Was vom zweiten NFL-Sonntag übrig bleibt

Es hat dann am Sonntag doch länger gedauert. Im Anschluss daran habe ich ein neues Experiment gewagt: Einfach zu jedem Sonntagsspiel das Highlight auf Youtube geschaut. Ich habe noch mitten in der Nacht begonnen.

Ich habe gelernt, wie anstrengend es sein kann, die Bottom-Line der Übertragungen gedanklich auszublenden. Ein einziger Fehler oder ein unbewusster Blick auf die Game Clock direkt über der Bottom-Line gegen Spielende raus kann ein komplettes Ergebnis spoilern. Not so easy – aber größtenteils gelungen.

Spielerische Höhe- und Tiefpunkte

  • Die 19h-Schicht war teilweise brutal schlampig gespielt. In mehreren Spielen brachten die Offenses vor der Halbzeit schlicht nichts zustande. Quarterbacks warfen hirntote Interception in bester Nate-Peterman-Manier.
  • Was allein Zach Wilson und Jameis Winston an wahnsinnigen Fehlpässen leisteten, geht eigentlich auf keine Kuhhaut. Winston war im Prinzip wieder der Alte mit übelsten forcierten Pässen in vollgestopfte Zonen.
  • Wilson hatte immerhin zwischen all den wilden Würfen auch ein paar richtig feine Dinger, die sein Wurftalent bestätigten. Bei ihm ist natürlich längst nicht alles verloren – er überreizt es aber noch zu oft (nicht so schlimm, wie wir in der Vorschau gelernt hatten).
  • Mac Jones hat mit den Pats die Jets dominiert, aber er war auch nicht gut. Auch hier extremster Kurzpass-Fokus. Die Pats kaschierten die Performance nicht nur mit ihrer dominanten Defense, sondern auch mit ein paar Trick-Plays. Hie und da sieht man bei Jones noch deutlich, dass er ein Rookie ist, wie z.B. bei diesem zögerlichen Herangehen:
  • Zwei Mannschaften, bei denen athletisches Freak-Potenzial offensichtlich ist: Clevelands Team, und Carolinas Defense. Bei den Browns glänzten bisherige 2nd stringer wie RB Demetrius Felton und FS Grant Delpit mit Glanzlichtern an Footballplays, gegen deren Urgewalt kein Kraut gewachsen war. Bei den Panthers bin ich nicht sicher, wie gut deren Defense wirklich aktuell ist (Jets und Saints sind als Offenses eher suspekt), aber dass Jungs wie Brian Burns oder auch der 220 Pfund schwere Jeremy Chinn in manchen Momenten schlicht nicht zu kontrollieren sind, erzeugt schon gewissen Eindruck.
  • Ich habe gelernt, dass es eigentlich nur die Highlight-Version braucht um einen ganz guten Eindruck davon zu bekommen, welche QBs ernsthaft spielen wollen, und welche von ihren Coaches extrem versteckt werden.
  • Tua z.B. stand nicht viele Snaps am Feld, aber seine Performance war erschreckend. Ein Jimmy Garoppolo wichst ein Kurzpassfestival ab, dass man sich fragt warum Kyle Shanahan nicht längst Trey Lance aufs Feld schickt. „Vertrauen“ ist nicht die Vokabel, mit der man das beschreiben kann, was Shanny für Jimmy-G fühlt. Tua kassierte in 6 Dropbacks zwei Sacks. Es war grausamster Alibi-Football von den beiden QBs.
  • Überhaupt habe ich keine Ahnung, was von den 49ers zu halten ist. Die Offense lebt ausschließlich von Runs nach dem Catch und die Defense schaffte gegen einen Jalen Hurts, der den Ball im Schnitt 3.5 Sekunden lang hielt, einen Sack. Das war trotz nur 11 aufgegebener Punkte eine ziemlich dürftige Performance.
  • Derek Carr Footballgott? Gegen eine Steelers-Defense, die noch in Woche 1 Buffalo zerlegt hatte, zauberte Carr gleich eine Handvoll crasser Bomben raus. Die Raiders wirken trotzdem in Summe nicht ganz überzeugend.
  • Aber immer noch besser als Roethlisberger, bei dem zwischen einigen schön platzierten tiefen Bomben weiter enorm viel Leerlauf herrscht. Es fällt einfach schwer, die Steelers mit so einem Quarterbacking wirklich for real zu nehmen.
  • Dolphins-Defense: Arsch aufgerissen, aber ohne Unterstützung der Offense 35 Punkte eingeschenkt bekommen. Frustrierender geht nimmer.
  • Buffalo: Ich weiß nicht, wie glücklich ich nach dem Spiel als Mitglied der Bills-Mafia wäre. Es war natürlich ein klarer Kantersieg gegen einen Divisionsrivalen, aber etwas an QB Josh Allen gefällt mir nicht. Seine Accuary ist nicht mehr so spot on wie letztes Jahr. In vielen Momenten der Partie war das bei allem unübersehbaren Wurftalent shaky.
  • Rams-Defense: Nicht überzeugend. Ich fürchte, das kann noch bitter werden dieses Jahr, wenn ernsthafte Quarterbacks kommen.
  • Die Spätschicht war dann deutlich aufregender, mit einem Titans-Comeback gegen Seattle, einem sensationellen Spiel zwischen Cardinals und Vikings mit sieben Führungswechseln und einem verschossenen Fieldgoal zum Ende des Spiels, bei dem nicht nur Gus Johnson bei FOX komplett ausrastete, sondern auch der Radiokommentator der Vikings:
  • Jetzt mal unabhängig von allem anderen, was am Spielfeld in Arizona passierte: So ein Win-Probability-Chart wünschst du dir doch für jedes einzelne Spiel:
Quelle: rbsdm.com
  • So generell fällt auf, dass zirka 85-90% der Plays aus dem Highlight-Reel Passing-Plays sind. Laufspiel kommt nur zwischendurch – und selbst dann scrambeln in den meisten Fällen irgendwelche QBs wie Kyler Murray oder Kirk Cousins (!) kreuz und quer übers Feld.
  • Bei den Cardinals fiel WR Nuk Hopkins mit etlichen Crucial-Catches gerade zu Beginn auf, aber schauen wir etwas tiefer, dann hatte Nuk 40 Pass-Routen und nur vier Targets. Die Stars waren in dem Spiel die Receiver auf der anderen Spielfeldseite, wie Christian Kirk, A.J. Green oder TE Maxx Williams.
  • Nochmal die Cards: Die Offense gefällt mir noch immer nicht wirklich. Da hängt einfach extrem viel an out of structure Plays von Kyler Murray.
  • Zirka die Hälfte des restlichen Tages habe ich zurückgepfiffenen Chargers-Touchdowns zugeschaut.
  • Justin Herbert hat schon einige feine Momente in seinem Spiel, aber zwischen all den Highlights sind offenbar genug Alibi-Pässe, dass sein aDOT von 6.7 Yards einer der geringsten des Spieltags war.
  • Angenehm viele ausgespielte 4th Downs, sei es in Nähe der Endzone, aber auch in der Spielfeldmitte. Hier sprechen wir wahrscheinlich von Selection-Bias, denn die vielen wahrscheinlich auch noch präsenten miesen 4th Down Entscheidungen schaffen nicht den Cut ins Tape.
  • Ich weiß wieder, wieso ich Special-Teams-Plays häufig als Verschaufpause verwende und dabei einen trinke. Die Rate an Highlight-Punts oder Returns ist zirka eins pro Spiel.
  • Was war an dem Tag los mit den Defenses der Saints oder Cardinals? In Woche 1 total dominant, gestern 0.30 EPA/Play gegen Sam Darnold bzw. 0.28 EPA/Play gegen Cousins aufgegeben.
  • Carson Wentz Injury #DRINK

Der Mann hat bestimmt seine Nachforschung zu den injizierten Medikamenten gemacht.

Thank you for not coaching

Ein faszinierender Moment, der nicht im Highlight-Tape war, gehörte Texans-Headcoach David Culley, der sich dieses „Tanking-Schmankerl“ leistete:

Nicht viel besser waren die Steelers, die in der Crunch-Time bei Neun-Punkte-Rückstand ein 4th&1 in der eigenen Hälfte an die Raiders zurückpunteten. Das kannst du einfach nicht bringen.

Das Sunday Night Game habe ich in der Consensed Version geschaut. Ein faszinierender Schlagabtausch zwischen zwei AFC-Schwergewichten – mit klaren strategischen Tendenzen der Ravens-Coaches, einigen feinen spielerischen Highlights und einem selbstverständlichen ausgespielten 4th Down von John Harbaugh. Das Spiel könnte ich eventuell morgen noch etwas detaillierter betrachten.

Verletzt

Eine Verletzungsorgie insbesondere auf der Quarterback-Position. Wenn du ein Highlight nach dem anderen durchpflügst, fällt dir immer wieder auf, dass da plötzlich ein neuer Dolphins-, Texans-, Colts- oder Bears-QB am Feld steht, und dann brauchst du sieben, acht Snaps, ehe du verstehst, dass es sich um Verletzungen handelt.

Tuas Schulter soll halbwegs okay sein – und für Miami ist das gut, denn der Backup brachte ja mal überhaupt nichts zustande. Bei Wentz ist offensichtlich abzuwarten. Andy Dalton scheint ohne Kreuzbandriss davongekommen zu sein – aber es soll angeknackste Knochen im Knie geben. Auch ein Tyrod Taylor könnte wochenlang ausfallen.

Was ich erst im Nachgang mitgekriegt habe: Dass Derek Carr schwer angeschlagen sein soll und eventuell das nächste Spiel verpasst. Bei Baker Mayfield sah man nur kurz wie er abgeschossen wurde. Seine Wurfschulter soll aber intakt sein.

Rehabilitiert

Ansonsten war viel typisches „Woche-2-Dings“ dabei: Zahlreiche Mannschaften, die ihre Ehre nach verheerenden Auftaktpleiten wiederhergestellt haben, und andere, die nach überraschenden Auftakt-Performances implodiert sind.

Die Titans z.B. zeigten, dass in ihnen doch vernünftige Offense steckt, wenn das Game-Skript es zulässt (33% Play-Action-Rate für Tannehill), und schlugen Seattle 33-30.

Buffalo fuhr Miami 35-0 an die Wand, wenn auch gegen deren indisponierten QB-Backup. Andy Benoit hatte Recht: Es gibt Dinge, die kann Jacoby Brissett noch wesentlich besser als Russell Wilson. Zum Beispiel Pressures und Sacks kassieren.

Die Bears schlugen Cincinnati 20-17. Das Spiel war lange wesentlich klarer, und Justin Fields hatte nach Einwechslung gute Momente. Dagegen könnte man bei den Bengals mit ihrer hirntoten Offense langsam über einen Trainerwechsel nachzudenken beginnen. Das Play-Design war schandhaft auf ganzer Linie.

Selbst zwei Teams, die erneut verloren, haben sich ein bisschen rehabilitiert: Die Colts hielten bis zum Ende mit den Rams mit, obwohl Carson Wentz Sacks und Pressures förmlich anzog als sei er Brissett. Die Falcons hielten drei Viertel einigermaßen mit den Buccaneers mit, ehe die Partie im Schlussviertel innerhalb weniger Minuten von 3 Punkten auf 23 Punkte Differenz eskalierte.

Vielleicht können wir auch Minnesota mit dazunehmen. Die Vikes stehen bei 0-2, aber mit einer Overtime-Pleite nach gefumbelten eigenem Ballrecht und einer 1-Punkt-Niederlage mit verschossenem Fieldgoal in letzter Sekunde. Aber Minnesota fühlt sich auf vielen Ebenen out of sync an:

  • Es ist offensichtlich, dass die Coaches kein Vertrauen in QB Cousins haben. Obwohl das Early-Down-Passing durchaus effizient war, schickten die Vikes wieder und wieder Dalvin Cook in die Mauer. Cook hatte zwar über 130 Rush Yards und fing mehrere Screens, aber für nur leicht positive EPA. Cousins hatte 0.28 EPA/Play.
  • Die Defense hat keinen Punch.
  • Mike Zimmer hat keine Eier. Minnesota hätte die Zeit gehabt, das entscheidende Fieldgoal deutlich zu verkürzen, aber man ließ es auf einen 37 Yards Kick drauf ankommen. Kein schwieriger Kick. Aber eben auch keiner, der 99% der Fälle reingeht.

Und: Minnesota hat in Bengals und Cardinals gegen zwei der vermeintlich schwächeren Gegner im Schedule schon verloren.

15 Kommentare zu “Was vom zweiten NFL-Sonntag übrig bleibt

  1. „Im Anschluss daran habe ich ein neues Experiment gewagt: Einfach zu jedem Sonntagsspiel das Highlight auf Youtube geschaut.“ Lustig, genau so mache ich es seit Jahren mit den Spät- und Nachtspielen. Reicht mir als Zusammenfassung über ca. 15 Minuten und kann spannend wie Hölle sein.

  2. Oh ja, bitte das Chiefs@Ravens Spiel noch etwas genauer betrachten.
    Beim „LAMAR! You wanna go for it?“ von Harbaugh hatte ich Gänsehaut.
    Für mich als Ravens-Fan war es unerträglich spannend.

  3. Ohne Derek Carrs Performance schmälern zu wollen, muss man allerdings auch sagen, dass bei „der Steelersdefence, die Buffalo zerlegt hat“ dieses Mal von Beginn an CB Haden und LB Bush fehlten und recht früh im Spiel EDGE Watt und DT Alualu raus mussten. D.h. gerade von der letzte Woche so dominanten Front Seven hat im Prinzip die Hälfte gefehlt (darf man mathematisch sicherlich so sagen, wenn einer der Ausfällt TJ Watt heißt). Mit dem einen oder anderen Ausfall weniger hier hätten die Steelers das womöglich trotz weiterhin suspekter Offense ebenfalls gewonnen.

  4. Die Defense der Steelers war schon arg geschwächt, aber auch bei den Raiders fehten wichtige Spieler in der Offensive Lineund auch RB Josh Jacobs.
    Carr ist nach MRI questionable für Sonntag, es besteht aber Hoffnung.

  5. Haha, wenn Carr wirklich raus wäre, dann würde das ja höchstwahrscheinlich Peterman-Season heißen😀

    Und dann evtl. auch Peterman vs. Brissett…

    Da reichen dann wieder die Highlights😇

  6. Die Niederlage der Saints an Winston aufzuhängen, ist ein wenig verkürzt.

    Die Saints hatten bereits am Start der Saison 16 undraftet freeagents am Roster. 6 mehr als das nächste Team und 14 mehr als der Ligaschnitt. Sprich wie du vor der Saison richtig angemerkt hast, einen extrem dünnen ersten Anzug. Beim Spiel gegen Carolina waren bereits 20 Spieler verletzt (13 auf IR, 7 out) – Hier rächt sich das Cap Ausreizspiel der Saints…
    Dazu haben Sie 8 geimpfte Trainer (6 Offensiv, 2 Defensiv) wegen positivem CoVid Test die gesamte Woche nach dem Packers Spiel inklusive dem Carolina Spiel vorgeben müssen.

    Die Mannschaft war sichtlich überfordert, das Playcalling war nicht gut. Die O-Line hab ich in der Payton Ära noch nie so schlecht gesehen. Winston war bei 64% seiner dropbacks unter Druck. Ständig hatte er ungeblockt Verteidiger im Gesicht. Schön zu sehen bei der anderen Interception die du nicht geteilt hast, als Peet und Ruis beide wie Touristen ihre Assignments einfach übersehen. Winston hatte auch ein übles Spiel und hatte sicherlich auch einigen Anteil am Druck, da er vor dem Snap einige Situation nicht richtig erkannt und kommuniziert hat. Ich glaube allerdings, dass die Saints letztes Wochenende z.B. mit Brees auch nicht besser ausgeschaut haben.

    Wenn die Saints weiter so viele Verletzte haben wird es eine schwere Saison, wenn nicht geht sich mit viel Glück vielleicht ein WildCard Spot aus. Seit gerade brennt auch noch das Dach des Superdomes, bin mal gespannt was im Lauf der Saison noch so auf Sie zukommt.

  7. Kein Wort über meine Broncos!?! Ich weiß, der Schedule ist von Vorteil, aber Teddy sieht überraschend gut aus. Und mit einem Sieg gegen die Jets steht man plötzlich 3-0.

  8. @nil: Da oben steht doch *explizit*, dass sowohl die Offense der Saints suspekt ist als auch dass die Defense komplett implodiert ist. Wie kommst du zur Einschätzung, dass die Niederlage „an Winston aufgehängt wird“?

  9. YT-Highlights sind schon eine brauchbare Alternative, wenn mal wieder Zeit fehlt für Condensed/Full. Spoilergefahr ist allerdings immens hoch, aber das kann man ganz gut umgehen, zumindest bei Laptop (Bauchbinde mit schwarzem Tape abdecken, Postkarte DIN lang auf Tastatur stellen).
    An dieser Stelle noch ein heißer Tipp für alle Gamepass-Gucker. MNF kann man diese Saison jetzt wohl jede Woche als Special in voller Länge mit Peyton & Eli genießen (leider Werbeinseln inkludiert). Bin total begeistert – die beiden sind einfach super witzig, dabei immer voll auf Eihöhe, sezieren die Plays meisterlich in Echtzeit und plaudern auch noch aus dem Nähkästchen ihrer NFL-Karriere (Peyton der Perfektionist erzählt u.a. dass er mit seinem C Saturday bei den Colts auch vor Dome-Games immer spezielle „Wet Ball Snap Drills“ gemacht hat, es könnte ja ein Loch im Dach geben!) Dazu laden sie sich Stargäste ein (diesmal: Gronk, Favre, P. Willis, Pat McAfee), mit denen Sie das Spiel live analysieren, herrlich frotzeln und spannende Anekdoten austauschen. Und alles wirkt so real und cool, als würden alle Akteure bei dir daheim auf der Couch sitzen. Ich hoffe das bleibt so lässig, dann ist Gamepass ein absolutes Must-Have und ich muss irgendwie Zeit dafür freischaufeln 🙂 Viel Spaß beim Schauen!

  10. @korsakoff:

    Eventuell bin ich mit dir hier zu hart ins Gericht gegangen, weil mich dieses extreme hochjubeln nach dem Packers Match (Winston MVP…) vieler Personen die über die NFL schreiben und der nun vernichtenden Kritik etwas anzipft. Hättest du die andere Interception in deinen Lead beim Artikel eingebaut wäre meine Replik wohl nicht so „ausführlich“ ausgefallen.

    Aus meiner Sicht hatte Winston in dieser Saison eine ganz starke Szene als er beim Touchdown kurz vor der Endzone gegen die Packers, trotz extremen Druck, die Augen in der Endzone hält und den Schritt nach vorne macht und eben eine richtige schlechte. Die von dir geteilte Interception. Der Rest des Erfolges oder Misserfolges hatte aus meiner Sicht eher weniger mit dem Spieler Winston zu tun. Da hättest du jeden anderen mittelmäßigen QB der NFL hinstellen können. Also nicht Taysom Hill weil der ist leider in der Pocket nicht mal Mittelmaß.

  11. @Marvelbronco: +1 😀 bin auch total begeistert von diesem Format. In Woche 1 habe ich das Manning-Special nicht gleich gefunden im Gamepass. Werde mich später nochmal auf die Suche nach diesem Schmuckstück von Football-Übertragung machen 🙂

  12. @patpicksix: Ist im Gamepass wohl unter „originals“ zu finden.
    @nil: Ich kann Deine Emotionen voll nachempfinden. Beides ist frustrierend:
    – der quasi bipolare Winston
    – große News-websites, die davon leben zwischen himmelhochjauchzend und zutodebetrübt täglich zu wechseln statt die Kirche im Dorf zu lassen

    Korsakoffs Stil ist aber dagegen eher witzig und emotional. Dabei immer fundiert. Ich lese es gern, auch wenn ich lieber Schöneres über die Saints lesen würde, aber das Spiel war wohl tatsächlich harzig. Ich kann selbst nichts dazu sagen. „Ran“ hat neben werbe-zerrupfter NFL noch Rugby-7s mit englischem Originalkommentar gestreamt. Das war einfach genial. Der Spielfluss, die Geschwindigkeit, die Fairness. Zum Glück streamt „ran“ das nicht jeden Sonntag sonst wäre ich binnen weniger Wochen beim Football wieder völlig ahnungslos. 😀

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