NFL Trainerkarussell 2022: Sean Payton tritt in New Orleans zurück

Heute Abend ist auch Saints-Headcoach Sean Payton zurückgetreten. Damit wird der neunte Headcoach-Posten offen.

Payton war einer der längstdienendsten NFL-Headcoaches. Er kam 2006 ein paar Monate vor Drew Brees ins Amt, als die Saints nach der furchtbaren Saison im Anschluss an den Hurrikan Katrina zur Radikalrasur angesetzt hatten.

In der Ära Payton haben die Saints alle Höhen und Tiefen mitgemacht, die eine Franchise mitmachen kann. Er hat dreimal das NFC Championship Game erreicht – und als Höhepunkt die Superbowl 2009/10 gewonnen – in einer Partie, die bis heute als „Eier Superbowl“ in Erinnerung geblieben ist, denn Payton ließ damals mehrere als „riskant“ verschriene Plays ausspielen:

  • Ein 4th&Goal, das scheiterte
  • Einen Surprise Onside Kick zum Beginn der zweiten Halbzeit
  • 2pts Conversion nach dem Touchdown zum 22-17

Was heute für Schulterzucken sorgt, war damals noch eine große Sache. Aber das war ja auch die Zeit, als Tim Tebow mit „Focus on the Family“ Clips Superbowl-Schlagzeilen machte.

Aber auch die Tiefpunkte waren nicht weit. Drei Jahre nach dem Triumph von Miami über die Colts wurde Payton im Zuge des hässlichen Bountygates ein ganzes Jahr lang suspendiert – seine Coaches hatten Kopfgelder auf Leute wie Brett Favre ausgelobt, und eine Mitwisserschaft Paytons konnte nicht hinreichend abgestritten werden.

Paytons Zeit bei den Saints ist untrennbar mit der Karriere von Brees verknüpft, der just 2006 nach New Orleans kam, nachdem ihn Miami wegen Zweifeln an seiner Schulter nicht unter Vertrag genommen hatte. Brees war von den Chargers gekommen, wo er zu lange brauchte um heißzulaufen als dass die Bolts nicht in Philip Rivers eine Absicherung gedraftet hätten. Zum Superstar avancierte Brees aber erst bei den Saints mit rekordverdächtigen Passing-Statistiken.

Aber der ganz große Run gelang Payton/Brees nur ein einziges Mal. Zu oft verhinderten absurdeste Defenses den Durchmarsch. Die 7-9 Saison mit Top-5 Offense und Bottom-3 Defense war das Trademark der meisten Payton-Saisons.

In den letzten Jahren hatte Payton dann seine insgesamt komplettesten Saints-Teams unter den Fittichen – eine gute, austarierte Offense und eine phasenweise dominante Defense. Problem aber: Brees war mit Ende 30 nicht mehr auf der Höhe seines Schaffens, und die Passing-Offense wurde mit jedem Jahr blasser.

Und dann holte Kollege Karma Payton Jahre nach dem Bountygate doch noch ein: Minnesota Miracle, NFC Conference Championship „No Call“ oder der Cousins-Touchdown für Kyle Rudolph sorgten für drei bitterböse Playoff-Upsets in Folge – ehe die Saints letztes Jahr im allerletzten Spiel von Brees von den Tampa Bay Buccaneers ausgeschaltet wurden. Es war die einzige Pleite der Saints in fünf Spielen gegen Tom Brady – ausgerechnet in den Playoffs.

Payton gilt bis heute als einer der großen Offense-Wizards. Seine Philosophie ist grundverschieden von jenen der Play-Action-Offenses. Payton spielt Power-Rushing und brilliert im Passing-Game dadurch, exzellente Leverage für seine Targets zu kreieren. Er hat seine Offenses über die Jahre immer wieder angepasst an die Talente seiner Spieler – und hat mit Breeses Big-Arm funktioniert, mit Breeses Shot-Arm, mit Taysom Hill, mit Gunslinger Jameis Winston. Die Saints hatten unter ihm immer einen Plan.

Es gerüchtelt noch immer, dass Payton eventuell mit einem Wechsel zu den Dallas Cowboys liebäugeln könnte – aber dort ist Mike McCarthy trotz krassen Playoff-Versagens noch im Amt. Vielleicht nimmt Payton auch einfach eine Auszeit.

Bei den Saints hinterlässt er einen ehrlicherweise unattraktiven Posten. Der Kader riskiert noch immer, von Salary-Cap-Verbindlichkeiten erdrückt zu werden, auf Quarterback hat der „falsche“ Mann den Vertrag (Hill), während Jameis Winston Free Agent wird, und es gibt weder einen vernünftigen Receiver-Corps noch langfristige Stabilität in der Defense.

Es dürfte wesentlich begehrtere Jobs geben.

Trainerkarussell 2022

Der Rest vom Trainerkarussell ist so langweilig, dass mir die Füße einschlafen:

  • Die Raiders scheinen neben Interimscoach Rich Bisaccia auch weitere Kandidaten ins Auge zu fassen und wollen wohl Tampas DefCoord Todd Bowles interviewen.
  • Bei den Broncos sind die Favoriten wohl Dan Quinn, Nathaniel Hackett und der bisherige QB-Coach der Rams, Kevin O’Donnel.
  • Die Bears werden sich dem Vernehmen nach auf einen dieser drei Kandidaten geeinigt: Quinn, Matt Eberflus, Jim Caldwell. Neuer GM soll ein Mann werden, dessen Name seinem Vorgänger gefährlich ähnlich klingt: Ryan Poles.
  • Eberflus ist auch einer der Coaches, der schon zweimal bei den Jaguars vorgeladen war. Sonst gibt es dort aber auch noch einen Haufen Kandidaten, u.a. Buccs-OC Byron Leftwich.
  • Bei den Texans ist es so schlimm, dass nach dem bocklosen David Culley, der offenbar nicht viel anderes gemacht hat als die Franchise um 22 Mio. zu fleecen (Recht hatte er!) ein Mann wie Josh McCown als möglicher Nachfolger gehandelt wird.
  • Nix genaues weiß man bei den Vikings.
  • Aus Miami hört man, dass wohl Vance Joseph der Favorit ist.
  • Die Giants haben in Joe Schoen von den Bills schon einen GM verpflichtet, aber noch recht wenige Updates zur Trainersuche veröffentlicht. Angeblich soll Schoen daran interessiert sein, den OffCoord aus Buffalo mitzunehmen: Brian Daboll. Aber ich hab auch schon von einem ganz krassen Szenario gelesen, in dem ein Brian Flores im Paket mit Deshaun Watson kommen könnte.

Bei solchen Namen muss die Medienmeute sich ihre Inspiration meistens woanders suchen, aber auch dort ist seit ein paar Tagen Stillstand. Everybodys Darling Mike McDaniels, ein 49ers-Assistent, der mit seinen ulkigen Medienauftritten letzte Woche noch für etwas Hype gesorgt hat, hat außer seinem Online-Interview bei den Dolphins doch aber doch eher wenig Interesse erzeugt.

Ebenso kaum oder gar nicht mehr diskutiert sind einstmals heiße OffCoords wie Kellen Moore oder Joe Brady – und auch Eric Bienemy könnte mal wieder leer ausgehen. Dafür haben die Carolina Panthers einen neuen OffCoord gefunden: Ben McAdoo. Das Geilste an der Einstellung ist sein Pornoschnäuzer.

18 Kommentare zu “NFL Trainerkarussell 2022: Sean Payton tritt in New Orleans zurück

  1. Geht es nur mir so, oder war die NFL bei den letzten Headcoach Entscheidungen eher unerfolgreich?

    Diverse Muster haben wir gesehen: der erfahrene NFL Coach (Dallas, Raiders), der alte Hase vom College (Jaguars), die aufstrebenden Collegestars (Panthers, Cardinals), tolle Koordinatoren (Bears, Broncos), der Geheimtipp aus der zweiten Reihe (Giants)…
    Insgesamt hat man nicht den Eindruck, dass im durchschnittlichen Frontoffice der Trainermarkt beobachtet wird und eine informierte Entscheidung getroffen wird. Sieht eher so aus als klammerte man sich bei der Besetzung eines der wichtigsten Posten im Team an das Prinzip Hoffnung.

    Bei so vielen Neueinstellungen ist die Trefferquote (zuletzt GB, Chargers, evtl Bengals) doch eher gering… Beim Ringer gab es neulich auch einen Artikel in diese Richtung, aber ich glaube dass die Diskussion darüber hinaus in der NFL eigentlich nicht geführt wird.

    Btw: was ist eigentlich der Stand in Seattle?

  2. Kleiner Nachtrag: wenn man etwas weiter zurück geht waren Frank Reich bei den Colts und zumindest sportlich Flores in Miami keine Fehlschläge… Aber Flores konnte offenbar nicht mit dem Frontoffice und Reich ist ein bisschen Glück, er war ja nur zweite Wahl.

  3. Ich halte es eher für ein generelles Problem im NFL-Football:

    Quarterbacks >>>>

    Wenn du keinen hast, bist du als Coach geschissen, weil keiner außer Shanahan (und mit Abstrichen McVay) erfolgreich genug um einen Durchschnitts-QB herum schemen kann.

    Und ein Top-QB ist wertvoller als selbst Shanahan.

    Praktisch keiner der geschassten Coaches hatte auch nur vernünftiges Quarterbacking.

    Klar kann man das Henne-oder-Ei Argument bringen und argumentieren, dass man sich einen QBs auch erst einmal entwickeln muss. Aber grosso modo deuten alle Analysen darauf hin, dass QB-Klasse zum entscheidenden Teil „implizit“ ist und die wesentlichsten Eigenschaften eines QBs auch in verschiedenen Umständen gleich bleiben, was wie auch die Draftlotterie dafür sprechen, dass man einfach das notwendige glückliche Händen im Draft braucht.

    Haste es nicht, bist geschissen.

    Also: Finde den QB, dann hast du eine Chance auf Langzeitanstellung. Praktisch alles andere endet eher früher als später im Rauswurf, und du kannst nicht mal besonders viel dafür.

  4. könnte dann auch wiederum Tom Bradys Entscheidung beeinflussen wenn er es nun mit einem neuen OC zu tun hätte

  5. McCown war schon letztes Jahr ein Kandidat.
    Daboll klingt von ganzen Kandidaten noch am interessantesten.

    9 neue HC ist ungewöhnlich viel.
    Werden aber kaum mehr werden.
    Reid wird bei KCC bleiben.

  6. Gutes Beispiel für die These QB >>> alles andere, ist doch irgendwie auch gerade Zac Taylor, weil @milaidin ihn erwähnt hat. Vor Burrow wurde er als ziemlich unterdurchschnittlicher Trainer eingeschätzt, jetzt plötzlich ist er ein Treffer. Es ist einfach verdammt schwer einen Trainer losgelöst vom QB zu bewerten.

  7. Nachtrag: Ich würde Taylor *nicht* als Volltreffer einschätzen, da wäre mit Burrow glaube ich noch mehr drin. Ich wollte nur damit sagen, dass er *allgemein* mittlerweile als guter Trainer gesehen wird.

  8. Jetzt Byron Leftwich bei den Jags. keine Ahnung was der so playdesignmäßig drauf hat, aber er hat ja schon mit Brady als QB zu viel laufen lassen. Mal sehen wie das mit Trevor Lawrence wird.

  9. Der QB ist sicher der entscheidende Faktor.
    Aber klammern wir den Fakt aus, liegt das Problem (über alle Sportarten) häufig in der Stabilität und Wirkungsweise von HC/GM.
    Shannahan kann gut scheemen. Aber Lynch/Shanahan haben als einzige (?) QB-mediocracy mit einem neuen Langzeitvertrag überlebt. In meinen Augen ist der Grund dafür ein solider Aufbau des FO/Trainerstabs. Sie haben von Anfang an Wert auf gute Kommunikation zwischen den Abteilungen Wert gelegt und sind extrem gut in der Assistenztrainer-Wahl.
    Damit halten Sie eine Organisation langfristig auf einem guten Kurs und auch schlechtere Spielzeiten sind verschmerzbar, weil eine Grundsicherheit da ist, Probleme zu identifizieren und anzugehen oder Dinge (z.B. 2-QB-System) auszuprobieren, due scheitern dürfen. Z.b. hat Shannahan auch gelernt, dass er mit Mittelmaß QB nicht erfolgreich bleiben wird.
    Ähnliches Trift – glaube ich – auch auf Belichek und abgeschwächt auf Pete Carrol und Sean Payton zu (da steck ich nicht so drin).
    Meine Schlussfolgerung wäre: solange das GM/HC-Gespann nicht eine kommunikative und kohärente Organisationsstruktur aufbaut, wird es zwangsweise kurz- bis mittelfristig zu Entlassungen kommen. Und das ist mit Owner- und Mediensituation nur selten möglich.
    Und HC sind in erster Linie gute „Sport-Denker “ und nicht zwingend gute Unteernehmensgestalter.

  10. „Wenn du keinen hast, bist du als Coach geschissen, weil keiner außer Shanahan (und mit Abstrichen McVay) erfolgreich genug um einen Durchschnitts-QB herum schemen kann.“
    Ich denke, dann wäre es mal an der Zeit, dass sich die Coaches in Anbetracht der Situation, dass es keine 32 Mahomes gibt auf den Arsch setzen und sich, Gedanken machen wie sie besser mit ihren second Tier QB’s schemen. Denn wenn du alle zwei Jahre den QB wechselst wirst du erst Recht keinen Erfolg haben. Shanahan war immerhin nur einen RTP-Call vom Superbowlwin gegen Mahomes entfernt.
    Ich denke es dürfte einfacher sein an seinen Trainerqualitäten zu arbeiten, als sich darauf zu verlassen einen neuen Mahomes zu finden. Auch wenn es momentan so aussieht, als wenn mit Herbert und Allen da ähnliche Kaliber heranreifen, also doch ein paar Granaten nachkommen, muss doch die Intention sein, als Coach das Maximum aus der vorhandenen Truppe rauszuholen, wenn ich eh weiß, dass der QB-Draft eine Lotterie ist.

  11. Zu der Sache mit QB >>>> HC muss man aber auch anmerken, dass sich Stabilität auf der HC Position auf 2 der 3 oben genannten QBs sehr positiv ausgewirkt hat. Wenn ich zum Beispiel an Allens erste zwei Jahre denke, da hat niemand daran gedacht, dass aus ihm jemals so ein Spieler wird. Natürlich sind die QBs unglaublich wichtig für den Erfolg, aber bis zu diesem überragenden Level hatten die meisten guten Quarterbacks in der jüngeren Vergangenheit sehr lange mit dem selben Trainerstab zu tun.

    Je länger ich die NFL verfolge, desto mehr habe ich allerdings das Gefühl, dass die Trainerauswahl eine noch größere Lotterie ist als der Draft. Es passieren einfach zuviel kleine Dinge im Laufe einer Saison, sowie zwischenmenschliche Veränderungen, als dass man von Beginn an lange mit einem Coach planen könnte. Im Grunde könnten sich die Teams auch die Zeit sparen und sich einfach einen nehmen, der das Gegenteil des bisherigen Trainers verkörpert (überspitzt formuliert).

  12. @Dansk51: Ohne Zweifel haben gute Coaches und Stabilität ihren Anteil an der Entwicklung der QBs und der Maximierung des Erfolgs z.B. durch ein exzellentes Scheme und Playcalling.

    Mein Punkt ist eher: Wenn „der QB“ nicht „The Guy“ ist, dann ist praktisch alles unter Shanahan/McVay an Coaching zu wenig um die Situation zu retten – und der Coach wird ungeachtet seiner Qualitäten eher früher als später auf dem Scheiterhaufen landen.

    Wir müssen einfach aufhören, junge QBs auf ewig zu entschuldigen für Coaches & Umstände – es kostet nur Zeit. Welche QBs außer vielleicht Brees (und vllt. dem kurzen Peak von Kurt Warner) haben in den letzten 20 Jahren wirklich nach einem gescheiterten ersten Stint wirklich noch mal dauerhaft auf Superstar-Niveau gespielt?

    Re: Glückssache Coaching-Suche: Mein Take ist eher, dass sie so ein Crapshoot ist, *weil* die QB-Position alles dermaßen überstrahlt. In dem Moment, in dem dein QB der „falsche“ ist, bist du als Coach eh schon fucked.

    Ich meine, die Rechnung ist einfach: Du brauchst Erfolg. Wie sensationell muss du als AFC-Coach in den nächsten Jahren sein, wenn du mit nur durchschnittlichem Quarterbacking gegen Mahomes, Herbert, Allen bestehen willst?

  13. „dass es keine 32 Mahomes gibt auf den Arsch setzen und sich, Gedanken machen wie sie besser mit ihren second Tier QB’s schemen.“

    Naja, was nutzt es wenn der Mann es nicht leisten kann. Du kannst auch mir den allerbesten Bodybuilder Trainer der Welt hinsetzen der mich nun anfeuert und zeigt wie ich die 130 kg zu drücken habe. Wenn ich es körperlich nicht packe, dann packe ich es nicht und fertig. Das wirst er auch nicht in den nächsten paar Monaten mal eben durchdrücken können.
    Und das wäre jetzt nur Kraft. Bei einem QB kommen noch x andere Sachen dazu.

    Dazu auch noch natürliche Begabungen.
    Nicht jeder Mensch kann 1:1 die selbe Informationen gleich schnell verarbeiten. Nicht jeder reagiert auf die daraus resultierende Situation gleich und nicht jeder wird am Ende die Genauigkeit und Kraft haben um die Situation erfolgreich zu bewältigen.

    Da kannst du noch so schemen, wenn die Person deine Pläne einfach nicht realisieren kann. Am Ende wird halt der QB den Ball werfen und nicht der imaginäre „Wünsch-dir-was-Plan“. Und wenn dieser QB dann gegen einen anderen QB antritt (z.B. Mahomes) der das natürliche Talent hat alles überdurchschnittlich gut zu können…ist ja nicht so als hätte er nur Idioten als Coaches die sabbernd an der Seitenlinie stehen und Homers Äffchen im Kopf haben.

  14. Das mit Leftwich und Jacksonville scheint doch nicht so sicher zu sein wie die obige (und weitere Buccs Beat Writer) Quellen schon verkündet haben:

  15. Ich weiß nicht ob man Schefter da trauen kann.

    Die Vikings haben einen neuen GM

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