March Madness – Das Bracket 2014

In wenigen Minuten starten die Übertragungen für die March Madness 2014 – heuer bei SPORT1 US und im ESPN-Player. Die genauen Sendepläne übernehme man bitte täglich bei Allesaussersport. Ich habe noch kurz mein Bracket ausgefüllt und mich ein klein wenig eingegroovt nach einer Saison, in der ich sehr, sehr wenig College-Hoops gesehen habe. Ich bin zuversichtlich, dass es für das Perfect-Bracket reicht. Ab nächstem Monat kann ich dann ausgesorgt dem Leben als Vollzeitblogger nachgehen.

NCAA March Madness Bracket 2014 (korsakoff Edition)

NCAA March Madness Bracket 2014 (korsakoff Edition)

Region South – Es gibt hier einen turmhohen Favoriten in den Florida Gators, die mit 32-2 Siegen durch die Regular Season marschiert sind. Die Gators sind nach SRS das viertbeste Team des Jahres im Lande, und sie profitieren von einem vergleichsweise „einfachen“ Bracket, wo der größte Konkurrent Kansas auf seinen wichtigsten Spieler (Joel Embiid) verzichten muss – Embiid gilt als sehr gutes NBA-Prospect.

Das South-Bracket halte ich nach Studium des Simple Ranking Systems für relativ klar strukturiert: Viele Überraschungen sollte es eigentlich nicht geben; die Top-6 nach Setzliste sind auch die Top-6 nach Simple-Ranking System:

SRS TEAM        WERT
#3  Kansas      21.2
#4  Florida     20.8
#12 UCLA        18.9
#15 Ohio State  18.5
#21 Syracuse    16.2
#30 VCU         15.0

Einer meiner ästhetischen Favoriten ist in diesem Bracket zuhause: Die VCU Rams mit ihrer fantastisch quicken Defense. Allein: VCU muss relativ schnell gegen Florida ran…

Die Ohio State Buckeyes kommen diesmal mit einem eher ungewöhnlichen Mann im Kader daher, Aaron Craft, den π-Mann:


Region East – Der Top-Seed dieser Gruppe ist mit den Virginia Cavaliers ein Überraschungsteam, das irgendwie niemand so richtig ernst nimmt. Das liegt natürlich unter anderem daran, dass die Cavs fast nie was im Basketball reißen. Gerade aber der Coach der Cavs ist in Tony Bennett ein Mann, dem ich durchaus die Daumen drücken würde.

Virginia wird aber große Konkurrenz haben: Das nach SRS beste Team der Gruppe ist Villanova (20.1 über Durchschnitt), das zweitbeste die Michigan State Spartans (20.0 über Durchschnitt) mit ihrem legendären Coach Tom Izzo, jenem ulkigen Mann, dessen Mannschaften den Ruf genießen, immer in der Post Season voll da zu sein.

Der Big-Ten Champ Michigan State ist überraschenderweise nur an #4 gereiht, hätte mindestens einen oder zwei Seed höher verdient gehabt. Für die Spartans zählt auch, dass der Kader so fit wie nie dieses Jahr in das Meisterschaftsturnier geht.


Region West – Die Arizona Wildcats gelten als klassischer underachiever, aber in den letzten Jahren rührte sich etwas: Seit der Einstellung von Coach Sean Miller ist da ein Landesmeister in spe unterwegs. Miller ist ein sehr gewinnender Typ, der notfalls auch bis fünf Uhr morgens durchmacht um auch noch die letzten Vorteile im Gameplanning zu finden. Er ist in seinem fünften Jahr an der Uni und hat mehr als drei Viertel der Spiele gewonnen – zuletzt war man in der Pac-12 das beste Team des Grunddurchgangs, verpasste aber den Conference-Titel. Es gibt einige sehr attraktive NBA-Prospects wie Aaron Gordon, also wer schonmal für die Profis scouten will…

Arizona ist nach SRS das zweitbeste Team im Lande (24.1 Punkte über Durchschnitt) und hat einen relativ soften Durchmarsch vor sich: Weber State und OSU dürften keine Probleme bereiten. In der dritten Runde könnte San Diego State warten – ein Team aus dem quasi-Nichts. Die Aztecs gelten als große sentimentale Geschichte mit ihrem leidenden Coach Steve Fisher, der San Diego State innerhalb kurzer Zeit nach oben brachte, der aber ausgerechnet jetzt miterleben muss wie sich sein Sohn mit einer Nervenerkrankung quält.

Schließlich noch eines meiner absoluten Lieblingsteams: Creighton, der kleine Riese aus der Big East Conference (mit 19.8 Punkten über Durchschnitt vielleicht der größte Konkurrent für Arizona in dieser Staffel). Die Bluejays überstrapazieren ihre Vater-Sohn Geschichte mit Coach Greg McDermott und Sohnemann Doug, aber dann kommt der Doug doch immer wieder im Interview wie ein Clown rüber, der sich selbst auf den Arm zu nehmen imstande ist – und alles ist wieder gut.

Arizona ist mein Favorit, aber Creighton ist nie zu verachten.


Region Midwest – Die #1 Wichita State ist eine kleine Uni aus der Missouri Valley Conference. Die Shockers kamen ungeschlagen durch die Saison, aber sie sind irgendwo der kleine Mid-Major, den keiner so recht ernst nimmt. Das hohe Seeding löste alte Beißreflexe aus, und viele wollen Wichita State fallen sehen – eben weil sie Streber sind, und auch wegen des eigenartig-schrulligen Coaches Gregg Marshall.

Wichita State ist nach SRS keine Top-10 Mannschaft landesweit, und nicht bloß deswegen sehe ich sie nicht durchmarschieren. Es gibt komplettere Teams. Duke, diese von vielen so gehasste versnobte Privatuni aus der ACC, zum Beispiel ist immer für die Final-Four gut (heuer: 20.3 Punkte über Durchschnitt, landesweit #5 nach SRS).

Die beste Geschichte für mich sind immer die Saint Louis Billikens, diese No-Name Truppe  aus der Atlantic-10 Conference. Diese Mannschaft musste vor nunmehr zwei Jahren mitten in der Saison Abschied nehmen von ihrem kultigen Head Coach Rick Majerus, einem ehemaligen TV-Pundit, der diese kleine Uni als Coach auf seine alten Tage groß gemacht hatte. Jener Majerus verstarb im Dezember 2012 nach wochenlangen Gerüchten um seine Gesundheit an Krebs, aber dieses Team ist noch immer nach seinem Ebenbild gebaut: Zeckige Defense, die jedem Gegner irgendwann den Nerv zu rauben imstande sind.

Für mich sind aber die Louisville Cardinals der Favorit im Midwest-Bracket. Ja, langweiliger Tipp. Louisville ist der Titelverteidiger, und gewann auch heuer die American Athletic Conference. Diese AAC gilt aber im Football wie im Basketball als mittlerweile zu schwach um richtig ernst genommen zu werden, sprich: Viele werfen Louisville vor, seine 29-5 Bilanz nur dank einfacher Gegner hinzubekommen haben. Auf der anderen Seite sehen alle Advanced-Metrics die Cards unter den drei besten Teams des Landes – das SRS sieht sie als allerbestes (25.3 Punkte über Schnitt).

Nur wenige würden es dem unbeliebten (weil so erfolgreichen und geradlinigen) Coach Rick Pitino vergönnen, aber hier könnte tatsächlich zum ersten Mal seit Jahren ein Team die Titelverteidigung schaffen.

Vor der March Madness 2013

Heute geht der Wahnsinn wieder los: March Madness im College Basketball. Die Grundzüge des College-Basketballs habe ich schon im November versucht zu erklären. Die „March Madness“ ist das, was dem College Football schon seit vielen Jahren abgeht: Eine aufregende Post Season mit haufenweise Action. Wer wissen will, was es mit der March Madness auf sich hat, für den verweise ich auf einen sieben Jahre alten Eintrag bei Allesaussersport, der aber bis auf kleine Details (mittlerweile 68 statt 64 Teams) noch immer vollste Gültigkeit hat:

Selection Sunday haben wir bereits hinter uns, wie auch die erste Runde (wo das Feld von 68 auf 64 verkleinert wurde), wo Boise State gestern z.B. gegen LaSalle gespielt hat (bitte nicht spoilern!).

Was in der NFL der „Mock Draft“ ist, ist im College-Basketball die Bracketology. Es handelt sich hierbei um fröhliches Tippen der einzelnen Partien bis durch zu den Final Four. Faustregel: Setze in der ersten Runde niemals gegen einen Top-Seed. Du wirst haufenweise Punkte im späteren Verlauf verlieren. Ansonsten werfe man die Münzen. Der Präsident hat übrigens auch schon getippt: Barack-etology.

Ich lasse mich auch nie lumpen und habe bei ESPNs Tournament Challenge in der allesaussersport-Gruppe mitgemacht und folgendes völlig unanalytisches Bracket bis hin zu den Final-Four in Atlanta erstellt:

korsakoffs Bracket der March Madness 2013: Nachmachen auf eigene Gefahr

korsakoffs Bracket der March Madness 2013: Nachmachen auf eigene Gefahr

Die Tipps beruhen für einmal nicht auf Zahlenmaterial, sondern in erster Linie auf dem (wenigen) Gesehenen und natürlich der Liebe für die Underdogs. Die Erklärungen im Folgenden.

Midwest – Die Erben von Majerus

Die Story dieser Region sind die St Louis Billikens aus der Atlantic-10 Conference. St Louis stellt eine Mannschaft voll von Außenseitern, die nirgends eine Chance bekamen. Im letzten Jahr besiegte man mit fleißiger Defense den hohen Favoriten Memphis in einem Spiel, das als Meisterstück des Head Coaches Rick Majerus, einem ehemaligen TV-Pundit, gefeiert wurde. Majerus wird dieser Wochen nur in Form seines Geistes mit von der Partie sein, denn der Mann verstarb Anfang Dezember nach wochenlangen Gerüchten um dessen sich verschlechternden Gesundheitszustand. St Louis spielte die vielleicht beste Saison seiner Geschichte. Majerus’ Geist lebt weiter: Die Billikens spielen eine Pracht von Defense: Zeckig, nie aufgebend, nervtötend.

Leider ist St Louis in der vielleicht härtesten Region gelandet: Mit Louisville, Michigan State und Duke spielen drei Turnierfavoriten und bestimmt vier der besten zehn Teams overall in diesem Bracket.

Ich fürchte, es setzt für St Louis ein frühes Aus gegen die alle überragenden Louisville Cardinals. Das offensivstarke Creighton ist mein Upset-Tipp, und es ist ein reiner Sympathie-Tipp.

West – Deutschmann

Es ist die Region mit den Gonzaga Bulldogs aus Spokane im US-Bundesstaat Washington, einer Art „Boise State Broncos des College-Basketballs“. Zumindest ist Gonzaga ein Mid-Major, der seit Jahren die March Madness aufwühlt. Auf der anderen Seite betreibt die Uni einen extremen Aufwand in Sachen Recruiting weit über die Landesgrenzen hinaus, dass man von jenem klassischen Mid-Major-Underdog sprechen mag. Die Uni ist Heimat eines Deutschen (Elias Harris) und dieses Jahr in fast allen landesweiten Polls an #1 oder #2 gerankt. Und trotzdem wird Gonzaga nicht komplett für voll genommen, da man gerne mal sehen würde, wie die Jungs auf knackige Defense reagieren.

Solche Defenses warten gleich zwei in Runde 2 und 3: Pittsburgh und Kansas State. Gonzaga-Pitt dürfte ein populärer Upset-Pick sein (ich verwehre mich mal störrisch). Ich fürchte aber, spätestens gegen Kansas State ist Endstation. K-State ist selbst einer meiner Lieblinge, spielt eine freche Defense und besitzt über einen erfahrenen Mannschaftskern. Man gilt eigentlich immer als Mitfavorit, scheitert aber häufig an den eigenen Nerven. Da ist gut, dass die Nemesis, die Kansas Jayhawks, in eine andere Region eingeteilt wurden.

Ich kann durchaus sehen, wie Kansas State trotz dumpfer Vorahnungen das Halbfinalticket löst. Ohio State jagt mir den Schauer übern Buckel, aber hey, wenn New Mexico für einmal gegen gute Defense einen guten Tag erwischt… K-State im Halbfinale gegen New Mexico? Nehm’ ich.

South – Widder den Erwartungen

Meine Fresse: Kansas, Georgetown, Michigan und Florida in ein und derselben Region? Die Gators halte ich für die insgesamt beste Mannschaft dieser Staffel, simpel, weil ich die Offense der Kansas Jayhawks für zu schwach halte, bei Michigan der Defense völlig misstraue und Georgetown… naja, pure Angriffswucht ist datt nicht. Florida dagegen ist rundum eine komplette Mannschaft, der allerdings stets der Ruf voraus ging, unter Druck häufig zu kollabieren. Dieses Jahr wurde man allerdings von haufenweise knappen Siegen durch die Saison getragen.

Die Glückssträhe endet spätestens in den Elite Eight: Die VCU Rams prügeln Florida mit ihrer furchterregenden Defense aus dem Turnier und ziehen als X-Faktor mit Pauken und Trompeten zum Final-Four nach Atlanta.

East – Butler lacht sich ins Fäustchen

Die Miami Hurricanes spielten heuer eine starke Basketball-Saison, was insofern interessant ist, weil die Canes noch nie ein gutes Basketballprogramm hatten. „The U“ ist Football – und momentan nicht mal das. Dieses Jahr spielten sie in der wachsweichen ACC eine erstaunlich gute Saison und sorgten angeblich für ziemliche Begeisterung in Südflorida.

Trotzdem sehe ich keinen Durchmarsch in die Elite-Eight, denn es gibt einen extrem abgewichsten „soon-to-be-ex-Mid-Major“ in den Butler Bulldogs. Die Jungs von Brad Stevens dürften sich einen Arsch ablachen: Kriegen nach mäßiger Saison nur einen #6-Seed, aber ein Losglück vor dem Herrn: Marquette traut so gar niemand richtig, und Miami/FL – da hat Butler ne Chance.

Die obere Tableau-Hälfte sieht die Indiana Hoosiers, gegen die mein Misstrauen kaum größer sein könnte. Indiana könnte spätestens gegen die UNLV Rebels fällig sein. UNLV sagte man ein enttäuschendes Jahr nach, aber Achtung: Ich hab die Jungs zweimal gesehen und es waren mannschaftlich geschlossene Leistungen – mit dem einen herausragenden Mann Bennett, der das Team tragen kann.

Final Four

Bei aller Liebe für die Kleinen: Den Pokal staubt eine arrivierte Mannschaft ab. Louisville ist dies’ Jahr das Team, das es zu schlagen gibt. Aber bis Atlanta ist noch ein langer Weg.

Inhaltsreichere Begleitung, Sendepläne von ESPN America und dem ESPN-Player sowie vielleicht auch noch eine gesonderte Vorschau am heutigen Tag gibt es mit Sicherheit wieder bei Allesaussersport.

College Basketball 2012/13: Tip-Off Marathon Day

Der heutige Tag steht im Zeichen des Tip-Off Marathons im College Basketball, einer 24stündigen ESPN-Veranstaltung zur „Eröffnung“ der College-Football-Saison 2012/13. „Eröffnung“ in Gänsefüßchen, weil sie halb-offiziell ist, nachdem bereits am letztem Wochenende die ersten Partien stattfanden, u.a. ein Duell UConn – Michigan State in der Pfalz (US-Stützpunkt Ramstein).

Einleitend: College Basketball, im Volksmund „College Hoops“, ist ähnlich wie der College Football von der NCAA (National Collegiate Athletic Association) organisiert und in mehrere Levels („Divisions“) unterteilt – allerdings mit im Vergleich zum Football ungleich viel mehr Conferences und Teams in der Division I (32 Conferences, 347 Teams). Übersicht liefert die Wikipedia.

Es gibt wie im Football nationale Rankings (AP Poll, USA Today Poll), und sogar ein Pendant zu den BCS-Computern („RPI“, Ratings Percentage Index), mit Hilfe dessen eine Reihe an Teams für die Meisterschaft ausgewählt werden.

„Meisterschaft“ ist ein gutes Stichwort. Im College-Basketball gibt es dort ein Turnier über mehrere Wochen im Frühjahr („March Madness“) mit 68 qualifizierten Teams: 31 Conference-Sieger (die 32te Conference ist so neu, dass sie noch einen AQ hat) plus 37 ausgewählte Teams („at-large bids“), die sich in mehreren Runden (First Four, Round of 64, Round of 32, Sweet Sixteen, Elite Eight, Final Four) in regionalen Brackets (variieren von Jahr zu Jahr) ausspielen und am Ende den Meister küren. Der Champ 2012 waren die Kentucky Wildcats, die wir bereits aus dem genialen Stück von Chuck Klostermann kennen: Kentucky’s Death March.

Tip-Off Marathon 2012

Der Reigen startete bereits um 6h MEZ in der Kleinstadt Spokane, Bundesstaat Washington, wo es aktuell 21h33 Ortszeit ist. Spokane ist Heimat der Gonzaga Bulldogs, einer Freak-Uni vergleichbar mit den Boise State Broncos im College-Football (ja, Vergleich ist nicht 100% akkurat), die vor ein paar Jahren immer wieder die March Madness aufwühlten. Danach bedient sich ESPN der Zeitzonen von Hawaii, um über 24 Stunden hinweg Basketball nonstop zu zeigen. ESPN America steigt leider erst ab 18h MEZ ein – die restlichen Partien dürften im ESPN-Player laufen, aber eine genaue Auflistung wird es wohl erst im Laufe des Vormittags bei Allesaussersport geben.

Die Spiele mit MEZ-Startzeiten lauten heute wie folgt:

 6h  Gonzaga - West Virginia
 8h  New Mexico - Davidson
10h  Hawaii - Houston Baptist
12h  Rider - Stony Brook
14h  Vaparaiso - Northern Illinois
16h  Massachusetts - Harvard
18h  Kent State - Temple
20h  St John’s - Detroit
22h  Xavier - Butler
 1h  Michigan St - Kansas (aus Atlanta)
 3h  Kentucky - Duke   (aus Atlanta)

Michigan State spielte am Freitagabend in Ramstein (und verlor knapp), dürfte aber aufgrund der Tip-Off Zeiten „nur“ Jetlag durch den langen Flug in den Knochen haben. Die Spartans liefern den ersten Kracher aus dem Georgia Dome gegen #7 Kansas; direkt im Anschluss daran werden sich zwei Basketball-Großmächte mit legendären Coaches einen Showdown liefern, wenn #3 Kentucky auf #8 Duke gematcht sein wird.

Zu halbwegs erträglicher Zeit gibt es auch noch die Butler Bulldogs zu sehen, ein Mid-Major von einer kleinen Privatuniversität in Indianapolis, der in die Atlantic-10 gewechselt ist – in die Conference, in der auch Gegner Xavier Musketeers spielt. Diese Partie wird heute allerdings als out of conference-Spiel ausgetragen, das Conference-Spiel folgt dann später in der Saison.

Liveübertragungen bei ESPN America:

    13.11.2012  18h00  Kent State - Temple
    13.11.2012  20h00  St John’s - Detroit
    13.11.2012  22h00  Xavier - Butler
    13.11.2012  00h00  College GameDay
13./14.11.2012  01h00  Kansas - Michigan State
13./14.11.2012  03h30  Kentucky - Duke

Favoriten für 2012/13

Als Topfavoriten in dieser Saison gelten nach allen wichtigen Polls die #1 Indiana Hoosiers, sowie die beiden innerstaatlichen Rivalen #2 Louisville Cardinals und Titelverteidiger #3 Kentucky Wildcats. Viel Hype bekommt vor Saisonstart insbesondere F Cody Zeller von Indiana.

Dahinter sind sich die wichtigsten Polls ebenso einig: #4 Ohio State, #5 Michigan, #6 NC State, #7 Kansas, #8 Duke, #9 Syracuse, #10 Florida… Scheint so, als im Ländereck Indiana-Kentucky-Ohio die ersten Geigen spielen werden und die „Tobacco Road“ aus North Carolina (UNC/NC State/Duke) weiterhin nur die zweiten.

Mid Major Watch

Sofern man die mittlerweile reichen Atlantic-10 oder MWC noch als „Mid-Majors“ bezeichnen will, wird der Name Butler nicht weit entfernt fallen; als potenziell bester Mid-Major für eine Cinderella-Saison wird aber diesmal #16 Creighton aus der Missouri Valley Conference gehandelt.

Acht geben sollte man auch auf die Murray State Racers mit ihrem Superstar in spe G Isaiah Canaan.

Todesmarsch

Der Grantland-Kolumnist Chuck Klostermann schneidet in seinem Artikel Kentuckys‘ Death March ein interessantes Thema über den College-Sport an: Die Schere zwischen Arm und Reich, respektive zwischen immer besser und immer gleich gut, im College Basketball an. Am Wochenende (Finale: 2.4.) finden die Final Four der March Madness statt, und Kentucky bringt eine so ausgefeilte Mannschaft mit, dass sie bei aller Größe die Aura des College-Sport zu zerbröckeln droht. Über die Angst eines Mannes, der sein Liebtes in eine Nische zurückgedrängt sieht.