Monday Night Review – Week 6

Ein kurzer Rückblick auf ein recht episches Monday Night Game zwischen Packers und Lions, das hohe Wellen geschlagen hat. Disclaimer: Ich werde am zu Mittag auch mal eine Betaversion eines neuen Power-Rankings raushauen. Weiterlesen

Montagsvorschauer – Woche 6: Green Bay Packers – Detroit Lions

Abschluss von Woche 6 heute Nacht mit dem Monday Night Game ab 02h15: Green Bay Packers (4-1) vs. Detroit Lions (2-1-1). Es ist ein Divisionsduell zweier bislang durchaus überzeugender NFC-North Mannschaften. Weiterlesen

NFL 2016, Woche 4: Montagsvorschauer

Die NFC ist weit offen. Während es in der AFC die vier Powerhouses gibt, gibt es in der NFC – Stand heute – zehn Mannschaften mit ernsthaften Chancen auf einen Trip nach Houston im Februar. Zum Beispiel Minnesota Vikings (3-0) und New York Giants (2-1). Weiterlesen

Vorgezogene Playoffs: Denver Broncos – Cincinnati Bengals Preview

Wie im letzten Jahr gibt es auch heuer wieder kurz vor Saisonende den AFC-Kracher Denver Broncos (10-4) vs Cincinnati Bengals (11-3), und wie damals hat er große Implikationen auf das Playoff-Bild in der AFC. Auf dem Spiel steht der #2-Seed, der einem Freilos in der ersten Playoffrunde gleichkommt. Für Denver geht es „nebenbei“ noch darum, überhaupt das Ticket für die Playoffs zu sichern. Weiterlesen

Montagsvorschauer 2015, Week 11: New England Patriots – Buffalo Bills

Divisionsduell in der AFC East zwischen den ungeschlagenen New England Patriots (9-0) und den Wildcard-Kandidaten Buffalo Bills (5-4). Um kein Ergebnis von gestern zu spoilern, bleibe ich mal direkt bei der Ansetzung. Das „Hinspiel“ zwischen Bills und Patriots hatten wir schon in Woche 2 im September. Es endete 40-32 pro New England, aber das Ergebnis war knapper als der tatsächliche Spielverlauf: New England führte nach drei Vierteln mit gewaltigem Vorsprung und ließ die Bills hernach im Schlussviertel sukzessive wieder herankommen, ohne jedoch jemals wirklich den Sieg in Gefahr zu sehen. Weiterlesen

Montagsvorschauer, Week 8: Dallas Cowboys – Washington Redskins

Monday Night Game heute ab 2h30 zwischen zwei der historisch größten Rivalen der NFL: Dallas Cowboys und Washington Redskins. Die Rivalität zwischen den beiden Franchises ist so groß und so spektakulär, dass die NFL vor 12 Jahren bei der Neustrukturierung der Divisionen nach geographischen Gesichtspunkten eine große Ausnahme machte, und Dallas, das so gut wie gar keinen Bezug zur Ostküste hat, in die NFC-East steckte, um das alljährliche Duell zwischen Cowboys und Indianern auch künftig zu ermöglichen. Weiterlesen

Montagsvorschauer, Week 4: Kansas City Chiefs – New England Patriots

Sehr reizvolles Monday Night Game zum Abschluss von Woche 4 heute ab 2h30 (SPORT1 US überträgt): Kansas City Chiefs (1-2) vs New England Patriots (2-1). Das Spiel wird ein Referendum über Volkes Meinung zu den Patriots, die einen Wackelstart hingelegt haben und gegen bessere Konkurrenz durchaus auch noch den einen oder anderen Sieg weniger auf dem Konto haben könnten. Weiterlesen

Monday Night Football, #16: San Francisco 49ers – Atlanta Falcons

Um nichts aus der vergangenen Nacht vorwegzunehmen: Heute findet das letzte Monday Night Game des Jahres, San Francisco 49ers (10-4) vs Atlanta Falcons (4-10), statt (ab 2h30 live SPORT1 US und NFL-Gamepass), das Re-Match des letztjährigen NFC-Endspiels. Davon ist diesmal nicht mehr viel übrig geblieben, nachdem die Falcons eine Bruchlandung erlebten. Es ist auch (fast sicher) der Abschied vom Candlestick Park, es sei denn, die 49ers qualifizieren sich am Ende doch noch als was anderes als #6 oder #5 für die Playoffs. Weiterlesen

Monday Night Football, #15: Detroit Lions – Baltimore Ravens

Zweimal 7-6 Teams heute Nacht (02h30, live SPORT1 US und Gamepass), und zweimal fühlt es sich komplett unterschiedlich an. Während die zur Selbstzerstörung neigenden Detroit Lions hinlänglich bekannt ihre spielerisch guten Leistungen in Niederlagenserien ummünzen, wursteln sich die Baltimore Ravens, immerhin Titelverteidiger, mit unansehnlichem Football durch die Saison und versuchen, ihre Wildcard-Chancen irgendwie am Leben zu halten.

Wie formulierte es Mike Tanier letzte Woche: Die Ravens sind so gut darin, schlecht zu sein, dass es großartig ist.

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Monday Night Football, #14: Chicago Bears – Dallas Cowboys

Ab 2h30: Chicago Bears (6-6) vs Dallas Cowboys (7-5) – live bei SPORT1 US und im GamePass – als Duell zweier NFC-Mannschaften, die sich aktuell knapp innerhalb bzw. außerhalb der Playoffplätze befinden, die aber letzten Endes wohl beide ihre Divisions gewinnen müssen um sich dafür zu qualifizieren. Entwarnung auch gleich voraus: Ich werde das gestrige Ergebnis von Philly-Detroit, das für beide Teams sehr relevant ist, in diesem Eintrag nicht spoilern. Weiterlesen

Monday Night Football, #13: Seattle Seahawks – New Orleans Saints

Massives Monday Night Game (ab 2h30 live im Gamepass und bei SPORT1 US) zum Abschluss der 13ten NFL-Spielwoche 2013/14 im NFC-Kracher Seattle Seahawks (10-1) vs New Orleans Saints (9-2): Es sind die beiden Mannschaften, die aktuell favorisiert sind, sich den NFC-Top Seed untereinander auszuspielen, und es sind die beiden Teams, die das Power-Ranking mit praktisch identischem Wert unter der Woche an #1 und #2 ausspuckte. Weiterlesen

Monday Night Football 2013, #11: Carolina Panthers – New England Patriots Preview

Das Monday Night Game von heute Nacht, 02h30 (live SPORT1 US und Gamepass) rundet den massiven NFL-Spieltag 11 mit einem würdigen Matchup ab: Carolina Panthers (6-3) gegen die New England Patriots (7-2), ein Duell, das vor vielen Jahren wie nur ein, zwei Handvoll andere meine Begeisterung für den Footballsport entfachte: Die beiden waren in Superbowl 38 Gegner.

Super Bowl XXXVIII, eines der Spiele, die du nicht rational erklären kannst. Ein haushoher Favorit (New England) gegen einen komplett unbekannten Underdog (Carolina), mit leicht positiv verunfallter 10-3 Bilanz in engen Spielen ins Finale gekommen und ohne einen einzigen wirklich geläufigen Starspieler für die US-Massen. Ein Hängen und Würgen über die ersten 27 punktelosen Minuten. Dann eine Explosion in den letzten drei Minuten vor der Pause. Ein punkteloses, wenn auch qualitativ besseres drittes Viertel, und dann brachen im Schlussviertel alle Dämme mit 37 Punkten und einem Sieg-Kick für Iceman Vinatieri in 9 Sekunden vor Schluss. Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen.

Seither haben die Panthers bei mir einen Schuss gut, drücke ich ihnen heimlich die Daumen, den so verdammt knapp verpassten Pott von damals zu doch noch zu holen. Einer ist noch dabei: WR #89 Steve Smith, der Superzwerg. Und so gut aufgestellt, die Lombardi-Trophy zu holen, wie es die Carolina Panthers 2013/14 sind, waren sie noch nie, inklusive damals.

Ich sage nicht, dass Carolina das beste Team der Liga stellt, aber ich behaupte, dass die Panthers Titel-Material sind. Ihre Defense, die ich schon letzte Woche versuchte ausführlich zu beschreiben, gehört zu den besten im Lande. Die Secondary ist suspekt, aber das kannst du kaschieren, wenn du mit deiner Front-Seven so dominierst. Man darf gespannt sein, was so eine Unit gegen Tom Brady und die langsam in Schwung kommenden New England Patriots aufstellen wird; ein Brady, der nicht die Zeit zum Werfen kriegt, war stets ein bloß durchschnittlicher NFL-Quarterback. Insofern wird es für Carolina essenziell, Bradys Leben in der Pocket ungemütlich werden zu lassen. Das andere Super-Matchup: TE Gronkowski gegen einen der beiden Panthers-Linebacker, #59 Kuechly oder #58 Davis.

Auf der anderen Seite New Englands steht eine Patriots-Defense, die dieses Jahr erstmals nach vielen Saisons wieder richtiges NFL-Format aufweist: Mit 5.6 NY/A ist man die neuntbeste Pass-Defense im Lande, und das kaschiert die schwache Lauf-Defense (53% Success-Rate, #31 der Liga). Diese Lauf-Defense muss gegen Carolina allerdings verstärkt werden, denn die Panthers gehören zu den gefährlichsten Lauf-Teams in der NFL.

Wie viel Carolina laufen wird, hängt auch davon ab, ob QB Cameron Newton Erfolg mit seinem Passspiel hat. Das wiederum wird auch an der Gesundheit des wichtigsten Patriots-DBs #31 Aqib Talib hängen. Talib schleppt immer noch Wehwehchen mit sich, aber sollte er einsatzbereit sein, wird das ein geiles Matchup mit Steve Smith. Talib und Smith – das war zu Zeiten, als Talib noch bei den Buccs war, eines der hitzigsten Duelle der NFL.

Carolina ist in den Wettbüros favorisiert, und ich kann mir durchaus ausmalen, dass die Panthers das Ding gegen die Pats gewinnen. Ich würde Carolina eine leichte Favoritenrolle zuschustern, aber bei den Pats weißte nie… deswegen ist das auch eine Super-Ansetzung. Wichtiger ist der Sieg auf alle Fälle für Carolina, denn das Wildcard- und Divisionsrennen in der NFC ist deutlich heftiger als für die Pats, die die AFC East quasi im Sack haben.

Monday Night Football, #7: St Louis Rams – Seattle Seahawks Preview

Update: Die Uhrzeit musste ich ausbessern. Natürlich wird um 1h30 angekickt, da die Zeit-Differenz zwischen Europa und den Vereinigten Staaten derzeit nur 5h Stunden beträgt.


Monday Night Football aus der NFC West heute ab 2h30 1h30 live im Gamepass und bei SPORT1 US: Seattle Seahawks (6-1) auswärts gegen die St Louis Rams (3-4), die derzeit in der eigenen Stadt massiv ins Hintertreffen geraten sind, weil die Keulenschläger aus der MLB mal wieder in der World Series stehen und ihre x-te Weltmeisterschaft gewinnen können.

Das Footballspiel fühlt sich selbst mit Heimvorteil für die Rams wie ein gigantisches Mismatch an. Die Seahawks sind aufgrund ihres sportlichen Höhenflugs aktuell ein Dauerthema und dürften relativ gut bekannt sein; hervorzuheben ist einzig ihre fassungslose Tiefe in der Defense sowie doch gröbere Probleme in der verletzungsgeplagten Offensive Line, die gegen bessere Verteidigungen einen schweren Stand hat.

Gegen die Rams sollten diese Schwierigkeiten nicht allzu schwer zuschlagen, denn diese sind eine der großen Enttäuschungen diese Saison. Nicht, dass ich Besonderes von St Louis erwartet hatte (ich sah sie als bestenfalls Mittelklasseteam), aber Baby: Drittschlechteste Offense der Liga und zweitschlechteste Pass-Defense der NFL? No way. Da hatte ich mehr erhofft.

Viel höher wird es auch nimmer gehen, denn letzten Sonntag verletzte sich der QB #8 Sam Bradford am Kreuzband und verabschiedete sich auf die IR. Prinzipiell ist Bradfords Ausfall mit seiner ängstlichen Spielweise kein allzu schwerer Verlust, hielt er die Offense eh zurück, und kann seine Verletzung nun möglicherweise die harte Entscheidung, den teuren Top-Draftpick von 2010 zu entlassen, erleichtern, aber die Kurzzeitalternative ist Kellen Clements, der das Label „career backup“ wie wenige andere trägt.

Bradfords (und OffCoord Schottenheimers) Offense war gekennzeichnet von Checkdowns; das führte zu einer der niedrigsten Turnovers-Raten (weil „sicher“ gespielt wird), aber eben auch zu schwachen 5.6 NY/A – selbst sterile Offenses wie Houston oder Arizona bringen mehr zustande. Dass das Laufspiel überhaupt nicht funktioniert und mittlerweile wegen des gefloppten Isaiah Peed auf einen 5th-Rounder im völlig unbekannten Zac Stacy zurückgreifen muss: Auch nicht hilfreich.

Das Matchup bradfordlose Rams-Offense gegen Seahawks-Defense dürfte keines auf Augenhöhe werden.

Die Rams-Defense ist allerdings auch nicht viel besser. Die D-Line um DE Quinn, DE Long und DT Brockers kriegt ganz guten Dampf im Passrush zustande, ist aber nur allzu nachlässig in der Detailarbeit, die da lautet: Run-Defense. Weil hinter diesen schlampigen Genies in Alec Ogletree ein halber Safety auf Linebacker spielt, gibt es auch immer wieder längere Runs gegen die Rams: Ogletree kann schon wunderbar Tight Ends decken, aber v.a. gegen Houston war der Mann ein sehr leichtsinniger Lauf-Verteidiger.

Am schlimmsten: Trotz akzeptablem Passrush kassiert St Louis 7.4 NY/A im Passspiel: #31 der Liga. Und das, obwohl man schon gegen Pass-Gurken wie Arizona, San Francisco, Houston oder Jacksonville spielte! Eigentlich unglaublich. Was stellt da wohl Russell Wilson mit so einem Backfield an?

Ich bewunderte Jeff Fishers Arbeit in der Saison 2012: Der talentlose Rams-Kader wurde von Fisher auf 7-8-1 Siege hinaufgecoacht, eine der größten Leistungen des Jahres. Dieses Jahr allerdings ist die Stagnation größer als befürchtet, und die 3-4 Siegbilanz spiegelt das noch nichtmal wieder (Siege über Arizona, Houston und Jacksonville). Es ist Spielermaterial da, aber noch ist man eine Baustelle. Es ist nicht zu erwarten, dass gegen die weiterhin vielleicht beste Mannschaft der NFL ein Upset aus dem Hut gezaubert wird.