Wer ist der böseste Bube unter den Offensive Linern im NFL Draft 2021?

Ständig im Bild, kaum verstanden: Offensive Line. Die Klasse im NFL Draft 2021 gilt als hervorragend besetzt. Wir haben drauf geblickt.

Und zwar bei Lead Blogger, wo Jan Weckwerth und Christian Schimmel meine Fragen beantwortet haben:

  • Wie sind Offense Liner vom Gesichtspunkt der Athletik und Technik zu bewerten?
  • Wir groß ist der Unterschied zwischen Left und Right Tackle überhaupt noch?
  • Ist Penei Sewell wirklich so gut wie alle sagen?
  • Kann Rashawn Slater wirklich als erster O-Liner gedraftet werden?
  • Welche Prospects können Tackle und Guard spielen?
  • Und natürlich: Was zeichnet diesen Bubi aus?

Und einiges mehr. 15 bis 25 O-Liner in den ersten drei Runden vom Tablett gehen.

Ich werde es hoffentlich schaffen, vor dem Draft noch einmal aus Datensicht auf die Tackles zu blicken, denn es gibt Metriken, die diese Position durchaus zu einer der besser verständlichen machen.

Aber bis dahin lass uns erstmal schauen, was unsere besten Talentscouts über die Prospects sagen. Hier entlang.

7 Kommentare zu “Wer ist der böseste Bube unter den Offensive Linern im NFL Draft 2021?

  1. Wie immer toll gemacht.

    Zwei Anmerkungen:
    Dass Christian mit 33 und 34 inch Armlänge Argumentiert, hat mich überrascht. Spätestens nach dem pff podcast mit joe Thomas würde ich da gar nichts mehr drauf geben.

    Insgesamt ist sehr viel Coaches speak im Interview; also Aussagen, die immer wieder von jedem Coach getätigt werden – da würde mich einmal die analytische Absicherung interessieren. Gibt es wirklich mehr Fumbles von links? Werden wirklich mehr speed rusher Uber links eingesetzt?

  2. Das Thema Armlänge hat mich beim Lesen des Artikels auch wieder sofort an das Interview mit Joe Thomas bei PFF erinnert 🙂
    Ich fände eine genauere Beleuchtung dazu wirklich interessant und ob es über ein Gefühl von „war schon immer so“ hinausgeht.

  3. @Madwurst/alexanderbrink:

    Grundsätzlich zeigt das Beispiel Joe Thomas erstmal, dass 33“ kurze Arme kein „Deal-Breaker“ für einen OT sind. Das widerlegt ja die These nicht, dass längere Arme tendenziell von Vorteil sind.

    Kevin Cole hat vor einem Jahr mal eine Studie rausgehauen, die die Wertigkeit von Combine-Drills und Measurements analysiert hat. Leider ohne Arm-Länge:

    https://www.pff.com/news/nfl-most-important-combine-drills-offensive-position

    Mir ist ad hoc keine Studie bekannt, die Armlänge untersucht hätte.

  4. Joe Thomas hat mehrere kritische Punkte angesprochen:
    – bei ihm selbst wurden verschiedene Langen gemessen-> mangelnde Einheitlichkeit
    – seiner Meinung nach wird falsch gemessen- dadurch, dass quasi eine Spannweite gemessen wird, gibt es laut ihm, überraschend lange Hände/Finger unter olinern in der nfl; es Ware wichtiger zu messen mit welcher Reichweite tatsächlich geblockt werden kann
    – insgesamt ist der Körperbau wichtig armlange an sich sagt zu wenig aus, ohne auf Schulter Bau und Rumpf zu schauen.

  5. Joe Thomas hat sicherlich einen Punkt, aber wie immer bei den Measurables gibt es halt auch eine kritische Länge unter der es schwierig bis unmöglich wird auf hohem Niveau zu spielen.

    33“ ist ja eher kurz für die Arme, sicherlich gibt es einige Erklärungen warum es bei bestimmten Konstellationen trotzdem noch okay ist, vielleicht auch kürzer, aber Konsens ist ja daß längere Arme ein Plus sind weil man damit Passrusher vom Leib halten kann.

    Ist ja wie beim QB Arm. Ein besserer ist gut, aber man kann einen durchschnittlichen wettmachen, wenn man den Margin For Error in anderen Bereichen minimiert, ab einem bestimmten Punkt ist es aber nicht mehr zu kompensieren, siehe Drew Brees in den PO.

  6. Das Reichweiten Argument ist logisch…wobei ich als Coach behaupten würde, dass es vorrangig um Technik geht: Man kann hervorragend mit langen Armen kurz blicken 🙈😅. Dass sollte bei Nfl prospects tatsächlich aber weniger ein Problem sein. Aber ob dir Reichweite so viel bringt, wenn dein gegenüber quicker ist steht schon wieder auf einem anderen Blatt…

    Es geht vor allem um die harte Grenze 33” in Kombination damit, dass keine weiteren Faktoren berücksichtigt werden.

    Zur Verdeutlichung: Du blockst nicht mit den Fingern, sondern mit dem Handballen. So kann es sein jemand mit 34” Armen aber überproportionalen Händen tatsächlich weniger Reichweite hat als jemand mit 32,5” Armen aber kurzen Händen.

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