Tennessee Titans in der Sezierstunde

2018 war die dritte 9-7 Saison hintereinander für die Tennessee Titans. Am Ende verpasste man die Playoffs am letzten Spieltag, weil man gegen den direkten Konkurrenten Indianapolis verlor. Franchise-QB Marcus Mariota fehlte in diesem Spiel. Er war verletzt – mal wieder. Eine kurze Situationsaufnahme der Franchise. Weiterlesen

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Date am Donnerstag – Woche 14: Hausgemachtes Versagen auf dem Präsentierteller

Auftakt zu Woche 14 mit dem heutigen Donnerstagsspiel Tennessee Titans (6-6) vs. Jacksonville Jaguars (4-8), das in den USA niedrige TV-Quoten einfahren dürfte. Zum einen, weil es sich um zwei relativ anonyme Teams ohne große Anhängerscharen handelt, zum anderen, weil beide sportlich nur Mittelmaß sind – um zum dritten, weil beide Grützen-Offense spielen. Eine Analyse des Versagens. Weiterlesen

Tennessee Titans in der Sezierstunde

Die Tennessee Titans sind eine der interessanten Mannschaften im Jahr 2018: Sie feuerten trotz überraschender Playoff-Qualifikation nebst noch überraschenderem Playoffsieg ihren Head Coach und zogen danach in der Personalpolitik konsequent eine Linie durch. Weiterlesen

Tennessee Titans in der Sezierstunde

Beginnen wir die Sezierstunden 2016 mit der Mannschaft mit dem schlechtesten Record der abgelaufenen Saison, den Tennessee Titans, die auf eine 2-14 Saison eine 3-13 Saison folgen ließen und sich damit das Recht auf den Top-Pick im anstehenden Draft erspielt haben. Dass Tennessee keine gute Mannschaft stellen würde, hatte man erwartet. Dass es aber so schlecht sein würde? Weiterlesen

Tennessee Titans in der Sezierstunde

Die Tennessee Titans gelten seit einigen Jahren als gesichtsloseste Franchise ist in der NFL, was nicht zuletzt an der wenig greifbaren Ära von Mike Munchak („We are going to run to win“) und jahrelangem Herumkrebsen im Liga-Mittelmaß liegt. Unter dieser Prämisse war die 2-14 Debütsaison von Head Coach Ken Whisenhunt sogar sowas wie ein Erreger von Aufmerksamkeit, mehr als die letzten fünf Titans-Jahre zusammen. Weiterlesen

Nach dem Hyperventilieren: Draft 2015, Runde 1 in der objektiven Nachbetrachtung

Der Draft, der Potenzial für das totale Chaos hatte, lief letztendlich komplett konventionell, fast langweilig, ab. Nur zwei Trades am Draft-Tag, und keiner von ihnen betraf die Philadelphia Eagles mit ihrem Chaos-Coach Chip Kelly. Nicht, dass es Kelly nicht probiert hätte: Die Gerüchte hielten sich bis wenige Minuten vor dem Draft, aber letztendlich hatten sowohl die Cleveland Browns (die angeblich in einem Akt von Hirnriss einen 1st-Rounder für Eagles-QB Bradford zahlen wollten) als auch Kelly zu wenig Munition für einen epischen Trade.

Wird Marcus Mariota damit für die Eagles ein Wunschtraum bleiben? Höchstwahrscheinlich ja, auch wenn noch tagelang über einen anstehenden Trade des Spielers geschrieben werden wird. Anyway. Weiterlesen

Draft-Vorspeise aus der Gerüchteküche

Die Gerüchteküche brodelt wie jedes Jahr in den Tagen vor dem NFL Draft. Wenn die Gerüchte stimmen, werden die Tampa Bay Buccaneers an #1 einen der beiden Top-Franchise QBs im Draft ziehen: Jameis Winston oder Marcus Mariota. Die landläufige Meinung scheint zu sein, dass es auf Winston hinausläuft – eine krude Wahl.

Winston gilt als beste QB-Option im Draft, aber längst nicht als unfehlbares Talent à la Andrew Luck vor ein paar Jahren. In Tampa ist mit Lovie Smith ein Headcoach am Werk, dessen Vergangenheit mit jungen Quarterbacks an Erfolgsquote von wenigen Coaches unterboten wird. Und Tampa ist keine zwei Autostunden von Tallahassee entfernt – der Heimat der Florida State University, wo Winston allem Anschein nach den einen oder anderen Unsinn als Student getrieben hat.

Andererseits: Die Buccs werden Winston durchleuchtet haben dass er bereits ausgeblasst sein müsste, und sollten sie ihm hinreichend vertrauen, wird es auch ihn hinauslaufen. Die Reports, dass man allen Tendenzen zum Trotz doch Mariota ziehen könnte, halten sich trotzdem hartnäckig, weswegen eine Überraschung nicht ganz auszuschließen ist. Weiterlesen

NFL Draft 2015 – Die Offense im Schnelldurchlauf

Draft-Berichterstattung 2015 auf Sideline Reporter aus gegebenem Anlass in etwas geraffter Form, sozusagen back to the roots – Hauptziel ist es diesmal, sich einen kurzen Überblick zu verschaffen wie der Jahrgang gestrickt ist. Für eine detaillierte Aufarbeitung der einzelnen Prospects verweise ich auf den deutschsprachigen Podcast Der Draft.

Der Draft 2015 wird vom 30. April (bzw. Nacht auf 1.5., 2h) bis zum Samstag, 2. Mai über die Bühne gehen, diesmal nicht mehr aus New York, sondern aus Chicago. Live drauf sein werden wie immer das NFL Network, u.a. mit einem Gratis-Stream auf der Homepage plus der sehr guten Coverage mit Mike Mayock im Gamepass. Der Draft.de wird wie schon letztes Jahr einen Youtube-Kanal schalten, der hier noch verlinkt werden wird (wird bei Roman John zu finden sein). Bei SPORT1 US scheint diesmal kein Draft in den Übertragungen auf. Weiterlesen

Nachwehen der Combine 2015 – Quarterbacks

Die beiden Top-QBs können die Combine 2015 mit einem guten Gefühl verlassen, glauben wir den Augenzeugen. Jameis Winston soll seinen Favoritenstatus auf den #1 Pick zementiert haben, Marcus Mariota soll genügend Beweismaterial geliefert haben um als möglicher Top-10 Pick gesehen zu werden. Weiterlesen

NFL Combine 2015 – Die Quarterbacks

Die Draft-Experten sind sich einig, dass die 2015er-Klasse auf Quarterback eine der übelsten der letzten Jahre ist, was die Tiefe angeht. Es gibt zwei Prospects, über die sich im Moment jeder den Mund fusselig redet, und sie dürften jedem Stammleser dieses Blog mittlerweile bekannt sein: Jameis Winston von FSU und Marcus Mariota von Oregon. Beide werden immer wieder als potenzielle 1st-Rounder gehypt.


Während sich bei Winston die Fragezeichen auf seine hohe Interception-Zahl und seinen exponierten Lebensstil drehen, geht es beim koscheren Mariota vor allem um sportliche Belange. Alle erinnern sich zurück an das letzte Jahr, als Teddy Bridgewater als klarer QB-Favorit ins Frühjahr ging und dann sukzessive durch die Boards fiel, weil zu klein, zu schmächtig, zwei ungenaue Würfe auf dem Pro-Day zu viel. Weiterlesen