College Football 2016 – Conference Finals Preview

Keine Spoiler der gestrigen Spiele. Weiterlesen

Mid Major Conferences | College Football 2015/16 Preview

Wer an die FBS im College Football denkt, denkt zuallererst an die „Power Five“ Conferences (SEC, Big Ten, Pac-12, Big 12, ACC). Doch sollte man nicht auf die zweite Stufe vergessen, die „Other Five“ Conferences, bekannter unter dem Spitznamen „Mid Majors“ – die schwächeren fünf Conferences der obersten Ebene im College Football:

  • Mountain West Conference (MWC)
  • American Athletic Conference (The American)
  • Conference USA (C-USA)
  • Mid-American Conference (MAC)
  • Sun Belt Conference

Ein Platz in den großen Bowls ist jedes Jahr reserviert für die beste Mannschaft aus den Reihen der Mid-Majors. Letztes Jahr ging dieser Platz an einen Altbekannten, die Boise State Broncos, die auch in diesem Herbst wieder als Top-Favorit der Mountain West Conference ins Rennen gehen. Zu den Broncos in einem gesonderten Eintrag mehr; lasset uns heute den Fokus auf einige andere interessante Mid-Majors richten. Weiterlesen

Bowl Season 2013/14 am Tag vor Silvester: Texas sucht einen Head Coach

Heute ist „Black Monday“ in der NFL (viele Coaches und GMs werden gefeuert). Dazu vielleicht im Laufe des Tages mehr. Zuvor erstmal die Vorschau auf die College-Bowls von heute Abend und Nacht, vier an der Zahl. Alle Spiele kommen wieder live im ESPN-Player, und SPORT1 US zeigt heute auch wieder was live, nämlich die hochkarätig besetzte Alamo Bowl zwischen Oregon und Texas (ab 0h45).

MEZ    BOWL                TEAM 1            TEAM 2
17h45  Armed Forces        Middle Tennessee  Navy
21h15  Music City          Ole Miss          Georgia Tech
00h45  Alamo               Oregon            Texas
04h15  Holiday             Arizona State     Texas Tech

Zu den einzelnen Spielen im Detail. Weiterlesen

Bowl-Großkampftag III, 29.12. Preview

Disclaimer: Ja, diese Preview ist laaaaaang. Passend zu einem Spieltag mit gleich fünf Spielen (eines davon morgen als Tape). Aber mal ganz ehrlich: Solche Tage wie heute sind vielleicht der Hauptgrund, weswegen ich dieses Blog einst überhaupt aufmachte: Ich kann mich selbst durch den Zahlenwald graben und mich mental in nicht alltägliche Matchups reingrooven – auch wenn nicht immer alles 100%ig zutreffen wird..

Auch neu heute: Ich habe zu jedem Spiel eine kleine Übersicht über die gängisten Draft-Kandidaten gebastelt (Team, Position, Rückennummer, Name). Anmerkungen oder Änderungs- oder Verbesserungsvorschläge sind gern erwünscht; der Arbeitsaufwand scheint allerdings groß genug zu sein, dass ich mir mittelfristig auf alle Fälle werde ein Makro dafür programmieren müssen.

Zu den Spielen: Die beiden Kracher, die ich unbedingt empfehlen würde, sind schlafraubend, aber auch das Aufwärm- und Frühstücksbegleitprogramm ist durchaus nett und kann man sich schon mal geben.

Armed Forces Bowl

Rice Owls – Air Force Falcons

17h30 LIVE bei ESPN America

Draft 2013

Who to watch

Rice

TE #88 Vance McDonald

Zwei 6-6 Teams im Stadion von TCU: Für die Air Force aus der MWC ist es die sechste Bowl-Qualifikation in Serie unter Head Coach Troy Calhoun, und das kommt nach dem extremen personellen Aderlass nach 2011/12 schon einer kleinen Überraschung gleich. Air Force übertüncht dieses Problem schematisch: Als möchte man vor allem sich selbst und seinen Namen verspotten, wird hier gelaufen, gelaufen, gelaufen, und das in der klassischen triple-option Version (wenn auch meiner Erinnerung von letzten Jahr nicht aus der Flexbone-Formation. Auf alle Fälle aber ein absoluter Hingucker, und etwas unterschiedlich von dem, was zum Beispiel Navy und Georgia Tech spielen.

Bei den Rice Owls von der Elite-Raumfahrtuni aus Houston bin ich selbst gespannt: Das Team war zuletzt 2008/09 in Hochform und damals mit 10-3 unter Coach David Bailiff; deren Bowlspiel war damals nicht bei NASN, ergo sehe ich Rice heute tatsächlich zum allerersten Mal.

Die Mannschaft soll bevorzugt eine Pistol-Offense spielen und, auch wenn mehr geworfen wird als bei der Air Force, primär lauforientiert sein. Die Athleten in der Offense lesen sich ziemlich monströs (WR mit fast 2,00m Körpergröße, Tight Ends mit 2,05m und 120kg), was bei jedem, der die Air-Force-Defense schon mal gesehen hat, sofort das Alarmglöckchen schrillen lässt, denn deren Defense gilt als bestenfalls undersized, und anderen würden von einem Leichtathletik-Club sprechen, wo ein paar Sprinter mal eben für ein Footballspiel ausgeliehen wurden. Man sieht mich gespannt wie ein Regenschirm.

Excel/SRS sieht Rice mit einem Punkt vorne (Rice ist in diesem Simple Rating System aber auch nur an #87 gerankt). Gefühlt würde ich die Vorteile eher bei der Air Force sehen (Vertrautheit, ich weiß), aber man weiß auch, wie es den Falcons gehen kann, wenn die gegnerische Defense im 1st down Erfolge einfahren kann: 2nd-und-lang, und eine fast reine Option-Offense ist häufig schnell zum Punten verdammt.

Pinstripe Bowl

West Virginia Mountaineers – Syracuse Orangemen

21h LIVE bei ESPN America

Draft 2013

Who to watch

West Virginia

QB #10 Geno Smith 
WR #1  Tavon Austin 
WR #3  Stedman Bailey (jr.)

Syracuse

QB #12 Ryan Nassib
S  #21 Shamarko Thomas

Die Pinstripe Bowl im neuen Yankee-Stadium ist nicht bloß ein Spiel mit ungewöhnlicher Kulisse (Yankee Stadium ist ein Baseballstadion), sondern auch ein Spiel mit Potenzial auf 1500 Offense-Yards und 100 Punkte, was daran liegt, dass a) beide einen gepflegten Ball in der Offense spielen und b) beide mit tackleresistenten Defenses aufwarten. Und es ist ein Spiel alter Bekannter, nachdem WVU und Syracuse vor WVUs Wechsel in die Big 12 jahrelange Konkurrenten aus der Big East Conference gewesen waren (2011 z.B. ein 49-23 Kantersieg von Syracuse über WVU).

Die West Virginia Mountaineers (7-5) von 2012 sind eine Freakshow: Die Offense scort 41.6 Punkte pro Spiel, die Defense kassiert 38.1 Punkte. Damit rangiert man in beiden Kategorien ca. 12 Punkte/Spiel über Syracuse (7-5), auch keine Angriffsmaschinen von Traurigkeit.

Die Offense der Mountaineers ist wie Offenses von Head Coach Dana Holgorsen eben so sind: Zirka fuffzich verschiedene Anspielstationen und ein Quarterback, der den Ball nur per Kurzpass zu verteilen braucht. Dieser Quarterback ist im WVU-Falle Geno Smith, ein großgewachsener und beweglicher schwarzer Schlaks, der rein zufällig auch als Top-Draftpick 2013 gehandelt wird. Dabei besteht die WVU-Offense im Kern aus extrem quicken Kurzpässen, die die gelben Blitze wie die WRs Stedman Bailey (Draft-Kandidat) oder JD Woods zu großen Raumgewinnen mutieren.

Der Superstar im Angriff ist aber der kleine WR/HB Tavon Austin, der wie ein verirrtes Licht durch die Abwehrreihen zischt und eine Art Percy Harvin 2.0 (minus Migräne) gibt – Austin ist der Mann, der diesen Angriff definiert, Beispiel:

Austin ist noch mehr Schlüsselfigur als Geno Smith, bei dem ich noch einmal die tiefen Bälle sehen möchte, bevor ich mich überzeugen lasse, dass ich den Mann in der ersten Runde vom Tablett gehen lasse.

Fraglich ist allerdings, ob West Virginia überhaupt tief gehen muss, denn die Qualität der Syracuse-Defense lässt befürchten, dass die Bälle hier nur per Screenpass verteilt werden müssen, und schon haben wir dank 10 YAC ein neues 1st down. Neben den vielen Shootouts dieses Jahres taugt auch die fassungslose Demontage von Clemson letztes Jahr in der Orange Bowl als Beweisstück.

Syracuse hat seinerseits eine gute Offense, die man Head Coach Doug Marrone (ehemaliger QB-Coach von Drew Brees in New Orleans) nicht zugetraut hätte. Schlüsselspieler ist QB Ryan Nassib, ein sehr guter Mann, das wusste man, aber Nassib hat sich dieses Jahr in die Reihe der möglichen hohen QB-Draftpicks geschossen (gilt als minimum Zweitrundenpick). Der Mann ist vielleicht nicht der NFL-kompatibelste Werfer unter der Sonne, aber er kann eines: Den Blitz verbraten. Das ist das Mittel, das gegen West Virginia todsicher für 300yds reicht, denn die Mountaineers bringen kaum Druck ohne Blitz-Verstärkung zustande (20 Sacks über die Saison), obwohl man fast ausschließlich Passspiel gegen sich ausgespielt sah.

Ich „fürchte“ hier ein weiteres Shootout, in dem ein, zwei Big Plays der Defenses die richtigen Swings hergeben; ist nicht ganz mein Fall, aber wer drei der spannenderen NFL-Draftkandidaten 2013 (Geno Smith, Nassib, Austin) sehen will, kann sich hier mal einen Eindruck verschaffen, was die Jungs gegen no-contact Defense zu liefern imstande sind.

Excel/SRS favorisieren die West Virginia Mountaineers mit 4.5 Punkten.

Alamo Bowl

Texas Longhorns – Oregon State Beavers

0h30 LIVE bei ESPN America

Draft 2013

Who to watch

Texas

DE #80 Alex Okafor
S  #4  Kenny Vaccaro
DE #44 Jackson Jeffcoact
       (heute inactive)
WR #84 Marquise Goodwin

Oregon St

CB #14 Jordan Poyer
WR #2  Markus Wheaton

Das Spiel des Abends findet in San Antonio/TX statt, wenn die #23 Texas Longhorns (8-4) in einem Klassenkampf auf die #13 Oregon State Beavers (9-3) gematcht werden. Beide Teams sind interessant.

Oregon State gehört zu den positiveren Erscheinungen dieses Jahr, eine kleine Uni aus Corvallis/OR mit ihrem hoch geschätzten Head Coach Mike Riley, die aus limitierten Budgets erstaunlich viel rauspresst. Ich habe das Team heuer nie gesehen, deswegen muss ich die Preview mit etwas Angelesenem anreichern, aber generell kann man sagen: Rileys Teams sind als ehrlich zu sich selbst bekannt, d.h. sie wissen, was sie können, und was sie nicht können, lassen sie.

Im Falle der Beavers heißt das: Kurzpass-Feuerwerk in der Offense, die um ihre beiden Wide-Receiver-Zwerge Brandin Cooks und Markus Wheaton (ok, der Mann ist 1,85m) gebaut ist, die fröhlich yards after catch produzieren, egal ob denn nun QB Sean Mannion oder QB Cody Vaz die Eierschlacht führen. Heute wird übrigens Vaz starten, nachdem Mannion nach einer Verletzungspause gegen Saisonende seine zwischendurch immer typischen schwachen Vorstellungen mit vier INTs eingestreut hatte.

Bei den vielen Körnern wird der texanische Pass Rush in den Fokus geraten, der nach der Verletzung vom potenziellen NFL-Star Jeffcoat nun vom ebenso potenziellen NFL-Star DE Alex Okafor angeführt wird (es ist Okafors letztes College-Spiel) und zünden muss, um den Linebackers um den exzellenten LB Steve Edmond in den Zweikämpfen mit Wide Receivers und RB Storm Woods zu helfen.

Die Longhorns-Defense vom mir als Pragmatiker in Erinnerung geblieben DefCoord Manny Diaz gefiel in den letzten Wochen besser, wenigstens besser im Vergleich zur absolut horrenden Vorstellung gegen Oklahoma (63 Gegenpunkte plus Gnadenschuss), und vor allem das Tackling ist besser geworden – wichtig gegen solch flinke Wide Receivers.

Größter Vorteil für Texas in dem Spiel liegt in der Lauf-Offense, wo es exzellente Running Backs um den Freshman Johnathan Gray und den Sophomore Malcolm Brown gibt, die auf eine schwache Front-Seven treffen. Schlüssel im Duell Texas-Offense gegen Beavers-Defense sind aber die Quarterbacks, wo man sich nicht entscheiden kann zwischen QB David Ash und QB Case „hallo ich bin Colts kleiner Bruder“ McCoy: Beides Jungs mit Hang zum self destruction button, und beiden können die Flauseln seit Jahren nicht ausgetrieben werden. Riecht also nach lauflastiger Offense für Texas, v.a. auch, weil OffCoord Bryan Harsin (ex-Boise) mittlerweile bei Arkansas State angeheuert hat und nix mehr zum Spiel beisteuern wird.

Fragezeichen steht hinter dem Einmann-Passrush von Oregon State, DE Scott Crichton: Ist der Mann erstmal ausgeschaltet, gibt es keinen, der für ihn einspringen kann.

Prinzipiell sind die Longhorns immer in der Lage, jeden Gegner zu schlagen, wenn dem Quarterback, sei es wer es auch immer sei, ein Weltklassespiel ausrutscht; die Frage ist halt, ob das passiert. Wenn nicht, droht die Truppe, in den Improvisationsmodus zu verfallen, und das ist gegen disziplinierte Mannschaften wie Oregon State häufig kein probates Mittel.

Und: Oregon State ist laut Simple Ranking System mit 3 Punkten favorisiert, obwohl man angesichts der Nähe von Austin (Heimat der University of Texas) zu San Antonio von einem halben Heimspiel für die Longhorns ausgehen kann.

Buffalo Wild Wings Bowl

TCU Horned Frogs – Michigan State Spartans

4h LIVE bei ESPN America; Tape morgen 12h bei ESPNA.

Draft 2013

Who to watch

Michigan St

DE #2  William Gholston
RB #24 Le’Veon Bell
CB #5  Johnny Adams

Wer auf knackige Defenses steht, ist hier genau richtig: Die Texas Christian University (TCU) (7-5) wird seit der Amtsübernahme von Head Coach Gary Patterson vor über zehn Jahren mit seiner extrem schnellen, dynamischen 4-2-5 Abwehr assoziiert, und die der Michigan State Spartans (6-6) gilt dieses Jahr ebenso trotz der schwachen Saisonbilanz als superbe Unit, kaum am Boden zu bezwingen und mit einer exzellenten Secondary ausgestattet.

Ich habe Michigan State nur einmal spielen sehen (Opener gegen Boise State), und ich kann mir aufgrund dieser Partie vorstellen, warum man 6-6 ging, obwohl man laut Simple Ranking System und anderen fortgeschrittenen Rankings zu den besseren Mannschaften hätte gehören müssen: Man dominierte damals eine nicht schwache Boise-Elf komplett, fuhr mit RB Le’Veon Bell über die Broncos drüber, nur um am Ende trotzdem bloß knapp 17-13 zu gewinnen. Michigan State in den 12 Saisonspielen: 8x innerhalb eines Scores (3-5 Bilanz), und das, obwohl die Defense bloß 16.3 Punkte pro Spiel zuließ und etliche Turnovers produzierte.

Man merze die Schwachstellen in der RedZone aus und lasse den jungen QB Maxwell reifen, und wir sprechen hier über einen Big-Ten-Favoriten. Freilich haben die TCU Horned Frogs ähnliche Probleme, die aber hausgemachter sind: QB Casey Pachall, ein eigentlich exzellenter Mann, wurde nach mehreren positiven Drogentests in die Reha geschickt und der junge Freshman Trevon Boykin übernahm und machte mir im letzten Saisonviertel einen guten Eindruck. Allein: Man ist in Scoring-Range aus welchen Gründen auch immer verdammt dazu, mit Field Goals Vorlieb zu nehmen.

Prinzipiell halte ich beide Teams mit ihren Saison-Records für unterbewertet. SRS favorisiert TCU mit 2 Punkten, aber das kann auch an den eklatanten Problemen der Spartans zu tun haben, den Sack zuzumachen. Ich traue mir keine Prognose zu, auch weil ein Spiel mit wenigen Punkten auf ein, zwei gut exekutierte Big Plays hinauslaufen kann, und freue mich einfach, TCUs fantastische Hochgeschwindigkeitsdefense ein letztes Mal für die nächsten paar Monate zu sehen.

Kraft Fight Hunger Bowl

Navy Midshipmen – Arizona State Sun Devils

Tape morgen 9h30 bei ESPN America
(dürfte LIVE heute, 22h im ESPN-Player aufschlagen)

Draft 2013

Who to watch

Arizona St

OLB #8 Brandon Magee

Schließlich noch die „richtige“ Flexbone-Triple Option Offense, die die Navy (8-4) seit den Zeiten unter Paul johnson (jetzt Georgia Tech) spielt, und die auch unter Johnsons Nachfolger, dem Hawaiianer Ken Niumatalolo noch in mehr als Spurenelementen vorhanden ist. Es ist aber nicht mehr so extrem wie früher, und das war schon zum Saisonauftakt gegen Notre Dame in Irland erkennbar; seit der Einwechslung vom Freshman-QB Keenan Reynolds (für den altgedienten Recken Trey Miller) sieht die Pass-Offense sogar recht akzeptabel aus und ist mit 8 TD und 1 INT sogar effizient. Neben Reynolds sind die Schlüsselspieler natürlich der Slotback mit dem unvergesslichen Namen Gee Gee Greene und noch mehr FB Noah Copeland, der verzweifelt versucht, das texanische Monster Alexander Teich (Karriereende 2011) vergessen zu machen.

Arizona State (7-5) spielte eine durchwachsene Debütsaison unter seinem neuen, unter etwas bizarren Umständen gekommenen Head Coach Todd Graham: Die Spread-Offense unter dem spaßigen QB-Gunslinger Taylor Kelly funktioniert so gut, dass man gegen mittelmäßige Teams um die 40 Punkte auf das Tablett legen kann, aber Kelly hat in Shootouts häufig Probleme, das Tempo mit dem Gegner mitzugehen und baut dann Würfe ein, für die jeder QB in der siebten bayrischen Liga auf die Bank gesetzt würde. Im Laufspiel entlastet eine Horde an in etwa gleichwertigen Running Backs, aus denen der brutal bewegliche RB DJ Foster IMHO herausragt.

Arizona State ist im SRS mit 13.5 Punkten favorisiert, und ich würde den Spread voll unterschreiben. Die Navy hat nicht die Qualität in der Defense, um mehr als 25, 30 Punkte zu verhindern, und umgekehrt dürfte die Navy-Offense nur dann Land sehen, wenn das Passspiel früh im Spiel ein paar große Raumgewinne schafft. Auf der anderen Seite: Arizona States Chef-DT Will Sutton scheint mir ein Typ Suh zu sein, der nicht gerne seine Assignments einhält und gerne aggressiver als notwendig zu Werke geht – tödlich gegen eine Flexbone-Triple Option Offense

Weiterer Grund einzuschalten: Wir haben es wieder mit einem Baseball-Stadion (AT&T Park der SF Giants) zu tun; im Gegensatz zum Yankee-Stadium gibt das AT&T Stadion aber eine schöne Kulisse mit dem Meer der San Francisco-Bay im Hintergrund ab.

Wenn Naturgesetze gebrochen werden

Das zweite Dezemberwochenende ist im College Football stets für zwei Ereignisse reserviert: Army gegen Navy und Heisman Trophy Presentation. Beides kommt heute bei ESPN America.

Kadetten gegen Kadetten

Das Spiel zwischen den beiden großen Kadetten-Ausbildungsstätten im Osten der Staaten (die Air Force ist in Colorado stationiert) ist alle Jahre wieder ein Spiel, bei dem viele Amerikaner den Fernseher einschalten, egal wie gut oder schlecht die beiden Mannschaften abgeschnitten haben: Army Black Knights gegen Navy Midshipmen wird entweder in Washington, Baltimore oder Philadelphia (diesmal: Philadelphia) ausgetragen und bietet jedes Jahr eindrucksvolle Bilder, wenn die Tribünen im Stadion mit Militärs gepflastert sind und CBS alle paar Minuten den US-Streitkräften und ihrer Wichtigkeit für Amerika und die Welt huldigt. Man kann es gut heißen oder nicht: Die Veranstaltung bekommt dadurch ein besonderes Flair, einen touch der Einzigartigkeit.

Während des Spiels fühlen sich die Zuschauer zurückversetzt in die Anfangsjahre des American Football, wenn beide Teams mit Laufspiel, Laufspiel und noch einmal Laufspiel die alten, glorifizierten Tage des Option-Footballs wieder aufleben lassen, sodass nicht vergessen wird, dass die beiden „Unis“ in der Gründungszeit des American Football wichtige Pioniersarbeit geleistet hatten und bis zum Aufstieg der University of Notre Dame in den 1920er Jahren mit die wichtigsten Eckpfeiler des American, und College, Footballs waren.

Das Spiel wird bei ESPN America am Abend um 21:00 MEZ live übertragen, und am Sonntag gibt es eine Aufzeichnung am Vormittag, 11:00 MEZ.

Heisman Trophy

Der zweite Höhepunkt ist die Verleihung der Heisman Trophy. Es gibt im College Football eine Reihe von mehr oder weniger offiziellen Auszeichnungen, Abstimmungen und Allstar-Berufungen. Dieses Jahr gewann mit Björn Werner zum Beispiel ein deutscher Spieler den Titel „ACC-Defensive Player of the Year“, eine Auszeichnung der Atlantic Coast Conference für ihren besten Abwehrspieler. Solche Preise sind meistens schnell vergessen. Was nie vergessen wird, ist die Heisman Trophy, deren Sieger auch fünfzehn Jahre später noch während NFL-Spielen erwähnt werden (irgendein wahlloses Spiel, Charlie Ward ist für drei Sekunden im Bild, und ohne Reaktionszeit erwähnt irgendein wahlloser Kommentator „Charlie Ward, former Heisman Trophy winner from Florida State“ usw.). Auch wenn Charlie Ward nie NFL gespielt hat.

Die Heisman Trophy ist der Preis für den besten Footballspieler der Saison, der sich auch mit seinem Verhalten für würdig für diese Verleihung erwiesen hat.

So zumindest die technischen Qualifikationskriterien.

In Wahrheit hat sich das Heisman-Komitee schon lange von diesen Idealen verabschiedet. Was zählt schon die Moral, wenn Cameron Newton alle Rekorde sprengt?

In Wahrheit, die zweite, wird die Heisman Trophy fast immer an einen Quarterback oder einen Running Back vergeben (nur 1998 gewann mit Charles Woodson mal ein Abwehrspieler).

Das dritte ungeschriebene Gesetz: Ein Freshman fällt immer unten durch.

Alle drei Regeln wackeln heute, denn die beiden Favoriten sind Johnny Manziel und Manti Te’o.

Manziel ist ein Freshman-Quarterback von der Texas A&M University, der mit seinem Spielstil die Massen begeisterte und auch den defining moment, der für die Amerikaner so wichtig ist, ablieferte, als er die Alabama Crimson Tide in deren Stadion zerlegte. Manziel lieferte mit einer gesalzenen Schlägerei inklusive Einbuchtung für eine Nacht im Sommer auch seinen Beitrag zum Bruch von Regel Nummer 1, aber man kann argumentieren, dass die richtige Saison da noch gar nicht begonnen hatte.

Solche Probleme hat Manti Te’o nicht. Der Linebacker von den Notre Dame Fighting Irish mit der Nummer 5 ist ein vorbildlicher Student und Athlet, der schon in jungen Jahren sehr gute Führungqualitäten hat und eine Inspiration für die University of Notre Dame ist. m

Te’o wäre auch eine emotionale Story, weil er während der Saison binnen von Stunden seine Großmutter und Freundin durch schleichende Tode verlor, und trotzdem sofort im Anschluss seinen Beitrag zu einem von 12 Siegen von Notre Dame leistete. Anderer Pluspunkt für Te’o: Sein Team spielt im National Championship Game.

Der womöglich entscheidende Faktor gegen Te’o könnte aber sein: Er ist kein Quarterback, und softe Faktoren zählen kaum, besonders nicht bei Defensivspielern.

Dem dritten Geladenen werden keine Chancen eingeräumt, was eigentlich schade ist: Collin Klein von Kansas State ist vielleicht der wichtigste von den drei Spielern für den Erfolg seiner Mannschaft. Leider hat Collin Klein ein besonders wichtiges Spiel verloren und in diesem Spiel versagt. Leider traut ihm auch niemand eine Chance in der NFL zu.

Da haben ihm die anderen zwei die Nase voraus.

Die Zeremonie soll bei ESPN America am Sonntag um 13:30 MEZ aufgezeichnet werden.

College Football 11/12: Biggest East, Kadetten, Heisman Trophy und Playoff-Football

The East Just Got Bigger

Also doch. Die Big East Conference expandiert nun auch offiziell gen Westen. Die Neuen lesen sich bizarr: University of Houston, Southern Methodist University, Boise State University, San Diego State University (!!!), dazu die University of Central Florida aus dem sonnigen Orlando. Conferences organisieren sich dank einer kartellrechtlichen Gerichtsentscheidung gegen die NCAA seit fast 30 Jahren selbst und müssen keine Rücksicht mehr auf geographische Gegebenheiten richten, aber so weit hat es noch keine Conference getrieben. Treibende Kraft hinter dieser Expansion: Der drohende Kollaps der Big East und der mögliche – nicht unverdiente – Entzug des AQ-Status in Sachen BCS, ein Thema, das im März 2012 diskutiert werden wird (möglicherweise fallen sämtliche AQs).

Mal kurz einen Blick auf die Additionen geworfen: Houston bringt einen großen TV-Markt mit sich. Ditto SMU (liegt in einer Enklave von Dallas). UCF liegt in Florida, einem anerkannt großartigen Gebiet für Recruiting, und UCF pfeffert seit Jahren sagenhafte Summen in sein Footballprogramm (brandneues Stadion, teure Facilities). Boise State hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer großen Sache entwickelt, zieht als der Underdog schlechthin große Massen vor die TV-Schirme und sollte auch sportlich ein Faktor bleiben: Head Coach Chris Petersen wird gehalten. Bleibt San Diego State am Arsch der Welt Big East, aus dem Südwesten (!) der Staaten. Bei allen über Bord geworfenen Logiken: Hier könnte das solide Recruiting-Gebiet Südkaliforniens mitgespielt haben (USC greift die besten Talente ab, rekrutiert ansonsten aber traditionell landesweit).

Es sollen noch zwei weitere Universitäten aufgenommen werden, um den Mitgliederstand im Football auf 12 zu bringen und ein Championship-Game abhalten zu können (im Gespräch: das neue Yankee-Stadium). Air Force und BYU sollen jedoch bereits abgesagt haben. Nur am Rande: Die Big East Conference möchte auch in Zukunft Big East Conference heißen.

Die kleinen Boise State Broncos werden erst 2013 wechseln, gliedern ihre anderen Sportabteilungen dann zurück in die WAC: Das Basketball-Team der Broncos ist beispielweise eine ganze Nummer zu klein für die Big East-Giganten. Interessant sind die vielen Klauseln im Vertrag der Broncos: Ausstiegsklausel für $ 5 Mio., die sich verkleinert, sollte der TV-Vertrag niedriger als erwartet ausfallen, der AQ-Status fallen, und, sollten keine weiteren Mitglieder in westlichen Gefilden gefunden werden, sogar entfällt (!).


Militärderby

Heute Abend, 20h30 MESZ (live bei ESPN America), findet der traditionelle Abschluss der Regular Season im College Football statt, mit dem ewigen Klassiker Army Black Knights – Navy Midshipmen, heuer aus dem FedEx Field zu Landover, wobei beide bereits ihre Bowl-Teilnahme verspielt haben. Army-Navy, das heißt auch Unmassen Militärs und patriotischer Overkill für den TV-Zuseher. Kann beklemmend wirken, aber die sehr „amerikanische“ Inszenierung lässt sich mit etwas Abstand auch bewundernd bestaunen und wenn in einem 90.000er Stadion dreißigtausend Uniformierte hocken, hat das auch was. Sportlich dürften wir ein paar tausend rushing yards erleben, nachdem beide traditionell die Option-Offense spielen, die Navy sogar die famose Flexbone-Triple Option unter dem Coach Ken Niumatalolo.

Stat des Tages: Die Army wirft pro Spiel 8 Pässe und komplettiert davon 36% für 48yds. Wie gesagt: Im Schnitt PRO SPIEL. Die Navy ist etwas wurffreudiger im Angriff, lässt aber 74% Completions in der Defense zu. Könnte für die Army-Receiver ein Freudentag für die nächsten drei Jahre werden.


Griffin for Heisman

Später um 02h nachts: Die Verleihung der Heisman Trophy 2011/12. Der ethische Wert dieser Trophäe leidet seit Jahren massiv (Stichworte Bush, Newton), „Heisman“ wird jedoch so schwer gehypt, dass sich unmöglich eine Saison Uni-Sport ohne verfolgen lässt. Die Kandidaten 2011:

  • Andrew Luck, QB Stanford. Luck galt als der haushohe Favorit in der Preseason und ließ sich auch nicht allzu viel zu Schulden kommen. Auf der anderen Seite fehlte Luck der Moment, und Luck schmierte im entscheidenden Kracher gegen Oregon eher ab, sodass man gemeinhin nicht mehr von einem Heisman-Sieger Luck ausgeht.
  • Tyrann Mathieu, CB LSU. Der Anti-Luck, Spitzname „The Honey Badger“. Als völlige Unbekannte in die Saison gestartet und abseits des Spielfelds als Kiffer aufgefallen, war Mathieu die „Big Play“-Waffe schlechthin, mit fassungslos vielen INTs/TD-Return und Puntreturn-TDs. Mathieus Nachteil: Neben seiner Sperre ist er Defensivspieler, die traditionell kaum Chancen in Sachen „Heisman“ besitzen.
  • Montee Ball, RB Wisconsin. Steht bei 38 Touchdowns und könnte in der Bowl Season den ewigen Rekord von Barry Sanders knacken (annodazumal 39 in zwei Spielen weniger). Balls Nachteil: Seine eigene Universität hypte über Monate den QB Russell Wilson, wechselte zu spät das Lager auf Ball.
  • Trent Richardson, RB Alabama. Ein aussichtsreicher Kandidat: Hatte nun über Monate den Hype auf seiner Seite und mit 1910yds Offense und 22 TDs auch entsprechende Stats. Ah, und spielt im BCS National Championship Game. Richardson könnte aber unter dem einen irrationalen Faktor leiden: Dass vor zwei Jahren mit Ingram ein anderer Running Back der Alabama Crimson Tide schonmal die Trophäe gewann.
  • Robert Griffin III, QB Baylor. Deswegen gilt es als nicht ausgeschlossen, dass der famose Robert Griffin zum Sensationssieger gewählt wird. Codename „RG3“, ein wuseliger Sprinter mit adäquater Wurftechnik, der sich möglicherweise nebenher als Hürdensprinter für die Olympischen Spiele qualifizieren könnte. Ein Charakter, der sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, freakische Stats (267/369 für 3.998yds, 36 TD, 6 INTs, 123 Carries für 644yds, 9 TD), und, am wichtigsten: Fulminante Siege in Eigenregie zu den wichtigsten Zeitpunkten: Am Saisonbeginn Friday Night gegen TCU, dann im November über Oklahoma und letzte Woche gegen Texas.

Zwei Lesetipps:

Zu sehen gibt es die Verleihung der Trophäe ab 02h LIVE, heute Nacht bei ESPN America.


Football aus den Niederungen

Sonst noch so: Die Playoffs in der „Unterstufe“ (FCS/Football Championship Subdivision) neigen sich dem Ende zu. ESPN America heute und morgen mit zwei Viertelfinal-Aufzeichnungen, plus dem Finale der SWAC:

  • 10.12./10h:  #4 Montana – #5 Northern Iowa
  • 11.12./6h30:  #1 Sam Houston State – Montana State
  • 11.12./9h30: SWAC-Finale Alabama A&M – Grambling State

SWAC – Whudat? Die Southwestern Athletic Conference aus dem Bible Belt beteiligt sich nicht an den FCS-Playoffs, sondern spielt ihre eigene Meisterschaft aus, was politisch/historische Gründe hat: Es handelt sich hier um „schwarze Unis“, gegründet nach den Bürgerkriegen im 19. Jhd., will damit ihre Eigenständigkeit bewahren (wer das Endspiel Alabama A&M – Grambling State live sehen will: heute, 19h LIVE im kostenpflichtigen ESPN-Player).

Der ESPN-Player zeigt dieses Wochenende auch die anderen Viertelfinals der FCS sowie Halbfinalpartien aus der Division II und Division III.

Bowl Season 2010/11, Tag 4: Im Zeichen des Weihnachtssterns

Am vierten Spieltag der Bowl Season zeigt der Weihnachtsstern nach Südkalifornien. San Diego ist dran…

San Diego County Credit Union Poinsettia Bowl

Do./Fr., 23.12. um 02h, bei ESPN America nur als Tape: Am 24.12. um 10h30

San Diego State Aztecs – Navy Midshipmen

Es ist ein Bowl-Spiel, das eigentlich keiner braucht. Außer San Diegos Tourismus-Strategen. San Diego besitzt bereits eine Bowl – die Holiday-Bowl, die einen Tag vor Silvester ausgespielt wird. Im Bemühen, so was wie „Festwochen“ aufzuziehen und den Tourismus anzukurbeln, haben die Südkalifornier 2005 erstmals die Poinsettia Bowl ausgerufen.

„Poinsettia“ wie „Weihnachtsstern“. Die Bowl wird einen Tag vor Heiligabend ausgespielt, und keiner geht hin. Das riesige Qualcomm Stadium ist nie mehr als halb gefüllt: Der Zuschauerrekord steht bei knapp 40.000. Trotzdem setzt die Stadt durch die Bowl ca. 11 Millionen Dollar um. Einmal machte sie von sich reden, 2008, als sie mit #9 Boise State und #11 TCU beide Teilnehmer höher gerankt hatte als die große Orange Bowl.

Heuer sind wir von solchen Größen meilenweit entfernt. Es treffen aufeinander die San Diego State Aztecs und die Navy Midshipmen. Bei der Navy weiß man, wie man dran ist: Knallharte Triple-Option und Laufspiel bis zum Abwinken. Dreh- und Angelpunkt dabei: QB Ricky Dobbs, der in der kompletten Saison ganze 74 Pässe komplettiert hat, aber dabei 1380yds und 12 TDs gemacht hat. Dobbs ist auch der Mann mit den meisten rush yards bei der Navy (860yds, 13 TDs). Die Navy erzielt insgesamt 288yds am Boden pro Spiel, #5 landesweit.

Heuer hat sie erstmals die Chance, zweimal in Folge mit 10 Siegen abzuschließen. Insgesamt war der Spielplan aber recht mau.

San Diego State war jahrelang eines der schlechteren Footballprogramme, bis vor zwei Jahren Brady Hoke von der Ball State University nach San Diego kam. Hoke verbesserte ein dahinsiechendes Programm schlagartig in der Defense und so kommt es, dass die Aztecs zu den besseren Lauf-Verteidigungen gehören.

Auch offensiv hat SD State einiges zu bieten. QB Ryan Lindley hat ein starkes Junior-Jahr gespielt, 26TDs und weit über 3000yds. Lindleys zwei Top-Receiver heißen DeMarco Simpson (65 Catches, 1175yds, 8TDs) und Vince Brown (61 Catches, 1187yds, 9 TDs) und haben fast identische Statistiken. Brown gilt als zukünftiger NFL-Spieler. Zum passgewaltigen Angriff gesellt sich mit dem Freshman-RB Ronnie Hillman ein aufstrebender Läufer (1304yds, 14TDs).

San Diego State kann man durchaus als eine der Überraschungen der Saison sehen. 8-4 in der Mountain West Conference ist durchaus respektabel. Was auffällt: Sogar gegen die Big Players wurde ordentlich mitgehalten. Missouri gewann erst durch einen langen Touchdown-Pass in der letzten Minute, Brigham Young nur mit drei Punkten, #19 Utah mit vier, #3 TCU mit fünf Punkten.

Ich bin überrascht, dass die Aztecs nur als 4pt-Favorit gehandelt werden. Mit dieser Offense, dieser Laufdefense und dem Heimvorteil im Rücken sollte es ein klarer Erfolg für San Diego State werden.

Gespannt darf man auch sein, wie viele Zuschauer kommen. Die Poinsetta Bowl ist wie gesagt eher schwach besucht, und auch die Aztecs, die im Qualcomm Stadion daheim sind, bringen dort im Schnitt kaum mehr als 30.000 Leute rein…

UPDATE: Die Umgebung des Stadions ist ziemlich überflutet. 24h Zeit, um die Wassermassen abzusaugen und wenn ich mir das so anschaue, könnte eine nicht allzu große Zuschauermenge schon hilfreich sein.

Die anderen Bowls sind im Übersichtsblog zu finden.