NFL Sonntagsvorschauer 2021 – Woche 2

Eine Vorschau auf alle NFL-Spiele des heutigen zweiten Spieltags.

Vorab zu den Übertragungen. US- und DAZN-Kommentatorenbesetzungen hat uns Rene Bugner zusammengestellt. Die deutsche Tonspur bei einigen Spielen im NFL Gamepass, über die zuletzt spekuliert wurde, soll nach meinen Informationen frühestens im Oktober kommen.

Frühschicht um 19h

Carolina Panthers – New Orleans Saints. Verfolgerduell in der NFC South. Die Saints sind letzte Woche mit physischer Dominanz über Green Bay drübergefahren. Nach allen Eindrücken der letzten Woche können die Panthers zumindest im Passrush etwas besser gegenhalten – aber die eigene Offense um Sam Darnold war bis auf wenige lichte Momente schon recht lahm: Immer wieder startete man aus exzellenter Feldposition, immer wieder war man in der Redzone, aber es sprang nur wenig heraus.


Chicago Bears – Cincinnati Bengals. Die Bears machen noch keine Anstalten, routinemäßig auf QB Justin Fields zu wechseln, obwohl die Bengals eine durchaus windelweiche Defensive Front hätten, gegen die selbst wackeligere O-Lines blocken können. Bei Cincinnati müssen wir schauen, ob die Bengals weiter Vanilla-Offense mit eintausend Rushing-Plays spielen, oder ob Joe Burrow und seine Armada Chase/Higgins/Boyd mehr von der Leine gelassen wird.

Cleveland Browns – Houston Texans. In dem Spiel erwarte ich ein Massaker der Browns, die letzte Woche zweieinhalb Viertel brillant gegen die Chiefs gespielt haben, aber dann den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht haben um den Topfavoriten gleich zum Auftakt zu stürzen. Jetzt folgen 17 Wochen Nacharbeit um die kleine Lücke zu schließen – und die Texans sind trotz ihres überraschenden Auftaktsiegs gegen Jacksonville der idealst mögliche Aufbaugegner.


Indianapolis Colts – Los Angeles Rams. Freak-Bowl mit den beiden teuer in der Offseason geholten neuen Quarterbacks: Indys Carson Wentz, der letzte Woche ganz solide gegen Seattle aussah, aber nie den Eindruck machte, bei Rückstand ein furioses Comeback hinlegen zu können. Und LAs Matthew Stafford, der kein Comeback brauchte, weil er zum Einstand eine tiefe Bombe nach der anderen feuerte (dass das Spiel zu lange eng blieb, verschweigen wir mal elegant).

Ich würde bei Stafford und den Rams aber noch Abstand von allzu euphorischen Lobeshymnen nehmen. Die Rams sind in jedem der letzten Jahre dominant in die neue Saison gestartet. Nehmen wir die letzten drei Spielzeiten zusammen, waren die Rams bis ca. Woche 7-8 in den Top-2 nach EPA/Play, ehe es mit zunehmendem Saisonverlauf immer harziger wurde. Dass ein Rams-QB im September die Gegner an die Wand spielt, haben wir nicht zum ersten Mal gesehen. Jared Goff hat das mehrfach gemacht.

Bei den Colts möchte man Wentz am liebsten zu mehr Aggressivität raten. Er ist ganz einfach kein Ballverteiler, sondern eher einer, der auch mal das Herz in die Hand nehmen und etwas tiefer werfen muss. Das war dann einfach auch einen Tick zu passiv, vor allem weil er den Ball relativ lange hielt (fast 3 sek im Schnitt) und dann doch kaum tiefe Shots (im Schnitt 3 Yards kürzer als die gelbe 1st Down Markierung) oder Pässe in engere Deckungen (nur 12% trotz Dauer-Rückstand) nahm.

Bei der Rams-Defense wissen wir noch nicht genau, woran wir sind. DT Donald ist natürlich die Granate und CB Jalen Ramsey hat einfach als Slot/Outside-Hybrid gespielt und damit eine der in Troy Hill abgewanderten Rollen gleich in Personalunion mit übernommen. Aber man muss auch ehrlich sein und konstatieren, dass die Bears diese Defense nie wirklich gefordert haben.


Jacksonville Jaguars – Denver Broncos. Trevor Lawrence gegen eine bessere Defense als letzte Woche die Texans. Lawrence sah in meiner Weltsicht trotz dreier INTs ganz okay aus. Er spielte mit dem richtigen Mindset: Lieber keine Scheu zeigen und Fehler machen als sich verschreckt in sein Hinterzimmer zu verkriechen und bloß keinen Bock schießen.

Ich habe so was ähnlich irgendwo unter der Woche aufgeschnappt. Der Gedanke ging so: Die besten QBs testen sehr früh in ihrer Karriere die Limits aus, die sie spielen können. Forget for a moment what you can: You have to understand quickly what you can’t do. Es nütze nichts, einfach so wie am College weiterzuspielen. Man müsse schauen, was von dem College-Stuff in der NFL nicht funktioniert.

Lawrence hat so gespielt. Nicht jede seiner INTs war ein horrendes Play. Aber einige waren solche „Ausreizen-Momente“. Gegen Denvers Defense kriegt Lawrence gleich noch einen besseren Test mit einer auf allen Ebenen soliden Unit, die wenige eklatante Schwachpunkte haben wird.

Denvers Offense ist nach dem überraschend starken Auftakt auch zu beachten. Wird Teddy Bridgewater wieder einen tiefen Pass nach dem anderen servieren?


Miami Dolphins – Buffalo Bills. Ein ganz merkwürdiges Duell aus der AFC East, bei dem irgendwie beide mit dem Rücken zur Wand stehen, obwohl eines von ihnen in Woche 1 gewonnen hat. Aber Miamis Sieg bei den Patriots fühlte sich ein bisschen hohl an, weil er letztendlich wieder Defense-Ballgewinnen mehr zu verdanken war als der Stärke der eigenen Offense.

Die ist angeführt von QB Tua Tagovailoa weiter streaky. Das Skript ist gut, aber es ist zu wenig Konstanz und zu wenig Big-Play-Potenzial drin. Und es gibt zu viele Fehler. Tja, und dann gibt es da noch dieses Nugget von Brian Flores:

This „SEASON“???

Buffalo fragt sich nach der bitteren Auftaktpleite gegen die Steelers, wie das passieren konnte. Josh Allen wirkte eher wie Version 2019 als Version 2020, aber das muss noch nicht automatisch der Killer für diese Saison sein. Einen gebrauchten Tag gegen eine der besten Defenses kann man verzeihen. Heute muss deutlich mehr kommen. Gut für die Bills: Die Dolphins-Front ist weit weniger druckvoll als jene der Steelers. Allen wird weniger Druck sehen.


New York Jets – New England Patriots. Mac Jones gegen Zach Wilson. Ich fand Macs NFL-Debüt ganz ansprechend, obwohl der Offense-Output mit nur 16 Punkten etwas dürftig war.

Zach Wilson können wir noch gar nicht so richtig bewerten, weil er in einer verletzungsgeplagten Mannschaft und permanent im Kreuzfeuer nicht viel ausrichten konnte. Das Problem: Jetzt fällt LT Becton aus und Belichick weiß wie kein anderer, wie man solche jungen QBs mit Scheme zur Verzweiflung bringt.

Ich sehe da ehrlich gesagt einen recht lockeren Pats-Sieg auf uns zukommen.


Philadelphia Eagles – San Francisco 49ers. Der YAC-Bowl. Beide Teams waren in Woche 1 auf Kurzpassspiel mit langen Runs nach dem Catch gepolt. Beide haben ihre Auftaktspiele gewonnen. Philly dominierte sogar viel stärker als erwartet bei Atlanta. Die Niners waren in Detroit nach 28-Punkte-Führung einigermaßen lasch, aber scheinen diese Saison ihre Motion-philie noch einmal ein paar Spurenelemente hochgeschraubt zu haben.

Natürlich haben wir die Frage, wie viele Snaps Trey Lance spielen wird.

Ein anderer nicht unspannender Aspekt bei den Niners betrifft WR Brandon Aiyuk, der offenbar im Depth-Chart abgestürzt ist hinter den unbekannten WR Trent Sherfield. Aiyuk ist nicht bloß ex 1st Rounder 2020, sondern sogar ein 1st Rounder, für den San Francisco Draftpicks in die Hand genommen hat um nach oben zu traden.

Kyle Shanahan bemühte sich unter der Woche redlich, den Schaden klein zu halten und Aiyuk zu stärken („Aiyuk saß auf der Bank mehr deswegen, weil Sherfield so gut war als weil Aiyuk so schwach ist“), aber du kriegst da unweigerlich Flashbacks auf etliche andere bizarre Personalentscheidungen Shannys, bei denen er sich in Spieler verliebte, teuer überbezahlte, ehe er sie schnell fallen ließ.


Pittsburgh Steelers – Las Vegas Raiders. Zwei überraschende Auftaktsieger im direkten Duell. Steelers gegen Raiders ist ein NFL-Klassiker, und heute wird die Geschichte wie in den Siebzigern vom Aufeinandertreffen einer aggressiven Steelers-Defense gegen die tiefen Bälle des Raiders-QBs geschrieben.

Es gibt kein Drumherum: Pittsburghs Defensive Front war letzte Woche total dominant in Buffalo. Gegen die Wackel-OL der Raiders möchte ich nicht wissen wie das aussieht.

Die Raiders-Offense sprang beim Überraschungssieg gegen Baltimore insofern von der Schippe, als dass die Ravens-Defense in der Endphase in einen bizarren Vanilla-Modus schaltete und Derek Carr offenste Räume überall am Feld ließ. Das wird heute fast sicher nicht passieren – und dann kommt es drauf an, ob Jon Gruden genug schematisch Antworten hat um einen low scoring Upset herauszuschürfen.

Spätschicht ab 22h

Arizona Cardinals – Minnesota Vikings (22h05). Beide Teams sind im NFC-Wildcard-Mix. Für beide ist das Spiel die Chance auf Wohlfühl-Punkte. Ich traue beiden nicht.

Arizonas Air-Raid stach letzte Woche gegen Tennessee, aber: Es war nur Tennessee, und es war schematisch weiter nur in Spurenelementen variabel. Vieles hing an Kyler Murrays Mobilität und seinen sechs Big Plays. Minnesota hat keine außerirdische Defense, aber eine wesentlich bessere, rundere.

Kliff Kingsburys großes Glück in diesem Matchup: Wo seine Air-raid-Version noch immer Kreativität vermissen lässt, wirkt sie wie reinstes Kunstwerk gegenüber dem, was die Vikes tagein, tagaus veranstalten wollen: Zillionen Handoffs ins Herz der D-Line hinein, und dazwischen Play-Action-Pässe mit Deep-Shots auf Thielen oder Jefferson.

Letzte Woche sah sich selbst der notorisch konservative Mike Zimmer dazu genötigt, mehr 11-Personnel in der Offense freizugeben, aber erst als das Spiel in Cincinnati schon quasi verloren war. Das Gute: Es klappte, KJ Osborn machte als WR3 eine starke Partie und die Vikes retteten sich in die Overtime. Das Schlechte: Die Chancen stehen hoch, dass man es heute erstmal wieder konservativ anlegt.

Worauf zu achten ist: Beide Offensive Lines brennen Woche für Woche ein Flaggenfestival mit False Starts und Holdings ab, was in Kombination heute zu zahllosen Strafen führen wird. Gerade Minnesotas Protection dürfte im Brennpunkt stehen, wenn Chandler Jones gegen den Backup-LT antreten darf, weil Rookie Christian Darrisaw noch immer auf der Verletztenliste steht.


Tampa Bay Buccaneers – Atlanta Falcons (22h05). Gemessen an letzter Woche wird das Spiel ein Massaker. Weder hat Atlanta genug Punch um offensiv gegen die Buccs-Defense anzukommen, noch die Defense um mehr als 30 Punkte zu verhindern. Tampa könnte also schlafwandeln und trotzdem locker gewinnen.

Die einzige Hoffnung: Dass eben Woche 1 war und Atlanta eigentlich *viel* besser ist. Nicht die größte Hoffnung, gebe ich zu.


Los Angeles Chargers – Dallas Cowboys (22h25). Reizvolles Duell, wenn wir nach den Eindrücken in der Auftaktwoche gehen. Beide Teams haben offensiv unendliches Potenzial – die Bolts, weil Justin Herbert einen guten Eindruck macht, die Boys, weil ihr Receiving-Corps trotz Dak Prescotts aktueller physischer Limits (überspitzt: Nudelarm) Potenz angedeutet haben.

Aber Dallas hat große Fragezeichen. Einmal gibt es Verletzungsprobleme in der O-Line (RT Collins fällt aus, OG Zach Martin kommt von Verletzung zurück und könnte als Collins-Ersatz auf einer ungewohnten Position zum Einsatz kommen). Dann fällt WR3 Michael Gallup aus. Und jetzt ist auch der einzige Passrusher von Format EDGE Demarcus Lawrence nach Fuß-OP erstmal weg vom Fenster.

Tja, und dann besteht auch die Gefahr, dass man wieder stärker auf Laufspiel um den indisponierten Zeke Elliott setzen wird. Vor zehn Tagen gegen die Buccaneers war es zu einfach, sich Rushing-Game gegen Vita Vea, Suh und Co. auszureden.

Theoretisch sollte es für die Chargers also ein gefundenes Fressen sein. Aber das dachten wir schon letzte Woche, und dann war es am Ende in Washington knapper als gedacht.


Seattle Seahawks – Tennessee Titans (22h25). Die beiden Spezialisten-Teams für vercoachte Spiele. Seattle cruiste letzte Woche im Halbschlaf zu einem lockeren 28-16 bei den Colts, wo man noch gar nicht viel sah von der „neuen Offense“ unter dem neuen OC Shane Waldron. Russell Wilson packte einfach 3-4 tiefe Bomben aus, und das war’s. Sogar den obligatorischen Chris-Carson-Fumble hatten die Hawks im Programm.

Tennessee dagegen fragt sich, ob die Offense-Magie tatsächlich mit Arthur Smith zur Tür hinausgegangen ist. Es gab nur eine Handvoll Play-Action-Versuche. Es gab viel Derrick-Henry-Rushing in vollgestopfte Mauern. Es gab kaum Targets für die Star-Receiver Brown und Jones. Es gab eklatante Protection-Probleme und wenig Crossing-Routes. Es gab prinzipiell alles und nichts von dem, was Smith einst machte. Ich glaube der Unterschied war, dass Smith ein viel besseres Gefühl für die Situation hatte als Todd Downing, der einfach wahllos Plays nach Schema F callte um irgendwie Kontinuität drin zu haben. Zusätzliche Schwierigkeit: Tennessee lag schnell deutlich zurück.

Eigentlich sollte sowas auch gegen Seattle mit seinen Deep-TDs gegen eine entblößte Titans-Secondary blühen, aber wir alle wissen um die Zurückhaltung von Pete Carroll, der eine Defense lieber mit eintausend Runs zermürbt ehe er zum Killer ansetzt, als sie gleich zu killen und es dann locker nach Hause zu laufen.

Nachtschicht – Sunday Night Game (2h20)

Baltimore Ravens – Kansas City Chiefs. Es ist theoretisch eines der Spiele des Jahres: Die Chiefs als AFC-Topfavorit gegen die Ravens als einer der AFC-Mitfavoriten – und eins der Teams, das auf dem Papier am besten aufgestellt ist um den Chiefs das Leben schwer zu machen:

  • Starke Rushing Offense (gegen KCs seit Jahren schwache Rushing-Defense)
  • Tiefes Defensive Backfield als Match für Kansas Citys Highend-Receiver
  • Aggressives Coaching um kleinste Vorteile zu kreieren

Und trotzdem sind in den letzten Jahren die Ergebnisse stets deutlicher geworden. 2018 zwangen die Ravens in einem der ersten Einsätze von Lamar Jackson als Starting-QB Patrick Mahomes noch zu einigen Wunder-Plays in der Crunch-Time, um zuhause 27-24 zu gewinnen.

Ein Jahr später brauchte es in Woche 2 schon Ergebnis-Kosmetik, dass die Ravens nach einer instabilen Passing-Performance von Lamar Jackson noch auf 28-33 verkürzen konnten.

Und letztes Jahr stach Mahomes alle Ravens-Blitzes schon in Woche 3 aus, was zu einem nie gefährdeten 34-20 Kantersieg führte, in dessen Nachgang die Ravens für den Rest der Saison quasi als nicht ernst zu nehmen abgestempelt waren.

Jetzt gibt es das Duell schon wieder sehr früh in der Saison, und es fühlt sich erneut wie eine klare Sache an. Das liegt auch an der irren Verletzungsmisere in Baltimore: Sämtliche Stamm-Runningbacks sind längst auf IR, der WR1 Bateman ist noch nicht einsatzfähig, auf Cornerback fällt Marcus Peters fürs restliche Jahr und CB4 Jimmy Smith vielleicht noch heute aus, und auch LT Ronnie Stanley kann heute nicht spielen, was zu einer kritischen Situation auf Offensive Tackle führt.

Schon letztes Woche wirkten weder Offense noch Defense „in sync“. Im Angriff wackelte sich Lamar Jackson mit seinen neuen Backs und dem neuen Center zu einigen ge“bobbelten“ Snaps, und weder Laufspiel noch Passspiel kamen je in einen echten Groove gegen eine der schwächeren Defenses in der NFL. Die Ravens-Defense dagegen schaltete im Schlussviertel in einen Bizarro-Mode, in dem wahlweise die Spielfeldmitte für Raiders-Picknick freigegeben wurde, oder zwei Handvoll Blitzer ins offene Messer liefen. It was one of these days. Dass Baltimore die Partie trotzdem fast gewonnen hätte, zeigt aber: Mit den Ravens ist trotz aller Probleme immer noch zu rechnen.

Aber vielleicht nicht heute gegen die Chiefs.

Über die zu schreiben wird langsam langweilig, weil sie prinzipiell immer auf alles eine Antwort haben – und weil Mahomes je effizienter wird, desto klarer Passing-Situationen werden. Das ist eigentlich unlogisch. Aber an Mahomes ist vieles unlogisch, weswegen er der beste von allen ist.

Also lass uns in Ermangelung von klaren Dingen zum Analysieren auf zwei Dinge schauen: Wie schlägt sich Chiefs-DL Chris Jones in seiner neuen Rolle als Vollzeit-Edgerusher gegen den Backup-OT der Ravens (oder gegen den als Right Tackle extrem enttäuschenden Alejandro Villanueva)? Und wie wird Baltimores Defense ein Jahr nach dem Blitz-Fiasko diesmal gegen Mahomes schematisch antreten?

Liveblogging

On a personal note: Nach über zwei Jahren bin ich heute mal wieder auf Auslandsreise mit der Musikkapelle. Wir werden wahrscheinlich nicht pünktlich um 19h zuhause sein. Liveblogging könnte sich also verzögern, aber wenn es nicht ganz zu streng wird, werde ich irgendwann einsteigen.

5 Kommentare zu “NFL Sonntagsvorschauer 2021 – Woche 2

  1. Was ein „Massaker“ gestern.

    Carson Wentz – verletzt, Knöchel
    Andy Dalton – verletzt, Knie
    Tua Tagovailoa – verletzt, Rippen
    Tyrod Taylor – verletzt, Oberschenkelmuskel
    Brandon Graham – verletzt, möglicherweise Achillessehne
    T.J. Watt – verletzt, Leistenverletzung
    Jarvis Landry – verletzt, Knie (?!)
    Baker Mayfield – Probleme mit der Schulter, war aber wohl noch ok. Kann man denke ich aber weiter beobachten.
    Und das waren nur diejenigen die mir jetzt spontan eingefallen sind.

  2. Die Primetime Games dieses Jahr sind anders wild.

    Ravens-Chiefs war jetzt nach Bucs-Cowboys, Raiders-Ravens und Washington-Giants schon das vierte ultraknappe Spiel.

    Dazu noch so klasse Afternoon Games wie Chiefs-Browns, Seahawks-Titans oder Cardinals-Vikings.

    So kanns weitergehen!

    Mad respect für die Arbeit, die in Baltimore und Cleveland geleistet wird übrigens. Das ist In-Game-Coaching und eine Herangehensweise, wie sie im Bilderbuch steht (speziell auch gegen KC).

  3. @Garosh: brutales Massaker gestern… Ziemlich schade, so früh in der Saison so viele Spieler verletzt zu sehen. Bei Mayfield sah es für mich danach aus, wie wenn er sich beim INT-Tackle die linke Schulter ausgekugelt hat. Sein linker Arm ist da ziemlich offensichtlich gehängt… Respekt, dass er danach weiter gemacht hat – wobei es ja wenigstens nicht die Wurf-Schulter war.

  4. Pingback: Die Baltimore Ravens beenden ihren Chiefs-Fluch | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

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