Die Zukunft des American Football

Zwei der drei dominierenden Offense-Philosophien in der NFL sind die Air-Coryell Offense, deren Grundgedanke darauf abzielt, die Defense vertikal auseinanderzuziehen, und die West Coast Offense, die es in horizontaler Form versucht. Seit zirka zehn Jahren ist eine Entwicklung am Laufen, die das beste aus beiden Elementen kombiniert – die nächste Stufe der Evolution: Die Spread-Offense. Sie dehnt die Defense auf der horizontalen und auf der vertikalen Achse. Weiterlesen

Was ist die 4-3 Under Defense?

Passverteidigungen sind uns nun klar. Wir haben gehört, dass das Cover-2 System stark darauf vertraut, dass die Defensive Line ohne Blitz-Unterstützung Druck gen Quarterback auf die Reihe kriegt. Ein System, das unter anderem dafür kreiert wurde, diesen Passrush zustande zu kriegen, ist die 4-3 Under Defense, die in einer generischen Form so aussieht:

Defensive Line in der 4-3 Under Defense

Defensive Line in der 4-3 Under Defense

Wichtigstes Charakteristikum ist, dass die Defense Line vom Tight End weg konzipiert ist (das Gegenstück dazu ist die 4-3 Over Defense, die zum Tight End hin aufgestellt ist.): Der 3-technique DT ist auf der Gegenseite des Tight Ends aufgestellt (quasi ein weak side DT); Der Defensive End (5-technique) wird auf der äußeren Schulter des „weakside“ Tackles aufgestellt.

Neben dem 3-technique DT spielt der Nose Tackle als 1-technique: Seine primäre Aufgabe ist es, dem Center auf die Eier zu gehen. Er steht im A-Gap, also nicht direkt in der Fratze des Centers, und das hat zwei wichtige Ziele:

  1. Ungünstiger Winkel für den Center: Der Center muss im Moment des Snaps brutal flink sein, um einen guten Block-Winkel gegen den NT zu erlangen.
  2. Der NT steht gleichzeitig auch dem Guard quasi „im Weg“. Ziel des Guards ist es, einen Linebacker zu blocken, aber wenn der NT quick genug ist, entsteht in dieser Situation für die entscheidenden Sekundenbruchteile ein double team quasi per Design.

Der Nose Tackle sollte aus diesem Grund in diesem Schema kein fetter, unbeweglicher Bolzen sein; er sollte vielmehr wendig genug sein, um den Center lange genug zu beschäftigen und automatisch den Weg des Guards zu blockieren. Der DT-Kollege nebenan (also der 4-3 Under DT) profitiert von dieser Aufstellung insofern, dass der Center und der „strong side“ lange genug Guard beschäftigt sind.

Ziel des ganzen Zaubers ist es, auf der weak side ein Matchup 2-gegen-2 zu erzwingen:

  • Blockt die Offense Line mit OG und OT den Defensive Tackle, hat der End freie Bahn.
  • Blockt die Line die Passrusher mit jeweils einem Mann, gibt es zweimal eine 1-gegen-1 Situation.

Grundvoraussetzung für die Abwehrseite ist natürlich, dass der 3-technique DT (4-3 Under DT) ein extrem guter Passrusher ist: Er wird etliche 1-vs-1 Duelle sehen und hat die Hauptaufgabe, für Druck über die Innenseite zu sorgen. Der Defensive End, der direkt neben ihm spielt, ist idealerweise ein Passrusher, der nicht von einem Tight End im Alleingang handlebar ist.

Letzteres ist eine wichtige Einschränkung, denn: Wäre dem so, könnte die Offense beruhigt per motion kurz vor  dem Snap den Tight End auf diesen End abstellen und mit Tackle und Guard den 3-technique DT doppelt blocken.

Der Schlüsselspieler ist der 3-technique Defensive Tackle. Um seine Stärken herum ist dieses Abwehrschema konzipiert, und er muss mit massivem Druck über die Innenseite antworten. Das Paradebeispiel in der heutigen NFL ist Tampa Bays #93 Gerald McCoy, ein wahnsinnig guter Tackle im 1-vs-1. Man sehe sich das Buccs-Tape vom letzten Jahr an: McCoy zerbröselt seine Guards reihenweise im Alleingang. In NT Roy Miller hatte er einen soliden, aber längst nicht überragenden, Nebenmann, der haargenau ausreichend genug Wirbel machte, um McCoy den Rücken freizuhalten. Das Buccs-Problem im letzten Jahr war eher die suboptimale, weil zu wetterwendische Vorstellung der Defensive Ends.

Die beste 4-3 Under Defense Line aller Zeiten gab es einst auch in Tampa, vor 10-15 Jahren, als DT Warren Sapp aus der 3-technique Aufstellung heraus zum Hall of Famer wurde. Tampa hatte damals auch „nur“ einen funktionierenden Nose Tackle (Culpepper oder Booger McFarland), keinen dominanten, aber den brauchte es nicht. Dafür hatte Sapp in DE Simeron Rice einen fantastischen Passrusher mit HoF-Qualitäten neben sich.

Gemeinsam schufen die beiden mit ihrem Dampf die Voraussetzungen für eine der besten Defenses in der Footballgeschichte: Die sieben Mann in der Back-7 konnten sich drauf verlassen, dass vorne ohne Blitz-Unterstützung Druck gemacht wurde, und sie konnten sich allein auf ihre Deckungs- und Laufaufgaben kümmern. Tampa gewann mit dieser Herangehensweise eine Superbowl trotz maximal durchschnittlicher Offense, und Tampa wurde vor allem zum Vorreiter für ein Jahrzehnt, in dem viele NFL-Teams versuchten ebenso 4-3 Defense zu spielen.

Wie sieht eine Passverteidigung in der NFL aus?

Die Passverteidigung ist nach der Pass-Offense der zweitwichtigste Erfolgsfaktor in der National Football League. Sie ist brutal abhängig vom Funktionieren sämtlicher Elemente in der Wirkungskette („10 Mann machen alles richtig, 1 etwas falsch = Touchdown“), und es gibt sehr viele unterschiedliche Wege zum Erfolg:

  • Primärer Fokus auf Zonendeckung.
  • Primärer Fokus auf Manndeckung.
  • Scheiß auf Deckung, wir bringen Passrush!
  • Kombinierte Systeme.

Es gibt kein Patentrezept: Mehrere der besten Pass-Defenses der NFL sind konzeptionell völlig unterschiedlich aufgebaut. Wenn du Pittsburgh mit Chicago mit NY Jets vergleichst, sind das für NFL-Verhältnisse Welten. Es gilt aber nicht, sofort voll reinzutauchen, sondern erstmal die wichtigsten Ideen der Deckung zu präsentieren. „Deckung“, das ist in erster Linie die Aufgabe der Defensive Backs, also Cornerbacks und Safetys, die gemeinsam die Secondary (oder auch: Defensive Backfield) bilden.

Ich schrieb oben: 1 etwas falsch = Touchdown. So krass ist es nun auch nicht immer, denn wir werden sehen: Es gibt unterschiedliche Schemen, und während manche anfälliger sind gegen Big-Plays (hopp-oder-topp), sind andere anfälliger gegen kurze, beständige Raumgewinne (Jargon: bend but don’t break). Es ist immer ein Trade-Off und eine Frage: Welchen Tod sterbe ich lieber? Will ich überhaupt sterben?

Cover = Abdecken

Es gibt prinzipiell fünf Deckungs-Schemen, die mit „Cover minus Ziffer“ gekennzeichnet werden; es läuft von Cover-0 bis Cover-4. Die Zahl hinter dem „Cover“ gibt die Anzahl der tiefen Zonen („deep zones“), die die Secondary deckt, an. Cover-0 zum Beispiel ist ein Abwehrsystem ohne tiefe Zonen, oder, die Mitdenkenden werden es schon gecheckt haben: Reine Manndeckung. Auch Cover-1 gilt noch als Manndeckungssystem, weil nur der Free Safety ganz hinten eine Zone absichert. Cover-2, 3 und 4 gelten landläufig als Zonendeckung.

Wichtig: Die Ziffer kennzeichnet nur die „tiefen Zonen“. Die Cover-2 Defense z.B. deckt zwei tiefe Zonen, kann aber auch in der Front-7 welche decken. Das sind dann die Zonen vor den Linebackers. Genannt werden diese die underneath zones („untere Zonen“). Das sind meist die, in denen Tight Ends oder Slot-Receiver operieren. Yards underneath tun einer Defense weh, aber nicht annähernd so sehr wie ein erfolgreicher tiefer Pass in die Secondary rein. Eine Offense braucht viel Geduld, um ausschließlich über underneath zones zu operieren; deshalb kann man alles ab Cover-2 auch in Spurenelementen als sowas wie eine bend but don’t break-Defense bezeichnen: Wichtig ist, dass ich mal hinten absichere. Wenn ich in den vorderen Zonen nur drei Yards kassiere, ist das erstmal ein kleiner Erfolg für mich.

Wie decke ich die gegnerische Offense?

Die Manndeckung ist keine große Philosophie, sondern verlässt sich auf die individuelle Klasse der Cornerbacks und Safetys. Wie schon der Name es sagt, ist der Deckungsspieler allein oder größtenteils allein verantwortlich für seinen Gegenspieler in der Offense. Man sagt immer, er muss „in-phase“ sein, d.h. idealerweise ist er einen Schritt vor dem Gegenspieler und einen Schritt nach innen versetzt – somit wird das Vorbeirauschen verhindert und es kann jede Route des Receivers antizipiert werden.

Es gibt zwei Arten von Manndeckung: press coverage (oder tight/on coverage), wo der Defensive Back an der Anspiellinie direkt gegenüber dem Receiver steht und versucht, mit Körperkontakt und schlechtem Mundgeruch das Timing zu stören; Körperkontakt ist dabei nicht das einzig Erstebenswerte – viel wichtiger ist das Halten der Balance, damit der Receiver nicht locker vorbeimarschiert. Die zweite Manndeckung ist die off coverage (oder auch: catch), wo sich der DB zirka 8-10yds hinter die Line of Scrimmage stellt und erstmal abwartet, was der Receiver macht; fliegt der Ball, wird – vereinfacht gesagt – die Interception oder pass deflection versucht. Letztere Manndeckungs-Art ist eher eine reaktive, während erstere versucht, aktiv früh im Spielzug zu stören.

Die Zonenverteidigung ist in Sachen Denksport schon ein dickeres Brett: Verteidiger müssen, wenn wir es mal simpel ausdrücken, jeweils einen Raum am Spielfeld verteidigen (z.B. den Luftraum von sieben Yards links der Anspiellinie bis vierzehn Yards links davon bis sieben Yards hinter die Anspiellinie, also eine Zone mit Grundfläche von 49m²) – und nur diesen Raum. Verlässt der Receiver diesen Raum, gibt es keine Notwendigkeit ihm zu folgen, da die nächste Zone von einem anderen Verteidiger gedeckt wird. Zonenverteidigung ist nicht einfach zu implementieren und setzt gute Harmonie in der Defense voraus.

Bei dem Cover-Dings geht es aber in erster Linie – ich betone es nochmal, um völlige Verwirrung zu vermeiden – um die tiefen Zonen, die deep zones.

Cover-0

Cover-0: Ein jeder deckt nur seinen Mann.

Cover-0: Ein jeder deckt nur seinen Mann.

Die reinste Form der Manndeckung: Es gibt keine Safetys, die „hinten“ aufpassen, dafür wird vorne Druck mit minimum fünf, sechs Leuten gen Quarterback (also Blitzes) veranstaltet. Die Cornerbacks und Safetys spielen alle 1-vs-1 gegen die Receiver. Cover-0 ist mittlerweile fast ausgestorben, weil sie eine riskante Verteidigung ist: Du brauchst im Extremfall 4-5 starke Cornerbacks, denn wenn auch nur einer sich übertölpeln lässt und der Receiver durchkommt, ist es aufgrund der fehlenden Absicherung durch einen Safety ein fast sicherer Touchdown. Es gibt aber manchmal eine Cover-0 Defense, wenn ein DefCoord das weiße Fähchen hisst und in einer Art Verzweiflungsmove darin die einzige und letzte Chance sieht, die Offense irgendwie einzubremsen (alles-oder-nichts).

Cover-1

Cover-1 Defense: Ein Free Safety sichert hinten ab.

Cover-1 Defense: Ein Free Safety sichert hinten ab.

Das ist Manndeckung gepaart mit einem Free Safety, der hinten in der Spielfeldmitte steht und diese tiefe Zone („deep center of the field“) abdeckt. Der Strong Safety steht in der Box als Support für entweder einen Blitz oder die Verteidigung einer Zone oder eines direkten Gegenspielers nahe der Anspiellinie. Cover-1 wird gerne auch mit einem four men rush gespielt, also bloß vier Passrushern, kann aber auch kombiniert werden mit zone blitzes. Der große Vorteil liegt bei den Cornerbacks und Linebackers in der Spielfeldmitte (auch genannt Slot): Sie wissen, dass hinten noch der Free Safety steht, und können sich darauf konzentrieren, die Slot-WRs und Tight Ends auf den kurzen Distanzen und Out-Routen zu decken.

Cover-1 braucht mindestens einen exzellenten manndeckenden Cornerback und/oder einen Safety mit viiiiiiel „range“. Oder anders: Habe ich einen Revis, spiele ich Cover-1, da ich meinem zweiten Outside-CB den Free Safety als Unterstützung geben kann. Schau dir alte Jets-Tapes an und du wirst sehen: Der Free Safety steht nicht „in der Mitte“, sondern 10m versetzt Richtung zweitem CB, weil Revis sein Ding allein durchziehen kann. Leider gibt es nur einen einzigen Revis.

Cover-2

Die berühmteste Deckung im Football, und die erste echte Zonendeckung. Dabei stehen hinten zwei Safetys, die jeweils eine Hälfte der tiefen Zone abdecken. Fünf Linebackers/Cornerbacks decken die vorderen Gebiete ab, und Druck kommt meist nur mit der Defensive Line. Es gibt unendlich viele Variantionen, was man mit einer klassischen Cover-2 Defense in diesen underneath-Zonen anstellen kann: In den Version Cover-2 Zone (s. Bild) decken die LBs/CBs Zonen ab. Es gibt aber auch Cover-2 Man, wo im Gebiet zwischen DL und Defensive Backfield via Manndeckung operiert wird. Es gibt auch Zwitter-Systeme dazwischen. Gemein ist allen, dass sie mit diversen Personal-Paketen funktionieren können, und – anders als viele glauben – auch aus der 3-4 Defense heraus machbar ist. Cover-2 Prinzipien können auch gegen spezielle Offense-Pakete mit der Basis-Defense umgesetzt werden.

Die Idee der Cover-2 Defense ist in erster Linie danach ausgerichtet, die ganz großen Raumgewinne zu verhindern: Cornerbacks können sich auf die Hilfe der hinten stehenden Safetys verlassen, und können damit recht aggressiv die kurzen Routen attackieren.

Die Cover-2 Defense verlässt sich darauf, dass die D-Line konstant mit vier Leuten genügend Druck zustande bringt und es nur selten zusätzliche Unterstützung durch Blitzes braucht (zusätzliche Blitzes kann es auch kaum geben, weil alle sieben restlichen Verteidiger wichtige anderweitige Aufgaben erfüllen müssen). Aus diesem Grund ist für die Defense Line dringend der Fokus auf den Passrush zu legen.

Die Tampa-2 Defense ist auch eine Art "Cover-2"

Die Tampa-2 Defense ist auch eine Art „Cover-2“

Ein großer Nachteil ist, dass die Spielfeldmitte gerne blank steht, weil sich die Safetys auseinanderbewegen. Als leichte Abwandlung wurde daher in den 90ern von Tony Dungy die Tampa-2 Defense kreiert, wo der Middle Linebacker sich in der Spielfeldmitte zurückfallen lässt um das Loch zu decken, als quasi „halber Safety“ (Tampa 2 ist fast eine Cover-3). Diese Defense braucht brutal schnelle Leute. Der etwas untersetzte, aber geschwindige LB Derrick Brooks war dafür genau der richtige Spielertyp; er wurde in Dungys System in Tampa Bay zum sicheren Hall of Famer.

Ein zweiter Nachteil betrifft zwar nicht die Passverteidigung, aber sie sei kurz angesprochen: Lauf-Defense. Da beide Safetys hinten drin stehen, ist die „Box“ um die Anspiellinie herum im Regelfall mit maximal sieben Leuten besetzt, was u.U. zu wenig ist. Die Outside-CBs sind also auch gefragt, zumindest gegen das Laufspiel mitzuhelfen. Schwächlinge auf CBs sind in der Cover-2 tödlich.

Cover-3

Die Cover-3 Defense mit drei tiefen Zonen.

Die Cover-3 Defense mit drei tiefen Zonen.

Wie bei der Cover-1 Defense bewegt sich hier der Strong-Safety mit dem Snap in Richtung Anspiellinie (meistens auf der Strong-Side beim Tight End), während der Free-Safety hinten die Zone in der Spielfeldmitte abdeckt. Die beiden tiefen Zonen nahe den Seitenlinien werden von den Cornerbacks an den Außenrändern abgedeckt, womit wir bei der Deckung von mittlerweile drei tiefen Zonen („Cover-3“) angelangt wären.

Vorteil ist eine gut gefüllt „Box“ in den Schützengräben (11 minus 3 = 8 Leute), eine gute Absicherung über die Spielfeldmitte durch den Free Safety und viele Möglichkeiten zum Blitzen. Anfällig ist die Cover-3 vor allem in der Mitteldistanz-Zone zwischen OLBs und Free Safety („seams“) und auf ganz flachen Routen von Slot-WRs und Tight Ends nach außen (die sog. „flat zone“) – die Anfälligkeit in den underneath zones, wie ich schon oben schrieb.

Außerdem verlässt sich dieses Schema stark darauf, dass die Outside-Cornerbacks ihre Zonen exzellent im Griff haben. Die Cover-3 unterscheidet sich hier von der Cover-1, dass diese Outside-CBs nicht direkt Mann-gegen-Mann spielen, sondern aufgrund ihrer Verantwortung für ihre tiefe Zone schauen müssen, dass der Receiver nur ja nicht außen an ihnen vorbei kommt. Innen geht grad noch, weil ja der Free Safety noch helfen kann, das Allerschlimmste zu verhindern.

Cover-3 funktioniert meistens sehr gut gegen den Lauf und geht in der Pass-Defense schon in Richtung „Prevent-Defense“, weil man tief gut absichern kann. Das geht allerdings auf Kosten der relativ ungesicherten kürzeren Passrouten. Gegen Brady willste also nicht so spielen.

Cover-4

Die Quarters-Defense mit vier tiefen Zonen.

Die Quarters-Defense mit vier tiefen Zonen.

Wir sind in der „Prevent-Defense“ angelangt: Cover-4, oder, um mir die Nackenhaare aufzustellen: „Quarters“-Defense. Bei der Cover-4 Defense besagt die Theorie, dass jeweils die beiden Safetys und die beiden Outside-CBs für die tiefen Zonen zuständig sind, d.h. jeder verteidigt 1/4 des Spielfelds downfield. Dabei helfen sich Safety und Cornerback jeweils gegenseitig, sobald ein Wideout oder Slot-WR tief gehen.

Die Cover-4 ist anfällig gegen kurze Routen und Checkdowns. Es gibt nur wenige Teams, bei denen die DefCoords die Safetys in der Cover-4 aggressiver und weiter vorne spielen lassen, um auch noch diese schnellen Pässe zu unterbinden, weil die dafür extrem dynamischen Safetys mit so „range“ ganz einfach nur alle paar Jahre zu kriegen sind (Reed und Polamalu gibt es nur zweimal pro Jahrzehnt). Aber meistens wird die Hardcoreversion der Quarters-Defense eh erst ab 60sek vor Halbzeit oder Spielende gespielt, wenn man sich nur ja keine Hail Mary mehr einfangen will, weil man grad 7 Punkte vorn liegt.

Cover-6 und Cover-7

Es gibt noch weitere Versionen wie Cover-6 oder Cover-7 (letzteres als Spezialvariante von Cover-1). Cover-6 ist ein System, das Dick LeBeau ganz gerne spielen lässt, aber es braucht spezielle Spieler. Es ist ein Thema für einen anderen Tag, daher nur ganz kurz: Cover-6 richtet sich weniger am Gegner aus, sondern mehr danach, wo der Ball beim Snap liegt (linke oder rechte Hash Mark). Die breite Seite der Defense spielt Cover-4, die schmale Spielfeldseite spielt Cover-2. Das maximiert auf jeder Spielfeldseite die Stärken der jeweiligen Coverage, aber entblößt auch umso stärker die Schwachpunkte. Ohne einen sensationellen Safety biste damit verloren.

Die 4-3 Defense in gebotener Kürze

Wir kennen nun die Basis-Terminologie und die 3-4 Defense und wissen, was Gaps und Techniques sind. Heute dran: Die Defense, die die 2000er dominierte, die 4-3 Defense, erfunden in den 50er und 60er Jahren. Sie hat, völlig überraschend, vier Linemänner an der Anspiellinie mit Händen im Dreck: Zwei Defensive Tackles und zwei Defensive Ends. Dahinter drei Linebackers, zwei Outside Linebackers (OLB) und einen Middle Linebacker (MLB, „Mike“).

Grafik aus der Wikipedia

Grafik aus der Wikipedia

Das ist die rudimentärste Form der 4-3 Defense, in US-Fachkreisen „4-3 Stack“ geschimpft. Sie ist meist so aufgestellt:

  • Ein DT spielt als 3-technique zwischen Guard und Tackle und ist für das B-Gap verantwortlich.
  • Der andere DT spielt als 2-technique gegenüber dem anderen Guard und ist für A- und B-Gap verantwortlich.
  • Der DE auf der Weakside (also auf der Gegenseite vom Tight End) beginnt den Spielzug an den Außenschulter des Offense Tackles (5-technique).
  • Der DE auf der Strongside (also dort, wo der Tight End steht) spielt als 5-technique auf der Außenschulter des Offense Tackles oder als 9-technique auf der Außenschulter des Tight Ends – je nach Situation verschieden.

Die drei Linebackers dahinter stellen sich in die Zwischenräume zwischen den eigenen DTs und DEs. Der MLB wird häufig „MIKE“ genannt. Der OLB, der auf der Strongside spielt, wird oft SAM genannt, der auf der Weakside WILL. Oft kratzen sich DefCoords auch einen Feuchten um solchen Schmarren wie Tight Ends, und stellen ihre OLBs einfach nach geographischen Gegenbenheiten auf; dann heißt das einfach ROLB („right OLB“) und LOLB (erraten, „left OLB“). Also nicht durcheinanderbringen lassen durch den ganzen Abkürzungssalat mit OLB, ROLB, ILB, LB, MLB, MIKE, SAM, LOLB, WILL usw.

Ein Problem der 4-3 Defense: Sie ist steifer als die 3-4 Defense, weniger flexibel. Zum Funktionieren brauchst du mindestens einen überragenden Passrusher auf DT oder DE. Ohne bist du größtenteils verloren, selbst mit schematischen Kniffen. Und weil s’Leben ein Arschloch ist, gibt es nicht genügend herausragende Defensive Ends (5-technique) für die NFL. Julius Peppers war einer, Jason Pierre-Paul ist einer. Ein Dwight Freeney in Indianapolis war z.B. eindimensionaler als ein Kochdeckel, aber er konnte einen Passrush-Move, und er konnte ihn herausragend. Grottenschlechter Lauf-Verteidiger, aber überragender Passrusher: Das reichte. Es gibt aber leider kaum Peppers, JPPs oder Freeneys. Deswegen scheitern so viele 4-3 Defenses.

Komplett steif ist die 4-3 aber zwar auch nicht: Es gibt schon viele Abwandlungen, und die tragen dann solche komischen Namen wie „4-3 Under“ oder „4-3 Over“ oder „Wide 9“, und sind in sich in all ihren kleinen Details wieder irre pingelig, aber es gibt immer ein, zwei Kernideen, um die herum DefCoords solche Schemen kreieren:

  1. Alle Gaps müssen dicht sein.
  2. Deine besten Passrusher sollen sich nicht in sinnlosen 1-vs-2 Matchups aufreiben, sondern idealerweise möglichst einfache 1-vs-1 Duelle gegen den als gegnerischen Schwachpunkt ausgemachten Spieler bekommen (häufig ein TE oder RT für DEs oder OLBs, oder ein Guard für DTs).

Du bist aber abhängiger vom Spielermaterial als in der 3-4. Ich werde fortfahren mit der 4-3 Under Defense als ein erstes Beispiel, wie DefCoords versuchten, schematisch an der 4-3 Defense zu werkeln, um Schwächen zu kaschieren bzw. Stärken zu optimieren. Zuerst aber folgt noch ein Eintrag über Passdeckungs-Systeme, um zu verstehen, weswegen es manchmal lebenswichtig ist, dass deine Defensive Line ohne Unterstützung Druck gen Quarterback hinkriegt – sei es mit drei oder vier Leuten.

Von Laie zu Laie: Wie funktioniert American Football?

In Sachen American Football würde ich mich als Autodidakten bezeichnen. Im Gegensatz zu Fußball, Rodeln, Skifahren, Radfahren, Laufen, Schwimmen, Klettern und weiß der Teufel was habe ich nie den Sport ausgeübt, hab noch nichtmal eine Uniform angelegt bekommen. Faszinierend am Football waren für mich ursprünglich drei Dinge: Tabellen und Zahlen, der Thrill der Nacht und Christopher D. Ryan. Das und die vielen sensationell spannenden Playoffspiele der 2000er hielten mich immer wieder in Atem und sorgten dafür, dass ich mir American Football immer wieder ansah.

Das Spiel selbst schaute ich mir lange Zeit nur durch die Makro-Perspektive an: Wie grimmig sieht der Head Coach drein, wie reagiert das Publikum auf eine Interception, ist Pass oder Lauf angesagt, wohin laufen die Linebacker usw. Es ist nicht einfach, als Neuling seine Augen vom Ball wegzubewegen. Was ich über Spielsysteme wusste, hatte ich im Konsolenspiel Madden Football gelernt. Erst mit der Zeit, und mit verstärktem Konsum von College-Football lernte ich die Vorzüge von diversen Spielsystemen kennen und begann, mich für Feinheiten zu begeistern, die im Einheitsbrei der NFL nicht so offensichtlich erkennbar waren.

Alles, was ich über Kleinigkeiten wie Zuständigkeiten von Einzelspielern in gewissen Situationen und Schemen weiß, erlernte ich über ein Computerspiel (Madden eben) und das TV. Keine Bücher, keine Lehrgänge. Immer und immer wieder wurde ich mit meinem Halbwissen eines Besseren belehrt, begriff ich in der Wiederholung, was für einen Schmarren ich im Live-Spielzug angenommen hatte. Ich begann, mir Notizen zu machen über Spielsysteme, Philosophien, Spielzugdesign. Ich begann, Spielertypen und Spielsysteme gedanklich zu verheiraten und zu begreifen, weshalb eine Bohnenstange mit 1,57m und 65kg als Right Guard ebenso wenig funktionieren konnte wie ein 150kg-Bomber im Defensive Backfield.

Ich bin überzeugt, nur einen Bruchteil von den Details des Footballsports zu kennen und habe wohl noch immer nicht mehr als den Blick auf das große Ganze. Aber das reicht uns ja erstmal. Daher ist für die nächste Zeit, die GFWTC gibt uns ja quasi die Steilvorlage, der eine oder andere Blogeintrag zum Thema „was geht da unten auffm Spielfeld eigentlich vor sich?“ geplant – sozusagen von einem Laien für Laien.

Die entsprechenden Einträge werden dann nach und nach hier unten ergänzt. Coming Up:

Alex Gibbs und die Denke eines Coaches

Mitte vergangener Woche bin ich mehr zufällig bei einer Youtube-Recherche auf ein Video gestoßen, in dem Alex Gibbs, der bekannteste Kopf hinter dem „Zonenblocking“, einer Schar von Nachwuchstrainern erklärt, wie das Dingens mit der Zone Block Offense funktionieren sollte.

Das alles ist lehrreich, aber es gibt in dem Video eine Aussage von Gibbs, die auf etwas Allgemeineres hindeutet und sinngemäß lautet: Wichtig sind die Reads der Running Backs. Manchmal lesen sie das Play falsch, aber es kommt ein Big Play bei raus. Das will ich nicht. Ich will, dass meine Backs die Plays und Reads richtig ausführen, so wie wir es trainiert haben.

Das ist ein fantastischer Kommentar, der die Denke von Coaches untermauert. Trainer glauben, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit im Football am höchsten ist, wenn sie die Kreativität der Protagonisten auf dem Feld (ugs. Spieler) möglichst eindämmenu und ihnen klare Vorgaben geben. Die Spieler sollen allein ausführendes Organ sein – aber sie müssen korrekt ausführen.

Wenn mal „aus Versehen“ ein Big Play trotz falscher Exekution rausspringt – geschenkt (ich glaube nicht, dass der Coach nein sagen würde). Aber Coaches wollen um jeden Preis verhindern, dass Running Backs wie Shady McCoy oder Chris Johnson nur noch die highlightträchtigen Big Plays suchen. Denn diese sind schlecht für die Erfolgswahrscheinlichkeit. Trainer glauben, dass du beständig sein musst, richtige Ausführung Play für Play, dann kommen die langen Läufe ganz von allein.

Diese Interpretation spiegelt sich auch in der Welt der Statistiken wider: Heerscharen von Mathleten haben aufgezeigt, dass die konstanten 4yds-Läufe ein probateres Mittel sind als boom or bust. Die von Andy Goldschmidt diskutierte Success-Rate im Laufspiel (auch angeschnitten: hier) korreliert viel besser mit dem Erfolg des Passspiels und mit Sieg und Niederlage als andere Lauf-Statistiken – und genau da können wir auch draus folgern, was Coaches im Laufspiel zu optimieren versuchen: Success-Rate. Sie versuchen, einen Spielzug so zu designen, einen Spieler so zu lehren, dass sie nach diesem einen Down das Gefühl haben, jetzt sind wir besser dran als vorher. Die Big-Runs werden kommen, zwischendurch, sie sind eingeplant, aber der Zeitpunkt ist völlig zufällig und unkontrollierbar.

Alex Gibbs‘ Statement lässt sich meiner Meinung nach genau so intrepretieren wie eben beschrieben. Die Statistiken lassen genau die gleichen Schlüsse zu. Coaches und Advanced-Stats sind nicht so unterschiedlich, wie wir glauben. Coaches sind natürlich intuitiver, weil es am Spielfeldrand keine Computer gibt, aber das ändert am Kern nix: Die Coaches wissen ihre Ressource, das Down, und dessen Möglichkeiten und Potenziale, sehr gut einzuschätzen.

Huch, zwei Zentner? 34D iss mir doch lieber oder wie NFL-Profis ihre Playbooks lernen

Football ist ein rauer Sport und der Körper muss extrem durchtrainiert sein. Aber der fitteste Profi sieht in der NFL kein Land ohne das Playbook zu kennen. Der Football-Lesebefehl für den heutigen Tag: Wie merken sich NFL-Profis überhaupt die Plays?

Executive summary

Ein hoch spannendes Thema, aus der Schule noch bekannt als „Finde deinen Lerntyp“ heraus. Es gibt den Typ mit dem fotografischen Gedächtnis („Der Nachwuchs der Scutigerella immaculata? Ah ja, stand im Biologiebuch auf Seite 239, linke Spalte, zweiter Absatz, in Kursivdruck!“), oder den assoziativen Typ (der Klassiker TEAM = Toll Ein Anderer Macht’s, oder IBM = immer billige Maschinen, oder FIAT = Fehlerhaft in allen Teilen), den visuellen Typ, den kategorisierenden Typ und so weiter, und so fort. Eine interessante Materie schon zu Schulzeiten.

Und nichts ging darüber, abends um 12 im Bett Lateinvokabeln herunterzulesen. Ich habe sie nicht mal gelernt. Ich habe sie nur laut gelesen. Mich schlafen gelegt. Und am nächsten Morgen wusste ich sie alle. Es geht nichts über eine Prise Schlaf vor einem Test, und es gibt keine bessere Zeit, sich etwas zu merken. Weil das Gehirn im Schlaf weiterdenkt. Soll angeblich auch wissenschaftlich erwiesen sein.

Das war auch die Methode, die Trent Dilfer (Superbowl-Champ mit den Ravens 2000/01) in seiner Karriere angewandt hat. Dilfer war ein mittelmäßiger QB, ein Wandervogel, und Dilfer ist heute einer der unterirdischsten Experten, die im amerikanischen Fernsehen so durch die Gegend laufen. Einer, der den Finger in den Mund steckt, den Wind prüft und sich danach seine Meinung bildet.

Das sei nicht das Thema. Denn Dilfer hat diesmal sogar interessante Sachen zu erzählen. Eine tiefere Ebene als das bloße Merken von Spielzügen ist das Verstehen hinter der Philosophie, nach der die Spielzüge zusammengestellt sind. Dazu gehört die Sprache. Ein und der selbe Spielzug kann in Franchise X „Fett Sack kg 193“ heißen und in Franchise Y „Tussi BH 34D“. Viele Spieler scheitern daran, dass sie nach dem Wechsel von Y nach X weiterhin nur 34 D im Kopf haben. Oder so.

Dieser Wechsel von Offensivsystemen ist nach Dilfers Meinung auch der Grund, warum z.B. San Franciscos Alex Smith mittlerweile völlig chancenlos in der NFL ist. Smith musste in sechs Jahren unter sechs Offensive Coordinators spielen und folglich auch sechsmal neu ein Playbook erlernen. Wohlgemerkt: Playbook, das ist mehr als eine Aneinanderreihung von Spielzügen. Playbook ist als großes Ganzes ein Konzept, das es vor allem für Quarterbacks zu verstehen gilt.

Die Story macht auch anschaulich, warum viele junge Quarterbacks beim ersten Teamwechsel nach 1-2 Jahren verbrannt sind. Sie macht deutlich, wie schwer es für einen Wandervogel überhaupt in der NFL ist. Besonders für Wandervögel wie Trent Dilfer, die sich zusehr in Details verfangen („anal-retentive“ (O-Ton Dilfer), mit besten Grüßen an den lieben Freud), ohne auf das große Ganze zu achten („Ein Playbook ist mehr als die Zusammenstellung der einzelnen Plays“).

Teams beginnen immer mehr, ihre Spieler via eigens programmierter Software Playbooks am Computer erlernen zu lassen. Seit ein paar Jahren existieren Versuche, anhand von KI mit aufgepeppter Madden-Grafik möglichst realistische Simulationen für ihre Spieler zu schaffen, z.B. einen Spielzug und dahinter die Defense, die in zwei Dutzend Aufmachungen daherkommen kann.

My take

Bei lernintensiven Prüfungen sind Schüler schlau: Sie bereiten sich am exaktesten auf die Dinge vor, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit kommen. Die eher unwichtigen Dinge werden außen vor gelassen. Wer erinnert sich?

Interessant an der Geschichte ist auch, dass die NFL überhaupt so komplex denkt. Ein Playbook für eine Sonntagspartie besteht aus schätzungsweise 80 Spielzügen. Nehmen wir an, 45-50 davon sind Basisspielzüge (einfache Slant-Routen, einfache Draws, einfache Counter-Läufe) – und jetzt spricht der Sofa-Footballer: Worin läge der besondere Nachteil, die verbleibenden 30 Plays speziell auf die Partie angepasst auf dem Platz einzutrainieren? Denn ich finde es ziemlich fassungslos und eine massive Zeit- und Energieverschwendung, wenn Derrick Ward erzählt, die Houston Texans hätten 300 Spielzüge im Playbook. 300 Plays. Eine Mannschaft hat in Offense und Defense im Schnitt rund 1100 Plays pro Saison. Man mache die Rechnung.

Zugegeben, etwas simplifiziert.

Danas take

Einen Ansatz zu dieser Idee lieferte vor nicht allzu langer Zeit das Offensiv-Genie Dana Holgorsen (West Virginia, einst Texas Tech und zuletzt bei den passgewaltigen Oklahoma State Cowboys). Holgorsen schmetterte damit, eine Offense in DREI TAGEN installieren zu können. Wir reden hier von keinem Theoretiker. Holgorsen hat in den letzten Jahren reihenweise Rekord-Offenses gebaut, an mehr als einer Handvoll verschiedenen Universitäten, und soll(te) nun Oliver Lucks Streben nach der College-Meisterschaft an der WVU befriedigen. [*]

Holgorsens Ansatz: Jeder Spieler im Roster hat GENAU eine Aufgabe. Ein Slot-WR wird nur im Slot aufgestellt. Ein WR, der einmal außerhalb der Hashmarks zum Einsatz kommt, wird immer und ausnahmslos dort zum Einsatz kommen. Dadurch erreicht Holgorsen einen hohen Grad an Spezialisierung, aber auch einen geringeren Grad an Komplexität für den einzelnen Spieler, der sich nur auf die Aufgaben einer einzelnen Position beschränken kann.

Holgorsen züchtet sich die anti-Harvins heran, sozusagen. Aber bitte selbst lesen, und zwar hier.

[*] Holgorsen erlebt, wie wir seit kurzem wissen, nicht immer die trockensten Zeiten und steht aktuell trotz seiner Genialität vor dem Abschuss, weil er sich im Rausch nicht beherrschen kann. Das geht soweit, dass sogar Oliver Luck (Andrews Vater), ein Schwergewicht im College Football und WVUs Sportdirektor, arg unter Beschuss gekommen ist. Das sei am Rande erwähnt.