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NFL Power Ranking 2019 – Woche 14

Nächste Ausgabe des NFL Power-Rankings 2019 – heute beginnend mit einer Idee, wie man den Coach des Jahres bewerten könnte. Weiterlesen

Sonntagsvorschauer 2019 – Woche 6

Die Sportmedienlandschaft in den USA war unter der Woche mit einem faszinierenden Debakel der NBA beschäftigt, wo sich Amerikaner nicht mehr trauen, auf ihrem eigenen Boden zu ihren ureigensten Werte zu stehen – aus wirtschaftlichen Überlegungen und Furcht vor der nächsten Supermacht unseres Planeten.

Kein Moment stand letzte Woche für den Angstschweiß der USA vor der Übermacht Chinas wie dieser eine, als eine CNN-Journalistin nach der Meinung einiger Spieler zum China-Debakel fragte. Schau es dir einfach an:

Doch jetzt ist Wochenende. Heute ist Sonntag. Und damit NFL.

Das Auftaktspiel für Woche 6 am Donnerstag war erwartungsgemäß unterwältigend, doch dafür strotzt das Wochenende nur so vor entzückenden Matchups. Weiterlesen

San Francisco 49ers in der Sezierstunde

Die Saison der 49ers wird gemeinhin in zwei Hälften unterteilt: Einmal der 1-11 Start, dann der 5-0 Abschluss. Machte in Summe ein 6-10, das für fast schon ungesunden Optimismus sorgt. Von Kyle Shanahan und seiner Mannschaft wird zur Saison 2018 die Playoff-Qualifikation erwartet. Weiterlesen

NFL Notizblock Woche 14 – Pats-D, Shanaclan, Cameron, Jets, Cards-O

Im Monday Night Game war für Houstons Laufspiel vor allem DT Vince Wilfork unüberwindlich. Der dicke Klotz, der schon lange kaum noch Nose Tackle spielt, sondern neben dem mehr als soliden DT Kyle Love die Mitte dicht macht, schien immer genau zu wissen, wo er seine 150kg plazieren muß. Bei diesem Spiel hat sich wieder einmal gezeigt, daß Bill Belichicks Front-7, wie schon seit Jahren, immer noch eine der diszipliniertesten der NFL ist. Es mögen nicht die besten oder athletischsten Spieler, aber ein Jeder macht seinen Job. Gegen zone blocking schemes und auch gegen diese wilden Laufspielzüge á la Washington Redskins haben solche disziplinierte Einheiten viel weniger Probleme als so ungeduldige Typen wie die DEs der Giants zum Beispiel. Nächste Woche kann New England das gleich wieder beweisen, wenn sie das das kreativste Laufspiel der Liga, das der San Francisco 49ers, aufhalten sollen.

Letzte Woche hab ich hier den Shanaclan abgefeiert, weil er so mutige und für den gewöhnlichen NFL-Coach untypische Entscheidungen trifft. Unkonventionelle Entscheidungen erhöhen die Varianz: die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs ist höher; aber auch die Wahrscheinlichkeit eines Katastrophenplays. Der QB-Draw mit Kirk Cousins für die erfolgreiche 2Pt-Conversion war wieder so ein Fall. Ein „gewöhnlicher“ Paß- oder Laufspielzug hätte mit dem Rookie, der kaum gespielt hat, weniger Aussicht auf Erfolg gehabt. Niemand hat damit gerechnet, daß ein typischer „RG-III-Spielzug“ folgt. Andererseits hätten alle auf die Shanahans eingeprügelt, wie man den so blöde sein kann, einen „RG-III-Spielzug“ für einen Kirk Cousins zu callen. Nice. Ich mag die Shanahans immer mehr.

You can fool some people sometime, but you can´t fool all the people all the time. Nun hat auch Baltimore HCs John Harbaugh das mäßige Spiel von Offensive Coordinator Cam Cameron durchschaut und ihn gefeuert. Angeblich freut das QB Joe Flacco. Noch mehr freuen sollte das aber RB Ray Rice, der unter Cameron weniger Läufe bekommen hat als ein Ben-Jarvus Green-Ellis oder ein Shonn Greene. Neuer OC wird nun Quarterbacks Coach Jim Caldwell.

Caldwell hat 2010, als HC der Indianapolis Colts, mit einer 14-0-Bilanz seine erste Mannschaft in Woche 16 gegen die 7-7-Jets geschont. Mit einem Sieg damals (und eine Woche später gegen die Bengals) sind die eigentlich schon sicher ausgeschieden geglaubten Jets unter Rex Ryan dann noch in die Playoffs gerutscht und dort bis ins AFC Championship Game vorgestoßen. Dieses Jahr scheint Gang Green (6-7) noch weiter von den Playoffs entfernt zu sein. Aber nach drei Siegen in den letzten fünf Spielen sind sie nur einen Sieg hinter den Bengals und den Steelers. New York muß seine letzten drei Spiele gewinnen, aber das sind nur matchups mit den Titans, Chargers und Bills, während Steelers und Bengals ein schwierigeres Restprogramm haben. Wie wärs mit einem Wildcard-Game zwischen Peyton Mannings Denver Broncos und Tim Tebows New York Jets?

Tebows Vorgesetzter, Mark Sanchez, kann es bei aller Graupenhaftigkeit sogar schaffen, nicht der schlechteste QB zu werden, der es in die Playoffs schafft. Diese Ehre würde Minnesotas Christian Ponder gebühren. Auch am vergangenen Wochenende hat der letztjährige 1st-rd pick wieder eine unterirdische Leistung abgeliefert: 11/17 für 91 Yards mit einer katastrophal schlechten Interception. Das war das dritte Mal in den letzten sieben Spielen, in denen er unter 100 Passing Yards blieb. Gegen Arizona in Woche 7 schaffte er mit 8/17, 58 Yards, 1TD und 2Int sogar einen negativen (!) Adjusted Yards/Attempt-Wert.

Das alles ist aber noch gar nichts im Vergleich zur sogenannten Offense der Cardinals. Bei 0-58 gegen Seattle haben sie den Hawks ein ums andere Mal die Punkte auf dem Silbertablett serviert oder gleich fast selber gemacht: INT-Return for TD, Fumble Return for TD; drei Sacks; vier verlorene Fumbles und vier Interceptions. Arizonas Angriff ist auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. Sie brauchen im Grunde eine völlig neue Mannschaft: OLine furchtbar, RBs immer angeschlagen und die Quarterbacks wären für die meisten Collegeteams zu schlecht.

Überbewertet/Unterbewertet: RGIII, Laufspiel, Clutch

Dies ist ein langer Eintrag. Es geht um Robert Griffin III; Quarterbacks on 3rd Downs; warum Andrew Luck besser ist als RGIII; die angebliche passing league, den Shanaclan und Komplexität; und clutch. Wer dafür bereit ist: lesen nach dem Klick. Weiterlesen