Warum das Washington Football Team trotz guter Einkäufe prädestiniert für eine Enttäuschung ist

Das Washington Football Team hat eine erfolgreiche ersten Woche in der NFL Free Agency hinter sich und gehört trotzdem zu den bis jetzt am meisten verbesserten NFL-Teams. Über die Erwartungshaltung an ein plötzlich ziemlich gehyptes Team.

Schauen wir uns den „Improvement-Index“ von Kevin Cole an, so ist Washington neben New England jenes Team, das im Vergleich zur letzten Saison die meisten WAR („Wins above Replacement“) addiert hat – in etwa 0.3 Siege pro Saison.

Die drei „splash signings“ waren natürlich WR Curtis Samuel, CB William Jackson III und QB Ryan Fitzpatrick. Alles drei stopfen nicht nur Kaderlücken, sondern sind auf dem Papier auch klare Verbesserungen im Verhältnis zur letzten Saison. Aber das beste daran: Es waren die einzigen nennenswerten Neuverpflichtungen für die Franchise von Dan Snyder, die in den vergangenen 20 Jahren immer mal wieder wahllose Monsterverträge in Free Agency ausgestellt hatte, die sie nur kurz danach bitterlich bereute.

Die Neuen

Fitzpatrick hat sich auf seine alten Tage zu mehr entwickelt als zu einem Maskottchen, das einem jungen QB-Pick nach dem anderen den Rang abläuft; Fitzmagic war in den letzten drei Jahren jeweils ein Top-20 Starter in der NFL. Nach der PFF WAR Kennzahl war Fitzpatrick:

  • 2018 die #19, obwohl er nur 427 Snaps gespielt hat
  • 2019 die #14
  • 2020 in nur 496 Snaps die #21

Fitzpatrick überzieht mit seinem risikoreichen Spielstil immer mal wieder die Grenze des Gewinnbringenden, aber er ist gegenüber allem was Washington letztes Jahr auf QB auflaufen sah, eine deutliche Verbesserung – selbst wenn man die gelegentlichen Horror-Performances mit einberechnet.

Samuel ist mit seinem Status als „Irrwisch-Receiver“ eine coole Ergänzung im Receiver-Corps und dem Trainerstab um Ron Rivera bereits aus gemeinsamen Zeiten in Carolina bekannt. Obwohl Samuel gefühlt schon ewig in der Liga ist, wird er im August erst 25.

Jackson war in Cincinnati einer der guten Starting-Cornerbacks in der NFL, auch wenn er nie mehr an seine fantastische Debütsaison anschließen konnte. Trotz ca. 13.5 Mio/Saison ist er kein überteuerter Neuzugang – wohl auch, weil seine Breakout-Saison nicht 2020 war, sondern mit 2017 schon ein paar Jahre in der Vergangenheit liegt. Jackson bescheinigt man in Cincinnati:

  • Zwei gute bis sehr gute Jahre (2018 und 2020)
  • Ein exzellentes (2017)
  • Ein schwaches (2019)

Man kann mit ¾ Sicherheit davon ausgehen, dass hier ein guter Mann verpflichtet wurde. Wenn die eh schon starke Defensive Front in Washington durch den nun dritten namhaften Defensive Back ergänzt wird (nach Landon Collins und Kendall Fuller), kann man durchaus auf eine erneut starke Defensive-Performance von Washington hoffen.


Also:

  • Verbesserung auf QB
  • Verbesserung im Receiver-Corps
  • Sehr solide Offensive Line außer dem Left Tackle
  • Hervorragende Defensive Line
  • Verbessertes Defensive Backfield
  • Keine völlig offensichtlichen Schwachstellen mehr im Vorfeld des NFL Drafts
  • Guter Coaching-Staff um Rivera, dessen Teams nur selten „underperformen“.

Rich Eisen hat diesen neuen modus operandi in Washington in seiner Show so getauft:

Auch bei PFFs George Chahrouri klingt das erstmal ziemlich euphorisch:

Für viele ist Washington nach den Moves nicht bloß die beste Wette der NFC East, sondern straight up der Favorit der Division. Ich nehme davon noch Abstand – bzw. sehe die Gefahr, dass das mit Washington 2021 und auch darüber hinaus in einer herben Enttäuschung endet.

Warum die drei Einkäufe auch Gefahren bergen

Einmal: Fitzpatrick ist als 38-jähriger Oldie weder eine langfristige noch eine wirklich verlässliche kurzfristige Lösung. Fitzpatrick war wohl die beste verfügbare Lösung, weil Washington über zu wenige Ressourcen im Rennen um einen Deshaun Watson verfügte. Aber ohne einen Rookie ist Fitzpatrick der Weg ins „QB-Fegfeuer“.

Aber auch bei Samuel und Jackson habe ich Fragezeichen. Jackson ist wie oben geschrieben wahrscheinlich ein ziemlich gut bepreister Einkauf, aber ich frage mich ob er ein idealer „Scheme-Fit“ in Riveras Zone-lastiger Defense ist. Jackson war in Vergangenheit ein besserer Manndecker als Zone-Corner. Kann die Mannschaft größtmöglichen Nutzen aus dieser Verpflichtung ziehen?


Samuel ist das Gegenteil von Jackson: Drei mittelmäßigen Jahren folgte der Durchbruch 2020. Diese Breakouts kurz vor dem Sprung in die Free Agency sind oft gefährlich, weil sie überbezahlten Vertrag implizieren. Im Falle von Samuel kommt noch dazu: Er wurde 2020 bei den Panthers ganz anders eingesetzt als in den Jahren zuvor:

  • 2017-2019: 71% der Snaps outside, aDOT von 13.2 Yards/Target, 1.14 Yards/Route Run
  • 2020: 71% der Snaps im Slot, aDOT von 7.5 Yards/Target, 1.93 Yards/Route Run

Die Krux: Der Trainerstab, unter dem Samuel 2017-2019 in Carolina spielte, war quasi der gleiche wie jetzt in Washington – Rivera, OffCoord Scott Turner. Die setzten Samuel damals recht ideenlos als Sprinter für tiefen Pässe ein, sehr häufig von irgendwo draußen an den Seitenlinien startend, und Samuel war relativ unproduktiv.

Erst Joe Brady machte mit Samuel den Schritt „back to the roots“, zu dem College-Allzweckwaffenstil, den Samuel einst bei Ohio State spielte: Überwiegend Slot, viele kürzere Routen, Sweeps, Motions, Fokus auf Yards nach dem Catch.

Haben Rivera/Turner letztes Jahr hingeschaut und von Brady gelernt wie man einen Samuel einsetzt? Oder haben sie ihn geholt mit derselben Idee wie damals in Carolina – einen Sprinter auf tiefen Routen für YOLO Fitz?


Wenn sie Samuel mit einem besseren Plan einsetzen als einst, dann kann das eine ziemlich geniale Skill-Player Truppe werden. Terry McLaurin als WR1 ist ein Juwel, einer der besten, am öftesten unterschätzten Receiver in der ganzen NFL. McLaurin und Samuel haben teilweise redundantes Skill-Set, was zwar gefährlich sein kann – aber richtig kombiniert auch ziemlich tödlich.

Wer WR2 außen spielen wird, ist noch nicht klar – wenn Washington im Draft nix mehr macht, eventuell ein Cam Sims. Dazu Antonio Gibson als „halber Receiver“ aus dem Backfield, und vielleicht ein Antonio Gandy-Golden mit einem Leistungssprung im zweiten Jahr.

Ich sehe da viel Speed (mehrere 4.3 und 4.4 Sprinter) und potenziell hohen Spaßfaktor. Aber die Spaßbremse könnte draußen an der Seitenlinie hinter Maske und Play-Sheet versteckt stehen.

Enttäuschung vorprogrammiert

Insgesamt hat mir Washingtons Offseason-Plan gefallen: Keine Orgie an Splash-Signings, sondern der Versuch, vorhandene Schwachstellen mit solidem Personal zu adressieren um im Draft nicht in Zugzwang zu geraten. Im Rahmen der Möglichkeiten war das ein erstaunlich solider Offseason-Auftakt einer oft irrational agierenden Franchise.

Aber die aktuelle Euphorie um Washington ist mir zu groß. Offense wird besser sein, aber das war ein 7-9 Team, das von einer starken Defense in einer extrem schwachen Division getragen wurde. Starke Defense ist oft anfällig gegen Regression – trotz neuer Einkäufe. Selbst wenn die Offense also klar besser wird: Sie muss wahrscheinlich auch etwas Defense-Performance kompensieren.

Dazu wird die NFC East deutlich besser sein als letztes Jahr. Dallas, die Giants, auch Philadelphia: Alles Mannschaften, bei denen nicht zu erwarten ist, dass sie zusammen erneut kaum 16 Siege holen.

Ohne eine wirklich hochklassige langfristige Quarterback-Lösung droht in Washington also auch nach den drei vernünftigen Einkäufen Stagnation – mal wieder. Die große Frage der Fragen bleibt also fürs erste noch die gleiche wie schon zuvor: Wie kommt man zu diesem Quarterback? Im Draft hat Washington nur den #20 Pick. Unwahrscheinlich, dass man von dort aus startend einen Big-Move einfädeln kann.

Mit einer 9-8 Bilanz in 2021 wird sich daran auch in Zukunft nicht viel ändern. Es bleibt also „Prinzip Hoffnung“ auf einen Glücksgriff in den späteren Runden. Du weißt, was das bedeutet: Stuck in the middle.

12 Kommentare zu “Warum das Washington Football Team trotz guter Einkäufe prädestiniert für eine Enttäuschung ist

  1. Wenn man mal schaut, an welcher Stelle die aktuellen Top-QBs gedraftet wurden (Brady, Watson, Mahomes, Rodgers, Wilson, … ) sind Midround-pick Teams vielleicht gar nicht so verdammt, wie man meinen möchte.
    QB-scouting hat noch ein bisschen Luft nach oben, was die Projections angeht.

    Und ich hätte auch Leader Fitzmagic gesigned: Der Junge verkauft auf jeden Fall Tickets und sorgt für Einschaltquoten. Und für die Lockerroom „culture“ ist er auch gut.

  2. Naja. Brady war ein „once in a lifetime“ Pick und der Grund warum Wilson so tief gefallen ist (Körpergröße) ist längst kein entscheidender Faktor mehr.

    Watson, Mahomes und Rodgers waren alles 1st Rounder. Mahomes und Rodgers haben auch von exzellenten Umständen profitiert, u.a. von sehr viel Geduld ihrer Mannschaften.

    Prescott, Cousins und Garoppolo sind die einzigen anderen besseren Beispiele für Mid-Round-QBs, und keiner von ihnen ist unumstritten.

  3. Ich muss irgendwann mal lernen, mich präzise auszudrücken: Ich meinte nicht „Midround-pick“ auf alle sieben Runden bezogen, sondern „Mid-FIRST-round-picks“.
    Mit dem 20. overall pick kann man in den meisten Drafts noch den ein oder anderen fähigen QB antreffen.
    Insgesamt habe ich das Gefühl, dass das Scouting in den letzten Jahrzehnten treffsicherer geworden ist, aber early, mid oder late Firstrounder, da werden sie wohl nie sicher sein.

  4. Dafür braucht es aber zwei Dinge:

    – Das QB Talent muss da sein
    – Die Teams vor dir müssen aus welchen Gründen auch immer den Spieler durchflutschen lassen

    Viele Beispiele von solchen guten Mid-/Late-1sts gibt es nicht. Mahomes & Watson vielleicht – aber für die beiden wurden Investitionen d3er Größenordnung #1 overall hingelegt.

    Lamar Jackson, Rodgers, vielleicht Flacco. Sonst war da nicht viel, man erinnere an die zahllosen Browns-Flops im letzten Jahrzehnt, oder an Dwayne Haskins.

    Es ist fast so, als ob die Prospects, die aus den Top-15 rausfallen, alle ihre wie auch immer gelagerten Fragezeichen haben, und die NFL ganz gut darin ist, diese zu erkennen.

  5. Ich sehe nicht, dass die NFL gut darin wäre, schwache QBs halbwegs zuverlässig zu erkennen.

    Beispiele:
    Sam Darnold an 3
    Mitchell Trubisky an 2
    Jared Goff an 1
    Carson Wentz an 2
    Jameis Winston an 1
    Marcus Mariota an 2
    Blake Bortles an 3

    Insbesondere die QBs ohne Wentz und Winston sind (vermutlich) viel zu hoch gepickt worden. Wenn die Scouts gut darin wären, Fragezeichen aus den Top-15 auszusortieren, warum picken sie dann Goff an 1 oder Bortles an 3? Sie haben alles Tape der Welt, Combine, Interviews, Coach Einschätzungen, etc…

    Ich habe eher das Gefühl der Trend geht zu: Alle QBs, die irgendwo Elite-potential haben könnten, werden vorsichtshalber früh gepickt. Wenn man die First-round-QB-picks der 90er mit den letzten Drafts vergleicht, werden heute mehr Firstrounder für QBs investiert.

    Ein wichtiger Aspekt, der beim Hände-messen und 40yd-island-winning meiner Meinung nach immer mehr ungeht: vernünftiges Entwickeln von QBs seitens des Teams. Das hat nichts mit Projections und Glücksspiel zu tun als vielmehr mit dem Willen Zeit in einen QB zu investieren. Heute muss der Rookie sofort performen oder er gilt als Bust.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich denke, die Scoutpräzision hat sich nicht proportional zu den technischen Möglichkeiten seit den 80ern weiterentwickelt.
    (was für Teams wie WFT ein Segen sein könnte.)

  6. Also ich denke die Beispiele hier hinken etwas. Man darf bei all dem Scouting auch nicht vergessen, dass es nicht zur Identifizierung des nächsten Pat Mahomes führt, sondern eher als eine Art Risikominimierung gesehen werden muss. Hier sprechen wir von Breakout-Wahrscheinlichkeiten. Sicher hat ein QB der erfolgreich am College gespielt hat und auch die stats vorweisen kann, immer gute Karten auf einen höheren Draftpick. Aber es gibt Attribute, die kaum zu scouten sind und letztlich muss jeder Spieler in einem Gesamtgefüge bewertet werden, welches so sicherlich nicht noch einmal zum Stehen kommt. Wenn die jungen QBs dann tatsächlich auf NFL Grün stehen und ganz anderen pressure haben, sind wir bspw. bei einem schwer messbaren Faktor. Ungeachtet dessen, dass die QBs nicht immer die Zeit haben, wie du schon sagst. Denn auch ein Pat Mahomes hatte ein Jahr Eingewöhnung.

    Zu guter Letzt ist es ja nun mal auch so, dass die mehrheitlich schlechten Teams die hohen Picks haben, sodass du als hoch gepickter QB es auch schwerer hast, um zu überzeugen.

    Nehmen wir Darnold: sehr talentiert, aber schlechte Umstände bei den Jets seit dem Draft. Hier wird für eine wirkliche Bewertung noch die ein oder andere season benötigt. Trubisky, ok da gehe ich mit, aber der trifft dann eben auch das Restrisiko auf bust. Und so ist dann einfach das Scheme auch bedeutend. Sollte Peyton den talentierten Winston bspw. hinbekommen, sehen wir es wieder ganz anders. Denn, dass er Yards produzieren kann, ist ja bekannt.

    Und die Einschätzung von korsakoff teile ich zutiefst was gute midround QB Picks angeht. So ein später QB Pick ist in der Regel nur für die Tiefe und eigentlichen Notfall gedacht, da ja in der Regel ein Ben DiNucci dabei rumkommt.

    Ich würde also nicht unterschreiben, dass es am schlechten Scouting liegt.

  7. QB ist halt auch die mit weitem Abstand wichtigste Position im Football. Das dürfte die NFL mittlerweile auch ohne analytics erkannt haben. Da kann man schon mal etwas zocken selbst außerhalb der Top 15. Ein guter Tackle oder CB bringt dir wenig wenn dein QB nicht liefert. Mehr QBs picken ist gut, da sie immer einen hohen resale Value haben im Vergleich zu anderen Positionen, selbst wenn die Chance auf Breakout noch so klein sein mag.

  8. Bestes Beispiel aus der letzten Zeit als krasse Ausnahme ist sicherlich Minshew als late rounder für den die Jags sicherlich noch einen guten Pick bekommen würden, selbst als Backup.

  9. Das Problem ist doch folgendes:
    Welcher 1st Rounder ein Star wird ist schwer vorherzusagen – ist aber am Ende nicht so schlimm, weil oft jede Menge Value übrigbleibt: Vlt ist dein frisch gedrafteter Receiver nicht die erhoffte Reinkarnation von Megatron, aber zumindest eine solide 1b oder vlt auch nur eine no3 – ist aber am Ende immer noch in Ordnung, weil relativ günstig. Während dir ein top 50 Receiver immer noch value bringt ist ein Top 50 qb für die Tonne. Bei Qb bringt dir eigentlich nur Top 10 etwas; top 20 vlt unter dem Rookie contract und/oder mit OC Genie….

  10. Position mit dem höchsten Value, ja klar sicher. Aber wie alexanderbrink schon sagt, ab einer bestimmten Draft Tiefe ist der QB auch in Sachen Trade für die Tonne und wertlos. Welches Team tradet für einen niedrigen QB? Keins, da dieser sowieso nicht als neuer Franchise QB in Frage kommt, da setzt man lieber 1-2 Jahre auf einen bewährten Veteran oder Lückefüller aus der FA. Auch wenn Minshew ein gutes Beispiel für einen guten Laterounder ist, so hätte er ohne dies beweisen zu können, kaum value gehabt. Wide Receiver werden immer wichtiger, ich denke auch, dass hier immer mehr value besteht auch wenn es tiefer in den Draft geht.

  11. Ein wichtiger Aspekt, der beim Hände-messen und 40yd-island-winning meiner Meinung nach immer mehr ungeht: vernünftiges Entwickeln von QBs seitens des Teams. Das hat nichts mit Projections und Glücksspiel zu tun als vielmehr mit dem Willen Zeit in einen QB zu investieren. Heute muss der Rookie sofort performen oder er gilt als Bust.

    Agreed. Ich sehe die Entwicklung des QB-Prospects auch als entscheidend an, aber der Punkt beim Draften der Prospects ist: Sie müssen in allen Checkboxen zumindest ein „ausreichend“ drin haben und in einigen wirklich hohes Potenzial.

    Dann müssen sie Zeit bekommen – etwas, das niemand mehr geben kann und will (Bills mit ihren drei Jahren Geduld für Josh Allen sind fast schon die Ausnahme), müssen zumindest ein passables Team um sich herum haben um überhaupt vernünftig spielen zu können.

    Dann ist die Mobilität wichtig um in den ersten Jahren in der Pocket, wenn sie noch nicht so raffiniert sind, nicht gefressen zu werden. Dann muss diese Mobilität aber auch gezähmt werden um ihr Pocket-Play auf Topniveau zu bringen. Ich glaube, ohne herausragendes Pocket-Play überlebt kein QB, der nicht Lamar Jackson-esk laufen kann, langfristig.

    Ich stimme zu, dass viele Top-QB-Picks gleiche Flops werden wie die meisten Mid-Rounder, weil sie diese Entwicklung als Pocket-QB nicht schaffen. Aber sie werden eben trotzdem hoch gedraftet, weil sie mehr *Potenzial* als die Mid-Rounder bringen.

    Und Potenzial ist das, was man auf der mit Abstand wichtigsten Position haben möchte, denn ob du 12t- oder 20t-besten QB hast, macht nicht so den großen Unterschied. Du bist dann immer drauf angewiesen, dass alle Umstände stimmen, willst du um den Titel mitspielen.

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