Samstagsrundschau: Heisman-Trophy und Urban Meyer

Heute wird nicht nur Army vs. Navy ausgespielt (21h30, CBS), sondern auch die Heisman-Trophy im College Football vergeben – die wichtigste Trophäe für den prägenden Spieler des Footballherbstes. Für gewöhnlich geht sie an den besten Quarterback oder besten Runningback des Jahres. Weiterlesen

Wer gewinnt die Heisman Trophy 2017?

Heute 21h: Der US-Militärklassiker Army Black Knights gegen Navy Midshipmen, für gewöhnlich eine lauflastige Geschichte – übertragen in der CBS-App.

Das zweite Highlight ist die Vergabe des wichtigsten Spieler-Awards der College-Footballsaison, der Heisman-Trophy (nachts ab ca. 2h). Sie wird theoretisch für den besten Spieler der Saison vergeben, der sich auch abseits des Feldes mit guten Manieren ausgezeichnet hat. In der Praxis ist es fast immer der Quarterback oder Runningback von einem ausreichend erfolgreichen „Power-5“ College, der die auffälligsten Statistiken vorweist. Weiterlesen

Heisman Trophy 2016 – Die Kandidaten

In der Nacht von morgen, Samstag auf übermorgen, Sonntag wird der Gewinner der Heisman-Trophy 2016 bekannt gegeben. Einige sagen, dass es keinen „logischen“ Kandidaten in dieser Saison gibt. Ich widerspreche. Weiterlesen

Wer gewinnt die Heisman-Trophy 2015?

Die Regular Season des College-Footballsaison 2015/16 ist fast rum. Heute Abend, nicht bei uns offiziell zu sehen, gibt es noch das Militärderby Army vs Navy aus Philadelphia, dann sind wir durch. Es war eine Saison ohne große Zwischenfälle und ohne große Stars. Es war eine Saison ohne große Kontroversen um die Post-Season Qualifikanten. Man könnte fast sagen, es war eine langweilige Saison. Weiterlesen

Marcus Mariota, Heisman Trophy Favorit 2014

Heute wird der Heisman-Trophy Gewinner der College-Football Saison 2014 bekannt gegeben, und die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass die Bronzestatue in diesem Jahr an den Quarterback der Oregon Ducks, Marcus Mariota, gehen wird. Weiterlesen

Jameis Winston, Heisman Trophy Gewinner

Wenn nicht noch die Pferde zum Kotzen beginnen, wird heute Jameis Winston, der Quarterback der Florida State Seminoles, als Gewinner der Heisman Trophy 2013 ausgezeichnet. Die Heisman-Trophy ist die wichtigste Individual-Auszeichnung im College-Football. Sie wird nicht immer an den besten Spieler vergeben, sondern in Wahrheit an den „Spieler der Saison“. Das ist ein kleiner Unterschied, da zur Heisman-Trophy neben großartigen sportlichen Leistungen auch ein entsprechender „Moment“ gehört, an dem sich die Geschichte dieses Spielers dieses Jahres festmachen lässt. Weil um diese Auszeichnung eben solche Geschichten gesponnen werden, gewann sie in der langen Geschichte meistens einer der „sichtbaren“ Spieler, ein Quarterback oder Running Back. Weiterlesen

Wenn Naturgesetze gebrochen werden

Das zweite Dezemberwochenende ist im College Football stets für zwei Ereignisse reserviert: Army gegen Navy und Heisman Trophy Presentation. Beides kommt heute bei ESPN America.

Kadetten gegen Kadetten

Das Spiel zwischen den beiden großen Kadetten-Ausbildungsstätten im Osten der Staaten (die Air Force ist in Colorado stationiert) ist alle Jahre wieder ein Spiel, bei dem viele Amerikaner den Fernseher einschalten, egal wie gut oder schlecht die beiden Mannschaften abgeschnitten haben: Army Black Knights gegen Navy Midshipmen wird entweder in Washington, Baltimore oder Philadelphia (diesmal: Philadelphia) ausgetragen und bietet jedes Jahr eindrucksvolle Bilder, wenn die Tribünen im Stadion mit Militärs gepflastert sind und CBS alle paar Minuten den US-Streitkräften und ihrer Wichtigkeit für Amerika und die Welt huldigt. Man kann es gut heißen oder nicht: Die Veranstaltung bekommt dadurch ein besonderes Flair, einen touch der Einzigartigkeit.

Während des Spiels fühlen sich die Zuschauer zurückversetzt in die Anfangsjahre des American Football, wenn beide Teams mit Laufspiel, Laufspiel und noch einmal Laufspiel die alten, glorifizierten Tage des Option-Footballs wieder aufleben lassen, sodass nicht vergessen wird, dass die beiden „Unis“ in der Gründungszeit des American Football wichtige Pioniersarbeit geleistet hatten und bis zum Aufstieg der University of Notre Dame in den 1920er Jahren mit die wichtigsten Eckpfeiler des American, und College, Footballs waren.

Das Spiel wird bei ESPN America am Abend um 21:00 MEZ live übertragen, und am Sonntag gibt es eine Aufzeichnung am Vormittag, 11:00 MEZ.

Heisman Trophy

Der zweite Höhepunkt ist die Verleihung der Heisman Trophy. Es gibt im College Football eine Reihe von mehr oder weniger offiziellen Auszeichnungen, Abstimmungen und Allstar-Berufungen. Dieses Jahr gewann mit Björn Werner zum Beispiel ein deutscher Spieler den Titel „ACC-Defensive Player of the Year“, eine Auszeichnung der Atlantic Coast Conference für ihren besten Abwehrspieler. Solche Preise sind meistens schnell vergessen. Was nie vergessen wird, ist die Heisman Trophy, deren Sieger auch fünfzehn Jahre später noch während NFL-Spielen erwähnt werden (irgendein wahlloses Spiel, Charlie Ward ist für drei Sekunden im Bild, und ohne Reaktionszeit erwähnt irgendein wahlloser Kommentator „Charlie Ward, former Heisman Trophy winner from Florida State“ usw.). Auch wenn Charlie Ward nie NFL gespielt hat.

Die Heisman Trophy ist der Preis für den besten Footballspieler der Saison, der sich auch mit seinem Verhalten für würdig für diese Verleihung erwiesen hat.

So zumindest die technischen Qualifikationskriterien.

In Wahrheit hat sich das Heisman-Komitee schon lange von diesen Idealen verabschiedet. Was zählt schon die Moral, wenn Cameron Newton alle Rekorde sprengt?

In Wahrheit, die zweite, wird die Heisman Trophy fast immer an einen Quarterback oder einen Running Back vergeben (nur 1998 gewann mit Charles Woodson mal ein Abwehrspieler).

Das dritte ungeschriebene Gesetz: Ein Freshman fällt immer unten durch.

Alle drei Regeln wackeln heute, denn die beiden Favoriten sind Johnny Manziel und Manti Te’o.

Manziel ist ein Freshman-Quarterback von der Texas A&M University, der mit seinem Spielstil die Massen begeisterte und auch den defining moment, der für die Amerikaner so wichtig ist, ablieferte, als er die Alabama Crimson Tide in deren Stadion zerlegte. Manziel lieferte mit einer gesalzenen Schlägerei inklusive Einbuchtung für eine Nacht im Sommer auch seinen Beitrag zum Bruch von Regel Nummer 1, aber man kann argumentieren, dass die richtige Saison da noch gar nicht begonnen hatte.

Solche Probleme hat Manti Te’o nicht. Der Linebacker von den Notre Dame Fighting Irish mit der Nummer 5 ist ein vorbildlicher Student und Athlet, der schon in jungen Jahren sehr gute Führungqualitäten hat und eine Inspiration für die University of Notre Dame ist. m

Te’o wäre auch eine emotionale Story, weil er während der Saison binnen von Stunden seine Großmutter und Freundin durch schleichende Tode verlor, und trotzdem sofort im Anschluss seinen Beitrag zu einem von 12 Siegen von Notre Dame leistete. Anderer Pluspunkt für Te’o: Sein Team spielt im National Championship Game.

Der womöglich entscheidende Faktor gegen Te’o könnte aber sein: Er ist kein Quarterback, und softe Faktoren zählen kaum, besonders nicht bei Defensivspielern.

Dem dritten Geladenen werden keine Chancen eingeräumt, was eigentlich schade ist: Collin Klein von Kansas State ist vielleicht der wichtigste von den drei Spielern für den Erfolg seiner Mannschaft. Leider hat Collin Klein ein besonders wichtiges Spiel verloren und in diesem Spiel versagt. Leider traut ihm auch niemand eine Chance in der NFL zu.

Da haben ihm die anderen zwei die Nase voraus.

Die Zeremonie soll bei ESPN America am Sonntag um 13:30 MEZ aufgezeichnet werden.

College Football 11/12: Biggest East, Kadetten, Heisman Trophy und Playoff-Football

The East Just Got Bigger

Also doch. Die Big East Conference expandiert nun auch offiziell gen Westen. Die Neuen lesen sich bizarr: University of Houston, Southern Methodist University, Boise State University, San Diego State University (!!!), dazu die University of Central Florida aus dem sonnigen Orlando. Conferences organisieren sich dank einer kartellrechtlichen Gerichtsentscheidung gegen die NCAA seit fast 30 Jahren selbst und müssen keine Rücksicht mehr auf geographische Gegebenheiten richten, aber so weit hat es noch keine Conference getrieben. Treibende Kraft hinter dieser Expansion: Der drohende Kollaps der Big East und der mögliche – nicht unverdiente – Entzug des AQ-Status in Sachen BCS, ein Thema, das im März 2012 diskutiert werden wird (möglicherweise fallen sämtliche AQs).

Mal kurz einen Blick auf die Additionen geworfen: Houston bringt einen großen TV-Markt mit sich. Ditto SMU (liegt in einer Enklave von Dallas). UCF liegt in Florida, einem anerkannt großartigen Gebiet für Recruiting, und UCF pfeffert seit Jahren sagenhafte Summen in sein Footballprogramm (brandneues Stadion, teure Facilities). Boise State hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer großen Sache entwickelt, zieht als der Underdog schlechthin große Massen vor die TV-Schirme und sollte auch sportlich ein Faktor bleiben: Head Coach Chris Petersen wird gehalten. Bleibt San Diego State am Arsch der Welt Big East, aus dem Südwesten (!) der Staaten. Bei allen über Bord geworfenen Logiken: Hier könnte das solide Recruiting-Gebiet Südkaliforniens mitgespielt haben (USC greift die besten Talente ab, rekrutiert ansonsten aber traditionell landesweit).

Es sollen noch zwei weitere Universitäten aufgenommen werden, um den Mitgliederstand im Football auf 12 zu bringen und ein Championship-Game abhalten zu können (im Gespräch: das neue Yankee-Stadium). Air Force und BYU sollen jedoch bereits abgesagt haben. Nur am Rande: Die Big East Conference möchte auch in Zukunft Big East Conference heißen.

Die kleinen Boise State Broncos werden erst 2013 wechseln, gliedern ihre anderen Sportabteilungen dann zurück in die WAC: Das Basketball-Team der Broncos ist beispielweise eine ganze Nummer zu klein für die Big East-Giganten. Interessant sind die vielen Klauseln im Vertrag der Broncos: Ausstiegsklausel für $ 5 Mio., die sich verkleinert, sollte der TV-Vertrag niedriger als erwartet ausfallen, der AQ-Status fallen, und, sollten keine weiteren Mitglieder in westlichen Gefilden gefunden werden, sogar entfällt (!).


Militärderby

Heute Abend, 20h30 MESZ (live bei ESPN America), findet der traditionelle Abschluss der Regular Season im College Football statt, mit dem ewigen Klassiker Army Black Knights – Navy Midshipmen, heuer aus dem FedEx Field zu Landover, wobei beide bereits ihre Bowl-Teilnahme verspielt haben. Army-Navy, das heißt auch Unmassen Militärs und patriotischer Overkill für den TV-Zuseher. Kann beklemmend wirken, aber die sehr „amerikanische“ Inszenierung lässt sich mit etwas Abstand auch bewundernd bestaunen und wenn in einem 90.000er Stadion dreißigtausend Uniformierte hocken, hat das auch was. Sportlich dürften wir ein paar tausend rushing yards erleben, nachdem beide traditionell die Option-Offense spielen, die Navy sogar die famose Flexbone-Triple Option unter dem Coach Ken Niumatalolo.

Stat des Tages: Die Army wirft pro Spiel 8 Pässe und komplettiert davon 36% für 48yds. Wie gesagt: Im Schnitt PRO SPIEL. Die Navy ist etwas wurffreudiger im Angriff, lässt aber 74% Completions in der Defense zu. Könnte für die Army-Receiver ein Freudentag für die nächsten drei Jahre werden.


Griffin for Heisman

Später um 02h nachts: Die Verleihung der Heisman Trophy 2011/12. Der ethische Wert dieser Trophäe leidet seit Jahren massiv (Stichworte Bush, Newton), „Heisman“ wird jedoch so schwer gehypt, dass sich unmöglich eine Saison Uni-Sport ohne verfolgen lässt. Die Kandidaten 2011:

  • Andrew Luck, QB Stanford. Luck galt als der haushohe Favorit in der Preseason und ließ sich auch nicht allzu viel zu Schulden kommen. Auf der anderen Seite fehlte Luck der Moment, und Luck schmierte im entscheidenden Kracher gegen Oregon eher ab, sodass man gemeinhin nicht mehr von einem Heisman-Sieger Luck ausgeht.
  • Tyrann Mathieu, CB LSU. Der Anti-Luck, Spitzname „The Honey Badger“. Als völlige Unbekannte in die Saison gestartet und abseits des Spielfelds als Kiffer aufgefallen, war Mathieu die „Big Play“-Waffe schlechthin, mit fassungslos vielen INTs/TD-Return und Puntreturn-TDs. Mathieus Nachteil: Neben seiner Sperre ist er Defensivspieler, die traditionell kaum Chancen in Sachen „Heisman“ besitzen.
  • Montee Ball, RB Wisconsin. Steht bei 38 Touchdowns und könnte in der Bowl Season den ewigen Rekord von Barry Sanders knacken (annodazumal 39 in zwei Spielen weniger). Balls Nachteil: Seine eigene Universität hypte über Monate den QB Russell Wilson, wechselte zu spät das Lager auf Ball.
  • Trent Richardson, RB Alabama. Ein aussichtsreicher Kandidat: Hatte nun über Monate den Hype auf seiner Seite und mit 1910yds Offense und 22 TDs auch entsprechende Stats. Ah, und spielt im BCS National Championship Game. Richardson könnte aber unter dem einen irrationalen Faktor leiden: Dass vor zwei Jahren mit Ingram ein anderer Running Back der Alabama Crimson Tide schonmal die Trophäe gewann.
  • Robert Griffin III, QB Baylor. Deswegen gilt es als nicht ausgeschlossen, dass der famose Robert Griffin zum Sensationssieger gewählt wird. Codename „RG3“, ein wuseliger Sprinter mit adäquater Wurftechnik, der sich möglicherweise nebenher als Hürdensprinter für die Olympischen Spiele qualifizieren könnte. Ein Charakter, der sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, freakische Stats (267/369 für 3.998yds, 36 TD, 6 INTs, 123 Carries für 644yds, 9 TD), und, am wichtigsten: Fulminante Siege in Eigenregie zu den wichtigsten Zeitpunkten: Am Saisonbeginn Friday Night gegen TCU, dann im November über Oklahoma und letzte Woche gegen Texas.

Zwei Lesetipps:

Zu sehen gibt es die Verleihung der Trophäe ab 02h LIVE, heute Nacht bei ESPN America.


Football aus den Niederungen

Sonst noch so: Die Playoffs in der „Unterstufe“ (FCS/Football Championship Subdivision) neigen sich dem Ende zu. ESPN America heute und morgen mit zwei Viertelfinal-Aufzeichnungen, plus dem Finale der SWAC:

  • 10.12./10h:  #4 Montana – #5 Northern Iowa
  • 11.12./6h30:  #1 Sam Houston State – Montana State
  • 11.12./9h30: SWAC-Finale Alabama A&M – Grambling State

SWAC – Whudat? Die Southwestern Athletic Conference aus dem Bible Belt beteiligt sich nicht an den FCS-Playoffs, sondern spielt ihre eigene Meisterschaft aus, was politisch/historische Gründe hat: Es handelt sich hier um „schwarze Unis“, gegründet nach den Bürgerkriegen im 19. Jhd., will damit ihre Eigenständigkeit bewahren (wer das Endspiel Alabama A&M – Grambling State live sehen will: heute, 19h LIVE im kostenpflichtigen ESPN-Player).

Der ESPN-Player zeigt dieses Wochenende auch die anderen Viertelfinals der FCS sowie Halbfinalpartien aus der Division II und Division III.

Heisman Trophy 2010

Heute Nacht wird die Heisman Trophy übergeben. Die Heisman Trophy ist die wertvollste Auszeichnung des besten College Football-Spielers der Saison. Aber sie ist im Grunde mehr. Aus der Satzung des Heisman Trophy Komitees:

The outstanding college football player whose performance best exhibits the pursuit of excellence with integrity.

Der beste Spieler, der auch persönliche Integrität nachweisen kann.

Let’s take a look at die Top-Kandidaten von 2010:

Cameron Newton, QB der Auburn Tigers. Zweifellos der dominante Spieler der Saison, ohne den die Auburn Tigers nicht den Hauch einer Chance gehabt hätten auf das BCS Championship Game. Aber Newton ist inmitten einer Affäre um illegale Zahlungen und nur durch einen sehr zweifelhaften Freispruch überhaupt spielberechtigt.

LaMichael James, RB der Oregon Ducks. Ohne Zweifel ist James der integrale Bestandteil der besten Offense im College Football. James’ Seite außerhalb des Spielfeldes ist eine andere: Er war vor einigen Monaten wegen Prügelei gegen Frauen im Knast. Ein Frauenschläger als Heisman Trophy-Kandidat. Wie gesagt: Integrität.

Andrew Luck, QB der Stanford Cardinal. Luck spielte eine sehr gute Saison und führte Stanford in die Orange Bowl. Nicht so spektakulär wie Newton, aber der womögliche Top-Draftpick 2011 und vor allem außerhalb der Hashmarks kein Gauner.

Kellen Moore, QB der Boise State Broncos. Moore spielte eine herausragende Saison und hatte die Broncos ganz knapp vor der Rose-Bowl-Teilnahme. Nur sein Kicker versaute ihm diese Ehre. Moores Problem: Er spielt bei den kleinen Broncos.

Vier großartige Footballspieler. Zwei zweifelhafte Charaktere.

Die Wahl wird auf Cam Newton fallen. Integrität hin oder her. Reggie Bush hin oder her. Wenn’s um solche Sachen geht, darf in Amerika ruhig die Doppelmoral herhalten.

Wer möchte: Das Trauerspiel wird morgen, Sonntag, um 14h30 bei ESPN America aufgezeichnet.