Nachklapp zum spektakulären Finale der NFL Regular Season 2021/22

Das letzte Spiel der NFL Regular Season Raiders – Chargers hat geliefert. Und wie.

Es war eins der spektakulärsten Spiele der ganzen Saison, und hat sich in einem rappelvollen, lauten Vegas-Stadion auch angefühlt wie das erste echte Playoff-Spiel der Saison.

Es war eine Partie auf Messers Schneide. Erst zogen die Raiders davon, dann kamen die Chargers zurück, dann zogen die Raiders auch unterstützt von einem gescheiterten Chargers-4th Down in der eigenen Redzone sehr weit davon (auf 29-14), aber die Chargers bissen sich wieder rein.

Touchdown mit der (korrekten) schnellen 2pts-Conversion zum 29-22. Und dann kriegen die Chargers in der Crunch-Time ein letztes Mal den Ball, mit dem berüchtigten Remis, das beide Teams in die Playoffs bringt, als Aussicht.

Immer wieder Druck auf Justin Herbert, immer wieder 4th&long mit mehr als 10 Yards zu gehen. Einmal…zweimal…dreimal…VIERMAL… und immer verwertet der grenzgenial spielende Herbert zur neuen Angriffsserie in teilweise unmöglich aussehenden Spots wie dem tiefen Pass für WR Mike Williams.

2 Sekunden auf der Uhr. Snap – Pass, Catch – Touchdown. 28:29. Und dann kickt Brandon Staley den Extrapunkt um in die Overtime zu kommen.

Overtime. Raiders überrennen die Chargers-„Front“ und schießen zum ersten Fieldgoal ein. Chargers kontern mit Big Plays, aber müssen am Ende drei Minuten vor Schluss auch auf Fieldgoal setteln.

32-32. Remis bringt beide in die Playoffs.

Raiders mit einem 3rd&4 an der Chargers 39. Brandon Staley zieht sein erstes Timeout, und Derek Carr gibt hinterher ungeniert zu, dass dieses eine Timeout die Raiders-Pläne verändert hat. Las Vegas hätte unter Umständen schon die Uhr runterlaufen lassen können und mit dem remis für beide sein Playoff-Ticket mitnehmen. Es hätte verstohlene Blicke zwischen beiden Sidelines geben können und einen stillschweigenden Nichtangriffspakt, und irgendwie hätte es jeder nach diesem wilden Spielverlauf verstanden.

Aber weil Staley noch ein Timeout hatte, mussten die Raiders noch etwas machen. Also Run über Josh Johnson gegen die unterirdischste Run-Defense der Saison. 1st Down. Raiders kicken mit auslaufender Uhr das Fieldgoal zum 35-32.

Raiders sind nach einer traumatischen Saison mit Headcoach-Rauswurf, Alkofahrt mit Todesursache des Deep-Thread-WR, Entlassung auch des anderen 1st Round Picks aus 2020 mit respektabler 10-7 Bilanz in den Playoffs. Chargers scheiden mit dem fortgeschrittensten Headcoach der NFL und dem QB-Maserati Justin Herbert aus.

Einfach ein Wahnsinnsspiel, wo etwas für jeden dabei war. Die ersten beiden TDs kamen nach ausgespielten 4th Downs unterwegs im Drive. Die Chargers versuchten dann die ultimative Challenge mit 4th&1 in der eigenen Hälfte – und scheiterten mit einem Lauf über die Mitte.

Es war die richtige Entscheidung, aber dann dem einzigen verlässlichen Spieler der eigenen Offense den Ball aus der Hand genommen für den vorhersehbarsten Call im American Football.

Es ist hoffentlich der Dolchstoß für den OffCoord Joe Lombardi, der bei mir schon seit Detroit-Zeiten komplett verbrannt ist (ich hatte euch alle gewarnt!), und der bei den Chargers einfach auch nix aus dem grandiosen Potenzial von QB Herbert gemacht hat, sondern einfach damit halbwegs durchkommt, dass Herbert einen Monster-Play nach dem anderen aus dem Ärmel schüttelt.

Da waren Big-Runs in der Crunch-Time für die Liebhaber von Old-school-Football dabei und absolut inexistente Run-Defense-Arbeit der Bolts. Da war auch ein richtig geiler Run von Johnson dabei, der auch gute Defense schlug. Da war ein grandioser Herbert, der für einmal am Ende doch Milch geben musste, weil seine Vorblocker OG Feiler und RT Johnson von Maxx Crosby und Co. schier aufgefressen wurden.

Da war Spannung bis ganz zum Schluss. Mit den Chargers scheitert einer meiner persönlichen Lieblinge der Saison aus, aber long term sind die Bolts in guten Händen, wenn sie auf OC reagieren. Die Raiders hätte ich nicht unbedingt gebraucht, aber Kudos für ein beherztes Spiel. Da kriegst du meinen Respekt mit solchen Partien.

Playoff-Seeding

Die Raiders werden im AFC-Ranking damit sogar die #5. Hier das finale AFC Playoff Seeding:

#1 Titans (12-5)
#2 Chiefs (12-5)
#3 Bills (11-6)
#4 Bengals (10-7)
#5 Raiders (10-7)
#6 Patriots (10-7)
#7 Steelers (9-7-1)

Und das NFC-Seeding nach einem nicht minder verrückten Verlauf der beiden vorherigen Time-slots um 19h und 22h25:

#1 Packers (13-4)
#2 Buccaneers (13-4)
#3 Cowboys (12-5)
#4 Rams (12-5)
#5 Cardinals (11-6)
#6 49ers (10-7)
#7 Eagles (9-8)

Wildcard-Ansetzungen 2021/22

Die Ansetzungen für das nächste Wochenende stehen auch schon fest – ich weiß, leider ist das alles nicht mehr so Europa-freundlich wie früher, aber ESPN/ABC brauchte ein Primetime-Spiel, und so ist es nun eben:

  • Samstag 22h35: Cincinnati Bengals – Las Vegas Raiders
  • Samstag/Sonntag 02h15: Buffalo Bills – New England Patriots
  • Sonntag 19h: Tampa Bay Buccaneers – Philadelphia Eagles
  • Sonntag 22h35: Dallas Cowboys – San Francisco 49ers
  • Sonntag/Montag 02h15: Kansas City Chiefs – Pittsburgh Steelers
  • Montag/Dienstag 02h: Los Angeles Rams – Arizona Cardinals

Die Bengals zum Playoff-Auftakt hatten wir gefühlt in jedem Jahr zwischen 2011 und 2015, und diesmal treffen sie auf die Raiders, die in den letzten 20 Jahren vielleicht einmal für die Playoffs qualifiziert waren. Beide Teams fühlen sich nicht ganz „legit“ an, aber Joe Burrow als Playoff-QB hat schon was.

Das Nachtspiel Bills-Patriots könnte harzige Kost werden, wird aber auf jeden Fall für hohe Intensität stehen und auch schematisch nach zwei interessanten Regular-Season-Spielen interessant werden.

Der Sonntag beginnt mit Tampa-Eagles, wo ich deutliche Favoritenstellung für die Buccaneers sehe. Die große Stärke der Eagles (Rushing-Offense) matcht nicht gut mit der großen Stärke der Buccs-Defense. Außerdem hat Tom Brady noch ein Hähnchen mit den Iggles zu rupfen.

Bei Cowboys-49ers bin ich geschockt, dass es nicht zum Sunday Night Game erkoren wurde. Dallas mit seinen Waffen gegen die offene 49ers-Secondary könnte ein Massaker werden, aber die Niners haben gestern gezeigt, dass sie auch nicht ganz unbedarft sind. Sie können mehrere Drives lang auch über sehr gute Defenses drüberwalzen, auf deren Stärken scheißend.

Chiefs-Steelers? Man nehme es mir nicht übel, aber das fühlt sich wie ein „halbes Freilos“ für Patrick Mahomes und Kollegen an. Ein einbeiniger Big Ben ohne Saft im Arm ist wahrscheinlich das liebste, was die suspekte Chiefs-Defense kriegen konnte. Schade, schade, dass es nicht zum Traum-Wildcard-Game zwischen Chiefs und Chargers gekommen ist.

Und dann Monday Night Game mit Rams-Cardinals. Wie viel haben die waidwunden Cards noch im Tank? Die letzten Wochen geben nicht viel Hoffnung auf ein enges Spiel – es sei denn, Matthew Stafford serviert mal wieder zwei INTs auf dem Präsentiertablett.

Sonst so

Mehrere Headcoaches stehen heute auf der Kippe. Mike Zimmer in Minnesota zum Beispiel, oder Matt Nagy in Chicago oder David Culley in Houston. Sie könnten heute der Axt zum Opfer fallen. Vielleicht überlegen es sich die Giants auch bei Joe Judge noch einmal. Wer es nicht mitbekommen hat: Judge hat gestern mit absurdesten Playcalls um eine Entlassung schier gebettelt.

Culley in Houston ist ein tragischer Fall. Er war wohl überraschend zu kompetenz für die Schamanen Caserio und Easterby.

Die anderen Mannschaften bereiten sich ab sofort auf die Playoffs vor oder reden sich grad ein, dass sie trotz 6-10 Bilanz oder unansehnlicher Kurzpassoffense nur ein paar kleine Bausteine vom nächsten #1 Seed entfernt sind, und werden entsprechend in den nächsten Wochen und Monaten ein paar Böcke schießen über die wir uns dann im nächsten Herbst lustig machen können.

15 Kommentare zu “Nachklapp zum spektakulären Finale der NFL Regular Season 2021/22

  1. Der Krüppel Big Ben darf also sein letztes Playoff Game genießen. Und das Raiders Spiel wäre tatsächlich fast Unentschieden ausgegangen die NFL sollte wohl in Zukunft alle Spiele am letzten Spieltag gleichzeitig austragen.

  2. Ja so sind die NFL Playoffs eben.

    Bin Steelers Sympathisant und hätte das Debakel gegen die Chiefs nicht zwingend gebraucht 🙂

    Finds aber irgendwie nice, daß man in der NFL auch mal als Zweite Reihe Team mit ein bisschen Glück in die PO kommen kann.

    Schade daß den Chargers das Ding nicht aufgegangen ist. Staley hätte einfach Herbert in End of regulation den Ball geben sollen um die Saison anständig zu beenden.

    So wars halt ein Jahr zu früh.

    OC + Run Defense fixen und dann ist nächstes Jahr ein neuer Contender da 🙂

  3. Wirklich schade, das man anstatt Chiefs vs. Chargers, nun Chiefs vs. Steelers bekommt, dann halt nächste Season…

    Das Joe Judge nach dem Call nicht direkt im Anschluss entlassen wurde, kann ich überhaupt verstehen. Noch lauter „Fire me“ schreien, geht ja quasi nicht…Aber Hauptsache die Culture stimmt…

  4. Pingback: Vor dem College Football National Championship Game 2022 | Sideline Reporter - Eier, wir brauchen Eier!

  5. Herbert ist schon stark, aber mit dieser Run-Defense und der wackligen O-Line muss man auch nicht zwingend in die PO kommen.

  6. Ziemlich geniale Statistik wie ich finde:

  7. Mich würde deine Meinung zu Chris Ballard interessieren: seit Jahren bekomme ich erzählt, dass er a) einer der besten GMs des Universums ist und b) die Colts einen SB-Roster haben…

    … und dann holt er Philip Rivers über Tom Brady und kauft sich dann Carson Wentz ein…

    Ein wahres genie

  8. Ballard ist ein Paradebeispiel dafür, wie sehr die Quarterback-Position alles andere überstrahlt.

    Wäre Andrew Luck nicht zurückgetreten, Ballard stünde heute als das wahre Genie da. Luck ist aber zurückgetreten wegen Faktoren, die dem schwachen Vorgänger-Regime anzulasten sind.

    Ballard hat bis 2019 langfristig geplant und den Kader exzellent dafür aufgestellt. Dann trat Luck zurück.

    Alles danach zeigt wie schwer sich Teams ohne „den QB“ tun. Ballard hat es interessant gelöst und trotz des Fehlens des Top-QBs den Kader innerhalb von 2 Offseasons auf All-in umgestellt (Buckner-Trade, Vertragsverlängerungen von Leuten wie Nelson oder Smith) in der Hoffnung, dass er mit Einjahres-Lösungen auf QB zu durchschlagendem Erfolg kommt.

    Rivers war die beste Option 2021, er hatte keine echte Chance auf Brady. Und Rivers hat auch super gespielt; die Colts sind nur knapp an einem exzellenten Team gescheitert.

    Wentz war natürlich Grütze, aber da sind wir wieder beim Ausgangspunkt: Die QB Position ist so wichtig, dass Teams auch verrückte Dinge wagen um sie zu fixen. Viele bessere Optionen als Wentz hatten die Colts ja auch nicht (außer einen sehr teuren Draft-Uptrade für den QB4 oder QB5 des Drafts, oder Jameis Winston) und total aus der Luft gegriffen mag der Glaube an die Connection Wentz/Reich auch nicht gewesen sein.

  9. Hast du eine idee, was die Datenbasis für die Behauptung ist, das go for it der chargers bei 4 &1 an der eigenen 18 mathematisch das richtige Play gewesen sein soll.

    Hab den tweet jetzt nicht mehr parat. Sie hätten eine +2 bis 3 Prozent höher win % als beim Punt weil sie eine 58% auf ein 1st down gehabt hätten?

    Wo kommen denn die Zahlen her?
    – alle 4 und 1 der gesamten saisons aller teams

    – alle 4 und 1 der chargers?

    – der chargers gegen die raiders?

    – wird die field position berücksichtigt

    – play call (handover durch die Mitte)

    Die Zahlen klingen so sehr nach pseudogenauem Voodoostatisiken auf der ich unmöglich eine Entscheidung mit so einem aubsurden Mißverhältnis von Risiko zu Ertrag rechtfertigen kann. Selbst bei nem neuen 1st down hätten sie ja noch 50 yds zum FG und 80 zum TD gehabt.

  10. Die Erklärung des Bots findest du hier: https://theathletic.com/2144214/2020/10/28/nfl-fourth-down-decisions-the-math-behind-the-leagues-new-aggressiveness/
    Leider hinter einer Paywall, auf die ich keinen Zugriff habe.
    Den Code des Bots findest du hier: https://www.nfl4th.com/
    Nach meinem Verständnis (Achtung! Kein Zugriff auf die Erklärung hinter Paywall) bezieht der Bot die Feldposition mit ein, nicht jedoch, welches Team hier gegen welches spielt. Der Playcall wird selbstverständlich nicht miteinbezogen. Das wäre auch Schwachsinn, da es eine nachgelagerte Entscheidung ist.
    Es wird also eine generelle Erfolgschance für 4th&X über alle Teams berechnet und dann auf Basis der Feldposition, wieder über alle Teams, die Siegchance bei erfolgter bzw. fehlgeschlagenen Conversion bestimmt.
    Das kann zB auf Basis der Drive-Success-Rate geschehen. Da gibt es zB hier (von einem Football Guy!) eine gute Erklärung: https://youtu.be/FOnQFk5qy-4
    Ich bin bei den Bots auch total zwiegespalten. Einerseits sehe ich es wie Korsakoff: Ein Coach, der für zu viele 4th Downs geht, ist besser als ein Coach, der für zu wenige geht. Allerdings ist die Datenlage im Football jetzt nicht die beste, da man entweder zu wenig Daten hast oder stark veraltete Daten miteinbeziehen musst. Auf dieser Basis zu sagen, es war ein klarer Fehler, weil ein Bot 2% mehr Siegchance ausrechnet, finde ich schwierig. Da muss man nur etwas an den Gewichten drehen und schon hast du plötzlich – 1%.

  11. @Schlabbo

    Ich verstehe nicht, warum bei 4th & 1 nicht öfter in die Trickkiste gegriffen wird. Sobald ein Team eine Variante des Philly Special auspackt, führt dies nahezu immer zum Erfolg. Bei 4th &1 oder 2, vor allem midfield, bei einer offensichtlichen Run-Play Aufstellung, mit einem Receiver wide, der dann kreuzt, stellt die D-Fense meist die Mitte zu und wirft 5 Kerls in die D-Line.

    Wie viele Drives würden verlängert werden, wenn die Herren OC‘s nicht so oft den Run durch die Mitte wählen würden.

  12. Der Bot ist schon sehr gut und hält auch genaueren Überprüfungen mit PFF-Daten stand, die wissen welche Spieler in welcher Situation am Feld standen. Über viele Versuche hinweg ergibt sich ein recht stabiles Bild.

    Als Faustregeln können wir uns grob merken:

    – Der Baldwin 4th Down Bot ist ein sehr gutes Instrument.

    – Der Impact der Umstände in einem einzigen Down wird weitgehend überschätzt. Über viele Plays macht es natürlich einen Unterschied ob ein Aaron Donald in der D-Line steht oder ein Backup, aber in einem einzigen Play ist der Unterschied recht klein. Auch andere Umstände wie das Wetter sind höchstens in Extremsituationen (viel Schnee, starker Wind) kritische Difference-Maker.

    – Bei sehr kurzen 4th Downs (1-2 Yards to go) ist Ausspielen fast in jeder Situation die grundsätzlich richtige Entscheidung. Ballbesitz ist in der NFL der Gegenwart wichtiger als Feldposition.

    – Bis zum 4th&5 ist es in sehr vielen Situationen oft eine gute Entscheidung auszuspielen. Am häufigsten in der „neutralen Zone“ um die Mittellinie herum. Nahe der Goal Line ist das Delta kleiner, weil Fieldgoals quasi fixe 3 Punkte bedeutet (was an der 35 Yards Line ein bisschen anders ist), aber gerade als Außenseiter ist es meistens gerade nahe der Goal Line besser, für den TD zu gehen um die Punkteausbeute zu maximieren.

    – 1% Unterschied im Baldwin-Bot ist keine „klare Fehlentscheidung“, aber über viele Versuche hinweg ergibt sich dann schon ein ganz gutes Bild, welche Coaches mit welcher Herangehensweise Footballplays callen. Dass Coaches entgegen der Empfehlung des Bots 4th Downs ausspielen, kommt nur äußerst selten vor.

  13. @photoschopp:

    Frage ich mich auch immer wieder. Ich würde z.B. gerne mal neben Playcalls wie „schneller Play Action-Pass aus schwerer Aufstellung“ sehen, dass ein Team ohne Huddle in ein 4th & short geht. Quasi bei 3rd&8 schon sagen: Okay, bei 4th&1 stellen wir uns einfach sofort auf und laufen den QB-Sneak oder Run Play XY, sobald der Ball freigegeben ist. Ich habe bisher den Eindruck, dass sich die Defense oft darauf verlässt, dass sie noch wechseln und sich einstellen kann, weil über das Ausspielen erstmal noch nachgedacht wird.

  14. @photoschopp:
    Trick plays sind ein bisschen eine zwiespältige Sache. Sie nehmen dir viel Trainingszeit von deinem restlichen Gameplan und meistens sind sie davon abhängig, dass der Gegner genau so reagiert, wie prognostiziert

    Die underneath crosser sind ansich eine gute Idee – wird auch immer wieder gemacht. Allerdings ist es verhältnismäßig einfach den quick slant als Defense wegzunehmen, wenn nicht gleichzeitig tief gecovert werden muss.
    Außerdem kommt da sicherlich die bias der Coaches hinzu, die alle noch eine Zeit erlebt haben, in der low crossers einfach blindside weggehittet wurden.

    @arni:
    Das bieldet tatsächlich ein Potential – wobei da natürlich die Genauigkeit in der Kalkulation etwas verloren geht. Und idealerweise braucht es Hybrid Spieler – TEs, FBs, HB, RBS die flexibel eingesetzt werden können.

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