Samstagsvorschauer – Woche 11

Monströser Spieltag heute im College Football. Weiterlesen

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College Football 2016, Recap – Woche 1

Ergänzend zu den Beobachtungen von #15 Houstons Upset-Sieg über #3 Oklahoma sowie den weiteren Samstagsspielen gab es auch am Sonntag und Montag äußerst sehenswerte Auftaktspiele am College Football Kickoff Weekend, das alle Erwartungen mindestens erfüllt hat. Weiterlesen

Notre Dame Fighting Irish | 2016/17 Vorschau

Die Notre Dame Fighting Irish gehörten zu den herausragenden Mannschaften der Regular Season 2015, fuhren eine 10-2 Bilanz ein mit zwei extrem knappen Niederlagen, jeweils auswärts kassiert – bei Clemson und Stanford, zwei der besten Mannschaften des Jahres. Sie schafften all das trotz mittelmäßiger Defense, trotz schwerwiegender Ausfälle auf Quarterback, Running Back und im Defensive Backfield. Weiterlesen

Neujahrs-Bowls 2016 in der Vorschau

Noch alle da?

Gut, dann läuten wir das neue Jahr mit einer Handvoll Schüsseln ein. Bis zum ersten Kickoff sollte der Kater passé sein.

Fünf Stück gibt es heute. Drei davon gehören zur gestern gestarteten New Year’s Six, Fiesta / Rose / Sugar, die unter einem ESPN-Rahmenvertrag in den USA als Paket präsentiert und ausgetragen werden. Nur Mannschaften, die bestimmte Kriterien erfüllen, sind zu ihnen zugelassen, so z.B. wurde #16 Oklahoma State in den Sugar Bowl eingeladen obwohl das Team in den Ranking niedriger eingestuft war als der Conference-Rivale #11 TCU. Weiterlesen

Akademische Viertelstunde nach Thanksgiving: Licht ins Dunkel

Das Thanksgiving-Wochenende hat sehr viel Erhellendes in das Meisterschaftsrennen des College Football 20125/16 gebracht. Das gröbste Chaos ist aufgeräumt. Freilich kann es am nächsten Wochenende noch einmal zu kleineren Erschütterungen kommen. Weiterlesen

Samstagsvorschauer 2015, Week 5 | Tim Tebow war mal ein ganz Großer

Woche 5 im College Football 2015/16, und es ist Hurrikan-Saison in den Vereinigten Staaten. Die Wetterbilder der letzten Tage sahen in etwa so aus wie in eingangs verlinktem Bild, weswegen vor allem die Südstaatenspiele und die Partien entlang der Atlantikküste sehr regenreiche Angelegenheiten werden dürften. Weiterlesen

Bowl Season 2013/14, Großkampftag am Samstag

Bowl-Season heute mit einem Großkampftag. Alle Spiele kommen wieder live im ESPN-Player, und SPORT1 US zeigt heute auch was live, nämlich die Russell Athletic Bowl Miami/FL vs #18 Louisville (mit Teddy Bridgewater!) ab 0h45.

MEZ    BOWL                TEAM 1            TEAM 2
18h    Pinstripe           Notre Dame        Rutgers
21h20  Belk                Cincinnati        North Carolina
00h45  Russell Athletic    Miami/FL          Louisville
04h15  Buffalo Wild Wings  Kansas State      Michigan

Zu den einzelnen Spielen im Detail. Weiterlesen

Die Akademische Viertelstunde, Woche 2: Straucheleinheiten

Zwei Spieltage der Regular Season sind vorüber, und der zweite Spieltag hat einige Favoriten stolpern sehen. In Miami und Athens (University of Georgia) sprießt die Hoffnung, während in Austin (University of Texas) und Los Angeles (USC) tiefe Depression herrscht. Am heikelsten ist die Lage jedoch an einer Uni in Oklahoma, wo sich ein Unwetter zusammenbraut. Ein Rundblick auf das Geschehen im College Football zu Beginn dieser Saison. Weiterlesen

College Football 2013/14, Week 2 Preview

Heute geht es weiter mit dem zweiten Football-Großkampftag an Amerikas Universitäten. Vor dem Einstieg noch eine kurze Recap zur Woche 1:

  • Alabama mit einem auf dem Papier souveränen 35-10 über Virginia Tech, aber in Wahrheit war das eher mau, mit viel Special Teams. Alabama bleibt die #1.
  • ClemsonGeorgia war ein insgesamt exzellentes Spiel zwischen zwei Mannschaften. QB Tajh Boyd spielte sich in den Kreis möglicher 1st-rd Draftpicks, auch wenn die Vorstellung nicht komplett einwandfrei war. Aber Pässe wie dieser famose lange Wurf rechts runter downfield in die Arme des in die Endzone fallenden Backup-RBs sind allerallerallererste Sahne und werden Scouts aufhorchen lassen. WR Sammy Watkins scheint dieses Jahr auch wieder besser aufgelegt zu sein: Der 77yds-TD zeigte alles, was Scouts sehen möchten: Super Catch, exzellente Physis (ließ 1-2 Linebacker einfach abprallen), Willen, downfield zu starten, sensationelle Beschleunigung und das, was man in den USA „closing speed“ nennt. Großartig. Sofern die Drops bei Watkins nur Unkonzentriertheiten wg. Saisonbeginn waren, sprechen wir da über einen Top-10 Pick.
  • Bei South Carolina fusseln viele über die null-Sack Performance von Superstar-DE Jadeveon Clowney. Ich bin überrascht, dass so viele geschätzte Schreiber in den USA Clowney überhaupt „verteidigen“ müssen; das Spiel zeigte IMHO eindeutig und zu 100%, weshalb Clowney der nächste Top-Pick ist. Er dominierte das Spiel nicht nur. Nein, der Gegner richtete seinen Game-Plan allein nach Clowney. Ein größeres Kompliment kannste nicht kriegen. Die Konditionsprobleme ließen sich übrigens mit Virusinfektion erklären. Angesichts der Umstände einer ständig bedrohten Pocket fand ich übrigens UNC-QB Renners Leistung mehr als akzeptabel.
  • Texas A&M mit lange Zeit Besorgnis erregender Abwehrleistung.
  • Das LSU-Spiel habe ich schon im Liveblog ausführlicher zusammengefasst; beide Teams mit guten Vorstellungen. LSU ist absolut ein BCS-Contender, trotz hammerhartem Schedule.
  • Bei FSU erfüllte Freshman-QB Jameis Winston nicht bloß die hohen Erwartungen, er übertraf sie. Gigantisches Debüt für Winston (25/27 für 356yds, 4 TD; 6 Carries, 34yds, TD/eine nicht gegebene Completion + okay, eine Fast-INT). Pitts Defense ist nicht überragend, aber auch nicht unterirdisch – insofern: Gigantisches Debüt, hatte ich so nicht erwartet. Winston hat übrigens eine etwas bizarre Wurfbewegung, aber die Bälle kommen trotzdem wie Raketen mit Top-Speed raus.
  • Höchste Niederlage für Boise State (6-38 in Washington) in der Ära Chris Petersen. Erstaunlich leblose Offense (u.a. 3.8yds/Passversuch). Hab Youtube-Ausschnitte gesehen: Washington-QB Price sah wie verwechselt aus. Wenn das der neue Price ist, sehen wir den irgendwann in der NFL wieder, zumindest als Backup.

Die ersten AP-Rankings kann man unter diesem Link nachlesen. Damit zum heutigen Spieltag, einem Tag mit nur wenigen Ansetzungen (wenn ich das richtig aufgeschnappt habe, spielen z.B. 35 Mannschaften (!) gegen Gegner aus der FCS/Football Championship Subdivision, der zweiten Ebene im College Football):

Übertragungen

SPORT1 US

18h   Miami - #12 Florida
21h30 Virginia - #2 Oregon
02h   #17 Michigan - #14 Notre Dame

EUROSPORT 2

21h30 Penn State - Eastern Michigan (Tape)

ESPN-Player

18h   Miami/FL-Florida
18h   Michigan State-South Florida
18h   Kentucky-Miami/OH
18h   Tennessee-Western Kentucky
18h   Temple-Houston
18h   Kent State-Bowling Green
18h   Louisville-Eastern Kentucky
18h   Illinois-Cincinnati
18h30 Clemson-South Carolina State
18h30 UNC-Middle Tennessee State
19h   Ball State-Army
19h30 Virginia Tech-Western Carolina
20h   UMass-Maine
21h   Boise State-Tennessee Martin
21h   Central Michigan-New Hampshire
21h30 Mississippi State-Alcorn State
21h30 Oklahoma State-San Diego State
21h30 Virginia-Oregon
21h30 Missouri-Toledo
22h   Maryland-Old Dominion
22h30 Memphis-Duke
22h30 Georgia-South Carolina
00h   NC State-Richmond
00h   Akron-James Madison
01h   Brigham Young-Texas
01h   Louisiana State-UAB
01h   Troy-Savannah State
01h   Texas A&M-Sam Houston State
01h30 Auburn-Arkansas State
01h30 Vanderbilt-Austin Peay
02h   Michigan-Notre Dame
02h   SMU-Montana State
04h   Fresno State-Cal Poly

Miami Hurricanes – #12 Florida Gators

Canes-Gators ist die unspektakulärste der großen Rivalitäten im College-Football Floridas, und es ist ein Duell, dessen Zukunft mal wieder in den Sternen steht. Was an der Ansetzung erstmal überrascht, ist die Zeitansetzung: 12h mittags in Miami! Wie liest man über die mörderische Hitze in South Beach, und das Sunlife Stadium ist keine 20km entfernt! Normalerweise würde man erwarten, dass The U gegen einen Gegner wie Florida ausnahmsweise mal einige tausend Zuschauer ins Stadion bringt, aber bei den Temperaturen…

Zum Sportlichen: Florida ist mir weiterhin ein Rätsel: Die Mannschaft hat keine Offense. Gegen Toledo wurde mit aller Gewalt ein Laufspiel über RB Brown durchgedrückt, aber QB Driskel war bestenfalls unbeständig. Es reichte, weil die Defense einen unterklassigen Gegner komplett abwürgte. Obwohl: So unterklassig ist Toledos Offense eigentlich nicht, und sie machte keinen Stich! Das, obwohl einige der besten Verteidiger fehlten. Miamis Angriff ist noch etwas besser als Toledo, in QB Morris und vor allem RB Duke Johnson gibt es ernst zu nehmende Optionen. Können die Gators erneut so eine Abwehrschlacht liefern? Und wenn ja: Was ist Muschamps Plan, um Johnson zu stoppen?

Oft geschrieben, aber immer noch fehlt mir der Glaube: Ist Florida gut genug? Kann man mit so einer Spielweise wirklich heil durch eine Saison in der SEC kommen? Dieses Spiel wird uns Aufschlüsse gegen, da Miami ein erster Prüfstein von Format ist – zumal zuhause.

#11 Georgia Bulldogs – #6 South Carolina Gamecocks

Das Spiel kommt um 22h30, leider nur im ESPN-Player (edit: scheint leider nicht mehr auf), und es ist in der SEC-East vielleicht schon von vorentscheidender Bedeutung: Eine Niederlage ist kein ganzer Beinbruch hinsichtlich Conference-Ambitionen, aber ein halber. Für Georgia wäre es nach der Auftaktniederlage letzte Woche in Clemson ferner das frühzeitige Ende sämtlicher BCS-Ambitionen.

Das Geile bei jedem Georgia-Heimspiel ist schonmal das riesige Sanford-Stadium in Athens, 92.000 Rabauken und neben den EndZonen wachsen die Hecken (daher auch der oft gehörte Terminus „between the hedges“). Das gibt den Bulldogs ein ganz eigenes Flair.

Sportlich wird sich vieles im Duell von South Carolinas oben beschriebenem superbem DE #7 Clowney gegen die Offense Line entscheiden. Werden die Bulldogs ähnlich wie letzte Woche UNC ihren kompletten Offensiv-Gameplan von Clowney weg konzipieren? Schwierig vorstellbar. OffCoord Mike Bobo ist mir nicht dafür bekannt, sich zu passiv in seiner Ansage zu verhalten. Bobo sucht vielmehr selbst danach, dem Gegner sein Spiel aufzudrücken. Und ganz ehrlich: Georgia hat ganz andere Ressourcen als UNC, um eine Offense gegen einen Superspieler wie Clowney aufzustellen.

Auf der anderen Seite bin ich bei Gamecocks-QB Connor Shaw nicht vollends überzeugt: Erster Mann ist zugedeckt, und Shaw wird nervös, improvisiert sich in einen Strudel schlechter Entscheidungen und muss die Bälle gleich in Serie auf die Tribüne werfen. Andererseits: Physisch war das von South Carolinas O-Line und RB Mike Davis letzte Woche schon sehr beeindruckend.

Ich habe in diesem Spiel keinen Favoriten. Ich weigere mich, Georgia wegen einer knappen Niederlage gegen Clemsons Power-Offense abzuschreiben. Kurzum: Es ist das Spiel an diesem College-Weekend, auf das ich mich am meisten freue.

#17 Michigan Wolverines – #14 Notre Dame Fighting Irish

Michigan und Notre Dame verbindet eine große Rivalität, auch wenn beide Universitäten in ihrer langen Historie vergleichweise erstaunlich selten gegeneinander gespielt haben. Trotzdem kann man sich die Partie schonmal geben, was schon allein am Heimstadion der Wolverines liegt, dem „Big-House“ mit seinen 110.000 Zuschauern – bei Nacht. Nachtspiele in Michigan sind in etwa so zahlreich wie Puffs im Vatikan. Das erste gab es vor zwei Jahren. Gegner damals: Notre Dame. Das Spiel damals: Ein Spektakel allererster Güte, mit einem 35-31 Sieg für Michigan und drei Touchdowns und ebenso vielen Führungswechseln in den letzten 72 Spielsekunden.

Daran wird heute Nacht eher wenig erinnern, denn beide Offenses versuchen verzweifelt, solider, langweiliger zu spielen. Michigans OffCoord arbeitet fieberhaft, die alte I-Formation mit zwei Runningbacks wieder einzuführen. Letzte Woche holten zwar beide Teams Siege, aber die Art und Weise beunruhigte: Beide waren nicht konstant in der Lage, ihre Drives auszuspielen, sondern mussten sich auf Big-Plays verlassen. Beide Defenses waren eher soft.

Ein Knackpunkt heute könnte das Duell der NFL-reifen Defensive Line von Notre Dame gegen eine rundumerneuerte „Interior Offensive Line“ (Center, Guards) bei Michigan sein: Wird Michigan da überpowert, stirbt die I-Formation Offense im Ansatz. Auf der anderen Seite: Notre Dame reist mit QB Tommy Rees als Starter an, was schon qua Rees‘ Standing die Favoritenrolle zu Michigan verschiebt…

Sonstige Spiele im ESPN-Player

Der ESPN-Player hat von den Mittagsspielen nicht unbedingt viele Alternativen zu Canes-Gators zu bieten. Bei #8 Louisville – Eastern Kentucky kann man QB Bridgewater beobachten, aber wie viel lässt sich aus einem Spiel eines Top-Prospects gegen einen bestenfalls drittklassigen Gegner herauslesen? Michigan State South Florida ist insofern interessant, weil der neue USF-Coach Willie Taggert letzte Woche nach einer schwachen Debütvorstellung dermaßen medial auf die Fresse bekam, dass man keinen anderen Eindruck bekommen kann als der Mann coacht ab sofort um seine Zukunft.

IllinoisCincinnati? Cincinnati soll einer der Mitfavoriten in der American Athletic Conference sein, aber interessanter finde ich den Gegner, Illinois. Über zwei Ecken hab ich Verbindungen zu dieser Uni, und ich hege gewisse Sympathien für die Fighting Illini, wie das Team dort heißt. Sportlich waren die letzten eineinhalb Jahre (seit dem 6-0 Start 2011 gab es eine 1-17 Bilanz) katastrophal, und der Anfang 2012 mit viel Tamtam angeheuerte Head Coach Tim Beckman ging schon als lame duck in den Herbst.

Zum Time-Slot der Nachmittagsspiele (ab 21h): Ab 21h Boise State auf dem blue turf gegen das unterklassige Tennessee-Martin. Die Broncos müssen sich nach der verheerenden, weil so ungewohnten hohen Pleite gegen Washington rehabilitieren. Für Abgesänge ist es noch zu früh, aber das Debakel war so krass, dass jedermann die Bronco-Saison bereits als verloren deklariert.

SPORT1 US (plus ESPN-Player) überträgt um 21h30 Virginia#2 Oregon, das eigentlich nicht nach einem Upset riecht. Virginia in Woche 2 zuhause… da hatten wir schonmal was. Kann man mal nen Blick drauf werfen, inwiefern die Oregon-Offense des neuen Headcoaches Mark Helfrich sich von jener des alten Coache Chip Kelly unterscheidet.

Um den Link zwischen Virginia und einem Team des nächsten Spiels, BYU, herzustellen: Die beiden spielten letzte Woche gegeneinander. Virginia und BYU brachten es zustande, eine Partie mit 24 (!) Punts zu generieren. Sensationellerweise gewannen übrigens die Cavs, weswegen BYU heute schon unter Druck steht…

…und zwar um 1h zuhause gegen #15 Texas. BYUs Heimspiele sind schon wegen des Stadionpanoramas stets ein Schmankerl, aber diesmal gibt es durchaus auch Upset-Potenzial. BYU mag letzte Woche katastrophal aufgetreten sein, aber es hat eine hervorragende Front-Seven mit vielen möglichen hohen NFL-Picks, und das schmeckt den nervösen Texas-QBs im Normalfall nicht.

Ab 1h30 AuburnArkansas St. Letzteres Spiel ist das Wiedersehen von Auburn-HC Malzahn mit seiner ehemaligen Uni (Malzahn coachte die Red Wolves 2012). Arkansas St ist keine unterirdische Mannschaft. Auburn wird einen ersten ansatzweisen Test vorgesetzt bekommen. Wie funktioniert die Spread-Offense, bei der man monatelang nicht wusste, wessen Quarterback sie führen soll?

The Countdown, T-minus 13: Notre Dame Fighting Irish

The Countdown

#13 Notre Dame Fighting Irish.
Independent.
2012: 12-1.

Der letzte Eindruck ist oft ein bleibender, was im Falle der Notre Dame Fighting Irish ein ziemlich negativer ist: So bitterböse, wie man von Alabama im BCS-Endspiel niedergemacht wurde (und, really, die 28pts-Niederlage war noch Gnadenbrot), tat man sich im Nachhinein schwer, die erste ungeschlagene Regular Season seit vielen, vielen Jahren schön zu reden.

Notre Dame ist keine gewöhnliche Uni. Notre Dame, die größte und strahlkräftigste Katholiken-Uni der Staaten, schleppt viele Jahrzehnte Football-Tradition und etliche Mythen mit, sodass sie auch ohne direkten sportlichen Erfolg stets relevant in der Wahrnehmung der US-Massen bleibt. Klassischer Fall von man liebt sie oder man hasst sie. Insofern war es schon überraschend gewesen, wie schwer Notre Dame letztes Jahr unterschätzt worden war, nachdem es vor der Saison klare Anzeichen einer exzellenten Saison 2012 gegeben hatte (viele knappe Niederlagen 2011, sehr gutes SRS, viel Turnover-Pech…). Einzig der Schedule hatte mich nervös gemacht, aber einen schweren Schedule spielt Notre Dame fast immer. Und wie es im Football oft so läuft, war Notre Dame kein viel besseres Team als vorher gewesen, allein, sie hatten die Würfel diesmal auf ihrer Seite: Sie gewannen Freakspiele gegen Pitt und Stanford mit Hilfe vom Heiligen Petrus und den Zebras (Slang: Refs) und wurstelten sich irgendwie ins BCS-Endspiel durch. Das ist ein Erfolg, den man nicht kleinreden muss, denn viele Teams, die ins BCS-Endspiel kommen, brauchen solches Glück, selbst Alabama, das ein viel besseres Team stellt, aber in den beiden letzten Jahren trotzdem jedes Mal auf fremde Hilfe angewiesen war, um das Endspiel überhaupt zu erreichen.

Dass die Fighting Irish im Endspiel so platt gemacht wurden, trimmt die Erwartungen für dieses Jahr und sorgt auch für eine gesündere Einordnung der Erwartungen: Yup, das Team ist immer gut für neun oder zehn Saisonsiege, aber ein Verpassen des BCS-Finals als Enttäuschung zu werten, ist vermessen.

Das Team von Head Coach Brian Kelly muss diesmal zusätzlich im Vorfeld der anstehenden Saison auf den einen oder anderen Eckpfeiler verzichten. LB Manti Te’o zum Beispiel ist weg. Te’os Einfluss auf die Defense wird im Nachhinein durch den bizarren Kekua-Hoax vielleicht etwas unterschätzt: Einen so dynamischen Spieler musst du erstmal ersetzen. Gut für das Team, dass die Defense Line um die künftigen Erstrundenpicks DT Louis Nix und DT Stephon Tuitt weiterhin erstklassig bleibt. Auch auf OLB Prince Shembo wird eine extrem wichtige Rolle zukommen, denn der Passrush der Front-Seven muss zünden, um eine ausgedünnte Secondary zu entlasten. DefCoord Bob Diaco ist nicht unbedingt bekannt dafür, viel zu blitzen.

In der Offense wurde der Quarterback der letzten Saison, Everett Golson (damals ein Freshman) von der Uni geschmissen. Das führt dazu, dass Kelly dieses Jahr wieder auf den alten QB, Tommy Rees, zurückgreifen wird, was im Umkehrschluss bedeutet: Wir sind nur zwei Interceptions von einer QB-Controversy entfernt. Auch beim Rest der Offense wird man abwarten müssen: Die Running Backs sind samt und sonders suspekt, aus der Crew der Ballfänger ist mit TE Tyler Eifert der meilenweit beste Mann in die NFL gegangen. Wie Eifert ersetzt werden soll, steht noch in den Sternen.

Notre Dame wird nicht einbrechen, dafür sieht die Front-Seven zu dominant aus. Aber es ist anzunehmen, dass die Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison an Qualität eingebüßt hat, und vor allen Dingen im Zweifelsfall keine 5-0 Bilanz in engen Spielen mehr einfahren wird. Es wird wohl auf eine 8-4 oder 9-3 Regular Season hinauslaufen.

N/A

Ich weiß leider nicht, woher ich die Zeit nehmen soll, daher beschränke ich mich auf drei Verlinkungen im schlichtweg bizarren Fall des Notre-Dame-Linebackers Manti Te’o, dessen emotional monatelang so gepushte Story mit seiner gestorbenen Freundin sich als gigantischer Schwindel herausstellte. Zwei Todesfälle innerhalb von Stunden von engsten Familienmitgliedern sind prinzipiell sehr krass; ich hatte die Sache aber unter Wyatt Earp Effect eingeordnet. Zur Sache selbst. Deadspin.com hat Recherche-Arbeit vom Feinsten geleistet und am 16.1. 22h MEZ pünktlich zum Einschlummern einen der besten Artikel der letzten Jahre gebracht: Manti Te’o’s Dead Girlfriend, The Most Heartbreaking And Inspirational Story Of The College Football Season, Is A Hoax.

Weitere Gedanken und Links zum Thema hat dogfood bei Allesaussersport auffn Schirm gebracht.

Ein paar Storystreams am heutigen Tag dazu: Notre Dame ist seit 26.12. informiert und hatte die Informationen per Privatermittlungen schon am 4.1. raus. Aus dem Mannschaftskreis dringen nun (noch anonyme) Stimmen durch, die Te’o gutes Schauspieltalent und Ausschlachten der „emotionalen“ Lennay-Kekua-Story vorwerfen. Ein Fullback der Arizona Cardinals will die imaginäre Freundin schon gekannt haben, bevor Te’o mit ihr zusammen war. Diverse polynesische Spielerkollegen distanzieren sich schonmal sachte von der Geschichte. Bei Twitter wird bereits hinter vorgehaltener Hand über noch privatere Dinge bei Te’o spekuliert. Ein angedachtes Interview Te’os mit ESPN wird wohl aufgrund des berüchtigten, weil extrem aggressiven Journalisten Jeremy Schaab verschoben oder abgesagt. Die Story ist momentan so heiß, dass sie selbst in den großen Medien der Armstrong-Beichte Konkurrenz macht bzw. sie sogar in den Schatten stellt. Wie heftig muss der Druck auf Te’o sein? Bei Deadspin wird unter diesem Tag weiter gestrickt.

Te’o war einer der exponiertesten Spieler im College Football. Er gilt (galt?) als Erstrundendraftpick. Die Interviews im Zuge der NFL-Combine Ende Februar gewinnen damit an Thrill.

Bowl Season 2012/13 – Nachklapp

Die finalen Rankings [AP] [Coaches] sind raus, und es fällt vor allem auf, dass Notre Dame (12-1) nach der Demontage „nur“ auf Rang 4 (bzw. Rang 3 im Coaches-Poll) zurückfiel, also ein Spot, mit dem sich in Hinblick auf das nächste Jahr arbeiten lässt. Für die Fighting Irish war es eine Saison, die in etwa im Rahmen des Erwarteten ablief: Man konnte das 2011er-Pech in engen Spielen abschütteln und im Gegensatz dazu sich selbst mit der Glücksgöttin verbündeln (5-0 und einige haarscharfe Dinger wie Stanford oder Pitt) und man konnte mehr Turnovers forcieren; verkickte Field Goals des Gegners und haarige Schiedsrichterentscheidungen (Stanford!) waren diesmal auf Notre Dames Seite, und so wird aus einem Team mit sagen wir 10-2 Kaliber schnell mal ein ungeschlagenes, das gegen die absolute Elite dann so aussieht wie am Montag gegen Alabama.

Beim Meister Alabama (13-1) und der SEC ist erstmal wieder Resignation angesagt: Diese eklatanten Geschwindigkeitsunterschiede, die schon 2006 und 2007 gegen die Big Ten Conference aufgefallen waren, kamen am Montag wieder zum Tragen: Das Team fuhr ganz einfach drüber und degradierte die Goldhelme zu Statisten.

Entsprechend ist die SEC im finalen AP-Poll auch mit gleich fünf Teams in den Top-10 vertreten: Alabama, #5 Georgia (12-2) und punktgleich Texas A&M (11-2), #8 South Carolina (11-2) und #9 Florida (11-2). Ich würde mich trotzdem weigern, von der absolute alles dominierenden Conference zu sprechen: Die SEC bleibt weiterhin in der Spitze (#14 LSU würde ich da noch mit reinzählen) sensationell, aber die Breite gibt nicht überaus viel her: #23 Vanderbilt, Ole Miss und Mississippi State – naja… dahinter sind Teams, die auch gegen Sunbelt-Mannschaften Probleme hatten.

Von Kopf bis Fuß für ausgeglichener besetzt halte ich die Big 12 Conference, deren Champion #12 Kansas State (11-2) allerdings von Oregon ziemlich degradiert wurde, und deren zweitbestes Team #15 Oklahoma auch nicht über alle Zweifel erhaben war und ein eher lasches Jahr spielte.

SRS und die Bowl Season 2012/13

In Sachen College-Football Bowls lasse ich mittlerweile mehrheitlich das Simple Ranking System die Tipps abgeben – ich bin skeptisch geworden, was meine Fähigkeit, die Stats zu schlagen, angeht. Ich habe im Verlauf der Bowl Season 2012/13 alle kalkulierten Spreads des SRS („Simple Ranking System“) veröffentlicht. Das Ergebnis, straight up und ATS/against the spread: Weiterlesen

BCS-Championship 2013 LIVE: #1 Notre Dame – #2 Alabama

Preview

BCS Finale 2013.

[05h41] Endstand Notre Dame 14, Alabama 42.

Dritter Titel in vier Jahren, ein dreiviertel Jahr nach dem Verlust der halben Defense an die NFL. Sogar Saban, dieser Weltverdruss von Mensch, kann sich ein Lächeln nicht verkneifen, nur um im nchsten Satz schon wieder von morgen zu reden („two days from now we have to look for next year“). Mal schauen, wie Alabama nächstes Jahr aussehen wird: QB McCarron wird bleiben, aber C Jones und der absolut dominante G #65 Warmack werden wohl in die NFL gehen, wie auch RB Lacy. Für Notre Dame dagegen wird die Chance auf einen National Title wohl so schnell nicht wiederkommen.

[05h27] Das gibt es auch nur bei Alabama: Du gewinnst gleich deinen dritten Titel in vier Jahren, und überall grimmige Gesichter: Saban an der Seitenlinie in konstanten Scharmützeln mit den Referees, und auf dem Feld eine Rangelei von QB McCarron mit seinem C Jones: delay of game, McCarron hüpft wie ein Rumpelstilzchen durch die Gegend und staucht Jones zusammen. Jones schubst McCarron weg und das Stadion reagiert mit dem lautesten Raunen der kompletten Nacht.

[05h22] Notre Dame 14, Alabama 42/Q4 7:51. QB Goldson für RB #6 Theo Riddick. Zuletzt ließ der Druck der Front-Seven der Crimsons etwas nach, schon kann Golson etwas besser scrambeln und improvisieren.

[05h16] Während Alabamas Defense weiterhin volle Kanne draufgeht und tackelt, diskutiert man bei ESPN bereits über das nächste Jahr: Jeder Punkt, den Alabama heute noch erzielt oder verhindert, wird Stimmen für ein entsprechend hohes Preseason-Ranking für 2013/14 bringen (Alabama wird wohl #1 eröffnen). Als zweiter Kandidat für die Top-5 wird gerade Texas A&M mit Johnny Manziel in Stellung gebracht.

[05h08] Notre Dame 7, Alabama 42/Q4 11:27. Sechster dieser langen TD-Drives für Alabama (fünf über 70yds, einer 61yds) – diesmal 14 Plays, 86yds. McCarron mit nur einer Incompletion in der zweiten Pause (ein tiefer Pass in die EndZone für #9 Cooper), schließt aber mit seinem vierten TD-Pass ab. Das Stadion ist auch schon halbleer.

Drittes Viertel

[05h00] Ende Q3. Notre Dame hat sein letztes Ziel erreicht (Shutout verhindert) und versucht nun nur noch, kein weiteren Big Plays zu kassieren. Alabama marschiert dagegen weiter mit viel Klein-Klein.

[04h49] Notre Dame 7, Alabama 35/Q3 4:08. In den Kommentaren wurde ein Link zu einem älteren Eintrag gepostet, in dem ich anscheinend ein 35-7 prognostiziert hatte… (Achtung, Hindsight Bias) naja, Notre Dame versucht sich nun mit tiefem Passspiel, und WR Jones mit zwei sehr schönen, artistischen Catches; Alabamas Defense versuchte noch, den Shutout zu retten, aber QB Golson fällt für 2yds in die EndZone und schafft das, was LSU letztes Jahr nicht gepackt hatte: Anschreiben auf der Tafel.

[04h42] Höchster Sieg in einem BCS-Finale war übrigens 2005 USC 55-19 über Oklahoma – ein Spiel, das die NCAA im Zuge der Bush-Ermittlungen aus den Geschichtsbüchern gestrichen hat. Und noch was: Es gab bisher nur ein Shutout (Alabama letztes Jahr gegen LSU). Alabama ist schon wieder Richtung Shutout unterwegs…

[04h37] Notre Dame 0, Alabama 35/Q3 7:34. 10 Plays, 79yds, TD-Pass McCarron rechts raus für WR #9 Cooper, der vereinsamt in die EndZone trabt.

[04h28] Ein Turnover hatte uns ja noch gefehlt: QB Golson geht rechts das Spielfeld runter, CB #29 Milliner fälscht ab und CB #6 Clinton-Dix staubt die INT an der BAMA 3yds Line ab. Bis dahin hatte es aber zumindest nach Zuckungen in der Offense von Notre Dame ausgesehen.

[04h23] Brian Kelly hält QB Golson – wohl auch mit Blick auf die Zukunft – die Stange.

Zweites Viertel

[04h10] Halbzeit-Stats:

Notre Dame   25 Plays, 124yds
Alabama      41 Plays, 309yds
McCarron 12/18 für 156yds, 2 TD
Golson    8/16 für 93yds
Lacy   12 Rushes, 96yds (TD) + 2 Catches, 17yds, TD
Yeldon 10 Rushes, 48yds (TD) + 1 Catch,    0yds

Nicht mal Turnovers. Notre Dame hatte schlicht keine Chance.

[04h00] Halbzeit in Miami. Brian Kelly wirkte im Interview schon sehr resigniert und konnte sich nur im allerletzten Nebensatz noch zu einem „let’s see if we can get this closer, or to win“ durchringen. Kurzzusammenfassung: Alabama fährt da drüber.

[03h55] Notre Dame 0, Alabama 28/Q2 0:31. Der letzte Sargnagel, und wir sind immer noch in der ersten Halbzeit. Das ist eine komplette Demontage, QB McCarron kriegt alle Zeit der Welt, findet seine Leute (z.B. WR Jones oder RB Lacy), und dann sind auch die Deckungen und Tacklings von Notre Dame alles andere als überzeugend. RB Lacy mutiert den Kurzpass zum TD.

[03h46] Alabama schickt nun vereinzelte Blitzes aus der Secondary oder via OLB #42 Hubbard, und das reicht weiterhin um QB Golson schnell zum aufgescheuchten Huhn zu mutieren. Ich bin mir aber nicht sicher, inwiefern die Statue Tommy Rees hier Verbesserung bringen würde.

[03h38] Notre Dames Front-Seven ist nun auch besser im Spiel, ist aber immer noch abhängig von einfachen Drops (RB Lacy) oder leicht überworfenen tiefen Bällen (WR #9 Cooper in vollem Lauf 10m vor der EndZone). Zu allem Überfluss wird ND an der eigenen 2yds Line beim Punt gestoppt.

[03h32] Bei Notre Dame erwägt HC Brian Kelly offenbar, QB Rees einzuwechseln, um die Nerven des überrumpelten QB Golson zu beruhigen.

[03h26] Im vierten Drive kriegt Notre Dames Front-seven erstmals Zugriff und sogar mit zwei Mann Druck. Alabama muss punten, und eine vielversprechende Feldposition wird durch einen Punt-Muff zerstört. Notre Dame muss innerhalb der eigenen 10yds Line beginnen.

[03h22] In Ermangelung von „sicheren“ Optionen muss Notre Dame schnell tief gehen: Klappte einmal, aber im 4th down kein zweites Mal. Turnover on downs, und das einzige, was mich gerade überrascht, ist: Musberger/Herbstreit diskutierten eben den „Underdog“ in dem Spiel, und meinten damit Alabama.

[03h15] Notre Dame 0, Alabama 21/Q2 14:56. „MVP“ ist da bisher die Offensive Line der Crimsons, die nicht bloß ein paar 1st-round draftpicks produzieren will, sondern hier Alabamas Front-Seven komplett pulverisiert. Die Play-Action Pässe müssen nur halbherzig ausgeführt werden, um effektiv zu sein, und RB T.J. Yeldon kann an der GoalLine aus 1yds abstauben.

Erstes Viertel

[03h14] Zsf. Q1: Alabama 22 Plays/220yds, Notre Dame 8 Play/23yds.

[03h08] Vielleicht bleibt McCarron auch am College, weil es in Tuscaloosa reicht, Alabama-Quarterback zu sein, um die heißen Schnitten abzuschleppen.

[03h04] Musberger und Herbstreit haben den Schlüssel schon schön herausgearbeitet: Alabamas Defense versucht, QB #5 Golson in der Pocket zu halten. Golson versucht dagegen, aufgrund des Drucks über die Mitte, schnell aus der Pocket rauszurollen. Golsons Würfe aus dem Lauf kommen bisher aber auch nicht gut, und so muss Notre Dame nach nur einem 1st down schon wieder punten.

[02h54] Notre Dame 0, Alabama 14/Q1 6:14. QB McCarron hat es sich gemütlich gemacht in seiner Pocket, die ihm alle Zeit der Welt gibt. McCarron wichst seine lupenreinen Kurzpässe durch die Gegend, und zur Abwechslung können die Running Backs durch die riesigen Löcher… fräsen ist das falsche Ausdruck. Sie können traben. TD per Kurzpass für #89 Williams. LB Te’o bisher ein Nullfaktor.

[02h46] Notre Dame versucht zu Beginn, TE #80 Eifert, unseren NFL-Star in spe, ins Spiel zu bringen und scheut sich dabei nicht, gegen den besten CB Milliner zu gehen; Eifert macht knapp zwei Catches an der Seitenlinie nicht. Punt, und die Referees bringen das halbe Stadion gegen sich mit einem möglicherweise übertriebenen Call („Catch Interference“) auf.

[02h36] Notre Dame 0, Alabama 7/Q1 12:03. Das ging einfacher als gedacht: 82yds-Drive in keinen drei Minuten, und während Notre Dame noch alles in die Lauf-Defense steckt, verarschen McCarron und WR #83 Norwood die Defense mit einem tiefen Play-Action Pass an die 50yds-Line. Notre Dame, geschockt, lässt sich danach über RB Yeldon und RB Lacy überrennen, und Lacy kann über eine Autobahn über die Mitte scoren.

[02h25] Guten Morgen. Notre Dame gewann den Münzwurf und deferrte.