Vorsicht, die Jaguars kommen!

Sports Illustrated hat heute einen Artikel online gestellt, der schon längst hätte online gehen sollen: Den Jacksonville Jaguars Hype Train, einen Artikel von Greg Bishop aus dem Sommer, der nie veröffentlicht wurde, weil die Jaguars die anfangs hohen Erwartungen schlicht nie erfüllen konnten und es mit jeder Woche offensichtlicher wurde, dass die Mannschaft heuer ein komplettes Wrack ist. Bishop hat den Artikel heute mit Kommentaren versehen veröffentlicht.

Starker Job von SI.com auf mehreren Ebenen. Weiterlesen

Frischblut: Fluch oder Segen?

Im SPOX-Panel zur anstehenden NFL-Saison war meine Antwort zur Frage „Am meisten gespannt bin ich…“ das Thema Qualität der NFL-Spiele. Wie der Zufall es will, hat das neue Webportal von Bill Simmons und HBO, The Ringer, just in diesen Tagen einen sehr lesenswerten Artikel veröffentlicht, der unter anderem dieses Thema tangiert: The NFL has an Age Problem. Weiterlesen

Familie

Der ehemalige NFL-Funktionär und Spieleragent Andrew Brandt schreibt bei MMQB über den Druck, der vom engsten Umfeld auf Footballprofis ausgeübt wird, wenn diese den Sprung in die NFL geschafft haben und ihre ersten millionenschweren Verträge unterzeichnen: More Money, more problems. Weiterlesen

Aus Spielersicht: Combine, Patriots, Rams

Podcast-Juwel: der ehemalige NFL-Spieler WR T.J. Moe plaudert aus dem Nähkästchen über seine Combine 2013 und über seine Zeit in der NFL bei den Patriots und Rams.

Einige schöne Insights über Belichick und überhaupt die Organsiation der Pats; als auch über die Rams und Fisher. Hier entlang:

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NFL und die Zebras

Heute ein Verweis auf eine Kolumne von Seahawks-CB Richard Sherman auf der NFL-Seite von Sports Illustrated, MMQB (Monday Morning Quarterback): Four Ways to Fix Officiating. Sherman, kein Mann der Zurückhaltung, schreibt darin über die aus seiner Sicht notwendigen Veränderungen um die Schiedsrichterleistungen in der NFL zu verbessern. Weiterlesen

Randsport American Football

Bei ZEIT.de hat Hannes Hilbrecht einen Artikel über das Thema Wie massentauglich kann American Football in Deutschland sein geschrieben: Zu kompliziert für die Deutschen. Der Artikel ist eine Auseinandersetzung mit dem komplizierten Regelwerk und dem Hauptproblem, das den Footballsport umgibt: Gehirnerschütterungen und die daraus resultierenden Folgeschäden. Ich hatte im Vorfeld mit dem Autor über das Thema gesprochen.

Harter Tobak

Tageslektüre für heute: Das ESPN-Feature Why former 49er Chris Borland is the most dangerous man in football von den beiden Investigativreportern bei ESPN, Steve Fainaru und Mark Fainaru-Wada (League of Denial). Chris Borland ist der Linebacker, der heuer im März nach nur einem Profijahr zurückgetreten ist, aus Angst um seine Gesundheit, vor allem aus Angst um sein Gehirn. Der Titel ist etwas überjazzt, doch der lange Text ist doch auf mehreren Ebenen faszinierend. Eine kurze Rezension. Weiterlesen

Drecksstadt

Lektüre im letzten Flieger: Muck City – Winning and Losing in Football’s Forgotten Town, geschrieben 2012 von Bryan Mealer. Eine Story, die als harter Tobak daherkommt. Muck City, das ist Belle Glade, eine Stadt nahe des Lake Okeechobee in den Everglade-Sümpfen von Florida, gelegen inmitten eines der fruchtbarsten Gebiete in den Vereinigten Staaten mit ihren tiefschwarzen Böden („wie Talkumpuder oder einfach nur verstreuter Espresso“). Weiterlesen

Und es sprach Albert Haynesworth

Albert Haynesworth hat im Player’s Tribune einen Artikel an sein 14-jähriges fiktives Selbst geschrieben, in dem er seine Karriere reüssiert und so manche seiner Entscheidungen hinterfragt. Für Neulinge im Footballbereich: Albert Haynesworth war vor sieben, acht Jahren der dominante Defensive Tackle in der NFL, quasi der Vorgänger von Suh oder McCoy. Er unterschrieb hernach einen Multimillionenvertrag in Washington und verlor fast über Nacht seine Lust am Spiel. Seither gilt Haynesworth als Paradebeispiel für den geldgeilen Free Agent. Weiterlesen

Sieben Snaps sind die Welt

Chase Stuart schreibt auf seinem Privatblog Football Perspective diese Woche über die Runningbacks und die oft zitierte Statistik Yards pro Carry (YPC). Ich habe diese Statistik bereits vor einer Weile aufgegeben und durch die Success-Rate (SR%) ausgetauscht, weil sie stark von Ausreißern wie den (seltenen) langen Läufen abhing. Wie krass, zeigt erst Stuart. Der Offensivspieler des Jahres, RB DeMarco Murray, ist sieben Carries vom Liga-Durchschnitt entfernt.

Siehe: Take Away His X Best Carries And He Is Average.

Der Film der Champions und seine Macher

Bei Grantland schreibt die Kolumnistin Katie Baker über die Geschichte hinter dem monumentalen Jahresrückblick, den NFL Films am Ende jeder Saison dem NFL-Champion widmet: The Monuments Men. Es ist auch eine Hommage an das Gesamtwerk von NFL Films, jener Institution, die wie keine zweite ihre Sportart zu einer Kunstform erhebt.

Es ist für mich auch die Gelegenheit noch einmal zu erwähnen, dass der Gründer von NFL Films, Ed Sabol, vor wenigen Wochen 98jährig verstorben ist. Sabol und sein Sohn Steve, der vor zweieinhalb Jahren einem Krebsleiden erlag, haben in den 60er Jahren von Hollywood inspiriert damit begonnen, die National Football League zu inszenieren in einer Form, in der der Sport aus einer Zeit, in der die Bilder bei uns erst laufen lernten, bereits wie eine entrückte ferne Welt erschien.

Die NFL ist der Superstar unter den US-Sportligen. Sie ist es auch dank NFL Films. Wenn ich nun einen Wunsch frei haben darf, dann bitte spielt mir Belichicks Mikrofon in der letzten Spielminute ein. Ich möchte wissen, was er gedacht hat. Ich möchte es hören.

Super Bowl 2015 – Die Frühstückseier

Superbowl XLIX scorte auch in den Nielsen Ratings ganz groß und fuhr mit 49.7 einen neuen Rekord ein. Große Spiele verdienen große Zahlen. Große Spiele verdienen auch ihre Analysen, und so blicken wir mal auf das, was hinterher so gesagt und geschrieben wurde. Nicht in den Massenmedien, denen ich misstraue, sondern den wirklich Guten. Weiterlesen