NFL und Homosexualität

Zum heutigen Tag gegen die Homphobie hab ich Lesestoff zum Thema (mit Footballbezug!) für die Leser.

Jessica Fehlhaber hat beim Lead-Blogger einen historischen Abriss über den Umgang mit Homosexualität in der NFL geschrieben. Es ist ein Zweiteiler, der ich hier verlinken möchte:

Wir lesen von ersten zaghaften Outings ab den 1970ern – und es sind nur wenige, trotz der Offenheit einer Trainerlegende wie Vince Lombardi für dieses Thema (ich hatte hier auch schonmal darüber geschrieben). Ihr Outing hatten die meisten Spieler erst nach ihrer Karriere – ein Michael Sam, der als erster geouteter Spieler vor ein paar Jahren sogar gedraftet wurde, bleibt bis heute die Ausnahme.

Wenn man sich die Auseinandersetzung mit dem Thema in den USA, aber auch hierzulande, immer mal wieder vor Augen führt, dann versteht sich auch besser, warum sich bis heute so wenige homosexuelle Topsportler an die Öffentlichkeit trauen. Das ist und bleibt ein Unding. Genau so wie bei der Hautfarbe darf auch sexuelle Orientierung kein Kriterium sein.

Das ganze Thema ist natürlich weniger spezifisches Problem des Sports, sondern vielmehr der Gesellschaft. Und dort zeigt sich trotz einiger Fortschritte immer und immer wieder, dass der Weg noch ein weiter ist. Sogar ein sehr weiter.

3 Kommentare zu “NFL und Homosexualität

  1. Danke für diesen Artikel!
    Ich tue mich bis heute schwer zu verstehen, wie verbohrt Menschen sein müssen um andere in ein sexuelles Korsett drängen zu wollen.

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