game-Situation aufbringt. Aber eigentlich jede Auswertung hinterher hat bestätigt, dass es eine 50/50 Entscheidung war – der Baldwin-Bot sah ganz knapp das Ausspielen vorn, Profi-Wetter Matthew Davidow hingegen stimmte mit LaFleur überein.

Überraschend: Die Packers wurden in der O-Line dominiert – und zwar nicht nur an der linken Flanke, sondern auch immer wieder über die Mitte und auch RT Ricky Wagner hatte gegen den famosen EDGE #58 Shaq Barrett einen brutal schweren Stand. Rodgers stand häufig unter Druck und wirkte zunehmend frustriert.

Die Packers haben zwar die Bälle ganz gut auf sämtliche Receiver verteilt, aber letztlich war die Offense auch in dem Spiel zu abhängig von Davante Adams. Die Leute dahinter sind einfach nicht gut genug um ohne Scheme die Scheiße rauszureißen. MVS ist bei allen Big Plays zu inkonstant, Lazard läuft zu viele falsche/ungenaue Routen, St Brown droppte die erste 2pts-conversion, Tonyan ist ein guter Tight End, aber keine echte Matchup-Waffe.

Rodgers kokettierte nach dem Spiel offen mit Abgang. Nur Gejammere im Affekt? Rodgers weiß normalerweise genau was er sagt. Ich kann seinen Frust verstehen: Trotz absurder Offseason und wackeligem Receiving-Corps eine fulminante Saison gespielt, die viele Probleme übertüncht hat. Aber dann im entscheidenden Moment mal wieder kurz gescheitert.

Obwohl die Packers heuer ein viel besseres 13-3 Team waren als letztes Jahr, ist das Endergebnis mit Halbfinal-Aus das gleiche. Wenn Rodgers bleibt, müssen die Packers heuer endlich den zweiten und eventuell dritten Receiver holen. Also alles nachholen, was letztes Jahr verpasst wurde.

Wie echte Receiver-Tiefe aussieht, hat der Gegner gezeigt: Antonio Brown fällt aus, Mike Evans hat eine unglückliche Partie, Gronkowski ist bis auf einen Catch unscheinbar – aber dafür machen Scotty Miller und 5th-Round Rookie Tyler Johnson fette Plays.

Zu den Buccs gibt es noch drei Dinge zu sagen.

1x Kudos an die Aggressivität und die Eier, vor der Pause mit wenigen Sekunden auf der Uhr auf TD zu gehen. Das ist das, was ich immer fordere! Aber bei aller Aggressivität dürfen wir nicht vergessen, dass Brady in der Serie vor dem 4th Down eine gedroppte INT hatte. Es hätte also auch ganz anders laufen können.

2x Tampa hat aber mit Glück und Geschick 14 Punkte aus den Turnovers geschlagen und schon wieder einen 1-Play-Drive für 7 Punkte hingelegt (nach dem Aaron-Jones-Fumble).

3x Großartige Performance der Front Four. Insbesondere JPP, Barrett, aber auch DT Vita Vea hatten alle ihre Momente. Das hatte ich nicht für möglich gehalten – nicht gegen die bislang so starke Packers-Line.

Zu Brady gibt es noch eins: Nein, das war trotz 3 INT und einer vierten gedroppten keine miese Performance. Nein, das war aber auch keine außerirdische Performance. Dafür hatte er zu viele Fehler – auch wenn nicht jede INT vollumfänglich auf seine Kappe ging. Aber das Pass-Chart von Brady ist faszinierend – mit aDOT von 11.5 Yards, brutaler Fokussierung auf 3rd Downs und drei wirklichen Big Plays:

Kansas City Chiefs 38, Buffalo Bills 24

Zum Liveblog.

Ich habe es im Liveblog schon geschrieben: Kantersieg. Die Chiefs haben hier gezeigt, wo der Hammer hängt und wer die „Class of NFL“ ist. Die Bills reisen verschreckt nach Hause und fragen sich warum der über die Saison so aggressive Trainerstab im wichtigsten Moment der Saison so implodiert ist.

Machen wir uns nix vor: Sean McDermott performte in der Partie nicht wie mein Coach des Jahres. McDermott ließ wie Kollege LaFleur zweimal ganz kurz vor der Endzone Fieldgoal kicken – und auch wenn jede Entscheidung für sich vielleicht noch verteidigen war: Gegen Mahomes kannst du so einfach nicht agieren. Das kannst du problemlos das Argument bringen, das Coaches sonst immer gegen Analytics ins Feld führen um ihre Hosenscheißer-Entscheidungen zu verteidigen: Du musst die Spielsituation beachten, jede Situation ist anders.

Nope. Mahomes ist anders.

Die Chiefs-Offense hat das Spiel total dominiert. Erstes viertel ohne Punkte, und dann 21, 10 und 7 Punkte in den nachfolgenden Quarters, obwohl Mahomes genau einen Pass jenseits der 20 Yards downfield warf – und Tyreek Hill den droppte.

Dafür:

  • Kurzpass-Urgewalt: Mahomes mit aDOT von 5.8 Yards, aber fast 22 Expected Point dabei, weil Kelce im Slot alles dominierte und Buffalo keine Antwort auf Hills Speed hatte. Die beiden sind zusammen einfach ein unglaubliches Receiver-Duo. Bestimmt das beste, was die NFL zu bieten hat – vielleicht ever.
  • Play-Action Dominanz: Mahomes 11/11 für 173 Yards und TD bei Play-Action. Die moisten Yards kamen dabei nach dem Catch.
  • In-Breaking-Routes (Slants, Crosser, Digs…): 9/11 für 159 Yards. 14.5 Yards/Pass.

Das Detail dazu gibt es hier. Die Bills-Defense, die die meiste Zeit ohne Blitzes in 2-high saß, nahm Mahomes den tiefen Ball weg und wurde abgewatscht mit einer Kurzpass-Orgie. Die Chiefs sind einfach unfassbar gut, das zu nehmen was der Gegner anbietet. Diese Adaptivität sieht man sonst nur bei Chamäleons. Mahomes hat in dieser Post-Season noch keine Completion tiefer als 20 Yards geworfen.

Die Bills-Offense sah auch kein Land. QB Josh Allen wirkte zögerlich, unsicher. Er machte zwar einige Plays, aber sein Rushing-Thread wurde viel zu selten eingesetzt bevor es eh zu spät war.

Ich möchte im All-22 noch sehen was die Chiefs gemacht haben um Allen so derart durcheinander zu bringen, aber einen „Hint“ gibt das Pass-Chart: Press-Coverage. Die unbekannten Corner dominierten die Bills-Receiver mit Aggressivität an der LOS:

Es war eine fette Performance von unbekannten, mäßig bezahlten Herren wie Ward, Fenton, Snead, Breeland usw… alles Herren, die keine Sau kannte. Dazu starke Performance von Tyrann Mathieu all-around, und sehr gute Deckung von Juan Thornhill.

Chief-DefCoord Steve Spagnuolo war früher bei mir mal verschrien als der Mann, dem Osi Umenyiora und Justin Tuck mit ihren Superbowl-Performances den Weg bahnten. Aber ich habe längst zurückgerudert: Was Spags aus diesem Billig-Personal auf Cornerback gemacht hat, ist fett.

Letztlich war es ein 38-24 Sieg der Chiefs, aber das Spiel war nicht so knapp. Die Chiefs waren in der ersten Halbzeit schon total dominant:

Kansas City schoss sich mehrfach ins eigene Knie: Der Hill-Drop deep downfield im ersten Drive, der gemuffte Punt von Mecole Hardman mit Bills-Ballübernahme an der 3 Yards Line (der 6 Punkte brachte), gedroppte Interceptions von CB Ward und S Thornhill: Buffalo hatte Glück, dass das kein komplettes Debakel wurde.

Die Chiefs dagegen haben Hardman nach seinem Bolzen nicht abgestraft, sondern schnell wieder eingebaut: Kurzer Touchdown als Seelenkur kurz danach, dann sofort wieder als Puntreturner aufgestellt – und mit EndAround für 50 Yards auch massiv in die Offense eingebaut. Andy Reid: Furchtlos und treu.

Superbowl-Outlook

Finale dahoam! Die Buccs sind damit das erste Team, das auch im Heimstadion den Superbowl spielen kann. In den 70ern oder 80ern hatten die Rams mal ein Finale in der eigenen Stadt, aber nicht im Heimstadion.

Tom Brady 10te Superbowl. Chiefs erstes Team mit Chance auf die Titelverteidigung seit Bradys Pats 2003-2004.

Die Chiefs müssen ohne LT Eric Fisher antreten. RT Mitchell Schwartz ist seit Monaten ein Phantom mit einer nicht genau bekannten Verletzung. Ohne beide Tackles gegen diesen aggressiven Buccs-Passrush kann das zu Problemen führen.

Oder? Buccs-Aggressivität sah im Regular-Season-Spiel zwischen den beiden Teams so aus: Hill mit über 200 Yards Receiving im ersten Viertel, Mahomes mit fast 400 Passing-Yards zur Pause, ehe KC nach dem Seitenwechsel zwei Gänge runterschaltete um einen ungefährdeten 27-24 Sieg heimzufahren. Der Standard-Defense-Gameplan der Buccs hat Katastrophenpotenzial gegen Mahomes und Co.

Aber vielleicht wird Todd Bowles ihn wiederholen und gar nicht so Unrecht damit haben. Denn die Buccs müssen hier „auf Varianz“ gehen und schauen, Turnovers zu kreieren. Sonst wirst du eh an die Wand gespielt. Offensiv braucht Brady ein annähernd perfektes Spiel als Ergänzung.

Kansas City ist momentan mit 3 Punkten favorisiert. Das fühlt sich erstmal für mich zu knapp an. Ich hätte eher an 6 Punkte gedacht.

Aber wir haben noch zwei Wochen Zeit um das Duell in die Pipette hinein zu analysieren. Erstmal heißt es beten, dass die beiden Teams keine Covid-Fälle einfangen, damit diese so schwierige Saison würdig zu Ende gehen kann.

19 Kommentare zu “NFL Championship Sunday 2020/21 im Nachklapp

  1. Noch ein Kommentar zum Buccaneers Passrush. Ich hatte öfter das Gefühl, wie wenn es Shaq Barrett und JPP entgegen gekommen ist, wenn Rodgers die Playclock deutlich unter 5 Sekunden runter laufen lassen hat. Der Ball wurde aus meiner Sicht häufig mit 0-2 Sekunden auf der Uhr gesnappt, da kam insbesondere Barrett wie aus der Kanone geschossen um die Ecke und hatte seinen Gegenspieler bereits mit dem zweiten Schritt überholt. Kombiniert mit dem Push, den der Interior Rush immer wieder zustande gebracht hat, war das sau schwer für Rodgers.

  2. Good point @pat. Und noch eine andere Sache würde ich gerne ergänzen: Bucs haben eiskalt Kevin King als Schwachpunkt ausgenutzt. Das hatte was von Brady in New England.

    Overall ein hart erkämpfter Bucs Sieg. Ich glaube nicht, daß sie mit so einem Gameplan eine Chance gegen die Chiefs haben, wenn Mahomes nicht Eigenfehler macht, aber who knows. Haben den Bucs ja auch @Lambeau nicht so viel zugetraut.

    Natürlich sonst danke für die wie immer lesenswerte Review.

  3. Die beiden 3&outs nach den Brady Interceptions darfst du dir als Packers einfach nicht erlauben. Solche Geschenke musst du nutzen.
    Ja, Kevin King wurde teilweise brutal verbrannt. Er wurde ja zusätzlich noch 1-2 mal durch Drops der Bucs Receive „rausgerissen“. Das hätte noch schlimmer kommen können.
    Warum man im letzten Play vor der Pause Cover-1 Robber spielt bleibt wohl auch Pettines Geheimnis.
    Alles in allem einfach eine extrem ärgerliche Niederlage für die Packers, weil so viel mehr drin gewesen wär.

    An dieser Stelle noch mal ein riesen Dankeschön für die tolle Berichterstattung zum Championship Wochenende, bzw. generell zu den Play-Offs. Richtig stark!

  4. Auch von mir herzliches danke für die, ich kann für mich sagen: unverzichtbare, Berichterstattung an diesem und an allen letzten Wochenenden.

    Wenn ich als erstes an die Spiele von dem Wochenende zurückdenke, dann war das eine Machtdemonstration der Chiefs und speziell von Mahomes/A.Reid. Die Bills hatten ja überhaupt keine Chance und sind ja auch völlig von ihrem normalen Modus weggegangen mit den beiden kurzen FG. Hoffentlich wars eine Lehrstunde für McDermott.

    Wenn die beiden Coords und der Coaching Staff fürs nächste Jahr wirklich zusammenbleiben, dann können die Bills hoffentlich noch einmal angreifen, Allen macht richtig Spaß beim Zuschauen, auch wenns gestern hässlich war.

    Zu Brady muss man nicht mehr viel sagen. 10 Post Season Games wäre schon eine große Karriere aber 10 Superbowls da bleibt einem die Spucke weg. Egal ob man ihn mag oder nicht, aber das ist einfach GOAT Level. Da muss Mahomes noch ein Weilchen so aufspielen um auf den Status hinzukommen.

  5. Auch guter Punkt von Kevin Cole: Rodgers hatte im 3rd & Goal vor DER kritischen Entscheidung die Möglichkeit per Scramble ein paar Yards zurückzulegen.

    Zum TD hätte es fast sicher nicht gereicht, aber das 4th&Goal wäre kürzer gewesen. Und dann wäre Ausspielen eine vernünftige Entscheidung gewesen.

    Auch Cole kommt zum Schluss, dass man LaFleur für das Fieldgoal nicht verdammen kann.

    McDermott hat dagegen „langsamen Tod“ gespielt anstatt auf Sieg. Eine wirklich merkwürdige Partie von den Bills-Coaches.

  6. Danke für die Einschätzung zum Packers 4th Down. Einer der wenigen Punkte, bei denen Analytics schon weiter ist als mein Kopf 🙂

    Die Logik macht am besten so Sinn: Pack Defense hätte ohnehin einen Stop gebraucht. Ob mit oder ohne Score. Und um zu gewinnen, hätte die Offense auch ohnehin noch einen Ballbesitz gebraucht.

    Gruß,
    Karl

  7. Ziemlich langweilige Playoffs in diesem Jahr.
    GB enttäuscht auch mit LaFleur irgendwie, da kam auf beiden Seiten des Balles zu wenig. Aus den INTs muss man mehr machen und ob die 2pt war auch nicht überzeugend.
    Gut besser als McDermott war eher, wie man da vor der Pause auf FG gehen kann ist mir ein Rätsel. So gewinnt man nicht.
    Stefanski und die Browns werden sich ärgern.

    Ich erwarte einen langweiligen SB. Dafür läuft Arians zu oft für nichts und es passieren Offensiv zu viele Fehler.

    Stafford will wohl weg von den Lions, unabhängig con den neuen Coaches und Watson ist nun auch egal wer kommt.

  8. Houston ist unfassbar – ich dachte ja immer Bill o Brian ist der depp – aber sein Abgang war am Ende noch ein downgrade🙈
    Watson Mitsprachen bei den Hirings versprechen, sich nicht dran halten und dann den Backup qb zum HC Interview einladen?!

  9. Zum CCG Wochenende darf ein Riveron nicht fehlen. Das übliche Totalversagen.

    Josh Allen Pass/Fuß out of bounds. Das ist gar nicht zulässig als Booth Review.

  10. Seahawks hatten auch die Chance aufs Double
    damals wie auch in zwei Wochen wird Brady dies selbstverständlich nicht zulassen

  11. Da darf sich der alte Mann aber in erster Linie bei seiner Defense und der Unfähigkeit der Packers bedanken. Im SB muss Brady deutlich besser spielen als gestern sonst ist Tampa chancenlos, egal wie lange die Defense hält.

  12. Pingback: Sofa-Quarterbacks – und kurzer Hintergrund zur Flagge gegen die Packers | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  13. @Sam: Guter Punkt. Der entsprechende Tweet von ex-Ref Terry McAuley ist mir gestern über den Bildschirm gelaufen:

  14. @moris: Ich fand Brady aber trotz der ganzen INTs nicht zwingend „schlecht“ gegen die Packers:

    – die ganze Offense ist mit so wenigen Hilfestellungen für den QB nicht einfach zu spielen, und Brady hatte ständig kritische 3rd Downs und hat davon grad in der ersten Halbzeit extrem viele verwertet
    – bei einer INT verbockt Fournette den Blitz-Pickup, bei einer anderen wird ein leichter Overthrow für Evans so blöd abgefälscht, dass der Ball genau einem DB in die Hände fällt

  15. Ich fand Brady auch nicht schlecht. Aber halt eben nur guter Durschnitt, dass ihnen am Ende fast das Spiel gekostet hätte. Die Bucs lassen ihn ja eh nicht genug werfen. Können die Bucs einen Shootout mitgehen? Eher nicht. Können sie wie die Chiefs quasi jeden Rückstand flott aufholen? Eher nicht. Da muss schon alles passen offensiv wie defensiv für einen Sieg.

    Außer die Chiefs OL wird komplett zerstört.

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