Freakshow live: NFL Draft 2020 – 1. Runde

[06h28] Ich mache hier oben zu um niemanden zu spoilern. Ich lege mich jetzt noch ein paar Stunden hin, schreibe vielleicht später noch ein paar Zeilen zu dieser 1. Runde. Es war eine 1. Runde, die, wenn wir den Spannungs- und Dramabogen als Messlatte heranziehen, die hohen Erwartungen nicht ansatzweise erfüllt hat. Weiterlesen

AFC-Divisional Playoffs 2019/20: Kansas City Chiefs – Houston Texans im Liveblog

[00h30] Endstand Kansas City Chiefs 51, Houston Texans 31

Wahnwitzige Partie in der ersten Halbzeit – und totale Dominanz der Chiefs in der zweiten Halbzeit. Es gibt zwei Lesarten zu diesem Spiel:

  • Die Texans müssen froh sein, diese ganzen Freak-Plays bekommen zu haben um nicht total hoffnungslos 51-7 (oder so) abgeschossen worden zu sein.
  • Die Chiefs sind zwar immer passlastig, aber so krass wie heute haben sie das nur durchgezogen weil sie nach dem Katastrophen-Start mussten – und das Ergebnis ist unglaublich: Mahomes mit 0.71 EPA/Dropback!

Chiefs damit nächste Woche zuhause gegen die Titans mit ihrer laufstarken Offense, die in 20 Drives in der Post-Season 6 Scores fabriziert hat. Die Texans schauen sich das dann von zuhause an.

Herrmann schreibt mir noch:

  • Ein Spiel, das komplett außer Kontrolle geraten ist.
  • Andy Reid und Patrick Mahomes: wow. Einfach nur wow. Großmeisterlich, wie Reid Houstons Defense verstanden und Mahomes auf dem Silbertablett samt bester Weinbegleitung präsentiert hat. Statt vornehm mit Messer und Gabel hat Mahomes das Menü dann mit vollen Händen nur so in sich reingestopft.

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NFC-Divisional Playoffs 2019/20: San Francisco 49ers – Minnesota Vikings im Liveblog

[01h21] Endstand San Francisco 49ers 27, Minnesota Vikings 10

Erbärmliche Vorstellung der Vikings. Herrmann fasst das Geschehene adäquat zusammen:

Es ist eine Frechheit von Zimmer & Stefanski, hier mit dieser „Strategie“ anzutreten. Das ist auch respektlos seinen eigenen Spielern gegenüber. Du sollst deine eigenen Spielern bringen in „a position to succeed“ – Zimmer & Stefanski put the 49ers defense in a position to succeed. Frechheit einfach.

San Francisco mit einem lockeren Sieg, der nicht so knapp war wie es die 17-Punkte-Differenz suggeriert. Die 49ers führten schon zur Pause zu knapp. Sie spielten das in der zweiten Halbzeit gegen eine zunehmend indiskutable Vikings-Mannschaft locker runter.

Nächste Woche damit NFC-Finale vs. Seahawks oder Packers. Weiterlesen

NFC Wildcard-Playoffs 2019/20: Philadelphia Eagles – Seattle Seahawks im Liveblog

[01h40] Endstand Philadelphia Eagles 9, Seattle Seahawks 17

Genau niemand gibt den Seahawks besonderen Credit für den Sieg gegen diesen Gegner. Nächste Woche muss in Green Bay eine deutliche Leistungssteigerung her, will man dann nicht in den Urlaub fahren.

Herrmann schreibt mir noch folgendes:

  • Jadeveon Clowney mit starker Vorstellung gegen den Lauf, aber stark, wie Philadelphia den Ball bewegen kann. Wie ein erschöpfter Marathonläufer auf den letzten Kilometern: nicht schön, nur durch Willen, aber irgendwie geht es immer noch weiter. Der Gegner leider mit richtigen Laufschuhen statt barfuß wie man selbst. Doug Pedersen muß wirklich ein hervorragender Coach sein. Geht natürlich auch richtigerweise zweimal beim vierten Versuch.
  • Fletcher Cox überragend. Bei Seattle nur Clowney auffällig in der DLine, Opa McCown hatte recht viel Zeit immer.
  • Gamewinner natürlich: Russell Wilson. Scouting Report: he just makes plays. DK Metcalf als Rookie fehlerfrei, 160 Yards. Und dann am Ende, als Seattle mit 3rd Down Conversion das Spiel gewinnen kann, sagt Brian Schottenheimer einen tiefen Paß an?!? Ist das wirklich passiert?

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Battle of NFC East: Philadelphia Eagles – Dallas Cowboys im Liveblog

[01h35] Endstand Philadelphia Eagles 17, Dallas Cowboys 9

Wenn man sich ansieht, mit welcher Mannschaft die Eagles hier offensiv angetreten sind und wie sie noch das ganze Jahr ausgesehen haben, muss man konstatieren: Das war eine Vorstellung vom oberen Regal ihrer Möglichkeiten.

Wie Dallas das verteidigt hat, spottet jeder Beschreibung. Dass man auch im letzten Viertel noch von Screens auf die Runningbacks überrascht wurde, ist nicht zu fassen und nicht zu entschuldigen.

Trotzdem bleibt bei Dallas auch ein anderer schaler Beigeschmack zu dieser Saison: In engen Spielen lief alles schief. Mit 2 gegen New Orleans verloren, mit 4 gegen die Vikes, mit 4 gegen die Patriots, jetzt mit 4 gegen die Eagles… das ist am Ende auch ein bisschen Pech.

Doch vor allem ist es inkonsequentes Coaching. Jason Garrett hätte schon vor Jahren gehen müssen. Dafür, dass er mit seinen steinzeitlichen Methoden noch immer in Dallas wursteln darf, kriegt Jerry Jones heute die Rechnung präsentiert. Weiterlesen