Eine erste Vorschau auf die NFL-Saison 2022/23

Steigen wir langsam in die NFL-Saison 2022 ein. Eine erste Vorschau.

Lass uns zum Beginn darauf blicken, wie die Buchmacher und Wettmärkte die NFL-Mannschaften im Vorfeld der Preseason einteilen. Wir haben grob fünf bis sechs „Tiers“. Wir haben eine starke AFC und eine in der Spitze eher schwache NFC mit einigen Mannschaften, die „per default“ die Playoffs erreichen sollten.

Ben Baldwin hat auf Twitter die Einteilung auf Basis der Wettmärkte vorgenommen:

Quelle: Ben Baldwin/Twitter

Superbowl-Favoriten

Bills
Buccaneers
Packers
Chiefs
Chargers
Rams

Ein einfach zu benennendes Sextett, dem ich allenfalls noch die Ravens hinzufügen würde. Buffalo ist seit Monaten in den Wettbüros der Topfavorit, und es ist nicht schwer zu sehen, warum:

  • Elite-QB
  • Sehr guter, tiefer Kader mit wenigen Schwächen
  • Einfache Division
  • Exzellentes Management und Coaching

Okay, in 13 Sekunden einen Fieldgoal-Drive in den Playoffs in Kansas City zuzulassen, mag suboptimales Situational-Coaching gewesen sein, doch insgesamt gibt es wenige bis keine sportliche Leitungen, die in den letzten Jahren in der NFL einen besseren Job gemacht haben.

QB Josh Allen hat 2021 trotz leichter Regression gegenüber seinem Durchbruch 2020 einen so guten Level gehalten, dass wir ohne Umschweife von einem legitimen Superstar-QB mit MVP-Potenzial sprechen können. Die beiden größten Fragezeichen in der Bills-Offense sind die O-Line sowie die Umstellung vom extrem passlastigen OffCoord Brian Daboll (jetzt Giants-Headcoach) auf das unbeschriebene Blatt Ken Dorsey (ex-NFL und Miami-Hurricanes-QB).

Die Defense ist mit wenigen Ausnahmen seit Jahren stabil in den Top-10 gerankt, hat den ohnehin schon tiefen Passrush noch mit Von Miller verstärkt, und eine Secondary, die 2021 die zweite Saisonhälfte ohne CB Tredeveon White nicht eingebrochen ist.

Ist Buffalos Psyche nach dem Killer in Kansas City angekratzt? Vielleicht – aber die Performance in den Playoffs war zu grandios und das Ende zu random, als dass diese Mannschaft zwingend daran zu knabbern haben sollte. Teams vom Profil Bills, die ein eher langes Erfolgsfenster haben, tendieren irgendwann dazu, den Durchmarsch zum Titel zu schaffen.


Tampa Bay ist auch nach dem bizarren Offseason-Trainerwechsel von Bruce Arians auf Todd Bowles easy: Sehr kompletter Kader, sehr einfache Division, Tom Brady auf QB. Wir könnten wie jedes Jahr über Bradys Alter sprechen (diese Woche ist er 45 geworden), aber Brady hat jetzt zu lange gezeigt, dass er anderes Wasser trinkt als der Rest der Welt.

Von daher: Jo, Gevatter Zeit kann jederzeit zuschlagen. Prophezeien will ich da aber gar nix.


Die Rams bleiben als Titelverteidiger im Mix. Ich leiste Abbitte und hätte nicht geglaubt, dass die Rams mit ihrem Teambuilding tatsächlich den Titel holen könnten, aber nun ist es passiert und ich kann nicht anders als Respekt zu zollen. Natürlich war die ganze letzte Saison genug Auf und Ab, dass das Aus auch früher oder später hätte kommen können.

Aber in Summe waren die Rams ein verdienter Champion. Sie waren explosiv in Offense und Defense. Sie machten Fehler, aber waren fast immer brandgefährlich. Sie spielten Cardinals und Buccaneers über weite Strecken in den Playoffs an die Wand. Sie bezwangen mit etwas Glück ihre Nemesis 49ers im Halbfinale. Die Superbowl selbst war spielerisch eher arm und erinnerte mehr an ein 19h-Spiel zweier 7-7 Teams im Dezember, aber die Rams waren das bessere Team.

Die Rams behalten Sean McVay, der bei allem ärgerlich-konservativen Playcalling einen über Jahre fantastischen Job gemacht hat und sich in seinem aggressiven QB-Wechsel Stafford-für-Goff bestätigt fühlen darf. Die Rams verlieren zwar den Left Tackle und Passrusher Von Miller, doch dafür könnte WR Allen Robinson ein Goldgriff sein; Robinson passt wie Arsch auf Eimer in diese Defense.

Natürlich bleibt Aaron Donald.

Was bleibt, ist auch Matthew Stafford. Bei dem häufen sich in den letzten Tagen die Sorgen ob Schmerzen in seinem Wurfarm. Ein gesunder Stafford ist ein guter Stafford, der in diesem Scheme bei allen Flauseln Garant für Top EPA/Play Zahlen ist. Aber ein angeschlagener Stafford – und das kennen wir schon aus Detroit-Zeiten – ist bei allem Kampfgeist ein Stafford, der gefährlicher fürs eigene Team ist als für den Gegner.

Die Packers fühlen sich prinzipiell schwächer an als die NFC-Konkurrenz in Tampa und Los Angeles, aber Green Bay spielt in der NFC North, die sie im Schlafwandeln gewinnen werden, und sie haben Aaron Rodgers. Die entscheidende Frage mit Blick auf die Lombardi Trophy wird sein, ob es im Receiver-Corps nach dem Verkauf von Davante Adams einen oder zwei Nachzügler gibt, die den Durchbruch schaffen. Rookie Romeo Doubs scheint in den ersten Trainingseinheiten die Höschen sämtlicher Beobachter zu nässen.


Und dann sind da die Chiefs und Chargers aus der brutalen AFC West. Bei den Chargers habe ich schon im Winter geschrieben, dass sie ein Top-5 Titelkandidat sein werden. Letztes Jahr spielten sie streckenweise im obersten Regal, scheiterten am Ende aber eigenverschuldet an der Playoff-Qualifikation. Es gab primär zwei große Probleme:

  • Miese Run-Defense
  • Suboptimales Offense-Design

Erstere Schwäche hat man mit den Einkäufen von EDGE Khalil Mack und DT Sebastian Joseph-Day personell gut kaschiert. Jetzt kommt es drauf an, ob Headcoach Brandon Staley seinem Ruf als Defense-Genius gerecht werden kann. Was für Staley spricht: Er hat die richtige strategische Herangehensweise. Was nicht so für ihn spricht: Die Rams, bei denen er 2020 sich seinen Namen machte, waren ohne ihn als Playcaller nicht schwächer – die Chargers mit ihm dagegen schon.

Dass dagegen das Ding mit dem Offense-Design gelöst wurde, daran glaube ich erst, wenn ich es ein halbes Jahr lang mit eigenen Augen gesehen habe. Meine Skepsis gegenüber allem, was Joe Lombardi zu einem NFL-Coach qualifiziert, ist seit Jahren gut dokumentiert und mit „immens“ noch gütlich beschrieben – und wurde 2021 leider bestätigt. QB Justin Herbert ist ein Ferrari, aber Lombardi fährt meistens mit seinem Fiat Punto auf Spritztour. Die Offense zündet dank dem atemberaubenden Herbert trotzdem oft – aber nicht so oft wie es sein könnte.


Die Chiefs fühlen sich nach dem Verkauf von Tyreek Hill ein bisschen im Umbruch an, aber ich habe es schon analysiert: Ich fand den Move prinzipiell gut. Denn: Der Umbruch musste kommen. Patrick Mahomes‘ Zeit auf Rookie-Vertrag ist zu einem Ende gekommen und das Vertragsmanagement von GM Brett Veach war so nicht mehr lange tragbar. Die Chiefs mussten die Blutauffrischung mit bezahlbaren Jungspunden einläuten. Die Chiefs wählten also den Weg, langfristig „in the mix“ zu bleiben anstatt noch ein Jahr „all-in“ zu gehen, ehe der Laden auseinanderfliegt.

Und Baby: Sie bleiben „in the mix“. Mahomes‘ Aura der Unfehlbarkeit ist zwar mit dem kapitalen Kollaps im AFC-Finale gegen Cincinnati gebrochen, aber er bleibt MAHOMES. Die 2021 „ausgeguckte“ Offense war trotz Turnover-Pech und wenigen Big Plays die effizienteste der NFL nach EPA/Play. Andy Reid bleibt der Playcaller. Und obwohl Hills Abgang fürs erste natürlich kaum zu kompensieren ist: Der Receiver-Corps ist jetzt endlich etwas breiter aufgestellt als 50% Targets für Kelce und Hill.

Für mich bleiben die Chiefs bis auf weiteres die #1 der AFC. Ich würde in einem Spiel auf neutralem Feld sowohl gegen Buffalo als auch gegen die Chargers nicht gegen Mahomes und Reid setzen. Aber die Konkurrenz in der AFC ist groß.

Next in Line

Colts
Cowboys
Ravens
Bengals
Broncos
49ers
Eagles

Baltimore sehe ich, wie schon oben angedeutet, als das Team an, das ich am ehesten in die Phalanx der Titelanwärter hochschreiben würde. Die Ravens haben ein Seuchenjahr mit unendlich vielen Verletzungen hinter sich und zum ersten Mal seit Übernahme von Lamar Jackson als Starting-QB die Playoffs verpasst. Jackson selbst hat einige Spiele verpasst – dazu Saisonaus vom LT, CB1 und CB2. Die Ravens waren #32 in Adjusted Games Lost in der Offense und #31 in der Defense. Sie hatten ein Turnover-Pech von -11. Nur vier Teams hatten weniger Glück.

Und obwohl Baltimore am Saisonende mit einer Practice-Squad Truppe vier Spiele in Folge ohne Lamar Jackson auflaufen musste und jedes einzelne der letzten sechs Spiele verlor, war die Mannschaft am letzten Spieltag noch im Playoff-Mix und verlor nur zwei der sechs Spiele mit mehr als einem Score.

Was Baltimore aus dem Elite-Tier-Mix hält, ist im einen oder anderen Fragezeichen mehr begründet als bei der oben ausgeführten Konkurrenz. Die Einberufung von Rookie-Center Linderbaum könnte auf schematische Umstellungen hindeuten, RT Vilanueva ist zurückgetreten, und der Receiver-Corps ist teuflisch dünn; WR Bateman geht ins zweite Jahr und muss einen gewaltigen Leistungssprung machen, damit die Ravens zumindest einen WR von Format haben.

Defensiv hat man DefCoord Wink Martindale rausgeworfen. Das deutet darauf hin, dass man weniger Man-Coverage und weniger Blitzes spielen lassen will – und damit etwas konservativere Defense. Für Baltimore wäre das ein geradezu dramatischer Shift. Mit nunmehr drei passablen Safetys (Marcus Williams kommt von den Saints, Kyle Hamilton im Draft) könnte die Flexibilität aber nur noch weiter steigen.

Die Ravens sind mein Favorit in der AFC North. Sie sind auch das Team, dem ich am ehesten den „worst to first“ Move zutraue: Divisionssieg im Jahr, nachdem man als Letzter rausgelaufen ist.


„Titelverteidiger“ in der AFC North sind bekanntlich die Bengals, die in der Superbowl bis kurz vor Schluss führten. So richtig ernst nimmt Cincy trotzdem niemand – und das aus nachvollziehbaren Gründen. Der Superbowl-Run der Bengals war schon sehr freaky und hätte gut und gern auch schon in der ersten (und dann in der zweiten und dritten) Runde beendet sein können. So geil es ist, dass solche Außenseitertrupps es in der NFL immer mal wieder ganz nach oben schaffen, so schwer ist an eine Wiederholung des Coups zu glauben.

Natürlich haben die Bengals QB Joe Burrow, drei fantastische Receiver, eine unterschätzte Defense, die in den Playoffs erstaunliche schematische Flexibilität angedeutet hat. Und natürlich haben die Bengals mit dem Einkauf gleich mehrerer passabler Offensive Liner die größte verbliebene Kaderschwachstelle aufgebolstert.

Aber das Team hat strukturelle Schwachstellen, die nicht ausgemerzt wurden. Headcoach Zac Taylor ist konservativer als der Vatikan – aber ihn nach der Superbowl-Qualifikation rauszuwerfen hätte mehr Controversy verursacht als genutzt. Taylors Run/Pass Ratio in Early Downs ist geradezu lachhaft, schon bevor wir auf die Qualitäten in diesem Kader schauen. Und Burrow scheint bei allem Killerinstinkt einen inhärenten Fetisch für Sacks zu haben. Der scheint so ausgeprägt zu sein, dass allein die aufgebolsterte O-Line nicht zu entscheidender Verbesserung führt.

Letztes Jahr hatte ich trotz vieler positiver Aspekte nicht den Mut, den krassen Preseason-Außenseiter Bengals in die Playoffs zu schreiben. Soll ich jetzt den Mut aufbringen, sie als potenziell größte AFC-Enttäuschung anzukündigen – dass sie die Playoffs verpassen werden?


Denver ist nach dem Einkauf von Russell Wilson natürlich ein populärer Pick für die Playoffs. Seit Jahren schreiben wir, dass die Broncos „den QB entfernt“ vom Durchbruch seien. Jetzt ist der QB da. Wilson ist 33, aber einer der präzisesten QBs der NFL.

Allerdings gibt es drei Knackpunkte:

  1. Wie passen Wilson und der neue HC Nathaniel Hackett zusammen? Hackett hat gerade erst in Green Bay einen Aaron Rodgers auf zuvor absteigendem Ast gebogen, aber Wilson ist eine andere Hausnummer. So gut Wilson in Seattle als QB war (und er war richtig gut!), so hat sich doch immer und immer wieder gezeigt, dass Wilson stets „seine“ Offense spielt: Scrambles, langes Ballhalten, Missachtung der Spielfeldmitte, tiefe Shots. Und das ist diametral anders von dem, was Hackett zu designen pflegt. Wer muss also nachgeben? Wer wird nachgeben?
  2. Die Defense verliert den Mastermind in Vic Fangio, der als Headcoach gefeuert wurde. Der Passrush bleibt zweifelhaft.
  3. Die Division ist knackig: Chiefs und Chargers sind Superbowl-Favoriten und selbst die Raiders haben ihre Stärken.

Die Colts fühlen sich mit dem siebtbesten Rating in der obigen Aufstellung 1-2 Tiers zu hoch an. Matt Ryan ist als QB ein Upgrade gegenüber dem indiskutablen Carson Wentz, aber mit 37 Lenzen ist Ryan keine sichere Wette mehr. Die Colts spielen in der mit Abstand einfachsten Division der NFL, haben einen sehr guten Coach, einen breit, wenn auch manchmal auf den „falschen“ Positionen, aufgestellten Kader, und einen besseren QB. Die AFC South sollten sie im Normalfall gewinnen. Aber viel mehr sehe ich nicht.

Dallas ist der Favorit in der NFC East, aber 2021 hat Zweifel an der Qualität von OffCoord Kellen Moore aufkommen lassen. Außerdem ist der Receiver-Corps plötzlich echt wackelig, die O-Line langsam dünn – und in der Defense kann man sich auch nicht jedes Jahr auf drölfzig Interceptions von CB Trevon Diggs verlassen; schon eher darauf, dass Diggs zwei lange Dinger pro Spiel aufgibt.


Bleiben in dem Tier: Die 49ers und Eagles. Beide sind tricky. Beide bieten mobile, wuchtige QBs auf. Bei beiden sind viele Saisonverläufe denkbar.

Die Niners haben Jimmy Garoppolo auf QB durch Trey Lance ausgetauscht. Der sah als Rookie eher meh aus, aber das muss nichts heißen. Ich kann mir vorstellen, dass das mit Lance etwas rocky beginnen wird – aber auch, dass Lance in der Shanahan-Offense vom ersten Spieltag an zündet und die Liga in Schutt und Asche spielt. Klarer gesagt: Niners = Wundertüte. Ich tendiere als Lance-Fan zum Optimismus.


Die Eagles haben eine verhalten aggressive Offseason hinter sich. Sie haben das WR-Juwel AJ Brown aus Tennessee geholt, sind aber trotz haufenweise 1st Roundern nicht „all in“ gegangen.

Jalen Hurts spielte 2021 eine okaye Saison. Er war deutlich besser als in seiner Rookie-Saison 2020. Hurts hat klar definierte Stärken und klar definierte Schwächen. Das Team ist gut genug besetzt (und erstaunlicherweise auch gecoacht) um mit einem Hurts auf 2021-Niveau (viel scrambeln, wenig werfen) in einer einfachen Division in die Playoffs zu rutschen. Aber für ganz nach oben müsste Hurts einen gewaltigen Leistungssprung als Werfer machen – einen noch größeren als jenen zwischen 2020 und 2021.

No Idea

Browns

Viel gibt es nicht zu sagen, bevor wir nicht wissen, wie viele Spiele QB Deshaun Watson spielen darf. Gesperrt wurde er offiziell erstmal für sechs Spiele, doch die NFL will weiterhin mehr. Mit Watson sind die Browns IMHO eins der gefährlichsten Teams in der NFL und wären als Superbowl-Champion keine Überraschung. Ohne Watson ist nicht viel mehr drin als 8-9.

Legen wir die Emotionen ob der Spielerlaubnis und des Verhaltens von Watson und der Franchise im Allgemeinen mal kurz beiseite, dann bleibt spielerisch ein großer Knackpunkt: Wie weit bewegen sich Watson, der Shotgun und Ballhalten gewohnt ist, und Headcoach Kevin Stefanski (under Center, Rhythmus) aufeinander zu um aus beiden Welten des NFL-Offensiv-Footballs das beste und nicht das schlechteste herauszukitzeln?

These Teams exist

Vikings
Dolphins
Titans
Raiders

Die Titans waren 2021 der #1 Seed in der AFC – aber sie waren kein überzeugender #1 Seed. Ich leiste langsam Abbitte bei Mike Vrabel, der trotz extrem konservativem In-Game-Management seine Qualitäten als Headcoach zu haben scheint, denn obwohl es weder schön noch raffiniert ist, was seine Teams spielen, so haben sie seit seinem Amtsantritt eindeutig in jeder Saison ihre Leistungsgrenze „outperformt“.

Jetzt ist in AJ Brown allerdings der wichtigste Offensivspieler weg. Nachfolger ist Treylon Burks, der dieser Tage geradezu hymnisch besungen wird und einen super Einstand im Training gehabt haben soll. Aber Burks ist Rookie.

Auch sonst viele Fragen in Tennessee: Ryan Tannehill wurde spätestens in den Playoffs als Durchschnitts-QB, der massive schematisch und personelle Hilfe braucht, exposed. Derrick Henry fiel 2021 nach Jahren mit erstaunlicher Workload erstmals länger aus. Der Passrush um Landry/Dupree ist Fake. Playoffs wären eine Überraschung.


Dolphins und Raiders haben ihren Top-WR nicht verkauft, sondern erkauft. In Miami ist Tyreek Hill neu, in Las Vegas Davante Adams. Beide Moves haben viel Draftkapital gekostet. Bei beiden Moves müssen wir abwarten, wie weit sie die Teams nach vorne bringen.

Beide Teams haben neue Headcoaches. Beide Teams müssen in ihren Divisionen gegen Superstar-QBs antreten. Beide gehen mit hohen Erwartungen ihrer Fanbases in die Saison, was beide zu Kandidaten für „größte Enttäuschung der Saison“ macht.

Zuerst Miami. Die Dolphins kassierten vor wenigen Tagen die Quittung für ihre Transferpolitik der letzten Jahre. Weil man unerlaubterweise mit Tom Brady und Sean Payton gepaktelt hatte, wurde der Mannschaft ein 1st und ein 3rd Rounder abgezogen. Diese Strafe ist für „Tampering“-Verhältnisse geradezu exorbitant hoch (meistens sprachen wir in Vergangenheit über einen Late Rounder), was wiederum den Verdacht aufkommen lässt, dass die NFL ohne es laut zu sagen unterm Tisch die Brian-Flores-Fragen (Rassismus und Anstiftung zum In-Game-Tanking) mit abgehandelt hat.

Flores wurde nach drei Jahren als Headcoach gefeuert. Nicht alles an Flores‘ Arbeit in Miami wirkte „logisch“, nicht alles am Dolphins-Spiel war attraktiv, aber wir müssen festhalten, dass seine Teams in allen drei Jahren jeweils Siegbilanzen deutlich über den Erwartungen holten.

Der neue Headcoach Mike MacDaniel hat eine schwierige Aufgabe. Er muss die anstehende Defense-Regression auffangen, indem seine Offense performt. Dort enttäuscht seit zwei Jahren der einst hoch gehandelte QB Tua Tagovailoa. Nun gibt es bei Tua zwei Lesarten:

Eine erst ist: Tua wurde in Miami hinter unterirdischen Offensive Lines verbrannt und hatte keinen adäquaten Support-Cast um mehr als eindimensionales RPO-Gewichse zu spielen.

Die andere lautet: Tua hat schlicht nicht den Arm für höchste NFL-Gefilde und macht für einen Mittelklasse-QB der Güteklasse Jimmy Garoppolo viel zu viele krasse Fehler. Auch verbesserte O-Line (LT Armstead und OL Connor Williams wurden geholt) und ein explosiver Receiver-Mix aus Hill und Jaylen Waddle wird nicht reichen um Elite EPA/Play Stats aufzulegen.

2022 wird zeigen, wo die Wahrheit liegt. Macdonald ist selbst eine gefährliche Figur. Dass spannende Pressekonferenzen allein nicht für NFL-Headcoach-Kaliber reichen, wissen wir spätestens seit Matt Rhule, und dann bleibt da noch die Gefahr, dass Macdonald mehr Produkt von Kyle Shanahan ist als eigene spielgestalterische Qualität.

Und weiter: Armstead als Left Tackle ist ein permanentes Verletzungsrisiko. Der Mann hat in neun Jahren NFL nicht ein einziges Mal alle 16 (bzw. 17) Regular-Season-Spiele gemacht und über 45 Spiele verpasst.

Ich kann mich täuschen und Tua wächst in einer Offense, die prinzipiell zu seinen Stärken passt, deutlich über seine beiden letzten Jahre hinaus und Miami rollt mit einer gut geölten Offense-Maschine souverän in die Playoffs. Aber mindestens genauso denkbar ist ein frustrierender Saisonstart mit schneller QB-Controversy, und schon im Oktober steht Backup Teddy Bridgewater auf dem Feld.


Die Raiders waren in den letzten Jahren Licht und Schatten. Letztes Jahr konnte man sich dick auf die Federn schreiben, dass man nach dem hässlichen Aus von Jon Gruden nicht eingebrochen ist. Am Ende hat man sogar der Verlockung widerstanden, die „gute Geschichte“ Rich Bisaccia zu verlängern und einen neuen Headcoach von extern geholt.

Freilich ist der neue Chef am Ruder eine weiteres heißes Eisen, das man eigentlich gar nicht mehr anfassen wollte: Josh McDaniels. Der war in New England seit vielen Jahren Privatcoach und Einflüsterer der Quarterbacks und hat als solcher viele kleine Entwicklungen in der NFL antizipiert. Aber die eine Anstellung als Headcoach, die McDaniels in der NFL schon mal hatte, war nicht weit von „Joe Judge/Urban Meyer-Territorium“ entfernt: 2009-2010 in Denver.

Ein damals nur knapp über 30jähriger McDaniels legte sich mit allem und jedem an und hatte innerhalb weniger Monate quasi die komplette Organisation gegen sich. Er überlebte gerade 20 Spiele bis zur Entlassung. Ist McDaniels 13 Jahre später gereift? Zumindest waren die ersten Monate wesentlich ruhiger als damals in Denver.

Erleben wir den „guten“ McDaniels, könnte die Offense eine coole Geschichte werden. Derek Carr mag ein „Robo-QB“ ohne richtiges Spielgefühl sein, aber sein Ranking in EPA/Play in den letzten Jahren spricht für einen sehr guten, überdurchschnittlichen NFL-QB:

  • 2019: #11
  • 2020: #9
  • 2021: #13

Mit Adams, TE Darren Waller und dem sehr guten Slot-WR Hunter Renfrow gibt es spektakuläre Waffen. Aber die Defense ist mehr als suspekt, und in der AFC West kann man bei günstigem Saisonverlauf vielleicht eins der Favoriten-Teams hinter sich lassen, aber auf keinen Fall zwei oder alle drei.


Die Vikes sind in dem Tier das Team, dem ich am ehesten die Playoffs zutrauen würde: Die NFC North ist mit zwei Bodensatztrupps in Chicago und Detroit machbar, und auch wenn die Defense in die Jahre kommt, so hat man offensiv einige Trümpfe: Kirk Cousins als QB ist easy gut genug (fünf Top-10 Saisons in EPA/Play in den letzten sieben Jahren), und WR Justin Jefferson mag der beste Receiver in der ganzen NFL sein.

Ganz weit oben ist dagegen schwer vorstellbar. Dafür reicht Cousins nicht. Und dafür müsste der neue Headcoach O’Connell schon echter McVay 2.0 sein.

Massive Question Marks

Patriots
Cardinals
Commanders
Saints

Bei den Saints bin ich ob des niedrigen Ratings überrascht. Ich halte sie für durchaus Playoff-Material, obwohl der Kader nach mehreren Jahren im „Salary Cap Fegfeuer“ ausgedünnt wurde. Ich sehe aber nach wie vor eine sehr stark besetzte Defense, eine nach wie vor okaye Offensive Line, einen Receiver-Corps mit mehr Potenzial als zuletzt (Michael Thomas kehrt zurück, Chris Olave ist ein reizvoller Rookie) und einen QB, der jederzeit den Durchbruch schaffen kann: Jameis Winston.

I know: Ich bin stets auf der hohen Seite der Erwartungen bei Winston. Vielleicht zu hoch. Aber Winston hatte in den fünf Jahren als Starting-QB bessere EPA/Play Stats als man beim Blick auf seine vielen Turnovers annehmen würde:

  • 2015: #12
  • 2016: #15
  • 2017: #14
  • 2018: #10
  • 2019: #14

Hell: 2019, als Winston sagenhafte 30 Interceptions warf, war er trotzdem effizienter als der durchschnittliche NFL-QB. Letztes Jahr hatte Winston bis zu seinem Kreuzbandriss nur 204 Dropbacks, aber war dabei die #4 in EPA/Play.

Ein Fragezeichen ist der Headcoach-Wechsel von Sean Payton auf Dennis Allen: Kontinuität in der Defense ist damit gegeben, aber was hat der neue Offense-Playcaller Pete Carmichael, der seit Jahren in Paytons Trainerstab angestellt ist, zu bieten?


Von den anderen drei Teams in diesem Tier erwarte ich eher wenig.

Die Pats könnten horrende Defense haben. Offensiv ist da auch wenig Spannendes dabei: Ein rückwärtsgerichtetes Scheme mit viel Power-Running, der Mann mit dem Bleistift (Matt Patricia) als möglicher Playcaller, ein nach wie vor suspekter Receiver-Corps – und ein QB Mac Jones, der trotz einer guten Rookie-Saison noch nicht über jeden Zweifel erhaben ist.

Jones spielte die beste Saison aller 2021er Rookie-QBs. Aber jetzt häufen sich die Anzeichen, dass er schon am Limit ist: Der Privatcoach McDaniels ist weg, schon Ende letzte Saison kam der „Rookie Wall“, Belichick nahm ihn im Windspiel von Buffalo quasi komplett aus dem Spiel, jetzt soll die Offense „vereinfacht“ werden usw.

Vereinfacht.

Klingt eher naja.


Cardinals? Mein Misstrauen in Kliff Kingsbury ist seit zwei Jahren extrem, und wurde letztes Jahr mit der erneut schwachen zweiten Saisonhälfte nicht entkräftet. QB Kyler Murray hat zwar seinen fetten Vertrag bekommen, aber nicht ohne Kontroversen (das Ding mit der Klausel für Film-study kannst du eigentlich nicht bringen). Ich mag Murray, aber von Top-5 QB ist er doch einige Schritte entfernt – dafür ist er auch als Scrambler nicht rational genug (zumindest verglichen mit einem Lamar Jackson).

WR Deandre Hopkins ist wochenlang dopinggesperrt und aus der zweiten Reihe haben sich nicht viele Leute angeboten. WR Hollywood Brown ist als WR2 zu gebrauchen, aber nicht als WR1.

Und die in die Jahre gekommene Defense hat zum heutigen Stand mehr Fragen als Antworten. Vance Joseph hat als Coordinator einen schwierigen Job. I sense 4th place in der NFC West.


Commanders werden von Carson Wentz gequarterbackt, was das Ceiling der Mannschaft automatisch deckelt. Das wird in einigen Wochen okay ausschauen – aber oft genug in Turnover-Orgien implodieren. Berechtigte Zweifel gibt es auch an der Defense, die 2021 nicht viel gezeigt hat, nachdem sie 2020 gegen einen lachhaften Schedule Top-10 war.

Stroud/Young Sweepstakes

Panthers
Steelers
Giants
Bears
Lions
Jaguars
Jets
Seahawks
Falcons
Texans

Das sind die Teams, die mehr auf den #1 Pick 2023 schielen als auf die Playoffs. Dann soll die QB-Klasse wesentlich besser sein als heuer, auch wenn der oft kolportierte Top-Pick Bryce Young bei aller Qualität als College-QB einen gefährlichen Nudelarm mit „Tua-Vibes“ trägt.

Es gibt schon ein paar Teams in diesem untersten Tier, dem ich zutraue, ein bissl Radau zu machen.

Die Panthers z.B. haben eine passable junge Defense, und das QB-Upgrade von Sam Darnold zu Baker Mayfield ist nicht zu unterschätzen. Mayfield mag gemessen an seinem Status als #1 Pick im Draft 2018 in Cleveland eine Enttäuschung gewesen sein, aber zwei seiner vier Spielzeiten als Starting-QB waren echt gut (2020 z.B. war er #11 nach EPA/Play). Die anderen beiden waren das Freddy-Kitchens-Jahr und 2021 mit der kaputten Schulter.

Jetzt ist nicht auszuschließen, dass Baker dem eigentlich indisponierten Headcoach Matt Rhule den Arsch rettet. Sollte Baker aber Eingewöhnungs- oder Verletzungsprobleme haben, ist Rhule Mitte Oktober auf dem Arbeitsmarkt.


Die Giants sind ein weiteres Team mit Überraschungspotenzial. Ich mache das primär daran fest, dass der letzte Eindruck der Giants jener eines von Joe Judge „gecoachten“ Teams war. Jetzt coacht Brian Daboll, der ein instant upgrade ist. Hölle: Ich wäre ein sofortiges Upgrade als Giants-Coach, und ich habe keine Ahnung.

Ich bin gespannt was Daboll mit Daniel Jones anstellen wird. Dessen Zeit als NFL-Starting-QB könnte nach 2021 beendet sein, aber noch besteht ein bisschen Hoffnung. Jones hat als schneller Ballverteiler mit dem einen oder anderen Deep-Shot im petto und einer guten Mobilität schon ein paar Attribute, mit denen man arbeiten kann. Wenn man denn will. Judge wollte nicht.


Wie bei den Giants können wir die Jaguars allein schon qua Trainerwechsel eine Ebene hinaufstufen: Von Urban Meyer zu Doug Pederson klingt wie von Hölle in den Himmel. Pederson mag eine Figur sein, die ich über Jahre unter dem Eindruck der fantastischen Superbowl 2018 überschätzt habe, aber er ist ein solider Fachmann – und kein Spinner wie Meyer.

Dann ist da Trevor Lawrence, 2021 als größte QB-Hoffnung seit Erfindung der Weißwurst gepriesen. Lawrence hatte keine gute Rookiesaison, aber er hatte gute Momente. Das letzte Saisonspiel gegen die Colts war so eins, in dem man sah, dass Lawrence trotz allem Chaos längst nicht verloren ist. Sehr gut vorstellbar, dass Lawrence 2022 stark verbessert in die Saison geht und Jacksonville den besten QB der AFC South aufbietet. In dem Fall sind auch Divisionssieg und Playoffs vorstellbar.

Jacksonville hat natürlich viele Kaderlücken, was auch dran liegt, dass dieses Team trotz der Steuervorteile in Florida einfach keine attraktiven Free Agents anzieht. Der Monsterdeal für WR Christian Kirk, maximal ein solider WR2, sieht nur deswegen nicht mehr so katastrophal aus, weil er der Trigger für den direkt danach verrückt spielenden Receiver-Markt war. Aber wenn Kirk dein Paradeeinkauf ist, dann weißt du: Narrisch viel zum Arbeiten ist nicht da.


Bei den Bears gibt es eigentlich nicht viel Grund für Optimismus – außer, dass mit Justin Fields ein weiterer 1st Round QB ins zweite Jahr geht. Und im zweiten Jahr haben Quarterbacks schon öfters verblüffende Leistungssprünge gemacht.

Diese Hoffnung auf den Sprung ist natürlich das einzig Greifbare, denn die Bears befinden sich in einem krassen Umbruch. Der neue GM Ryan Poles hat viel auf die Fresse gekriegt dafür, dass er Fields kaum Support zur Seite gestellt hat – aber davon abgesehen halte ich seine Transferpolitik für nachvollziehbar: Chicagos Kader war nach der furchtbaren Ära unter Ryan Pace einfach zu ausgedünnt und musste auf eine langfristig gesunde Basis gestellt werden.

Fields hat jetzt zwei Probleme:

  1. Er kann nicht den notwendigen Rückhalt spüren. Chicagos neue sportliche Leitung hat ihn nicht gedraftet, und sie hat deutlich gemacht, dass er nicht „der Guy“ ist, für den sie Haus und Hof verkauft um ihn nach vorn zu bringen.
  2. Bei allem Big Play Potenzial hat sich bei Fields die Tendenz zu krassem Ballhalten bestätigt. Fields hatte ein paar richtig bitterböse Spiele mit drin, die an schlimmste QB-Busts erinnerte. Seine Pressure-to-Sack Rate ist mit fast 24% extrem hoch, und weder war die O-Line an dem Problem hauptschuldig (Fields hielt den Ball fast 3.1 sek im Schnitt), noch wurde die O-Line wesentlich verbessert. Im Gegenteil: OT Teven Jenkins, letztes Jahr in der 2ten Runde gedraftet, wurde schon zum Verkauf angeboten.

Die anderen Teams haben eher wenig Upside.

Jets haben wie Jacksonville und Chicago 2nd Year QB in Zach Wilson, aber Wilson war als Rookie so schwach und die Reports aus dem Trainingslager sind so deprimierend (gerüchteweise soll Joe Flacco besser aussehen als Wilson), dass ich die Jets erstmal lieber nicht zu weit nach oben hype.


Die Steelers waren letztes Jahr ein Playoff-Team. Klingt wie aus einer fernen Zeit, richtig?

Aber there we are. Playoff-Team ist aber nicht gleich „Playoff-Kaliber“, und so war klar, dass Pittsburgh als Zufallstrupp keine Chance haben würde. Entsprechend wenig überraschend war das Debakel in Kansas City selbst gegen einen unkonzentrierten Gegner.

Testament war die Saison höchstens für Mike Tomlin, der weiter keine einzige Losing-Season hat. Selbst ein nicht mehr NFL-tauglicher Ben Roethlisberger war nicht genug um Tomlin die erste negative Saisonbilanz zuzufügen. 2022 könnte es aber erstmals soweit sein.

Die einzige Hoffnung für eine Überraschung ist, well, eine Überraschung auf QB. Rookie Kenny Pickett soll in den ersten Einheiten im Training eher schlecht ausgesehen haben. Damit droht Mitchell Trubisky als Starter.


Die Lions sollten eigentlich alles dran setzen, 2023 ihren Franchise-QB zu draften – aber könnten dafür schon die eine Spur zu weit sein. O-Line und D-Line sehen mittlerweile richtig gut aus, und der Receiver-Corps hat ernsthaftes Potenzial. Hedacoach Dan Campbell scheint dann doch mehr Substanz zu haben als bloß laute Sprüche – zumindest spielte das Team bis zum Ende hart, und Campbell zeigte Eier in 4th Downs.

QB Jared Goff wird zwar nicht mehr über eine Rolle als Bridge-QB hinauskommen, aber befürchtungsweise ist er zu gut um erneut auf 3-14 zu gehen. Damit droht den Lions sowas wie die achtschlechteste Bilanz der NFL – und die Notwendigkeit, für einen der Top-QBs teuer traden zu müssen.


Seahawks und Falcons kannst du Stand heute quasi abschreiben. Atlanta bräuchte ein Wunder in Form eines Durchbruchs von Marcus Mariota, aber darauf zu hoffen ist eine Quasi-Garantie enttäuscht zu werden. Seattle hat trotz großartiger Receiver keinen QB mehr mit dem man arbeiten könnte – wenn die QB-Frage lautet „Geno Smith oder Drew Lock“, dann solltest du deine Zeit besser anderweitig investieren als dich mit den Seahawks zu beschäftigen.

Houston wird auch noch nicht soweit sein um richtig zu competen, aber die Texans können 2022 bis jetzt trotzdem als Erfolg verbuchen. Sie haben für Deshaun Watson drei 1st Rounder eingesackelt. Sie haben ein weiteres Jahr Zeit, um ihren 2nd Year QB Davis Mills zu studieren – der war als Rookie besser als erwartet. Und sie können im Gegensatz zu Seattle und Atlanta schon auf einen ganzen Kern an echten jungen Talenten blicken um ernsthafte Schlussfolgerungen „long term“ zu ziehen.

6 Kommentare zu “Eine erste Vorschau auf die NFL-Saison 2022/23

  1. In Miami wurde nix unterm Tisch bezüglich Flores mit abgehandelt, da spielt wohl eher die Vergangenheit mit rein. Könnte man aber relativ einfach recherchieren. Passt natürlich so besser ins Wunschnarrativ! Der Coach heißt btw nicht „MacDonald“ oder „MacDaniel“!
    Take it with a grain of salt! ;-D

  2. Ah schön, bald geht die Saison wieder los. kanns kaum erwaten.

    btw Der Mann Dolphins coach heißt McDaniel, nicht Macdonald.

  3. Geil! Was gibt es Schöneres, als bei super Wetter & Eistee auf dem Balkon eine ausführliche Saisonvorschau von Thomas lesen zu können? Für mich gerade nichts! Danke dir ! Freue mich immer wieder über deine Beiträge hier auf dem Blog!

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