Die zweite Reihe – Jim Zorn

[In der Serie „Die zweite Reihe“ werden Spieler, Trainer und Taktiken vorgestellt, die für den Erfolg einer Mannschaft essentiell sind, aber nicht im Rampenlicht stehen. Die ersten drei Folgen der Serie – Jimmy Leonhard, Kevin Gilbride und Jeff Saturday – gibt es hier. Für Teil 4 tritt heute Jim Zorn, Quarterbacks-Coach der Kansas City Chiefs, aus der zweiten Reihe ins erste Glied.]

Es gibt nicht viele gute Spieler, die später erfolgreiche Cheftrainer auf dem NFL-Level wurden. Herm Edwards und Mike Ditka fallen in dieser Kategorie sofort ein, aber das war es dann auch schon fast. Jim Harbaugh könen wir nach nur einer Saison ein wenig voreilig vielleicht auch schon mit dazu zählen. Jim Zorn, den wir heute aus der zweite Reihe ins Rampenlicht zerren wollen, hatte vor wenigen Jahren auch mal die Chance dazu – leider in Washington unter der Fuchtel des verrückten Besitzers Dan Snyder. Die zwei Spielzeiten 2008 und ´09 gingen – nach einem kurzen erfolgversprechenden Start- fürchterlich in die Hose.

Wenn man an die (Coaching-)Karriere Zors von einer anderen Seite her angeht, ist sein Aufstieg nicht sonderlich selten. In der Zeit nach seiner aktiven Karriere wurde er ligaweit hoch geschätzt als hervorragender Quarterbacks-Coach. Von dieser Position aus sind schon viele mehr oder weniger erfolgreiche Head Coaches hervorgegangen. Man denke nur an Mike Holmgren, Jon Gruden, Sean Payton, Josh McDaniels und nicht zuletzt Mike McCarthy.

Mit dem wohl erfolgreichsten – Mike Holmgren – begann dann auch sein Coaching-Stern am NFL-Himmel aufzugehen.

Quarterbacking in Seattle

2001, Zorn war zu diesem Zeitpunkt schon 47 Jahre alt, verpflichtete Seattles Head Coach Jim Zorn als Quarterbacks Coach um den neuen Starting QB Matt Hasselbeck unter seine Fittiche zu nehmen. Mit Quarterbacking in Seattle kannte sich Zorn ziemlich gut aus, schließlich war er selbst 13 Jahre lang der Signal Caller der Hawks.

Verpflichtet wurde er im 1976 von der Expansion Franchise im Nordwesten der USA. Schnell wurde der Linkshänder ein Publikumsliebling, auch wenn er nie zur Elite der NFL-QBs gehören sollte. Er wurde zwar zum NFC Offensive Rookie of the Year gewählt (ja, damals gehörten die `Hawks noch der NFC an), aber das geschah hauptsächlich mangels Konkurrenz. In den 14 Spielen seiner Rookie Saison warf er 27 Interceptions, vervollständigte gerade mal 47% seiner Pässe und sein QB-Rating betrug weniger als 50. Von den 14 Spielen gingen 12 verloren.

Er blieb dann immerhin noch sieben Jahre lang Starter und war neben der Legende WR Steve Largent das Aushängeschild der jungen Franchise; aber die Stats wurden nicht viel besser. Seine beste Saison hatte er 1979 mit 3661 erworfenen Yards bei einer Completion Percentage von 56,4. Kombiniert mit 20 Touchdowns und 18 Interceptions reichte das für ein QB-Rating von 77,7.

Bis zu seinem Abstieg zum Backup im Jahre 1983 errangen die Seahawks in keiner Spielzeit mehr als 9 Siege und schafften es nicht ein einziges Mal in die Playoffs. Das sollte sich erst mit dem neuen Helden at the helm Dave Krieg ändern. Nichtsdestotrotz war er bei den Fans so beliebt, daß er heute einer von zehn ehemaligen Spielern ist, die einen Platz im Ring of Honor haben.

Zorn blieb bis Ende der Saison 1984 Backup und tingelte dann zum Abschluß seiner aktiven Karriere noch ein bißchen über die Dörfer. Über die Packers und die Winnipeg Blue Bombers der kanadischen CFL landete er zu seiner endgültig letzten Saison 1987 bei den Tampa Bay Buccaneers.

Direkt im Anschluß begann der seine Coaching Karriere im College Bereich als Quarterbacks Coach bei den Boise State Broncos. Nach vier Jahren wurde ihm bereits der Posten des Offensive Coordinators bei Utah State angetragen, wo er in einem Staff mit Gary Patterson und Dick Bumpas arbeitete. Als der Staff um Head Coach Charlie Weatherbie nach der Saison 1994 umgebaut wurde, kam Zorn als QB-Coach in der Big Ten bei Minnesota unter, bevor er zwei Jahre später von Cheftrainer Dennis Erickson zurück in die NFL an seine alte Wirkungsstätte Seattle geholt wurde.

Dort wurde der Staff allerdings nach einem Jahre ausgemistet und auch bei seiner nächsten Station in Detroit wurde Zorn schon bald Opfer einer großen Umstrukturierung, nachdem HC Bobby Ross während der Saison 2000 hingeschmissen hatte. 1998 war Rookie-QB Charlie Batch unter Zorn ein ganz passabler Starter und 1999 führte er sie das letzte Mal in die Playoffs, bevor die gesamte Franchise den Bach runterging.

Von Washington nach Washington

Seine Leistungen aber hatte Holmgren überzeugt und von 2001 bis 2007 saugte Zorn die West Coast Offense, die Holmgren selbst als QBs-Coach bei Bill Walsh himself studiert hat, in sich auf und machte Matt Hasselbeck zu einem der besten QBs der Liga. Die Seahawks hatten in dieser Zeit nur eine losing season, erreichten aber fünf Mal die Playoffs und standen nach der Saison 2005 im Super Bowl. Zorn war zu dieser Zeit schon sehr kreativ in seinen Trainingsmethoden. In einem seiner berühmtesten Drills bewirft er den Quarterback mit Bällen, denen dieser ausweichen muß, dabei aber immer seine Augen downfield hat und seine Receiver anvisiert.

2008 hatte Zorn schon einen hervorragenden Ruf in der Liga und mehrere Teams boten ihm den Posten als Offensive Coordinator an. Er entschied sich für die Washington Redskins – was, seit Dan Snyder als deren Besitzer zeichnet, selten eine gute Idee für Spieler oder Trainer ist. Nachdem die Hauptstadtlegende Joe Gibbs, dreimaliger Super Bowl Champion mit den ´Skins, nach der Saison 2007 endgültig in Ruhestand ging, war Snyder auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer. Weil aber Snyder mit Zorn und Defensive Coordinator Greg Blache die beiden wichtigsten Assistentenposten schon mal freihändig vergeben hatte, war der heiße Stuhl nicht allzu beliebt. Nachdem Steve Mariucci und Favorit Steve Spagnuolo abgewunken hatten, machte Synder – in einer Mischung aus ein wenig Geniestreich und viel Verzweiflungstat – kurzerhand Jim Zorn zum Head Coach.

Über diese Zeit kann man getrost den Mantel des Schweigens legen. Zorn verband das übriggebliebene Laufspiel-Konzept mit seiner Version der West Coast Offense und hinter QB Jason Campbell und RB Clinton Portis gewannen die `Skins sechs der ersten acht Spiele. Danach hatten sie allerdings erhebliche Probleme, Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen. Nur zweimal gelangen noch mehr als 13 Punkte und so beendete man die Saison mit einer 8-8-Bilanz.

Die nächste Saison wurde nicht gerade mit hohen Erwartungen angegangen, aber selbst die wurden enttäuscht. Clinton Portis mit seinen 28 Jahren war nur noch ein Schatten seiner selbst und Jason Campbell ist einfach kein Quarterback, der eine Offense tragen kann. In den ersten sechs Spielen machte Washingtons Angriff nur 79 Punkte und GM Vinny Cerrato entriß Zorn kurzerhand die Macht, die Plays zu callen. Ein Vorgang, den man außerhalb Washingtons nur sehr selten in der NFL sieht. Mit Sherman Lewis hat Cerrato, der mit Zorn von Anfang an nicht auf einen grünen Zweig kam, einen neuen OC vorgesetzt und von da an ging es richtig abwärts. Im Dezember kündigte Cerrato überraschend, nachdem er über viele Jahre Snyders rechte Hand gewesen war. Nach der letzten Niederlage in Woche 17, der zwölften, hatte Snyder mal wieder den Besen rausgeholt und zum Großreinemachen angesetzt. Vater und Sohn Shanahan übernahmen den Coaching Staff und haben bis heute auch nicht mehr auf die Beine gestellt als Zorn. Zumindest sieht die Zukunft jetzt wieder ein bißchen besser aus.

Zurück zu den Quarterbacks

Für Zorn persönlich gab es gleich eine neue Chance. Die Baltimore Ravens suchten für ihren jungen talentierten, aber strauchelnden QB Joe Flacco einen guten Lehrmeister und stellten ihn sofort ein. Flaccos Saison 2010 war dann auch prompt die beste seiner bis heute vierjährigen Karriere. Aus nicht ganz geklärten Gründen wollten HC John Harbaugh und OC Cam Cameron nicht meht weiterarbeiten. Wahrscheinlich hatte es mit den unterschiedlichen Vorstellungen im Playdesign zu tun: Cameron hat seine Ausbildung bei Norv Turner gemacht und liebt das vertikale Spiel, während Zorn aus der alten Bill-Walsh-Schule kommt und mehr Wert auf Timing-Routes legt und darauf, daß Spielfeld eher in seiner ganzen Breite als in ganzer Länge zu nutzen. Flacco machte seinen Ärger über Zorns Rauswurf sogar laut und deutlich öffentlich, konnte seinen Abgang aber nicht verhindern. Seine Zahlen 2011 gingen steil nach unten: 5 Prozentpunkte bei der Completion percentage (58% statt 63%); 6,7Y/Paßversuch statt 7,4Y/P und ein Rating von 80,9, das 2010 noch 93,6 betragen hatte.

Mit Matt Cassel in Kansas City bekam aber gleich der nächste strauchelnde Quarterback den Tutor Zorn. Leider verlief die Saison dann etwas anders, als sich die Chiefs das vorgestellt hatten. Cassel konnte aufgrund von Verletzungen nur neun Spiele machen und Zorn mußte daher die Herren Tyler Palko und Kyle Orton auf Todd Haleys Offense einschwören. Haley wurde schließlich entlassen und für die nächste Saison hat der neue Chef Romeo Crennel seinen alten Patriots-Buddy Brian Daboll als OC installiert – und nicht Zorn. Daß er bis zuletzt ein heißer Kandidat auf den Posten war, zeigt, daß er trotz des Debakels in Washington noch Chancen hat, bei einem Team das Playcalling zu übernehmen. Jetzt hat er erstmal alle Hände damit zu tun, „seinen“ Cassel in einer Division mit Philip Rivers und Payton Manning nicht allzu alt aussehen zu lassen.

NFL Wochenendhäppchen, Week #14: Der Lehrmeister und sein Chef und umgekehrt

Zwei Spiele ragen an diesem Wochenende aus dem NFL-Spielplan heraus: Das AFC-Westduell San Diego – Kansas City und das Topspiel Chicago – New England.

Chicago Bears – New England Patriots

So. 22h live bei ESPN America

Mike Martz hatte im Winter 2001 einen dicken Hals. Und zwar auf seine Defense. Die Rams hatten dank des komplizierten Martz-Systems voller langen Passrouten und heftiger Einbindung von RB Marshall Faulk ins Passspiel eine der besten Offense aller Zeiten aufgestellt: 540 Punkte in der Regular Season. Im Wild Card Playoffspiel war allerdings schon Schluss. Grund: Die miserable Defense. Martz schaute sich also um und griff beim Linebackers-Coach in Tampa zu.

Dieser Linebackers-Coach wurde neuer Defensive Coordinator in St. Louis, und die Rams spielten 2001 die beste Saison ihrer Vereinsgeschichte. Erst in der Superbowl wurden sie sensationell von den New England Patriots gestoppt. Trotzdem: Die schlechteste Verteidigung der Liga war plötzlich in den Top-5 zu finden. Zwei weitere Jahre später war der Defensive Coordinator der Rams Head Coach in Chicago geworden. Und die Glanzzeit der Rams war vorüber.

Dieser Mann, der vom LB-Coach in Tampa zum DefCoord in St Louis zum Head Coach ini Chicago mutierte, ist Lovie Smith. Smith bastelte in Chicago innerhalb von drei Jahren einen Superbowl-Teilnehmer, der fast ohne Offense ins NFL-Finale kam und nur knapp an Indianapolis scheiterte (Indy übrigens mit Smiths Ex-Chef Tony Dungy).

Seit der Finalniederlage im verregneten Miami erlebten die Bears allerdings Stagnation. 7-9 wechselte sich mit 9-7 und 7-9 ab. Im Winter 2010 stand Smith vor dem Abschuss. Nicht einmal der Einkauf von QB-Hoffnung Jay Cutler hatte sich bezahlt gemacht.

Smith erinnerte sich an einen ehemaligen Kumpanen. Mike Martz. Smith installierte sich Martz, seinen ehemaligen Chef, als OffCoord in Chicago. Ziel: Cutler zu einem effizienteren QB zu machen und Chicago somit zu einem Double-Trick-Pony zu machen.

Und Martz machte die Bears-Offense zu einer gefährlichen. In zweierlei Hinsicht: Erstmal ist da QB Cutler, der an einem guten Tag schnell genug die Bälle das Feld hinunter wirft und 4 TDs produziert. Dann ist da aber auch die Offensive Line, hinter der Cutler zwischendurch mal wieder zehnmal pro Spiel niedergeschlagen wird. Gefahr also für die gegnerische Defense und den eigenen QB.

Und jetzt kommt New England

Großes Spiel im Soldier Field. Und eines, das vor allem für Chicago crucial ist, wie die Amerikaner zu sagen pflegen: Chicago rangiert in der NFC North mit 9-3 an der Tabellenspitze, ein Spiel vor den Packers. Da die Bears aber noch nach Green Bay fahren müssen, dürfte ein Sieg Pflicht sein, zumal das Wild-Card-Rennen in der NFC verdammt eng zugeht.

New England kommt mit so breiter Brust daher, dass man Angst haben muss, ob die Jungs überhaupt noch durch den Stadioneingang passen. Die Offense ist derzeit um den alles überragenden QB Tom Brady nicht aufzuhalten und die Defense ist verbessert, macht Turnovers zu kritischen Zeitpunkten.

Zwei Matchups werden höchst interessant: Die gewaltige Bears-Defensive Line gegen die in dieser Saison schlicht sensationell gute Offensive Line der Patriots. Die Bears haben mit dem Einkauf von DE Julius Peppers so was wie den Hauptpreis gezogen. Ich habe Peppers gegen Green Bay, Minnesota und Philadelphia gesehen. Der Mann ist auffälliger als zu Panthers-Zeiten. Auf LT Matt Light kommt einige Anstrengung zu.

Zweites Matchup: Das Patriots-Laufspiel gegen die Bears-Laufdefense. New Englands Running Backs heißen BenJarvus Green-Ellis und Danny Woodhead. Ein großer, kräftiger Mann und ein kleiner, flinker. Keine Stars, aber Spieler, die in den 10-15 Mal pro Spiel, in denen sie eingesetzt werden, zuletzt extrem effizient waren und große Raumgewinne holten. Für die Bears-Defense ist die Patriots-Offense die größte Herausforderung in dieser Saison.

Ich tippe auf die Patriots. Sie erinnern mich erschreckend an die großen Zeiten vor ein paar Jahren.

San Diego Chargers – Kansas City Chiefs

Mo. 17h30 bei ESPN America (Tape)

Es ist so etwas wie das Spiel der letzten Chance in der AFC West. Keine Mannschaft wird über die Wild Card weiterkommen, so stark wie sich Baltimore heuer präsentiert. Daher reicht nur der Gruppensieg: Kansas City steht bei 8-4, San Diego bei 6-6. Das „Hinspiel“ holten sich die Chiefs.

Von daher ist eine Niederlage der Chargers gleichbedeutend mit dem endgültigen Aus (direkter Vergleich).

San Diego fiel zuletzt gegen die Raiders wieder in alte Verhaltensmuster zurück: Fehler, Turnovers, Flaggen. Das sollte man gegen Kansas City vermeiden. Die Chiefs kommen mit eingepflanztem Patriots-Gen daher: OffCoord Charlie Weis und DefCoord Romeo Crennel haben das Ihrige getan.

Eine große Saison spielt auch QB Matt Cassel – jo, ein ehemaliger Patriot. Cassel wird womöglich ausfallen (Blinddarmoperation), aber sollte der Mann spielen, darf man das bewundern, was man allgemein care-taker nennt: Fehlervermeidung. Die Chiefs sind eine Lauf-Mannschaft, mit dem bärenstarken Duo aus RB Jameel Charles und RB-Oldie Thomas Jones. Cassel braucht die Entlastung durch das Laufspiel. Wenn er dann mal passt, dann sehen seine Stats so aus: 212 von 354 für 2503yds, 23 TD, 4 INTs. Das nenne ich Effizienz.

Für San Diego ist es das Spiel der letzten Chance. Ich bewundere, was QB Philip Rivers da drunten so zusammenzaubert. Aber ein Rivers ist nicht genug. Trotzdem: Die Chargers sollten dieses Spiel gewinnen und sich ihre Chance auf die Playoffs erhalten können.

Was sonst noch so übern Schirm flimmert

Sonntag, 19h ESPN America live: Minnesota – N.Y. Giants*. Für Minnesota ist die Saison für die Grütze. Die Giants brauchen jeden Sieg, 1) für den Divisionssieg und 2) für die Wild Cards. Das Rennen ist sauknapp. Eine Woche vor dem Duell mit den Eagles muss ein Sieg her. New York kommt mit starkem Laufspiel (#6) gegen eine starke Laufdefense (#4). Andererseits besitzen die Giants eine ausgeglichen starke Defense. Minnesota sollte mehr auf sein Laufspiel um RB Peterson setzen.

So./Mo. 02h20 ESPN America live: Dallas – Philadelphia. Die Cowboys sind seit dem Trainerwechsel nicht mehr die gleiche Mannschaft: Weniger fehleranfällig und effizienter. Die Eagles hängen sehr stark von QB Michael Vick ab. Für Philadelphia gilt Ähnliches wie für die Giants: Verlieren vorerst verboten.

Montag 15h30 ESPN America Tape: Pittsburgh – Cincinnati*. Pittsburgh steht mit eineinhalb Beinen in den Playoffs. In Spiel #1 tat man sich aber schwer gegen die Bengals. Diese werden noch vier Spiele in der aktuellen Zusammensetzung auftreten, bevor es einen Umbruch gibt. Bei Pittsburgh sollte man auf OLB Harrison achten, der auf dem Feld mit Brutalität und daneben mit Geplärre von sich reden macht.

Mo./Di. 02h30 ESPN America live: Houston – Baltimore. Die Ravens sind mit 8-4 für m.E. unter Wert verkauft. Zuletzt verlor man ein völlig ausgeglichenes Spiel gegen die Steelers. Die Ravens halten all ihre Begegnungen stets knapp, kassieren nicht viele Punkte. Houston versucht zuletzt wieder vermehrt, den Luftweg als Erfolgmittel heranzuziehen. Trotzdem ist die Saison mit 5-7 eine einzige Enttäuschung.

*Womöglich werden die beiden Spiele im Sendeplan noch vertauscht. In den Trailern wird als Livespiel PIT-CIN angekündigt. Im Sendeplan steht MIN-NYG. ESPN Americas Plan z.Zt.:

Sonntag
19h00 LIVE: Minnesota – NY Giants
22h00 LIVE: Chicago – New England
02h20 LIVE: Dallas – Philadelphia

Montag
15h30 Tape: Pittsburgh – Cincinnati
17h30 Tape: San Diego – Kansas City
02h30 LIVE: Houston – Baltimore

Die Übersicht zum Playoffrennen habe ich hier zusammengefasst.