Establish the Review (II) – AFC, Rookie-Quarterbacks, Deshaun Watson

NFL nach der Trade-Deadline. NFL nach dem Nicht-Trade von Deshaun Watson. AFC Team Besprechung und ein kurzer Blick auf die Rookie-Quarterbacks. Ein vollgepackter Establish the Review.

Wie viele Klägerinnen sind genug Klägerinnen?

Die NFL Trade-Deadline ist selten besonders spannend – auch gestern nicht. Nach dem Von-Miller-Trade zu den Rams am Montag gab es gestern einige 2te-Reihe-Trades wie EDGE Melvin Ingram von Pittsburgh zu den Chiefs oder der Player-for-Player Trade zwischen Chiefs und Jets (Jets bekommen OF „Doctor“ Duvernay-Tardif, Chiefs kriegen dafür TE Dan Brown), aber sonst wurden keine bekannteren Spieler verschoben.

Damit auch kein Deshaun Watsonas expected. Am interessantesten ist das, was quasi direkt danach vom Anwalt der 22 Watson-Anklägerinnen publik gemacht wurde:

„Bottom line was, apparently at some point the Dolphins wanted 22 settlements. I [Tony Buzbee] made it clear, after talking to my clients, that that wasn’t gonna happen and then they lowered that number. Watson’s team was trying to sell the Dolphins on some lower number and I think that never came to pass”

WTF? 22 Fälle sind zu viel, aber bei 8 können wir drüber reden?

Das ist keine schöne Optik für die Dolphins und schreit nach einer Klarstellung. Anyfuck: Masseurinnen in Miami sind damit zumindest bis Frühjahr sicher, denn Watson bleibt in Houston – zumindest bis es mehr Klarheit gibt.

NFL Team Tiers – Week 8

Quelle:: rbsdm.com

Die NFL ist dafür designt, dass alles zur Mitte strebt, aber selbst dafür fühlt sich die Saison außergewöhnlich extrem an.

Allein der Blick auf den Graph der „Team Tiers“ nach EPA/Play erzählt eine recht deutliche Geschichte: Vorne (bzw. rechts oben) ziehen fünf Mannschaften einsam ihre Kreise – vier davon aus der NFC plus die Bills – und dahinter folgt ein Bulk an Mannschaften, der sich wie ein Knäuel kaum trennen lässt. Viel Spaß dabei, dort die Chargers oder Ravens zu finden. Davon heben sich Teams wie die Chiefs oder Saints nur in Spurenelementen ab – durch etwas ausgeprägtere Offense und Defense.

Über die NFC habe ich schon gestern geschrieben. Sie ist in der Spitze die besser besetzte Conference, aber ich sehe auch die NFC-Contender nicht als Wahnsinnsmannschaften. Jede einzelne hat ein paar potenzielle Knackpunkte.

Rams – kann die Offense ihren Level halten, oder wird es auch mit Stafford die McVay-typische Regression geben? Wie sieht das ohne den gestern entlassenen WR Desean Jackson aus? Gibt es genug Kadertiefe um erste Verletzungen aufzufangen?

Cardinals – Muss Kyler Murray ständig den Hero geben? Wie stabil ist die Offense? Was passiert mit der Defense, jetzt wo J.J. Watt fürs Jahr draußen ist?

Buccaneers – wird die Mannschaft wieder zum Tag X (Playoffs) perfekt vorbereitet sein, oder wird die Passing-Defense zu einem Problem? Wird das Coaching diesmal zu einem Problem?

Cowboys – Wie sieht es um Dak Prescotts Gesundheit aus? Ist die Defense wirklich stabil genug oder braucht sie ständig Turnovers?

And so on.

In der AFC wirken die Bills (5-2) am stabilsten, aber längst nicht wie eine Wundermannschaft. Buffalo hat von allen Contendern über die meisten unterschiedlichen Wege gewonnen – mit Offense, mit Defense, mit Coaching. Die engmaschige Zone-Defense ist schwer zu knacken und auch wenn die Offense nicht wie geschmiert läuft, so hat sie sich doch von einer 10-Personnel/4 WR-Offense zu einer eher klassischen 12-Personnel Offense mit Heavy-Sets entwickelt, hinter der QB Josh Allen genug Plays macht. Während die Defense irgendwann Regression erleben wird, könnte die Offense sogar noch Luft nach oben haben, denn sie ist recht deutlich vom Level von 2020 entfernt.

Aber wen willst du hinter Buffalo ranken?

Chiefs-Offense Talk (mal wieder)

Bis Montagabend hätte ich gesagt: Die Chiefs. Aber nachdem das Monday Night Game erneut eine echt schwache Performance der Offense zeigte, werde ich skeptischer. Ja, es gab wieder eine abgefälschte Interception und ja, so ein Fumble wie jener von Kelce ist auch einfach Pech. Ja die Chiefs werfen viele Freak-Interceptions und dass die komplette Mannschaft nur 2 von 8 Fumbles aufgenommen hat, ist einfach unglücklich.

Aber es war Mahomes‘ drittes Spiel der Saison mit negativer EPA/Play. Mahomes hatte in seinen ersten drei Jahren als Starter insgesamt drei solcher Spiele!

Mahomes ist über seine Karriere nichts anderes als ein faszinierender Quarterback. Sein über 300 Snaps rollierender Mittelwert an EPA/Play war noch nie unterhalb von NFL-Durchschnitt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Mahomes hatte noch nicht ein einziges Mal eine Phase von 300 aufeinanderfolgenden Plays, die unter 0.10 EPA/Play gingen. 0.10 EPA/Play: Das ist in etwa das, was der 18t-beste QB der NFL liefert. Das ist die allerschlechteste Version von Mahomes.

Aber jetzt gerade ist Mahomes gefährlich nahe dran an diesen „Tiefpunkt“:

Die Chiefs-Offense ist nach wie vor Elite in 1st-Down-Rate, sie ist weiter die #6 in EPA/Play und die #3 in EPA/Drive. Mahomes hat nach wie vor extrem hohe Success-Rate, nimmt kaum Sacks und ist Top-5 in fangbaren Pässen. Aber Mahomes hat nur die 26t-höchste Rate an Big Time Throws, ist nur noch die #27 in PFF Offensive-Grade, ist nur noch Durchschnitt in Yards/Pass.

Es ist knapp ein Jahr her, da verkündete Mahomes großspurig, erst langsam verstanden zu haben, wie man NFL-Defenses liest. Jetzt stellen die Gegner Kansas City einfach mit hohen Raten an two high zu, verhindern Big Passing Plays und laufen Mahomes nicht mehr mit Blitzes ins offene Messer.

Und schon ist die einst beste Offense der NFL nur noch „Top 10“, und das reicht dann in Verbindung mit einer nur langsam besser werdenden Defense erstmal nicht mehr ganz für den Status eines Superbowl-Favoriten. So nebenbei werden die Chiefs damit auch zu einem guten Case-Study von wegen „Wert der O-Line“, Wert der O-Line-Positionen und warum sollte man immer so viele gute Anspielstationen wie möglich sammeln bevor man teure Protection kauft:

Das gute? Die AFC 2021 ist doch keine Party für Fünf. Denn alle sind eingeladen, irgendwie mitzumachen.

Der neue EDGE Ingram könnte den Chiefs helfen, Chris Jones wie schon letzte Woche verstärkt wieder nach innen auf DT zu schieben. Langsame Konsolidierung der Defense ist schon unterwegs – in den letzten Wochen gab es etwas Stabilisierung.

Es ist berechtigt, jetzt skeptischer ob der Offense zu sein – unabhängig von den Turnovers. Aber wie man früher nicht gegen Belichick/Brady setzen durfte, so würde ich heute noch nicht unbedingt empfehlen, gegen Mahomes zu setzen, auch wenn er ATS in den letzten 16 Spielen meines Wissens nach 3-13 gegangen ist.

Derrick Henry: Wie wertvoll ist ein Runningback?

Die Titans werden jetzt ein interessantes Experiment. Nach der Woche der „Quarterbacks don’t matter“ wird jetzt die These vom Runningback und seinem Wert in der NFL getestet, denn Derrick Henry fällt wochenlang aus. Die Rede war erst von out for season. Jetzt sollen es nur 8-10 Wochen werden. Theoretisch könnte Henry in den Playoffs wieder zurück sein.

Die Titans haben Henry gefüttert mit Carries, er war heuer unterwegs zu fast 500 (!!) Carries. Für sich effizient sind diese Carries nicht zwingend gewesen – Henry war wie in der nachfolgenden Grafik ersichtlich nur Durchschnitt nach „Rushing Yards over Expected“. Aber die Begründung für diese hohe Anzahl an Runs war immer: Er öffnet Räume für die anderen!

Wie wird das jetzt ohne ihn aussehen. Wird Tannehill mit einem 36-jährigen Adrian Peterson auf Krücken weiter 8 Mann Boxes en masse bekommen? Wird sein Play-Action-Passing weiter so zünden? Wie dominant sind die Receiver an den Flanken, wenn nicht in der Mitte Henry alle Ressourcen bindet?

Hat überhaupt Henry die Ressourcen gebunden? Hatte es den großen Effekt, den Film-Guys über Jahre propagierten.

Remember: Henry war vor der Einwechslung von Tannehill auch nur ein guter Back unter vielen. Erst mit Tannehill im Line-Up vor ziemlich genau zwei Jahren mutierte er zu dem heute bekannten Monster. Hat Tannehill Henry gemacht, oder hatte davor einfach nur Marcus Mariota derart versagt, dass selbst Henry nix machen konnte?

Du wünschst keinem Spiel was Schlechtes. Aber Henry im Krankenstand hat den „Vorteil“, dass wir ein paar Inputs zur Beantwortung dieser Frage der Fragen bekommen werden.

Rest der AFC

Patriots sind auch nicht unspannend. Sie haben am Sonntag die Chargers in deren Stadion besiegt – und es war ein verdienter Sieg. Sie waren die bessere Mannschaft. Die Pats gewannen 27-24, obwohl sie in den ersten beiden Drives aus zwei Besuchen innerhalb der 5 Yards Line nur insgesamt 3 Punkte an Kapital schlugen.

Schauen wir ganz genau hin, erkennen wir, dass das Team langsam zusammenwächst. Die Defense wird Woche für Woche solider. Die O-Line gesundet. QB Mac Jones entwächst langsam den Kinderschuhen bzw. die Coaches legen ihm die Samthandschuhe ab.

Jones ist mit weitem Abstand der effizienteste Rookie-QB der Saison:

Rookie QBEPA/PlayPFF Grade
Mac Jones#16#11
Davis Mills#29#29
Trevor Lawrence#31#30
Justin Fields#32#33
Zach Wilson#33#28

Nate Tice hatte die Pats in seinem AFC-Ranking im Podcast schon an #3. Das wirkt mir noch sehr hoch. Das Ceiling dieses Teams wirkt mir noch einen Tick zu niedrig – die Mannschaft ist noch zu sehr vom Game-Skript abhängig.

Aber vor einer Woche hätte ich noch ergänzt: „…und sie haben einfach zweimal die desaströsen Jets niedergemetzelt“. Das Argument zieht jetzt deutlich schwächer, nachdem New York am Sonntag mit Ersatz-QB die Bengals überrascht hat.

Dass die überschätzt sind, wissen wir nicht erst seit Sonntag – aber was machst du mit einem Team, das nacheinander die Ravens plattmacht und dann am Sonntag drauf trotz klarer Führung gegen den Backup-QB der Jets verliert?

Chargers wirken nach dem wiederholt enttäuschenden Auftritt und der leichten „Neueinordnung“ von Justin Herbert dann doch noch wie ein Team, das ein Jahr entfernt ist. Bei den Raiders hört das Chaos nicht auf – wenige Wochen nach dem Rücktritt von Jon Gruden wegen Rassismus wurde gestern WR Henry Ruggs gefeuert, kurz nachdem er besoffen einen tödlichen Autounfall verursacht hat.

Rookie-QBs

Gestern kam die Bitte auf, doch kurz etwas zu den Rookie-QBs zu schreiben. Ich tue mir grad noch etwas schwer damit. So viel habe ich noch gar nicht gesehen – auch nicht alle JT O’Sullivan Analysen. Also paar Eindrücke und bissl Stats-Schwurbelei 😊

Hier kurz als Übersicht die Einordnung der Rookies auf der Skala aller QBs nach mindestens 236 Plays (Anzahl von Justin Fields‘ Plays) der letzten zehn Jahre (horizontal: CPOE, vertikal: EPA/Play):

Justin Fields von den Bears habe ich diese Saison schon zweimal kritisch unter der Lupe gehabt – nach dem verheerenden Browns-Spiel und letzte Woche nach dem Debakel in Tampa. Am Sonntag gegen San Francisco lieferte Fields dann plötzlich eine ganz passable Vorstellung ab – aber bekam auch mehr schematische Hilfe in Form von Play-Action, Rollouts und QB-Rushing. Mit mehr Zone-Reads und Power/Counter Rushing könnte man seine Athletik noch besser in Szene setzen um die Defense vor schwere Entscheidungen zu stellen.

Fields lieferte sogar ein echt fantastisches Highlight:

In Summe ist Fields wohl ein Playmaker, der für so junge Spieler typischen Leistungsschwankungen unterliegt. Der in guten Momenten Nadelstiche setzen kann, aber in schlechten zu viele Fehler produziert. Und der einfach eine ausgeprägte Schwäche für das Einstecken von viel zu vielen Sacks hat.

Dieser letzte Punkt wird am Ende über Fields‘ Karriere entscheiden. Denn „Pressure to Sacks“ ist eine recht stabile Metrik, in der Fields schon am College nicht gut war. Kriegt er seine innere Uhr kalibriert, hat er Potenzial zu einem sehr guten QB. Wenn nicht, dann muss er schon unglaublich viele positive Plays liefern um diese Sollbruchstelle zuzudecken.


Jones ist wie oben geschrieben der mutmaßlich bis jetzt solideste Rookie-QB. Er hat mit weitem Abstand die beste Benotung bei PFF. Er ist der einzige, der mit seiner Passing-Offense positive EPA/Play generiert. Er ist der einzige, der positive CPOE (completion Rate über Erwartung) anbringt.

Der einzige neben Davis Mills, der eine top-20 Rate an fangbaren Bällen wirft. Jones wirft mittlerweile echt auch hie und da tief, was positiv ist, aber dennoch gehen 70% seiner Pässe maximal 9 Yards downfield. Damit geht Jones weiter als „Kurzpasswichser“ durch.

Er ist absolut kein Playmaker, aber er vermeidet mit Abstand am besten unter allen Rookie-QBs krasse Bolzen (#13 in Turnover-würdigen Plays, kein anderer Rookie ist in den Top-25). Auch wenn die Pats O-Line in den ersten Wochen noch nicht ganz in Topform war und man Zweifel an der Qualität der Pass-Catcher in New England haben darf: Jones ist mit Abstand in der besten Situation aller Rookie-QBs. Das müssen wir vorerst im Hinterkopf behalten, bevor wir ihn zum nächsten Superstar küren.


Trey Lance hat kaum gespielt. Ich wage ihn nicht zu bewerten. Das, was ich gesehen habe, hat mir nicht gefallen: Langes Ballhalten, ständiger Versuch zu scrambeln. Aber eben auch kaum Sample-Size.


Trevor Lawrence ist vielleicht der wildeste unter den Rookie-QBs, aber er spielt auch in einer Scheiß-Situation mit inkompetentem Coaching und mit schwachen Receivern. Lawrence ist auf dem Stat-Sheet erstaunlich niedrig gerankt in der Rate an fangbaren Pässen (#31).

Bei Lawrence fällt auf, dass er viele Fehler macht (3.8% an Turnover-würdigen Würfen) und dass er wie schon am College eher wenig in die Mitte wirft (nur 33%, was tendenziell wenig ist).

Lawrence hat das Problem, dass er zu häufig das Gefühl zu haben scheint, „hero ball“ spielen zu müssen. Jetzt ist auch das Laufspiel kaputt, womit noch mehr auf seinen Schultern lastet. Sehr positiv aber: Seine Pocket-Präsenz. Lawrence ist der „Anti-Fields“: Wenn Druck heranrauscht, kassiert er kaum Sacks. Er hat viele Throwaways, aber lässt sich nicht fällen. Das ist bemerkenswert gut.

Für mich gibt es bei Lawrence noch keinen Grund, nervös zu werden. Im Gegenteil: Ich hab bei Rookie-QBs lieber einen, der sich was traut. Der seine Grenzen austestet. Für Jacksonville ist es heuer nicht wichtig, Fehler zu vermeiden. Es ist vielmehr wichtig herauszufinden, was klappt und was überzogen ist.


Zach Wilson. Bei Wilson wäre ich schon leicht unruhig. Wilson ist ein Fall, dem die Coaches überhaupt nicht trauen. Es ist bezeichnend, dass just mit der Einwechslung von Backup-QB Mike White die Rate an Early-Down-Pässen signifikant gestiegen ist.

Wilson hat eine krasse Sack-Rate von 9.8%, die nur deswegen nicht diskutiert wird, weil es Justin Fields mit seinen 12.7% gibt. Wilson kassiert eine unerhörte Rate an Pressure (42%), und das obwohl seine O-Line in Pass-Blocking sowohl bei PFF als auch bei ESPN in den Top-12 liegt – und das liegt u.a. an seinem extrem langsamen „Processing“: Wilson hält den Ball 3.1 Sekunden lang. NB: Das ist extrem lang. Einige Top-QBs kommen damit davon, weil sie extrem viele Plays machen. Bei Wilson bleibt es oft beim Versuch.

Wilson hat also keine gute Pocket-Präsenz, aber er kaschiert das auch nicht mit Ballsicherheit. Seine Rate an Turnover-würdigen Plays liegt bei 5%. Die Quote ist unsäglich. Wilson hatte einige Highlight-Würfe, aber er ist #32 in fangbaren Pässen.

Wilson hatte einiges Pech mit Drops. Er warf tiefe Pässe, hat einen der zehn höchsten aDOTs. Dafür muss er aber eben den Ball lange halten. Damit lädt er Druck ein, ohne auf der Habenseite allzu viele positive Plays zu generieren.

Und noch etwas fällt mir auf: Wilson wirft noch weniger in die Mitte als Trevor Lawrence. Ich hatte davor gewarnt. Wilson war immer ein gefährlicher Prospect. Keine 250 Dropbacks in einer völlig neuen Offense sind natürlich wie schon bei Fields kein Grund, panisch zu werden. Aber Wilson ist jetzt gerade erstmal mit Verletzung draußen. Die bisherigen Eindrücke waren keine guten. Im schlimmsten Fall ist sein Rookiejahr ein verlorenes gewesen, und dann wird 2022 schon zu einem make or break Jahr.

24 Kommentare zu “Establish the Review (II) – AFC, Rookie-Quarterbacks, Deshaun Watson

  1. Weißt du ob es diese Auswertung des rollierenden EPA/Play Schnitts auch für andere QBs gibt? Würde mich zum Beispiel für die frühen Rodgers Jahre interessieren, da Mahomes ja doch immer wieder mal mit dem frühen Rodgers verglichen wurde und es jetzt plötzlich auch nicht mehr so läuft, wie auch bei Rodgers nach einigen Jahren (ich weiß der Vergleich hinkt, aber ich hab jetzt schon öfters Takes in diese Richtung gelesen..)

  2. Das steht schon seit Ewigkeiten auf meiner ToDo Liste, mich mal damit wirklich selbst zu beschäftigen. Leider blieb es bis jetzt immer nur bei der Installation von RStudio 😀
    Arbeitest du auch mit R und nflFastR oder nimmst du für deine eigenen Sachen etwas anderes her?

  3. Momentan gar nicht, weil alles auf einer gecrashten SSD verschollen ist… weiß nicht wann ich wieder etwas aufsetze, denn aktuell sieht es zeitlich düster aus.

  4. Danke für die Einschätzungen zu den Rookies. Beste Voraussicht hat aber wohl eindeutig Lance, Mac gefällt mir bis jetzt klar am besten, man spürt wie die Coaches ihm jede Woche mehr Vertrauen.

    Die Dolphins haben ja mal so richtig abgefuckt, wie wollen sie da moralisch wieder rauskommen und jetzt noch mal hinter Tua stehen? Meinst du, Du kannst für Tua auch noch so eine Analyse hinlegen? Ich habe ihn ja schon fast aufgegeben als Stamm QB und jetzt bekommt er noch 9 Weeks ohne Rückhalt von den Coaches.

  5. PFF hat einen close look auf die Titans Offense mit und ohne Henry geworfen, und auch wenn man Vollzeit Offense nicht mit Auswechslungen zwischen den Downs verwechseln darf ist das Fazit klar, ohne Henry kann es nicht mehr die gleiche Offense sein. Tannehill muss jetzt viel mehr Verantwortung übernehmen.

    https://www.pff.com/news/nfl-tennessee-titans-offense-changes-derrick-henry-injury-ryan-tannehill-2021

    There’s nothing the film tells me that the data hasn’t — the portrait is pretty clear. Tennessee has two offenses, depending on the running back. Not only has the team lost its anchor and engine, but also its short-yardage offense and the overwhelming effectiveness of 12 personnel. Teams haven’t defended Tennessee any differently yet, but without the threat of a controlling run game, that may change. McNichols has been asked only to play a specific role, and there’s no way to build an offense out of third-down and two-minute drill play calls.

    I’ve long maintained that running backs matter, because everything in football does. For Tennessee, though, being this reliant on a running back and losing him is almost the same as losing a quarterback. This offense will have to find a brand new identity via Ryan Tannehill’s arm because the unit we’ve known can’t exist without an actual 6-foot-3, 240-pound titan to shoulder the load.

  6. Dieser „Tony Buzbee“ ist aber auch ein seltsamer Anwalt, wenn er öffentlich Interna aus Verhandlungen publik macht und die Verhandlungspartner/gegner als Deppen hinstellt. Genaugenommen ist das gut für seine Selbstdarstellung, aber schlecht für seine Sache. Hätte er jetzt diese Infos für sich behalten, hätte er sie später als Druckmittel gehabt um am Ende ein besseres Ergebnis für seine 22 Kundinnen zu erzielen. Erinnert mich an Trump: Vordergründig behauptet er, es ginge um das große Ganze, aber eigentlich geht es ihm um die eigene mediale Selbstdarstellung.
    Ganz gleich, ob Watson Dreck am Stecken hat (wahrscheinlich schon), aber dieser „Tony Buzbee“ ist auch nicht ganz sauber.

    Was die Rookie-QBs angeht, glaube ich, Korsakoff trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er sagt, dass die First-round QBs „hero-ball“ spielen müssen. Letztens hat Randy Moss sinngemäß behauptet: „Wenn ein Team einen QB in der ersten Runde zieht, erwartet das Team sofortige Tauglichkeit als Starter.“ Und er selbst auch. Wenn ein Rookie-QB sowas immer wieder im nationalen Live-TV von Leuten wie Randy Moss gesagt bekommt, wundert mich nicht, dass die Kids die sicheren kurzen Pässe ignorieren um riskante Highlight-plays zu versuchen.
    Eine harte Schule.

  7. @Flojo:

    Finde den pff article sehr suspect. Habe ihn nur kusorisch gelesen, aber einmal ab davon dass ich mich doch sehr wundere, wenn jemand aus der analytics Community schon immer die Meinung vertritt dass RBS wichtig sind (noch dazu mit dem geilen Argument, dass alles Wichtig ist bzw im Football zahlt… schon klar, aber entscheiden tust doch, was wie viel Einfluss hat…), ist es meiner Meinung nach doch gefährlich nah am Zirkelschluss: die offense mit henry spielt anders als ohne; mit ist sie besser. Also wird ohne henry alles schlechter!?!

  8. Damit hat man dann wohl ein Vorgeschmack auf die Packers nächste Saison ohne Rodgers und wahrscheinlich auch ohne Adams…

  9. Rapoport und Garafolo berichten, dass er nicht geimpft war. Das wird gerade die nächste interessante Geschichte dieser Footballwoche.

  10. Am Anfang der season hat er doch gesagt das er geimpft ist wenn er gelogen hat dann wirds Image schaden für den unantastbaren Rodgers.

  11. Zusatz hier, Rapoport sagt eindeutig, daß Rodgers nicht geimpft ist und die Protokolle für Nicht Geimpfte eingehalten hat inkl. Maske und Abstandsregeln im Packers Building.

    Auweia

  12. Rodgers hat im August auf die Frage nach der Impfung etwas zweideutig geantwortet:

    “Yeah, I’ve been immunized,” Rodgers said in August. “There’s guys on the team that haven’t been vaccinated. I think it’s a personal decision, I’m not gonna judge those guys.”
    (https://profootballtalk.nbcsports.com/2021/11/03/aaron-rodgers-was-secretly-unvaccinated/)

    Rodgers soll per Rapoport eine homöopathische Behandlung durchlaufen haben, die von der NFL nicht mit einer Impfung gleichgesetzt wird:

    Eine Genesung gilt explizit nicht als geimpft. Rapoport bestätigt, dass Rodgers nicht geimpft war. Nicht-Geimpfte müssen in-house ständig Masken tragen.

    Rodgers hat das offenbar nicht gemacht.

    Wenn er wirklich nicht geimpft war, könnte das noch Konsequenzen nach sich ziehen.

    Soweit ich das verstehe, wäre Rodgers aber nach negativem Test frühestens nächsten Samstag wieder spielberechtigt, würde also im besten Fall nur ein Spiel verpassen.

  13. Henry Ruggs mit 150 mph und doppelt so viel wie der erlaubte Alkoholpegel abgefüllt. Hoffe das bringt die Kommentare die es klingen lassen als hätte er ein kleines jugendliches Versehen begangen zum schweigen.

  14. Ich dachte in den USA darf man nur 130 fahren😂😂😂😂😂 da ist er aber über hinaus geschossen na ja im ami Land gibt’s dafür 20 Jahre Knast. Nicht so wie bei uns alles auf Bewährung.

  15. Pingback: NFL Sonntagsvorschauer 2021 – Woche 9 | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  16. Ich habe mich über die Feiertage mal darin versucht, die oben gezeigt Grafik zu Mahomes‘ EPA/Play Schnitt für Aaron Rodgers nachzubauen, wie von mir im ersten Kommentar angedacht.
    Falls es wem interessiert, folgendes Ergebnis erhielt ich (mit meinen noch bescheidenen R-Kenntnissen):
    (Entweder ich bin zu blöd hier ein Bild einzufügen, oder es ist nicht möglich, daher mit einem Link auf Twitter)

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