Jacksonville Jaguars in der Sezierstunde

Die womöglich größte Enttäuschung der Saison 2016 – die Jacksonville Jaguars, die mit hohen Erwartungen auf den Durchbruch gestartet waren und bei 3-13 wie ein zahnloses Kätzchen geendet sind. Weiterlesen

Advertisements

Dallas Cowboys in der Sezierstunde

Die Dallas Cowboys sind eine Mannschaf, bei der immer was los ist. Dieser Tage liegt das nicht bloß an der unerwarteten sportlichen Renaissance (2016 mit 13-3 Record), sondern auch am umtriebigen Franchise-Owner Jerry Jones, der mittlerweile als einflussreichster Mann der NFL gilt und sich als Hauptakteur im jüngsten Relocations-Wahnsinn profiliert und bereichert hat. Weiterlesen

Washington Redskins in der Sezierstunde

Die Washington Redskins gehören zu den Teams mit einer, nun sagen wir: mittelprächtigen Offseason. Ein Jahr nach dem überraschenden Gewinn der NFC East folgte 2016 ein letztlich enttäuschendes Ausscheiden aus dem Playoffrennen am allerletzten Spieltag gegen einen um die goldene Ananas spielenden Gegner – aber das waren noch friedliche Zeiten verglichen mit dem, was in der Offseason folgte. Weiterlesen

Philadelphia Eagles in der Sezierstunde

Die Philadelphia Eagles haben die erste Saison unter Headcoach Doug Pederson in etwa den Erwartungen entsprechend mit 7-9 Siegen über die Bühne gebracht. Das war der letzte Platz in einer urplötzlich wettbewerbsfähigen NFC East und es war nach einem 3-0 Start inklusive Kantersieg über Pittsburgh letztlich eine suboptimale Ausbeute, aber es war ja auch ein Umbruchjahr. Weiterlesen

San Diego Chargers in der Sezierstunde

Die San Diego Chargers sind derzeit auf und abseits des Spielfeldes eine große Baustelle. Auf dem Spielfeld, weil der seit Jahren ausgedünnte Kader zuletzt nur noch eine 4-12 Bilanz hergab. Neben dem Platz bekanntlich, weil man in der bizarr verlaufenen Abstimmung „NFL nach Los Angeles“ komplett platt gemacht wurde, sodass sich Owner Dean Spanos teilweise komplett verarscht vorgekommen sein muss. Weiterlesen

Cleveland Browns in der Sezierstunde

Weitere weggeschmissene Saison der Cleveland Browns mit ihrer 3-13 Bilanz und dem Dauertheater um den lernresistenten QB Johnny Manziel. Was folgte, war die mittlerweile gewohnte Reinigungsaktion in Front-Office und Trainerstab – die dritte in vier Jahren Ownerschaft von Jimmy Haslam. Was diesmal aber anders war: Der Plan. Weiterlesen

Tennessee Titans in der Sezierstunde

Beginnen wir die Sezierstunden 2016 mit der Mannschaft mit dem schlechtesten Record der abgelaufenen Saison, den Tennessee Titans, die auf eine 2-14 Saison eine 3-13 Saison folgen ließen und sich damit das Recht auf den Top-Pick im anstehenden Draft erspielt haben. Dass Tennessee keine gute Mannschaft stellen würde, hatte man erwartet. Dass es aber so schlecht sein würde? Weiterlesen

New England Patriots in der Sezierstunde

Traditionell der Abschluss der Sezierstunde-Reihe mit dem Superbowl-Champion, in diesem Jahr also mit der erfolgreichsten Franchise der letzten 15 Jahre, den New England Patriots (vierter Titel seit 2001/02) mit ihrem griesgrämigen Head Coach Bill Belichick. Seit dem Titelgewinn in der dramatischen Endspielbegegnung gegen Seattle hat sich in Foxboro allerdings einiges getan. Weiterlesen

Green Bay Packers in der Sezierstunde

Die Green Bay Packers können nur hoffen, dass das Ende ihrer Titelträume 2014 heilende Wirkung hat – dass sie Head Coach Mike McCarthy von seinem Kickerfetisch befreit. Selten, nein: Nie, wurde eine Mannschaft derart im Alleingang von ihrem eigenen Chef aus dem Titelrennen gecoacht wie die Käsköpp im Conference-Finale in Seattle.

Mike McCarthy ist eine tragische Figur. Im Tagesgeschäft muss der Mann sehr gute Arbeit leisten, denn es ist auch als Cheftrainer einer von QB Aaron Rodgers angeführten Mannschaft nicht selbstverständlich, jedes Jahr in Titelnähe mitzuspielen. Und darum geht es in der von Salary-Cap und sozialistischer Umsatzverteilung geprägten NFL: Einen Kader zu bauen, ein Team zu coachen, das mit den besten mithält.

Über den Rest entscheiden bekanntlich Kleinigkeiten, über die Kontrolle zu gewinnen schwierig ist. Schwierig ist jedoch nicht unmöglich. Es gibt Stellschrauben, an denen man drehen kann. Es gibt Faktoren, die man für sich nutzen kann. Aus einem Zentimeter Entfernung den Weg in die Endzone zu suchen ist eine von ihnen.

Mike McCarthy ließ alle Gelegenheiten verstreichen bis es zu spät war. Hernach butterte er seinen Backup-Tightend in den Boden, weil dieser nicht nutzen konnte, worüber es eh keine Kontrolle gibt – kullernde Eier.

Aber McCarthy scheint lernfähig zu sein. Nach der Saison gab er seine Aufgabe als PlayCaller in der Offense ab. McCarthy will sich künftig verstärkt um die strategische Ausrichtung im Team kümmern – und um die Special-Teams. Dort kann McCarthy den ganzen Tag lang Fieldgoals trainieren lassen ohne größeren Schaden anzurichten. Weiterlesen