NFL-Franchises im Portrait, #31: Green Bay Packers

Das einzige NFL-Team im öffentlichen Besitz ist je nach Betrachtungsweise das zweit- oder drittälteste der NFL – und das erfolgreichste. Zu viele Legenden und Mythen, um sie in wenige Spalten zu pressen – und im Februar 2011 kehrte die größte Trophäe nach Hause zurück. Weiterlesen

NFC Divisional Playoffs 2011/12 – Vorschau Giants/Packers

NFC Divisional Playoffs 2011/12 – New York Giants (10-7) @ Green Bay Packers (15-1)

[Sonntag 22.30Uhr auf ESPN America, Sport1+ und PULS4; kommentiert (über FOX) von Joe Buck, Troy Aikman, Pam Oliver und Chris Myers]

Der Außenseiter New York Giants tritt an einem Sonntagabend im Januar gegen die Green Bay Packers in deren Lambeau Field an. Eli Manning hat mal wieder eine sehr, sagen wir mal “abwechslungsreiche” Saison hinter sich, mit vielen Höhen und Tiefen. Head Coach Tom Coughlin ist zwischenzeitlich von den New Yorker Medien und Fans abgesägt worden, nachdem es lange so aussah, als würden die G-Men die Playoffs verpassen. Am Ende hat Eli glücklicherweise doch noch seine Form gefunden und wurde dabei kräftigst von seinen beiden Top-RBs Ahmad Bradshaw und der Dampfwalze Brandon Jacobs unterstützt. Und auf der anderen Seite des Balles natürlich von der bärenstarken D-Line um Justin Tuck und Osi Umenyiora.

Die Giants können gegen den ligaweiten Quarterback-Liebling der Packers lange mithalten und Head Coach Mike McCarthy findet nicht so recht ein Mittel, um seinen Angriff mal so richtig ins Laufen zu bringen. Außer Donald Driver sind alle WR abgemeldet und RB Ryan Grant rennt mehr rück- und seitwärts als nach vorne. Das Spiel ist tough und eng und geht schließlich bei einem windchill von -33°C in die Overtime.

Dort wirft Green Bays Quarterback, der während der Saison viel weniger Interceptions als sonst geworfen hat, direkt in die Arme von CB Corey Webster. (Die viel kritisierte Secondary der Giants hat ein großartiges Spiel gemacht; wenn man den 90-Yard-Paß zu Driver abzieht, hat Green Bays Rekord-QB nur 146 Pass-Yards auf dem Tacho gehabt.) Kicker Lawrence Tynes verwandelt den FG-Versuch und Big Blue gewinnt.

Diese Interception im NFC Championship Game 2007 war der letzte Paß, den Brett Favre im Trikot der Green Bay Packers geworfen hat. Wenn man Favre durch Aaron Rodgers ersetzt und in der Giants D-Line Michael Strahen gegen Jason Pierre-Paul tauscht, kann man die ersten drei Absätze fast genauso stehen lassen für das Aufeinandertreffen von Cheeseheads und G-Men. Dieses Matchup ist wie ein Vergleich zwischen einem gut geölten schnittigen Sportwagen und einem großen, dreckigen und geländeerprobtem SUV.

Der schicke Sportwagen

Im Gegensatz zu den Patriots und Saints, die ihre explosiven Offenses auf kreativen Taktiken und auf jeden Gegner speziell zugeschnittenen Game Plan aufbauen, basiert der Erfolg des Packers-Angriff um Aaron Rodgers auf perfekter Execution. HC McCarthy bastelt nicht in stundenlanger Kleinarbeit etwas unglaublich Kreatives zusammen, sondern setzt darauf, daß Rodgers seine Lieblingsplays ein ums andere Mal perfekt ausführt und milimeter genaue Pässe wirft. Rodgers erinnert in dem Sinne an Peyton Manning. Bei Manning wissen auch immer alle, was kommt und trotzdem kann man es kaum verteidigen, weil es perfekt ausgeführt wird.

Bei Rodgers und auch Manning sind das vor allem zwei Pässe. Der eine ist der Paß, zwischen 10 und 20 Yards tief an die Seitenlinie, bei dem der WR in Zone Coverage am CB vorbei ist und der Ball in genau dem ganz kleinen Fenster landet, bevor der Safety zum Helfen rübergekommen ist. Ziemlich simpel, aber wenn der Paß perfekt ist, kann man das einfach nicht verteidigen. Der andere Paß ist der Ball über die Mitte zum TE oder Slot-WR, wenn dieser vertikal zwischen LB und S ist. Auch hier gilt: perfect pass beats perfect coverage. Daneben haben die Packers noch viele Drag- und Crossing-Routes im Angebot, bei denen die Wide Receivers auf verschiedenen Höhe parallel zur Line of Scrimmage laufen und Go- bzw. Post-Routes, bei denen die WR die Seitenlinie entlang laufen und dann entweder im 1-v-1 gegen den CB geradeaus weitermarschieren oder zur Spielfeldmitte hin abbiegen und sich den Safety vorknöpfen.

Im Gegensatz zu den einzig beiden anderen Offenses, die in Sachen Produktivität mit Green Bay mithalten können – New England und New Orleans – spielen die RBs und TEs keine besondere Rolle im Spiel der Packers. Mehr als Dumpoffs bekommen die RBs James Starks und Ryan Grant nicht und TE Jermichael Finley ist entgegen allen Erwartungen lange nicht auf dem Niveau eines Rob Gronkowski oder Jimmy Graham. Sondern eher sowas wie ein Vernon Davis light.

Auch das Laufspiel hat mehr die Funktion, Aaron Rodgers´ Arm zu schonen. Mit 3,9 Yards/Carry taugt es nur zum Feigenblatt und kann nicht helfen oder gar mal was rausreißen, wenn das Paßspiel aus welchen Gründen auch immer mal ins Stottern kommt. Es steht und fällt alles mit Rodgers´ execution der Passing Plays. Mit Greg Jennings und Jordy Nelson hat er aber dankenswerterweise eine erstklassige 1-2-Combo und mit James Jones und Donald Driver auch noch gute dritte und vierte Optionen.

Ebenso hübsch und attraktiv wie die Offense ist die Defense – auch wenn diese nicht mehr ganz so sexy ist, wie in den letzten beiden Jahren. Es ist alles schön anzusehen: DC Dom Capers hat tolle Zone Blitzes im Angebot, mit Clay Matthews hat man einen tollen langhaarigen und auffälligen Pass Rusher und mit Charles Woodson einen Playmaker, der überall beliebt ist wie früher Brett Favre. Aber diese Saison hat gezeigt, daß man an der funkelnden Karosse noch lange nicht erkennt, was unter der Motorhaube steckt.

Die Defense war nach Yards tatsächlich noch schlechter als die New Englands, durch die vielen Turnovers – sagenhafte 31 Interceptions – ist man nach Punkten immerhin noch auf Rang 19. Aber wenn man böswillig ist, kann man auch behaupten, daß gerade Woodson seine Interceptions nur noch gegen Rookies oder schlechte Quarterbacks macht. Oder daß Matthews mittlerweile mehr durch seine Haare auffällt, als durch Sacks.

Besonders schwach ist die Front Seven der Packers. Besonders das Spiel gegen den zweiten Anzug der Bears bleibt hier in schlechter Erinnerung. Der Held der letzten Saison, B.J. Raji, zieht hier besonders große Kritik von professionellen Beobachtern wie ProFootballFocus auf sich. Wie dem auch sei, DC Capers weiß offenbar um die individuellen Schwächen seiner Spieler (und um die Stärke der Offense) und läßt daher wohl ganz bewußt eine Boom-or-Bust-Defense spielen. Will heißen: wir wollen den Turnovers und pfeifen auf die Yards. Wenn wir uns statt dem Turnover ein Big Play fangen – so be it. Rodgers kann schneller einen Touchdown machen, als die andere Offense zum Gatorade gegriffen hat. Bekommen wir aber den Turnover, ist das Spiel ganz schnell vorbei. Riskant, aber – noch – erfolgreich.

Der große, dreckige Jeep

Besonders mit der beeindruckenden Leistung der letzten Woche gegen Atlanta im Hinterkopf werden die Giants wohl versuchen, mit ihrem kräftigen Laufspiel die schwache Front Seven der Packers in Grund und Boden zu rammen. Wenn Brandon Jacobs – 1,92m, 120kg – in seinen alten Bulldozer-Modus schaltet, kann er über jeden Verteidiger der Packers hinwegtrampeln. Auch Ahmad Bradshaw kann mit der großen, dicken O-Line vor sich immer wieder Yards und 1st Downs herausholen. Das Ziel der G-Men sollte sein, ihr Laufspiel zu etablieren (3 Euro ins Phrasenschwein), lange Drives am Leben und Rodgers damit an der Seitenlinie zu halten.

Wenn das nicht klappt (oder als zusätzliche Stärke) kann Eli Manning, der spätestens seit dieser Saison jetzt wirklich den Nickname Elite verdient hat, auf zwei grundsolide WR mit Hakeem Nicks und Mario Manningham vertrauen, hat mit Victor Cruz jemanden, der immer für ein Big Play gut ist und in TE Jake Ballard so etwas wie einen Edeljoker – unbekannt, aber zuverlässig und wuchtig wie sonst nur der große, böse Gronk.

Auch die Defense New Yorks ist wenig spektakulär und kreativ, aber grundsolide sowie kratzbürstig, aggressiv und unnachgiebig. (Komischerweise immer nur in den wichtigen Spielen und in den Playoffs, aber die seltsam unmotivierten Novemberauftritte müssen uns ja jetzt nicht mehr kümmern. Bis zum nächsten November.) Die Defensive Line ist mit das Beste, was man in der NFL bestaunen kann. Jason Pierre-Paul, Justin Tuck und Osi Umenyiora können jedem Offensive Tackle im Paß- wie auch Laufspiel das Leben zur Hölle machen und bleiben durch das viele Rotieren auch frisch bis ins letzte Viertel. Die Defensive Tackles Chris Canty, Rocky Bernard und Allzweck-Backup Dave Tollefson komplettieren das Ganze und als Gruppe stehen sie zeitweise der gegnerischen Offensive Line gegenüber wie ein Hummer einem Käfer.

Hinter diesem Prunkstück sieht das LB-Corps etwas rostig aus, steht aber in Sachen Toughness in nichts nach. Spielerisch sind da einige Schwächen, aber außer Jermichael Finley, der nicht gerade Mr. Zuverlässig ist, haben die Packers nicht die Spielertypen (vor allem RBs), die daraus besonders viel Kapital schlagen sollten.

Sollte die D-Line gegen eine mäßige O-Line der Packers mit vier Mann Druck auf Rodgers ausüben können, hat auch die Secondary eine gute Chance, mit weniger als vier Touchdowns davonzukommen. CB Corey Webster hat sich heimlich, still und leise zu einem der besten Cover Guys der Liga gemausert; Aaron Ross (wieder fitt, nachdem er letzte Woche verletzt auf die Bank mußte) ist ein fähiger Nr.2-Corner. Gegen die Packers wird Big Blue wahrscheinlich sehr viel Nickel- und kaum Base-Defense spielen. Rookie Prince Amukamara, der viel schlechter spielt, als alle erwartet haben, wird einige Möglichkeiten als Nickelback bekommen. Und je nachdem, wie er sich da macht, wird Antrel Rolle entweder viel oder sehr viel als NB spielen. Rolle ist ein komischer Spieler, der sehr kräftig ist und stark an der Line of Scrimmage gegen den Lauf spielt. Weil er aber auch einigermaßen passabel im Paßspiel verteidigen kann ist er sowas wie ein Zwitter aus Nickelback, Linebacker und Safety in New Yorks sogenanntem Big-Nickel-Package. [edit 9:45Uhr: in der ersten Version dieses Artikels habe ich Antrell Rolle mit Deon Grant verwechselt. Grant wird die Safety-Position von Rolle im Big-Nickel-Package übernehmen.]

Dieses Spiel ist fraglos ein würdiger Abschluß der Divisional Round am Sonntag abend. Alles in allem treffen die Packers mit ihren starken, aufregenden Spielern, die alles besonders schön machen, auf Spieler, die alles besonder tough machen und durch Willen und Aggressivität ihre Spiele gewinnen. Im Grunde alles so wie damals 2007, an einem der kältesten Januartage aller Zeiten in der Frozen Tundra.

NFL 2011/12 Season Opener: Green Bay Packers – New Orleans Saints

 

[17h43] Ein Thema, das sich quer durch die Ausgaben der amerikanischen Gazetten zieht: Die Medien sehen Green Bay mit ihrer „No-Teamtraining“-Taktik in der Offseason im Recht und es gibt Zeitungen, die New Orleans und Drew Brees nun sogar dafür kritisieren (!!), die Team-Trainings abgehalten zu haben. Eine dieser Zeitungen: Die New York Post. Mal abgesehen davon, dass ein einzelnes Spiel nie darüber Auskunft geben kann, übersieht man geflissentlich, dass das Spiel am Ende durch einen simplen Goal Line Stand gegen RB Ingram entschieden wurde. Ein einziges Yard, und die Sache hätte anders ausgesehen – auch in der Meinungsmache der großen Medien?

[05h50] Endstand Green Bay Packers 42, New Orleans Saints 34. Brees führt die Offense tatsächlich runter an die 10yds Line, mit drei Sekunden auf der Uhr der letzte Spielzug, Brees muss nach rechts rausrollen, aber das Wunder bleibt aus.

Damit bleibt die Serie erhalten: Der Superbowl-Champ gewinnt das Auftaktspiel. Es war ein knapper Sieg, ein hart umkämpftes Spiel, das nach dem fröhlichen Scheibenschießen im ersten Viertel dann doch etwas mehr Football wurde. Brees mit 419yds, Rodgers mit 312yds, beide 3 Pass-TD. Letzten Endes war Green Bay in der RedZone den einen Tick besser, und blieb ohne Turnover, während der einzige Fumble der Saints prompt zum Touchdown führte.

Ich würde sagen: In dieser Form bleiben die beiden im NFC-Rennen wie erwartet oben dabei. Und nun wartet die Arbeit. Damn, wie habe ich dieses Feeling vermisst.

[05h44] Der Punt war nichts anderes als sensationell. #24 Bush kriegt den Ball an der 1yds Line, berührt aber die Endzone. Damit nur Touchback. Nun: Ein Two-Minute-Drill der Saints in etwas mehr als 60sek, keine Timeouts.

[05h38] Driver holt den Onside Kick. Green Bay ein 1st down vom Sieg.

[05h35] Green Bay 42, New Orleans 34, 2:15min to go. Fake Pass nach links, Play Action, Pass nach recht, TE #80 Graham macht den Anschluss-Touchdown. Nun kommt es drauf an, dass New Orleans den Onside Kick holt, ansonsten ist das Spiel mehr oder weniger vorbei.

[05h13] Green Bay 42, New Orleans 27. Eineinhalb Stunden kein Drive, aber dann: 93yds-Drive in 12 Spielzügen, wobei schön gemischt wird zwischen Lauf/Pass. Beim Touchdown wird die Defense verarscht, indem entgegen aller Erwartungen der Ball schnell auf FB Kuhn übergeben wird und während sich alles noch in Richtung #44 Starks bewegt, ist Kuhn schon in der Endzone. Ein Drive, auch gekennzeichnet von schlechtem Tackling der Saints, u.a. als Rookie-DL Cam Jordan #44 Starks zweimal nicht kontrollieren konnte.

[04h57] New Orleans geht wieder aufs Ganze und wird nahe der Goal Line beim 4th down gestoppt. Brees hatte für einen Augenblick ein Fenster zum Werfen, ehe der massierte Pass Rush durchbrach. Gute, konsequente Entscheidung, auszuspielen, und Green Bay muss erst wieder in seinen Rhythmus kommen, hat eineinhalb Stunden keinen richtigen Drive mehr gespielt.

[04h45] Green Bay 35, New Orleans 27. Die Saints bleiben im Spiel. #43 Sproles will dem Rookie nicht nachstehen und bringt den Ball aus der Endzone an die Mittellinie. Die Saints sind dann explosiv genug, um mit zwei Pässen zum Touchdown durchzulaufen. Wenig Pass Rush in diesem dritten Viertel, bis auf einmal OLB Matthews und einmal CB Woodson auf Blitz im vorherigen Drive.

[04h37] Green Bay 35, New Orleans 20. Grade will man über den zigsten Touchdown fluchen, da startet Rookie Randall Cobb 8yds in der eigenen Endzone seinen Return, wird an der eigenen 21 getackelt, macht den Helikopter, RENNT WEITER, durch zum TOUCHDOWN. Sensationeller Return, 108yds-Touchdown, zweitlängster NFL-Spielzug ever.

[04h32] Green Bay 28, New Orleans 20. Jetzt beginnen die Packers, Tackles zu verpassen, eines der Probleme der Saints in der ersten Halbzeit. Der Drive endet nicht in der Endzone, weil Brees einmal zu lange den Ball hält und einen massiven Sack kassiert. In Green Bays Secondary soll es Signale von ersten Verletzten geben.

[04h20] Die Indianapolis Colts könnten übrigens in das Rennen um Andrew Luck einsteigen: QB Peyton Manning wird mindestens die halbe Saison ausfallen, vielleicht sogar „out for season“: Der Mann wird sich einer Operation unterziehen. Die Nackenprobleme sind ein doch größeres Problem als angenommen. Wenn man sich im Hinterkopf hält, dass wir hier über eine Verletzung sprechen, die auch chronisch werden könnte… Man wird sehen, wie sich die Colts mit QB Collins machen. Dem Gefühl nach, nicht so besonders.

[04h15] Halbzeit Green Bay 28, New Orleans 17. Nach dem stürmischen Beginn ist das Spiel ein bisschen abgekühlt, aber was heißt hier „abgekühlt“? Packers-QB Aaron Rodgers mit 18/24 für 227yds und 3 TD, verteilt auf sechs, sieben verschiedene Receiver, und erst zuletzt bekam Rodgers ein bisschen Probleme mit mehr Druck.

Bei den Saints zeigt sich, dass sie gefährlicher sind, wenn sie ihre Aufstellung „spreaden“, sprich: Wenn New Orleans die Mitte des Spielfelds mit Angreifern vollstopft, kommen sie seltener zum Erfolg.

Nun kriegen die Saints den Ball und sollten schauen, zumindest einen paar Minuten langen Drive zu machen: T.O.P. bisher im 2:1-Verhältnis für Green Bay.

[03h39] Green Bay 21, New Orleans 17. Bush? Sproles! #43 Darren Sproles, der vorhin schon einen langen Catch über die Mitte machte, diesmal mit einem Punt-Return-Touchdown. Ein simpler Block reicht aus. 38 Punkte, keine 23 Minuten gespielt.

[03h34] Green Bay 21, New Orleans 10. Es war vor dem Spiel eine Frage, ob Green Bay vielleicht #21 Charles Woodson auf den häufig in der Slot-Zone eingesetzten Top-WR der Saints, #12 Colston, abgestellt werden würde. In diesem Drive rettete Woodson mit einer athletischen Pass-Defense vor eben Colston. Aber Woodson ist auch heute wieder überall auf dem Spielfeld unterwegs, war auch schon des Öfteren auf Blitz-Routen.

[03h19] Green Bay 21, New Orleans 7. Meine Fresse, was für ein Passfestival. Das erste Viertel ist noch nicht um und wir haben vier Touchdowns in fünf Drives. Beide Quarterbacks mit QB-Rating 158.3, Rodgers 14 von 15 für 188yds und 3 Touchdowns. Brees’ einzige Incompletion ein Drop. Launig, aber wenn’s nach mir geht, bitte ruhig ein bisschen mehr Defense, meine Herren.

[03h12] Green Bay 14, New Orleans 7. Der kleine Unterschied zwischen einem Sack gegen die Saints und einem 50yds-Raumgewinn bei 3rd down: 0,1sek. Soviel war OLB Matthews zu spät dran. Und #43 Sproles führt sich gleich als Bush-Nachfolger ein.

Beim nächsten 3rd down geht es wieder tief, #17 Meachem ist in der Manndeckung für den Safety kein Gegner und fängt den Ball artistisch aus der Luft. Bei dem Gunslingertum könnte das Spiel auch 52-49 enden.

[03h01] Green Bay 14, New Orleans 0, Touchdown #87 Nelson, diesmal in der Mitte. Nach einem Fumble durch #12 Colston haben die Packers ganze 36yds in die Endzone. Gegen die Packers-Offense haben die Saints noch kein Rezept, scheinen in der Defense nicht alle on the same page zu sein. Collinsworth meinte, die Saints hätten die Deckung bereits umgestellt.

[02h49] Green Bay 7, New Orleans 0. „Remember the Playoffs”. Green Bay mit 2sek-Huddles, schnellen Snaps, schnellen Pässen, überfordert die Saints-Defense, der auch ein Sack und ein 3rd and 12 nicht helfen kann.

[02h34] Moin. Mal schauen, wie es dieses Jahr funktioniert (–> 2h30 Spiel, 7h30 Arbeitsbeginn).