All-32: Miami Dolphins 2021 Vorschau

Ich schreibe es eigentlich nur ungern, aber ohne einen deutlichen Leistungssprung bei QB Tua Tagovailoa wirken die Miami Dolphins prädestiniert für eine Enttäuschung.

Letztes Jahr scheiterten die Fins mit 10-6 überraschend knapp an den Playoffs. Aber die gute Bilanz täuschte über einige Schwächen hinweg.

Einmal war die Bilanz getrieben von der #7 Overall Defense – und die war getrieben von satten 29 provozierten Turnovers. Kein Team hatte mehr. Defense im Allgemeinen und Turnovers im Speziellen sind nicht stabil – in Miami muss man noch ergänzen, dass es eine der gesündesten Defenses der Saison war (#5 nach AGL).

Die Offense war nur Mittelmaß – und richtiggehend lahm, wenn Rookie-QB Tagovailoa am Feld stand. Blutauffrischung ist zwar erfolgt, aber es gibt dort jetzt ein Modell mit zwei Offensive Coordinators, und der Notnagel Ryan Fitzpatrick, der mehr als einmal die Kohlen aus dem Feuer holte, ist nicht mehr da.

Dazu wird die Konkurrenz in der AFC East besser sein. Die Bills sind wahrscheinlich dank der Sicherheit auf QB einen Schritt voraus, die Patriots sind tiefer besetzt als 2020 und die Jets wohl nicht mehr das Schlachtopfer auf der Bank.

Teams mit dem Profil von Miami 2020 landeten historisch gesehen langfristig häufig im Mittelfeld der NFL. Um auf Dauer erfolgreich oben mitzuspielen, muss man fast immer umgekehrt aufgestellt sein: Top-Offense und eine ausreichend starke Defense als Ergänzung.

  • Bilanz 2020: 10-6
  • Pythagorean: 9.8 Siege (#11)
  • Close Games: 2-3
  • Offense EPA/Play: +0.03 (#18)
  • Defense EPA/Play: -0.02 (#7)
  • Turnovers: +9
  • Fumble Luck: 53% (#11)
  • Adjusted Games Lost: #12 (OFF #19, DEF #5)

Für Miami mit seinem durchaus fähigen Headcoach Brian Flores könnte 2021 also noch immer ein Jahr zu früh kommen. Aber selbst wenn das Team nach Win/Loss stagnieren sollte (oder sogar schwächer wird): Es gibt unabhängig von den Resultaten genug Lehren, die man aus dieser Saison ziehen kann.

Offense

Die Mission der Dolphins 2021 lautet: Finde heraus, ob Tua zum Franchise-QB taugt. Ich persönlich wäre die Aufgabe wahrscheinlich von Grund auf anders angegangen und hätte mit all dem Draftkapital in der Hinterhand anstatt eines Trade-Backs und Receivers einen weiteren Quarterback gedraftet. Hat GM Chris Grier aber nicht – und wir schauen in dieser Preview auf das Ist und nicht das What If.

Tua war als Rookie nicht gut. Ich denke, das ist Fakt.

Tua war nach EPA/Play die #31 unter den 35 Starting-QBs mit genug Snaps.

Er war die #28 nach CPOE.

Er war die #34 nach 1st-Down-Rate.

Er hatte die viertniedrigste Big-Time-Throw-Rate bei PFF und die elft-höchste Rate an Turnover-würdigen Würfen.

Tua war nur die #23 in Clean-Pocket Grade und die #27 im Angesicht von QB-Pressure, und er hatte mit 74% fangbaren Bällen die neunt-schwächste Adjusted-Completion Rate.

Was das Bild von Tuas Performance zusätzlich schwächte, war der Kontrast zum Kollegen Fitzpatrick. Als der eingewechselt wurde, ging meistens die Post ab, weil Fitzpatrick Pässe warf an die Tua gar nicht dachte. So wirkte Tua mehr als einmal wie ein hilfloser, blutiger Anfänger, an den das Team nicht glaubte.

Diese Einschätzung mag hart klingen – allerdings wahrscheinlich auch ein zu hartes Urteil sein. Denn: Statistisch gesehen war Tuas Rookiejahr gemessen mit historischen QB-Rookie-Performances einigermaßen okay. Nach DVOA war er die #20, und wenn wir die Rahmenbedingungen mit berücksichtigen, ist Tua vielleicht noch kein hoffnungsloser Fall:

  • Rookiejahr
  • Team mit schwacher O-Line und mäßigen Waffen. Entsprechend viele Pässe in enge Fenster (20.3% der Pässe in enge Fenster, einer der höchsten Werte der Liga)
  • Comeback nach schwerer Hüftverletzung, die kurzzeitig sogar Ängste vor einem Karriereende hervorgerufen hatte
  • Und das alles ausgerechnet in der Corona-Offseason mit vergleichsweise wenig Trainingszeit

Tua sah als Rookie extrem viel Manndeckung: 38% der Passing-Snaps. Er spielte in 13% der Snaps aus der Pistol-Formation, aber die gelaufenen Routen waren dann etwas andere als die vom College gewohnten: Es gab zwar Slants und kurze Outs, aber in die gefährliche Zone 10-20 Yards downfield liefen seine Receiver kaum:

Das Pass-Chart bringt aber noch einen brutalen Punkt zum Vorschein: Tua war extrem „linkslastig“. Das kann Zufall sein – aber auch seinen Limitierungen als „one read QB“ geschuldet sein: Nur zwei QBs hatten mehr Pässe mit nur einem Read (76% bei Tua). In nur 10% der Fälle las Tua beide Seiten der Spielfeldhälfte.

Tua hatte praktisch keinen tiefen Pass. Sein Pass-Chart sieht praktisch keine Deep-Posts und keine Deep-Corner Routes. Sein aDOT von 8.0 Yards/Pass war einer der zehn niedrigsten und vielleicht dem Umstand geschuldet, dass er hinter einer der schwächsten O-Lines (#25 nach Passblock-Win-Rate) die sechstschnellsten Pässe der Liga warf.

Ich kann Tua aber nicht gänzlich freisprechen. Fitzpatrick hatte sogar noch mehr Pässe in enge Fenster (fast 22%), er hatte fast den gleichen aDOT (8.2 Yards), warf noch etwas schneller (zweitschnellste Pässe nach Big Ben) und war als #6 nach EPA/Play wesentlich erfolgreicher.

Die Umstände waren also nicht gut. Aber auch das Quarterbacking von Tua war ernüchternd genug, dass wir zurecht aufgeschreckt sind. Es muss an so vielen Stellen besser werden, dass der Ruf nach einem weiteren QB-Eisen im Feuer verständlich war.

Miami hat immerhin auf allen drei wesentlichen Stellen im Support-Cast etwas gemacht.


#1 Offensive Coordinator. Chan Gailey wurde gefeuert und durch gleich zwei Neue ersetzt: Eric Studesville und George Godsey. Beide sind ziemliche Unbekannte. Es ist ein Flores’sches Experiment – die dritte Besetzung des OC-Postens im dritten Jahr unter diesem Headcoach.

Das Playbook der beiden soll dick und recht komplex sein. Moderne Elemente wie Motion, RPO und Play-Action sollen eine recht große Rolle spielen.

Grundsätzlich können neue Wege wie solche in der NFL nicht schaden. Ein bisschen Angst machen die bisherigen Stellenbeschreibungen dieses Duos: Tight Ends Coach und Run Game Coordinator. Viel Spaß.


#2 Receiving-Corps. An #6 overall wurde Tuas Ex-College-Teamkollegen Jaylen Waddle gedraftet, via Free Agency wurde Deep-Threat Will Fuller geholt. Beide bringen die wichtigste Qualität mit, die ein Receiver von Tua haben sollte: Sie können sich schnell freilaufen.

Waddle ist nicht bloß superschnell, sondern auch extrem agil. Er kann hasenartige Cuts schlagen. Er ist eine Waffe für schnelle Slants wie für tiefe Routen. In meiner Weltsicht war er einer der besten „Scheme-Fits“ im kompletten Draft. Aber er ist Rookie.

Fuller ist ein fantastischer tiefer Routenläufer, der einen aDOT von fast 15 Yards in seiner Karriere hat. Wenn er einigermaßen fit war, hat er in den letzten Jahren mehrfach über 2.2 Yards/Route gemacht und gehörte damit zu den Top-Receivern in der NFL. Es ist schon legendär, wie viel besser die Texans-Offense in Vergangenheit mit Fuller im Line-Up war im Vergleich zu den Snaps, bei denen er von der Seitenlinie zuschaute. Aber: Fuller hat andauernd Verletzungsprobleme, und er muss noch ein Spiel Dopingsperre absitzen.

Dennoch: Das Duo Fuller/Waddle versetzt Devante Parker von der Rolle des WR1 in die viel besser passende Rolle des WR3 – und damit sind drei Positionen in einem Streich verbessert. Parker ist nicht überzeugend im Freilaufen, aber gut bei Contested-Catches (über 50% Catches, Top10). Mehr Freiraum wird ihm helfen sich öfters freizulaufen.

Mike Gesicki ist zwar kein Matchup-Diktierer, aber ein überdurchschnittlicher Tight End, und die WRs 4/5 Jakeem Grant und Lynn Bowden sind als Role-Player viel besser eingesetzt als letztes Jahr, wo Grant satte 235 Routen laufen musste.


#3 Offensive Line. Center Matt Skura kommt für die Rotation aus Baltimore, und 2nd Rounder Liam Eichenberg ergänzt die Position der Guards. Eichenberg könnte eventuell gar LG Solomon Kindley aus dem Line-Up verdrängen.

Es gibt also ein bisschen Talent-Auffrischung und Stärkung der Kadertiefe. Aber die Line bleibt jung. Dieses Lineup ist denkbar:

LT Austin Jackson (2tes Jahr)
LG Liam Eichenberg (Rookie)
C Michael Deiter (3tes Jahr)
RG Robert Hunt (2tes Jahr)
RT Jesse Davis (4tes Jahr)

Jackson war als Rookie wie befürchtet schwach – er kassierte 38 Pressures. Er hatte aber schon im Scouting-Prozess als „Project“ gegolten, der bei aller Athletik ein bisschen mehr Eingewöhnungszeit als üblich brauchen wird. Hunt war besser, aber nicht „gut“.

Die Dolphins haben in Summe das Analytics-Credo von wegen „Protection durch bessere Receiver“ verfolgt und scheinen in der O-Line auf die Entwicklung der Jungspunde zu vertrauen. Das ist ein nachvollziehbarer Gedanke, auch wenn es sich beruhigter schlafen lässt, wenn man zumindest ein oder zwei „sichere“ Besetzungen hat.

Miamis O-Line verbesserte sich von der #32 in Passblock-Win-Rate schon letztes Jahr auf #27. Gelingt heuer der Sprung ins Mittelfeld, wäre das ein immenser Gewinn.


Und dann hätte Tua gar nicht mehr viele Ausreden. Ich war immer ein Fan von Tua, doch ich gebe unumwunden zu, dass mich sein 2020 bei allen Entschuldigungen etwas pessimistisch stimmte. In der Preseason soll Tua wesentlich souveräner, ruhiger ausgesehen haben. Das stimmt natürlich hoffnungsfroh – auch wenn Tuas Weg nach ganz oben ein relativ weiter ist.

Er wird nie den Ball mit 150 km/h das Feld runtertreiben und 60-Yards-TDs in Serie auflegen. Er ist ein grundsolider Timing-Passer mit stark limitierter Fehlertoleranz. Daran gilt es noch zu arbeiten – denn Tua hatte auch diese Preseason noch den einen oder anderen dicken Bolzen in seinem Spiel.

Nur wenige Quarterbacks ändern ihre Spielweise über die Jahre *grundsätzlich* und auch Analytics malt schon jetzt kein überaus rosiges Bild von seiner „Upside“. Aber noch besteht die Hoffnung, dass die Mini-Sample-Size und die Freak-Umstände aus Tuas Rookiesaison ganz einfach ein verzerrtes Bild von seinen NFL-Qualitäten gemalt haben.

Defense

Brian Flores ist ein Coach aus dem Belichick-Tree, aber nicht jeder Aspekt dieser Defense gleicht ihrer Verwandtschaft. Die Man-Coverage-Quote (43%, #3 der NFL) ist natürlich ein Markenzeichen, aber anders als viele Belichick-Defenses hat Flores zumindest die letzten zwei Jahre gar nicht sooo viel blitzen lassen:

  • Nur 29% Blitz-Rate, #13 der NFL
  • Dafür 16% Snaps mit „three man rush“, vierthöchste Rate

Und obwohl recht wenige Blitzes kamen, es keinen Star-Passrusher von Weltformat gibt und Miami nur die #21 nach Passrush-Win-Rate war, holte Miami die fünftmeisten QB-Pressures. Flores löste das über sein Scheme: Box wird vielfach zugestellt mit vielen Leuten, Coverages werden versteckt, und kein QB weiß vor dem Snap wer gleich kommen wird. Oft jagt die Defense den QB mit misdirection ins Bockshorn.

Die Defense war #7 nach EPA/Play, aber sie wirkt mit Blick auf 2020 trotzdem leicht überschätzt. Das liegt auch an der ungewöhnlich hohen Rate an Turnovers: Diese Defense beendete 16% der gegnerischen Drives mit Interception oder Fumble Recovery.

Sie recoverte 60% ihrer Fumbles, würgte 7% mehr 3rd Downs ab als erwartet und war mit Abstand die effizienteste 3rd-Down-Defense der NFL, und kassierte die 7t-wenigsten Redzone-TDs. Das sind alles Nuggets, die eher aus der Verbindung von Qualität und Glück zustande kommen als durch Qualität allein.


Das Gute: Die Defense ist „hinten“ stark besetzt – und das muss sie auch sein, denn die Cornerbacks werden mit so vielen Leuten vorne an der LOS oft „on the island“ gelassen.

In der Deckung hat man CB Xavien Howard zufrieden stellen können, und auch wenn Howard mit seiner Interception-lastigen Spielweise (9 Stück letztes Jahr) etwas regressionsanfällig ist, so kann man hoffen, dass seinem Counterpart CB Byron Jones im zweiten Jahr in Miami eine bessere Saison auskommt; Jones war 2020 noch etwas überwältigt von seinem Wechsel aus einer Zone-lastigen Defense in die Manndeckung der Fins.

Dahinter hat man Slot-CB Justin Coleman aus Detroit geholt; Coleman war in der Patricia-Defense Horror, hatte aber in der Vergangenheit u.a. im Patriots-System schon ordentlich gespielt. Coleman ist auch eine Absicherung für den jungen CB Noah Ighbinoghene, der 2020 als später 1st Rounder gedraftet wurde, aber in seiner Rookiesaison noch etwas verloren aussah. Für Miami wird Ighbinoghenes Entwicklung damit von „notwendig“ zu einem Goodie.

Auf Safety hat man mit Jevon Holland einen richtig „logischen“ 2nd Round Pick ergänzt, der gut ins System passen sollte. Außerdem geht Brandon Jones in sein zweites Jahr und bringt Druck von hinten.


Der größte Defense-Zugang kam aber in der Front: EDGE Jaelan Phillips, der an #18 gedraftet wurde. Für viele war Phillips der klar beste Passrusher im Jahrgang – sein einziges Problem war seine schwere Gehirnerschütterung, wegen der er einst seine Karriere schon beenden wollte. Als Rookie sollten wir vielleicht noch keine Wunderdinge erwarten, aber gut möglich, dass Phillips schon jetzt der beste individuelle Passrusher der Dolphins ist.

Die beiden besten der letzten Saison hat man fortgeschickt: Kyle Van Noy wurde überraschend gecuttet, Shaq Lawson nach Houston getradet für einen Linebacker (Bernard McKinney, ein WTF-Move).

Innen ist man in der Front gut besetzt: DT Christian Wilkins und Raekwon Davis sind starke Run-Stuffer. Die Dolphins-Defense ist nicht einfach zu überlaufen.

Ausblick

Für die Anfang September erscheinende Zeitschrift “Crunchtime” habe ich in der Dolphins-Preview das Motto „Alles Tua, oder was?“ ausgegeben. Ich denke, das trifft es am besten.

Gelingt Tua der Durchbruch z.B. mit überdurchschnittlicher Effizienz nach EPA/Play, wird das vieles von der zu erwartenden Regression der Defense auffangen – und viel mehr noch: Positive Stimmung für 2022 und darüber hinaus verbreiten.

In dem Fall hätte Miami plötzlich die so heiß ersehnte Aussicht auf langfristigen Erfolg.

Aber wir müssen nach Tuas Einstand 2020 leider auch schon darüber reden, was passiert, wenn er nicht signifikant besser wird. Denn dann werden schnell Stimmen nach einem neuen QB laut werden.

Unter der (gefährlichen) Prämisse, dass wir die Idee „Tua ist unser Guy“ als gegeben betrachten, hat Miami ganz okaye Arbeit geleistet um dem QB gute Rahmenbedingungen zu verschaffen. Aber es hätte auch einen Tick mehr sein können. Es hätten statt Investments in Passrush/Safety durchaus auch noch mehr Draftpicks für die Offense sein können – beim Thema O-Line vielleicht müssen. Vielleicht hat man es nicht gemacht, weil dort eh schon viele Jungspunde über das Feld laufen. Dann hätte man aber Veterans holen sollen.

So oder so: Es war absehbar, dass Miami nach so vielen Draftpicks in den letzten Jahren auf vielen Schlüsselstellen (QB, WR, OL, Passrush) jung besetzt ist. Das macht das Team irgendwo zu einer Wundertüte. Ich würde für 2021 auf keinen Fall Wunderdinge erwarten.

8 Kommentare zu “All-32: Miami Dolphins 2021 Vorschau

  1. Zu Tua kann man nur sagen:
    Er hatte keine Rookiesaison wie Herbert.
    Alles andere kann man 2022 feststellen.

  2. @Öwi: Ich habe dort schon im Winter diese Titel-Story zur Geschichte der Steelers geschrieben:

    Außerdem schreiben dort Leute wie Jan Weckwerth oder Adrian Franke, eine gewisse Qualität ist also auf jeden Fall da 🙂

  3. Pingback: Es geht los! Heute beginnt die NFL-Saison 2021/22 | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  4. Pingback: Date mit den Dolphins – Spoiler: Es wird nicht schön | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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