NFL Divisionals Vorschau: Green Bay Packers – San Francisco 49ers

Vorschau auf das zweite Divisional Playoff-Spiel vom morgigen Samstag: Green Bay Packers (13-4) – San Francisco 49ers (11-7).

Beide Franchises gehören zu den erfolgreichsten der Superbowl-Ära, aber die gemeinsame Geschichte der letzten bloß zehn Jahre ist annähernd ausreichend für eine All-Time-Rivalry. Denn sie haben unter verschiedenen Regimen mehrere klassische Playoff-Duelle gegeneinander gespielt. Nicht alle davon waren spannend – aber einige waren stilprägend.

Unvergessen bei mir ist z.B. die Sternstunde des Colin Kaepernick, der in seinem Coming-Out als NFL-Superstar über die Packers drüberlief als seien sie Haufen Hinterhof-Footballer, und damit eine kleine Ära einleitete, in der die Packers händeringend nach Mittel gegen Read-Option und QB-Rushing suchten.

Gerade als Green Bay dachte, ein Gegenmittel gefunden zu haben, legte Kaepernick ein Jahr später nach und bezwang die Packers in der Woche vor dem „sorry receiver“-Game in deren Stadion erneut.

Vor zwei Jahren vermöbelte Kyle Shanahans 49ers-Laufspielmaschine die Packers dann in beiden Saisonspielen so fürchterlich, dass er im zweiten Spiel (dem NFC-Finale) noch nichtmal zehn Passspielzüge von Jimmy Garoppolo brauchte und die Granden in Green Bay damit zu einem der bizarrsten NFL Drafts der jüngeren NFL-Geschichte anstachelte. Die nach wie vor einzige Erklärung für den irrsinnigen Packers-Draft 2020 ist: Matt LaFleur wollte seinen Lehrmeister Shanahan und seine Offense kopieren.

Was LaFleur und Co. bezweckten, war nicht zwingend das Angedachte. Dafür motivierte der Draft offenbar QB Aaron Rodgers bis in die Haarspitzen. Rodgers hat seither einen NFL MVP gewonnen, wird heuer einen weiteren gewinnen, und hat die Packers zu zwei weiteren 13-Siege-Regular-Seasons geführt – alles, indem er sich der Shanahan-Offense nicht gänzlich unähnlichen LaFleur-Offense fügte.

In der Regular Season gelang in Woche 3 sogar ein knapper Auswärtssieg beim Angstgegner San Francisco: 30-28, nach wildem Spielverlauf mit schneller 17-0 Führung für Green Bay, großem 49ers-Comeback zum 28-27 in letzter Minute – aber mit genug auf der Uhr gelassener Zeit für Rodgers zu einem letzten Comeback.

Das Spiel kam früh in der Saison und ist nicht zwingend als die Blaupause für das heutige Duell zu betrachten – aber es hatte einige Elemente, die auch heute relevant sein werden.

Was die Packers und 49ers ausmacht

Beide Teams setzen auf Offense voller Motions. Gerade die Shanahan-Offense strotzt nur so vor Bewegung vor dem Snap – sie hatte diese Saison fast 400 Laufspielzüge mit einer Pre-Snap-Motion, und erzielte dabei 4.7 Yards/Carry. Damit waren die Niners die mit weitem Abstand Motion-lastigste Offense (Tennessee #2 mit 310 Motion-Runs).

Die #4 waren die Packers mit 284 Carries nach Pre-Snap Motion. Was die Niners aber die eine Spur dynamischer, extremer macht: Sie hatten auch die zweitmeisten Motions vor Passspielzügen. Das passt zum Shanahan-Credo: Motion stiftet Unruhe in der Defense, kitzelt aus ihr auch Informationen für die eigene Offense raus, und ist ein Mittel, jeden Spielzug bis zum allerletzten Moment gleich aussehen zu lassen.

Ob dann Zone-Run, End-Around, Bootleg oder Play-Action Shot (oder beides) kommt – die ganze Palette an Hilfsmitteln für die Spieler also, entscheidet sich für die Defense oft erst im allerletzten Moment – und macht die Offense damit brutal schwer zu verteidigen.

Was Niners und Packers unterscheidet: Green Bay ist viel passlastiger in Early-Downs, ersetzt dabei aber viele Runs prinzipiell „nur“ durch Quick-Game – Screens, Bubble Screens, Pässe in die Flat. Und wo die Niners fast ihr gesamtes Passspiel über die Spielfeldmitte aufziehen (kein anderer QB kommt auch nur annähernd an Garoppolos 57% Target-Rate between the numbers heran), ist Rodgers wie schon über seine gesamte Karriere ein QB, der nur durchschnittlich oft über die Mitte geht.

Anyhow: Beide Teams wissen, wie man den Ball bewegt. Green Bay ist einen Tick stärker um die individuelle Klasse seines Quarterbacks herum gebaut, während die 49ers von einem fantastisch geölten und exzellent designten Scheme leben, das ein paar individuelle Schwächen seines Quarterbacks kaschieren muss.

Wenn die Packers den Ball haben

Rodgers hat sich abseits des Feldes mit seinen Covid-Verschwörungstheorien erstmal ins Abseits manövriert und ich kann verstehen, wenn man ihm davon ableitend das sportlich Schlechteste wünscht – das Ausscheiden. Aber rein auf das Spielfeld beschränkt betrachtet, ist und bleibt er ein Genuss.

Rodgers mag individuell nicht mehr so perfekt spielen wie zu seiner ersten Blüte vor zehn Jahren, aber in diesem System hat er sich die letzten zwei Jahre fantastisch gemacht. Freilich glänzt LaFleur auch schematisch darin, das Fehlen von richtig guten #2 und #3 Waffen zu kaschieren.

So ist WR1 Davante Adams einer der absolut besten, vielseitigsten Receiver überhaupt – und LaFleur schiebt ihn überall über das Feld: Mal raus in die Flat, mal in den Slot, mal Outside um tief zu gehen, mal für den Crosser über die Mitte. Adams sieht über 10 Targets pro Spiel und macht fast 3 Yards/Route (Top-3 Wert der NFL).

Das Problem der Packers: Rodgers-to-Adams muss auch total dominant sein, denn der ganze Rest ist a bissi instabil.

Die Receiver hinter Adams sind mit Cobb, Lazard und MVS Männer, die hie und da einen Deep-Ball fangen, wenn sie in Manndeckung ohne Safety over the Top genommen werden. Aber sie sind auch stets für einen schlecht getimten Drop zu haben.

Und die O-Line war über weite Strecken der Saison nur Mittelmaß. Jetzt kehrt pünktlich zu den Playoffs der etatmäßige LT David Bakhtiari zurück, der seit seiner schweren Verletzung in den letztjährigen Playoffs nicht mehr gespielt hat. Wie fit Bakhtiari schon ist, bleibt noch einen Moment abzuwarten, aber seine Präsenz ist auf jeden Fall hoch willkommen, denn neben ihm spielen mit John Runyan und Josh Myers blutjunge Backups, und dank Bahktiaris Präsenz lässt sich eventuell an der anderen Flanke etwas Tight-End-Hilfe für RT Billy Turner schemen.

Die Hilfe ist auch deswegen willkommen, weil die Niners eine potenziell furchteinblößende D-Line aufbieten:

  • EDGEs MAGA Bosa (77 Pressures, 17 Sacks, 21% Win-Rate), Arden Key (39 Pressures, 8 Sacks), Samson Ebukam (38 Pressures, 7 Sacks)
  • DT Arik Armstead (55 Pressures, 8 Sacks)

Bosa hatte letzte Woche Gehirnerschütterung und könnte etwas limitiert sein – aber er soll einsatzfähig sein. Er ist natürlich der Anker im Passrush, aber die oben genannten Konsorten haben in ergänzenden Rollen alle zwischen 11% und 14% Passrush-Win-Rate und sind auf dem Papier in der Lage, die Packers physisch an der Line of Scrimmage zu dominieren.

Wollen die Niners das Spiel gewinnen, wird genau das aber auch einer der Schlüssel sein, denn sie haben in der Secondary nicht die individuelle Qualität um gegen Adams gegenzuhalten. Die jungen CBs Lenoir und Abry Thomas sollen sich über die letzten Wochen verbessert haben, und Emmanuel Moseley ist auch kein ganz Verlorener, aber das ist qualitativ weit entfernt von der goldenen Secondary von 2019/20.

Kommt vorne kein oder verspäteter Druck, ist gut denkbar, dass die Packers relativ kurze 2nd und 3rd Downs bekommen und/oder Rodgers ein paar Shot-Plays kreiert, wenn diese Corner mal „on an island“ Mann gegen Mann stehen – 49ers DefCoord DeMeco Ryans gilt als guter Schemer, aber du kannst gegen Rodgers/Adams wahrscheinlich auch keine 100% in Zone-Defense spielen ohne irgendwann auseinandergenommen zu werden.

Wenn die 49ers den Ball haben

Rodgers ist individuell eine Klasse für sich – aber schematisch ist natürlich die 49ers-Offense noch gefinkelter und noch eine Stufe über der Packers-Offense anzusiedeln. Schnurrt die Katze, ist das eine der wenigen NFL-Offenses, die über ihre Zillionen Wrinkles über mehrere Drives fast allein über das Laufspiel und Play-Action-Passing dominieren kann.

Wie gut Shanahans Konzepte ineinander greifen und aufeinander aufbauen, hat Seth Galina in diesem 2-min-Ausschnitt aus dem „Two High“ Podcast perfekt erklärt:

Schlüsselwort ist dabei: „kann“. Denn selbst in den letzten Wochen, als die Niners in Summe echt gute Spiele geliefert haben, gab es immer wieder Eigenfehler von Jimmy Garoppolo, die San Francisco entweder in ein schnelles Loch gruben (siehe Rams-Spiel) oder den Gegner unnötig wieder ins Spiel zurück brachten (siehe Cowboys-Spiel).

Ich sehe das so: „Im Flow“ ist Garoppolo ein idealer Ballverteiler – er fackelt nicht lange, verteilt die Bälle in Sekundenbruchteilen und weiß auch, zu welchem über die Mitte sprintenden Target er werfen muss. Das sind die Momente, die verantwortlich dafür sind, dass die Niners in Summe eine Top-5 Early-Down-Offense (nach Play Success-Rate, Drive Success Rate oder EPA/Play) stellen, obwohl sie eines der lauflastigsten Teams sind.

Problem bei einem QB Jimmy Gee: Aber wenn mal ein 1st oder 2nd Down aus welchem Grund auch immer früh gestoppt wird, kann der Motor schnell stocken – denn Garoppolo ist in klaren Passing-Downs ein einfach zu lesender QB. Defenses blühen dabei förmlich auf, ihn ins Bockshorn zu jagen, JimmyG hält dann den Ball und produziert Fehler, selbst wenn er nicht vom Passrush unter Druck gesetzt wird.

Dass diese unforced errors kommen, ist dann quasi eine Garantie (Garoppolo gilt als Verwalter, hat aber die vierthöchste Rate an Turnover-würdigen Würfen in der NFL). Zu verhindern ist es quasi einzig durch nahtlose Execution in Early Downs und ständigem staying ahead of the schedule.

Erschwerend kommt diesmal hinzu, dass Garoppolo an mehreren Stellen angeschlagen ist. Die letzten Wochen war es der Daumen, jetzt ist kommt noch die Schulter dazu. Garoppolo soll wohl starten, aber ein Schönling mit Schmerzen bei Minusgraden? Datt kann auch bitter enden.

Dass Shanahan sich nach wie vor sträubt, die Schlüssel an seinen Rookie-QB Trey Lance zu übergeben, kann ich angesichts der von Lance gelieferten Eindrücke sogar verstehen – für Shanny, der schon deutlich auf seinen eigenen Groove als Playcaller in einem One-QB-System hingewiesen hat, ist Lance fürs erste noch Kulturschock: Mobil ja, aber wesentlich langsamer im Processing und damit ein völlig konträrer Typ QB.

Ich gehe der Einfachheit halber deshalb einfach mal davon aus, dass Shanahan Garoppolo spielen lässt, so es irgendwie geht. Bei aller Upside von Lance bietet JimmyG wohl fürs Hier und Jetzt die bessere Basis.

Außerdem besteht die plausible Chance, dass die Niners mit ihrer Standard-Offense selbst mit einem limitierten Garoppolo durchkommen, denn Green Bay spielt unter DefCoord Joe Berry eine „light box“ Defense mit vielen DBs und wenigen Stacked-Boxes und hat die drittschwächste Defensive Run-Success-Rate der NFL.

Kenny Clark ist zwar ein exzellenter Defensive Tackle, und Zadarius Smith als Anker und Edge-Setter kommt keine Minute zu spät von schwerer Verletzung zurück, aber die Packers werden selbst bei personellem Gleichstand Exzellenz in der Arbeit aller ihrer Verteidiger brauchen um den Lauf zu kontrollieren – auch von LB DeVontre Campbell, der seine beste NFL-Saison spielt, den der Linebacker-Töter Shanahan aber noch aus gemeinsamen Zeiten in Atlanta kennt.

Es ist natürlich möglich – San Francisco hat trotz des fantastischen LT Trent Williams nur die #18 Run-Block-Line bei ESPN, weil die Mitte nicht völlig überzeugt. Aber San Francisco kann horizontal und vertikal – und hat in Deebo Samuel den „Widereceiverback“, als den ihn Leser moris schon vor fast zwei Jahren auf diesem Blog angepriesen hat: Einen Receiver mit so fantastischen Yards-after-Catch und after Contact Skills, dass er in dieser Offense als echter Runningback taugt und zwischen all den Carries für Elijah Mitchell auch seine Big-Runs kriegt. Samuel hatte mehrere Spiele mit 6-7 Yards/Carry.

Und: Samuel ist auch ein exzellenter Pass-Catcher. Okay: „Catcher“ mag eine schlechte Formulierung sein, angesichts der meisten Drops in der NFL (12 Stück). Aber Samuel hat 80 Catches für 1443 Yards und 6 Touchdowns gefangen und mit 2.96 Yards/Route die zweitbeste Effizienz aller NFL-Receiver…

…zusätzlich zu seinen 6.3 Yards/Carry (#2 der NFL), 4.4 Yards after Erstkontakt (auch #2) und 9 Rushing Touchdowns in der Funktion eines Runningbacks. Kurzum: Samuel wird in diesen Tagen und Wochen zurecht als einzigartig gefeiert. Denn er ist das unicorn, das US-Medien oft vorschnell vergeben. Cooler Twist: Die Niners hatten Samuel in dieser Doppelfunktion zu Zeiten des Regular-Season-Spiels in Woche 3 noch gar nicht entdeckt.

Typischerweise kann das so aussehen: 11-Personnel am Feld, mit FB Kyle Jusczyk aus einzigem Runningback, TE George Kittle, Samuel, Brandon Aiyuk und einem wahllosen dritten Receiver im Huddle. Samuel als Receiver an die Line of Scrimmage, Pre-Snap Motion Samuel ins Backfield empfängt den Pitch und Jusczyk walzt ihm als Vorblocker den Weg um die Flanke frei.

Das ist eine Option – von vielen, denn Samuel ist nur der speziellste Athlet unter all den markanten Niners-Skillplayern. Einen Aiyuk oder auch Kittle sollte man bei aller nachlassender Athletik prinzipiell auch besser würdigen als in einem letzten Satz. Aber mehr Zeit hab ich heute nicht mehr.

Ausblick

Joa. Spannendes Spiel, bei dem ich wirklich alles für möglich halte. Die Packers gesunden zum richtigen Zeitpunkt (CB Jaire Alexanders Rückkehr hatte ich oben noch ganz nicht erwähnt), während die Niners in Garoppolo, LB Fred Warner und Bosa möglicherweise mit drei absolut zentralen Leistungsträgern unterhalb von 100% anreisen.

Ich habe Momente, in denen ich die 49ers-Offense dieses Spiel dominieren sehe – mit dem Abspulen ihres Standard-Repertoires, dominanten Early Downs, exzellenten Yards-after-Catch und Yards-after-Contact Werten gegen eine Packers-Defense, die alte Geister aus der Kaepernick-Zeit weckt und weder konzeptionell noch physisch ein Gegenmittel findet.

Aber mir ist auch bewusst, dass hinterm Center noch immer JimmyG steht. Und der wird den einen oder anderen Bolzen liefern – du kannst fast Gift drauf nehmen.

Mir ist auch bewusst, dass ein Tipp auf die 49ers ein Tipp gegen den eindeutig besseren QB in diesem Spiel wäre – einen QB, der anders als JimmyG das Spiel bestimmt nicht wegwerfen wird. Und einen QB in einem seinerseits starken Offensiv-System, mit einem Coach LaFleur, der schematisch nicht ganz an Shanahan heranreicht, aber dafür im Situational-Handling (4th Downs, Clock-Management) eine ganze Ecke (eher zwei) über einen Shanahan zu stellen ist, der wiederum nicht bloß letzte Woche in Dallas versagte, sondern auch im „Hinspiel“ gegen die Packers, als er viel zu schnell scorte und Rodgers mehr als eine halbe Minute für einen Fieldgoal-Drive ließ. Woraufhin dieser Dankeschön sagte und den Sieg-Drive orchestrierte.

Aber dann wiederum gibt es noch den X-Faktor Special Teams, in dem die Packers 2021/22 vom Rest der NFL komplett an die Wand gespielt und gekickt wurden – nicht zuletzt durch kritische Missed-Fieldgoals oder aber (wie im Hinspiel) lange Kick- und Punt-Returns. Special Teams sind für gewöhnlich volatil, doch bei den Packers häuften sich kapitale Fehler in der laufenden Saison in manchmal erschreckendem Maße.

Green Bay ist bei den Buchmachern zwischen 5 und 6 Punkten favorisiert. #1 Seeds tendieren dazu, ihre Punkteerwartung zu schlagen, aber die 49ers dürften nicht nur anekdotisch ein Angstgegner sein, sondern eben auch ein schlechtes Matchup. Ich merke: Ich weiß nicht weiter. Ich hab nach reiflicher Überlegung und vielen langen Absätzen echt keine Ahnung, auf wen ich meine Jetons setzen soll. Vielleicht helfen mir die Leser weiter.

10 Kommentare zu “NFL Divisionals Vorschau: Green Bay Packers – San Francisco 49ers

  1. Nur wenn es bei den 9ers zu 100% läuft, werden sie gewinnen. Leider funktioniert das aber nur immer eine Halbzeit lang. Das muss dann für den Rest des Spiels reichen. Man sollte Shanni wirklich das in-game-management für 4th downs und clock-management entziehen.

  2. Ich sehe die Packers als Favoriten.
    Jimmy mit Schulter und Daumen ist schlimm. In der 2. HZ gegen die Cowboys gab es nach einem langen miss zu ayiuk nichts „langes“ (im jimmy sinne) mehr.
    Wenn Daumen und Schulter nicht halbwegs ok sind, wird’s schlimm für die 9ers.
    AUßER sie dürfen ihr game script spielen und können früh scoren und dann laufen und laufen und …

    Aber das macht es meiner Meinung nach auch nicht einschätzbar. Kann knapp werden, kann aber auch ein blow out in jede Richtung geben. Hält GBs Line nicht gegen die D-Line der niners und fängt irgendwer im Backfield eine INT, dann wird das schwer gegen die 9ers, weil die packers dann wahrscheinlich nur max 20 Min den Ball haben, um … sagen wir 24 Punkte zu scoren.

    Btw: niners Special Teams sind auch Grütze. Packers könnten öfter gute Field Position bekommen.

  3. Das JimmyG verletzt ist ist eigentlich das schlimmste für GreenBay… So werden die 49ers die packers und Grund und Boden laufen…. Wie jedes Mal 😦

  4. Sehr feiner Beitrag wieder… vielen Dank dafür.
    Ich sehe es ähnlich. Wir (Niners) müssen versuchen, mit unser D Line mächtig Druck zu erzeugen um Big Plays auf Adams zu vermeiden. Das wird m. E. die Hauptaufgabe sein. Ideal wäre, Rodgers so unter Druck zu setzen, eventuell noch mehrere Male sacken, dass er wieder schmollt und keine Lust mehr hat (Ironie). Gab es aber schon öfters.
    Für die Offense… so viel wie möglich Jimmy eigene Entscheidungen abnehmen, Run Game etablieren und viel Zeit von der Uhr nehmen. Und, bei uns auch immer ein Thema, Strafen vermeiden.
    Ich gehe natürlich mit meinem Team. Wenn wir die Packers unter 20 Punkte halten können, haben wir eine realistische Chance.

  5. Mir gehts ähnlich. Ich hab manchmal das Gefühl, dass wird ein richtig fetter blowout von GB und sie spielen die 49ers an die Wand… und dann wieder der Gedanke, dass GB einfach in Grund und Boden gerannt wird. Es kommt noch dazu, dass es extrem kalt werden soll.
    Mal sehen. Interessant auch, wie sich die Blog-Leser nicht entscheiden können 😀

  6. Ich fürchte, die Packers gewinnen. Sie haben (quasi gegen ihren Willen) Rodgers.
    Druck gegen Rodgers wird nicht einfach, weil er diese brutal schnelle Wurfbewegung hat und gute Pocket awareness.
    Rodgers ist clutch und eiskalt.
    Rodgers ist auch off-platform präzise; soll heissen, er kann auch unter Druck schwache Receiver bedienen.
    Ich drücke den 49ers die Daumen, aber Packers haben, egal wie schlecht die Packers-D sein mag, immer Comebackpotenzial.

  7. Währenddessen gibt Rogers mal wieder den „Wirrologen“ und stellt die rechtmäßige Wahl von Biden in Frage. Er sollte Ansichtskarten von seinem Hirn verkaufen, wären sicher ein Hit. Allein schon deswegen drücke ich den 49ers die Daumen.

    https://www.sport1.de/news/us-sport/nfl/2022/01/nfl-aaron-rodgers-entfacht-neuen-riesen-wirbel-kurz-vor-playoff-spiel?utm_medium=Social&utm_campaign=US&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR26Sl_XsNFA-wYDqCWXlRSlbGTjB2lwXO9k1J_Y_8lMOFqp-A8dUZ-HiVQ#Echobox=1642854633

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